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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 26. November 2009, 11:36 
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Beiträge: 367
Zitat:
Das Momentum spricht also für Basel, der Heimvorteil und der Kunstrasen, den man beim FCB überhaupt nicht mag, aber für die Young Boys.


das geheule von den bislern um den kunstrasen ist langsam aber sicher ausgelutscht, yb kann auch in basel gewinnen......im fall!


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 26. November 2009, 21:33 
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Registriert: Dienstag 15. April 2008, 18:13
Beiträge: 57
chato hat geschrieben:
Zitat:
Das Momentum spricht also für Basel, der Heimvorteil und der Kunstrasen, den man beim FCB überhaupt nicht mag, aber für die Young Boys.


das geheule von den bislern um den kunstrasen ist langsam aber sicher ausgelutscht, yb kann auch in basel gewinnen......im fall!


...schliesst ja nicht aus dass man dieses Latex gleichwohl hassen muss oder kann... richtig ? :finger:

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Schweizermeister 2002,2004,2005,2008,2010 (2006 durch Schirri, 2007 am grünen Tisch geklaut !!!!) Cubholder 2002,2003,2007,2008,2010
Der NIED der übrigen Fussballschweiz ist unserer ganzer Stolz


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 26. November 2009, 23:03 
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Registriert: Donnerstag 14. Mai 2009, 14:48
Beiträge: 317
Was soll denn diese Scheisse?

http://justtickets.ch/events/view/BSC_Y ... 2AodPgjKlQ

Ist sowas nicht verboten?....


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 Beitrag Verfasst: Freitag 27. November 2009, 12:03 
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Blick, 27.11.2009

Kopflose Berner vor dem Knüller gegen Basel

Maulkörbe für die Spieler, Geheimtraining 72 Stunden vor dem Knüller gegen Basel und Topskorer Doumbia wird krankgeschrieben.

Was ist mit Seydou Doumbia los? Der YB-Topskorer (16 Tore) fehlte gestern in beiden Trainings. Schon die ganze Woche musste Doumbi-Goal pausieren.
«Er ist erschlagen», erklärt ­Trainer Petkovic an der Pressekonferenz. Das ist zum Glück nicht ganz richtig. Der ivorische Ausnahmekönner ist nur an­geschlagen: Knöchelverletzung vom Cup-Spiel gegen Xamax.

«Er wurde in Neuenburg oft gefoult. Die Schiris müssen ihn besser schützen», sagt Petkovic. «Ich hoffe, Doumbia kann am Sonntag gegen Basel spielen.» Zu allem Überfluss plagen den YB-Bomber seit Mittwoch Grippe-Symptome. Gilles Yapi, der YB-Motor, fehlte gestern im Training ebenfalls. «Aus persönlichen Gründen», heisst es bei den Young Boys.


Sind die Berner dem Druck gewachsen?

Am Nachmittag trainiert YB ­auf dem Kunstrasen des Stade de Suisse unter Ausschluss der Öf­fentlichkeit: Geheimtraining – 72 Stunden vor dem Spiel! «Wir wollen nichts über unsere Taktik verraten», begründet Petkovic die aussergewöhnliche Massnahme.

Die Spieler dürfen seit gestern keine Journalisten-Fragen mehr beantworten. Drehen die Berner im Kampf um den Meistertitel schon jetzt völlig durch?


In der Champions League sind die Vereine verpflichtet, am Tag vor dem Spiel mindestens einen Spieler an die Pressekonferenz zu schicken.
FCZ-Trainer Challandes gibt am Mittwoch unmittelbar vorder Partie in Madrid zehn Minu­ten lang Auskunft im Fernsehen.
Real-Star Raul stellt sich vor der Champions-League-Partiein Zürich zwanzig Minuten lang ­geduldig den 150 Journalisten aus aller Welt. Die Young Boys, die seit 1986 auf einen Titel warten, stilisieren den Spitzenkampf gegen Basel zu einem Endspiel hoch. Dabei dauert die Saison noch ein halbes Jahr. Das könnte ein Eigentor sein: Die Berner sollten doch wissen, dass sie in den ­letzten Jahren alle grossen ­Spiele verloren haben.
Finalissima 2007/08 in Basel: YB hat im Endspiel um die Meisterschaft keine Chance. Stocker und Streller schiessen die Berner schon in den ersten 23 Minuten ab. Basel gewinnt 2:0 und holt den Titel.
Cupfinal 2006: YB ist gegen den Challenge-League-Verein Sion haushoher Favorit. Die Walliser siegen im Penaltyschiessen.
Saison 2009: YB führt im Cupfinal gegen Sion 2:0. Am Ende gewinnt Sion 3:2.
In der Meisterschaft 2008/09 stolpert YB nach grossartiger Aufholjagd in der Rückrunde gegen Vaduz, Xamax und GC.
Europa League 2009: YB siegt in Bilbao 1:0.

Im Rückspiel sind die Berner drückend überlegen. Bilbao kontert clever, gewinnt 2:1. «Wir wollen Titel gewinnen», sagte Trainer Petkovic vor der Saison. Kann YB am Sonntag den Fluch der wichtigen Spiele endlich ablegen? Dann steht die Tür weit offen zum ersten Titel seit 23 Jahren.

http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/yb-dreht-durch-134378

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 Beitrag Verfasst: Freitag 27. November 2009, 12:05 
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Blick, 26.11.2009

«Freue mich riesig aufs Spiel gegen FCB»

BERN - YB gibt bereits drei Tage vor dem Spiel gegen Basel die letzte Medienkonferenz. Blick.ch sprach mit David Degen und Marco Wölfli.

Für David Degen, den Basler in Berner-Diensten, ist der Spitzenkampf gegen Basel natürlich speziell. «Ich freue mich riesig. Huggel, Streller, Frei. Beim FCB kenne ich praktisch alle Spieler persönlich, das macht es natürlich sehr speziell für mich», sagt Degen.

Basel kann mit einem Auswärtssieg bis auf einen Punkt zu Leader YB aufschliessen. «Wenn zwei so starke Teams aufeinander treffen, dann hoffe ich auf einen guten und aggressiven Match», sagt YB-Keeper Marco Wölfli zu Blick.ch.

Und vor ausverkauften Rängen zu spielen, macht natürlich noch mehr Spass. Wölfli: «Unsere Fans werden uns super unterstützen. Wir werden sie brauchen.» (N.W.)

Ausgangslage

Noch führt YB in der Rangliste mit vier Punkten vor dem FC Basel. Am Sonntag kommt es im ausverkauften Stade de Suisse Wankdorf zum Spitzenkampf (13.30 Uhr, Live-Ticker auf Blick.ch). In der letzten Runde vor der Winterpause empfängt YB zuhause dann Xamax, der FCB die AC Bellinzona. Ein Leaderwechsel wäre also noch vor der grossen Pause möglich. Vorausgesetzt, Basel gewinnt in Bern und YB patzt auch noch gegen Xamax. Für Spannung ist gesorgt.

http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/david-degen-ich-freu-mich-riesig-134344

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 Beitrag Verfasst: Freitag 27. November 2009, 12:07 
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Blick, 27.11.2009

«Bin froh, dass Frei am Sonntag gesperrt ist»

BERN - Schadenfreude ist bekanntlich die schönste Freude. So sind auch die YB-Spieler nicht unglücklich, dass FCB-Stürmer Alex Frei am Sonntag nicht dabei ist.

Die vierte Gelbe-Karte! FCB-Star Alex Frei sitzt während dem Knüller gegen YB seine Sperre ab. Darüber sind seine Gegenspieler nicht unglücklich.

Zum Beispiel YB-Goalie Marco Wölfli: «Ich freue mich natürlich. Er ist ein super Stürmer und immer für ein Goal gut.»

Diesen Worten schliesst sich auch Stürmer Marco Schneuwly an: «Die Sperre von Frei hilft uns sicher.»

Und David Degen, der Basler in Berner-Diensten, meint dazu: «Ich bin froh. Frei, Huggel und Streller sind die Leader beim FCB. Jetzt ist einer nicht dabei. Vielleicht ist das ein gutes Zeichen.» (nw)

Ausgangslage

Noch führt YB in der Rangliste mit vier Punkten vor dem FC Basel. Am Sonntag kommt es im ausverkauften Stade de Suisse Wankdorf zum Spitzenkampf (13.30 Uhr, Live-Ticker auf Blick.ch). In der letzten Runde vor der Winterpause empfängt YB zuhause dann Xamax, der FCB die AC Bellinzona. Ein Leaderwechsel wäre also noch vor der grossen Pause möglich. Vorausgesetzt, Basel gewinnt in Bern und YB patzt auch noch gegen Xamax. Für Spannung ist gesorgt.

http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/bin-froh-dass-frei-gesperrt-ist-134361

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 Beitrag Verfasst: Freitag 27. November 2009, 12:17 
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Berner Zeitung, 27.11.2009

Petkovic will Vorsprung ausbauen

Die Young Boys versuchen in diesen Wochen das Interesse an ihrer Mannschaft zu kanalisieren. Möglichst ungestört sollen sich die Spieler auf die letzten beiden Vorrundenpartien vorbereiten. Vor dem Spitzenspiel gegen Basel lud der Leader gestern zu einer Pressekonferenz ein. «Ich freue mich über das grosse Interesse. Das zeigt, wie weit wir es in dieser Saison gebracht haben», sagte Vladimir Petkovic mit Blick auf seine zahlreichen Zuhörer. Der YB-Trainer sprach zunächst seine Wertschätzung vor dem FCB und vor der Leistung seines Trainerkollegen Thorsten Fink aus. «Basel hatte einen schwierigen Saisonstart. Unterdessen spielt die Mannschaft kompakt, und die Spieler glauben wieder an den Titel.»

«Passen uns nicht an»

Vier Punkte beträgt der Vorsprung von Petkovics Team auf Basel vor dem direkten Duell. «Am Sonntag wollen wir ihn wieder auf sieben Zähler ausbauen. Das wäre ein gutes Zeichen im Hinblick auf die Rückrunde.» Der Coach gab sich selbstbewusst, und er sagte forsch: «Bei allem Respekt vor dem Gegner: Wir werden uns der Basler Spielweise nicht anpassen, sondern mit unseren Mitteln den Sieg suchen.»

Doumbia ohne Training

Allerdings beschäftigt die Young Boys der Gesundheitszustand von Stürmer Seydou Doumbia. Der Topskorer der Super League (16 Saisontore) leidet an einer Erkältung und hat in dieser Woche noch nicht mit der Mannschaft trainiert. Zudem habe ihm die Cuppartie am Sonntag in Neuenburg (1:0) zugesetzt, sagte Petkovic. «Immer wieder wurde Doumbia Opfer harter Attacken.» Deshalb plädierte der Coach für mehr Schutz für den Ausnahmekönner seitens der Unparteiischen. «So käme es nicht zu Doumbias Gegenattacken, die Anfang Woche für Polemik sorgten.» Krankheit und Blessuren zum Trotz glaubt Petkovic an einen Einsatz Doumbias am Sonntag.

Nicht überbewerten wollte Petkovic die Spielverlegung von 16 Uhr auf 13.30 Uhr. Natürlich wäre ihm der Anpfiff zu gewohnten Zeit oder am Samstag gegen Abend lieber gewesen, meinte er. «Doch der Vertrag gibt dem Schweizer Fernsehen das Recht, seine Ansprüche durchzusetzen. Damit müssen und können wir leben. Für den Gegner gelten ja die gleichen Voraussetzungen.»

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Petkovic-will-Vorsprung-ausbauen/story/25317705

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 Beitrag Verfasst: Freitag 27. November 2009, 12:22 
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Berner Zeitung, 27.11.2009

«Alex Streller ist der beste Stürmer, nicht Doumbia»

Am Sonntag trifft YB im Spitzenkampf auf Basel. FCB-Leistungsträger Benjamin Huggel spricht über den Trainerwechsel in Basel, YB und den Kunstrasen, die besten Super-League-Angreifer und die WM 2010.

Hätten Sie Ende August, nach der 1:2-Niederlage zu Hause gegen YB, gedacht, dass der FCB im Rückspiel bis auf einen Punkt an Rang 1 heranrücken könnte?
Benjamin Huggel: Solche Überlegungen machte ich mir nicht. Es ging damals nicht darum, an den Titel zu denken. Wir lagen nach einem Fehlstart 13 Punkte hinter YB, und in solchen Momenten herrscht in Basel immer Unruhe. Wir mussten schauen, dass wir rasch wieder in die Erfolgsspur finden können.

Das ist Basel in allen Bewerben eindrücklich gelungen. Warum verlief der Start unter dem neuen Trainer Thorsten Fink so harzig?
Wenn ein Trainer wie Christian Gross zehn Jahre derart erfolgreich gearbeitet hat, dann ist vieles eingespielt und festgefahren. Es braucht Geduld, bis die Automatismen wieder vorhanden sind. Gross und Fink sind in jeder Beziehung sehr unterschiedlich.

Zum Beispiel?
Das fängt auf dem Feld an, wo Fink auf Kurzpässe setzt und eine andere Spielkultur verlangt als Gross. Und in der Führung ist Fink sehr menschlich und offen, während Gross doch eher autoritär war. Fink ist ein anderer, ein jüngerer Typ, der uns viele Freiheiten lässt.

Wie äussert sich das in der täglichen Arbeit?
Der Trainer ist immer gut gelaunt, er ist motiviert und locker. So hat er uns Anfang Saison gesagt, er verlange absolute Disziplin, aber er führe keinen Bussenkatalog ein. Fink erklärte uns, wir sollten die Strafen selber regeln, falls einer zu spät an einem Termin erscheine. Zudem hat Fink ein gutes Gespür, die Hierarchie bei uns stimmt, die älteren Spieler stehen in der Verantwortung. So muss es sein.

Sie sind einer der wichtigsten Spieler beim FCB und seit Monaten in ausgezeichneter Verfassung. Wie sehen Sie Ihre Rolle?
Natürlich habe ich einen gewissen Stellenwert, ich habe im Ausland gespielt, ich bin Nationalspieler und Basler und einer der Führungsspieler. Aber wir haben einige Routiniers wie Alex Frei, Marco Streller, Scott Chipperfield oder Franco Costanzo, die Mischung stimmt einfach. Die vielen jungen Spieler können sich an uns aufrichten.

Sie haben Ihren Vertrag kürzlich bis 2012 verlängert. Beenden Sie Ihre Karriere in Basel?
Das weiss ich noch nicht, ich hoffe es aber. Ich werde dann 35 Jahre alt sein und ein halbes Jahr vor Ende der Vertragszeit in Klausur gehen und mir überlegen, was ich will. Ich möchte später gerne weiter im Fussball arbeiten, ich mache mir viele Gedanken darüber und glaube, mit meiner Erfahrung auch nach der aktiven Karriere im Fussball tätig sein zu können. Zum Beispiel würde es mich jetzt sehr reizen, mit den Schweizer U17-Weltmeistern zu arbeiten. Sie stehen vor einer enorm schwierigen Phase. Nach so einem Erfolg ist es elementar, den Boden unter den Füssen nicht zu verlieren. Denn die Jungs haben etwas Fantastisches geleistet, aber es ist für sie noch ein weiter Weg zum Fussballprofi.

Stimmt es eigentlich, dass Sie vor Ihrer Rückkehr zu Basel auch mit YB verhandelten?
Ja.

Scheiterte der Transfer daran, dass Sie als Basler nicht nach Bern wechseln wollten?
Nein, wir konnten uns finanziell nicht einigen. Später wechselte ich von Frankfurt nach Basel.

Und jetzt geht es am Sonntag in Bern gegen YB. Warum mag man beim FCB den Kunstrasen nicht?
Ich kann nur für mich sprechen. Ich finde, die Rasenindustrie hat versagt. Es kann doch nicht sein, dass es noch keinen Rasen gibt, den man auch in einem multifunktionalen Stadion einsetzen kann. Ich spiele viel lieber auf Naturrasen. Kürzlich waren wir in Fulham, man konnte den Rasen riechen, das war wunderbar.

Ist es nicht gefährlich, wenn FCB-Spieler mit einer negativen Haltung gegenüber dem Kunstrasen in eine Begegnung steigen?
Kein Spieler geht mit einer negativen Haltung in eine Partie. Das Spiel auf Kunstrasen ist ganz anders, als Verteidiger ist man im Nachteil, man kann nicht so schnell die Richtung ändern und auf Tricks der Stürmer reagieren. Zudem ist der Belag sehr schnell. Im Frühling verloren wir in Liga und Cup in Bern gegen YB, es regnete zweimal, und der Rasen war so schnell, dass es beinahe eine neue Sportart war.

Sind Sie erstaunt, wie stark YB in dieser Saison ist?
Nein, überhaupt nicht. Das ist ein gutes, eingespieltes Team mit starken Schweizer Spielern und guten Ausländern. Emiliano Dudar ist eine Verstärkung in der Abwehr, Scott Sutter hat Christian Schwegler gut ersetzt, zudem ist Marco Wölfli ein exzellenter Torhüter. Und vorne ist YB immer gefährlich.

Ist Seydou Doumbia der beste Stürmer der Super League?
Nein, der beste Stürmer ist Alex Streller. Oder Marco Frei (lacht). Doumbia, Frei und Streller sind alles ausgezeichnete Stürmer, aber Fussball ist ein Teamsport, allein erreicht man nichts. Deshalb ist es zwar ärgerlich, dass Frei am Sonntag gesperrt ist, aber wir sind stark genug, auch ohne ihn in Bern zu gewinnen.

Warum hat Basel gegen YB in letzter Zeit so viel Mühe?
Mir ist auch aufgefallen, dass wie oft verloren haben. Es war aber meistens spannend. Im Hinspiel zum Beispiel vergaben wir das 2:0, wir hätten beim Stand von 1:0 auch einen Elfmeter erhalten sollen. Seither aber läuft es uns, heute sind wir deutlich selbstbewusster. Wir freuen uns auf den Spitzenkampf im ausverkauften Stade de Suisse.

Trainer Vladimir Petkovic hat mit YB gegen Basel immer gewonnen. Liegt das auch am speziellen 3-4-3-System der Young Boys?
Das liegt nicht nur daran. Aber natürlich haben die YB-Spieler das System sehr gut im Griff.

YB - Basel wird ein Hochrisikospiel sein. Die Fans stehen in der Kritik...
...dieses leidige Thema nervt. Diese Fans schaden dem Fussball. Zuletzt bei unserem Cupspiel gegen Zürich gab es ja auch wieder Ausschreitungen, zudem war die Zuschauerzahl enttäuschend. Ich bin sicher, dass sich viele Leute vor dem Spiel sagten: «Basel - Zürich, da gibts immer Probleme, das muss ich nicht haben.» Das ist eine Katastrophe. Nur 17000 Zuschauer gegen den FCZ, das gab es in Basel in den letzten Jahren doch nie.

Derzeit gibt es um den Fussball auch andere Negativschlagzeilen. Der Wettskandal ist schlecht für die Glaubwürdigkeit.
Ich finde es heikel, bereits jetzt zu urteilen. Man weiss ja noch wenig. Auf jeden Fall muss ich lachen, wenn ich höre, dass ein Stürmer für eine Niederlage mit vier Toren verantwortlich sein soll. Das ist nicht möglich. Mir wird da allgemein zu wenig reflektiert.

Sie sind ein Fussballer, der eher mehr und oft intelligenter spricht als andere. Wie würden Sie sich beschreiben?
Ich habe eine gute Erziehung genossen, mir sind Werte wie Respekt, Ehrlichkeit und Fairness vermittelt worden. Ich mag keine Ungerechtigkeiten. Man wird als Fussballer, gerade vom FCB, in fremden Stadien manchmal primitiv angemacht, das stört mich. Kein Problem habe ich mit sachlicher, respektvoller Kritik.

Und was sind Ihre Interessen und Hobbys?
Ich habe viele Interessen, aber kaum Zeit für Hobbys. Mit Basel und dem Nationalteam spielten wir zuletzt fast alle drei Tage, das ist anstrengend. Ich freue mich dann immer, wenn ich bei meiner Familie bin. Später werde ich mehr Zeit haben zum Wandern und Klettern, zum Beispiel aufs Matterhorn, oder Velofahren.

Vorher aber steht mit der WM 2010 noch ein Karrierehöhepunkt an. Sind Sie auch erstaunt, nach vielen Jahren auf der Bank plötzlich unumstrittener Stammspieler im Nationalteam zu sein?
Nein, ich bin nicht überrascht. So läuft das Geschäft. Der Trainer sucht die Spieler, denen er vertraut, aus. Ich bin stolz, setzt Ottmar Hitzfeld auf mich. Ich denke, dass ich das Vertrauen mit guten Leistungen zurückgegeben habe.


Im Nationalteam gesetzt

Benjamin Huggel, geboren am 7.7.1977, ist in Münchenstein BL aufgewachsen. Er spielte als Junior in Münchenstein und Arlesheim, ehe er erst mit 21 Jahren zum FC Basel wechselte. FCB-Trainer Christian Gross schätzte den kraftvollen und robusten Mittelfeldspieler. Von 1998 bis 2005 war Huggel massgeblich an den Basel-Erfolgen beteiligt, wurde dreimal Meister (2002, 2004, 2005) und zweimal Cupsieger (2002, 2003). 2005 folgte der Transfer zu Eintracht Frankfurt. Nach zwei Saisons in der Bundesliga zog es Huggel 2007 zurück zum FC Basel, wo er gleich im ersten Jahr das Double gewann.

In der Öffentlichkeit polarisiert der ruhige, überlegte und bodenständige Huggel, was mit seiner eher rustikalen Spielweise zusammenhängt – und damit, dass der FCB ausserhalb Basels nicht sehr beliebt ist. Bisher bestritt Huggel 36 Länderspiele. Nachdem er jahrelang zweite Wahl war, setzt Trainer Ottmar Hitzfeld seit der Euro 2008 konsequent auf den ausgeprägten Teamspieler. Huggel lebt mit seiner Frau und den zwei kleinen Kindern Silas und Ladina in Arlesheim.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Alex-Streller-ist-der-beste-Stuermer-nicht-Doumbia/story/22002865

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 Beitrag Verfasst: Freitag 27. November 2009, 12:25 
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Bund, 27.11.2009

Doumbia «fiebert» ohne Training dem Hit gegen Basel entgegen

Vor dem Spitzenkampf am Sonntag ist der YB-Topskorer leicht erkältet und wird vom Rummel ferngehalten.

Vladimir Petkovic zeigt ein ernstes Gesicht: «Seydou Doumbia machen die physischen Attacken seiner Gegenspieler zu schaffen», sagt der YB-Trainer. Zudem ist der Ivorer «leicht fiebrig», wie CEO Stefan Niedermaier anführt. «Zuerst die Reise nach Afrika für das WM-Qualifikationsspiel mit der Elfenbeinküste gegen Guinea, dann der Trip nach Gelsenkirchen für das Länderspiel gegen Deutschland mit dem entsprechenden Rummel, danach das Spiel gegen Xamax, das ist für Seydou zurzeit etwas viel», fügt Niedermaier an. Das sind die Gründe, weshalb Doumbia in der Woche vor dem Spitzenspiel gegen Basel bisher bei allen Trainings fehlte, auch gestern Donnerstag. Und bei YB echauffierte man sich auch über die Aussage von Xamax-Trainer Pierre-André Schürmann nach dem Spiel in Neuenburg, der einen Ellbogenschlag von Doumbia gegen Xamax-Verteidiger Damien Tixier moniert hatte.

Petkovic entgegnet: «Ich hoffe, die Schiedsrichter beginnen Doumbia besser zu schützen». Er weiss natürlich, dass am Sonntag beim mit 31 120 Zuschauern ausverkauften Spitzenspiel gegen den FC Basel die Emotionen wieder hochgehen werden, dass erneut Nervenstärke gefragt sein wird. Und in dieser Hinsicht zeigten sich die YB-Spieler in den vergangenen Partien nicht durchwegs stabil, wie auch die gelb-rote Karte von Dudar in Neuenburg zeigte.

Schneller als alle Gegenspieler

Und klar ist auch, der Topskorer der Super League wird auch am Sonntag kaum einen Ball ungestört annehmen können. Auch beim FCB gibt es keinen Spieler, der mit Doumbia im Sprintduell mithalten kann. «Auf den ersten 5 bis 10 Metern ist er unheimlich schnell», sagt David Degen. «Er umkurvt dich innerhalb von zwei Metern», stellt der Basler im YB-Dress nicht ohne Bewunderung fest, der bei den internen Trainingsspielchen schon ausgiebig Gelegenheit hatte, sich mit Doumbia zu beschäftigen.

Degen ist jedenfalls froh, dass er am Sonntag gegen den FCB dasselbe Trikot trägt wie Doumbia. Und er glaubt auch nicht, dass dieser sich zurzeit besonders unter Druck fühlt, weil der Rummel und die Kontroversen um ihn immer grösser werden. «Wir Spieler sorgen uns schon dafür, dass sich Seydou gut fühlt», sagt Degen.

Dagegen misst er dem Umstand, dass beim FC Basel Alex Frei gesperrt ist, einige Bedeutung bei. «Huggel-Frei-Streller ist die wichtige Achse des FCB. Und ohne Alex Frei fehlt dem FC Basel nicht nur ein Topstürmer, sondern auch der Spieler, der bei den Standardsituationen die gefährlichen Bälle schlägt.» Bei Basel fehlen zudem Abwehrchef David Abraham und Linksverteidiger Behrang Safar, die ebenfalls gesperrt sind.

Lausanne tauscht nicht

Klar ist nun auch, dass das Viertelfinalspiel im Schweizer Cup zwischen YB und Lausanne-Sport nicht in Bern stattfindet. YB hatte dem Tabellenfünften der Challenge League ein lukratives Angebot gemacht. Doch die Waadtländer lehnten ab. Die Partie findet am Sonntag, 13. Dezember mit Spielbeginn um 14.30 Uhr auf der Pontaise statt.

http://www.derbund.ch/sport/fussball/Doumbia-fiebert-ohne-Training-dem-Hit-gegen-Basel-entgegen/story/19149120

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 Beitrag Verfasst: Freitag 27. November 2009, 12:27 
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Der Bund, 27.11.2009

«Die Konstanz von YB ist schon fast unheimlich»

«YB darf verlieren, wir hingegen müssen punkten», sagt Valentin Stocker, der mit 20 Jahren bereits zu den Leistungsträgern beim FC Basel gehört.

«Der Bund»: Valentin Stocker, was beeindruckt Sie an YB am meisten in diesem Herbst?

Valentin Stocker: Die Konstanz, die YB in den vergangenen Monaten zeigte, ist schon fast unheimlich. Zudem stehen einige hervorragende Individualisten in ihren Reihen.

Sie denken bestimmt an Seydou Doumbia…

... alle reden von Doumbia. Er ist schnell und torgefährlich.

Am Sonntag könnte bereits so etwas wie eine Vorentscheidung fallen. Verliert der FCB, so liegt er sieben Punkte hinter YB. Wie gross ist der Druck?

Druck gibt es immer. Es ist klar: YB befindet sich in einer besseren Ausgangslage. Der Leader darf verlieren, wir hingegen müssen punkten. Doch von einer Entscheidung kann man noch bei keinem Resultat reden.

Der FCB ist unter dem neuen Trainer Thorsten Fink schlecht in diese Saison gestartet. Nach einem Viertel der Saison schien der Klub bereits aus dem Titelrennen ausgeschieden. Dann kam dieser Match in der Euro League gegen die AS Roma…

... das war das Schlüsselereignis. Dieser 2:0-Sieg über eine international erfahrene und starke Mannschaft gab uns die Sicherheit, die uns vorher fehlte. Unser Kombinationsspiel wurde immer besser und wir hatten bedeutend weniger Durchhänger als in den ersten Wochen.

Unter Thorsten Fink spielt der FCB einen weniger rustikalen Fussball als unter seinem Vorgänger Christian Gross. Ihnen scheint der Fink-Stil besser zu gefallen.

Wer meine Auftritte mitverfolgt hat in diesem Herbst, kann erahnen, wie wohl ich mich unter dem neuen Trainer fühle.

Sie waren der Aufsteiger des Jahres 2008: Sie erzielten gegen YB in der «Finalissima» ein Tor und gaben einen Assist, sie schossen in der Champions-League-Qualifikation gegen Vitoria Guimaraes ein Tor und sie waren auch bei Ihrem Länderspieldebüt gegen Zypern gleich erfolgreich. Im letzten Herbst folgte dann eine längere Phase mit schwächeren Spielen. Was ist passiert?

Es ist nichts Aussergewöhnliches passiert. Meine persönliche Entwicklung, die in den ersten zwölf Monaten beim FC Basel stürmisch verlief, wurde nur etwas gebremst. Es war ein Lernprozess, wie ihn wohl jeder junge Fussballer erlebt.

Im Sommer 2008, als es Ihnen vorzüglich lief, erklärten Sie: Die WM 2010 ist mein Ziel. In den letzten WM-Qualifikationsspielen waren Sie jedoch nicht mehr dabei. Wie schätzen Sie Ihre Chancen ein, in Südafrika dabei zu sein?

Solange ich eine Chance sehe, kämpfe ich um einen Platz im Nati-Kader. Ich lasse mich wegen der WM aber nicht verrückt machen: Ich möchte nach Südafrika; doch wenn es nicht klappt, bricht für mich keine Welt zusammen.

Wann hatten Sie letztmals Kontakt mit Ottmar Hitzfeld?

Vor zwei Wochen nach dem Spiel mit der U-21-Auswahl in der Türkei hat er mir telefoniert und sich wohlwollend über meine Leistung geäussert (Anm. der Redaktion: Stocker schoss beim 3:1-Auswärtssieg die beiden ersten Tore).

http://www.derbund.ch/bundprint/Die-Konstanz-von-YB-ist-schon-fast-unheimlich/story/18267735

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