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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 8. August 2011, 08:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.08.2011  Zitat: Luzern-Fans machen Gross’ YB klein
Grosses Kino im zweiten Spiel in der Swissporarena. Leidenschaftliche Luzerner, ein angesäuerter Christian Gross – und zwei Tore für die Geschichtsbücher.
Der Autor kommt aus Sambia, ist erst 20-jährig und spielte nur, weil sich David Degen nach zehn Minuten eine Fussprellung zuzog. Emmanuel Mayuka feierte den ersten Treffer in der Wahnsinns-Arena auf der Allmend gebührend: mit einem Salto!
Es war das Tor, mit dem YB nach der Pause in Führung ging. Endlich, denn die Berner hatten dominiert – und das ziemlich klar. «Doch es hätte nicht 1:0, sondern 2:0 stehen müssen», monierte Christoph Spycher. «Da muss man einen Gegner kaputt machen und nicht leben lassen. Ein Geniestreich ist bei einem Yakin immer möglich.»
Gross wechselt vorsichtig – Yakin setzt auf Angriff
Nach einer Stunde kippt das Spiel. Zum einen, weil Christian Gross auf YB-Seite gar vorsichtig wechselt, «um das Mittelfeld zu verdichten», wie er sagt. Zusammen mit den offensiven Wechseln seines ehemaligen Schützlings Murat Yakin sowie den einzigartigen Fans ist plötzlich alles anders.
Luzern powert. Die Fans kreischen, toben, singen. Man hört sein eigenes Wort kaum mehr. Es ist der Wahnsinn in dieser Wahnsinns-Arena. «Da braucht es nur eine gute Aktion – und die Euphorie schwappt über», sagt Spycher. Diese eine Aktion ist Ferreiras Innenpfostenschuss. Fortan ist die Hölle los!
Zverotic verpasst den K. o. für YB: «Den muss ich einfach machen», sagt er. In der 85. Minute dann düpiert Joker Hyka Nef – 1:1. Delirium! Das erste FCL-Tor im neuen Stadion. Hyka: «Ein super Gefühl!»
YBs Effizienz muss einfach besser werden
So trotten die Young Boys im vierten Spiel zum dritten Mal nicht als Sieger vom Platz. Spycher: «Das sind zwei verlorene Punkte.» Gross: «Solche Spiele müssen wir in Zukunft einfach gewinnen. Die Effizienz muss viel besser werden.» Ein neuer Stürmer soll dennoch nicht kommen, sagt Gross. In Stein gemeisselt scheint das nicht. Selbst wenn der Trainer hinterherwirft: «Es dürfen auch Mittelfeldspieler und Verteidiger Tore machen. Ich bin enttäuscht.» Was es bedeutet, wenn einer den Boss enttäuscht, erfährt Raphael Nuzzolo: Weil er gegen Westerlo schwach war, muss er in Luzern auf die Tribüne. Das nennt man dann Leistungsdenken.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 8. August 2011, 08:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.08.2011  Zitat: YB verpasste die Vorentscheidung
Super League Die zu wenig effizienten Berner kassieren in Luzern kurz vor dem Ende das 1:1 Elsad Zverotic hatte bisher hartes Brot gegessen. War in sämtlichen Super-League-Spielen vom Anfang bis zum Ende auf der Ersatzbank gesessen, und erst am Donnerstag, beim 2:0 in Westerlo, hatte ihn Trainer Christian Gross erstmals in einem Pflichtspiel eingesetzt. Und jetzt, als der Neuzugang gegen seinen Ex-Klub endlich auch einmal in der Meisterschaft ran durfte, passierte ihm dies: Von Alexander Farnerud mustergültig freigespielt, war der Montenegriner plötzlich in bester Abschlussposition vor dem Luzerner Tor aufgetaucht, hatte den Ball aber nicht zum 2:0 ins Tor geschossen, sondern das Ziel ziemlich kläglich verfehlt.
Acht Minuten waren zu jenem Zeitpunkt noch zu spielen gewesen, und ein 2:0 hätte den Gastgebern ohne Zweifel den K.-o.-Schlag verpasst. Dass Zverotics verpasste Grosschance die Schlüsselszene der Partie war, wurde drei Minuten später deutlich. Der kleine Albaner Jahmir Hyka, nach einer Stunde für den enttäuschenden Xavier Hochstrasser erschienen, nützte eine Kopfballvorlage vom inzwischen zum Mittelstürmer umfunktionierten Tomislav Puljic zum 1:1. Der Jubel im schmucken und mit 17000 Zuschauern erneut ausverkauften Stadion kannte keine Grenzen. Im letzten Moment hatte der FC Luzern – auch dank des lautstarken Publikums – verhindert, dass er nach dem 0:0 gegen Thun im Eröffnungsspiel schon in der zweiten Partie in der Swisspoarena den Nimbus der Ungeschlagenheit los war.
Das Tor von Hyka war – Nelson Ferreira hatte bereits nach 63 Minuten den Pfosten getroffen – der verdiente Lohn für die Leidenschaft, mit der die Luzerner in der Schlussphase den Ausgleich angestrebt hatten. «Ich bin natürlich zufrieden, dass mir noch das 1:1 gelungen ist», sagte Hyka, «doch ich verstehe nicht, warum zuvor kein Penalty gepfiffen worden ist.» Christoph Spycher hatte dem Wirbelwind zwei Minuten nach dessen Einwechslung nicht ganz astrein die Kugel vom Fuss gespitzelt. «Ich habe den Ball gespielt», sagte Spycher. «Ein klarer Elfmeter», sagte Hyka. Auch der Luzerner Trainer Murat Yakin war der Meinung, sein Team sei in dieser Szene benachteiligt worden.
Nach dem eher glückhaften Sieg am Mittwoch in Lausanne wären die Zentralschweizer aber mit drei Punkten gegen YB zu gut bedient gewesen. Denn Luzern hatte es erst in der letzten halben Stunde geschafft, die Gäste unter Druck zu setzen. Zuvor war es ihnen extrem schwergefallen, sich vor das Berner Tor zu kombinieren.
Die Young Boys, die Aufbauer David Degen schon nach zehn Minuten erloren und durch Emmanuel Mayuka ersetzt hatten, waren eine Stunde lang das bessere Team gewesen. Sie waren vor der Pause durch Bienvenu, Silberbauer, Ben Khalifa und Veskovac nahe am Führungstor gewesen und hatten dieses dann kurz nach der Pause mittels eines satten Linksschusses von Mayuka erzielt. Der Sambier hatte sich damit als erster Torschütze in der Swisspoarena in den Geschichtsbüchern verewigt. Und den Luzernern das erste Gegentor in dieser Saison beschert. Mario Raimondi hatte später noch mit einem Kopfball die Latte getroffen, aber immer mehr war den Bernern anzumerken, dass sie noch am Donnerstagabend in Belgien einen Europacupmatch bestritten hatten. Ihr Spiel wurde ungenau, der Ball blieb zu wenig lang in ihren Reihen und die Einwechslung des jungen Kameruners Freddy Mveng zur Stärkung des zentralen Mittelfelds war auch nicht der Weisheit letzter Schluss.
«Wir müssen in Zukunft solche Spiele unbedingt gewinnen», sagte Trainer Gross. «Wir sind zu wenig effizient.» Murat Yakin sagte: «Ich bin zufrieden, meine Mannschaft hat eine tolle Reaktion gezeigt.»
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 8. August 2011, 08:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.08.2011  Zitat: Die «Zaubermaus» Hyka erlöst den FCL
FCL-Coach Murat Yakin bewies im ersten Duell gegen Lehrmeister Christian Gross seinen Riecher. Der neue YB-Trainer dagegen war nach dem 1:1 sauer auf sein Team.
In der 61. Minute brachte Murat Yakin mit Jahmir Hyka und Adrian Winter «zwei technisch versierte und wirblige Spieler», wie der FCL-Trainer die Fähigkeiten der beiden Angreifer später bezeichnete. Mit diesen Einwechslungen gelang dem 36-jährigen Coach die grosse Wende in diesem Spiel. Auch wenn es am Ende nicht ganz zum Sieg reichte, so bleibt dank diesem Schlussfurioso ein positiver Eindruck haften. Das 1:1 bedeutet gleichzeitig, die Ungeschlagenheit in den ersten vier Spielen gewahrt zu haben. Obwohl das erste Gegentor der Saison und im neuen Stadion nicht verhindert wurde, ist der FCL dank des Punktgewinns mit Thun neuer Leader.
Gross-Kompliment an FCL
Lange sah es nicht danach aus. Nach dem 1:0 der Young Boys durch Emmanuel Mayuka in der 48. Minute – er setzte sich mit einer Körpertäuschung gegen Claudio Lustenberger und Tomislav Puljic durch und liess FCL-Goalie David Zibung mit einem halbhohen Schuss in die Torecke keine Chance – wären für die Berner weitere Treffer zur Vorentscheidung möglich gewesen. So setzte Mario Raimondi einen Kopfball an die Latte. Ex-FCL-Defensivmann Elsad Zverotic tauchte unbedrängt vor Zibung auf, schoss den Ball aber am Tor vorbei. Das sind nur zwei Beispiele für Grosschancen der Gäste. Kein Wunder, war YB-Trainer Christian Gross nach der Partie sauer. «Leider verpassten wir es mangels Effizienz, diesen Match zu gewinnen.» Seine Mannschaft habe dieses intensive, 95 Minuten dauernde Spiel lange dominiert. «Solche Spiele müssen wir künftig gewinnen», polterte der YB-Meisterhoffnungs-Coach nach dem dritten Remis im vierten Match. Danach machte das Trainervorbild von Murat Yakin, der als Spieler bei GC und Basel zehn Jahre lang erfolgreich unter Gross gearbeitet hatte, dem FCL ein ehrliches Kompliment: «Der Gegner hat leidenschaftlicher Fussball gespielt. Die Schlussphase gehörte Luzern.»
Lautstärkere FCL-Fans
Deshalb durfte Murat Yakin das erste Duell mit Lehrmeister Gross schliesslich als «einen offenen Schlagabtausch» bezeichnen. Dass es überhaupt dazu kam, war vor allem dem 23-jährigen albanischen Internationalen Hyka zu verdanken. Die 1,68 Meter kleine «Zaubermaus» aus Tirana wirbelte die YB-Verteidigung direkt ab seiner Einwechslung durcheinander. Christoph Spycher konnte Hyka in der 62. Minute nur mit einer umstrittenen Intervention im Strafraum am Durchgehen hindern. «Für mich war das ein Penalty», sagte Hyka später im Kabinengang. «Ich weiss nicht, wieso der Schiedsrichter nicht gepfiffen hat.» Auch Murat Yakin haderte mit dem Entscheid des Unparteiischen Stephan Studer. «Schon am Mittwoch in Lausanne hatte der Schiedsrichter einen Penalty für uns nicht gegeben.»
Der FCL und seine Fans hatten mit dieser Szene wieder Hoffnung geschöpft. Die Unterstützung der Anhängerschaft war im erneut ausverkauften Stadion deutlich lautstärker als beim ersten Spiel in der Swisspor-Arena vor einer Woche gegen Thun. «Ich glaubte voll und ganz an unsere Chance», betonte auch Stürmer Hyka. So war es in der 65. Minute wieder der Albaner, der sich an zwei Bernern vorbeidribbelte und in der Mitte Nelson Ferreira bediente. Doch dem Portugiesen aus Interlaken fehlt im neuen Stadion noch das Abschlussglück. Sein Ball überwand zwar YB-Goalie Marco Wölfli, prallte aber vom Innenpfosten zurück ins Feld.
Bescheidener Torschütze
Besser machte es in der 85. Minute die «Zaubermaus» aus Albanien: Hyka nahm die Kopfballvorlage von Innenverteidiger Tomislav Puljic an, schoss den Ball an Wölfli vorbei flach ins Tor. Hyka erlöste den FCL nach 175 Spielminuten ohne Tor in der Swisspor-Arena. «Das erste FCL-Tor im neuen Stadion zu schiessen, ist für mich eine sehr grosse Freude. Aber für die Mannschaft ist das 1:1 wichtig», meinte Hyka bescheiden.
Die Mängel sind fast ausgemerzt
Catering tbu./bat. Vier Spiele, acht Punkte – das Super-League-Team des FCL ist auf gutem Weg. Aber auch die Catering-Abteilung, die vor einer Woche beim Sprung ins neue Stadion-Zeitalter nicht ganz perfekt aus den Startlöchern kam, konnte «gegen YB» überzeugen. Das Bier wurde diesmal kalt und nicht lauwarm serviert, die mobilen Bierverkäufer füllten einem den Becher sogar, wenn man statt Cashcard bloss Cash zücken konnte.
Immer noch verbesserungswürdig ist die Situation vor den Verpflegungsständen. Einmal mit Getränk und Sandwich ausgerüstet, kommt dem einen oder anderen Fan einfach nicht in den Sinn, ein paar Schritte wegzulaufen. Oder ist das Verkaufspersonal derart attraktiv?
Absperrungsbänder mit Signalisation wären als Idee durchaus prüfenswert. Zum Beispiel: «Bahn 1 – hier kommen Sie rasch zur Bratwurst»; «Bahn 2 – hier kommen Sie rasch wieder weg, ohne dass Sie mit dem Bier in der Hand angerempelt werden».
Auch die Missverständnisse um die Bus-Situation scheinen ausgeräumt. Es standen genügend Fahrzeuge zur Verfügung, die Besucher wussten, wo der Bus auf sie wartete.
_________________ For Ever
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JFK
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Verfasst: Montag 8. August 2011, 09:19 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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wie ist dieses 1:1 in luzern nun zu werten? pech oder unvermögen?
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ljungberg
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Verfasst: Montag 8. August 2011, 09:21 |
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Registriert: Sonntag 5. Juni 2005, 16:51 Beiträge: 456 Wohnort: Olten
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zverotic raus - sutter rein bitte schön herr gross
_________________ STOLZ YB-FAN ZU SEIN!!!
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shalako
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Verfasst: Montag 8. August 2011, 11:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.08.2011  Zitat: Die Noten zum Spiel FC Luzern gegen YB (7. August 2011)
Die Young Boys verpassten in Luzern die 2:0-Entscheidung und erlaubten nach Abwehrfehlern noch den späten 1:1-Ausgleich.
Marco Wölfli: Note 4,5 Wirkt bei stehenden Bällen wieder dominanter. Wehrte sich erfolgreich gegen (fast alle) Luzerner Schüsse in der Schlussphase. Sorgte mit einem unmotivierten Ausflug in der 90.Minute noch für Gefahr, als er den Ball an Hakan Yakin verlor.
Elsad Zverotic: Note 4 Der frühere FCL-Spieler zeigte gegen seinen Ex-Klub eine engagierte Leistung, die Sondermotivation war sicher mit ein Grund für sein Erscheinen in der Startaufstellung. Müsste die Partie aber mit seiner Grosschance in der 82.Minute entscheiden.
Alain Nef: Note 3,5 Sah beim Gegentor schlecht aus, liess Torschütze Hyka passieren. Zudem mit Konzentrationsschwächen, etwa bei einem brandgefährlichen Rückpass auf Wölfli (34.Minute).
Dusan Veskovac: Note 3,5 Fiel ebenfalls mit ungenauen Zuspielen auf. Klärte in der Schlussphase, während des immensen Luzerner Drucks, nicht immer mit der letzten Entschlossenheit.
Christoph Spycher: Note 4 Engagiert, grosses Laufpensum – Spycher war der offensivste Verteidiger. Hatte Glück, gab es nach einem Fehler von ihm und Foulspiel an Hyka keinen Elfmeter.
David Degen: ohne Note Kam früh (5.) nach Khalifas Vorlage zu einer guten Möglichkeit, wobei er sich am Fuss verletzte und später ausschied.
Michael Silberbauer: Note 3,5 Der Däne hatte einen schweren Stand gegen Hakan Yakin, er wusste sich oft nur mit Fouls zu helfen. Vor dem Ausgleich verlor er das entscheidende Kopfballduell gegen Puljic.
Alexander Farnerud: Note 4,5 Nicht die auffälligste Partie des Schweden in dieser Saison, aber dennoch: Farnerud war der Offensivgestalter der Young Boys, mit gefährlichen Freistössen.
Mario Raimondi: Note 4 Offensiv trat er für einen Flügelspieler sehr spärlich in Erscheinung, allerdings musste er besonders in der zweiten Halbzeit oft hinten aushelfen.
Nassim Ben Khalifa: Note 4,5 Feines Zuspiel auf Degen in der Startphase. Wäre bereits vor der Pause mit zwei guten Schüssen fast zu einem Treffer gekommen. Dann bis zum verletzungsbedingten Ausfall an den gefährlichen Aktionen beteiligt.
Henri Bienvenu: Note 4,5 Zum wiederholten Mal in dieser Saison blieb er glücklos, hätte aber ein Tor verdient gehabt. Bei einem Lattenkopfball kam er seinem Ziel am nächsten.
Emmanuel Mayuka: Note 5 Der Sambier zeigte nach seiner frühen Einwechslung (6.Minute für verletzten Degen) gute Dribblings und schoss ein schönes Tor.
Scott Sutter: Note 4,5 Ersetzte nach 61 Minuten den verletzten Ben Khalifa. Verrichtete in der hektischen Endphase solide Defensivarbeit.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/axpo_ ... y/22194110
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 8. August 2011, 11:08 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.08.2011  Zitat: Eine gerechte Lösung
1:1 zwischen dem FC Luzern und den Young Boys vor ausverkauftem Haus hjs. Luzern ⋅ Zum zweiten Mal schon in dieser Meisterschaft musste Christian Gross, der neue YB-Trainer, ein 1:1 bewerten, das ihm offensichtlich nicht behagte. Wie schon nach dem Startspiel gegen den Meister FCB befand er das Unentschieden in Luzern als ungenügend, kam es aus seiner Sicht zwei verlorenen Punkten gleich. Er dachte dabei auch daran, dass der Rivale aus Basel tags zuvor zwei Punkte eingebüsst hatte und seine Young Boys diesen halben Ausrutscher nicht ausnutzen konnten.
Gross' Perspektive war insofern verständlich, als seine Equipe den Match in vor 17 000 Zuschauern eine Stunde lang ziemlich problemlos dominierte. Noch in der 82. Minute, vor dem Ausgleich des FCL, hatten die Berner eine Chance zum 2:0, die Zverotic kläglich vergab. «Wir verpassten mangels Effizienz eine frühere Führung», klagte Gross; früher als in der 48. Minute, als Mayuka zuerst den Verteidiger Puljic und dann mit einem sehr harten 16-m-Ball Zibung düpierte. Der Torhüter reagierte nicht einmal. «Das Spiel hätte längst entschieden sein müssen vor der Luzerner Schlussoffensive», schob Gross nach. Spätestens Zverotic hätte es entscheiden müssen.
Dennoch ist das 1:1 nach 95 intensiven und zunehmend ereignisreichen Minuten eine gerechte Lösung. Massgebend war die klare Steigerung der Luzerner in der letzten halben Stunde. Basis dafür waren Wechsel, und zwar beidseits. Zum einen aktivierte Luzerns Murat Yakin in der 61. Minute mit Winter und Hyka für Siegrist und Hochstrasser die bis dahin inexistente Offensive. Der kleine Albaner Hyka, in den ersten Einsätzen als Flügelmann gar nicht überzeugend, war diesmal in zentraler Rolle ein massgeblicher Gewinn. Schon mit der ersten Aktion forderte er Spycher derart, dass dessen Aktion auch mit einem Elfmeter hätte bestraft werden können. Kein Zufall war, dass Hyka nach Unsicherheiten beider YB-Innenverteidiger in der 85. Minute zum 1:1 traf. Aber auch Gross begünstigte mit seinem letzten Wechsel Luzerns Offensive. Er brachte für den Stürmer Bienvenu den jungen Mittelfeldspieler Mveng, um das Zentrum zu verdichten. Aber Mveng fand sich nicht zurecht, YB spielte faktisch nur noch zu zehnt.
Auch darum erreichte YB nicht, was Gross so forderte: «Wir müssen künftig solche Spiele einfach gewinnen.» Erst dann, meint er damit, sind die Berner ein wahres Spitzenteam. Immerhin, noch sind sie mit Gross unbesiegt wie die Luzerner mit Yakin. Der war mit dem Punkt «im Grossen und Ganzen zufrieden.» Vor allem damit, dass der FCL «ins Spiel fand»; spät, aber halbwegs rechtzeitig. So gelang im zweiten Anlauf das erste Tor im neuen Stadion.
_________________ For Ever
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Grizzly
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Verfasst: Montag 8. August 2011, 11:16 |
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Registriert: Samstag 26. Juni 2004, 00:48 Beiträge: 566 Wohnort: Bern
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Der gästeblock ist eine frechheit! dies dürfte in einem komplett neugebauten stadion eigentlich nicht mehr akzeptiert werden von der liga. ein drittel des spielfeldes und das tor auf der auf der gegenseite sind durch die gitterstäbe fast nicht zu sehen. der eingangsbereich ist einmal mehr viel zu eng und viel zu klein. die enge bestuhlung ist gerade in einem gästesektor in dem sowieso alle stehen sehr gefährlich. Die cash-card ist ein unsinn sondergleichen, welcher so schnell wie möglich wieder abgeschafft werden sollte.
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Rino
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Verfasst: Montag 8. August 2011, 14:14 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Grizzly hat geschrieben: Der gästeblock ist eine frechheit! dies dürfte in einem komplett neugebauten stadion eigentlich nicht mehr akzeptiert werden von der liga. ein drittel des spielfeldes und das tor auf der auf der gegenseite sind durch die gitterstäbe fast nicht zu sehen. der eingangsbereich ist einmal mehr viel zu eng und viel zu klein. die enge bestuhlung ist gerade in einem gästesektor in dem sowieso alle stehen sehr gefährlich. Die cash-card ist ein unsinn sondergleichen, welcher so schnell wie möglich wieder abgeschafft werden sollte. WORD
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Bierflasche
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Verfasst: Montag 8. August 2011, 14:41 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Mayukas Tor reichte in Luzern nicht zum Sieg
Das erste YB-Gastspiel im neuen Luzerner Stadion endet mit einem Remis: Mayuka schoss YB kurz nach der Pause in Führung (48.), Hika gelang in der Schlussphase der Ausgleich (85.).
Bereits in der Startphase gab es vor beiden Toren je eine brenzlige Situation. Zuerst musste Wölfli nach einem Luzerner Freistoss klären (3.), wenig später scheiterte Degen aus halbrechter Position nach einem Zuspiel von Ben Khalifa an Zibung (5.). Danach war der Arbeitstag von Degen bereits beendet. Nach einem Schlag auf den Fuss konnte der Flügelspieler nicht mehr weitermachen. Er wurde durch Mayuka ersetzt (11.).
Mitte der ersten Halbzeit übernahmen die Luzerner vorübergehend das Spieldiktat. Lustenberger und Sarr setzten ihre Kopfbälle in dieser Phase über das Tor (24./26.). Die Young Boys überstanden die kurze Druckphase der Einheimischen unbeschadet und kamen in den Minuten vor der Pause zu einigen sehr guten Szenen. Bienvenu verpasste zweimal knapp (30./40.), Silberbauer prüfte Zibung aus der Distanz und auch Ben Khalifa scheiterte Sekunden später am Luzerner Schlussmann (35.). Unmittelbar vor der Pause lag der Berner Führungstreffer definitiv in der Luft: Veskovac kam nach einem Corner zum Abschluss, Zibung stand bei seinem Schuss aus kurzer Distanz aber goldrichtig (44.).
Gleich nach Wiederbeginn kam es zu einem Paukenschlag: Emmanuel Mayuka nahm Mass und traf aus 20 Metern wunderbar in die linke Ecke. Der Sambier wird als erster Torschütze in der Swissporarena in die Geschichte eingehen (48.). Später vergaben Bienvenu und Raimondi den möglichen zweiten Berner Treffer. Bienvenus Kopfball nach einer Zverotic-Flanke landete über dem Tor, Raimondi - ebenfalls per Kopf - scheiterte an der Lattenoberkante (55/58.). YB hatte bis dahin das Geschehen im Griff.
Luzern schaltete nun einen Gang höher. Ferreira vergab die beste Ausgleichs-Chance, als sein Schuss an den Pfosten flog (69.). Der eingewechselte Hika brachte den Ball wenig später nicht an Wölfli vorbei (74.). Luzern riskierte nun immer mehr, YB fand den Raum für Konterangriffe vor. Zverotic hatte nach einem tollen Pass von Farnerud das zweite Tor für YB vor Augen. Er schoss aus bester Position aber links vorbei (82.).
Den Luzernern gelang fünf Minuten vor Schluss der Ausgleich. Hika erlief sich im Strafraum einen Ball und liess Wölfli keine Chance - 1:1 (85.). In den Schlussminuten ging es noch einmal turbulent zu und her. Zuerst hätte Raimondi YB beinahe zum Sieg geschossen, später drückten auch die Luzerner noch einmal. Der auffällige Hika verfehlte das Tor aber auch und so blieb es beim Unentschieden.
Stadion: Swissporarena Zuschauer: 17000 Schiedsrichter: Studer
Tore: 48. Mayuka (Silberbauer) 0:1. 85. Hika 1:1.
Auswechslungen: 11. Mayuka für Degen. 60. Sutter für Ben Khalifa. 62. Hika für Siegrist. 62. Winter für Hochstrasser. 74. Mveng für Bienvenu. 81. Renggli für Kryeziu.
Ersatz: YB: Benito, Schneuwly, Costanzo, Affolter. Luzern: Wüthrich, Kibebe, Thiesson, Kukeli.
Bemerkungen: YB ohne Doubaï (gesperrt), Dudar, Lingani (beide verletzt), Nuzzolo und Lecjaks (kein Aufgebot). Luzern ohne Gygax, Ianu und Bühler (alle verletzt). 11. Degen verletzt ausgeschieden. 58. Kopfball von Raimondi auf die Latte. 60. Ben Khalifa angeschlagen ausgeschieden. 65. Pfostenschuss Ferreira.
Verwarnungen: 21. Mayuka (Rekamieren), 27. Lustenberger (Foul), 67. Nef (Foul), 80. Raimondi (Foul), 81. Puljic (Foul), 93. Ferreira (Unsportlichkeit).
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