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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Samstag 28. August 2010, 20:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 28.08.2010
Das YB-Ziel ist der zweite Rang
Gegen Stuttgart werden die Degen gekreuzt, mit Getafe wartet der drittbeste Madrider Klub – und Odense soll zweimal besiegt werden. Die YB-Gruppe in der Europa League ist nicht übermässig attraktiv, aber sportlich reizvoll.
Als allerletztes der 48 Europa-League-Teams wurden die Young Boys gestern Mittag an der Auslosung in Monte Carlo gezogen. Zuvor hatte die YB-Gemeinde hoffen dürfen, zum Beispiel in die Gruppe mit Juventus und Manchester City gelost zu werden. Am Ende aber ist es keine Hammergruppe geworden, sondern eine, die YB-Chef Ilja Kaenzig so umschreibt: «Es ist trotz allem eine attraktive Gruppe, schliesslich treffen wir aus Teams aus Deutschland und Spanien.» Aber eben, es ist die Europa und nicht die Champions League, und so heissen die Gegner nicht Bayern und Real Madrid – sondern Stuttgart und Getafe. Am Donnerstag noch hatte Kaenzig gewitzelt, Stuttgart wäre ein wenig spannender Gegner («das ist ja nur eine Busreise»), gestern aber strich er hervor: «Das wird interessante Duelle gegen einen ambitionierten Gegner geben.»
Stuttgart: Nicht in Form
Der VfB Stuttgart beendete die letzte Saison noch auf Rang 6, nachdem die Mannschaft katastrophal gestartet war. Der Schweizer Erfolgstrainer Christian Gross, am 6. Dezember 2009 eingestellt, führte Stuttgart vom 15. Platz noch weit nach oben. In der Europa-League-Qualifikation aber überzeugte der Bundesligist zuletzt überhaupt nicht – gegen Molde (2:2, 3:2) und Slovan Bratislava (2:2, 1:0) kassierte der VfB insgesamt vier Gegentore zu Hause, und auch der Bundesligastart missriet bei der 0:2-Niederlage in Mainz völlig. In der Sommerpause hatte der sparsame Verein Leistungsträger wie Sami Khedira (zu Real Madrid) verloren. In Deutschland hiess es gestern, Stuttgart habe mit Odense und YB als Gegner viel Glück gehabt bei der Auslosung, doch Trainer Gross trat auf die Euphoriebremse: «Ich kenne YB aus meiner Zeit in der Schweiz natürlich gut. Das ist eine schwierige Aufgabe.»
Bei YB freut sich David Degen auf das Duell mit seinem Bruder Philipp – sowie auf das Wiedersehen mit seinem langjährigen FCB-Trainer Gross. Und YB-Coach Vladimir Petkovic hat mit den Young Boys eine ausgezeichnete Bilanz gegen den FC Basel unter Christian Gross. «Wir haben eine gute Chance», sagt Petkovic, «vor allem stehen wir beim Startspiel in Stuttgart überhaupt nicht unter Druck.»
Getafe: Star auf der Bank
Auch Getafe erreichte in der letzten Spielzeit Platz 6, verlor in der Sommerpause zahlreiche Leistungsträger – und den Gestalter an Real Madrid. Den ehemaligen Schweizer Nationalspieler Fabio Celestini zog es zu Lausanne, während Stürmer Roberto Soldado (mit 16 Saisontoren bester Torschütze) nach Valencia und Spielmacher Pedro León zu Real wechselten – beide kosteten je 16 Millionen Franken Ablöse. Getafe ist eine Vorstadt Madrids, und der FC Getafe steht deutlich im Schatten Reals und Atleticos. Die Mannschaft ist laufstark, definiert sich über eine gute Organisation und startet morgen bei Espanyol Barcelona in die neue Saison. Im Jahr 2008 schied Getafe im Uefa-Cup erst im Viertelfinal und sehr unglücklich gegen Bayern München aus. «Getafe wird oft unterschätzt», sagt Ilja Kaenzig, und Vladimir Petkovic meint: «Wer in Spanien Sechster wird, verfügt über grosse Qualitäten. Wir sind auch gegen Getafe Aussenseiter, aber bestimmt nicht ohne Chance.»
Der Star Getafes sitzt übrigens auf der Bank. Der Trainer mit dem klingenden Namen José Miguel González Martin del Campo ist besser bekannt unter seinem Künstlernamen. Michel ist mittlerweile 47 Jahre alt, er lenkte zwischen 1982 und 1996 in insgesamt über 600 Ernstkämpfen den Spielaufbau Real Madrids und bestritt auch 66 Länderspiele für Spanien.
Odense: Unbequeme Dänen
Stuttgart und Getafe sind die Favoriten der Gruppe H, die von YB und Odense herausgefordert werden. «Dänische Teams sind immer unangenehm zu spielen», findet Ilja Kaenzig. Odense, dreifacher Meister Dänemarks, beendete die beiden letzten Saisons auf dem zweiten Rang, liegt aber nach sechs Spieltagen jetzt bloss auf Platz 6. «Unser Ziel müssen zwei Siege gegen Odense sein, aber das wird nicht einfach», sagt Vladimir Petkovic. Der YB-Trainer sieht gute Chancen, Rang 2 zu erreichen und damit im Februar 2011 die Sechzehntelfinals der Europa League bestreiten zu dürfen. «Wir müssen unser Leistungspotenzial ausschöpfen, dann können wir bis zum Schluss um den Gruppensieg mitspielen», sagt Petkovic.
YB: Fünf Nationalspieler
Die drei YB-Heimspiele in der Europa League finden übrigens alle um 19 Uhr statt, während die Partien im Ausland erst um 21.05 Uhr angepfiffen werden (siehe Grafik). An Selbstvertrauen auf internationaler Ebene sollte es den Bernern bestimmt nicht fehlen: Seit gestern hat YB gleich fünf Schweizer Nationalspieler (siehe Seite 14) – und mit Christoph Spycher wären es sogar sechs, doch der 32-Jährige trat ja im Sommer aus dem Nationalteam zurück. «Wir sind bereit für die Europa League», sagt Ilja Kaenzig, der bald entscheiden will, ob noch ein Verteidiger verpflichtet wird. Angesichts des strengen Programms wäre das kaum falsch.
Freude und Ärger bei den Degens
David Degen trifft mit YB auf Zwillingsbruder Philipp. Doch der Stuttgart-Spieler leidet am Pfeifferschen Drüsenfieber.
Ein bisschen hätten sie gehofft, dass es zum Bruderduell kommen würde, gibt David Degen zu. Der YB-Mittelfeldspieler freut sich denn auch, in der Europa League auf seinen Zwilling Philipp Degen, der seit dieser Saison in Stuttgart spielt, zu treffen. Allein: «Derzeit sind wir geschockt und traurig.» Ausgerechnet gestern wurde bekannt, dass Philipp Degen am Pfeifferschen Drüsenfieber leidet! «Ich konnte es nicht fassen, als ich die Diagnose erhielt», sagt er, «doch ich setze alles daran, so rasch wie möglich fit zu werden.» Philipp Degens unfassbares Pech geht also weiter – in den letzten zweieinhalb Jahren in Liverpool fiel der Rechtsverteidiger fast immer mit unzähligen Verletzungen aus. «Ich hatte in diesem Frühling ja auch das Pfeiffersche Drüsenfieber», sagt David Degen, «doch ich konnte nach etwas mehr als zwei Wochen bereits wieder spielen.» Er habe die Krankheit intensiv und mit speziellen Heilungsmethoden bekämpft. «Das wird jetzt auch Philipp machen. Er ist deshalb bereits in Basel, um sich in der Schweiz zu kurieren.»
Bisher haben die Degens erst einmal gegeneinander gespielt. «Und das war auch nur für wenige Minuten, als ich in Aarau spielte und Philipp in Basel», sagt David Degen. «Aber spätestens am 1. Dezember in Bern werden wir uns ja auf dem Rasen begegnen.» Den Humor hat der 27-Jährige, der gestern endlich wieder fürs Nationalteam nominiert wurde, nicht verloren: «Ich werde unseren Trainer fragen, ob ich links spielen darf, damit ich Philipp so richtig abgrätschen kann.»
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 28. August 2010, 20:10 |
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Blick, 28.08.2010
Doumbia und Gross zurück in der Schweiz
«Glücksfee» Forlan beschert YB als Gegner Christian Gross, Lausanne bekommt es mit Seydou Doumbia zu tun.
Uruguays Superstar Diego Forlan spielte gestern in Monaco Glücksfee und loste in der Europa League unserem Challenge-Ligisten Lausanne Seydou Doumbia und ZSKA Moskau zu. YB darf oder muss gegen den VfB Stuttgart mit Trainer Christian Gross und Philipp Degen spielen.
Ex-FCB-Coach Gross freut sich aufs Duell: «Es ist eine ausgeglichene Gruppe. Gegen YB werden es zwei sehr spezielle Spiele, unter anderem auch deshalb, weil die Gebrüder Degen aufeinandertreffen.» YB-Trainer Vladimir Petkovic geht es nicht anders: «Ich freue mich auch auf ein neues Duell gegen Christian Gross.» Neben dem VfB warten auf die Berner auch Getafe (Sp) und Odense (Dä).
David Degen: «Die Gruppe ist machbar, wir können alle schlagen.» Der YB-Star freut sich aufs Zwillings-Duell, das wegen Philipps Erkrankung am Pfeifferschen Drüsenfieber wohl erst beim Rückspiel am 1. Dezember in Bern stattfindet. David: «Wir haben noch nie gegeneinander gespielt. Dass es auf internationalem Parkett stattfindet, ist einfach fantastisch!»
Deutsche kennen YB nicht
Petkovic ist guter Dinge: «Wenn wir Topleistungen bringen, können wir Platz zwei erreichen. Vom Stil her sagt uns Getafe zu. Odense ist für mich die grosse Unbekannte.»
Was für Petkovic Odense, ist für die Deutschen YB – ein No Name!
Der Moderator auf SWR3: «Stuttgart spielt also gegen die Young Boys. Noch nie gehört. Als Nächstes gibts dann wohl Village People Basel …»
Als Forlan Lausanne-Sport aus der Schüssel zieht, sagt der Eurosport-Reporter: «Das Sensations-Team aus der Schweiz. Lausanne spielt in der zweiten Liga.»
Die Welschen kommen in die Gruppe F. Zu ZSKA Moskau mit Ex-YB-Knipser Seydou Doumbia! Weitere Gegner sind Palermo mit dem Schweizer U17-Weltmeister Pajtim Kasami und Sparta Prag. Kasami: «Ich freue mich auf Lausanne und auch auf Doumbia.»
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shalako
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Verfasst: Samstag 28. August 2010, 20:13 |
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Blick, 28.08.2010
Unsere Gegner!
YB und überraschend auch Lausanne vertreten die Schweiz in der Europa League. BLICK stellt ihre Gegner vor.
GRUPPE H
Stuttgart
Getafe
Odense
YB
1. Runde, 16. September
Stuttgart – YB
21.05
Getafe – Odense
21.05
BLICK-Tipp: Der VfB Stuttgart wird Erster. YB kämpft gegen Getafe um den zweiten Platz.
VFB STUTTGART
Gegründet: 1893
Stadion: Mercedes-Benz Arena (41 000 Zuschauer. Zurzeit im Umbau, dann 60 100)
Erfolge: 5-mal Meister (zuletzt 2007), 3-mal Cupsieger (zuletzt 1997), 1-mal deutscher Supercup (1992), 2-mal UI-Cup (2000 und 2002).
Marktwert: 123,6 Mio. Franken
Trainer: Christian Gross (Sz, 56)
Stars: Serdar Tasci (De), Cacau, (De), Zdravko Kuzmanovic (Ser/ Sz), Philipp Degen (Sz).
GETAFE
Gegründet: 1983
Stadion: Coliseum Alfonso Pérez (17 700 Zuschauer)
Erfolge: Seit August 2004 in der Primera Division. Europa League Viertelfinal (ausgeschieden gegen Bayern München).
Marktwert: 99,9 Mio. Franken
Trainer: Michel (Sp, 47)
Stars: Daniel Parejo (Sp), Manu del Moral (Sp), Javier Arizmendi (Sp).
ODENSE
Gegründet: 1887
Stadion: TRE-FOR Park (15 761 Zuschauer)
Erfolge: 3-mal Meister (zuletzt 1989), 5-mal Cupsieger (zuletzt 2007), 1-mal UI-Cup (2007).
Marktwert: 33,1 Mio. Franken
Trainer: Lars Olsen (Dä, 49)
Stars: Thomas Helveg (Dä), Peter Utaka (Nigeria), Eric Djemba-Djemba (Kamerun/Fr).
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shalako
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Verfasst: Samstag 28. August 2010, 20:15 |
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Der Bund, 28.08.2010
Kein Traumlos – dafür nicht aussichtslos
VfB Stuttgart, Getafe und Odense aus Dänemark sind die Gegner der Young Boys in der Europa League. Zum Auftakt am 16. September geht es zum VfB Stuttgart von Trainer Christian Gross. Zum Duell David Degen gegen seinen Zwillingsbruder Philipp wird es aber nicht kommen. Der VfB-Spieler ist am pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt, wie die Schwaben am Donnerstag bekannt gaben. Bei David war diese Krankheit im Februar diagnostiziert worden. «Am Mittwoch hat mir Philipp telefoniert und erzählt, er habe eine Horrornacht mit Schweissausbrüchen, Kopfweh, Fieber hinter sich», berichtet David. «Ich habe ihm geantwortet, er müsse sofort zum Arzt, um das Blut untersuchen zu lassen.»
Nach der Diagnose gestern wurde Philipp gleich nach Hause nach Lampenberg BL geholt. «Auch für mich war enorm wichtig, dass ich bei der Familie die Krankheit auskurieren konnte», sagt David Degen. Bisher hat er erst einmal 10 Minuten gegen seinen Bruder in einem Ernstkampf gespielt. Das war vor acht Jahren, als er bei Aarau spielte und Philipp bei Basel. «Am 1. Dezember, beim Rückspiel gegen Stuttgart in Bern, ist es dann so weit», ist David Degen überzeugt.
Am 30. September hat YB das erste Heimspiel in der Europa League gegen Spaniens Sechsten Getafe, und am 21. Oktober kommt der Odense Boldklub.
«Es ist nicht der Brüller», kommentierte Ilja Kaenzig, der Delegierte des YB-Verwaltungsrates, die Auslosung für YB aus Monaco. «Aber wir dürfen zufrieden sein.» Und Kaenzig gibt zu bedenken: «Die Gruppe mit Alkmaar, Dynamo Kiew und Bate Borisow wäre ein Albtraum gewesen.» Unattraktive Gegner und sportlich dennoch schwierig.
Alle «Kleinen» aus dem Topf 4 hätten während der Auslosung gehofft, in die Gruppe von Juve und Manchester City zu kommen, berichtet Kaenzig, und auch er beschwor in Monaco das Losglück. Aber nicht für lange. Lech Poznan aus dem Top 4 wurde der Juve-Gruppe zugelost.
Danach hoffte Kaenzig auf die Gruppe mit Atlético Madrid, Leverkusen und Rosenborg. Auch das blieb Wunschdenken. Egal. «Sportlich sind unsere Gegner nicht unüberwindbar», sagt Kaenzig, und Trainer Vladimir Petkovic meint: «Wir haben Gegner aus der Bundesliga und der Primera División zugelost bekommen. Das sind Topligen in Europa, und dennoch sind wir nicht chancenlos.»
Alle drei YB-Heimspiele beginnen um 19.00 Uhr, was auch zuschauerfreundlicher ist als die zweite Anspielzeit, die von der Uefa vorgegeben ist. Die Auswärtsspiele von YB werden erst um 21.05 Uhr angepfiffen, eine Kick-off-Zeit, die bei uns im Spätherbst gewöhnungsbedürftig ist.
Gegen den VfB hofft YB auf ein ausverkauftes Stade de Suisse, sollte man dann noch im Rennen um die Sechzehntelfinals sein. Gegen Odense und Getafe das Stadion zu füllen, dürfte indes etwas schwieriger sein. Kaenzig rechnet denn auch vorsichtig, nennt 6 Millionen Franken Bruttoeinnahmen als realistisch. «Für einen Sieg gibt es von der Uefa 140 000 Euro, für ein Unentschieden 70 000 Euro», sagt Kaenzig. Einen Teil der Bandenwerbung kann YB selber vermarkten, und natürlich bleiben dem Verein die Zuschauereinnahmen bei den Heimspielen. Die TV-Rechte, an denen alle Teams partizipieren, werden von der Uefa vermarktet.
Das ganz grosse Geld aber wird in der Champions League verdient. Dort darf der FC Basel mit 25 Millionen Franken Einnahmen aus den Gruppenspielen rechnen. Noch sind die definitiven Zahlen von der Uefa nicht kommuniziert, «aber wir gehen davon aus, dass ein Sieg in der Champions League eine Prämie von einer Million Euro einbringt», erklärt Mathieu S. Jaus, der Finanzchef des FC Basel.
YB-Spieler im Dauereinsatz
21 Spiele, 12 in der Meisterschaft, 6 in der Europa League und voraussichtlich 3 im Cup, stehen für YB in den 15 Wochen bis am 12. Dezember an. «Wir müssen an drei Fronten zuvorderst kämpfen», sagt Petkovic etwas martialisch. Und nachdem mit Wölfli, Affolter, Costanzo, Sutter und Degen erstmals seit vielen Jahren gleich fünf YB-Spieler ein Nationalmannschafts-Aufgebot erhalten haben, wird die Belastung für die Berner nicht kleiner. (zog)
In Sion nochmals ohne Dudar
Am Sonntag in Sion (16.00 Uhr) muss YB weiterhin auf den verletzten Emiliano Dudar (Sprunggelenkverletzung) verzichten. Das macht die Aufgabe für die Berner nicht leichter. Zuletzt setzte es im Tourbillion ein 1:4 und ein 1:3 ab. Weiter sondiert man bei YB den Markt. Bis am 31. August hat der Verein noch Zeit, um einen weiteren Verteidiger zu verpflichten. «Wenn etwas passiert, geschieht es im letzten Moment», sagt der VR-Delegierte Ilja Kaenzig. Und Trainer Vladimir Petkovic ergänzt. «Wenn wir einen Spieler verpflichten, muss er sofort eine Verstärkung sein.» Petkovic ist zuversichtlich, dass Dudar beim Testspiel am 2. September im Stade de Suisse gegen den Bundesligisten Freiburg wieder am Ball sein wird. Der Sambier Emmanuel Mayuka ist wegen eines Todesfalles in der Familie in seine Heimat zurückgekehrt.
U-20-Nationalspieler Alexandre Pasche (19) wird bis Ende Jahr an seinen ehemaligen Klub Lausanne ausgeliehen, wo er in der Challange League und in der Europa League vermehrt zum Einsatz kommen soll. YB meldet zudem, dass das Heimspiel in der Super League gegen Basel nun definitiv auf Sonntag, 12. September, um 16.00 angesetzt ist. (zog)
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shalako
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Verfasst: Samstag 28. August 2010, 20:17 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 28.08.2010
«Sind nicht chancenlos»
YB-Captain Marco Wölfli freut sich auf die Stuttgart-Spiele, mahnt aber gleichzeitig, den Fokus auf die Liga nicht zu verlieren.
Wie lange hat man sich bei YB noch mit der 0:4-Niederlage bei Tottenham beschäftigt?
Marco Wölfli: Das Spiel wurde natürlich analysiert. Am Donnerstagmorgen auf dem Rückflug und während des Auslaufens im Stade de Suisse war es ein Thema. Nachmittags habe ich dann auf DVD für mich alleine wie immer noch meine persönliche Leistung analysiert, seither gilt die Konzentration aber dem Spiel am Sonntag in Sion.
Haben Sie sich am Freitag die Auslosung der Europa-League-Gruppen angesehen?
Nein. Aber über die Gruppen war ich sowieso sofort informiert. Mein Vater schaut sich solche Sachen immer am TV an, er hat mich benachrichtigt.
Sind Sie enttäuscht, dass YB keine ganz grossen Vereine zugelost wurden, oder erfreut, dass die Gegner in Reichweite liegen?
Stuttgart und Getafe sind sehr gute Teams, wir wissen, wie gut der deutsche und der spanische Fussball sind. Und Odense ist schwierig einzuschätzen, skandinavische Teams sind immer kampfstark. Von dem her bin ich nicht enttäuscht über die Auslosung. Wir sind nicht chancenlos und glauben an ein Weiterkommen, das war auch gegen Fenerbahçe und Tottenham so.
Nun steht am Sonntag eine schwierige Aufgabe in Sion an. Um den Anschluss in der Meisterschaft nicht zu verlieren, muss YB im Wallis punkten.
Das ist so, ein positives Resultat ist sehr wichtig. Deswegen gilt unsere volle Konzentration nun diesem Spiel. Die Begegnungen mit Sion sind immer eine Art Derby. Es reisen viele Fans ins Wallis, und die Partien dort sind meistens hitzig. Ich spiele auf alle Fälle gerne im Tourbillon.
In zehn Tagen folgt bereits das Länderspiel gegen England. War das beim Spiel in Tottenham, wo einige englische Nationalspieler dabei waren, bereits ein Thema?
Nein, davon habe ich nichts gemerkt. Im Moment haben wir so viele Spiele mit YB, dass der Rummel gross genug ist und ich mich mit nichts anderem beschäftigen kann. Aber es ist schön, sind wir für unsere Leistungen belohnt und sind gleich fünf YB-Spieler aufgeboten worden, auch wenn wir wohl nicht alle zum Einsatz kommen werden.
_________________ For Ever
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