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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 21. Oktober 2010, 11:40 |
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Berner Zeitung, 21.10.2010 YB im Schatten der Champions LeagueDie Europa League fristet ein schwieriges Dasein als zweitklassiger Wettbewerb. Das beweisen auch die YB-Zuschauerzahlen. Die Europa League ist auch in Bern kein Spektakel. Fürs YB-Heimspiel gegen Odense sind erst rund 12'000 Karten verkauft, darunter etwa 10'500 Packages, welche ein Grossteil der treuen, knapp 15'000 YB-Saisonkartenbesitzer für alle Europa-League-Heimspiele kaufte. Das Stade de Suisse dürfte also am Donnerstag gegen Odense bestenfalls halb gefüllt sein. Aber, kein Grund zur Besorgnis, YB boomt immer noch, zumindest in Sachen Publikumsinteresse in der Liga. Der Zuschauerschnitt in der Super League ist diese Saison (22'704) trotz teilweise mässiger Leistungen sogar leicht höher als letztes Jahr (22'652) – aber der Fussballkonsument sieht offenbar lieber zweimal Bellinzona oder St. Gallen als einen spanischen Spitzenverein wie Getafe, der keinen klangvollen Namen besitzt. Bloss 12'830 Besucher waren vor wenigen Wochen dabei, als YB gegen Getafe nach sehr guter Leistung 2:0 siegte. «Das ist auch für mich schwierig zu erklären», sagt Alain Baumann. YB-Sportchef Baumann weiss ebenfalls, dass die Europa League in der öffentlichen Wahrnehmung ein Wettbewerb zweiter Kategorie ist – sie steht krass im Schatten der magischen Champions-League-Sterne. Die Königsliga ist derart beliebt und prominent, präsent und gross, dass die Europa League ein schwieriges Dasein fristet. Das lässt sich auch in grossen Fussballländern feststellen. Dort gilt der Bewerb als minderwärtig, oft werden Ersatzspieler aufgestellt, und schon Chefexperte Franz Beckenbauer hatte vor Jahren über den Vorgängerbewerb der Europa League gelästert: «Der Uefa-Cup ist ein Cup für Verlierer.» Borussia Dortmund, und das ist nur eines von vielen Beispielen, trägt seine Bundesliga-Heimspiele selbst gegen schwächere Teams wie Freiburg und bei Minusgraden vor 80'000 Zuschauern aus – zuletzt in der Europa League gegen den spanischen Topklub Sevilla erschienen jedoch bloss 49'000 Leute. Diese Diskrepanz hängt stark damit zusammen, dass Europa-League-Spiele nicht am Wochenende ausgetragen werden. Aber das gilt für die faszinierende Champions League ebenso. Und so lässt sich Alain Baumann ein bemerkenswertes Statement entlocken: «Ich behaupte, dass YB-Spiele gegen Stuttgart, Getafe und Odense in der Champions League ausverkauft wären.» Parallelen im EishockeyIn dieser Saison überzeugen die Young Boys zwar endlich einmal europäisch, doch sie tun das also nicht (mehr) auf der grossen Bühne. Trainer Vladimir Petkovic beklagte sich über die «fehlende Wertschätzung», schliesslich habe man «doch viele Jahre gewartet, dass YB im Europacup länger dabei ist». Und auch Baumann ist «enttäuscht» über den Zuspruch des Publikums. «Natürlich geht ein Besucher selektiv vor», sagt der Sportchef, «aber Europa-League-Gruppenspiele sind doch mindestens so attraktiv wie Super-League-Partien gegen kleinere Vereine.» Das Phänomen, dass der nationale Ligabetrieb oft mehr Aufmerksamkeit generiert als kontinentale Wettbewerbe, existiert auch im Eishockey – wo der Europacup sowieso keinen Stellenwert und keine Tradition besitzt. Vor zwei Jahren trug der SCB, der in der NLA sogar gegen Ambri oder Rapperswil stets vor gut gefüllten Rängen spielt, ein Heimspiel in der kurzzeitig durchgeführten Champions League gegen den finnischen Spitzenklub Espoo Blues (1:3) vor vergleichsweise sehr kümmerlichen 6756 Zuschauern aus. FC Thun gings nicht andersWann aber ist ein Europacup-Heimspiel von YB ausverkauft? In der Champions-League-Qualifikation erschienen im Sommer gegen Fenerbahçe (2:2) bloss knapp 20'000 Zuschauer – eine Runde später gegen Tottenham (3:2) war die Arena mit rund 30'000 Besuchern ebenfalls nicht ganz voll. «Wenn wir die Sechzehntelfinals der Europa League erreichen und dort auf Liverpool treffen würden», sagt Alain Baumann, «wäre das Stade de Suisse vielleicht, vielleicht ausverkauft. Sicher aber ist das nicht.» Das beweist ein weiterer Blick in die Geschichtsbücher: Die Champions-League-Partien des FC Thun gegen Ajax Amsterdam, Arsenal und Sparta Prag waren im Herbst 2005 alle ausverkauft. Aber wenige Wochen später kamen in der Zwischenrunde des Uefa-Cup gegen den ruhmreichen Hamburger SV (1:0) nur rund 18'000 Leute ins Stade de Suisse. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/YB-im-Schatten-der-Champions-League/story/24966330
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 21. Oktober 2010, 13:44 |
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Blick, 21.10.2010 «Es wird ein Kampfspiel»BERN - Für YB geht es um viel, für Gegner Odense BK um noch mehr. «Es wird ein Kampfspiel», sagt Goalie Marco Wölfli. Die Young Boys sind nach dem Heimsieg gegen Getafe im Soll: 9 Punkte dürften reichen, für den 2. Gruppenrang. «Aber», fordert YB-Trainer Vladimir Petkovic, «dafür müssen wir unsere Heimspiele weiterhin gewinnen.» Er erwartet einen agressiven Gegner, der fast schon um seine letzte Chance spielt. Odense BK hat seine beiden ersten Spiele gegen Getafe und den VfB Stuttgart verloren. «Wir stehen mit dem Rücken zur Wand», sagt der schwedische Mittelfeldspieler Andreas Johansson, «wir brauchen unbedingt Punkte.» YB-Legende Lunde: «Odense ist wie YB»Odense BK wurde zuletzt zweimal Zweiter in der dänischen Meitserschaft. Ex-YB-Goalgetter Lars Lunde sagt im BLICK: «Odense ist wie YB.» Nach schwachem Saisonstart feuerten die Dänen ihren Trainer Lars Olsen, der Mitte der 90er Jahre für den FC Basel verteidigt hatte. Interimscoach Uffe Pedersen ist es noch nicht gelungen, die Leistungsschwankungen seines Teams auszubügeln. Zuletzt verlor Odense beim FC Kopenhagen 0:5. YB erwartet einen harten FightYB-Goalie Marco Wölfli erwartet ein Kampfspiel: «Wie alle skandinavischen Teams sind sie körperlich stark. Da müssen wir dagegen halten.» Trainer Petkovic warnt vor den Afrikanern Peter Utaka (Nigeria) und Eric Djemba-Djemba (Kamerun). «Odense vereinigt nordeuropäischer Disziplin mit afrikanischer Spielkultur.» Dennoch will er dem Gegner das Spiel aufzwingen: «Wir wollen ihre Stärken gar nicht zur Geltung kommen lassen. Wollen früh attackieren, Fehler provozieren. Wir wollen das Spiel machen und es gewinnen!» http://www.blick.ch/sport/fussball/europaleague/yb-woelflis-ansage-vor-dem-spiel-gegen-odense-bk-159017
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Warlock
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Verfasst: Donnerstag 21. Oktober 2010, 14:26 |
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---------------------Wölfli-------------------- Sutter------Nef--------Affolter----------Jemal -------------------Spycher------------------- Degenn----Dubaï-----Costanzo-----------Lulic -----------------Bienvenu--------------------
BSC Young Boys - Odense BK 2 : 0
Tore:
YB: Costanzo, Bienvenu Odense BK: -
Zuschauer: 12'100
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Grizzly
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Verfasst: Donnerstag 21. Oktober 2010, 15:38 |
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Registriert: Samstag 26. Juni 2004, 00:48 Beiträge: 566 Wohnort: Bern
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alles andere als drei punkte, wären ein enttäuschung.
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shalako
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Verfasst: Freitag 22. Oktober 2010, 09:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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sf.tv, 22.10.1010 Zweiter Heimsieg für YBDie Young Boys nehmen in der Europa League weiter Kurs Richtung Sechzehntelfinal. Die Berner kamen gegen Odense zu einem 4:2-Heimsieg und belegen Rang 2 hinter Stuttgart. Die Schwaben festigten mit dem 1:0 über Getafe die Tabellenspitze in der Gruppe H. Eine spielerische Offenbarung war es nicht, welche YB unter den Augen des von den Fans gefeierten Argentiniers Emiliano Dudar (erstmals seit dem schweren Unfall im September wieder im Stadion) ablieferte. Aber die Berner erfüllten die Pflicht, holten die Punkte 4 bis 6 und blieben auch im 4. Europacup-Heimspiel der Saison ohne Niederlage. «Unsere Ausgangslage hat sich nicht sonderlich geändert, nur hat Odense nur noch minimale Chancen», analysierte YB-Coach Vladimir Petkovic die Situation nach dem Spiel. Mit einem erneuten Sieg im Rückspiel in Odense stehen die Chancen gut, im Europacup zu überwintern. Effizientes YB in 1. Halbzeit In der ersten Halbzeit war YB zwar überlegen, kam jedoch nicht zu vielen Torchancen. «In der ersten Halbzeit fehlte es vielen ersten Pässen an Qualität», bemängelte Petkovic. Dafür überzeugte das Heimteam mit seiner Effizienz: Bienvenu verwertete nach 25 Minuten die Hereingabe von Costanzo mit einem wuchtigen Kopfball. Keine zehn Minuten später tankte sich Sutter durch und erhöhte auf 2:0. Ansonsten tauchte YB kaum gefährlich im gegnerischen Strafraum auf. Dämpfer zu Beginn der 2. Halbzeit Die zweite Hälfte begann denkbar schlecht aus Sicht von YB. Utaka nützte eine Unaufmerksamkeit in der Berner Abwehr zum Anschlusstreffer. «Dieses Tor kam aus dem Nichts», fand Petkovic. Doch seine Mannschaft reagierte sofort auf den Gegentreffer: Bienvenu und Hochstrasser kamen kurze Zeit später zu guten Chancen. Zwei Kontertore zur Entscheidung Nach genau einer Stunde stellte Degen mit seinem 3. EL-Treffer den Zweitore-Vorsprung wieder her. Costanzo hatte die magistrale Vorarbeit geleistet. Für die endgültige Entscheidung waren Lulic und Degen besorgt. Der Bosnier lancierte einen Konter auf den Schweizer Internationalen, dessen Flanke landete wieder bei Lulic, der seinen Sprint mit dem 4:1 krönte. Den Schlusspunkt setzten aber die Dänen. Sörensen verwertete einen fragwürdigen Penalty nach einem Klammern von YB-Verteidiger Jemal. «Es war vielleicht nicht eines unserer besten Spiele», analysierte Petkovic, «aber wir haben souverän gewonnen.» Stuttgart mit dem 3. Sieg Hinter Leader Stuttgart festigt YB damit Rang 2. Der Bundesligist bezwang zuhause Getafe mit 1:0 und steht mit dem Punktemaximum an der Spitze. Marica erzielte den einzigen Treffer nach einer knappen halben Stunde. Das Heimteam hatte in der Folge weitere gute Chancen, doch Camoranesi, Cacau und Kuzmanovic verpassten jeweils aus bester Position. Getafe zeigte sich wie schon gegen YB erneut von einer schwachen Seite und kam kaum zu Ausgleichschancen. http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/10/21/Fussball/Zweiter-Heimsieg-fuer-YB?WT.zugang=front_na2
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shalako
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Verfasst: Freitag 22. Oktober 2010, 09:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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NZZ, 22.10.2010 YB mit souveränem SiegDie Young Boys befinden sich nach dem dritten Einsatz in der Europa League auf Kurs Richtung Sechzehntelfinals. Dank des 4:2 gegen Odense gewannen die Berner auch ihr zweites Heimspiel und liegen nach der Hälfte des Pensums in der Gruppe H auf dem angestrebten zweiten Rang. Eine optimale Chancenverwertung in der ersten Halbzeit trug YB eine beruhigende 2:0-Führung ein. Henri Bienvenu traf in der 25., wenige Minuten nach dem ersten Torschuss, per Kopf zum 1:0. Neun Minuten später schloss Rechtsverteidiger Scott Sutter einen sehenswerten Rush nach Doppelpass mit Xavier Hochstrasser aus vollem Lauf ab. Odense bekundete im ersten Ernstkampf überhaupt auf Kunstrasen offensichtlich Mühe mit der ungewohnten Unterlage. Dem Vierten der dänischen Meisterschaft, der auch sein drittes Spiel in der Gruppe H verlor, versprangen in der ersten Halbzeit aussergewöhnlich viele Bälle, wirkliche Gefahr strahlte OB kaum aus. Der Anschlusstreffer (48.) fiel nach einem Standard. Christoph Spycher verlor das entscheidende Kopfballduell gegen den Nigerianer Peter Utaka, Goalie Marco Wölfli die Übersicht. YB stellte den Zweitore-Vorsprung nach etwas mehr als einer Stunde wieder her. David Degen verwertete einen Steilpass von Costanzo zum 3:1, in der 74. bereitete er Senad Lulics 4:1 vor. Damit war der Widerstand von Odense, das mittels Foulpenalty noch verkürzte, endgültig gebrochen. Gewinnen die Young Boys am 4. November auch das Rückspiel auf der Insel Fyn, stehen die Chancen gut, im Europacup zu "überwintern". Telegramm: Young Boys - Odense 4:2 (2:0) Stade de Suisse. -- 12 511 Zuschauer. -- SR Blom (Ho). -- Tore: 25. Bienvenu 1:0. 34. Sutter 2:0. 48. Utaka 2:1. 61. Degen 3:1. 74. Lulic 4:1. 84. Sörensen (Foulpenalty) 4:2. Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Affolter, Spycher; Thierry Doubaï; Degen, Hochstrasser (68. Jemal), Costanzo (79. Regazzoni), Lulic; Bienvenu (87. Raimondi). Odense: Lund Hansen; Ruud, Möller Christensen, Haland, Sörensen; Gislason (72. Helveg), Djemba-Djemba, Traoré, Kadrii (85. Absalonsen); Johansson; Utaka (77. Demba-Nyrén). Bemerkungen: Young Boys ohne Dudar und Lingani, Odense ohne Carroll und Troest (alle verletzt). Verwarnungen: 15. Ruud (Foul). 83. Jemal (Foul). http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/tennis/sporttickerdepartment/urnnewsmlwwwsda-atsch20101021brz014_1.8094505.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 22. Oktober 2010, 09:16 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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NZZ, 22.10.2010 Bemerkenswerte PflichterfüllungNach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit haben die Berner den dänischen Gegner klar dominiert. In der Tabelle der Gruppe H liegt YB hinter Stuttgart im zweiten Rang. bsn. Bern ⋅ Nachdem Scott Sutter, der rechte Aussenverteidiger mit mehr Offensivdrang als Abschlussglück, endlich wieder einmal ins Tor getroffen und YB nach 34 Minuten 2:0 in Führung gebracht hatte, rannte er zur Ersatzbank und umarmte Christian Schneuwly. Sutter und Schneuwly sind beste Freunde vom Golfplatz, Freude herrschte, und Sutter wollte rasch und fröhlich aufs Feld zurückeilen, als ihn der Trainer aufhielt. Vladimir Petkovic gratulierte Sutter, ehe er auf ihn einredete. Der Coach liess sich weder vom Zwischenresultat noch vom Namen des Torschützen blenden. Ja, YB führte; ja, Sutter war treffsicher gewesen – doch niemandem hatte entgehen können, dass der Europa-League-Gegner Odense BK über Sutters Abwehrseite häufig Gefahr entfacht und mit YB nahezu auf Augenhöhe gespielt hatte. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit haben die Berner den dänischen Gegner klar dominiert. In der Tabelle der Gruppe H liegt YB hinter Stuttgart im zweiten Rang. bsn. Bern ⋅ Nachdem Scott Sutter, der rechte Aussenverteidiger mit mehr Offensivdrang als Abschlussglück, endlich wieder einmal ins Tor getroffen und YB nach 34 Minuten 2:0 in Führung gebracht hatte, rannte er zur Ersatzbank und umarmte Christian Schneuwly. Sutter und Schneuwly sind beste Freunde vom Golfplatz, Freude herrschte, und Sutter wollte rasch und fröhlich aufs Feld zurückeilen, als ihn der Trainer aufhielt. Vladimir Petkovic gratulierte Sutter, ehe er auf ihn einredete. Der Coach liess sich weder vom Zwischenresultat noch vom Namen des Torschützen blenden. Ja, YB führte; ja, Sutter war treffsicher gewesen – doch niemandem hatte entgehen können, dass der Europa-League-Gegner Odense BK über Sutters Abwehrseite häufig Gefahr entfacht und mit YB nahezu auf Augenhöhe gespielt hatte. Besonders hoch lagen die Augen an diesem Abend freilich nicht. Beide Mannschaften begingen in der Vorwärtsbewegung Fehler, wobei die Berner spielerisch die etwas feinere Klinge zu führen versuchten. Doch was wohl hätte attraktiv sein sollen, wirkte umständlich und war selten zielführend, weil die Präzision fehlte. Odense besass das Format eines bescheidenen, körperlich sehr robusten Super-League-Klubs, weshalb sich YB nicht zu einem weiteren europäischen Heim-Effort berufen fühlte wie gegen Fenerbahce (2:2), Tottenham (3:2) und Getafe (2:0). YB entfaltete nicht dieselbe Leidenschaft, YB wirkte manchmal unbeweglich und von der Kälte blockiert, YB gelangte kaum zu Chancen – doch YB führte nach der ersten Halbzeit 2:0 dank Henri Bienvenu (25., Kopftor nach Freistoss Moreno Costanzos) und Sutter. Petkovic hätte Anlass gehabt, in der Pause etliche eindringliche Vier-Augen-Gespräche zu führen. Die neuen Vorgaben des Trainers erreichten die Spieler verspätet. Kurz nach Wiederbeginn kassierten die Berner zuerst den Anschlusstreffer durch Utaka (48.), aber die Gefahr einer Aufholjagd des Gegners stärkte eher das Selbstbewusstsein als die Unsicherheit der Young Boys. Fortan forcierten sie die Offensive direkter, was auch der Tatsache geschuldet war, dass Odense die Abwehrarbeit vernachlässigte und die zunehmend allein gelassenen Verteidiger schwerfällig schienen. Kurz: Die dänische Viererkette erwies sich immer mehr als Paradies für die schnellen YB-Aussenspieler David Degen und Senad Lulic. In der 61. Minute spielte Costanzo eines jener Pässchen, die er im haargenau richtigen Moment in die Schnittstelle einer Abwehrreihe zu spielen versteht; das Zuspiel erreichte Degen, der Ball das Tor – 3:1. Kurz darauf trieben Lulic und Degen den Ball im Hochtempo über die gegnerische Platzhälfte, als sei ihnen egal, ob der Gegner noch auf dem Platz oder bereits in der Kabine sei – Lulic traf aus wenigen Metern zum 4:1 (74.). Der zweite Treffer der Dänen auf Penalty (84.) brachte nur noch den YB-Goalie Wölfli in Rage, aber die Equipe nicht mehr ins Wanken. Nach drei Europa-League-Gruppenspielen und zwei Heimsiegen belegt YB den zweiten Gruppenrang. «Wir zeigten nicht eines unserer besten Spiele», sagte der Trainer Petkovic ohne rhetorische Kosmetik, «doch wir spielten gut genug, um souverän zu siegen.» So erfüllten die Berner die Pflicht, worin sich eine bemerkenswerte Notiz verbirgt: dass ein Schweizer Team in einem europäischen Wettbewerb nicht die Underdog-Rolle bekleidet, sondern eine Pflichtaufgabe erfüllen muss – und damit nur wenig Probleme bekundet. http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/bemerkenswerte_pflichterfuellung_1.8096915.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 22. Oktober 2010, 09:18 |
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uefa.com, 22.10.2010 Berner Effizienz war ausschlaggebendDer BSC Young Boys hat den dänischen Vertreter Odense BK in Bern 4:2 bezwungen. Mit sechs Punkten aus drei Spielen steht YB hinter dem VfB Stuttgart und vor Getafe CF auf Rang 2 der Gruppe H. Nach dem Fehlstart mit dem 0:3 beim VfB Stuttgart und dem 2:0-Heimsieg gegen Getafe CF konnte der BSC Young Boys in der Gruppenphase der UEFA Europa League seinen zweiten Sieg in Folge feiern. Die Berner bezwangen Odense BK zu Hause mit 4:2. Der Sieg YBs war verdient, die Young Boys waren über das gesamte Spiel die bessere, cleverere und vor allem effizientere Mannschaft. Folglich zeigte sich YB-Trainer Vladimir Petković nach dem Spiel vorwiegend zufrieden: "Wir haben nicht unser bestes Spiel gezeigt, dennoch war der Sieg hoch verdient." Petković fand jedoch nicht nur Gefallen am Auftritt seines Teams: "In der ersten Halbzeit spielten wir etwas langsam und machten viele Fehler." Nach der Kritik folgten aber sogleich wieder lobende Worte: "Wir wurden nach Odenses Anschlusstor zum 2:1 nicht nervös und traten weiter dominant auf. Ich denke, OB war am Ende mit dem 4:2 noch gut bedient." Tatsächlich hätte YB höher gewinnen können, die Tore Odenses waren nicht zwingend. "Die beiden Gegentore waren sehr ärgerlich. In der Schlussabrechnung kann jedes Tor entscheidend sein", meinte David Degen, der Torschütze zum 3:1 für die Young Boys. Degen, der das 4:1 mustergültig vorbereitete, sagte weiter: "Odense stand sehr kompakt und zog ein aggressives Pressing auf. Wir müssen im nächsten Spiel auswärts bei OB auf der Hut sein, wenn wir erneut drei Punkte einfahren wollen." Scott Sutter, der für das 2:0 besorgt war, ergänzte: "Wir müssen auch in den nächsten Spielen unsere Chancen nutzen und von Beginn weg bereit sein, sonst bringt uns dieser Sieg nichts." Ähnlich sah es auch Petković: "Unsere Ausgangslage in der Gruppe hat sich nicht groß geändert." Der Grundtenor nach dem Spiel war in YB-Kreisen aber positiv. "Im Moment sieht es gut aus für uns. Es hat mich sehr gefreut, konnten wir heute vier Tore erzielen. Zuletzt waren wir vor allem in der Meisterschaft nicht sehr kaltblütig. Die vier Treffer haben uns gut getan", bilanzierte Moreno Costanzo, der zwei Tore vorbereitete. Auf dänischer Seite war Trainer Henrik Clausen nach der 2:4-Niederlage seiner Mannschaft verständlicherweise enttäuscht: "Ich habe im Sturm einige gute Ansätze gesehen, doch YB war effizienter und hat den Heimvorteil mit dem Kunstrasen ausgespielt. Bern hat den Sieg verdient." Während sich die Young Boys nach dem zweiten Sieg in der Europa League weiter gute Chancen auf das Weiterkommen ausrechnen dürfen, steht Odense mit 0 Punkten aus drei Spielen abgeschlagen am Tabellenende der Gruppe H. http://de.uefa.com/uefaeuropaleague/matches/season=2011/round=2000128/match=2002975/postmatch/quotes/?autoplay=true
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shalako
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Verfasst: Freitag 22. Oktober 2010, 09:19 |
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Der Bund, 22.10.2010 YB bleibt zu Hause eine Macht YB schlug in der Europa League das bescheidene Odense nach anfänglichen Schwierigkeiten 4:2. Europa-League-Spiele vermögen das breite Publikum nicht hinter dem Ofen hervorzulocken. Gestern Abend, als die Berner Young Boys bei empfindlich kalten Temperaturen gegen die dänische Mannschaft von Odense spielten, wurden offiziell 12 511 Zuschauer vermeldet. Oder anders gesagt: Fast zwei Drittel der Sitzplätze blieben leer. Jenen, die den Weg ins Stadion gefunden hatten, wurde über weite Strecken karge Kost geboten. Odense erwischte den besseren Start, vermochte aber von den Abstimmungsproblemen in der YB-Verteidigung nicht zu profitieren. Ganz anders die Platzherren. Als sie nach 25 Minuten das zweite Mal Richtung gegnerisches Tor schossen, zappelte der Ball erstmals im Netz. Kurz darauf hatte YB Glück, dass der holländische Schiedsrichter nicht auf den Penaltypunkt zeigte, als Utaka nach einer Intervention von Spycher zu Boden ging. Odenses Hüter patztNoch vor Ablauf der ersten Halbzeit lagen sich die YB-Spieler wieder in den Armen. Odense-Hüter Hansen hatte bei einem nicht sonderlich platzierten Schuss von Sutter ins Leere gegriffen. Schöner als die Vollendung war die Vorarbeit gewesen, die der englisch-schweizerische Doppelbürger geleistet hatte. Im Stile eines Sprinters hatte er zwei Verteidiger abgeschüttelt und dann ohne lange zu fackeln aufs Tor geschossen. Die 2:0-Führung war ein grosszügiger Lohn für die Berner, die zu oft in die Breite statt in die Tiefe spielten und sich zu viele Fehlpässe leisteten. Trainer Vladimir Petkovic bemängelte hinterher die fehlende Qualität beim ersten Pass. Keine Freude hatte er auch an der Szene, die sich unmittelbar nach Wiederanpfiff im eigenen Strafraum zutrug: Odenses gefährlichster Angreifer Utaka wurde nach einem Freistoss nur ungenügend gedeckt und erzielte prompt den Anschlusstreffer. «Das war ärgerlich. Ich hatte im Vorfeld vor den stehenden Bällen gewarnt», tadelte Petkovic seine Mannschaft. Schwache DänenYB liess sich durch den Gegentreffer nicht gross beirren. Nach einer Stunde stellte Degen den Zweitore-Vorsprung wieder her. Der Basler war auch beim vierten YB-Tor massgeblich beteiligt. Lulic würgte seine Flanke mit etwas Glück über die Linie. Spätestens nach diesem Treffer war klar, wer als Sieger vom Platz gehen würde. Auch wenn YB nicht brillierte, so war es doch eine Klasse besser als Odense. Die Dänen hatten nicht viel mehr zu bieten als rustikales Handwerk. Die gross gewachsenen Abwehrspieler Haland, Christensen und Sörensen droschen die Bälle meistens unkontrolliert weg. Dennoch wollte Petkovic ein Odense gesehen haben, «welches seine Qualitäten hat». Das Rückspiel in 14 Tagen werde jedenfalls kein Selbstläufer, warnte er vorsorglich. Im Frühling 2011 noch europäisch?Nach der Hälfte der Gruppenspiele befindet sich YB in einer formidablen Ausgangsposition. Hinter dem ungeschlagenen VfB Stuttgart belegen die Berner mit sechs Punkten den zweiten Gruppenrang. Gewinnen sie auch das Auswärtsspiel in Odense und holen überdies im Direktduell bei Getafe einen Punkt, so wird die Qualifikation für die Sechszehntelfinals ein realistisches Szenario. http://www.derbund.ch/bern/YB-bleibt-zu-Hause-eine-Macht-/story/23403372
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shalako
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Verfasst: Freitag 22. Oktober 2010, 09:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 22.10.2010 YB mischt europäisch vorne mitDie Berner befinden sich nach dem dritten Einsatz in der Europa League auf Kurs Richtung Sechzehntelfinals. Auch für den VfB Stuttgart läuft es in der Gruppe H ideal. Dank des 4:2 gegen Odense gewannen die Berner auch ihr zweites Heimspiel und liegen nach der Hälfte des Pensums in der Gruppe H auf dem angestrebten zweiten Rang. Eine optimale Chancenverwertung in der ersten Halbzeit trug YB eine beruhigende 2:0-Führung ein. Henri Bienvenu traf in der 25., wenige Minuten nach dem ersten Torschuss, per Kopf zum 1:0. Neun Minuten später schloss Rechtsverteidiger Scott Sutter einen sehenswerten Rush nach Doppelpass mit Xavier Hochstrasser aus vollem Lauf ab. Odense bekundete im ersten Ernstkampf überhaupt auf Kunstrasen offensichtlich Mühe mit der ungewohnten Unterlage. Dem Vierten der dänischen Meisterschaft, der auch sein drittes Spiel in der Gruppe H verlor, versprangen in der ersten Halbzeit aussergewöhnlich viele Bälle, wirkliche Gefahr strahlte OB kaum aus. Der Anschlusstreffer (48.) fiel nach einem Standard. Christoph Spycher verlor das entscheidende Kopfballduell gegen den Nigerianer Peter Utaka, Goalie Marco Wölfli die Übersicht. Eine gute AusgangslageYB stellte den Zweitore-Vorsprung nach etwas mehr als einer Stunde wieder her. David Degen verwertete einen Steilpass von Costanzo zum 3:1, in der 74. bereitete er Senad Lulics 4:1 vor. Damit war der Widerstand von Odense, das mittels Foulpenalty noch verkürzte, endgültig gebrochen. Gewinnen die Young Boys am 4. November auch das Rückspiel auf der Insel Fyn, stehen die Chancen gut, im Europacup zu «überwintern». VfB Stuttgart dank MaricaDer VfB Stuttgart hat unter Interims-Trainer Jens Keller den ersten Sieg gefeiert. Mit dem Nachfolger des entlassenen Zürchers Christian Gross bezwangen die Schwaben zuhause Getafe verdientermassen mit 1:0. Sie führen die «YB-Gruppe» weiterhin verlustpunktlos an. Das entscheidende Tor in der Mercedes-Benz-Arena erzielte Ciprian Marica nach einer halben Stunde. Der rumänische Internationale hatte von einem perfekten Steilpass des eingebürgerten Deutschen Cacau profitiert. In dieser Situation scheiterte Marica mit seinem ersten Versuch an Getafe-Goalie Oscar Ustari, den Abpraller konnte er aber aus spitzem Winkel verwerten. Auf der anderen Seite war Getafe bei seinen Offensiv-Bemühungen recht harmlos. Während die Stuttgarter in der Bundesliga von der Rolle sind und den letzten Platz belegen, reihen sie auf kontinentaler Ebene ein Erfolgserlebnis an das andere. Die Qualifikation für die Europa- League-Sechzehntelfinals ist ihnen kaum mehr zu nehmen. Gegen Getafe, den Neunten der Primera Division, konnte der VfB auch seine schwache Europacup-Bilanz gegen spanische Teams aufpolieren. Die Süddeutschen realisierten im 14. Vergleich mit einem Klub aus dem Land des aktuellen Welt- und Europameisters erst den zweiten Sieg (nach dem 1:0 gegen Real Sociedad San Sebastian vor mehr als 21 Jahren). Stuttgarts nächster Ernstkampf ist das Bundesliga-Heimspiel vom Sonntag gegen Aufsteiger St. Pauli. Young Boys - Odense 4:2 (2:0) Stade de Suisse. - 12 511 Zuschauer. - SR Blom (Ho). - Tore: 25. Bienvenu 1:0. 34. Sutter 2:0. 48. Utaka 2:1. 61. Degen 3:1. 74. Lulic 4:1. 84. Sörensen (Foulpenalty) 4:2. Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Affolter, Spycher; Thierry Doubaï; Degen, Hochstrasser (68. Jemal), Costanzo (79. Regazzoni), Lulic; Bienvenu (87. Raimondi). Odense: Lund Hansen; Ruud, Möller Christensen, Haland, Sörensen; Gislason (72. Helveg), Djemba-Djemba, Traoré, Kadrii (85. Absalonsen); Johansson; Utaka (77. Demba-Nyrén). Bemerkungen: Young Boys ohne Dudar und Lingani, Odense ohne Carroll und Troest (alle verletzt). Verwarnungen: 15. Ruud (Foul). 83. Jemal (Foul). http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB-mischt-europaeisch-vorne-mit/story/12132645?dossier_id=449
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