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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. September 2010, 10:47 
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Aargauer Zeitung, 30.09.2010

YB mit 25 Prozent Steigerungspotenzial

Europa League Die Berner sind nach dem 0:3 in Stuttgart im Heimspiel gegen Getafe unter Zugzwang
markus brütsch, bern

Ronaldo, Higuain, Casillas; Messi, Xavi, Iniesta – jedes Kind vermag ein paar Spielernamen von Real Madrid und vom FC Barcelona aufzuzählen. Wer aber, um Himmels willen, spielt denn beim FC Getafe? Und wo, zum Teufel, liegt diese Stadt?

Wenn die Young Boys heute Donnerstag (19 Uhr, live auf dem Privatsender 3+ mit Co-Kommentator Andy Egli) in ihrem ersten Heimspiel der Europa League den FC Getafe empfangen, läuft zwar eine Mannschaft aus dem Land des Weltmeisters ins Stade de Suisse ein, bestückt mit Namen allerdings, die nur wenige schon einmal gehört haben. Codina? Marcano? Borja? Kein Begriff. Derek Boateng? Vielleicht. Immerhin ist der Ghanaer – nicht verwandt mit den berühmteren Halbbrüdern Kevin-Prince und Jérôme Boateng – 2009 für sechs Monate beim 1. FC Köln unter Vertrag gestanden. Hätte YB in der letzten Saison gegen diese Spanier gespielt, so wäre hierzulande mit Fabio Celestini wenigstens ein Akteur dieses Teams bekannt gewesen. Doch der 35-Jährige hat in diesem Sommer zu Lausanne gewechselt.

Wollen die Berner Fussballfans einen Getafe-Star sehen, dann müssen sie die Trainerbank beobachten. Dort sitzt mit José Miguel González Martín del Campo ein Mann, der als Spieler unter dem Künstlernamen «Michel» und mit der Nummer 8 auf dem Rücken dank über 400 Erstligaspielen und sechs Meistertiteln zu einer Legende von Real Madrid geworden ist. Überhaupt: Mit Bernd Schuster, Michael Laudrup und Quique Sanchez Flores haben in den letzten Jahren schon ein paar weitere grosse Namen den Madrider Vorortverein trainiert.

Der 47-jährige Michel hat Getafe in der letzten Saison auf den ausgezeichneten 6.Platz in der Primera Division geführt und steht mit seiner Equipe nach dem 1:0-Sieg in Mallorca am letzten Sonntag gegenwärtig auf Rang 10 in der spanischen Liga. Wie schon auf der Ferieninsel muss Michel aber auch im Stade de Suisse auf diverse Stammspieler verzichten. So sind Arizmendi, Manu del Moral, Gavilán, Ibrahim Kas, Casquero und Rafa López nicht verfügbar. «Wir haben ein breites Kader und nicht eine eigentliche Stammmannschaft, sagt Michel. «Und der Kunstrasen sollte für uns auch kein Problem sein.Von Fabio Celestini habe ich überdies viele Informationen über YB bekommen.»

Vladimir Petkovic spricht mit Hochachtung vom heutigen Gegner. «Das ist eine sehr homogene Mannschaft», sagt der YB-Trainer, «mit vielen technischen Arbeitern.» Was Petkovic meint: Es sind Spieler mit feiner Technik, die sich nicht zu schade sind, hart für das Team zu arbeiten.

Gruppenphase überstehen

Eine Fähigkeit, welche die Young Boys zwingend ebenfalls brauchen, wollen sie gegen Getafe bestehen. «Wenn wir in der Europa League ein Wörtchen mitreden wollen, dann müssen wir dieses Heimspiel gewinnen», sagt Moreno Costanzo. Der Aufbauer der Berner, der sich mit seinen beiden Toren gegen Thun mit viel Selbstvertrauen eingedeckt hat, sagt: «Weil wir in Stuttgart verloren haben, ist das Spiel gegen Getafe umso wichtiger.» YB steht unter Zugzwang.

Dies sieht auch Petkovic so. «Unser Ziel ist nach wie vor, die Gruppenphase zu überstehen.» Er weiss, dass ein Sieg viel Moral für das Super-League-Spiel bei Leader Luzern geben würde. «Mit Luzern befasse ich mich ab Freitag», sagt indes Petkovic, «unsere ganze Konzentration gilt Getafe. Wir müssen endlich unsere Achterbahnfahrt beenden und konstanter werden», sagt Petkovic, der auf Dudar und Lingani verzichten muss. «Im Moment schöpfen wir erst 75 Prozent unserer Möglichkeiten aus.» Es gibt viel Steigerungspotenzial bei YB.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. September 2010, 10:49 
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Berner Zeitung, 30.09.2010

Getafe wappnet sich gegen YB

Heute Abend spielen die Young Boys gegen Getafe C.F. Letztere bereiten sich im Hotel Belvédère in Spiez auf das Duell vor.

Am Dienstagabend, einen Tag früher als geplant, kamen die Fussballer von Getafe C.F. im Hotel Belvédère an. Da für gestern in Spanien ein Generalstreik angekündigt wurde, musste der Fussballverein umdisponieren.

Geist von Spiez

Das Hotel Belvédère erlangte durch das Wunder von Bern Berühmtheit. Die deutsche Nationalmannschaft, welche 1954 in Bern Weltmeister wurde, gastierte während dieser Zeit im «Belvédère». Damals wurde der gute Geist von Spiez geboren. Wollen nun auch die Spanier vom Erfolgsmythos profitieren? «Das Wunder von Bern und der gute Geist von Spiez sagen den Spielern nicht viel. Sie sind hier, weil unser Haus landesweit – in Sachen Mannschaftsbetreuung – einen sehr guten Ruf hat», erklärt Markus Schneider, Direktor des Hotels Belvédère.

Wie bereits damals die Deutschen, seien auch die Spanier rundum begeistert. «Spiez wird als Kleinod wahrgenommen und stets sehr geschätzt. Die Trainingsmöglichkeiten bieten genügend Abwechslung», weiss Schneider. Trotzdem wird der Fussballclub gleich heute Abend nach dem Spiel wieder abreisen.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. September 2010, 10:50 
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Berner Zeitung, 30.09.2010

Eine Legende, die gerne lacht

Der Trainer ist der Star: Dieses Motto gilt auch beim heutigen YB-Gegner Getafe. Míchel hat als langjähriger Mittelfeldspieler von Real Madrid viele grosse Erfolge gefeiert. Gestern zeigte er sich in Bern bei bester Laune.

Fast jede seiner Antworten sorgt für Gelächter im Presseraum des Stade de Suisse. Getafes Trainer ist einen Tag vor dem Europa-League-Spiel gegen die Young Boys in blendender Stimmung. «Natürlich habe ich mit Fabio Celestini gesprochen, fast täglich sogar», antwortet er auf die Frage, ob er sich mit Lausannes Mittelfeldspieler, der bis letzte Saison für Getafe spielte, über YB, unterhalten habe. «Er hat mich über die Stärken und Schwächen der Young Boys informiert. Welche Schwächen er aufzählte, das teile ich aber nur meiner Mannschaft mit», sagt er und schmunzelt erneut. Der Mann, der da so lacht, der Spässe mit dem Dolmetscher treibt und überhaupt so freundlich ist, heisst José Miguel González Martín del Campo. Doch so nennt und kennt ihn fast niemand. Als Míchel ist der 47-Jährige aber eine ganz grosse Nummer im spanischen Fussball. 404 Mal hat er zwischen 1982 und 1996 im Mittelfeld für Real Madrid gespielt. Er ist sechsfacher spanischer Meister, zweifacher Cupsieger und zweifacher Uefa-Cup-Sieger. Für das Nationalteam hat er in 66 Länderspielen 21 Tore erzielt. Eines davon 1989 in einem Freundschaftsspiel gegen die Schweiz.

Die Niederlage in Bern

Auch im Wankdorf ist Míchel schon aufgelaufen. Er gehörte zu der Real-Mannschaft, die 1986 im Europacup der Landesmeister, wie die Champions League damals hiess, auf die Young Boys traf. Im Hinspiel unterlag die Equipe um Míchel und die Stürmerstars Jorge Valdano und Emilio Butragueño in Bern 0:1 (Torschütze: Urs Bamert). Für YB ist es bis heute einer der grössten Erfolge in der Klubgeschichte. «Ich erinnere mich vor allem an die vielen spanischen Fans, die uns angefeuert haben, und wie traurig wir waren, dass wir sie so enttäuscht hatten», sagt Míchel. Im Rückspiel machte das Starensemble aus Madrid mit den Weltklassestürmern Hugo Sanchez und Emilio Butragueno den Rückstand dann aber mit einem 5:0 mehr als wett.

Nach dem Ende seiner Karriere arbeitete Míchel als Experte für den staatlichen TV-Sender, dazu schrieb er Kolumnen für eine Sportzeitung. 2005 wurde er Trainer von Rayo Vallecano, ein Jahr später wechselte er zu Real Madrid Castilla. Die zweite Mannschaft Reals war zuvor für andere Trainer ein ideales Sprungbrett. Auch der spanische Nationalcoach Vicente del Bosque oder Inter-Mailand-Trainer Rafael Benítez trainierten einst die Reserve der Königlichen. Nachdem Getafe 2009 den Abstieg knapp vermieden hatte, übernahm Míchel das Team und führte es in der letzten Saison auf Rang sechs. Ein ähnliches Resultat erwartet Klubpräsident Ángel Torres auch in der neuen Spielzeit, und das, obwohl mit Roberto Soldado (zu Valencia) und Pedro León (Real Madrid) zwei Leistungsträger das Team verlassen haben. Das Lachen, so hat es zumindest in Bern den Anschein, ist Míchel angesichts der schweren Aufgabe aber nicht vergangen.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. September 2010, 10:51 
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Blick, 30.09.2010

«So schlägt man Getafe»

Fabio Celestini, der frühere Getafe-Spieler, über die Schwächen des Madrider Vorortklubs.

Fünf Jahre (2005 bis 2010) hat der Lausanner Fabio Celestini (34, Bild) bei YB-Gegner Getafe gespielt. Er kennt den Madrider Verein in- und auswendig. In der letzten Saison war Celestini auf dem Feld der verlängerte Arm von Getafe-Trainer Michel. «Getafe ist Favorit, aber wenn die Young Boys einen perfekten Tag erwischen, können sie Getafe schlagen.»

Celestini erklärt, wie’s geht:

«Trainer Michel lässt von hinten aufbauen. Seine Devise heisst: Spielen, spielen, spielen. Verwundbar ist Getafe, wenn man es früh unter Druck setzt. YB muss aggressiv spielen, muss versuchen, die ersten Pässe zu unterbinden.»

«Getafe muss auf mehrere Schlüsselspieler verzichten. Die Stürmer Manuel del Moral und Javier Arizmendi sind verletzt. Getafe hat in dieser Saison Mühe, zum Abschluss zu kommen. Das muss YB ausnutzen und selbst die Initiative ergreifen.»

«Fast ein Dutzend neuer Spieler sind im Sommer zu Getafe gestossen. Pedro Leon, der Beste, ist zu Real gegangen. Michel hat keine Stammformation. Die Mannschaft spielt unbeständig. Die Abstimmung und die Automatismen stimmen noch nicht. Mit schnellen Angriffen oder bei stehenden Bällen kann YB zum Erfolg kommen.»

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. September 2010, 10:52 
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Berner Zeitung, 30.09.2010

Kluge Arbeit im Schatten der Giganten

Der kleine Madrider Vorortverein FC Getafe hat sich beinahe in Rekordzeit im oberen Mittelfeld der spanischen Liga etabliert.

Getafe, der heutige YB-Gegner, hat in seiner kurzen Vereinsgeschichte einen rasanten Aufstieg hinter sich. Der Vorgängerverein des FC Getafe war 1976 unter dem Namen Peña Madridista Getafe, ursprünglich ein Fanklub von Real Madrid, registriert. Nach diversen Fusionen entstand schliesslich im August 1983 der FC Getafe. Nach diversen Aufstiegen folgte 2004 die Promotion in die oberste spanische Spielklasse – und im Sommer 2007 qualifizierte sich der Verein aus Getafe (rund 150 000 Einwohner) erstmals für den damaligen Uefa-Cup. Im Viertelfinal schied Getafe dann unglücklich und erst in der 120. Spielminute gegen Bayern München aus (3:3 nach Verlängerung; 1:1).

Heute einige Absenzen

Mit klugen Transfers hat sich Getafe im oberen Mittelfeld der spanischen Liga etabliert. Und im Gegensatz zu YB hat das Team sein erstes Gruppenspiel in der Europa League gewonnen. Vor zwei Wochen siegten die Spanier 2:1 gegen Odense. Allerdings muss Trainer Míchel heute in Bern auf sechs Stammspieler verzichten, darunter die Leistungsträger Javier Arizmendi und Manu del Moral. Die Mittelfeldspieler verletzten sich am Wochenende beim 1:0-Sieg in Santander. «Trotz vieler Ausfälle wird am Donnerstag ein starkes Team auf dem Platz stehen», sagt Míchel. Und auch über den Kunstrasen im Stade de Suisse zerbricht er sich nicht den Kopf. «Das Terrain ist doch sehr gut bespielbar», sagt der einstige Edeltechniker.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. September 2010, 12:09 
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---------------------Wölfli--------------------
Nef------Affolter--------Jemal---------Spycher
------Hochstrasser----Dubaï-----------------
Sutter-----------Costanzo--------------Degen
-----------------Bienvenu--------------------

BSC Young Boys - Getafe 2 : 0

Tore:

YB: Costanzo, Degen
Getafe: -

Zuschauer: 14'800


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. September 2010, 15:15 
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Blick, 30.09.2010

Getafe-Trainer Michel warnt«YB ist gefährlich»

BERN - Getafe-Trainer Michel (47) hat grossen Respekt vor Costanzo, Degen und Co., aber keine Angst vor dem Kunstrasen.

Señor Michel, Lausanne-Spieler Fabio Celestini hat letzte Saison unter Ihnen in Getafe gespielt: Haben Sie bei ihm Tipps über YB eingeholt?

Ich rufe Fabio oft an, wir sind Freunde. Natürlich habe ich ihn um seine Meinung gebeten.

Was hat er Ihnen erzählt?

Ich werde Ihnen die positiven Dinge sagen, die er über YB berichtet hat. Die Negativen behalte ich für mich. Er hat gesagt, dass YB eine spielerisch starke Mannschaft hat, mit schnellen, offensiven Leuten. Ah ja: Und er hat das fanatische Publikum erwähnt, dass die Mannschaft unterstützen wird.

Was wissen Sie sonst noch über YB?

Es ist eine starke Mannschaft, auch wenn sie sich in der Meisterschaft im Moment schwer tut. YB hat dynamische Spieler, ich denke an Bienvenu, an Costanzo oder an Degen und Lulic auf den Seiten. Sie hätten beinahe die Champions-League-Qualifikation geschafft. Ich erinnere daran, dass sie gegen Tottenham nach 30 Minuten 3:0 geführt haben. YB ist gefährlich. Wir werden sie bestimmt nicht unterschätzen.

Wie glauben Sie wird Ihre Mannschaft mit dem Kunstrasen zu Recht kommen?

Ich denke nicht, dass dies ein Problem sein wird. Der Kunstrasen ist in hervorragendem Zustand und einem Naturrasen sehr ähnlich.

Sie haben mehrere verletzte Stammspieler, geht Getafe geschwächt in diese Partie?

Ich spreche nicht von Stammspielern sondern von einer Mannschaft. Diejenigen, die heute spielen werden sind bereit für diese Aufgabe.

Wer ist für Sie der Favorit in der Gruppe?

Es ist eine ausgeglichene Gruppe. Das haben wir selber gesehen, als wir gegen Odense mit einiger Mühe 2:1 gewonnen haben. Stuttgart steht ein klein wenig über den anderen, trotz des schlechten Starts in der Bundesliga.

http://www.blick.ch/sport/fussball/europaleague/yb-ist-gefaehrlich-157593

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. September 2010, 15:24 
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yb - getafe 2:1

yb: mayuka, costanzo
getafe: colunga

holen wir uns heute den ersten el sieg!

:fightwin:


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. September 2010, 15:24 
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Grizzly hat geschrieben:
ab wann ist heute abend das stadion geöffnet?

weiss nicht genau, ab 18.00 uhr ist sicher offen, evtl. schon abb 17.30 uhr.


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 Beitrag Verfasst: Freitag 1. Oktober 2010, 08:12 
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Europa League, YB - Getafe 2:0 (1:0)

Der BSC Young Boys gewinnt sein Heimspiel in der Europa League gegen Getafe verdient mit 2:0 und holt somit die ersten drei Punkte in der Gruppenphase. Beide Tore schoss David Degen jeweils nach toller Vorarbeit von Scott Sutter (11./64.).

Zum ersten Heimspiel in der Europa League empfing der BSC Young Boys den spanischen Vertreter Getafe CF. Die Mannschaft von Trainer und Real-Legende Míchel geriet in den ersten Minuten der Partie unter Druck. In den ersten zehn Minuten besass YB bereits zwei gute Möglichkeiten. Ein Kopfball Lulics nach einem Costanzo-Freistoss flog Getafe-Goalie Ustari in die Arme, später verschätzte sich Costanzo nach einer Flanke Sutters und verpasste aus bester Position den Abschluss.

Eine tolle Kombination führte dann zum 1:0. Sutter setzte sich durch, spielte einen Pass in die Tiefe, Degen verwertete das hervorragende Zuspiel zur Führung für YB (11.). Danach entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel. Die technisch hervorragenden Spanier hatten Mitte der ersten Halbzeit die grosse Ausgleichschance. Als Stürmer Colunga bereits an YB-Goalie Wölfli vorbeigezogen war, rettete Affolter im letzten Augenblick vor der Linie (20.). Auch Mosquera hatte den Ausgleichstreffer auf dem Fuss, vergab aber kläglich (28.). YB setzte zwischendurch immer wieder Akzente: Jemals Kopfball flog vorbei (29.), Degen scheiterte nach einem Zusammenspiel mit Mayuka (30.) und Lulic wurde von Torres entscheidend gestört (36.). Nach dem Seitenwechsel hatte Goalie Ustari mit einem Flatterball Doubaïs seine Probleme (50.).

Stadion: Stade de Suisse
Zuschauer: 12830
Schiedsrichter: Malek (POL)

Tore:
11. Degen (Rechtsschuss; Sutter) 1:0.
64. Degen (Rechtsschuss; Sutter) 1:0.

Auswechslungen:
62. Parejo für Mosquera.
69. Perez für Torres.
72. Bienvenu für Mayuka.
74. Rios für Colunga.
79. Regazzoni für Lulic.
90. Hochstrasser für Costanzo.

Ersatz:
YB: Bürki, M. Schneuwly, C. Schneuwly, Raimondi.
Getafe: Codina, Diaz, Boateng, Pintos.

Bemerkungen:
YB ohne Lingani und Dudar (beide verletzt). 90. Mario verletzt ausgeschieden, Getafe danach zu zehnt.

Verwarnungen:
67. Lulic und Torres (Unsportlichkeiten), 93. Sànchez (Foul).


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