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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 29. September 2016, 19:31 
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YB holt in Astana den ersten Punkt

In Astana konnte YB die Startphase dominieren, liess dann aber vermehrt nach. Die beiden Teams trennen sich schliesslich 0:0.

Zum dritten Mal in Folge gab es für YB ein torloses Remis. Schon in der Meisterschaft hatte die Mannschaft von Adi Hütter in Vaduz und Sitten jeweils keine Tore erzielt und - das der positive Aspekt - auch keines kassiert.

YB fehlt es an Genauigkeit

In der 4500 Kilometer entfernten kasachischen Hauptstadt hatte YB seine beste Phase in der ersten halben Stunde, als Yoric Ravet mit einem Schuss (10.) und einem etwas zu hoch geratenen Lob (23.) die besten Möglichkeiten der Gäste hatte. Danach gelang den Bernern in der Offensive bis zur Schlussphase fast gar nichts mehr, es fehlte das Tempo und die Genauigkeit bei den immer seltener werdenden Angriffen.

Dabei hatte der Schweizer Vertreter zu Beginn der Partie bewiesen, dass der kasachische Meister verwundbar ist und ganz sicher nicht über mehr Qualität verfügt als die durch Verletzungssorgen geplagten Young Boys. Womöglich fehlte nach der langen Reise etwas die Kraft, um Astanas Verteidigung mehr zu fordern. Und dennoch hatte der eingewechselte Kwadwo Duah in der 89. Minute den Siegtreffer auf dem Fuss. Er schoss freistehend aus knapp 15 Metern übers Tor.

Pfosten rettet YB vor der Pause

Astana, das nunmehr seit zehn Europacup-Partien daheim ungeschlagen ist, steht in der Tabelle der Gruppe B nun genauso wie YB mit einem Punkt da. Im Heimspiel hatten sich die Kasachen, die im letzten Jahr Champions League spielten, sicher mehr erhofft. Doch dafür taten sie zu wenig, vor allem nach der Pause. Die mit Abstand beste Chance hatte Astana in der 38. Minute: Djordje Despotovic traf mit einem Fallrückzieher nur den Pfosten.

Ansonsten geriet die YB-Defensive mit dem erstmals überhaupt eingesetzten ghanaischen Innenverteidiger Kasim Nuhu kaum in Verlegenheit. Das lag auch an eben diesem Nuhu, der eine überzeugende Vorstellung ablieferte. Den nächsten Europa-League-Einsatz haben die Berner am 20. Oktober daheim gegen APOEL Nikosia. Dann kann YB wieder auf einige derzeit verletzte Leistungsträger wie Guillaume Hoarau, Loris Benito und Sékou Sanogo zählen.

Astana - Young Boys 0:0
21'328 Zuschauer. - SR Evans (WAL).
Astana: Eric; Schitow, Malij, Anicic; Beissebekow, Maksimovic, Cañas, Muschikow (84. Tagybergen), Schomko; Kabananga (84. Nurgalijew), Despotovic (74. Nuserbajew).
Young Boys: Mvogo; Sutter, von Bergen, Nuhu, Lecjaks; Ravet, Bertone, Zakaria, Sulejmani (81. Schick); Kubo (92. Aebischer), Frey (81. Duah).
Bemerkungen: Young Boys ohne Benito, Gerndt, Hoarau, Sanogo, Seferi, Wüthrich (alle verletzt), Rochat (geschont) und Vilotic (nicht im Aufgebot). 38. Pfostenschuss von Despotovic. Verwarnungen: 30. Nuhu. 73. Sutter (beide Foul).


http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussb ... y/30839502

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 29. September 2016, 19:33 
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Hinten solid, vorne harmlos

YB erknorzt sich in Astana einen Punkt

Die Young Boys kommen auch im zweiten Europa-League-Spiel nicht zum ersten Sieg. Die Berner spielen in Kasachstan gegen Astana 0:0 und sind damit in dieser Saison europäisch immer noch ohne Tor.

Das Spiel: Die Berner lassen sich die Strapazen mit 4500-Kilometer-Reise und vier Stunden Zeitunterschied zunächst nicht anmerken: YB startet gut aufgelegt in die Europa-League-Auswärtspartie bei Astana. Ravet zwingt Goalie Eric mit einem scharfen Distanzschuss früh zu einer guten Parade. Der Franzose und kurz darauf Frey kommen ebenfalls zu guten Gelegenheiten. YB könnte nach einer halben Stunde führen – lässt sich dann aber vom kasachischen Staatsklub den Schneid abkaufen. Vor allem bei Despotovic’ Fallrückzieher an den Pfosten haben die Berner Glück. Danach wird die Partie schwächer. Die Berner stehen in der Abwehr meist sicher, sind aber im Angriff harmlos. Bis kurz vor Schluss: Da kommt der eingewechselte Duah nach Vorarbeit von Schick zu einer Riesenchance für die Young Boys. Doch der 19-Jährige zimmert den Ball weit übers Tor. Chance auf den Lucky Punch und das erste Europa-League-Tor in dieser Saison vertan!

Der Beste: Steve von Bergen. Defensiv ist YB enorm stabil geworden. Das ist das Hauptverdienst des Captains, dessen Fehlerquote im Moment meistens gegen Null geht.

Der Schlechteste: Michi Frey ist wohl willig, rennt, kämpft, krampft, aber das Tempo ist meist raus, wenn er am Ball ist. Bei weitem noch nicht wieder der Alte.

Das gab zu reden: Auch ein moderner Kunstrasen kann katastrophal sein. So wie jener in Astana, auf dem der Ball teils ziemlich seltsam aufspringt.

So gehts weiter: YB empfängt am Sonntag in der Super League den FC St. Gallen (13.45 Uhr). In der Europa League steht am 20. Oktober mit dem Heimspiel gegen APOEL Nikosia die dritte Partie an. Dann muss wohl der erste Europa-League-Sieg her, wenn die Berner in dieser Kampagne noch etwas reissen wollen.

Astana – YB 0:0 (0:0)
Astana-Arena. – 21'328 Fans. – SR: Evans (Wales).
Astana: Eric; Schitow, Malij, Anicic; Bejsebekow, Cañas, Schomko; Maksimovic, Muschikow (85. Nurgalijew); Kabananga (85. Tagjbergen), Despotovic (75. Nuserbajew).
YB: Mvogo; Sutter, Nuhu, Von Bergen, Lecjaks; Sulejmani (81. Schick), Bertone, Zakaria; Kubo (92. Aebischer), Frey (81. Duah), Ravet.
Bemerkungen: YB ohne Gerndt, Hoarau, Seferi, Benito, Sanogo, Wüthrich. – 38. Fallrückzieher Despotovic an den Pfosten.


http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 25043.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 29. September 2016, 22:12 
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Null Tore, einen Punkt für YB

Hinten stabil, aber nicht treffsicher: Die Young Boys müssen sich im zweiten Europa-League-Gruppenspiel auswärts beim FC Astana mit einem 0:0 begnügen.

Zum dritten Mal in Folge gab es für die Young Boys ein torloses Remis. Schon in der Meisterschaft hatte das Team von Adi Hütter in Vaduz und Sitten jeweils null Tore erzielt und – das ist der positive Aspekt – auch keines kassiert.

Intakte Chancen

Auch in Kasachstan im zweiten Gruppenspiel der Europa League galt: Die Abwehr hält, die Offensive schwächelt, auch wegen der Absenz Guillaume Hoaraus. Rechnerisch kann YB mit dem Punkt gegen den FK Astana gut leben. Die Chancen auf einen der ersten beiden Plätze in der Gruppe B und aufs europäische Überwintern sind intakt.

In der kasachischen Hauptstadt hatte YB die beste Phase in der ersten halben Stunde, angeführt vom trickreichen Yoric Ravet. Bis weit in die zweite Halbzeit gelang den Bernern aber fast nichts mehr.

Einmal im Glück

Der Ruf des kasachischen Meisters ist dank der letztjährigen Champions-League-Teilnahme und den Remis gegen Benfica, Galatasaray und Atlético Madrid besser, als es die Tagesform am Donnerstag war. YB musste nur einmal Glück in Anspruch nehmen, als Djordje Despotovic einen Fallrückzieher ans Lattenkreuz setzte.

Insgesamt hatten aber die Gäste mehr Chancen, auch wenn ihnen nach der Anreise von sechseinhalb Flugstunden wohl etwas die Kraft fehlte. Sie reichte dennoch für ein engagiertes Finish. In der 89. Minute schoss der eingewechselte Kwadwo Duah aus knapp 15 Metern übers Tor. Eben: YB ist hinten stabil, aber nicht treffsicher. Vielleicht wird das anders, wenn im nächsten Europa-League-Spiel vom 20. Oktober Hoarau wohl wieder dabei ist.

Telegramm:

Astana - Young Boys 0:0

21'328 Zuschauer. - SR Evans (WAL).

Astana: Eric; Schitow, Malij, Anicic; Beissebekow, Maksimovic, Cañas, Muschikow (84. Tagybergen), Schomko; Kabananga (84. Nurgalijew), Despotovic (74. Nuserbajew).

Young Boys: Mvogo; Sutter, von Bergen, Nuhu, Lecjaks; Ravet, Bertone, Zakaria, Sulejmani (81. Schick); Kubo (92. Aebischer), Frey (81. Duah).

Bemerkungen: Young Boys ohne Benito, Gerndt, Hoarau, Sanogo, Seferi, Wüthrich (alle verletzt), Rochat (geschont) und Vilotic (nicht im Aufgebot). 38. Pfostenschuss von Despotovic. Verwarnungen: 30. Nuhu. 73. Sutter (beide Foul).


http://www.nzz.ch/sport/europa-league-y ... -ld.119523

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 29. September 2016, 22:14 
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Weitere Nullnummer für YB

Keine Tore, aber immerhin einen Punkt: Die Young Boys müssen sich im zweiten Europa-League-Gruppenspiel auswärts beim FC Astana mit einem 0:0 begnügen.

Zum dritten Mal in Folge gab es für YB ein torloses Remis. Schon in der Meisterschaft hatte die Mannschaft von Adi Hütter in Vaduz und Sitten jeweils keine Tore erzielt und - das der positive Aspekt - auch keines kassiert.

In der 4500 Kilometer entfernten kasachischen Hauptstadt hatte YB seine beste Phase in der ersten halben Stunde, als Yoric Ravet mit einem Schuss (10.) und einem etwas zu hoch geratenen Lob (23.) die besten Möglichkeiten der Gäste hatte. Danach gelang den Bernern in der Offensive bis zur Schlussphase fast gar nichts mehr, es fehlte das Tempo und die Genauigkeit bei den immer seltener werdenden Angriffen.

Dabei hatte der Schweizer Vertreter zu Beginn der Partie bewiesen, dass der kasachische Meister verwundbar ist und ganz sicher nicht über mehr Qualität verfügt als die durch Verletzungssorgen geplagten Young Boys. Womöglich fehlte nach der langen Reise etwas die Kraft, um Astanas Verteidigung mehr zu fordern. Und dennoch hatte der eingewechselte Kwadwo Duah in der 89. Minute den Siegtreffer auf dem Fuss. Er schoss freistehend aus knapp 15 Metern übers Tor.

Astana, das nunmehr seit zehn Europacup-Partien daheim ungeschlagen ist, steht in der Tabelle der Gruppe B nun genauso wie YB mit einem Punkt da. Im Heimspiel hatten sich die Kasachen, die im letzten Jahr Champions League spielten, sicher mehr erhofft. Doch dafür taten sie zu wenig, vor allem nach der Pause. Die mit Abstand beste Chance hatte Astana in der 38. Minute: Djordje Despotovic traf mit einem Fallrückzieher nur den Pfosten.

Ansonsten geriet die YB-Defensive mit dem erstmals überhaupt eingesetzten ghanaischen Innenverteidiger Kasim Nuhu kaum in Verlegenheit. Das lag auch an eben diesem Nuhu, der eine überzeugende Vorstellung ablieferte. Den nächsten Europa-League-Einsatz haben die Berner am 20. Oktober daheim gegen APOEL Nikosia. Dann kann YB wieder auf einige derzeit verletzte Leistungsträger wie Guillaume Hoarau, Loris Benito und Sékou Sanogo zählen.

Telegramm und Tabelle:

Astana - Young Boys 0:0. - 21'328 Zuschauer. - SR Evans (WAL).

Astana: Eric; Schitow, Malij, Anicic; Beissebekow, Maksimovic, Cañas, Muschikow (84. Tagybergen), Schomko; Kabananga (84. Nurgalijew), Despotovic (74. Nuserbajew).

Young Boys: Mvogo; Sutter, von Bergen, Nuhu, Lecjaks; Ravet, Bertone, Zakaria, Sulejmani (81. Schick); Kubo (92. Aebischer), Frey (81. Duah).

Bemerkungen: Young Boys ohne Benito, Gerndt, Hoarau, Sanogo, Seferi, Wüthrich (alle verletzt), Rochat (geschont) und Vilotic (nicht im Aufgebot). 38. Pfostenschuss von Despotovic. Verwarnungen: 30. Nuhu. 73. Sutter (beide Foul).


http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -130609694

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 29. September 2016, 22:30 
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29.09.2016

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Das 0:0 wird zum Standardresultat

YB holt in Astana einen Punkt, ist in der Europa League nach zwei Runden aber noch sieglos.

Plötzlich war sie doch noch da, die grosse Chance auf den Lucky Punch. YB lancierte in der 90. Minute einen der ganz seltenen Vorstösse nach der Pause. Schick hielt den Ball clever am Fuss, bis Duah in eine aussichtsreiche Abschlussposition gelaufen war, das 19-jährige YB-Talent setzte den Schuss aus 15 Metern aber um einige Zentimeter zu hoch an.

Diese späte Koproduktion der beiden eingewechselten Spieler hätte den Bernern in Astana nicht nur zwei goldene Punkte mehr eingetragen, sondern auch die anhaltende Torflaute beendet. Lässt man den 7:1-Pflichtsieg im Cup gegen den krassen Aussenseiter Bazenheid beiseite, warten die Young Boys in Liga und Europacup jetzt schon 407 Minuten auf einen Torerfolg. Der letzte Treffer datiert vom 10. September, als Sulejmani in der 43. Minute das 2:0 gegen Luzern markierte. Seither harzt es ziemlich im Berner Offensivspiel.

Von dieser finalen Szene einmal abgesehen, konnte einzig Ravet ab und an für Torgefahr sorgen. In der 10. Minute beispielsweise sah der Franzose seinen platzierten Weitschuss von Eric pariert, in der 23. Minute hob er den Ball nach einem sehenswerten Durchbruch über Astanas Goalie – aber auch knapp übers Tor. Frey, Kubo und Sulejmani, die anderen YB-Offensivkräfte, blieben dagegen vieles schuldig. Und zwar nicht was das Engagement betrifft, sondern die Effektivität. Dieses Trio sorgte offensiv für keine nennenswerte Szene.

Starke Premiere von Nuhu

Weil vorne nichts läuft, leben die Young Boys im Moment von ihrer deutlich stabiler gewordenen Defensive. Gegen den FC Astana, der offensiv ebenfalls Limiten offenbarte, liess die Hintermannschaft nur wenig zu. Und bei der besten Chance der Kasachen stand den Bernern das Glück zur Seite. Der sehenswerte Fallrückzieher von Despotovic (38.) landete am Pfosten, YB-Goalie Mvogo wäre geschlagen gewesen.

Freude machte aus Berner Sicht der Einstand von Kasim Nuhu. Der 21-jährige Ghanaer, von Mallorca ausgeliehen, agierte in der Innenverteidigung kompromisslos und harmonierte zudem gut mit Captain Steve von Bergen. Dank den 1,90 Metern Körpergrösse machte er auch mit seiner Physis Eindruck.

Gegen Nikosia in Zugzwang

Adi Hütter wertete das 0:0 als gutes Resultat. Auch deshalb, weil sein Team auf einer ungewohnten Art von Kunstrasen spielen musste. «Ich bin zufrieden mit unserer Leistung und dem ersten Punkt in der Europa League», sagte der YB-Trainer, der von den besseren Chancen für seine Mannschaft sprach, wobei er sich vor allem auf die grosse Möglichkeit von Duah bezog.

Nach zwei Spielen und einem Punkt sind die Berner in der Gruppe B der Europa League nun aber in Zugzwang. Wollen sie sich die Chance zumindest auf Platz 2 wahren, der im nächsten Jahr für die Teilnahme an den Sechzehntelfinals berechtigt, müssen sie das nächste Heimspiel gegen Apoel Nikosia am 20. Oktober (21.05 Uhr) gewinnen.

Die Young Boys machten sich nur wenige Stunden nach dem Spiel in der prächtigen Astana-Arena sofort auf den mehr als sechsstündigen Heimflug über 4500 Kilometer. Nach der Ankunft in Basel reist das Team zurück nach Bern und wird dort noch eine Regenerationseinheit im Stade de Suisse bestreiten. Danach ist für die Spieler Erholung von diesem strapaziösen Trip angesagt.

Bereits am Sonntag (13.45 Uhr) geht es in der Super League weiter mit dem Heimspiel gegen St. Gallen, wo die Mannschaft einen neuen Anlauf nimmt, die Torflaute zu beenden.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Da ... y/13941843

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 Beitrag Verfasst: Freitag 30. September 2016, 09:25 
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30.09.2016

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YB-Noten: Sehr solide Defensive

Die Young Boys überzeugen beim 0:0 in Astana defensiv.

Yvon Mvogo: Note 4,5
Wirkte sehr sicher in seinem Auftreten. Grosse Paraden musste der Goalie aber nicht zeigen.

Scott Sutter: Note 4,5
Guter Auftritt, starke Aktionen vor der Pause, behielt stets die Ruhe. Nach einer halben Stunde baute auch er – wie die Kollegen – in der Vorwärtsbewegung ab.

Steve von Bergen: Note 5
Harmonierte erstaunlich gut mit Nuhu, die Abseitsposition stellten die Young Boys mehrmals geschickt. Auch sonst ein Leader in der Defensive, ohne Schnitzer und enorm aufmerksam.

Kasim Nuhu: Note 4,5
Bissig, robust, kopfballstark. Ein geglückter Einstand. Manchmal zu ungestüm, wurde recht früh verwarnt. In der Spieleröffnung erfüllte er noch nicht die Anforderungen, die Trainer Adi Hütter an seine Innenverteidiger eigentlich stellt. Zu oft drosch der Ghanaer den Ball nach vorne.

Jan Lecjaks: Note 4,5
Auch der Linksverteidiger gefiel grösstenteils, schaltete sich oft nach vorne ein, die Flanken gerieten besser als auch schon. Aber noch nicht zwingend genug.

Yoric Ravet: Note 5
Überragend in den ersten 25 Minuten, da war der Franzose kaum vom Ball zu trennen, leitete einige gefährliche Chancen ein und hätte beinahe ein Tor erzielt. Danach setzte er sich weniger durch.

Denis Zakaria: Note 4,5
Oft am Ball, oft mit guten Ideen, aber nicht immer schnell im Umschaltspiel. Dank seiner körperlichen Präsenz defensiv stabil.

Leonardo Bertone: Note 4,5
Ordentlicher Vortrag, stopfte Löcher, war viel unterwegs, nach vorne ohne Akzente.

Miralem Sulejmani: Note 3,5 Der Serbe kann an guten Tagen überragend sein, aber er schwankt viel zu stark in seinen Leistungen. Gestern mit vielversprechenden Ballbesitzen, doch es gelang ihm zu wenig, sich zu behaupten. Auch seine Standards waren selten geglückt.

Michael Frey: Note 3,5
Generöser Einsatz, das ist bei ihm Pflicht, dazu mit einigen klugen Pässen. Insgesamt aber entschied sich der Stürmer zu oft für die falsche, weil komplizierte Möglichkeit, wenn er die Gelegenheit besass, konstruktiv aktiv zu werden.

Yuya Kubo: Note 3,5
Tat sich gegen die rustikalen Defensivkräfte Astanas schwer, gab aber nie auf und versuchte, zwischen den Linien für Unruhe zu sorgen. Einmal hätte er vor der Pause aus aussichtsreicher Lage abziehen können. Aber der Japaner drehte sich noch einmal – und vorbei war die Möglichkeit.

Thorsten Schick ohne Note 81.?Minute für Sulejmani.

Kwadwo Duah ohne Note 81.?Minute für Frey.

Michel Aebischer ohne Note 91.?Minute für Kubo.

Noten:6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22283528

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 Beitrag Verfasst: Freitag 30. September 2016, 16:14 
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30.09.2016

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In bester afrikanischer Gesellschaft

Kasim Nuhu hat am Donnerstag in Astana ein überzeugendes Debüt im YB-Dress absolviert. Der 21-jährige Innenverteidiger könnte die Reihe erfolgreicher Afrikaner bei den Young Boys fortsetzen.

Er erledigt den kleinen persönlichen Interviewmarathon am späten Donnerstagabend kurz vor Mitternacht, als würde er seit Jahren in den Mixed Zonen dieser Fussballwelt, wo sich Spieler und Pressemenschen nach Spielen treffen, Rede und Antwort stehen.

Kasim Nuhu ist ein begehrter Mann in der Astana Arena nach dem 0:0 zwischen Astana und YB in der Europa League. Einerseits, weil der Ghanaer ausgezeichnet Englisch spricht und sich gerne mit den kasachischen Medienvertretern unterhält. Und andererseits, weil der mitgereiste Journalist aus Bern einiges wissen will über den Überraschungsgast in der Starformation der Young Boys.

Am Mittwoch hatte sich in Astana abgezeichnet, dass Nuhu und nicht Nicolas Bürgy an der Seite von Steve von Bergen das Berner Abwehrzentrum bilden würde. «Es war eine schwierige Entscheidung», sagt Trainer Adi Hütter, der Nuhu am Dienstag darauf aufmerksam gemacht hatte, dass sich dieser so auf die Partie in Astana vorbereiten solle, als ob er beginnen würde. «Für Nuhu sprach schliesslich, dass er ein wuchtiger, kräftiger, kopfballstarker Abwehrspieler ist. Er passte damit gut zu Astanas Stürmer Junior Kabananga. Zudem hinterliess er im Training einen guten Eindruck.»

Nuhu lieferte sich mit Kabananga viele Zweikämpfe, er gewann die meisten, manchmal kam er aber zu spät, deshalb wurde er bereits der Mitte der ersten Halbzeit verwarnt. «Das war ärgerlich», sagt Nuhu, der vor dem Spiel auf dem Rasen noch gebetet hatte, «und insgesamt bin ich zwar zufrieden, weil wir kein Gegentor erhalten haben. Aber ich kann besser spielen.» Er sei vor kurzem noch am Oberschenkel verletzt gewesen, erklärt Nuhu.

Sein Chef Hütter zeigt sich derweil sehr erfreut über die couragierte Vorstellung des hünenhaften Verteidigers. «Er hat gezeigt, dass er Potenzial besitzt. Wie er das in diesem nicht einfachen Spiel auf diesem nicht idealen Kunstrasen gelöst hat, war schon beeindruckend.» Einzig im Spielaufbau verriet der robuste Nuhu einige Defizite.

Mit 17 Jahren nach Spanien

Erst Ende August wechselte Nuhu vom neuen YB-Partnerklub Mallorca aus der zweiten spanischen Liga nach Bern. Mit 17 Jahren bereits war er aus Ghanas Hauptstadt Accra nach Spanien zu Leganes gezogen, er landete irgendwann beim Klub auf der Ferieninsel, wo er Stammspieler war. Adi Hütter und auch die weiteren Entscheidungsträger im sportlichen Bereich inklusive des damaligen Sportchefs Fredy Bickel zeigten sich im Sommer nach Probetrainings in Bern von den Qualitäten und Anlagen des Ghanaers überzeugt.

Nuhu war damals der sechste Innenverteidiger im Kader. Doch weil Milan Vilotic aussortiert wurde, Grégory Wüthrich noch monatelang verletzt ausfällt und Alain Rochat die Reise nach Astana aus Schonungsgründen nicht antrat, wurde Nuhu am Donnerstag früher als erwartet benötigt. «Ich hoffe, dass ich weitere Chancen erhalten werde», sagt Nuhu, dem es in Bern sehr gut gefällt. «Ich lebe zwar noch im Hotel und habe nicht viel von der Stadt gesehen. Doch es ist sauber, schön, ruhig, die Leute sind freundlich.»

Von Aduobe bis Zayatte

Man darf gespannt sein, ob sich der 190 Zentimeter grosse Zweikämpfer bei YB ebenfalls so nachhaltig durchsetzen wird wie vor einigen Jahren die ähnlich gebauten Innenverteidiger Kamil Zayatte und Steve Gohouri. Die Young Boys haben ja zuletzt ohnehin gute Erinnerungen mit afrikanischen Fussballern gemacht, erinnert sei etwa auch an Seydou Doumbia, Saif Ghezal, Kader Mangane, Emmanuel Mayuka oder Henri Bienvenu.

Noch früher firmierte mit Godfried Aduobe sogar ein Landsmann Nuhus als Publikumsliebling im damaligen Wankdorfstadion. «Für mich ist YB eine gute Adresse», sagt Nuhu, der vorerst bis 2018 ausgeliehen ist. «Wir spielen in der Europa League, das ist toll für mich.»

Name des Vaters auf dem Trikot

Der frühere Nachwuchsnationalspieler Ghanas nennt den Brasilianer Thiago Silva, für viele Experten der beste Innenverteidiger der Welt, von Paris Saint-Germain als grosses Vorbild. «Ich schaue fast jedes Spiel von ihm und versuche von ihm zu lernen.» Kasim Nuhu lacht viel, wenn er Auskunft gibt, er scheint diese erfrischende afrikanische Lebensfreude und Leichtigkeit mitzubringen.

Bleibt nur noch die Frage nach seinem Namen, denn auf dem Leibchen steht «Adams» geschrieben, offiziell heisst er «Adams Nuhu», vielerorts aber auch «Nuhu». Der 21-Jährige schmunzelt, dann erzählt er wortreich von seiner Familie, wobei Adams der Nachname des Vaters und Nuhu jener des Grossvaters sei. In Ghana sei das manchmal ein wenig kompliziert, meint er, und auf dem Shirt habe er unbedingt den Namen seines geliebten Papas tragen wollen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/31260046

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 Beitrag Verfasst: Freitag 30. September 2016, 16:18 
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Der Dank der Spieler an die 61 YB-Fans

Unter den 21'000 Zuschauern in der Astana-Arena waren auch 61 auch YB-Fans. Auf dem Feld im Mittelpunkt stand Kasim Nuhu, der erst seit Ende August bei YB unter Vertrag steht.

Der Kasache erscheint dann im Stadion, wenn es losgeht. Eine Viertelstunde vor Spielbeginn ist die schmucke Astana-Arena noch fast leer, schliesslich aber weilen dann doch rund 21'000 Zuschauer am Heimspiel Astanas gegen YB.

Darunter genau 61 Berner Fans. Bei ihnen bedanken sich die Akteure der Young Boys nach dem 0:0 am Donnerstagabend persönlich für den Support – und für die Leidenschaft, die lange Reise nach Kasachstan für YB auf sich genommen zu haben.

Im Berner Lager herrscht nach dem Punktgewinn gute Laune. «Astana hat zuletzt hier gegen prominente Teams wie Atletico Madrid, Galatasaray und Benfica Lissabon in der Champions League nicht verloren», sagt Adi Hütter.

Also findet der Trainer: «Wir dürfen zufrieden sein.» Sein Captain sieht die Lage ähnlich. «Das war ein guter Auftritt, wir haben kaum eine Chance zugelassen», sagt Steve von Bergen. Es sei nicht einfach gewesen auf dem platt gedrückten, sehr schnellen, unberechenbaren Kunstrasen.

«Aber wir haben das gut gemacht und hatten die besseren Möglichkeiten.» Leonardo Bertone freut sich ebenfalls, erneut kein Gegentor erhalten zu haben.

Astana enttäuschte offensiv, und Bertone meint, das habe vor allem an YB gelegen. «Wir haben sie nicht ins Spiel kommen lassen.» Hütter, von Bergen und Bertone erwähnen alle, dass sogar noch mehr möglich gewesen wäre.

Im Mittelpunkt bei den Bernern steht aber einer, der erst seit Ende August bei YB unter Vertrag steht. Kasim Nuhu, Leihgabe von Mallorca, vertrat Alain Rochat, der die Reise nach Astana aus Schonungsgründen nicht angetreten hatte.

Und der Ghanaer tat das mit einer Selbstverständlichkeit, die seinem Trainer enorm gefiel. «Was Nuhu in seinem ersten Spiel für uns gezeigt hat, war richtig stark.» Der 21-jährige Nuhu agierte robust, er war kopfballstark und defensiv überzeugend.

Nach vorne führte das Kraftpaket nicht die feine Klinge, aber das war an diesem Abend egal. «Er ging auch mit der frühen Verwarnung gegen ihn clever um», lobt Hütter.

Nuhu selber kommentiert seinen Einstand sachlich: «Ich erfuhr am Dienstag vom Trainer, dass ich wohl spielen werde. Leider war ich zuletzt verletzt gewesen am hinteren Oberschenkel, deshalb gelang mir nicht alles wunschgemäss.

Aber ich bin zufrieden.» Steve von Bergen, Nuhus Partner im Abwehrzentrum, erklärt: «Wie hatten nur zweimal zusammen trainiert, aber verstanden uns sehr gut.»


http://www.bernerzeitung.ch/sport/handb ... y/14885304

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