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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 24. Juli 2011, 15:20 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.07.2011  Zitat: Sion spielte – YB schoss die Tore
In drei Angriffen trafen die Berner zweimal, die Walliser dagegen vergaben Chance um Chance Sitten Als der Match zu Ende war, verloren einige Spieler die Nerven. Sio beschimpfte Veskovac; Serey Die liess sich kaum mehr beruhigen, Vanczak trat wütend gegen eine Werbebande. Es hatte sich in den 94 Spielminuten viel Frust angestaut bei den Wallisern.
Besonders die Annullation des vermeintlichen 2:2 in der Nachspielzeit hatte die Emotionen hochgehen lassen. Die Gastgeber konnten es nicht fassen, dass Schiedsrichter Hänni nach einem Luftkampf zwischen Wölfli und Vanczak auf Stürmerfoul entschied. «Aus meiner Sicht hat Vanczak kein Foul begangen», sagte Jonas Elmer, der die Flanke vor das YB-Tor geschlagen hatte. Sions Trainer Laurent Roussey wollte an der offiziellen Pressekonferenz die umstrittene Szene nicht kommentieren, da er nicht genau gesehen habe, was passiert sei. Später verbarg er seine Unzufriedenheit über den Unparteiischen nicht mehr. Hänni habe nach fast jedem etwas härteren Zweikampf ein Foul gepfiffen. Das habe zu einem zerfahrenen und nervösen Match geführt, klagte der Franzose.
Der Fehlgriff von Sion-Goalie Vanins
Diese Wahrnehmung ist etwas gar verzerrt. Hännis Leistung war zwar nicht makellos, aber die Ursachen für die Walliser Niederlage lagen anderswo. Beispielsweise bei Torhüter Vanins, der sich beim 0:1 einen groben Fehler leistete. «Das war unverzeihlich», kommentierte Roussey den Aussetzer. Nach dieser Aktion erlahmte das Offensivspiel der Sittener. In den ersten 30 Minuten waren sie noch zu vorzüglichen Torchancen gekommen. Crettenand hatte an den Aussenpfosten getroffen (10.). Eine Viertelstunde später tat es Sio ihm gleich. Kurze Zeit später lief Wölfli zur Unzeit aus seinem Tor heraus. Sein Glück war, dass Sios Kopfball knapp danebenflog.
Und die Young Boys? Die taten sich mit den aufsässigen und flinken Wallisern enorm schwer. Silberbauer verlor im zentralen Mittelfeld viele Zweikämpfe; an Costanzo lief der Match vorbei, Degen kämpfte glücklos, Ben Khalifa hatte nicht eine gefährliche Szene. Sein Sturmkollege Marco Schneuwly erarbeitete sich mit seiner Hartnäckigkeit immerhin drei Abschlussversuche – es waren die einzigen offensiven Lebenszeichen der Berner bis zur 85. Minute, als Degen nach einem schönen Pass von Bienvenu das 2:0 erzielte.
Das zweite Goal war ein Beispiel von konsequentem Angriffsspiel, wie es sich Christian Gross im Vorfeld von seinem Team gewünscht hatte. Der YB-Trainer wollte ohnehin mehr Positives als Negatives gesehen haben, obwohl «wir spielerisch nicht so gut waren wie gegen Basel». Das war sein gutes Recht nach einem Abend, an dem fast alles für seine Mannschaft YB lief.
Christian Constantin bleibt unnachgiebig
Vieldiskutiertes Thema im Tourbillon war auch gestern der Konflikt zwischen Sion-Präsident Christian Constantin und der Swiss Football League, die dem Walliser Verein den Einsatz von sechs neu verpflichteten Spielern untersagt hat. Der streitbare Präsident hält vorerst an seiner Forderung fest, die nächsten beiden Spiele bei Xamax und in Basel zu verschieben.
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shalako
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Verfasst: Sonntag 24. Juli 2011, 15:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.07.2011  Zitat: Schiri gibt 2:2 in der 94. Minute nicht – 1. Sieg für Gross
Sion tobt!
Zwei Pfostenschüsse, ein Mann mehr. Trotzdem geht Sion gegen YB 1:2 unter. Jetzt können die Walliser nur noch leise auf ein Wiederholungsspiel hoffen – sie spielten wieder unter Protest.
Was für eine Dramatik! In der 92. Minute verkürzt Sions Sio mit einem trockenen Schuss aus 20 Metern auf 1:2. Zwei Minuten Hoffnung bleiben. YB ist seit der Gelb-Roten gegen U17-Weltmeister Ben Khalifa in der 80. Minute nur noch zu zehnt. Sions Elmer sendet einen weiten Verzweiflungsball Richtung YB-Strafraum – es läuft die 94. Minute. Dort steigt Goalie Wölfli mit Sions Vanczak knapp ausserhalb des Fünfmeter-Raums hoch. Wölfli lässt den Ball fallen, Sio trifft ins Tor. Tor zum 2:2? Nein, findet Schiri Nikolaj Hänni.
Das Tourbillon kocht.
Hänni liegt bei diesem Entscheid (wohl) falsch. YB-Trainer Christian Gross: «Wölfli wird an der Fünfer-Grenze angegangen. Die Linie gehört zum Fünfer. Aber ich hätte mir in dieser Situation schon mehr Dominanz vom Torhüter gewünscht. Nur: Es wird jetzt nur über das gesprochen, aber ich hätte gerne auch über andere Szenen diskutiert.»
Was Gross meinte: Eine Flanke von Farnerud nimmt Sions Bühler im Strafraum klar mit der Hand mit. Gross tobt an der Linie. Trotzdem kein Elfer für YB.
Hektik pur vom Anpfiff an. Mit zwei Pfosten-Streifschüssen der Sittener Crettenand und Sio.
Die Strafe für die Ineffizienz folgt auf dem Fuss. Sions Goalie Vanins lässt einen harmlosen 40-Meter-Flankenball von Farnerud fallen, Schneuwly erbt. «Ein Foul», behauptet der Sittener Nati-Star Gelson Fernandes gegenüber SonntagsBlick. «Wir haben YB ein schönes Geschenk gemacht», sagt Sions Trainer Laurent Roussey. Und YB-Gross meint: «Wir haben von einem Fehler von Vanins profitiert.»
Gross wegen Ben Khalifa: «Ein Coaching-Fehler»
Die 80. Minute. Gross will den seit der 20. Minute verwarnten Ben Khalifa auswechseln. Der kommt ihm mit einem unnötigen Foul im Mittelfeld zuvor – Gelb-Rot! Gross schmunzelnd: «Ein Coaching-Fehler ...» Um dann ernster zu werden: «Die Schlussphase hat mir nicht gefallen. Wir liessen den Gegner aufkommen. Aber über die drei Punkte bin ich sehr erfreut. Denn wir hatten einen sehr schwierigen Start in die Meisterschaft: Zuerst gegen den Meister – jetzt gegen den Cupsieger.» Die Ausbeute: 4 Punkte. Wein-Liebhaber Gross fügt an: «Bekanntlich hängen die Trauben im Wallis hoch.»
3 Punkte für YB. Das Ende der Geschichte? Wohl kaum. Der FC Sion spielte – weil er wegen des Rechtsstreits mit der Fifa 6 Spieler wieder nicht einsetzen konnte – unter Protest. Und hofft auf ein Wiederholungsspiel.
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shalako
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Verfasst: Sonntag 24. Juli 2011, 15:25 |
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23.07.2011  Zitat: Ein Berner Höllenritt im kleinen Paradies
Die Young Boys hatten beim 2:1-Sieg in Sion Glück – YB-Akteur Christoph Spycher spricht Klartext Das Wallis ist bestimmt eine schöne Ferienregion. Wer aber hier als Fussballmannschaft anreist, die gegen den FC Sion im Tourbillon zu bestehen hat, dann wird der Aufenthalt im kleinen Paradies im Südwesten der Schweiz zum Höllenritt. «Sion ist nie ein angenehmer Gegner», sagt Christoph Spycher, Aussenverteidiger der Young Boys, nach seiner letzten Extremerfahrung von Samstag.
Denn auch dieser 2:1-Sieg der Young Boys im Wallis war kein Spaziergang. Vielmehr: «Es war ein Arbeitssieg», sagt Spycher nach dem aufwühlenden Match mit acht Verwarnungen und einer gelb-roten Karte gegen YB-Stürmer Nassim Ben Khalifa. Dass YB nach diesem harten Kampf siegreich vom Platz konnte, war nicht nur das Verdienst der Gelb-Schwarzen. Das weiss auch der bodenständige Spycher. «Wir hatten das Glück, das uns letzte Woche beim 1:1 gegen Basel gefehlt hat», gibt er unumwunden zu.
Die Young Boys waren in der ersten Hälfte nämlich deutlich unterlegen. Sie hatten kein Gegenmittel, um die giftigen Sittener zu stoppen, die wie entfesselt zu zahlreichen Chancen kamen und eigentlich in Führung hätten gehen müssen. «Wir sind nicht ins Spiel gekommen und Sion hat uns mehrmals vor Probleme gestellt.» Doch statt eines Spielers des Platzklubs konnte Marco Schneuwly von einem groben Schnitzer des sonst so starken Goalie Vanins profitieren und YB in Führung bringen. David Degen hatte erneut einen enttäuschenden Match gespielt. Es passte ins Bild dieses Spiels, dass auch er zu einem Treffer kam, dem vorentscheidenden 2:0 in der 85. Minute.
Trotzdem kam nochmals Hektik auf. In Unterzahl liess YB nach. «Es war unnötig, dass es nochmals heiss wurde», sagt Spycher, der auf der linken Seite Teil einer soliden Abwehr gewesen war. Dem Anschlusstreffer Giovanni Sios folgte auch ein aberkanntes Tor des Franzosen – YB hatte nochmals Glück. «Doch das muss man sich auch erarbeiten», sagte Spycher. Ganz unrecht hatte er nicht. Besonders Goalie Marco Wölfli sowie der rechte Aussenverteidiger Scott Sutter hatten herausragende Leistungen gezeigt und viel zum Berner Sieg beigetragen. «Man kann nicht alle 36 Spiele so bestreiten, wie gegen den FC Basel», fügt Spycher an, «aber es ist wichtig, auch solche Spiele zu gewinnen.» Das gibt Moral für die Partie zur Europa-League-Qualifikation von Donnerstag gegen Westerlo.
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shalako
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Verfasst: Sonntag 24. Juli 2011, 15:27 |
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23.07.2011  Zitat: Berner fighten im Stil ihres Trainers
Die Young Boys gewinnen beim FC Sion 2:1, weil sie ihrer Linie treu bleiben Der FC Sion war während einer halben Stunde die bessere Mannschaft. Dann trafen Schneuwly und Degen für YB und sorgten für eine Wende.
Die Szenen nach dem Match des FC Sion gegen die YB passten bestens zu den 90 Spielminuten, die keine ansehnlichen gewesen waren. Der Sittener Spieler Serey Die und der YB-Ersatzgoalie Benito gerieten aneinander; sie mussten von Verantwortlichen und Mitspielern zurückgehalten werden, damit nichts Schlimmeres passierte.
Ja, am Schluss kamen noch einmal Emotionen auf. Schiedsrichter Hänni hatte in der Nachspielzeit den vermeintlichen Ausgleichstreffer der Walliser zum 2:2 durch den Stürmer Sio wegen eines angeblichen Foulspiels aberkannt. Und die Spieler des FC Sion fühlten sich um einen Punkt beraubt. Foul oder nicht? Beraubt oder nicht? Das ist oft auch eine Frage der Interpretation. Fakt ist: Der FC Sion hätte einen Punkt verdient gehabt. Ihm gelangen vorab zu Beginn mehrere gute Passkombinationen, und die Spieler Crettenand, Obradovic, Afonso und Sio hatten früh im Match vier sehr gute Torchancen, die sie nicht nutzten.
Nach 34 Minuten schoss der Stürmer Schneuwly auf der Gegenseite den Führungstreffer für YB. Der Sitten-Goalie Vanins machte keine gute Figur. Diese Szene genügte, um die Walliser nervös werden zu lassen und dem Spiel eine Wende zu verpassen. Fortan sahen die Zuschauer einen Match, der geprägt war von Fouls, Unterbrüchen und Diskussionen mit dem Schiedsrichter. Und sie sahen einen Match, den die Young Boys letztlich gewannen, weil sie ihrer Linie treu blieben.
Die Berner Mittelfeldspieler standen während des gesamten Spiels sehr dicht beieinander. Der Schwede Farnerud, dem Naturell entsprechend ein Fussballer mit viel Drang nach vorne, beschäftigte sich vornehmlich damit, den Walliser Regisseur Obradovic zu neutralisieren. Farnerud grätschte, rannte und kämpfte – und war Symbolfigur für eine Mannschaft, die bemerkenswert hart in die Zweikämpfe stieg.
Den YB-Angestellten übertriebenes Engagement vorzuwerfen, wäre aber ein falscher Ansatz. Es gehört zum neuen Berner Selbstverständnis, in jeder Szene resolute Gegenwehr zu leisten. Verkörpert wird diese Haltung durch den Trainer Christian Gross. Dieser nutzt jede Gelegenheit, mit kraftvollen Worten Werbung für sein Konzept zu machen. Vor dem Match hatte Gross gesagt, er wolle mit «Dominanz und Entschlossenheit» den Sieg erzwingen. Nach dem Spiel sagte er: «Der Kampfgeist meiner Spieler war entscheidend.»
Aus Sicht des FC Sion bleibt anzufügen: Der Captain Obradovic hat beim Schiedsrichter Hänni Protest hinterlegt und bestätigte diesen nach dem Spiel. Ob die Walliser am nächsten Wochenende nach Neuenburg reisen, um gegen Xamax zu spielen, bleibt offen. Der Trainer Roussey sagte, er bereite seine Equipe vor, als ob sie spiele. Das Urteil der Rekurskommission der Swiss Football League im Fall «El Hadary» wird für Montag erwartet.
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JFK
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Verfasst: Sonntag 24. Juli 2011, 16:02 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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der sieg war sicher eher glücklich, doch wer die tore nicht macht der bekommt sie halt. 
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shalako
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Verfasst: Montag 25. Juli 2011, 09:01 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.07.2011  Zitat: Das frühe YB-Glück und der späte Aufreger
Wie die Young Boys in einer turbulenten Partie im Wallis siegten.
YB-Gastspiele im Stade de Tourbillon in Sitten sind fast immer: unterhaltsam, hektisch, spannend. Am Samstagabend überbordeten die Emotionen mal wieder, es kam nach Spielschluss zu wilden Szenen und Rudelbildungen auf dem Rasen. Sion-Aggressivleader Geoffroy Serey Die mischte an vorderster Front mit, auch YB-Ersatzgoalie Ivan Benito wäre vermutlich bereit zu einer kernigen Schlägerei gewesen. Ruhigere Charaktere temperierten die erhitzten Gemüter ab, und irgendwann verschwanden alle in den Kabinen.
Es war zuvor ja auch einiges passiert, und man konnte den Ärger der FC-Sion-Protagonisten verstehen. Ihnen war in der 94. Minute ein Treffer wegen angeblichen Foulspiels an YB-Goalie Marco Wölfli aberkannt worden, den man durchaus hätte anerkennen können. Und eigentlich hätte ein starkes, leidenschaftliches, deutlich überlegenes Sion bereits nach einer halben Stunde Spielzeit in einer aufwühlenden und intensiven, von harten Zweikämpfen geprägten Partie 3:0 führen können – und 2:0 führen müssen. Didier Crettenand und der überzeugende Giovanni Sio trafen aus wenigen Metern den Aussenpfosten, Goran Obradovics Kopfball aus wenigen Metern lenkte YB-Torhüter Marco Wölfli reflexstark über die Latte.
Vanins grosses Geschenk
YB dagegen war, wie von Trainer Christian Gross gewünscht, gnadenlos effizient. Sions Keeper Andris Vanins liess eine ungefährliche Flanke aus den Händen fallen, und es war Marco Schneuwly, der das Geschenk annahm und mit einem Kopfball ins verlassene Tor in der 34. Minute das überraschende 1:0 für die Gäste schoss. Auch nach der Pause agierte Sion druckvoll, die Berner aber verteidigten nun ein wenig geschickter und wirkten kompakter. Dennoch wäre ein Ausgleich der gleichfalls kämpferischen Walliser sehr verdient gewesen. So verpasste der eingewechselte Aleksandar Prijovic mit einem Kopfball aus drei Metern in der 80.Minute das 1:1, als Wölfli mirakulös parierte.
Und als YB-Offensivspieler Nassim Ben Khalifa nach einem Foul an der Mittellinie an Goran Obradovic zehn Minuten vor Spielende mit einer zweiten Verwarnung des Feldes verwiesen wurde, zapften die Sion-Akteure letzte Kraftreserven an. Mit einem feinen Konter aber waren es die kühlen Young Boys, die das zweite Tor durch den schnellen David Degen in der 85.Minute erzielten. Entschieden jedoch war die teilweise ruppige Begegnung immer noch nicht, natürlich nicht, das würde kaum zu dieser Paarung im Tourbillon passen.
Sio und Sion jubelten kurz
Den grössten Aufreger hatte sich die Veranstaltung für die Nachspielzeit der zweiten Halbzeit aufgespart. Zuerst gelang Sio in der 92.Minute mit einem platzierten Schuss aus rund 20 Metern das 1:2. Und dann schoss der Angreifer seinen Klub mit dem 2:2 sogar ins späte Glück, nachdem Wölfli eine weite Flanke nicht hatte unter Kontrolle bringen können. Doch Sio und Sion jubelten nur wenige Sekunden. Der unsichere Schiedsrichter Nikolaj Hänni hatte ein Foulspiel von Vilmos Vanczak an Marco Wölfli gesehen. Während die Sachlage auch für Wölfli eindeutig war («ich wurde behindert, das war ein klares Foul leicht ausserhalb des Fünfmeterraumes»), tobten die Walliser noch weit nach Spielschluss. Ihnen blieb nur der Ärger – und die Hoffnung auf eine Spielwiederholung, schliesslich waren sie auch am Samstag nur unter Protest angetreten, weil ihre Zugänge nicht spielberechtigt sind. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24803308
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shalako
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Verfasst: Montag 25. Juli 2011, 09:02 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.07.2011  Zitat: Diesmal raubten die Young Boys Punkte
Im zweiten Saisonspiel in Sitten überzeugte YB nicht wie zuvor gegen Basel, siegte aber mit bemerkenswerter Effizienz 2:1. YB-Goalie Marco Wölfli stand im Mittelpunkt.
Es gibt Leute, die behaupten, am Samstag habe man erstmals das neue YB-Siegergen gesehen. 2:1 setzten sich die Young Boys in Sitten durch, obwohl sie von der Dominanz, Entschlossenheit und Spielstärke, die sie im Startspiel gegen Basel ausgestrahlt hatten, ziemlich weit entfernt waren. «Ich habe mehr Positives als Negatives gesehen», sagte Trainer Christian Gross. «Denn das erste Auswärtsspiel ist nie einfach. Und in Sion zu gewinnen ist immer schwierig.» YB siegte im Wallis genau so, wie der FC Basel unter Gross oft gewonnen hatte: nicht zwingend verdient, aber effizient und abgeklärt. Doch möglicherweise hatte es für YB mehr mit Glück als mit Gross zu tun, dass der FC Sion in der Startphase zweimal den Aussenpfosten traf – und ihm in der 94.Minute ein vermutlich reguläres Tor aberkannt wurde.
Effizienz und Kaltblütigkeit
Und so weiss man noch nicht so genau, was man von diesen ambitionierten Young Boys halten soll. Nach der begeisternden Vorstellung gegen den Meister FCB (1:1) zum Saisonstart folgte ein ziemlich schwerfälliger Auftritt im Wallis. Im Prinzip stahlen die Berner am Wochenende im Wallis jene Punkte, die sie gegen Basel verschenkt hatten. «Mir ist ein Sieg selbstverständlich lieber als ein Unentschieden», sagte Christian Gross. «Aber natürlich gibt es einige Dinge, die mir nicht gefallen haben. Wir werden uns wieder steigern müssen.»
Die YB-Spieler feierten den hart erkämpften Auswärtssieg beim starken FC Sion jedenfalls ausgiebig, sie lagen am Wochenende immerhin rund 22 Stunden schon einmal auf Rang 1 der Super League. Um Ende Saison ganz oben zu stehen, müssen sie allerdings vieles besser machen als in Sitten – zumindest Effizienz und Kaltblütigkeit der Berner waren jedoch bemerkenswert. «Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen», sagte Abwehrspieler Christoph Spycher. «Aber wir haben zugeschlagen, als sich uns die Möglichkeit bot.» Und Mittelfeldspieler David Degen erklärte, er sei nicht zufrieden mit seiner Leistung und jener des Teams. «Aber wir haben drei Punkte geholt, und das war unser Ziel. Wer fragt nächste Woche noch, wie wir hier gewonnen haben?»
Degens langer Lauf zum 2:0
Mit vier Punkten aus den zwei heiklen Partien gegen den Meister und beim Cupsieger lässt sich der YB-Saisonstart sehen. «Wir haben hohe Ziele», sagte Degen, «und da muss man auch mal drei Punkte nach einer mittelmässigen Leistung mitnehmen.» Degen hatte in der 83.Minute das 2:0 für die Young Boys erzielt, als er nach einem Sprint über 50 Meter die Ruhe besass, flach einzuschieben. Bei seinem langen und rasanten Lauf hatte Degen nach eigenen Angaben keine Zeit, nervös zu werden («ich war überzeugt zu treffen»). Sein Schuss schien dennoch nicht unhaltbar, aber Sions Torhüter Andris Vanins hatte ja schon beim ersten YB-Tor durch Marco Schneuwly fürchterlich gepatzt, als er den Ball fallen gelassen hatte.
Gross’ Forderung an Wölfli
Wie Vanins gehört Marco Wölfli zu den besten Torhütern der Super League. Das bewies der YB-Captain am Samstag mit mehreren starken Interventionen. Aber auch Wölfli stand in der Kritik, weil er die offensichtliche Umstellung seines Spiels (Gross: «Wir wollen, dass er offensiver und aggressiver agiert») noch nicht restlos verinnerlicht hat. So segelte Wölfli in der ersten Halbzeit einmal an der Strafraumgrenze an einer Flanke vorbei, der Kopfball Giovanni Sios verfehlte das Tor um einen Meter. Und nach Sios Anschlusstor in der Nachspielzeit konnte Wölfli eine Flanke in der 94.Minute nicht behändigen, Sio schob zum 2:2 ein. Doch Schiedsrichter Nikolaj Hänni entschied auf Foulspiel am YB-Goalie. Christian Gross meinte, in England hätte man das vermutlich nicht abgepfiffen, und er erklärte: «Ich erwarte von Marco Wölfli mehr Dominanz. Aber er ist ein guter Torhüter und wird das in Zukunft besser machen.» Und sowieso, sagte Gross, «hätte es zuvor nach einem Hands von Arnaud Bühler im eigenen Strafraum einen Elfmeter für uns geben müssen.» So gesehen sei das abgepfiffene Tor des FC Sion ausgleichende Gerechtigkeit. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24819083
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shalako
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Verfasst: Montag 25. Juli 2011, 10:31 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.07.2011  Zitat: Sutters gute Leistung
Beim 2:1-Sieg in Sion agierten die YB-Spieler weniger stark als gegen Basel.
Marco Wölfli Note 4. Verdiente sich mit mehreren starken Paraden eigentlich die Bestnote. Aber war auch mehrmals ungewöhnlich unsicher, insgesamt aber sicher genügend.
Scott Sutter Note 5. Auf der rechten Abwehrseite überzeugend, obwohl ihm manchmal die Unterstützung fehlte. Kaum ein Fehlpass, schaltete sich klug ins Aufbauspiel ein.
Alain Nef Note 4. Einige Male mit Problemen gegen den wirbligen Giovanni Sio. Warf sich oft mit Vehemenz in die zahlreichen Zweikämpfe.
Dusan Veskovac Note 5. Erneut eine gute Vorstellung des robusten, kopfballstarken Innenverteidigers. Mit vereinzelten Fehlern im Passspiel.
Christoph Spycher Note 4,5. Routinierte Darbietung, stand gut, taktisch ausgezeichnet. In der Schlussphase nicht mehr ganz so souverän wie zuvor.
David Degen Note 5. Sein Defensivspiel ist nach wie vor ausbaufähig. Aber Degen arbeitete viel, und er schoss nach einem Lauf übers halbe Spielfeld bei einem Konter das zweite Tor. Michael Silberbauer Note 3. Diesmal mit erheblichen Schwierigkeiten, kam im zentralen Mittelfeld zu spät in die Zweikämpfe, wirkte nicht spritzig. Eine Erklärung für den krassen Leistungsabfall im Vergleich zum Startspiel gegen Basel (1:1) dürften seine leichten Knieprobleme sein.
Alexander Farnerud Note 4,5. Wie Silberbauer manchmal mit Problemen. Sions Zentrale mit Techniker Goran Obradovic und Zweikämpfer Geoffroy Serey Die war dominant. Doch Farnerud hielt immerhin dagegen, war agil, wenn auch nach vorne ohne den grossen Einfluss wie gegen Basel.
Moreno Costanzo Note 4. Erledigte seinen Job auf ungewohnter Position im linken Aufbau solid. Zwei gute Aktionen in der Startphase, zwei auffällige Szenen gegen Spielende, dazwischen aber auch viel Leerlauf.
Nassim Ben Khalifa Note 3,5. Mit beeindruckendem Laufpensum. In der Offensive wie die Mitspieler selten mit Lichtblicken. Und trübte seine kämpferisch vorbildliche Leistung mit einem unnötigen Foul an der Mittellinie an Obradovic, für das er die zweite Verwarnung erhielt.
Marco Schneuwly Note 4,5. Rackerte im Sturm, erhielt aber kaum Bälle. War beim 1:0 für YB zur Stelle, als Sions Goalie Andris Vanins den Ball fallen liess. Nach der Pause noch mit einem guten Schuss, ansonsten bei den starken Sion-Innenverteidigern Adailton und Michael Dingsdag meistens sehr gut aufgehoben.
Henri Bienvenu Note 5. Kam nach 70 Minuten für Schneuwly. Dürfte bald gesetzt sein im Sturm – verarbeitete den Ball gut, behauptete sich in den Zweikämpfen, spielte den Steilpass vor dem Tor Degens. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16026046
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shalako
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Verfasst: Montag 25. Juli 2011, 10:33 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.07.2011  Zitat: «Wölfli muss dominanter auftreten»
Christian Gross verschont auch Leistungsträger nicht vor öffentlicher Kritik. Nach dem gewonnenen Spiel in Sion traf es Torhüter Marco Wölfli.
Christian Gross ist ein überlegter Mensch. Wenn er am Tag nach dem Sion-Match öffentlich am Auftritt von Marco Wölfli Kritik übt, dann ist die Botschaft unmissverständlich: Der Trainer ist mit der Leistung seiner klaren Nummer eins höchstens bedingt zufrieden. Ihm hat nicht gefallen, wie lange Wölfli zögerte bei einer Flanke, die auf Obradovics Kopf landete. «Der Ball war sehr lange in der Luft.» Eine Schrecksekunde erlebte der Coach, als der Internationale zur Unzeit weit aus dem Tor stürzte, um einen weiten Ball auf Sio abzufangen. «Da haben wir Glück gehabt.» Die Szene in den Schlusssekunden passte für Gross zum durchzogenen Auftritt seines Captains. «Marco muss bei solchen Bällen dominanter auftreten.»
Wölfli mit Hochs und Tiefs
Wölfli sagte gestern auf Anfrage, es sei «ein Match mit Höhen und Tiefen gewesen». Beim hohen Steilpass auf Sio hätte er nicht rauslaufen dürfen – oder aber er hätte den Ball haben müssen, so der YB-Captain. «Und die Flanke von Elmer in den Schlusssekunden hätte ich eigentlich wegfausten müssen.» Auf der anderen Seite zeigte der Berner Schlussmann starke Reflexe bei Kopfbällen von Obradovic in der ersten Halbzeit und von Prijovic kurz vor Schluss.
«Ich bin ein Goalie, der mitspielt»
Zur Aufforderung von Gross, er wolle einen «aktiven Goalie», meint Wölfli: «Ich bin ein Torhüter, der wenn immer möglich mitspielt.» Der Grenchener nimmt die Kritik des neuen YB-Coachs nicht persönlich. Ihm ist nicht entgangen, dass der ehrgeizige Zürcher «aus allen von uns das Maximum herauskitzeln will». Wölfli hat nichts dagegen einzuwenden, denn er möchte mit bald 30 endlich den ersten Titel feiern können mit YB.
Das Training mit dem neuen Goalietrainer Pascal Zuberbühler unterscheide sich im Übrigen nicht fundamental von jenem seines Vorgängers Peter Kobel, erzählt Wölfli. Wie Kobel lege «Zubi» grossen Wert auf ein gutes Positionsspiel und wolle, dass er möglichst jeden Ball blockiere. http://www.derbund.ch/sport/axpo_super_ ... y/14781002
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shalako
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Verfasst: Montag 25. Juli 2011, 10:35 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.07.2011  Zitat: YB effizient wie schon lange nicht mehr
Die Young Boys gewannen das schwierige Auswärtsspiel in Sion mit 2:1. Die nur kämpferisch überzeugenden Berner beanspruchten mehrmals das Glück des Tüchtigen.
In den Schlussminuten überstürzten sich am frühen Samstagabend die Ereignisse im Tourbillon:
80. Minute: Nassim Ben Khalifa handelte sich mit einem unnötigen Foul weitab des eigenen Tores die zweite Gelbe Karte ein. Logische Konsequenz: Platzverweis.
85. Minute: Einwechselspieler Bienvenu behauptete am Mittelkreis den Ball und lancierte mit einem schönen Steilzuspiel seinen Teamkollegen Degen. Der Basler eilte auf und davon und bezwang Vanins mit einem Flachschuss.
92. Minute: Giovanni Sio drehte sich 20 Meter vor dem Tor blitzschnell um die eigene Achse und erzielte mit einem Flachschuss den Anschlusstreffer.94. Minute: Ein letzter Sion-Freistoss flog hoch in den Berner Strafraum. Marco Wölfli und zwei Walliser Angreifer stiegen hoch und versuchten die Flanke zu erwischen. Der YB-Goalie kam dabei ins Straucheln und liess den Ball aus den Händen gleiten. Sio stocherte das Spielgerät über die Linie. Der Jubel der Platzherren dauerte nur Sekundenbruchteile, dann starrten sie fassungslos auf Schiedsrichter Hänni, der ein Foul am Berner Schlussmann anzeigte.
Zwei Walliser Pfostenschüsse
Als der Referee einige Sekunden später die hektische und nervöse Begegnung abpfiff, verloren einige Spieler die Nerven. Sio beschimpfte Veskovac, Serey Die liess sich kaum mehr beruhigen, nachdem er sich mit dem verbal provozierenden YB-Ersatztorhüter Benito in die Haare geraten war, Vanczak trat wütend gegen eine Werbebande.
Es hatte sich in den 94 Spielminuten etliches an Frust aufgestaut bei den Wallisern. Sie hatten in den ersten 30 Minuten zweimal den Aussenpfosten getroffen und durch Obradovic und Sio zwei weitere vorzügliche Chancen verpasst. Zudem war Prijovic in der Schlussphase mit seinem Kopfball am stark reagierenden Wölfli gescheitert. Das Fass zum Überlaufen brachte die Annullierung des vermeintlichen 2:2 in der Nachspielzeit. «Aus meiner Sicht hat Vanczak kein Foul begangen», sagte Elmer, der die Flanke vors YB-Tor geschlagen hatte. Eine Einschätzung, die Christian Gross mit etlichen Stunden Abstand zum Geschehen teilte. In England hätte der Schiedsrichter kaum auf Foul gegen den Goalie entschieden, sagte der Berner Trainer gestern.
YBs Probleme in der Offensive
Gross war bemüht, den durchzogenen Auftritt in Sion in einem positiven Licht darzustellen. Zusammengefasst hiess das: YB bot kämpferisch eine tadellose Leistung; YB hatte Sions gefährliche Offensivleute Obradovic und Sio bis auf ganz wenige Situationen «sehr gut unter Kontrolle»; YB hatte zwei Stürmer, die viel und hart arbeiteten; YB war im Abschluss sehr effizient.
Weit weniger erfreulich war, wie die Young Boys ihr Offensivspiel gestalteten. Den Bernern gelangen gegen die aufsässigen, schnellen und wendigen Platzherren kaum einmal Kombinationen über mehrere Stationen. Der am Knie leicht lädierte Silberbauer verlor im zentralen Mittelfeld viele Zweikämpfe, an Costanzo, der wieder auf die linke Seite ausweichen musste, lief der Match vorbei, Degen kämpfte weitgehend glücklos, Ben Khalifa hatte keine einzige gefährliche Szene. Sein Sturmkollege Schneuwly erarbeitete sich mit seiner Hartnäckigkeit immerhin drei Abschlussmöglichkeiten.
Wenig Gefahr nach Freistössen
«Wir haben uns im Spiel nach vorne zu wenig bewegt», bemängelte Gross. Nicht entgangen war ihm auch die hohe Anzahl an Eigenfehlern. Verbesserungspotenzial gibt es weiter bei den stehenden Bällen. Die meistens hoch in den gegnerischen Strafraum geschlagenen Freistösse landeten meist auf den Köpfen von Sion-Verteidigern. Grundsätzlich aber liess sich Gross nicht von der Meinung abbringen, YB habe sich in der ersten Auswärtspartie dieser Saison gut verkauft. «Sion hat eine starke Mannschaft, an der sich noch etliche Gegner die Zähne ausbeissen werden», meinte der Trainer. Die Walliser traten wie schon gegen Zürich unter Protest an. Es ist dies die Reaktion ihres Präsidenten Christian Constantin auf den Entscheid der Swiss Football League, die sechs Neuverpflichtungen des FC Sion wegen Transfervergehen im Fall «El Hadary» nicht zu qualifizieren. Ob die Equipe von Trainer Roussey am nächsten Wochenende in Neuenburg antritt, bleibt vorerst offen. http://www.derbund.ch/sport/axpo_super_ ... y/14618256
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