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 Beitrag Verfasst: Sonntag 2. Oktober 2016, 21:15 
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dieses spiel hätte man nicht mehr aus der hand geben dürfen. überhaupt hätte yb schon zur pause führen mit mindestens zwei toren unterschied müssen. yb war heute nicht nur die bessere, sondern auch die dominantere mannschaft. aber wie wurde bereits in der hablzeitpause gesagt, es fehlt halt einfach die effizienz.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 2. Oktober 2016, 22:40 
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YB: Ein Gewinner, aber kein Sieger

Die Young Boys laufen dem Erfolg auch nach dem Heimspiel gegen St. Gallen hinterher. Das 2:2 ist das vierte Unentschieden in Folge. Zumindest Kwadwo Duah wird die Partie aber in Erinnerung bleiben.

Es wäre eine schöne Geschichte gewesen. Eine, die sich gut dafür geeignet hätte, dereinst bei den Grosskindern für grosse Augen zu sorgen. Kwadwo Duah wird gegen St. Gallen nach gut einer Stunde eingewechselt, es ist sein erst dritter Einsatz in der Super League. Wenige Momente später vergibt er eine Grosschance, doch das Eigengewächs, das seit 2008 für YB spielt, lässt sich nicht hängen, bemüht sich weiter. Und wird nach 90 Minuten mit dem vermeintlichen Siegtreffer belohnt.

Das «vermeintlich» ist der Haken an Duahs Geschichte, St. Gallen gleicht tief in der Nachspielzeit durch den früheren Schweizer Nationalspieler Albert Bunjaku noch aus. Duah ist jetzt nicht mehr der Held, sondern eine von etlichen Figuren an diesem aufregenden Nachmittag, der mit dem 19-Jährigen zwar einen Gewinner, aber keinen Sieger hervorbringt.

Er freue sich über sein Premierentor, sagt der Offensivakteur nach dem 2:2. «Es ist ein sehr schönes Gefühl, in der Super League zu treffen.» Die Partie ist da längst abgepfiffen, die Hektik hat sich gelegt. Abgeklärt meint Duah: «Schade, haben wir uns für unsere Darbietung nicht belohnt.»

Hütters «Riesenkompliment»

Das Missverhältnis zwischen Aufwand und Ertrag, es war bei den Young Boys nach dem Schlusspfiff ein allgegenwärtiges Thema. Sie waren zuvor neunzig Minuten lang überlegen gewesen, trafen einmal den Pfosten (79. Yuya Kubo), streiften einmal ebendiesen (86. Miralem Sulejmani), hatten 58 Prozent Ballbesitz, kamen zu 20 Torschüssen und etlichen Grosschancen, aber sie spielten vor 14'928 Zuschauern im Stade de Suisse zum vierten Mal in Folge unentschieden.

Es sei eine Punkteteilung, die sich wie eine Niederlage anfühle, meint Mittelfeldspieler Leonardo Bertone. Und sein Trainer Adi Hütter findet wenig später bei der Medienkonferenz: «Wir waren die klar bessere Mannschaft. Aber nicht die glücklichere.»

«Wir waren die klar bessere Mannschaft. Aber nicht die glücklichere.»
YB-Trainer Adi Hütter


Der Österreicher wirkt gefasst, als er spricht, ist souverän. Nach dem Schlusspfiff hat er noch die Hände verworfen, jetzt sagt er, er müsse seinem Team ein Riesenkompliment machen. «Dass wir nach einer strapaziösen Reise gegen einen ausgeruhten Gegner eine so starke erste Halbzeit zeigten, hat mir imponiert.»

Wichtige Partien im Oktober

Am Freitagmorgen früh waren die Young Boys aus der kasachischen Hauptstadt Astana zurückgekehrt. Hütter liess gegen St. Gallen Kasim Nuhu draussen, die Innenverteidigung bildeten wieder Captain Steve von Bergen und Alain Rochat, der die Reise nach Kasachstan nicht mitgemacht hatte. Auf dem Flügel bekam der bisher enttäuschende Thorsten Schick eine weitere ­Gelegenheit, Sulejmani eine Verschnaufpause. 9 der 11 Spieler aber waren bereits am Donnerstag von Beginn an im Einsatz gestanden.

Und doch agierte das Heimteam von der ersten Minuten an dominant, das 0:1 durch Roman Buess in der 3. Minute steckten die Young Boys gut weg, bereits nach elf Minuten glichen sie durch den vorzüglichen Leonardo Bertone aus, bis zur Pause boten sich ihnen weitere grosse Gelegenheiten.

Doch weil auch die Stürmer Kubo und Michael Frey aus aussichtsreichen Positionen scheiterten, stellte sich mal wieder die Frage, wie diese Partie wohl verlaufen wäre, hätten die Gelb-Schwarzen auf den verletzten Goalgetter Guillaume Hoarau zurückgreifen können. Immerhin, der Franzose dürfte wie auch Sékou Sanogo und Loris Benito nach der zweiwöchigen Länderspielpause zurückkehren.

«Die Pause wird uns guttun», sagt Hütter am Sonntag. «Wir müssen uns körperlich und auch geistig erholen.» Der Oktober hält mit den Heimspielen in der Europa League gegen Nikosia und in der dritten Runde des Cups gegen GC wegweisende Partien bereit.

Die Konkurrenz wird für Kwadwo Duah in den nächsten Wochen wieder grösser werden. Mit dem Szenario mag er sich nicht lange aufhalten. «Ich gebe weiterhin alles», sagt er. Eine Heldengeschichte kann er vorerst nicht bieten. Aber er ist ja noch jung.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/26742864

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 2. Oktober 2016, 22:42 
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Leidenschaft und vergebene Chancen

Nicht mehr 0:0, aber wieder unentschieden: YB vergibt in einer spannenden Partie gegen St. Gallen im letzten Moment den Sieg und erreicht nur ein 2:2.

In der 90. Minute erzielt Kwadwo Duah sein erstes Meisterschaftstor für YB. Nicht nur für ihn ein Erfolg, das Tor ist äusserst wichtig für die ganze Mannschaft. Es ist das 2:1 gegen den FC St. Gallen, das YB die drei Punkte und den ersten Sieg seit dem Cup-Spiel in Bazenheid bringen soll. Doch die Freude über dieses Tor in der Nachspielzeit wird getrübt, als Albert Bunjaku in der 94. Minute zum 2:2 ausgleicht. Zum vierten Mal in Folge muss sich YB mit einem Remis begnügen.

Nach kurzer Zeit war klar gewesen, dass YB nicht wieder zu null spielen würde: In der dritten Spielminute erzielte Roman Buess für den FC St. Gallen das 0:1. Auf dem Stadionbildschirm wurde der Torschütze auf Europa-League-Hintergrund angezeigt.

Ein Überbleibsel vom letzten Heimspiel gegen Olympiakos Piräus, das auch daran erinnerte, dass die Young Boys erst am Freitagmorgen von ihrer beschwerlichen Reise nach Astana zurückgekehrt waren. Dort resultierte das dritte 0:0 en suite. Chancen, aber keine Tore, das war das Problem der letzten Partien. Und auch gegen St. Gallen schien es, als würde es in diesem Stil weitergehen. Noch bevor die Gäste in Führung gingen, scheiterte Michael Frey allein vor Daniel Lopar, dem Torhüter der Gäste.

«Wenn man wie wir gegen GC und Gladbach in kurzer Zeit so viele Tore bekommt, ist es Pflicht, die Defensive zu stabilisieren. Das ist uns gut gelungen, nur müssen wir auch Tore erzielen», erklärte Adi Hütter, weshalb sein Fokus vermehrt auf der Verteidigung gelegen habe.

Dass sie wieder Tore erzielen wollen, zeigten die Young Boys im gestrigen Heimspiel deutlich. Durch die offensivere Ausrichtung hatte St. Gallen aber auch Raum für Konter – Spektakel im Stade de Suisse war garantiert.

Das erste Tor seit dem 7:1 gegen Bazenheid vor zwei Wochen erzielte Leonardo Bertone in der 11. Minute nach einem Ravet-Corner. «Wenn wir gewonnen hätten, hätte ich gesagt, dass es ein super Spiel war», resümierte der Torschütze des 1:1. Tatsächlich spielte YB gut und zeigte Engagement.

Yoric Ravet und Scott Sutter wirbelten auf der rechten Seite, im Mittelfeld überzeugte Denis Zakaria, vorne vergab Frey etliche Chancen. «90 Minuten Leidenschaft und Laufbereitschaft» sah Hütter von seiner Mannschaft und sprach dieser ein Kompliment aus. Auch FCSG-Trainer Joe Zinnbauer war beeindruckt: «In der zweiten Halbzeit haben wir gesehen, was YB noch alles machen kann, sie haben wahnsinnig viele Chancen gehabt. Wir mussten uns das Glück wirklich erarbeiten.»

Hoffen auf die Pause

Nachdem YB vor Wochenfrist gegen Sion die glückhaftere Mannschaft war, verspielten die Berner den Sieg nun in letzter Minute. «Sie hätten den Ball einfach auf die Tribüne spielen sollen. So kurz vor Ende ist kein Schönheitspreis mehr zu gewinnen, sondern einfach die Zeit totzuspielen», bemängelte Hütter.

Nach der enttäuschenden Partie, den vier Unentschieden und den anstrengenden Wochen mit vielen Reisen folgt nun die Länderspielpause. «Eine Pause tut uns gut», sagt der YB-Trainer. Die 14 Tage wollen sie nutzen, um danach geistig und körperlich frisch wieder in die Meisterschaft zu starten.

Mvogo, Bertone, Frey, Obexer und Zakaria werden die Zeit im U21-Nationalteam verbringen. Für die älteren Spieler, die oft eingesetzt wurden, steht Regeneration auf dem Programm, während die Jungen mit weniger Einsätzen weiter trainieren.

Die Offensive, der aufgrund der personellen Engpässe kaum Verschnaufpausen gegönnt wurden, soll nach der Unterbrechung gestärkt und verstärkt zurückkehren: Guillaume Hoarau (wie auch Mittelfeldspieler Sékou Sanogo) steht vor seinem Comeback und soll aus Chancen wieder Tore machen.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Le ... y/14587339

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 Beitrag Verfasst: Montag 3. Oktober 2016, 10:30 
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03.10.2016

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Duracell-Hase in der Dopingkontrolle

Nach dem 2:2 gegen St. Gallen bemängelt Leonardo Bertone die Effizienz. Der YB-Mittelfeldspieler war unermüdlich. Er musste vielleicht deshalb in die Verlängerung.

Fussballer sind eitel, ist ein oft bemühtes Vorurteil. Zumindest Albert Bunjaku gelingt es nicht, dies zu widerlegen. Bevor der Stürmer gestern Nachmittag nach dem 2:2 bei den Young Boys vor die Kamera tritt, macht er sich die Haare schön. Dann sagt er: «YB war besser. Aber wir haben Moral bewiesen.» Und: «So eine Partie habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Das Geschehen wog hin und her. Es war unglaublich.»

Der 32-jährige Stürmer erzielte kurz zuvor das 2:2 für die Ostschweizer, in der 93. Minute, drei Minuten nachdem seine Equipe vermeintlich entscheidend in Rückstand geraten war. Just vor Anbruch der Nachspielzeit hatte Kwadwo Duah mit seinem ersten Treffer in der Super League die Young Boys 2:1 in Führung gebracht.

«Hätten wir gewonnen, hätte mein Fazit gelautet: super. So aber überwiegt die Enttäuschung», sagt Leonardo Bertone. Der 22-jährige Mittelfeldspieler hält, während er spricht, eine Wasserflasche in der Hand. Der Nachmittag hat für ihn eine letzte Pflicht parat: Er muss zur Dopingkontrolle. Das Wasser soll das Wasserlösen vereinfachen.

Allgegenwärtiger Bertone

Wie die Dopingkontrolleure die Spieler auszuwählen pflegen, ist nicht überliefert. Es erstaunt aber nicht, fällt ihre Wahl auf Bertone. Der Mittelfeldakteur zeigte eine vorzügliche Darbietung, er war wie ein Duracell-Hase unermüdlich und vor allem in der ersten Halbzeit an fast jeder Aktion beteiligt.

Sein Treffer zum 1:1 nach einer einstudierten Cornervariante war nur eine von vielen Szenen, bei denen der U-21-Nationalspieler mitwirkte. Er sagt: «Wir waren zu wenig effizient. So ist es schwierig zu gewinnen.» Die Statistik belegt die Aussagen der Nummer 6, sie weist für die Young Boys zwanzig Schüsse aus, aber eben nur zwei Tore.

Und so verpasste es das Heimteam gestern, den zweiten Platz zu verteidigen und den Rückstand auf Leader Basel zu verkleinern. Der FCB hatte am Samstagabend gegen Thun in der 90. Minute die erste Niederlage in der Super League in extremis abgewendet. Gestern verspielten die Young Boys in extremis die Führung. Typisch!, dürfte manch einer gedacht haben.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23757639

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