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 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Februar 2014, 15:16 
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08.02.2014

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Geheimtrank bei YB, Geheimtraining beim FCB

YB haftet seit Jahren die Mentalität des ewigen Verlierers an. Das ärgert Trainer Uli Forte – besonders vor dem Vergleich mit dem FCB in Basel.

«Ich habe vor dem Spitzenspiel in Basel mit vielen Leuten gesprochen und mich über die in Bern herrschende Skepsis grausam aufgeregt», so Uli Forte. «Die Leute glauben nicht an einen YB-Erfolg. Ich habe nie gehört, dass einer gesagt hätte ‹hey, die putzt ihr weg›. Ich höre überall nur, wie schwierig es gegen den FCB werden wird und, dass man schon mit einem Punkt zufrieden ist.»

Irgendwie nachvollziehbar, denn YB-Fan zu sein war in den letzten Jahren wahrlich kein Honigschlecken. Nach drei zweiten Plätzen (2008, 2009 und 2010) in der Meisterschaft und zwei verlorenen Cupfinals (2006 und 2009) ist das Vertrauen weg. Der Fan hat sich fast daran gewöhnt, dass ihre gelbschwarzen Helden in entscheidenden Phasen alles vergeigen. «Veryoungboysen» heisst es mittlerweile schon in der Umgangssprache – etwas vergeigen, nicht zu Ende bringen.

Fortes Young Boys spielen auf Sieg

«Unser Ziel ist, jedes Spiel zu gewinnen», sagt Forte in überzeugendem Ton. «Wir wollen gegen den FCB gewinnen, auch wenn es schon einige Jahre her ist, dass YB in Basel gewinnen konnte.»

Genau genommen ist es fast zwei Jahre her. Am 23. Mai 2012 siegten die Hauptstädter im Joggeli 2:1 – wobei der FCB bereits als Meister feststand und nur noch an die Party auf dem Barfi dachte. In der aktuellen Saison tasten sich die Berner langsam an einen Vollerfolg heran: Das erste Duell unter Forte verlor YB im Joggeli 1:2. Das Rückspiel im Stade de Suisse endete 2:2. Folgt am Samstag ein Sieg?

Innenverteidiger-Duos im Fokus

Das will der FCB, der die Tabelle vor dem 20. Spieltag mit zwei Punkten vor YB anführt, verhindern. Zwar wäre auch eine Niederlage noch keine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft, zumal danach noch 16 Runden zu spielen sind. Ein Zeichen wäre es allemal, dass YB unter Forte mit dem ersten Titel nach 1986 ernst machen will. Neben den aktuell besten Offensivreihen der Liga werden vor allem die Innenverteidiger beider Teams im Fokus stehen.

Da wäre die Abwehr des FC Basel. Nach dem Ausfall von Ivan Ivanov (Kreuzbandriss) und Fabian Schär (rekonvaleszent) muss FCB-Trainer Murat Yakin auf jene Abwehr verzichten, die in der Liga am häufigsten zusammen verteidigt hat. Fünf verschiedene Duos hat Yakin in 19 Liga-Partien eingesetzt: Schär/Ivanov (8 Spiele), Schär/Ajeti (6), Ajeti/Ivanov (3), Schär/Dragovic (1) und zuletzt Neuzugang Marek Suchy gemeinsam mit Fabian Frei (1).

Yakin hält seine «gestressten» Stars unter Verschluss

Gegen YB wird es auf das neue Verteidiger-Paar Frei/Suchy hinauslaufen, das sich vor Wochenfrist gegen Lausanne (3:1) tapfer wehrte, einen Gegentreffer beim harmlosen SL-Schlusslicht - nach einem haarsträubenden Fehler des tschechischen Neuzugangs – dennoch nicht verhindern konnte.

«Wir freuen uns auf den Spitzenkampf», sagt Yakin. «Wir sind in der Spur und wollen da weiterfahren. Jeder Spieler weiss, worum es geht.» Und damit es keiner vergisst, hat Yakin am Freitag das Nachmittagstraining hinter verschlossenen Türen absolviert – damit seine vom Arbeitsalltag gestressten Superstars nicht etwa den Fokus verlieren, sollten sie auf dem Weg in die Garderobe von einem Medienschaffenden angesprochen werden...

Vilotic schwört auf einen Zaubertrank

Die zentrale Abwehr bei YB in 15 von 19 SL-Spielen hiess Steve von Bergen und Dusan Veskovac. Nach dem Wechsel von Veskovac zu Toulouse und dem Transfer von François Affolter zu Luzern musste YB reagieren und überraschte die Konkurrenz mit der Verpflichtung von Milan Vilotic, der seit Sommer 2012 für GC spielte.

Forte vergleicht seinen neuen Verteidiger mit dem Typ Mats Hummels. «Er ist gross, kopfballstark und kann das Spiel aussergewöhnlich gut lesen. Ich verspreche mir mit ihm mehr Stabilität.» Und Vilotic schiesst für Forte auch wichtige Tore. Im Mai 2013 verwandelte der Serbe gegen den FCB den entscheidenden Penalty und sicherte GC damit den Cupsieg. Sein Geheimnis: Ein «Zaubertrank à la Mirakulix». Während der Druide aus Asterix seine Zutaten geheim hält, verrät Vilotic seine: Randen, Rüebli und Ingwer.


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/24039438

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 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Februar 2014, 15:55 
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wolf
sutter - vilotic - von bergen - spycher
bertone - gajic
zarate - frey - nuzzolo
gerndt

basel - yb 0:1


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 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Februar 2014, 22:15 
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klar, wiedermal der schiri der basel aus der klemme hilft. :angryfire:


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 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Februar 2014, 22:35 
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Schad, schad, het mes widermau vergiget. aber wenn du 45 minute nume hingerine steisch, u das z'basu muesch di nid verwundere we dä mätsch no verliersch.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 9. Februar 2014, 01:18 
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JFK hat geschrieben:
klar, wiedermal der schiri der basel aus der klemme hilft. :angryfire:


Ein Unentschieden wäre verdient gewesen, das war nie und nimmer ein Penalty. Wenn schon war das Foul klar ausserhalb des Strafraums...

Wenn nun Gerndt ausfällt (hoffentlcih sah es nur schlimm aus...) muss man zudem noch umstellen. Afum? Kubo? Einen weiteren Transfer wird es wohl nicht geben.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 9. Februar 2014, 03:43 
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spielentscheidend war das 1:2 kurz vor der halbzeit sowie der ausfall von gerndt! das xhaka bei diesem rüden foul nur die gelbe und nicht die rote karte sieht ist schwer zu verstehen, da xhaka von hinten gerndt ummähte. yb konnte ohne gerndt den ball offensiv nicht mehr halten und basel erhöhte den druck.

das der teleclub kommentator bei diesem foul von xhaka an gerndt noch die gelbe karte als zu hart empfand, stimmt mich schon bedenklich wie objektiv ein spiel mit basler beteiligung gewertet wird.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 9. Februar 2014, 08:56 
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08.02.2014

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Basel mit später Wende zum Sieg

Der FC Basel hat den Spitzenkampf der 20. Super-League-Runde gegen YB für sich entscheiden können. Das Heimteam drehte in den letzten 10 Minuten einen 1:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg.

Bis 10 Minuten vor Schluss sah es danach aus, als würde YB erstmals seit Anfang September und dem 7. Spieltag wieder an die Spitze der Super League zurückkehren. Doch Marcelo Diaz (80.) mit einem Traumtor in den Winkel und Fabian Frei mittels umstrittenen Penalty (89.) sorgten für eine späte Wende zugunsten des Heimteams.

Raphaël Nuzzolo hätte YB beinahe doch noch einen Punktgewinn beschert, doch sein Schuss aus kurzer Distanz in der Nachspielzeit glitt via Lattenoberkante über das Tor. Es war der Schlusspunkt in einem intensiven und unterhaltsamen Spitzenkampf im St. Jakob-Park.
Basel mit ersten Akzenten

Zu Beginn hatte das Heimteam mehr vom Spiel und setzte die ersten offensiven Ausrufezeichen. Erst klärte Yvon Mvogo mit einer starken Paraden einen Schuss von Fabian Frei (13.). Danach liessen abermals Frei (18.), Matias Delgado (24.) und Gaston Sauro per Kopf (25.) bei ihren Abschlüssen die nötige Präzision vermissen.

Ganz anders die Berner: Leonardo Bertone traf nach einer knappen halben Stunde mittels direkt verwandeltem Freistoss zum 1:0. Für den 19-Jährigen, der den gesperrten Moreno Costanzo vertrat, war es der erste Super-League-Treffer. Nur 4 Minuten später doppelte Alexander Gerndt nach. Der Schwede schloss einen Konter mit einem präzisen Flachschuss in die rechte Ecke ab.

Dem Tor war ein unglücklicher Basler Ballverlust vorangegangen: Schiedsrichter Nikolaj Hänni lenkte eine FCB-Querpass direkt in die Füsse von Bertone ab, der in der Folge Gerndt lancierte.
Streller mit dem Anschlusstreffer

Noch vor der Pause gelang dem Heimteam der Anschlusstreffer. Eine zu kurze Befreiung von YB-Neuverpflichtung Milan Vilotic landete bei Marco Streller. Der FCB-Captain zog direkt aus 20 Metern ab und traf mit einem Aufsetzer zum 1:2 (44.).

Auch nach der Pause drückte Basel gegen die stetig passiver agierende Berner vehement auf den Ausgleich. Die Anstregungen sollten belohnt werden - wenn auch spät.
Basel setzt sich ab

Mit dem Sieg distanzierte der FCB die Hauptstädter auf 5 Punkte. YB hingegen beklagte nebst der Niederlage auch die verletzungsbedingten Ausfälle von Alain Rochat und Gerndt. Und sollte GC am Sonntag das Heimspiel gegen Aarau gewinnen, würden die Zürcher die Berner als erste Verfolger des Leaders ablösen.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... e-zum-sieg

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 9. Februar 2014, 08:59 
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08.02.2014

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YB vergeigt 2:0-FührungBasel dreht irren Spitzenkampf

Der FC Basel gewinnt den Spitzenkampf gegen YB nach 0:2-Rückstand mit 3:2. Milan Vilotic missglückt sein Debüt für YB gründlich.

Lange läuft in diesem Spitzenspiel alles für YB, doch die Berner vergeigen es wieder einmal.

Für Gelb-Schwarz beginnt die Partie perfekt, die Forte-Truppe schockt Rot-Blau mit einem Doppelschlag.

Erst versorgt Leonardo Bertone einen Freistoss von der Strafraumgrenze direkt im Netz (29.). FCB-Delgado macht in der Zweimann-Mauer einen Schritt nach aussen, Bertone sieht die Lücke und trifft.

Drei Minuten später dies. Basel in der Vorwärtsbewegung, Schiri Hänni legt ungewollt für YB auf, Gerndt zischt ab und erwischt Sommer mit einem platzierten Flachschuss aus rund 18 Metern! Basel innert vier Minuten eiskalt geduscht.

YB-Forte scheint alles richtig gemacht zu haben. Sein Youngster Bertone trifft im sechsten Super-League-Einsatz zum ersten Mal, Gerndt markiert seine fünfte Kiste in dieser Spielzeit.

Und wie verläuft eigentlich das Debüt von Millionen-Zugang Milan Vilotic im Dress von YB? Wenige Minuten vor der Pause steht er zum ersten Mal im Mittelpunkt: Der neue Abwehrpatron der Berner klärt nur bis zu Streller, dieser haut drauf - 1:2.

Oldie Streller bringt die Hoffnung auf eine spektakuläre Basler Wende ins Joggeli zurück.

Auf diese zielt auch Coach Yakin. In der Halbzeit wechselt er doppelt, Stocker und Diaz sollen es richten, Elneny und Serey Die müssen runter.
Diaz mit Volley-Traumtor

Yakin muss sich lange gedulden. Doch dann sticht sein Joker. Diaz nimmt einen Ball an der Strafraumgrenze volley und drischt ihn wunderbar in die rechte obere Torecke. Ein Treffer der Marke Traumtor in der 80. Minute!

Die Bebbi-Schlussoffensive beginnt, Streller peitscht die Fans nochmals an - und tatsächlich gelingt der Siegtreffer.

Ausgerechnet Vilotic bringt Streller im Sechzehner aus dem Gleichgewicht - Hänni pfeift Penalty (89.)! Eine harte Entscheidung.

Fabian Frei übernimmt die Verantwortung und verlädt Mvogo - 3:2. YB's Nuzzolo haut das Leder in der Nachspielzeit noch an die Latte. Dann ist Schluss in diesem irren Spitzenkampf.

Mit dem schlechteren Ende für YB. Wieder einmal. Basel baut den Vorsprung auf die Berner nun auf fünf Zähler aus.

Basel - YB 3:2 (1:2)
St. Jakob-Park, Basel. - SR Nikolaj Hänni, Schweiz. - Tore: 29. Leonardo Bertone 0:1, 33. Alexander Gerndt 0:2 (Leonardo Bertone), 43. Marco Streller 1:2, 80. Marcelo Diaz 2:2, 89. Fabian Frei 3:2 (Penalty).

Basel: Sommer Y., Voser K., Sauro G., Suchy M., Safari B., Elneny M., Geoffroy Serey Die, Xhaka T., Delgado M., Frei F., Streller M. - Einwechslungen: Diaz M. (46. für Elneny M.), Stocker V. (46. für Geoffroy Serey Die), Andrist S. (77. für Delgado M.).

YB: Mvogo Y., Sutter S., Vilotic M., von Bergen S., Rochat A., Gajic M., Bertone L., Martinez J., Frey M., Raphaël Nuzzolo, Gerndt A. - Einwechslungen: Hadergjonaj F. (65. für Rochat A.), Kubo Y. (72. für Gerndt A.), Afum S. (79. für Frey M.).

Verwarnungen: Basel: 28. Geoffroy Serey Die (Gelb), 45. Delgado M. (Gelb), 45. Elneny M. (Gelb), 69. Xhaka T. (Gelb). YB: 35. Frey M. (Gelb), 62. Rochat A. (Gelb), 77. Martinez J. (Gelb), 88. Vilotic M. (Gelb).


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 62107.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 9. Februar 2014, 09:00 
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08.02.2014

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Basel stellt die Weichen Richtung Titelverteidigung

Der FC Basel bestätigt auf eindrückliche Weise seine Position als Nummer 1 der Super League. Der Meister gewinnt daheim gegen die Young Boys nach einem 0:2-Rückstand noch 3:2.

Bis in die 80. Minute lag der FC Basel vor über 27'000 Zuschauern im St. Jakob-Park 1:2 zurück. Nicht viel deutete auf eine Wende hin. Die Gastgeber waren tonangebend, aber Torchancen erspielten sie sich nach der Pause kaum. Das 2:2 war dann so überraschend wie sehenswert. Der für die zweite Halbzeit eingewechselte Marcelo Diaz traf mit einem herrlichen Volley aus rund 25 Metern und weckte nochmals den ganzen Siegeswillen der Basler.

Marco Streller setzte in der 87. Minute zum Solo Richtung Berner Tor an und wurde von YB-Debütant Milan Vilotic am Trikot zurückgezogen. Schiedsrichter Hänni liess die Aktion zunächst laufen und pfiff nach einer weiteren grenzwertigen Intervention von Vilotic - diesmal im Strafraum - Penalty.

Lange Zeit lief alles für die Berner, die von den letzten 17 Spielen gegen den FCB nur eines gewinnen konnten. Mit dem ersten YB-Torschuss sorgte der Junioren-Internationale Leonardo Bertone in der 29. Minute für das 1:0. Er erwischte mit seinem direkten Freistoss Yann Sommer in der nahen Ecke, auch weil sich Mathias Delgado zur Unzeit von der Mauer gelöst hatte. Auf Bertones ersten Super-League Treffer folgte nur vier Minuten später das 2:0. Alexander Gerndt schloss einen Konter mit einem präzisen Schuss aus gut 20 Metern ab. Am Ursprung der zweiten gefährlichen Berner Aktion des Abends stand Schiedsrichter Hänni, der einem Basler Pass nicht ausweichen konnte und so Gerndts Sololauf unglücklich lancierte.

Die Basler hätten allen Grund gehabt, mit dem Schicksal zu hadern. 40 Minuten lang ging alles schief, was schief gehen konnte. Der FCB war nämlich von Beginn weg die aktivere Mannschaft gewesen und war durch Fabian Frei und dem überraschend in der Innenverteidigung aufgestellten Gaston Sauro noch vor dem 0:1 zu guten Torchancen gekommen. Zu einem für die Moral wichtigen Treffer kam der FC Basel in der ersten Halbzeit aber doch. In der 43. Minuten erzielte Streller mit seinem neunten Saisontor das 1:2. Nach einem Befreiungsschlag von Vilotic überwand der Basler Stürmer mit einem Aufsetzer den jungen Berner Goalie Yvon Mvogo und legte so die Basis zur Wende.

Basel - Young Boys 3:2 (1:2).

St. Jakob-Park. - 27'225 Zuschauer. - SR Hänni. - Tore: 29. Bertone (direkter Freistoss) 0:1. 33. Gerndt (Bertone) 0:2. 43. Streller 1:2. 80. Diaz 2:2. 89. Frei (Foulpenalty) 2:3.

Basel: Sommer; Voser, Sauro, Suchy, Safari; Serey Die (46. Stocker), Elneny (46. Diaz), Xhaka; Frei, Delgado (57. Andrist); Streller.

Young Boys: Mvogo; Sutter, Von Bergen, Vilotic, Rochat (64. Hadergjonaj); Gajic, Bertone; Nuzzolo, Frey (79. Afum), Martinez; Gerndt (71. Kubo).

Bemerkungen: Basel ohne Ivanov, Schär (beide verletzt) und Sio (krank). YB ohne Wölfli, Simpson, Spycher, Zarate, Dubai, Bürki (alle verletzt), Steffen und Costanzo (beide gesperrt). 91. Lattenschuss von Nuzzolo. Verwarnungen: 28. Serey Die. 35. Frey. 45. Delgado. 45. Elneny. 62. Rochat (alle Foul). 78. Martinez (Unsportlichkeit).


http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -127651066

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 9. Februar 2014, 09:06 
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08.02.2014

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Wieder die Basler Lektion

Der FC Basel gewinnt das Spitzenspiel der 20. Super-League-Runde gegen die Young Boys dank eines Schlussefforts 3:2. Er zeigt damit einmal mehr, über was für eine Cleverness und was für einen unbändigen Siegeswillen er verfügt.

Solche Szenen sind der Traum aller Konkurrenten des scheinbar übermächtigen FC Basel: Die erste Halbzeit ist vorüber, und der FCB-Captain Marco Streller muss enervierte und reklamierende Copains vom Schiedsrichter wegdrücken. Derweil bilden Pfiffe aus dem Publikum die Geräuschkulisse. Gesucht: der dankbare Blitzableiter. Gefunden wird er im Spielleiter. Wo sonst? Zudem sind zuvor zwei Basler nach rüden Fouls verwarnt worden. Und vor allem: Der FC Basel liegt im eigenen Stadion bei Halbzeit 1:2 im Rückstand. So muss es laufen, wenn man hier etwas ausrichten will. Denkt der Konkurrent.

Doch am Ende kam wieder einmal alles anders. Das Basler Publikum durfte sich nach dem 3:2-Erfolg nicht mehr über den Schiedsrichter beklagen, der in der 88. Minute das clevere Zweikampfverhalten Strellers und das Hände Ringen des YB-Verteidigers Milan Vilotic überaus streng mit einem Penalty gegen YB taxierte. Fabian Frei lief an und traf zum 3:2. Wieder einmal hatte der Gast im St.-Jakob-Park das Nachsehen, wieder einmal blieb den Young Boys das angerichtete Mahl im Hals stecken, wieder einmal wuchtete sich der FCB in einem intensiven, aber fehlerhaften und beileibe nicht hochstehenden Spiel zum Sieg, obschon er nicht den besten Abend hatte und Nerven zeigte.

Aber er kann auch Härte zeigen und dem Gegner Angst einjagen. Er scheut wie Taulant Xhaka nicht davor zurück, dem Gegenspieler Alexander Gerndt dergestalt in die Beine zu fahren, dass er auf der Bahre vom Spielfeld getragen werden muss. Der FCB hat mehr Substanz als andere, und er kann in Rücklage die Nationalspieler Valentin Stocker und Marcelo Diaz einwechseln. Letzterer traf traumhaft zum 2:2. Der FCB kann viel. Er kann es sich leisten, dass der als Regisseur vorgesehene Matias Delgado selten entscheidend Einfluss aufs Spiel nimmt und auch im Frühjahr 2014 auf ständiger Positionssuche zu sein scheint. Undenkbar in Bern, obschon auch YB wie unlängst mit Vilotic Millionentransfers tätigt. Denkbar in Basel.

Dieser FC Basel, der den fünften Meistertitel in Serie anstrebt, hat eine Verdrängung, die ihresgleichen sucht und in den Reihen des Gegners in der Schlussphase und schon lange vor der strittigen Penaltyszene nur einen Gedanken zulässt: bitte Spiel beenden. Der FCB-Trainer Murat Yakin sah sich nach dem 0:2-Rückstand benachteiligt, regte sich darob «fürchterlich» auf, aber er hatte «Gänsehaut», als er fühlte, wie seine Spieler offenbar Auflehnung in sich trugen. So ist das in Basel. Man kann dort viel lernen. Zum Beispiel, wie man sich im Strafraum verhält.


http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/wi ... 1.18238891

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