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 Beitrag Verfasst: Freitag 9. November 2012, 09:41 
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Das nächste Comeback der Young Boys

Die Berner Young Boys haben Udinese Calcio auswärts in einem temporeichen Spiel mit 3:2 besiegt und können sich aus eigener Kraft für die Sechzehntelfinals der Europa League qualifizieren.

Es war zuweilen ein offener Schlagabtausch. Die knapp 13 000 Zuschauer im Stadio Friuli, das damit nur zu gut einem Drittel gefüllt war, bekamen eine sehr unterhaltsame und äusserst temporeiche Partie zu sehen. Aussenverteidiger Scott Sutter sagte gar, er könne sich nicht erinnern, jemals einen «schnelleren Match» gespielt zu haben.

Die Lücke in der Mauer

In der 21. Minute bekundeten die Berner Glück, als Udineses Starstürmer Antonio Di Natale nach einer unglücklichen Intervention Alain Nefs mit einem technisch perfekten Volleyschuss nur die Latte traf. Fünf Zeigerumdrehungen später konnten die Young Boys einen Freistoss aus aussichtsreicher Position treten, nachdem Sturmtank Raùl Bobadilla in der Nähe der Strafraumgrenze von Danilo regelwidrig gestört worden war.

Der Argentinier übernahm die Verantwortung und erwischte Udineses Torhüter Brkic auf dem falschen Fuss. Dass der Ball den Weg ins Tor fand, war aber nicht nur Bobadillas Verdienst; Raphael Nuzzolo hatte in der Mauer der Friauler geschickt eine Lücke aufgerissen, die der Berner Goalgetter zu nutzen wusste.

Di Natale scheitert an Wölfli

Mann des Spiels war aber für einmal nicht Bobadilla, sondern Marco Wölfli. Kurz vor der Pause nahm Ex-Udinese-Spieler Alain Nef in einem Kopfballduell mit Mathias Ranégie auch seine Hände zu Hilfe, indem er sich bei seinem Gegenspieler aufstützte: Penalty. Nefs ungestümes Einsteigen wurde indes nicht bestraft, Marco Wölfli parierte den zwar scharf, aber nicht übermässig platzierten Elfmeter von Di Natale. «Ich habe mir einige Penaltys von Di Natale auf Video angeschaut. Das brachte allerdings nicht viel, weil er nicht immer in die gleiche Ecke schiesst. Deswegen blieb ich lange stehen und habe ihn so vielleicht etwas verunsichern können», kommentierte Wölfli die Szene.

Der Anschlusstreffer änderte nicht am Sieg

Wenige Minuten nach dem Seitenwechsel agierte der Berner Captain bedeutend weniger stilsicher, als er eine viel zu hohe Flanke – eine «Kerze» – nicht zu fangen vermochte. Der Ball fiel Di Natale vor die Füsse, und dieser liess sich nicht zweimal bitten. Entgegen den Befürchtungen brachte der Ausgleich die Berner jedoch nicht aus dem Konzept. In der 66. Minute zog der ansonsten wenig überzeugende und mit hochkarätigen Torchancen fahrlässig umgehende Alexander Farnerud aus deutlich über 25 Metern energisch ab.

Der fleissige Schwede traf den Ball derart satt, dass Udineses Torhüter nicht die geringste Abwehrchance hatte. Keine zehn Minuten später liessen die Friauler Verteidiger Gonzalo Zarate derart lange gewähren, bis dieser in aller Ruhe zu einem tückischen Schlenzer ansetzen konnte. Raphael Nuzzolo verwertete den Abpraller ab und sorgte damit für die Vorentscheidung. Fabbrinis Anschlusstreffer in der 83. Minute änderte nichts mehr am Sieg der Berner.

Rueda optimistisch für Liverpool

«Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben nur zweimal eine Serie-A-Mannschaft geschlagen. Warum soll es für uns nicht möglich sein, auch in Liverpool zu gewinnen?», fragte Martin Rueda selbstsicher. Nun stehe aber erst einmal der Cup-Match vom kommenden Sonntag im Fokus. Die Young Boys werden vom 1.-Liga-Klub Muttenz auf dem Margelacker empfangen.


Anschi nach 1:0 in der Poleposition

Anschi Machatschkala setzte sich gegen Liverpool zu Hause 1:0 durch und löste die Engländer als Leader der Gruppe A ab. Der Sieg von Anschi ging in Ordnung; die Mannschaft von Startrainer Guus Hiddink war im Lokomotive-Stadion von Moskau das aktivere Team. Allerdings tat sich auch der Tabellenzweite in der russischen Meisterschaft schwer, sich gute Chancen zu erarbeiten. Die zweite nutzte Lacina Traoré kurz vor dem Pausenpfiff zum entscheidenden 1:0. Der 2,03 m grosse Stürmer von der Elfenbeinküste düpierte nach einem Pass in die Tiefe von Mbark Boussafa die Liverpooler Verteidigung und überlobte Goalie Brad Jones. Es war sein vierter Treffer in der Europa-League-Kampagne.

In der 76. Minute vergab Traoré freistehend das 2:0 – sein Kopfball war zu unpräzis. Ansonsten war bei den Gastgebern nur noch Captain Samuel Eto’o (36.) einem Treffer nahe gekommen, er schoss jedoch über das Gehäuse.

Mit dem Sieg gelang der Equipe aus dem Kaukasus nicht nur die Revanche für die 0:1-Niederlage im Hinspiel, sie triumphierte auch im fünften Heimspiel in der aktuellen Europa-League-Saison (inklusive Qualifikation), wobei sie noch keinen Gegentreffer zuliess. Auch im nationalen Championat ist Anschi mit sieben Siegen und einem Unentschieden eine Heimmacht. Für Liverpool dagegen war es die erste Auswärtsniederlage in einem Gruppenspiel in der Europa League (früher Uefa-Cup).




http://www.derbund.ch/sport/fussball/Da ... y/25159532

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YB-Coup in Udinese

Bobadilla trifft schon wieder!

Die Young Boys gewinnen in Udinese eine packende Partie mit 3:2.

Vier Tore in zwei Spielen gegen Udinese! YB-Torjäger Raul Bobadilla hält die Hoffnung auf die Qualifikation für den Sechzehntelfinal der Europa League am Leben. Beim 3:2-Sieg im Friaul ist der 25-jährige Gaucho der überragende Mann.

Nach einer halben Stunde lässt Bobadilla den Ball nach einem hohen Zuspiel an die Strafraumgrenze von der Brust abtropfen und schindet nach einem Zupfer seines Gegenspielers einen Freistoss heraus.

Aus rund 20 Metern schlenzt Bobadilla den Ball gekonnt flach in die entfernte Torecke. Sein vierter Treffer im zweiten Spiel gegen den Serie-A-Vertreter. Vor zwei Wochen hatte der YB-Goleadeor gleich dreimal ins Schwarze getroffen.

Ein Wechselbad der Gefühle durchlebt YB-Keeper Marco Wölfli. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte pariert der 30-Jährige einen Di-Natale-Penalty, sichert die 1:0-Pausenführung. Zwei Minuten nach dem Pausentee lässt er einen Ball fallen, Di Natale netzt eiskalt zum Ausgleich ein. Ein Riesen-Bock!

Dass die Berner dennoch den Sieg landen, verdanken sie einem Geniestreich Farneruds. In der 65. Minute zieht der Schwede aus 30 Metern ab und lässt Brkic im Udinese-Tor keine Chance. Der Sieg ist zum Greifen nah, als Nuzzolo einen Abpraller zum 3:1 verwertet (73.).

Doch es wird noch einmal richtig eng. Udinese-Joker Fabbrini trifft nach einem Durcheinander in der YB-Abwehr zum 2:3. Und in der hektischen Schlussphase glänzt ausgerechnet Buhmann Wölfli mit zwei grossartigen Paraden. Weltklasse, wäre da nicht der Riesen-Bock beim Gegentor gewesen.

Der Sieg ist Balsam auf die geschundene YB-Seele. Mit dem Husarenstück im Friaul hält sich das Rueda-Team im Rennen um die Qualifikation für den Sechzehntelfinal. Dafür brauchts im Auswärtsspiel bei Liverpool an der berüchtigten Anfield Road in zwei Wochen aber wohl einen weiteren Exploit.


http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 99341.html

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3:2-Sieg der Berner bei Udinese Calcio

Die Young Boys bleiben im Rennen

Die Young Boys haben zwei Wochen nach dem Heimsieg gegen Udinese auch auswärts gewonnen. Dank einem Doppelschlag Mitte der zweiten Halbzeit durch Farnerud und Nuzzolo siegen die Berner 3:2.

Durch den Sieg sind die Berner Young Boys in der Rangliste nahe an Platz 2 gerückt. Sie überholten Udinese und schlossen mit sechs Punkten zum FC Liverpool auf. Damit wird das nächste Spiel von YB in zwei Wochen in England zu einem vorweggenommenen Final um Platz 2.

Zwischen der 65. und 73. Minute entschieden die Young Boys das Spiel. Zunächst traf der Schwede Alexander Farnerud mit einem Flachschuss aus rund 25 Metern präzise in die linke Ecke, acht Minuten später erzielte Raphael Nuzzolo den dritten Treffer. Aus wenigen Metern brauchte er den Ball nur noch über die Linie zu schieben, nachdem Udinese-Torhüter Brkic den Schuss Gonzalo Zarates nach vorne hatte abprallen lassen.

Besser als in der Super League

Die Berner zeigten auch in Udine eine gute Leistung, besser jedenfalls als so oft bei ihren Auftritten in der Super League. Hinten standen sie solide, und vorne war vor allem Raúl Bobadilla sehr gefährlich. Der Argentinier, der beim 3:1-Sieg in Bern alle drei YB-Tore erzielte hatte, war auch in Italien erfolgreich. Nach 26 Minuten traf er mittels Freistoss aus 20 Metern flach ins Tor. Brkic hatte auch bei diesem Gegentreffer nicht sicher gewirkt. Er spekulierte falsch und wurde vom Ball, den Bobadilla flach an der Mauer vorbei zirkelte, überrascht.

Udinese spielte im Vergleich zum Auftritt in Bern diesmal zwar mit den meisten Stammspielern, doch das reichte nicht. Gefahr ging meist nur von Antonio Di Natale aus. Der 35-jährige Topskorer erzielte denn auch kurz nach der Pause den zwischenzeitlichen Ausgleich, als YB-Goalie Marco Wölfli bei einer Flanke patzte.

Doch Wölfli hatte auch gute Szenen. Die beste war der abgewehrte Penalty gegen Di Natale unmittelbar vor der Pause. Entscheidend war zudem sein Reflex gegen den Kopfball des Schweden Ranegie kurz nach dem 2:1-Führungstor von YB sowie die Parade gegen den abgefälschten Schuss von Ranegie in der 90. Minute. Geschlagen geben hatte er sich zuvor nur von Fabbrini müssen, dem nach 82 Minuten der Anschlusstreffer gelang.

Anschi gelingt Revanche gegen Liverpool

Anschi Machatschkala setzte sich gegen Liverpool zu Hause 1:0 durch und löste die Engländer als Leader der Gruppe A ab. Den goldenen Treffer erzielte Lacina Traoré in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit.

Der Sieg von Anschi ging in Ordnung; die Mannschaft von Startrainer Guus Hiddink war im Lokomotive-Stadion von Moskau das aktivere Team. Allerdings tat sich auch Tabellenzweite in der russischen Meisterschaft schwer, sich gute Chancen zu erarbeiten. Die zweite nutzte Traoré kurz vor dem Pausenpfiff zum entscheidenden 1:0. Der 2,03 m grosse Stürmer düpierte nach einem Pass in die Tiefe von Mbark Boussafa die Liverpooler Verteidigung und überlobte Goalie Brad Jones. Es war sein vierter Treffer in der Europa-League-Kampagne.

In der 76. Minute vergab Traoré freistehend das 2:0 – sein Kopfball war zu unpräzis. Ansonsten war bei den Gastgebern nur noch Captain Samuel Eto'o (36. Minute) einem Treffer nahe gekommen, er schoss jedoch über das Gehäuse.

Mit dem Sieg gelang der Equipe aus dem Kaukasus nicht nur die Revanche für die 0:1-Niederlage im Hinspiel, sie triumphierte auch im fünften Heimspiel in dieser Europa-League-Saison (inklusive Qualifikation), wobei das Ensemble noch keinen Gegentreffer zuliess.

Auch im nationalen Championat ist Anschi mit sieben Siegen und einem Unentschieden eine Heimmacht. Für Liverpool dagegen war es die erste Auswärtsniederlage in einem Gruppenspiel in der Europa League (oder früher dem Uefa-Cup).

Udinese - Young Boys 2:3 (0:1)
Friuli. - 13 000 Zuschauer. - Schiedsrichter: Tohver (Estland). - Tore: 27. Bobadilla 0:1. 47. Di Natale 1:1. 65. Farnerud 1:2. 73. Nuzzolo 1:3. 83. Fabbrini 2:3.

Udinese: Brkic; Coda, Danilo, Domizzi; Basta, Pereyra (64. Faraoni), Willians (88. Fabbrini), Lazzari, Armero; Di Natale, Ranégie.

Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Veskovac, Raimondi; Zverotic; Zarate (81. Gonzalez), Farnerud, Schneuwly (75. Doubai), Nuzzolo; Bobadilla (88. Frey).

Bemerkungen: Udinese ohne Pinzi, Muriel, Benatia, Pasquale (alle verletzt) und Maicosuel (nicht für die Europa League qualifiziert). Young Boys ohne Marco Bürki, Martinez, Simpson, Spycher und Benito (alle verletzt). 20. Lattenschuss von Di Natale. 45. Wölfli hält Penalty von Di Natale. Verwarnungen: 48. Coda. 58. Fabbrini. 62. Farnerud. 77. Raimondi. 83. Nef. 85. Faraoni (alle Foul).


http://www.nzz.ch/aktuell/sport/fussbal ... 1.17779358

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YB erkämpft sich ein 3:2 gegen Udinese

Die Young Boys gewinnen auswärts, angeführt vom überragenden Raúl Bobadilla, 3:2 gegen Udinese. Liverpool verliert gegen Anschi in Moskau 0:1.

Die Young Boys haben 14 Tage nach dem Heimsieg gegen Udinese auch auswärts gewonnen. Dank einem Doppelschlag Mitte der zweiten Halbzeit durch Farnerud und Nuzzolo siegen die Berner 3:2. Durch den Sieg ist YB nahe an Platz 2. Die Berner überholten Udinese und schlossen mit sechs Punkten zu Liverpool auf. Damit wird das nächste Spiel von YB in zwei Wochen in England zu einem vorweggenommenen Final um Platz 2.

Zwischen der 65. und 73. Minute entschieden die Young Boys das Spiel. Zunächst traf der Schwede Alexander Farnerud mit einem Flachschuss aus rund 25 Metern präzise in die linke Ecke, acht Minuten später erzielte Raphael Nuzzolo den dritten Treffer. Aus wenigen Metern brauchte er den Ball nur noch über die Linie zu schieben, nachdem Udinese-Torhüter Brkic den Schuss von Gonzalo Zarate nach vorne hatte abprallen lassen.

Wölfli mit Patzer und vielen guten Reflexen

Die Berner zeigten auch in Udine eine gute Leistung, besser jedenfalls als so oft bei ihren Auftritten in der Super League. Hinten standen die Berner solide und vorne war vor allem Raúl Bobadilla sehr gefährlich. Der Argentinier, der beim 3:1-Sieg in Bern alle drei YB-Tore erzielte hatte, war auch in Italien erfolgreich. Nach 26 Minuten traf er mittels Freistoss aus 20 Metern flach ins Tor. Brkic hatte auch bei diesem Gegentreffer nicht sicher gewirkt. Er spekulierte falsch und wurde vom Ball, den Bobadilla flach an der Mauer vorbei zirkelte, statt darüber zu schlenzen, überrascht.

Udinese spielte im Vergleich zum Auftritt in Bern diesmal zwar mit den meisten Stammspielern, doch das reichte nicht. Gefahr ging meist nur von Antonio Di Natale aus. Der 35-jährige Topskorer erzielte denn auch kurz nach der Pause den zwischenzeitlichen Ausgleich, als YB-Goalie Marco Wölfli bei einer Flanke patzte. Doch Wölfli hatte auch gute Szenen. Die beste war der abgewehrte Penalty gegen Di Natale unmittelbar vor der Pause. Entscheidend war zudem sein Reflex gegen den Kopfball des Schweden Ranegie kurz nach dem 2:1-Führungstor von YB sowie die Parade gegen den abgefälschten Schuss von Ranegie in der 90. Minute. Geschlagen geben hatte er sich zuvor nur von Fabbrini müssen, dem nach 82 Minuten der Anschlusstreffer gelang.

Anschi siegt gegen Liverpool und übernimmt Tabellenspitze

Anschi Machatschkala setzte sich gegen Liverpool zu Hause 1:0 durch und löste die Engländer als Leader der Gruppe A ab. Den goldenen Treffer erzielte Lacina Traoré in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit.

Der Sieg von Anschi ging in Ordnung; die Mannschaft von Startrainer Guus Hiddink war im Lokomotive-Stadion von Moskau das aktivere Team. Allerdings tat sich auch der Tabellenzweite in der russischen Meisterschaft schwer, sich gute Chancen zu erarbeiten. Die zweite nutzte Traoré kurz vor dem Pausenpfiff zum entscheidenden 1:0. Der 2,03 m grosse Stürmer von der Elfenbeinküste düpierte nach einem Pass in die Tiefe von Mbark Boussafa die Liverpooler Verteidigung und überlobte Goalie Brad Jones. Es war sein vierter Treffer in der laufenden Europa-League-Kampagne.

In der 76. Minute vergab Traoré freistehend das 2:0 - sein Kopfball war zu unpräzis. Ansonsten war bei den Gastgebern nur noch Captain Samuel Eto'o (36.) einem Treffer nahe gekommen, er schoss jedoch über das Gehäuse. In der 90. Minute wären die Gäste durch Jordan Henderson beinahe noch zum Ausgleich gekommen.

Mit dem Sieg gelang der Equipe aus dem Kaukasus nicht nur die Revanche für die 0:1-Niederlage im Hinspiel, es triumphierte auch im fünften Heimspiel in der aktuellen Europa-League-Saison (inklusive Qualifikation), wobei es noch keinen Gegentreffer zuliess. Auch im nationalen Championat ist Anschi mit sieben Siegen und einem Unentschieden eine Heimmacht. Für Liverpool dagegen war es die erste Auswärtsniederlage in einem Gruppenspiel in der Europa League (oder früher dem UEFA-Cup).

Udinese - Young Boys 2:3 (0:1)
Friuli. - 13'000 Zuschauer. - SR Tohver (Est).
Tore: 27. Bobadilla 0:1. 47. Di Natale 1:1. 65. Farnerud 1:2. 73. Nuzzolo 1:3. 83. Fabbrini 2:3.
Udinese: Brkic; Coda, Danilo, Domizzi; Basta, Pereyra (64. Faraoni), Willians (88. Fabbrini), Lazzari, Armero; Di Natale, Ranégie.
Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Veskovac, Raimondi; Zverotic; Zarate (81. Gonzalez), Farnerud, Schneuwly (75. Doubai), Nuzzolo; Bobadilla (88. Frey).
Bemerkungen: Udinese ohne Pinzi, Muriel, Benatia, Pasquale (alle verletzt) und Maicosuel (nicht für die Europa League qualifiziert). Young Boys ohne Marco Bürki, Martinez, Simpson, Spycher und Benito (alle verletzt). 20. Lattenschuss von Di Natale. 45. Wölfli hält Penalty von Di Natale. Verwarnungen: 48. Coda. 58. Fabbrini. 62. Farnerud. 77. Raimondi. 83. Nef. 85. Faraoni (alle Foul).


http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... e-30098232

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 Beitrag Verfasst: Freitag 9. November 2012, 10:16 
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YB schlägt Udinese wieder

Wölfli-Show Rueda in Feierlaune

YB gibt Rätsel auf. Kein Meisterschaftssieg im Oktober – nun ein grandioses 3:2 in Udine.

Wer hätte das gedacht! Auch nach vier Spielen sind die Chancen von YB, in der Hammergruppe A die Sechzehntelfinals zu erreichen, absolut intakt. Nach zwei Siegen gegen Udinese, den Fast-Champions-League-Teilnehmer aus dem Friaul, ist YB gleichauf mit Liverpool.

Die Europa League scheint für YB die reinste Frischzellenkur zu sein. Zwei Siege gegen einen Serie-A-Klub innerhalb von zwei Wochen. Da fragt man sich schon, wie dieses YB zu den teils bemitleidenswerten Auftritten in der Meisterschaft in der Lage ist. Die Halbwertszeit der Frischzellen scheint jeweils äusserst gering.

Symptomatisch für diese Berg- und Talfahrt von YB ist die Leistung von Goalie und Captain Marco Wölfli. Ein emotionaler Höllenritt innerhalb von 94 Minuten. From Hero to Zero – und zum Schluss wieder Held. Zuerst hält der Teufelskerl den Penalty von Superstar Antonio Di Natale in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. So bleibt es bei der 1:0-Führung dank eines Freistosses des erneut sackstarken Bobadilla. Doch dann boxt Wölfli einen Bogenball nur ein paar wenige Meter weit, genau vor die Füsse von Di Natale. Schon heisst es 1:1.

YB lässt sich nicht beirren und reagiert. Farnerud besorgt mit einem Kunstschuss das 2:1. Nuzzolo staubt nach einem Zarate-Schlenzer ab – 3:1. Die 400 YB-Fans sind im Delirium.

Doch zum Sieg brauchts den zweiten Teil der Wölfli-Show. Grossartig, ja mirakulös rettet er gegen Faraoni und zweimal gegen Ranégie.

Trainer Martin Rueda stolz: «Es hiess, wir hätten in Bern gegen eine schlechte Kopie von Udinese gewonnen. Diesmal standen alle Tenöre auf dem Platz. Grossartig! Jetzt gibts ein Bierchen.» Elsad Zverotic doppelt nach: «Das war ein Riesensieg! Niemand hätte gedacht, dass wir nach vier Spielen noch immer voll im Rennen sind. Jetzt gilt es, diesen Schub in die Meisterschaft mitzunehmen.»

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 Beitrag Verfasst: Freitag 9. November 2012, 10:21 
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Die Young Boys zeigen in Italien eine starke Vorstellung

Fussball · Die Young Boys gewannen erneut gegen Udinese diesmal Vertreter 3:2. Nun sind die Chancen auf einen Platz im Sechzehntelfinal der Europa League intakt.
Sechs Tore in zwei Spielen gegen einen italienischen Klub: Diese Ausbeute lässt sich sehen. Wie im Heimspiel brachten die Young Boys auch in Udine die gegnerische Abwehr immer wieder in Verlegenheit. Überragend war erneut Raul Bobadilla. Der Argentinier traf in der 27. Minute mit einem Freistoss zum 1:0 und stand danach wiederholt im Mittelpunkt, vor allem als Vorbereiter.

Nach dem 1:1 von Antonio Di Natale zwei Minuten nach der Pause schossen Alexander Farnerud und Raphael Nuzzolo die Berner entscheidend in Führung schossen. Den Gastgebern gelang sieben Minuten vor Schluss nur noch der Anschlusstreffer, auch weil Marco Wölfli stark hielt und einige Chancen vereitelte. Für Trainer Martin Rueda ermöglichte in erster Linie die kompakte Mannschaftsleistung den Coup: «Mein Team hat selbstbewusst und mit sehr viel Wille agiert. Wir sind gut gestanden und haben den Gegner auch ohne Ball unter Druck gesetzt.»

Nun reist YB in zwei Wochen mit sechs Punkten zum FC Liverpool, der ebenfalls sechs Punkte auf dem Konto hat. An der Anfield Road geht es um einen Platz in der K.o.-Runde. Die Engländer unterlagen bei Anschi Machatschkala 0:1.

Wölfli am Ende obenauf

Die Young Boys zeigten im Stadion Friuli zur Verwunderung einiger italienischen Zuschauer eine beeindruckend abgeklärte Leistung. Sie standen in der Defensive sehr lange sehr sicher. In den brenzligen Situationen, die erst in der hektischen Schlussphase zahlreicher wurden, stand ihnen entweder das Glück zur Seite, wie beim Lattenschuss von Di Natale, oder Marco Wölfli hielt. Der Goalie erlebte ein aufwühlendes Spiel. Er machte den Weg vom Helden zum vermeintlichen Sündenbock und zurück innerhalb von 45 Minuten.

Sekunden vor der Pause hielt Wölfli den schwach getretenen Penalty von Di Natale. Es war ausgleichende Gerechtigkeit, denn der Elfmeterpfiff gegen Alain Nef für einen kleinen Rempler war streng gewesen. Nach der Pause, in der 47. Minute, verschätzte sich der YB-Keeper bei einer Flanke und klatschte den Ball nur bis zu Di Natale. Dieser glich mit einem Halbvolley aus. Di Natale war ohne Frage der beste Spieler in den Reihen von Udinese, das einige verletzungsbedingte Absenzen beklagte, aber eben mit seinem Starstürmer antrat, der in der Meisterschaft für die Hälfte aller Treffer seines Teams verantwortlich ist. Der zweimalige Serie-A-Torschützenkönig machte es der YB-Verteidigung nicht einfach, war aber oft auf sich alleine gestellt.

Und in der Defensive hatte Udinese keinen Di Natale. Die Verteidigung war von der ersten bis zur letzten Minute anfällig auf jeder Art von YB-Vorstössen. Das 1:0 fiel, nachdem Nuzzolo in der gegnerischen Mauer für ein Loch gesorgt hatte, das Bobadilla zum Durchschuss nutzte. Beim 2:1 traf Farnerud aus rund 20 Metern mit einem sehenswerten Schlenzer, womit er wiedergutmachte, dass er zuvor zwei hochkarätige Chancen ungenutzt gelassen hatte. Der dritte Berner Treffer wurde begünstigte durch ein nicht vorhandenes Defensivverhalten des Kolumbianers Pablo Armero, der Gonzalo Zarate ungestört laufen und schiessen liess, wovon letztlich Nuzzolo profitierte.

Nun gegen Muttenz

Am Ende gab es nur ein Fazit: Die Young Boys waren die bessere Mannschaft gewesen. Herausragend waren ganz vorne Bobadilla und ganz hinten Wölfli, der in den Schlussminuten den Sieg mit zwei wichtigen Paraden sicherte. «Es ist eine grossartige Leistung zweimal gegen eine Mannschaft aus Italien zu gewinnen», freute sich Rueda, der am Vortag des Matches die Arroganz einiger italienischer Journalisten nicht goutiert hatte. Nun bekomme natürlich das Spiel in Liverpool einen speziellen Reiz, erklärte Rueda: «Aber vorerst interessiert uns nur die nächste Partie.» Am Sonntag spielt YB im Cup beim Erstligisten Muttenz. «Auch im Schweizer Cup wollen wir überwintern», betonte der Trainer.

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 Beitrag Verfasst: Freitag 9. November 2012, 12:53 
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YB nach Sieg bei Udinese zurück im Geschäft

Die Young Boys sind endgültig in der Europa League angekommen. Die Berner schlugen Udinese Calcio 2 Wochen nach dem Heimerfolg auch auswärts. Beim 3:2-Sieg im Friaul sorgten Raul Bobadilla, Alexander Farnerud und Raphaël Nuzzolo für die Differenz.

Ende für die Gäste. In einer Partie, die mit offenem Visier geführt wurde und in der beide Teams defensiv mehrere Aussetzer hatten, sahen die 13'000 Zuschauer zahlreiche gute Möglichkeiten. Das Spiel hätte auch 5:4 ausgehen können.

Farneruds schöner Weitschuss

YB war die effizientere Equipe. Raul Bobadilla, der im Hinspiel alle 3 Tore zum Berner 3:1-Sieg beigesteuert hatte, sorgte in der 27. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoss für das 1:0 der Gäste. Das 2:1 war ein herrlicher Weitschuss von Alexander Farnerud aus 25 Metern (65.). 5 Minuten später erhöhte Raphaël Nuzzolo nach einem Abpraller von Goalie Zeliko Brkic gar auf 3:1 für YB.

Di Natales Chancen

Udinese kam kurz nach der Pause nach einer ungenügenden Faustabwehr von Marco Wölfli zum zwischenzeitlichen 1:1 durch Antonio Di Natale, der von Beginn weg spielte. Der Stürmerstar der Italiener hatte bereits nach 20 Minuten nur die Latte getroffen. Zudem scheiterte er Sekunden vor der Pause mit einem Foulpenalty an Wölfli.

Wölflis Glanzparade

Die Heimelf schaffte in der 83. Minute noch den Anschlusstreffer durch Diego Fabbrini. In der heissen Schlussphase besass der Serie-A-Klub mehrere Chancen zum Ausgleich, blieb aber glücklos. Die beste Möglichkeit vereitelte Wölfli in der 89. Minute mit einer Glanzparade.

FC Liverpool verliert

Dank dem Sieg hat YB nun 6 Punkte auf seinem Konto. Der neue Tabellenführer in der Gruppe A ist mit 7 Zählern Anschi Machatschkala. Die Russen bezwangen vor 15'000 Zuschauern im Moskauer Lokomotive-Stadion den bisherigen Leader Liverpool (6 Punkte) mit 1:0. Das entscheidende Tor erzielte der ivorische 2,03-m-Hüne Lacina Traoré in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit.


http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... -Geschaeft

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Rueda nicht überrascht - Degen «fast verzweifelt»

Mit ihren Siegen gegen Udinese bzw. Videoton haben sich YB und Basel im Kampf um den Einzug in die K.o.-Phase der Europa League zurückgemeldet. Während die Berner von einer «kleinen Sensation» sprachen, war in Basel die Erleichterung über den Pflichtsieg deutlich spürbar.

«Wer hätte das gedacht, dass wir nach 4 Spielen gleichauf mit Liverpool liegen», sagte YB-Trainer Martin Rueda nach dem 2. Sieg innerhalb von 14 Tagen über Udinese. Der Übungsleiter der Berner war sichtlich angetan von der Leistung seiner Mannschaft. Der Exploit habe ihn nicht überrascht. «Die Mannschaft hat Qualität, nur kann sie sie nicht immer abrufen», so Rueda.

YB und die Konstanz

Torhüter Marco Wölfi sprach nach dem Spiel von einer «kleinen Sensation», schlug aber in die gleiche Kerbe wie Rueda: «Wir müssen es schaffen, konstanter zu werden.» Davon ist auch der YB-Keeper selbst nicht ausgenommen. Er erlebte eine Achterbahnfahrt der Gefühle gegen die Friauler. Erst hielt Wölfli kurz vor der Pause einen Elfmeter von Antonio di Natale, um im der 2. Hälfte durch einen groben Patzer den Ausgleich für die Italiener zum 1:1 zu ermöglichen.

YB liess sich darob aber nicht aus dem Konzept bringen. «Jetzt erst recht», hätte das Motto nach dem dummen Gegentor gelautet, so Wölfli. «Wir haben bis zum Schluss weitergekämpft und schliesslich verdient gewonnen.» Dass YB nun in 2 Wochen zu einem 6-Punkte-Spiel nach Liverpool reisen könne, sei «eine Riesensache», sagt der YB-Captain.


http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... erzweifelt

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Es war gestern ein wunderschöner Abend mit einem tollen Sieg von YB! Aber wie gehts nun weiter mit der Wundertüte YB. Welches Gesicht zeigt uns YB am Sonntag?


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Alex Farnerud

Kann man mit dieser Frisur ein Kopftor erzielen?

Der YB-Schwede hat wieder mal eine neue Frisur. Diesmal Typ Irokese. Das hinderte ihn nicht, das Game-winning-Goal in Udine zu machen. Mit seinem linken Fuss allerdings.

lex Farnerud verzweifelt. Kurz vor der Pause kommt er völlig frei zum Kopfball – und setzt den Ball als Aufsetzer übers Tor. Weil man mit einer Irokesenfrisur nicht sauber trifft? «Nein, nein», sagt er. «Der Ball senkte sich plötzlich. Dann war er zu tief.»

Doch damit nicht genug des Leides. Nach nicht ganz einer Stunde spielt ihn Bobadilla sensationell frei. Farnerud verzieht kläglich. Kurz darauf klappts beim dritten Versuch. Farnerud schlenzt das Leder mit unnachahmlicher Schusstechnik in die Ecke – 2:1 für YB. «Ich sah den Verteidiger auf mich zukommen und platzierte den Ball um ihn herum. Das war schon ein erlösendes Gefühl nach den beiden vergebenen Chancen.»

Und die Frisur. Eine Wette? Oder sonstwas Skurriles? «Nein, überhaupt nicht. Einfach so.» Was bei Farnerud nichts Aussergewöhnliches ist. Mal hat er das Haar nach GI-Manier kurzgeschoren. Mal ganz artig. Mal überhaupt kein Haar.

Seine Frisuren sind jedenfalls mindestens so rätselhaft wie die Auftritte des gelbschwarzen YB-Chamäleons. Man weiss in der Meisterschaft nie, wie das Team jeweils drauf ist. Im Gegensatz zur Europa League. Da waren alle vier Auftritte okay bis begeisternd. «Vielleicht kennen uns die Teams in der Schweiz zu gut», sagt Alex. «Aber für mich ist das auch ein Rätsel. Denn dass wir über eine gute Mannschaft verfügen, haben wir schon oft bewiesen.»

Verrückt machen lässt sich Farnerud aber nicht. Auch nicht wegen des Zehn-Punkte-Rückstands auf den letzten Europacup-Platz, den Basel innehat. «Das ist natürlich viel zu viel. Aber ich habe in meiner Karriere schon oft erlebt, dass nach der Weihnachtspause Tabellen völlig auf den Kopf gestellt werden.» Im Visier hat er da nicht den FCB und Sion. Sondern GC und St. Gallen.


http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 00463.html

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