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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. September 2009, 08:35 
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Der Bund, 24.09.2009

YBs Demonstration gegen den FC Zürich

YB hat im Spitzenkampf gegen den FC Zürich zur Gala angesetzt und den Meister vorgeführt. Marco Schneuwly, Seydou Doumbia und David Degen erzielten die Tore zum 3:0-Sieg der sehr überzeugenden Young Boys.

Vladimir Petkovic ist nicht nur ein erfolgreicher Trainer, er ist als ehemaliger Sozialarbeiter auch eine Führungskraft mit dem Gespür für emotionale Augenblicke. Und so beorderte der YB-Coach in der 78. Minute Thierry Doubai unter grossem Jubel aufs Feld. Es war der erste Super-League-Einsatz der ivorischen Grossbegabung seit April 2008, als Doubai in Sion seinen ersten von zwei Kreuzbandrissen erlitten hatte. Und weil Petkovic gleichzeitig den überragenden Marco Schneuwly auswechselte, ermöglichte er auch dem YB-Stürmer einen Sonderapplaus. Schneuwly war beim 3:0 gegen den FC Zürich das Berner Sinnbild für einen rumdum gelungenen Auftritt gewesen. Schneuwly rannte und kämpfte, er schlug gute Pässe und schoss nach einer einstudierten Eckballvariante das frühe 1:0. David Degen hatte den Corner getreten, Emiliano Dudar den Ball am ersten Pfosten mit dem Kopf verlängert – und Schneuwly am zweiten Pfosten eingenickt.

Challandes: Lob für YB

Das 1:0 in der 17. Minute war ein erster Lohn für schwungvolle, selbstbewusste, offensive Young Boys, die das Geschehen gegen einen enttäuschenden FCZ jederzeit im Griff hatten. Vladimir Petkovic erklärte die Vorstellung gegen Zürich zur «besten Saisonleistung» und sagte: «Heute hat fast alles gestimmt: Leidenschaft, Aggressivität, Tempo, Offensivspiel.» Zürichs Coach Bernard Challandes, der frühere YB-Trainer, war enttäuscht von seinem Team, anerkannte aber gleichzeitig die Berner Dominanz («YB war sehr, sehr stark») und steigerte sich in seiner Lobeshymne auf die Young Boys zur Aussage, Real Madrid sei beim 5:2-Erfolg vor Wochenfrist in der Champions-League im Letzigrund nicht besser gewesen als dieses YB.

Doumbias grosse Show

Bei der YB-Gala war (man darf schon fast festhalten: natürlich) eine Hauptrolle für Seydou Doumbia reserviert. Kurz vor der Pause verschoss der Torjäger noch einen Foulpenalty ziemlich kläglich, als er den Ball weit übers Tor spedierte. Und kurz nach der Pause begleitete ein Teil des Publikums einen der unvergleichlichen, aber für weniger schnelle Menschen schwer nachvollziehbaren Sololäufe Doumbias mitten durch mehrere Gegenspieler mit einem verärgerten Raunen – doch wenige Sekunden (und einen herrlichen Doppelpass mit Schneuwly) später hatte der Ivorer das Publikum mit dem 2:0 bereits wieder entzückt. Der agile Doumbia war nach der Pause von den FCZ-Defensivkräften selten zu kontrollieren, er bereitete später das 3:0 David Degens vor, holte drei Verwarnungen gegen Zürcher Akteure heraus und war der Spektakelmacher, der in einer eigenen Liga spielt – und auch gestern die brillante Figur in einem sehr überzeugenden Team. Am Ende plagten Doumbia sogar Krämpfe in beiden Beinen.

Zehn Punkte vor FCZ/FCB

Begonnen hatte die attraktive Veranstaltung mit dem Leader und dem Meister in stimmungsvoller Ambiance vor 23 007 Zuschauern – und mit einer prächtigen, gelb-schwarzen Choreografie der YB-Fans. Es sollte aus Berner Sicht nicht der letzte Farbtupfer in einer einseitigen Angelegenheit bleiben. Nach dem sehr verdienten 3:0-Erfolg gegen den Champions-League-Teilnehmer FCZ liegt YB nach zehn Runden bereits zehn Punkte vor den vermutlich härtesten Titelkonkurrenten FC Zürich und FC Basel.


YB-Einzelkritik

Marco Wölfli: Note 5
Er war gegen harmlose Zürcher kaum gefordert – aber bereit, wenn es ihn brauchte. Seine beste Parade musste Wölfli in der Nachspielzeit gegen Tico zeigen.

Issam Mardassi: Note 5
Der Tunesier ersetzte seinen gesperrten Landsmann Saif Ghezal vorzüglich. Griffig im Zweikampf, robust in Kopfballduellen, erstaunlich souverän in der Angriffsauslösung.

Emiliano Dudar: Note 5
Der Patron in der YB-Defensive überzeugte ebenfalls, allerdings war der Argentinier gegen schwache Zürcher Offensivkräfte fast ein wenig unterfordert.

François Affolter: Note 5
Der 18-Jährige bewegte sich auf dem gleichen Niveau wie seine Nebenleute in der Abwehr – und war erneut beeindruckend souverän in den Zweikämpfen gegen arrivierte Spieler wie Vonlanthen oder Margairaz.

Scott Sutter: Note 5
Hatte die rechte YB-Seite unter Kontrolle – und war Wegbereiter zahlreicher Torchancen. Sutter stand am Ursprung des 3:0.

Gilles Yapi: Note 5,5
Der Chef im Mittelfeld ordnete die Angriffe. Seine Passsicherheit ist einmalig in der Super League. Der Ivorer ist ein brillanter Vermesser des Raumes und tritt die Zuspiele sehr genau.

Xavier Hochstrasser: Note 5
Hartnäckig und aggressiv, erneut wertvoller Partner von Yapi im zentralen Mittelfeld.

David Degen: Note 5,5
Starke Leistung des linken Mittelfeldspielers, der nicht nur das 3:o erzielte, sondern auch zahlreiche weitere gelungene Aktionen hatte. Degen nähert sich rasant dem Nationalteam.

Seydou Doumbia: Note 5,5
Nach zögerlicher erster Halbzeit, als er sogar einen Elfmeter kläglich und weit übers Tor verschoss, steigerte sich Doumbia gewaltig. Der schnelle Dribbler schoss das 2:0, bereitete das 3:0 vor und war kaum zu stoppen.

Marco Schneuwly : Note 5,5
Fast die Best: Note für den Stürmer, der wie immer emsig war, aber auch gut ins Kombinationsspiel eingebunden war. Schneuwly erzielte das 1:0 und rackerte bis zu seiner Auswechslung kurz vor Schluss.

Alberto Regazzoni: Note 4,5
Der unauffälligste YB-Akteur, aber immer noch mehr als nur genügend. Regazzoni holte immerhin den Elfmeter heraus, den Doumbia vergab.

Christian Schneuwly : Note 4,5
Kam nach 74 Minuten für Regazzoni und agierte ordentlich.

Thierry Doubai: Note 4,5
Kam nach 76 Minuten für Marco Schneuwly und agierte im ersten Super-League-Spiel nach 17 Monaten auch ordentlich.

Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht

http://www.derbund.ch/sport/fussball/YBs-Demonstration-gegen-den-FC-Zuerich/story/23632636

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. September 2009, 08:35 
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Der Bund, 24.09.2009

Wölflis Freude, Vonlanthens Frust

YB habe gegen den FCZ Charakter gezeigt, sagte Goalie Marco Wölfli. Johan Vonlanthens Rückkehr verlief nicht wie erhofft.

Bei den Young Boys herrschte gestern um 22.15 Uhr Hochstimmung. Mit einer stehenden Ovation wurden die Spieler vom Publikum im Stade de Suisse für die überzeugende Leistung beim 3:0 gegen den FC Zürich verabschiedet. Seydou Doumbia, Torschütze zum 2:0, scherzte hinterher im Kabinengang mit den Kleinkindern von Teamkollege Issam Mardassi. Draussen liess sich Marco Schneuwly, Torschütze zum 1:0, von der Freundin und von den Kollegen beglückwünschen. Der Stürmer hob bei der Spielanalyse allerdings zuerst die Defensivleistung der Mannschaft hervor: «Endlich sind wir wieder einmal ohne Gegentreffer geblieben», sagte Schneuwly. In Neuenburg hatten die Berner 0:3 verloren und auch beim Cuperfolg in Baden am Samstag war dem Gegner ein Treffer gelungen.

«YB war das bessere Team»

Quasi als Replik auf Schneuwlys Aussage wies Goalie Marco Wölfli darauf hin, dass YB die Partie noch deutlicher hätte gewinnen können: «Nutzt Doumbia vor der Pause den Penalty zum 2:0, verläuft der Abend noch ruhiger für uns», sagte der Captain, der vor der Partie für sein 200. Super-League-Spiel mit YB geehrt worden war. Dass sich die Mannschaft von der vergebenen Möglichkeit nicht habe irritiere lassen zeuge von Charakter.

Einen erfolgreicheren Verlauf des Abends hatte sich hingegen Johan Vonlanthen gewünscht. Der FCZ-Offensivspieler hatte sich im Vorfeld der Partie auf die Rückkehr nach Bern gefreut. Als 16-jähriges Supertalent war er in der Saison 2001/2002 bei den Young Boys zu den ersten Einsätzen in der Super League gekommen. Gestern konnte Vonlanthen, der nach dem Wechsel von Salzburg zum FCZ auch ins Schweizer Nationalteam zurück gekehrt ist, nicht an seine starken Leistungen in dieser Saison anknüpfen. Auffälligste Aktion des 23-Jährigen war nach 30 Minuten ein Kopfball aufs Tor von Wölfli. Ansonsten wurde er vom neuen YB-Jungtalent neutralisiert: Der 18-jährige François Affolter liess sich vom ansonsten so trickreichen Vonlanthen nicht in Verlegenheit bringen. Das war auch FCZ-Trainer Bernard Challandes nicht entgangen, Vonlanthens Auftritt war nach 61 Minuten beendet. «Das war keine gute Leistung», sagte Vonlanthen zerknirscht. Nach einer Erklärung suchte er unmittelbar nach Spielende vergebens. «Wir kamen zwar gut ins Spiel. Dann aber war YB die bessere Mannschaft. Wir müssen froh sein, haben wir nur drei Gegentore erhalten.»

http://www.derbund.ch/zeitungen/sport/Woelflis-Freude-Vonlanthens-Frust/story/30627466

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. September 2009, 08:38 
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NZZ, 24.09.2009

YB im Sauseschritt

Der schwache FC Zürich gibt sich der Berner Wucht früh geschlagen und verliert im Spitzenspiel 0:3

Die Young Boys, die klaren Leader der Super League, haben dank Toren von Schneuwly, Doumbia und Degen 3:0 gesiegt. Anders als vor Wochenfrist gegen Real bäumte sich Zürich nie auf.

bsn. Bern ⋅ 10 Punkte. Der Vorsprung der Young Boys auf den FC Zürich erscheint nach 10 Runden schwindelerregend gross. Doch Schwindel erregte am Mittwoch im Stade de Suisse primär die Spielweise der Berner. Sie liessen dem Schweizer Meister fast keine Chance und kombinierten sich auch noch munter nach vorn, als sie bereits 3:0 führten.

Da bissig, dort zahm

Auf den ersten Blick schien es, als habe sich Bernard Challandes im Gegner geirrt. Analog zur Vorwoche, als der FCZ auf Real Madrid getroffen war, hatte der Trainer vor der Partie klargemacht: «Unser Gegner ist Favorit, der FCZ Aussenseiter.» Doch der YB-Coach Vladimir Petkovic nahm die Rolle des Goliaths mit Real-Grösse an und versprühte Selbstsicherheit. Petkovic bejahte etwa, dass die Partie ein Schlüsselspiel sei – «vor allem für Zürich».

Ungleiche Voraussetzungen, gleiche Angriffslust. Sowohl YB als auch der FCZ warfen die Offensiv-Trümpfe rasch in die Waagschale; Regazzoni (2. Minute) und Degen (7.) scheiterten da, Djuric (13.) und Margairaz (14.) dort. Kurz darauf gingen die Berner in Führung, als Dudar einen Eckball Degens auf Marco Schneuwly verlängerte, der per Kopf traf (17.). Fünf Chancen und ein Tor nach gut einer Viertelstunde – die Startphase verhiess viel, doch die Fortsetzung hielt für den FCZ wenig.

Obwohl YB bis zur Pause die oft sehr ausgeklügelten Angriffe voller Tempo und Präzision selten lancierte, hatten die Zürcher der allgegenwärtigen Berner Wucht wenig entgegenzusetzen. Die YB-Spieler waren hartnäckig und bissig, manchmal zu sehr, etwa Regazzoni (hartes Foul an Margairaz). Der FCZ wirkte eher zahm, biss und griff nur zu, wenn die Alarmstufe schon dunkelrot war. Die YB-Sprinter Degen oder Doumbia entwischten den Verteidigern Mal um Mal; Regazzoni provozierte gegen Tico kurz vor der Pause gar einen Penalty, den Doumbia aber verschoss.

Challandes «sehr enttäuscht»

Doumbia verkörpert quasi die Berner Titel-Sehnsucht – die Vermutung, der junge Afrikaner sei dem Druck nicht gewachsen, widerlegte er, kaum war er den Katakomben wieder entstiegen. Von Marco Schneuwly freigespielt, traf er allein vor Leoni zum 2:0 (48.). Sieben Minuten später schlüpfte er in die Rolle des Assistenten – Pass auf Degen, 3:0.

YB brauchte nur zehn Minuten länger als Real, um gegen den FCZ 3:0 in Führung zu gehen. Anders als die Königlichen lehnten sich die Berner aber nicht zurück und wieselten und wirbelten weiter. Die Zürcher indes fielen auseinander, geknickt durch die gegnerische Dynamik. «Ich bin sehr enttäuscht über diese Leistung», sagte der Trainer Challandes. «Wir liefen nicht genug, kämpften zu wenig.» Nie mand bäumte sich auf wie vor Wochenfrist, als der FC Zürich das 0:3 vorübergehend in ein 2:3 verwandelt hatte, da er partout verhindern wollte, gleich zu Beginn der Champions League entblösst zu werden.

10 Punkte. Der Rückstand scheint immens, und das halbe Land spricht von einer Vorentscheidung. Doch darf nicht vergessen werden, dass der FC Zürich in der Saison 2005/06 nach 15 Runden 9 Punkte weniger aufwies als Basel – und gleichwohl noch Meister wurde. Challandes fragt und sagt denn auch: «Was sind schon 10 Punkte? Wir können noch Meister werden. Aber nicht mit solchen Leistungen.» Petkovic entgegnet: «Wir wollen und können noch besser werden.» Als sei ihm der Vorsprung nicht gross genug.

http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/yb_im_sauseschritt_1.3651829.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. September 2009, 08:39 
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Tagesanzeiger, 24.09.2009

Viel Ärger beim FC Zürich

Sportchef Bickel und Trainer Challandes lobten YB – und kritisierten ihren FCZ.

Als Goalie Johnny Leoni kurz vor Schluss dem krampfgeplagten YB-Stürmer Seydou Doumbia zurück auf die Beine half, dankte das Publikum mit warmem Applaus. Bern war in Geberlaune am Ende des Fussballabends. Bern hatte zuvor auch genug bekommen und genommen vom FCZ.

10 Punkte liegt YB jetzt vor dem Schweizer Meister aus Zürich. «Wenn YB so weitermacht, tragen wir dahinter ein Rennen um Platz 2 aus», sagte Fredy Bickel. Was seine Mannschaft anging, hatte dem Sportchef wenig gefallen. «Vorgeführt» sei sie worden, vor allem in der zweiten Halbzeit. «Wir waren zu brav. Wir konnten das auch in der Pause nicht ändern. Und mit dem Doppelschlag kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit war der Match zu Ende.»

Bickel kritisierte, der FCZ habe in der Defensive bisweilen auf «Erstliga-Niveau» gearbeitet. Er sagte aber auch, YB habe mit seinem Auftritt Zeugnis abgelegt, die stärkste Mannschaft der Schweiz zu sein. «Und so wie sich YB nach der Pause in einen Rausch spielte, haben wir abgebaut.» Sein Schlusswort zum Spitzenspiel lautete: «Unser einziges Glück war das Resultat. Wir können froh sein, nicht 0:4 oder 0:5 verloren zu haben.» Bickel verlangt vom FCZ eine sofortige Reaktion am Sonntag im Heimspiel gegen Xamax.

«Kollektive Stärke, Aggressivität und Laufbereitschaft»

Das Urteil von FCZ-Trainer Bernard Challandes lag in seiner Kernaussage nicht weit von Bickels Sätzen entfernt. «Das Problem ist, dass wir mit einer solchen Leistung wie gegen YB nie Meister werden können. YB hat viel mehr gearbeitet als meine Mannschaft. Und das stört mich sehr.» Er ärgerte sich auch darüber, dass seinen Spielern gegen Real Madrid zwei Treffer gelungen waren, gegen YB aber in der Offensive nichts funktionierte. Im Gegensatz zu Challandes zeigte sich YB-Trainer Vladimir Petkovic hocherfreut über die Leistung seines Teams. Er sprach vom besten Auftritt in der bisherigen Saison. «Meine Mannschaft hat alles gezeigt, was ich verlange: kollektive Stärke, Aggressivität und Laufbereitschaft.»

Die Schweizer Nationalmannschaft muss im nächsten WM-Qualifikationsspiel auf den gesperrten Innenverteidiger Stéphane Grichting verzichten. Ottmar Hitzfeld war gestern in Bern, um YB-Innenverteidiger François Affolter zu beobachten. Was er vor allem sah, war die hervorragende Offensive mit Doumbia, einem «Stürmer der Extraklasse», wie Hitzfeld sagte.

Was er auch sah, war der laufstarke David Degen, dem allerdings noch zu oft die Übersicht fehlt. Und ihm gefiel, wie tadellos der erst 18-jährige Affolter seine Aufgabe erledigte und wie er «für sein Alter abgeklärt spielte» (Hitzfeld). Wahrscheinlich ist, dass U-19-Nationalspieler im nächsten Aufgebot der grossen Nationalmannschaft einen Platz erhält.

http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussball/Viel-rger-beim-FC-Zuerich/story/25027719

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. September 2009, 08:41 
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Tagesanzeiger, 24.09.2009

YB deklassierte den FCZ im Spitzenspiel

Vor über 23'000 Zuschauern demaskierten die topklassierten Young Boys den hilflosen Meister schonungslos.

Es war die Berner Kür gegen desolate Zürcher. Als Marco Schneuwly den FCZ 120 Sekunden nach der Pause mit einem einzigen Steilpass im Kollektiv ausspielte und Seydou Doumbia auf 2:0 erhöhte, stellte sich die Frage nach dem Sieger nicht mehr. Im Gegenteil: YB stürmte dank David Degen ohne Verzögerung zum 3:0 (55.).

Das 0:3 in Neuenburg war aus Sicht der Berner offenkundig nur eine negative Momentaufnahme. Im kursweisenden Duell mit dem FCZ bewegte sich YB wieder auf dem Niveau einer Equipe, welche die Super League derzeit fast konkurrenzlos beherrscht. In ihrer aktuellen Verfassung ist es kaum vorstellbar, wie die Young Boys erneut vom Titelkurs abkommen könnten.

Meister hatte keine Chance gegen den Leader

Seit 23 Jahren träumen sie in Bern vom Gewinn der Meisterschaft. Spätestens nach dem zweiten Erfolg gegen den Titelhalter innerhalb weniger Wochen ist die Rückkehr aufs nationale Podium mehr als eine Vision. Basel und der FCZ, die härtesten Konkurrenten, hat YB um zehn Punkte distanziert.

In Zürich hingegen, notabene beim aktuellen Schweizer Champions-League-Teilnehmer, wird der miserable Auftritt im Stade de Suisse zu reden geben. Chancenlos verschwand der FCZ ohne positive Ausnahme von der Plastikfläche. Phasenweise degradierte YB die ungenügenden Gäste zu unbeweglichen Statisten.

Young Boys - FC Zürich 3:0 (1:0)
Stade de Suisse. - 23'007 Zuschauer. - SR Kever. - Tore: 17. Marco Schneuwly 1:0. 48. Doumbia 2:0. 55. Degen 3:0.
Young Boys: Wölfli; Mardassi, Dudar, Affolter; Sutter, Hochstrasser, Yapi, Degen (84. Liechti); Doumbia, Marco Schneuwly (76. Doubai), Regazzoni (74. Christian Schneuwly).
Zürich: Leoni; Stahel (46. Lampi), Tihinen, Rochat, Koch; Aegerter, Tico; Vonlanthen (61. Abdi), Margairaz (61. Gajic), Djuric; Alphonse.
Bemerkungen: YB ohne Ghezal (gesperrt), Raimondi, Coly (beide verletzt), FCZ ohne Hassli, Büchel, Chikhaoui (alle verletzt). 43. Doumbia schiesst Foulpenalty über die Latte. 64. Koch lenkt Ball an den eigenen Pfosten. Verwarnungen: 22. Regazzoni, 27. Vonlanthen, 31. Stahel, 40. Schneuwly, 69. Tihinen (alle Foul).

http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussball/YB-deklassierte-den-FCZ-im-Spitzenspiel/story/29058769

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. September 2009, 09:04 
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Wohnort: In der Brauerei
YB schlägt den Meister nach starker Vorstellung

Mit grosser Vorfreude wurde das heutige Aufeinandertreffen zwischen dem aktuellen Leader YB und dem amtierenden Schweizer Meister FC Zürich erwartet

Die Young Boys waren sichtlich gewillt, die Xamax-Niederlage vergessen zu machen. Von Beginn an war das Team von Vladimir Petkovic das engagiertere Team. David Degen tauchte nach wenigen Minuten bereits alleine vor FCZ-Goalie Johnny Leoni auf, schoss aber über das Tor (7.).

Nach einer knappen Viertelstunde setzte der Gast aus Zürich ein Zeichen: Djurics Abschluss wurde von Wölfli abgewehrt, der Ball kullerte aber weiter Richtung Tor. Dort war Mardassi auf dem Posten und klärte die Situation (13.). Wenig später lenkte Leoni einen Freistoss Degens über die Latte. Den folgenden Eckball trat David Degen zur Mitte, Emiliano Dudar verlängerte und Marco Schneuwly köpfte am hinteren Pfosten das Leder in die Maschen (16.).

YB führte verdient 1:0 und hatte das Geschehen im Griff. Die einzige Ausgleichschance besass Johann Vonlanthen mit einem Kopfball, nachdem er sich im Luftduell gegen Affolter durchgesetzt hatte (30.). YB besass noch vor der Pause die grosse Chance auf den Ausbau der Führung. Nach einem leichtsinnigen Ballverlust der Zürcher, foulte Okonkwo YB’s Regazuoni im Strafraum. Den fälligen Penalty schoss Doumbia über das Tor (43.).

Was vor der Halbzeit nicht gelang, holte der YB-Stürmer kurz nach der Pause nach. Ein toller Angriff mit einem Doppelpass Doumbia-Schneuwly-Doumbia führte zum 2:0. Der Ivorer liess Leoni aussteigen und verwertete eiskalt zum 2:0 (48.). Nun hatte YB den Platz zum kontern, der FCZ musste mehr riskieren. Ein solcher Gegenstoss wurde von David Degen zum entscheidenden 3:0 verwertet. Degen bezwang Leoni aus spitzem Winkel mit einem Schuss in den Netzhimmel (55.). Kurz zuvor hatte Issam Mardassi mit einer starken Abwehraktion gegen Johann Vonlanthen den Anschlusstreffer verhindert (54.).

Bis der Sieg feststand brauchte es noch mehr als 30 Minuten guter Abwehrarbeit und zwei starke Abwehraktionen von Marco Wölfli. Der YB-Goalie hielt sein Tor rein und wehrte sowohl einen Aegerter-Weitschuss (61.) wie auch einen Abschluss von Okonkwo in der Nachspielzeit (92.). YB hätte nach diversen Gegenstössen die Möglichkeiten gehabt, das Resultat noch deutlicher zu gestalten. So blieb es beim verdienten 3:0-Sieg für die Gelbschwarzen. YB-Trainer Vladimir Petkovic sprach nach dem Schlusspfiff vom «vielleicht besten Spiel meiner Mannschaft in dieser Saison.»

Stadion: STADE DE SUISSE Wankdorf Bern
Zuschauer: 23007
Schiedsrichter: Kever

Tore:
17. M. Schneuwly (Kopfball; Dudar) 1:0.
48. Doumbia (Linkssch.; M. Schneuwly) 2:0.
55. Degen (Rechtsschuss; Doumbia) 3:0.


Auswechslungen:
46. Lampi für Stahel.
61. Gajic für Margairaz.
61. Abdi für Vonlanthen.
74. C. Schneuwly für Regazzoni.
77. Doubaï für M. Schneuwly.
83. Liechti für Degen.

Ersatz:
YB: Collaviti, Gourmi, Schneider, Traore.
Zürich: Guatelli, Nikci, Barmettler, Schönbächler.

Bemerkungen:
YB ohne Ghezal (gesperrt), Raimondi und Coly (verletzt). Zürich ohne Chikhaoui, Hassli und Büchel (verletzt). Marco Wölfli vor Anpfiff für 200 YB-Spiele geehrt. 43. Doumbia schiesst Foulpenalty übers Tor. 65. Koch spediert Ball an den eigenen Pfosten.

Verwarnungen:
21. Regazzoni (Foul), 27. Vonlanthen (Foul), 30. Stahel (Foul), 41. M. Schneuwly (Foul), 68. Tihinen (Foul).

Best Player Voting (SMS-Zuschauerwahl):
1. Doumbia, 2. Degen, 3. M. Schneuwly


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. September 2009, 09:28 
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die zürcher haben wiedermal den übeltäter für ihre gestrige niederlage gefunden. es war wiedermal DER KUNSTRASEN!

hey zurigo, wir bezwingen euch auch im letzi! :wink:


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. September 2009, 11:12 
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Blick, 24.09.2009

«YB ist besser als Real!»

BERN - FCZ-Trainer Bernard Challandes zieht nach der 0:3-Klatsche in Bern einen utopischen Vergleich.

Alles zum Spiel»Meisterlich! YB spielt FCZ an die Wand
FCZ-Trainer Bernard Challandes muss derzeit hartes Brot essen: Auf die bittere 2:5-Heimniederlage in der Champions League gegen Real folgt eine 0:3-Brause in Bern.

Und damit ist Zürich noch gut bedient. Die Young Boys spielen mit dem FCZ Katz und Maus, führen den amtierenden Meister – vor allem in der zweiten Halbzeit – regelrecht vor.

Nach dem Spiel stellt sich die Frage, wie Vulkan-Trainer Challandes mit diesen Demütigungen umgeht? Er zeigt Grösse, wie ein wahrer Gentleman! An der Medienkonferenz verteilt der FCZ-Trainer artig Blumen in Richtung der Young Boys, und vergleicht die Hauptstädter mit Königen.

«YB war besser als Real Madrid», sagt Challandes. Hat der Mann aus Le Locle das wirklich ernst gemeint? Im Raum kehrt jedenfalls für ein paar Sekunden Ruhe ein. Die Erklärung folgt prompt. Challandes mit Humor: «Wir haben heute kein Tor geschossen.»


http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/yb-ist-besser-als-real-129328

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 Beitrag Verfasst: Freitag 25. September 2009, 09:04 
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Berner Zeitung, 25.09.2009

«Die Sicherheitsmassnahmen bewähren sich»

Das schon fast übliche Scharmützel zwischen Fangruppen und der Polizei blieb am Mittwoch nach dem Spiel YB – FC Zürich aus. Die Polizei lobt die friedliche Stimmung.

Die massiven Absperrgitter und der Rückhalt der Fans des Gastclubs im Stade de Suisse scheinen Wirkung zu zeigen: Die Polizei verzeichnete nach dem Spiel YB-FC Zürich keine grösseren Zwischenfälle.

«Die Sicherheitsmassnahmen bewähren sich», sagt Polizeisprecherin Ursula Stauffer auf Anfrage. Es sei nur zu einem kleinen Einsatz gekommen, als Zürcher Fans versucht hatten, im Bahnhof Wankdorf den zur Abfahrt bereitstehenden Zug zu verlassen.

Ansonsten sei es sowohl vor wie auch nach dem Spiel sehr ruhig gewesen: «Es herrschte eine ganz friedliche Stimmung», berichtet Stauffer.

http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Die-Sicherheitsmassnahmen-bewaehren-sich/story/31989076

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 Beitrag Verfasst: Freitag 25. September 2009, 22:43 
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Nice.. mir füerä mit 55.07% (369 Stimmen) ufe SV Darmstadt 98 mit lediglich 9.09% (61 Stimmen) .. i glaub da Triumph geit erneut uf üses Konto (;

Sehr schön!

:sensational:


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