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 Beitrag Verfasst: Freitag 7. November 2014, 00:36 
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Chancenloses YB verliert in Napoli

Die Young Boys haben auch in der Europa League den Abwärtstrend nicht stoppen können. Die Berner kassierten im 4. Gruppenspiel eine 0:3-Niederlage in Napoli.

Gegen ein Topteam aus der Serie A zu verlieren, ist sicherlich kein Beinbruch. Doch die Art und Weise, wie sich YB in Napoli präsentierte, dürfte Coach Uli Forte zu denken geben. Zumal Napoli-Trainer Rafael Benitez sein Team gegenüber dem 2:0-Sieg über die AS Roma auf 8 Positionen verändert hatte und eine B-Elf aufs Feld schickte.

De Guzman trifft dreifach

Die Berner waren absolut chancenlos und hätten auch mit einer Kanterniederlage nach Hause fahren können. Dass es aber nicht soweit kam, lag vor allem an Keeper Yvon Mvogo, den mit Abstand besten Berner-Akteur. Der 20-Jährige hielt sein Team mit teils starken Paraden lange Zeit im Spiel.

Doch ausgerechnet beim ersten Gegentreffer in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit machte er eine unglückliche Figur. Ein Bogenball von Jonathan de Guzman - wohl eher als Flanke gedacht - wurde länger und länger und überraschte den YB-Schlussmann. Beim 2. Treffer des Niederländers (67.) war Mvogo chancenlos, die Abwehr hatte ihn sträflich im Stich gelassen. 7 Minuten vor Schluss hatte De Guzman erneut leichtes Spiel und machte seinen Hattrick perfekt.

YB schiesst zweimal aufs Tor

Es dauerte geschlagene 63 Minuten, ehe YB den 1. Ball auf das gegnerische Gehäuse brachte. Adrian Nikcis Abschluss war jedoch harmlos. In der 89. Minute hatte er den Ehrentreffer auf dem Fuss, scheiterte aber alleine vor Rafael Cabral. Ansonsten brachte YB nach vorne nichts zustande, was auch die Statistik unterstreicht: 2:24 Abschlüsse lautete das klare Verdikt nach 90 Minuten.

Durch die Niederlage rutscht YB von der Tabellenspitze auf Rang 3 ab. Neuer Leader in der Gruppe I ist Sparta Prag. Die Tschechen setzten sich zuhause gegen Slovan Bratislava problemlos mit 4:0 durch. David Lafata und Ladislav Krejci brachten das Heimteam mit einem Doppelschlag (29./32.) auf Kurs, Costa Nhamoinesu und erneut Lafata sorgten nach dem Seitenwechsel für das Endresultat.
Gegen Slovan müssen Punkte her

Die nächste EL-Partie bestreitet YB am 27. November auswärts bei Slovan Bratislava. Nochmals eine solche Leistung wie gegen Napoli, und die Teilnahme an der K.o.-Phase rückt plötzlich in weite Ferne.


http://www.srf.ch/sport/fussball/europa ... -in-napoli

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 Beitrag Verfasst: Freitag 7. November 2014, 10:28 
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Mutlos und chancenlos in Neapel

Den Young Boys gelang im Europa-League-Auftritt in Neapel wenig. Jonathan de Guzman erzielte alle drei Tore für die überlegenen Gastgeber. Für das kriselnde YB geht es am Sonntag zu Hause gegen Sion weiter.

Die Young Boys dürften froh gewesen sein, als die Partie endlich zu Ende war. Hinter ihnen lag im baufälligen San-Paolo-Stadion in Neapel eine Begegnung, in der sie absolut chancenlos gewesen waren. Die beste Nachricht für sie war, nicht eine Kanterniederlage erlitten zu haben.

Spätestens nach dem 2:0 Napolis durch Jonathan de Guzman in der 65. Minute bestand kein Zweifel mehr am Ausgang der Partie. De Guzman, Sohn eines philippinischen Vaters und einer jamaikanischen Mutter, wuchs in Kanada auf und ist holländischer Nationalspieler. Mit seinem zweiten Tor an diesem Abend beendete er die Hoffnungen der Gäste auf eine Sensation in Süditalien vorzeitig.

Einen Punktgewinn hätten die von Tempo und Klasse des Gegners überforderten Young Boys auch überhaupt nicht verdient gehabt. Sie traten defensiv auf, was nachvollziehbar war, aber sie agierten enttäuschend mutlos und hinterliessen nie den Eindruck, an schwungvollen Expeditionen in den gegnerischen Strafraum interessiert zu sein.

Es dauerte bis zur 63. Minute, ehe dem kurz zuvor eingewechselten Adrian Nikci der erste Berner Schuss aufs Napoli-Tor gelang. Nikci vergab kurz vor Spielende auch die einzige Chance der Gäste, nachdem de Guzman in der 83. Minute zum dritten Mal für Napoli reüssiert hatte.

Mvogos Fehler

Die erste Halbzeit war für die Young Boys äusserst unglücklich zu Ende gegangen. Eine weite Flanke des auffälligen de Guzman senkte sich in tückischer Flugkurve nach unten, begünstigt auch durch den starken Wind in Neapel – und erwischte Yvon Mvogo am entfernten Pfosten.

Der YB-Goalie, vorher ausgezeichnet, unterschätzte den Ball vermutlich und liess sich überraschen. Es war ein weiterer Fehler des jungen Keepers, der aber in der ersten Halbzeit mit mehreren starken Paraden noch einen Rückstand verhindert hatte.

Und so stand Mvogo am Ursprung der Berner Niederlage. Napoli, erneut mit einer verstärkten B-Mannschaft und ohne die absoluten Topstars wie Gonzalo Higuain oder José Callejon angetreten, übernahm bald das Kommando – benötigte aber eine Viertelstunde bis zur ersten gefährlichen Torchance.

Mvogo entschärfte den Schuss Lorenzo Insignes. Kurz darauf verfehlte de Guzman zuerst knapp das Tor, ehe er mit einem Weitschuss ebenso an Mvogo scheiterte wie Insigne. Und als sich fast alle – inklusive YB-Goalie – mit einer torlosen ersten Halbzeit abgefunden hatten, gelang de Guzman jene Kunstflanke, welche in Bern eine Torhüterdebatte befeuern könnte.

Es war ja in diesen für YB schwierigen Wochen nicht der erste Fehler Mvogos, der aber gleichzeitig auch gestern Abend in Neapel mehrmals sein grosses Talent bewies.

Final gegen Sparta Prag?

Yvon Mvogo und Kollegen liegen jetzt in der Gruppe I der Europa League nach dem 4. Spieltag mit sechs Punkten nur noch auf Rang 3. Napoli und Sparta Prag, das gestern 4:0 gegen das schwache Slovan Bratislava siegte, haben neun Zähler auf dem Konto.

In der nächsten Runde treffen die Young Boys nun am 27. November auswärts auf den slowakischen Vertreter Bratislava – ehe es am 11. Dezember in Bern zu einer Art Final gegen Sparta Prag um den Einzug in die Sechzehntelfinals kommen könnte.

Vorerst aber geht es für das mittlerweile schwer kriselnde YB bereits übermorgen in der Super League zu Hause gegen Sion weiter. Diese Partie ist für die Young Boys deutlich wichtiger als der Auftritt gestern in Neapel.

Eine vierte Niederlage in Serie in der Meisterschaft würde die Unruhe im Berner Verein verschärfen – und könnte für Trainer Uli Forte unangenehme Folgen haben.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/31695996

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 Beitrag Verfasst: Freitag 7. November 2014, 10:29 
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Nichts für die Geschichtsbücher

Die Young Boys konnten in Neapel keinen bleibenden Eindruck hinterlassen und verloren klar 0:3.

Man wird das Spiel in Neapel schnell vergessen haben. Zu wenig wichtig war es, zu unspektakulär verlief es, zu wenig eindrücklich war vor allem der Gegner. Die Young Boys konnten sich auch nicht steigern, als es dringend nötig gewesen wäre und als noch viel Zeit vorhanden gewesen wäre. Die Neapolitaner dominierten weiter, als wären sie es, die im Rückstand liegen. Das muss aus Berner Sicht zu denken geben.

Am Ende standen die Spieler auf dem Platz und gratulierten dem Gegner so ­artig, wie sie gespielt hatten. Sie hätten ­ihrem Trainer eine Freude machen ­können. Ihm, der seine Wurzeln in der Region hat und der so sehr unter Druck steht. Er wird sich nicht an diesen Abend erinnern, wie er es gerne tun würde. Mit Freude. Eher wird er sich in einem stillen Moment auf der Heimreise die Frage stellen: War das mein letzter Auftritt als YB-Trainer in der Fremde? Ausgerechnet in meiner alten Heimat. Es würde zu dieser unberechenbaren Stadt passen.

Dabei schonte er entgegen seiner Ankündigung niemanden, sieht man vielleicht von Lecjaks ab. Überhaupt, was hervorgehoben sein muss: dass Forte in diesem Moment der Krise unbeirrt an den Jungen festhält. Spieler wie Mvogo, Hadergjonaj, Bertone und Steffen durften im legendären San Paolo spielen. Sie hätten es ihrem Trainer mit dem einen oder anderen Glanzlicht danken dürfen. Aber sie vermochten keine Akzente zu setzen, so wie auch die anderen nicht. Sanogo war zu Beginn der Partie ein fleissiger Balleroberer, aber das wars schon. In der ersten Halbzeit kamen die Berner zu keiner einzigen nennenswerten Aktion, in der zweiten Halbzeit schoss Nikci tatsächlich aufs Tor. Das war in der 63. Minute. Und kurz vor Schluss hatte er sogar eine richtig gute Chance. Das unterschied ihn von ­Hoarau, der unsichtbar blieb.

Herrliches 1:0 von Napoli

Anders die Süditaliener. Insigne, immer wieder er, kurbelte das Spiel an. Er war selbst gefährlich und als Vorbereiter auffällig. Es brauchte das Können von Mvogo, damit der Führungstreffer nicht früher fiel. Er fiel dann kurz vor der Pause. Völlig verdient. De Guzman traf mit einem Schlenzer. Ein Torhüter sieht bei solchen Bällen nie gut aus, aber es war kein Fehler, sondern schlicht ein herrlicher Treffer. So wie auch der zweite, eine schöne Kombination, die ebenfalls De Guzman verwertete. Womit die Partie nach etwas mehr als einer Stunde entschieden war. Die Slapstick-Einlage von Rochat und seinen Verteidigungskollegen vor dem 3:0 – wieder durch De Guzman – war nur noch lustige Zugabe. Aus Sicht der ­Neapolitaner.

Womit das Publikum an diesem milden Spätherbstabend doch noch seine Freude hatte. Die Partie war nicht gerade Tagesgespräch in der Stadt gewesen. 15'000 waren schliesslich offiziell in diese Betonschüssel gekommen, die einst für 80'000 gebaut worden war. Sie verziehen Trainer Rafael Benitez, dass er die Stars abermals nur kurz spielen liess (Higuain). Sie sahen ein, dass es nicht nötig gewesen war. Nicht einmal als Britos früh angeschlagen vom Feld musste, befand es der spanische Startrainer für nötig, seine Reihen umzustellen und einen der Stars von der Bank zu bemühen. Da hatte es immerhin noch 0:0 geheissen. Er bot auch mit dieser Mannschaft ansprechende Kost.

Nagelprobe für Forte

Ein Weiterkommen in diesem ungeliebten Wettbewerb ist für die Berner trotz der Niederlage weiterhin möglich. Aber das wird vorderhand kein Thema sein. Die Nagelprobe für Forte folgt am Sonntag. Eine Niederlage gegen Sion wird er sich wohl nicht leisten dürfen.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ni ... y/27199675

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 Beitrag Verfasst: Freitag 7. November 2014, 10:31 
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07.11.2014

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Dessert verdauen – Hauptgang anrichten

Das 0:3 in Neapel ist vorbei. Für YB zählt nur noch das Meisterschaftsspiel vom Sonntag gegen Sion. Es geht um den Job von Trainer Uli Forte.

Als Dessert war der Europa-League-Auftritt in Neapel von den Young Boys bezeichnet worden. Nun gilt es dieses sofort zu verdauen und sich auf den Hauptgang vorzubereiten.

«Man hat den Klassenunterschied gegen Napoli gesehen», sagte Florent Hadergjonai. Der Rechtsverteidiger analysierte den Auftritt im San Paolo schonungslos. «Wir begingen zu viele Eigenfehler. Als wir offensiver werden wollten, konterte uns Napoli aus.» Hadergjonai erwähnte auch den unglücklichen ersten Treffer durch Napolis Dreifachtorschütze Jonathan De Guzman unmittelbar vor der Pause. Goalie Yvon Mvogo sah dabei nicht gut aus. «Ich bin nicht hundert Prozent sicher, ob der Ball haltbar war», meinte der Torhüter und verwies auf den Einfluss des Windes.

«Ein Mensch-Spiel»

Wie auch immer. Letztlich sind sich alle Protagonisten einig, dass das wichtigste Spiel der Woche erst folgt. «Gegen Sion muss ein Sieg her», betont Renato Steffen. Raphael Nuzzolo bringt es schonungslos auf den Punkt: «Das ist ein Mensch-Spiel». Der Bieler beschreibt damit, dass es um die Zukunft von Uli Forte geht.

Forte bleibt ruhig

Der Trainer selber gibt sich in der schwierigen Situation souverän. Er will nichts davon wissen, dass ihn die Gedanken um seine Zukunft beeinflussen. «Das darf mich nicht tangieren. Es ist normal, dass Diskussionen aufkommen, wenn ein Verein wie YB dreimal in Folge verliert.» Für Forte ist klar, wie das Team seinen Job retten kann: «Wir hatten zuletzt zuhause immer Chancen. Nun wird entscheidend sein, dass wir diese verwerten. Wir müssen vor dem Tor deshalb noch aggressiver und böser sein. Dann bin ich überzeugt, dass es gut kommt.»


http://www.20min.ch/sport/dossier/europ ... y/13323301

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 Beitrag Verfasst: Freitag 7. November 2014, 10:32 
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07.11.2014

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Enttäuscht, müde, bedient – und mit Wind im Gesicht

Uli Forte will nach der Ernüchterung bei Napoli (0:3) nicht Trübsal blasen, hätte sich aber dennoch ein wenig mehr erhofft.

Ein bisschen Schweiss glänzt noch auf der Stirn, von der Spannung im Spiel dürfte der aber kaum herrühren. Uli Forte nimmt schon kurz nach dem Schlusspfiff Platz in einem der vielen Räume im riesigen San-Paolo-Stadion, der YB-Trainer wirkt müde, enttäuscht, ein bisschen bedient gar. 0:3 ist sein Team gegen Napoli untergegangen, die Chance, das Spiel in andere Bahnen zu lenken, bestand zu keiner Zeit.

«Wir wollten uns eigentlich nicht so weit zurückziehen und uns umklammern lassen», sinniert der Coach, der mit einem Doppelwechsel nach 60 Minuten auf die fast inexistenten Berner Angriffsbemühungen reagierte. «Letztlich mussten wir uns einem grossen Klub beugen, Trübsal blasen ist nicht angebracht», meinte Forte – auch im Hinblick auf die kapitale Partie in der Meisterschaft vom Sonntag gegen Sion.

Dort steht YB erheblich mehr unter Druck als gestern beim haushohen Favoriten Napoli. Dass die Partie in der in Italien ohnehin weniger beachteten Europa League nicht vor vollen Rängen stattfinden würde, war absehbar gewesen.

Gerade einmal 15'000 Zuschauer verloren sich im weitläufigen Rund, das mit seiner maroden Bauweise und der Leichtathletikbahn wie ein Relikt aus einer anderen Fussballzeit erscheint. Der überwiegenden Leere zum Trotz – die Geräuschkulisse im Stadion war beachtlich.

Die neapolitanischen Tifosi sammeln sich in zwei Kurven, Curva A und Curva B, wovon Erstere die eher radikaleren Fanklubs versammelt. Zu Singen jedenfalls vermögen beide ziemlich laut und auch die rund 500 YB-Fans im Gästesektor – welche auf dem Spiessrutenlauf zum Stadion den einen oder anderen heiklen Moment überstanden – trugen das ihre zur Stimmung bei.

«Zum dümmsten Zeitpunkt»

Unten auf dem Rasen, da wehte den Young Boys ein stürmischer Wind entgegen. Nicht nur durch den Schirokko – der berüchtigte neapolitanische Südwind pustete zur Pause ganze Werbebanden durch die Gegend –, sondern auch von den flinken Flügeln Dries Mertens und Lorenzo Insigne.

«Das 0:1 kam zum dümmsten Zeitpunkt», meinte Forte und Goalie Yvon Mvogo, der den Weitschuss Jonathan De Guzmans hinter sich ins Tor segeln liess, wusste: «Das hatte auch mit dem Wind zu tun. Aber ich und wir alle können lernen aus solchen Spielen.»

Alle Füsse voll zu tun hatte Verteidiger Steve von Bergen. «Napoli hat wie erwartet ein anderes Gesicht gezeigt. Nun müssen wir sofort den Blick Richtung Sonntag richten», meinte der Captain. Der Wind weht den Young Boys weiterhin ins Gesicht. Ob Fortes Schweiss zu trocknen vermag, wird die Partie am Sonntag weisen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/20590474

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 Beitrag Verfasst: Freitag 7. November 2014, 12:29 
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YB-Noten: Grösstenteils überfordert

Die meisten Akteure der Young Boys enttäuschten in Neapel.

Yvon Mvogo – Note 4
Einige ausgezeichnete, spektakuläre Interventionen. Aber: Verschuldete erneut ein Gegentor, als er beim 1:0 die weite Flanke von Jonathan de Guzman unterlief.

Florent Hadergjonaj – Note 3,5
Rückte nach der Verletzungspause wieder ins Team – und agierte lange Zeit ordentlich. Traute sich einige Male nach vorne, hatte defensiv aber gleichfalls Mühe.

Milan Vilotic – Note 3,5
Relativ stabil und robust, mit grobem Abspielfehler vor der Pause. Sah vor dem 2:0 schlecht aus.

Steve von Bergen – Note 4,5
Der beste YB-Spieler. Bereinigte gefährliche Situationen mit Stellungsspiel und Kopfballstärke, ging aber letztlich ebenfalls unter.

Alain Rochat – Note 2
Wurde regelmässig überlaufen, leistete sich üble Fehler (etwa vor dem 3:0 Napolis), war überfordert. Dabei erhielt er den Vorzug vor Jan Lecjaks (der laut italienischen Medien bei Torino im Gespräch sein soll), weil er eigentlich defensiv solider ist.

Sékou Sanogo – Note 4
Starke erste Halbzeit, hielt gut dagegen, tauchte später ab.

Renato Steffen – Note 3
Selten am Ball, blass, konnte seine Schnelligkeit nicht ausspielen. Einige grobe Ballverluste. Milan Gajic – Note 3
Im sehr defensiv interpretierten 4-1-4-1-System agierte er neben Bertone und vor Sanogo. War ballsicher, aber in der Offensive ebenfalls ohne Impulse.

Leonardo Bertone – Note 3,5
Giftig in den Zweikämpfen, hielt dagegen, in der Vorwärtsbewegung jedoch auch unscheinbar.

Raphael Nuzzolo – Note 2,5
Traute sich wenig zu und blieb bei seinen wenigen Aktionen hängen.

Guillaume Hoarau – Note 3
Für den Stürmer war es schwierig, weil er meistens hoch angespielt wurde. Und der Franzose ist nicht besonders schnell – und dadurch kein guter Konterstürmer.

Yuya Kubo – Note 3
Kam nach 60 Minuten für Gajic. Keinen Einfluss aufs Spiel.

Adrian Nikci – Note 3,5
Kam nach 60 Minuten für Nuzzolo. Schoss bald aufs Tor. Und vergab nach feinem Solo kurz vor Schluss die einzige gute YB-Gelegenheit aus wenigen Metern.

Samuel Afum – Note 3
Kam nach 68 Minuten für Hoarau. Setzte sich nicht durch.

6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11038295

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