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 Beitrag Verfasst: Dienstag 24. August 2010, 11:59 
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wie wärs mit dere ufstellig, ähnlech wie gäge züri nume costanzo statt hochstrasser:

----------wölfli--------------
sutter-affolter-jemal-raimondi
----------spycher----------
degen-doubai-costanzo-lulic
----------bienvenu---------


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 24. August 2010, 13:53 
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Berner Zeitung, 24.08.2010

Bienvenu: «Das YB-Trikot muss in London dreckig werden»

Henri Bienvenu will morgen in der Qualifikation für die Champions League gegen Tottenham den nächsten Höhepunkt in seiner ohnehin bewegten Karriere erleben. Der 22-jährige YB-Stürmer ist seit zwei Wochen Nationalspieler Kameruns.

Es sind gewaltige Einnahmen, von denen die Young Boys zurzeit träumen: Bis zu 25 Millionen Franken verdient der Klub, wenn es der Mannschaft morgen Abend in der Champions-League-Qualifikation gelingt, bei Tottenham Hotspur den 3:2-Vorsprung aus dem Hinspiel zu verteidigen. Angesichts des enormen Betrags erstaunt die Ruhe, mit der sich Henri Bienvenu zum Millionenspiel vom Mittwoch äussert: Mit dem Geld, das auf dem Spiel steht, beschäftige er sich nicht, sagt der Stürmer aus Kamerun. «Das YB-Trikot muss in London ganz einfach nass und dreckig werden.» Die Aussage passt zum Fussballer, von dem die YB-Verantwortlichen sagen, er sei ein äusserst intelligenter junger Mann, der unheimlich professionell arbeite.

Einen Tag vor der Abreise der Mannschaft nach London sitzt der 22-jährige Kameruner im Restaurant beim Stade de Suisse. Bienvenu ist zurückhaltend wie immer, gleichzeitig aber wirkt er auch sehr zufrieden. Am Vortag hat YB den ersten Heimsieg der Saison errungen, und seit zwei Wochen ist er Nationalspieler Kameruns. Beim 3:0 im Testspiel gegen Polen wurde Bienvenu am vorletzten Mittwoch nach 59 Minuten eingewechselt. «Es war toll, mit Samuel Eto’o auf dem Platz zu stehen», sagt er. Eto’o, der Starstürmer von Inter Mailand, ist das grosse Vorbild Bienvenus.

Mit dem Rückspiel der Champions-League-Playoffs folgt morgen der nächste Höhepunkt. Der Angreifer, der im Hinspiel zum 2:0 traf, kommt so richtig in Fahrt, als er gefragt wird, mit welchen Mitteln sein Team am Mittwoch gegen den englischen Giganten die Überraschung schaffen wolle: «Natürlich ist jeder Tottenham-Spieler ein Star», antwortet er. «Aber was kümmert mich die Statistik eines Robbie Keane oder eines Jermain Defoe? Entscheidend ist, wie die Mannschaft funktioniert, und in diesem Bereich brauchen wir uns auch gegen Tottenham nicht zu verstecken.»

Der zweite Vorname

Bienvenu erzielte beim 1:0 im Rückspiel bei Fenerbahçe Istanbul den Siegtreffer und wurde seinem Ruf gerecht, der Mann für die wichtigen YB-Tore zu sein. Als solcher hat er sich seit seiner Ankunft in Bern im Januar einen Namen gemacht. In der letzten Spielzeit hielt der Angreifer sein Team mit mehreren Treffern kurz vor Spielende bis zum Schluss im Meisterrennen. Dank einem euphorisierten Lokalradioreporter war Bienvenus Name spätestens nach dem Last-Minute-Siegtor gegen St.Gallen Anfang Mai schweizweit in aller Munde. Dabei ist «Bienvenu» der zweite Vorname des Stürmers, der Familienname lautet Ntsama. «Zu Beginn meiner Karriere wurde mir gesagt, Ntsama sei zu kompliziert, und nicht alle könnten diesen Namen aussprechen. Deshalb verzichte ich als Fussballer darauf.» Henri Bienvenu («Willkommen») haben ihm die Eltern getauft, weil der Vater unmittelbar nach Henris Geburt eine Stelle als Chefmechaniker bei der Brauerei und Getränkefabrik Brasseries du Cameroun angetreten habe und die Familie von Yaoundé, der Hauptstadt Kameruns, nach Goroua, im Norden des Landes, umgezogen sei. Als 11-Jähriger wurde Bienvenu, der mit vier Schwestern und zwei Brüdern aufwuchs, in die Fussballakademie aufgenommen, die von den Brasseries unterhalten wird, und früh spielte er für die erste Mannschaft von Coton Sport de Goroua, einem der erfolgreichsten Klubs in Kamerun. Die Unterstützung der Mutter war ihm auf dem Weg zum Profi sicher. Diejenige des Vaters musste er sich erkämpfen. «Ihm wäre lieber gewesen, ich hätte einen anderen Beruf gelernt. Nun aber gibt er mir ständig Ratschläge.»

Als 18-Jähriger entschied sich Bienvenu zum Wechsel nach Tunesien, zu Athlétique Bizertin. «Das passte Coton Sport überhaupt nicht. Der Klub wollte den Transfer verhindern, und wir mussten die Fifa einschalten.» Erst nach drei Monaten durfte Bienvenu für Bizertin auflaufen.

Beinahe nach Marseille

2008 geschah Ähnliches. Bienvenu hatte im Probetraining den damaligen Marseille-Trainer Eric Gerets überzeugt. «Marseille wollte mich verpflichten. Für mich wäre ein Traum in Erfüllung gegangen.» Doch Bizertin gab den Stürmer nicht frei. Erneut begann ein monatelanges Hickhack, schliesslich landete er beim tunesischen Grossklub Espérance de Tunis, mit dem er in der Saison 2008/2009 den Meistertitel gewann und die arabische Champions League bestritt.

Bei YB soll Bienvenu die Lücke schliessen, die der Abgang von Topskorer Seydou Doumbia hinterlassen hat. Angst vor den hohen Erwartungen habe er nicht: «Die Aufgabe motiviert mich. Ich will die Fans zum Jubeln bringen.» Morgen bietet sich Bienvenu dazu eine ganz grosse Gelegenheit.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Bienvenu-Das-YBTrikot--muss-in-London-dreckig-werden/story/27025289

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 24. August 2010, 14:38 
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Berner Zeitung, 24.08.2010

Bienvenu: «Das YB-Trikot muss in London dreckig werden»

Henri Bienvenu will morgen in der Qualifikation für die Champions League gegen Tottenham den nächsten Höhepunkt in seiner ohnehin bewegten Karriere erleben. Der 22-jährige YB-Stürmer ist seit zwei Wochen Nationalspieler Kameruns.

Es sind gewaltige Einnahmen, von denen die Young Boys zurzeit träumen: Bis zu 25 Millionen Franken verdient der Klub, wenn es der Mannschaft morgen Abend in der Champions-League-Qualifikation gelingt, bei Tottenham Hotspur den 3:2-Vorsprung aus dem Hinspiel zu verteidigen. Angesichts des enormen Betrags erstaunt die Ruhe, mit der sich Henri Bienvenu zum Millionenspiel vom Mittwoch äussert: Mit dem Geld, das auf dem Spiel steht, beschäftige er sich nicht, sagt der Stürmer aus Kamerun. «Das YB-Trikot muss in London ganz einfach nass und dreckig werden.» Die Aussage passt zum Fussballer, von dem die YB-Verantwortlichen sagen, er sei ein äusserst intelligenter junger Mann, der unheimlich professionell arbeite.

Einen Tag vor der Abreise der Mannschaft nach London sitzt der 22-jährige Kameruner im Restaurant beim Stade de Suisse. Bienvenu ist zurückhaltend wie immer, gleichzeitig aber wirkt er auch sehr zufrieden. Am Vortag hat YB den ersten Heimsieg der Saison errungen, und seit zwei Wochen ist er Nationalspieler Kameruns. Beim 3:0 im Testspiel gegen Polen wurde Bienvenu am vorletzten Mittwoch nach 59 Minuten eingewechselt. «Es war toll, mit Samuel Eto’o auf dem Platz zu stehen», sagt er. Eto’o, der Starstürmer von Inter Mailand, ist das grosse Vorbild Bienvenus.

Mit dem Rückspiel der Champions-League-Playoffs folgt morgen der nächste Höhepunkt. Der Angreifer, der im Hinspiel zum 2:0 traf, kommt so richtig in Fahrt, als er gefragt wird, mit welchen Mitteln sein Team am Mittwoch gegen den englischen Giganten die Überraschung schaffen wolle: «Natürlich ist jeder Tottenham-Spieler ein Star», antwortet er. «Aber was kümmert mich die Statistik eines Robbie Keane oder eines Jermain Defoe? Entscheidend ist, wie die Mannschaft funktioniert, und in diesem Bereich brauchen wir uns auch gegen Tottenham nicht zu verstecken.»

Der zweite Vorname

Bienvenu erzielte beim 1:0 im Rückspiel bei Fenerbahçe Istanbul den Siegtreffer und wurde seinem Ruf gerecht, der Mann für die wichtigen YB-Tore zu sein. Als solcher hat er sich seit seiner Ankunft in Bern im Januar einen Namen gemacht. In der letzten Spielzeit hielt der Angreifer sein Team mit mehreren Treffern kurz vor Spielende bis zum Schluss im Meisterrennen. Dank einem euphorisierten Lokalradioreporter war Bienvenus Name spätestens nach dem Last-Minute-Siegtor gegen St.Gallen Anfang Mai schweizweit in aller Munde. Dabei ist «Bienvenu» der zweite Vorname des Stürmers, der Familienname lautet Ntsama. «Zu Beginn meiner Karriere wurde mir gesagt, Ntsama sei zu kompliziert, und nicht alle könnten diesen Namen aussprechen. Deshalb verzichte ich als Fussballer darauf.» Henri Bienvenu («Willkommen») haben ihm die Eltern getauft, weil der Vater unmittelbar nach Henris Geburt eine Stelle als Chefmechaniker bei der Brauerei und Getränkefabrik Brasseries du Cameroun angetreten habe und die Familie von Yaoundé, der Hauptstadt Kameruns, nach Goroua, im Norden des Landes, umgezogen sei. Als 11-Jähriger wurde Bienvenu, der mit vier Schwestern und zwei Brüdern aufwuchs, in die Fussballakademie aufgenommen, die von den Brasseries unterhalten wird, und früh spielte er für die erste Mannschaft von Coton Sport de Goroua, einem der erfolgreichsten Klubs in Kamerun. Die Unterstützung der Mutter war ihm auf dem Weg zum Profi sicher. Diejenige des Vaters musste er sich erkämpfen. «Ihm wäre lieber gewesen, ich hätte einen anderen Beruf gelernt. Nun aber gibt er mir ständig Ratschläge.»

Als 18-Jähriger entschied sich Bienvenu zum Wechsel nach Tunesien, zu Athlétique Bizertin. «Das passte Coton Sport überhaupt nicht. Der Klub wollte den Transfer verhindern, und wir mussten die Fifa einschalten.» Erst nach drei Monaten durfte Bienvenu für Bizertin auflaufen.

Beinahe nach Marseille

2008 geschah Ähnliches. Bienvenu hatte im Probetraining den damaligen Marseille-Trainer Eric Gerets überzeugt. «Marseille wollte mich verpflichten. Für mich wäre ein Traum in Erfüllung gegangen.» Doch Bizertin gab den Stürmer nicht frei. Erneut begann ein monatelanges Hickhack, schliesslich landete er beim tunesischen Grossklub Espérance de Tunis, mit dem er in der Saison 2008/2009 den Meistertitel gewann und die arabische Champions League bestritt.

Bei YB soll Bienvenu die Lücke schliessen, die der Abgang von Topskorer Seydou Doumbia hinterlassen hat. Angst vor den hohen Erwartungen habe er nicht: «Die Aufgabe motiviert mich. Ich will die Fans zum Jubeln bringen.» Morgen bietet sich Bienvenu dazu eine ganz grosse Gelegenheit.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Bienvenu-Das-YBTrikot--muss-in-London-dreckig-werden/story/27025289

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 24. August 2010, 15:39 
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Wohnort: Bern
24 August 2010

Luka Modric is out of tomorrow night's Champions League play-off, second leg against Young Boys at White Hart Lane.

The Croatian playmaker was forced out of last week's first leg with a groin problem, missed Saturday's win at Stoke and didn't train this morning (Tuesday, August 24).

However, Harry Redknapp reported better news on the other four players injured in Bern.

Giovani, Jermain Defoe, Robbie Keane and Roman Pavlyuchenko all trained this morning.

Harry said: "Luka Modric is not fit, but the other lads came out and joined in training, so hopefully they'll be okay. We'll wait to see if they have any reaction.

"Luka's a top player, a fantastic player, but we've had to play without him before.

"We had a long spell last season when he was out and we coped okay. We were without him at Stoke on Saturday as well and we were outstanding. It was a great to go and win there."

Alan Hutton, Jonathan Woodgate, Jamie O'Hara and David Bentley remain sidelined.


http://www.tottenhamhotspur.com/news/articles/team-news-240810.html


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 24. August 2010, 16:42 
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sf.tv, 24.08.2010

YB: Auswärtsstärke, die hoffen lässt

Mit einem dünnen 3:2-Polster steigen die Young Boys am Mittwochabend ins Rückspiel der Champions-League-Playoffs bei Tottenham Hotspur. Die knappe Reserve könnte aber für den Einzug in die Königsklasse reichen, denn auf europäischem Parkett zeigte YB zuletzt eine beeindruckende Auswärtsstärke.

Nur wenige Optimisten hatten YB nach dem 2:2 gegen Fenerbahçe Istanbul in der 3. Qualifikationsrunde Chancen auf ein Weiterkommen eingeräumt. Was folgte, war ein von A bis Z souveräner Auftritt auswärts im Sükrü-Sarakoglu-Stadion, einem der grossen «Hexenkessel» in Europa. Die Mannschaft von Vladimir Petkovic liess die heissblütigen türkischen Fans verstummen und erntete nach dem verdienten 1:0-Sieg sogar Beifall von den «Fener»-Anhängern.

Auch in Bilbao siegreich

Bereits im Jahr davor hatten die Stadtberner auf der europäischen Bühne auswärts aufhorchen lassen. Die aufgeheizte Atmosphäre im San-Mamés-Stadion in Bilbao hatte in der 3. Quali-Runde zur Europa League keinerlei hemmende Wirkung auf YB. Im Gegenteil: Die Young Boys zeigten eine abgeklärte Leistung und gewannen dank einem Treffer Seydou Doumbias mit 1:0.

Trotzdem ging eine Woche später das Rückspiel im Stade de Suisee 1:2 verloren, und YB schied aufgrund der Auswärtstorregel aus dem Wettbewerb aus.

In der Super League happert es auf fremdem Terrain

Zwar fehlt den Tottenham-Supportern an der White Hart Lane das südländische Temperament, wie es die Fans in Istanbul und Bilbao haben. Die Stimmung wird im Stadion im Nordosten Londons aber nicht minder imposant sein. Die inbrünstig gesungenen Fangesänge lassen es fast jedem Besucher kalt den Rücken runter laufen.

Doch gerade diese Art von Stimmung scheint den Schweizer Vizemeister zu beflügeln. Wie sonst ist es zu erklären, dass YB in Istanbul vor 45'000 und in Bilbao vor 30'000 fanatischen Zuschauern über sich hinauswuchs, während die Berner in der heimischen Liga in kleineren Stadien und vor bedeutend weniger Fans nicht so richtig auf Touren zu kommen scheinen? Bei den Gastspielen in Thun (vor 9500 Zuschauern), Bellinzona (3900) und bei GC (6900) resultierten nach durchzogenen bis schwachen Leistungen nur ein knapper Sieg und ein glückliches Unentschieden.

White Hart Lane ein Segen?

Deshalb ist es fast schon ein Segen, dass YB am Mittwoch im 36'000 Plätze fassenden White-Hart-Lane-Stadion spielen kann. Die Ambiance wird eindrücklich sein - aber die Berner werden sich kaum beeindrucken oder gar einschüchtern lassen. Sie haben bewiesen, dass sie sich zumindest im Europacup auf fremden Plätzen bestens zurecht finden. Egal wie Gegner und Stadion heissen.

Hinweis: Verfolgen Sie die Partie am Mittwochabend ab 20.30 Uhr auf «SF zwei» oder hier im «LiveCenter».

http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/08/24/Fussball/YB-Auswaertsstaerke-die-hoffen-laesst

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 24. August 2010, 16:50 
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20min.ch, 24.08.2010

Sutter: «Wir sind immer noch der Aussenseiter»

BERN. Mit Zuversicht, aber nicht euphorisch reist YB heute zum Rückspiel gegen Tottenham nach London. YB reicht nach dem 3:2-Sieg im Playoff- Hinspiel ein Remis.

30 Minuten lang hatte YB vor einer Woche die Engländer zerzaust. «Ich musste selber auf die Anzeigetafel schauen, um glauben zu können, dass es wirklich 3:0 steht», erzählt Scott Sutter.

Der YB-Verteidiger kennt als früherer Saisonabobesitzer der Spurs die Verhältnisse an der White Hart Lane. «Im zweiten Spiel wird es für uns schwieriger», prophezeit der in London aufgewachsene Doppelbürger. Sutter warnt deshalb vor übertriebenen Erwartungen: «Wir dürfen nach dem Sieg nicht den Boden unter den Füssen verlieren. Wir sind immer noch der Aussenseiter.»

Aber Sutter, der in Bern mit Robbie Keane das Shirt tauschte, betont auch: «Wir haben gezeigt, dass der Unterschied zwischen einem Schweizer und einem Klub aus der Premier League nicht mehr gross ist.» Sutter erwartet eine ähnliche Stimmung im Stadion wie beim Spiel gegen Fenerbahçe in Istanbul (1:0/Hinspiel 2:2).

«Aber diesmal sind die Chancen für uns besser, denn wir haben gewonnen», ergänzt Senad Lulic. Der Mittelfeldspieler weiss, dass ein Unentschieden reicht, um in die Gruppenphase der Champions League einzuziehen. Lulic weiss aber auch, dass Tottenham ein 1:0 genügt. Deshalb sagt der Bündner: «Wir brauchen eine gleich gute Leistung wie in Istanbul.»

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 24. August 2010, 16:56 
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Blick, 24.08.2010

Rockenham

Tottenham beweint seine Kunstrasen-Opfer. Und Robbie Keane schaut sich die Kings of Leon an

Heute fliegt YB nach London. Mission Champions League Possible, das hat das Hinspiel in Bern gezeigt. Dieses 3:2, das bei den Londonern mit dem 10-mal höheren Budget Spuren hinterlassen hat.

Bern, Mediencenter des Stade de Suisse. Auf x-faches Nachfragen der britischen Journalisten wird der zuvor standhaft den Plastik verteidigende Coach Harry Redknapp weich: «Auf diesem Level sollte Kunstrasen verboten sein. Wir hatten einen bei Queens Park Rangers. Ich habe jede Sekunde darauf gehasst.»

Die Spurs kommen in Bern mit einem blauen Auge davon. Doch das Kunstrasen-Gejammer geht weiter. So soll der Plastik schuld daran sein, dass die Herren Luka Modric (Leiste), Giovani dos Santos (Oberschenkel), Roman Pawljutschenko (Knöchel), Robbie Keane (Knie) und Jermain Defoe (Leiste) beim 2:1-Sieg in Stoke pausieren mussten.

Mit Ausnahme von Defoe sollen alle auch für Mittwoch fraglich sein. Hingegen sind die im Hinspiel wegen Plastik-«Allergien» geschonten Stars Peter Crouch, Ledley King und Aaron Lennon wieder dabei. Trotz allem Gejammer – Redknapp ist äusserst optimistisch: «Wir sind in Bern von den Toten auferstanden. Das gibt Selbstvertrauen.»

Fraglich, ob der irische Nati-Star Robbie Keane dabei eine tragende Rolle spielen wird – selbst wenn er fit wird. Seine Gedanken scheinen nicht mehr an der White Hart Lane zu sein. Es kursieren Gerüchte über einen Weggang des Spurs-Reservisten, sollte ein einträgliches Angebot auf den Tisch flattern. Am Wochenende besuchte Keane mit seiner Frau Claudine das V-Rockfestival in Chelmsford mit den Kings of Leon als Headlinern, statt nach Stoke zu fliegen. Mit Einwilligung des Klubs allerdings.

Noch einer spielt am Mittwoch keine Rolle: Der von Arsenal geholte französische Nati-Star William Gallas ist noch nicht spielberechtigt. Interessant, wie Redknapp ihn den Medien vorstellte, um die Polemiken um den Inner-Londoner-Wechsel zu ersticken: «Wir haben doch einen Fussballer verpflichtet. Und nicht den Yorkshire Ripper*...»

(*William Sutcliffe ermordete zwischen 1975 und 1980 mindestens 13 Frauen.)

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 24. August 2010, 16:58 
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www.swissinfo.ch, 24.08.2010

Young Boys have “a good chance” of qualifying

Spurs may be favourites to qualify for the Uefa Champions League group stages, but critics should not write Young Boys off, defender Scott Sutter tells swissinfo.ch.

Young Boys of Bern caused a major upset by beating London team Tottenham Hotspur 3-2 in the first leg of the Champions League football play-off at the Stade de Suisse. The second leg takes place at White Hart Lane on Wednesday night.

Born in Enfield, London, to an English mother and Swiss father, Sutter played for Millwall, Barnet, Aston Villa and Charlton youth teams in England before signing to Grasshopper Club Zurich in 2002 at the age of 16. He moved to Young Boys in June 2009.The 24-year-old right back is a lifelong Spurs fan, owning his first season ticket at the age of ten.

swissinfo.ch: How do you feel about playing at White Hart Lane on Wednesday?

Scott Sutter: I’m obviously very excited about the whole thing, flying over to London where I grew up, training in the stadium the day before the game, when it’s completely empty, not to mention the game.

swissinfo.ch: How do you rate your chances of qualifying for the Champions League group stages?

S.S.: We went into the first game as absolute outsiders and that still remains the case, especially playing away at White Hart Lane. But I think our chances are still good. We’ve shown before in the past that we play better when we play away - last year we beat Athletic Bilbao 1-0 [in the Europa League third qualifying round first leg] and we won 1-0 in Istanbul against Fenerbahce [in the second leg qualifying match to reach the play-offs]. I don’t think anyone should be too quick to write us off. We’re definitely good for a goal or two. We just need to keep set pieces to a minimum, as obviously they are very dangerous in that area. If we can start well against them I think we’ve got a good chance.We are going into the game to win, not looking for a 0-0 or 1-1 draw.

swissinfo.ch: What happened to Spurs in the first leg (3-0 down after 30 minutes)?

S.S.: I think they were shocked by the way things started. I definitely think they underestimated us, but that’s natural in a way. Not too many people in Europe know about the Swiss league. But the difference between teams like Tottenham, or others in the top leagues, and the top teams in the Swiss league, is not that great – that’s been shown time and time again.I wasn’t really surprised how bad they were, but we defended well and started well but it will be a different game at White Hart Lane; they are playing at home.

swissinfo.ch: Did your artificial pitch make a difference?

S.S.: I think it played a small role. But I find it amazing how many people complain about it. I remember when I played for Grasshoppers and had to play at Young Boys on the Astroturf; I didn’t think twice about it – it wasn’t a problem. Players of Tottenham’s quality shouldn’t have had problems. The difference for us is that we train on it every day.But there is not a big difference between a perfectly cut pitch, like the one at White Hart Lane, and Astroturf.

swissinfo.ch: What are Young Boys’ strengths as a team?

S.S.: We are a very young side but we play well together. We are strong tactically. Last season we played 3-4-3 and now we’ve changed to 4-1-4-1 or 4-2-3-1. We’ve got the ability to change things according to how the game is going. Our weakness at the moment is that we concede goals early on, which has never made things easy in the league. We normally get a lot of chances and it’s up to us to score them.

swissinfo.ch: What were the advantages of moving to Switzerland as a young player rather than staying in England?

S.S.: The main reason I moved out here was the quality of the training. We had two Dutch coaches [at Grasshoppers] and they just drilled it into the juniors to learn basic techniques. When I came here for work experience at 14 and then came back two years later I saw how much progress each player had made. That helped me and added something to my game that I probably wouldn’t have learned if I’d stayed in England. And the benefit of moving away from home and learning a new language helps you grow up much quicker and helps with all aspects of life, not just football.

swissinfo.ch: You are a dual national with British and Swiss passports. Who would you rather play for at international level - England or Switzerland?

S.S.: If both called me, I would go for England as it’s my home and where I grew up. I still consider myself an England fan. I watch the games and cheer for them. When Switzerland play England I’m more an England fan. But that all seems a bit far off. You’d need to play in the Premier League for that to happen, and if the chance came along to play for Switzerland, I wouldn’t turn it down.Simon Bradley, swissinfo.ch

http://www.swissinfo.ch/eng/sport/Young_Boys_have_a_good_chance_of_qualifying.html?cid=26151858

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 24. August 2010, 17:12 
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Match preview:

http://www.goal.com/en/match/49898/tottenham-vs-young-boys/preview

http://news.bbc.co.uk/sport2/hi/football/europe/8939577.stm


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 24. August 2010, 17:22 
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Sutter----Affolter-----Jemal-----Spycher
--------Hochstrasser-----Doubaï--------
Degen----------Costanzo----------Lulic
--------------Bienvenu-----------------

Tottenham Hotspur - BSC Young Boys 1 : 1

Tore:

Tottenham Hotspur: Lennon
YB: Bienvenu

Zuschauer: 36'000


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