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 Beitrag Verfasst: Sonntag 30. August 2009, 20:55 
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«YB kommt uns gelegen»


ja, herr fink, das finde ich auch. :wink: basel kam uns auch gerade gelgen. weiter so mit dem sprüche klopfen.

selten einen sieg so genossen wie heute! :beer:


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 30. August 2009, 22:49 
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Schon der dritte aufeinanderfolgende Sieg in Basel! Die Machtverhältnisse im Schweizer Fussball verschieben sich langsam aber sicher.

YB-PHORIE nennn ich das, was gerade abgeht bei Gelb-Schwarz!!!

Es läuft momentan wirklich alles für uns, wir gewinnen endlich entscheidende Spiele und die Gegner knöpfen sich gegenseitig Punkte ab. In den letzten Jahren hatten wir immer einen Scheiss-Spielplan, in dieser Saison finde ich die Spielansetzungen endlich einmal ideal für uns.

Ich hoffe wir können den Lauf bis in den nächsten Frühling fortsetzen, damit wir endlich nach 24 Jahren einen Pokal hochhalten können.



ps. Eins wurmt mich immer noch.....leider. Bilbao hätten wir packen sollen und müssen.

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. August 2009, 02:05 
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Tja.... einerseits hätten wir gegen Bilbao vielleicht gewinnen sollen... andererseits können wir uns nun eben aauf den nationalen Fussball konzentrieren... Und lieber wir holen dort endlich mal einen Kübel als und drüber zu freuen im Europa Cup eine Runde weiter zu kommen, vielleicht bis in die Gruppenphase, dort aber dann vielleicht lautlos ausscheiden, was uns dann auch nicht viel weiterbringt.

Zum heutigen Spiel kann man einfach nur sagen, dass es Spitze war. Am Anfang sah es so aus, als würde sich ddie Finalissima wiederholen... Basel spielte munter und YB reagiert am Anfang nur... in der zweiten Halbzeit sah man von Basel dann kaum mehr etwas... Powerplayfussball von YB und das auswärts in Basel! Und der Ausgleich wollte einfach nicht fallen, bis uns Doumbia endlich erlöste und Schneuwly in der 90.Minute alles klar machte =) Einfach herrlich dieser Doppelpass, bei dem man zuerst nicht mehr dran glaubt, dass ihn Schneuwly noch erreichen kann... und dann schiebt er den Ball Costanzo zwischen den Beinen untendurch... =)

Allez YB! =) Die Nummer 1 der Schweiz sind wir!

Noch was: Wieso sagt Fink immer "Die GC" und "Die YB"?^^ Wir sagen ja schliesslich auch nicht "Die FCB"?^^
(Gut bei YB könnte man die Abkürzung für "Die YoungBoys" gelten lassen, aber dann wärens ja auch "Die GrasshopperClubs" anstatt Die Grasshoppers ?^^


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 Beitrag Verfasst: Montag 31. August 2009, 08:50 
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sf.tv, 31.08.2009

YB gewinnt auch in Basel

Die Young Boys sind weiter in Hochform: Die Berner gewannen in Basel dank eines Treffers in der Nachspielzeit mit 2:1 und ziehen in der Tabelle weiter davon. Sion bezwang Bellinzona 3:1.

YB zieht in der Super League weiter einsam seine Kreise. Das Team von Vladimir Petkovic hat in der Tabelle nunmehr neun Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger Luzern. Der FCB hat als Fünfter bereits 13 Zähler Rückstand.

Dabei hatte das Spiel für Basel optimal begonnen und das Team von Thorsten Fink ging bereits nach sechs Minuten in Führung. Scott Chipperfield erkämpfte sich in der YB-Verteidigung den Ball, seine Flanke verwertete Alex Frei mühelos per Kopf. Doch Seydou Doumbia mit seinem siebten Saisontreffer (75.) und der eingewechselte Christian Schneuwly (91.) kehrten die Partie noch in der YB-Viertelstunde.

YB-Bemühungen zunächst wirkungslos

YB hatte sich vom Rückstand nicht beirren lassen und nahm das Spieldiktat in die Hand. Aus der Überlegenheit resultierte jedoch zunächst nichts Zählbares. Zu uninspiriert waren die Angriffsbemühungen, zu kompakt stand die FCB-Abwehr.

Die Berner versuchten in der ersten Hälfte ihr Heil vor allem in Weitschüssen, doch Scott Sutter, Xavier Hochstrasser und Marco Schneuwly konnten Franco Costanzo im Basler Tor nicht in Verlegenheit bringen. Die beste Ausgleichschance bot sich Seydou Doumbia: Der Ivorer tauchte nach einer halben Stunde alleine vor dem Tor auf, doch er setzte seinen Heber aus spitzem Winkel über das Tor

Zwei Penalty-Szenen

Basel boten sich Torchancen vor allem durch Konter und der FCB blieb in der ersten Hälfte ebenso gefährlich wie die Gäste. Eine heikle Szene im YB-Strafraum ereignete sich nach 22 Minuten, als Marco Streller nach einem Zweikampf mit Saïf Ghezal zu Boden ging. Schiedsrichter Carlo Bertolini taxierte die Intervention als nicht penaltywürdig. Kurz nach der Pause reklamierten auch die Berner vergebens einen Elfmeterpfiff, Serkan Sahin hatte den Ball vermeintlich mit der Hand gespielt.

In der zweiten Hälfte änderte sich nicht viel am Spielgeschehen. Je länger die Partie dauerte, desto überlegener wurde der Leader, der zu guten Ausgleichschancen kam. Nach 54 Minuten rettete Costanzo vor Doumbia, der sich nach einem Doppelpass mit Schneuwly vor das Tor kombiniert hatte. Der Basler-Keeper parierte auch gegen einen Kopfball Schneuwlys mirakulös (60.). Zehn Minuten später vergab der Stürmer erneut in aussichtsreicher Position.

Doumbia und Christian Schneuwly

Erst nach 74 Minuten wurden die Bemühungen von YB belohnt, als Doumbia eine Sutter-Flanke per Kopf verwertete. Die Gäste hielten den Druck aufrecht und kamen kurz danach gar zu mehreren Chancen zum Siegtreffer. Doch Doumbia, Regazzoni und zweimal Degen scheiterten. Doch Christian Schneuwly erzielte nach einer schönen Einzelleistung erst mit der letzten Chance den Siegtreffer. Basel hatte in der zweiten Hälfte wenig für die Offensive getan und kam kaum zu Tormöglichkeiten.

http://sport.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/08/30/fussball/yb_gewinnt_auch_in_basel

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. August 2009, 08:52 
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NZZ, 31.08.2009

Christian Schneuwly schoss YB in Nachspielzeit ins Glück

Auch der FC Basel vermochte die Young Boys nicht zu bezwingen. Durch einen Treffer von Christian Schneuwly in der Nachspielzeit gewann YB das Topspiel der 8. ASL-Runde verdient mit 2:1.

Bis zur 75. Minute durfte sich der FCB als glücklicher Sieger wähnen. Alex Frei hatte die Basler bereits nach sechs Minuten mit dem Kopf in Führung gebracht. Nach 22 Minuten reklamierten sie vergebens einen Foulpenalty, nachdem Marco Streller von Saif Ghezal mit einem Foul am Torschuss gehindert worden war.

Danach aber spielte nur noch der Gast. Noch vor der Pause vergab Seydou Doumbia den zu diesem Zeitpunkt noch unverdienten Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel aber war es ein Einbahnspiel auf das Gehäuse von FCB-Goalie Franco Costanzo. Im Minutentakt musste der Argentinier gegen Abschlussversuche von Doumbia (53.) und Marco Schneuwly (61./69.) retten, ehe der hochverdiente Ausgleich für die Berner doch noch fiel. Nach einer Flanke von Scott Sutter stand Doumbia am richtigen Ort und köpfelte wuchtig ein (75.).

Der FCB fiel danach völlig aus dem Konzept. Einzig Costanzo war noch auf der Höhe seiner Aufgabe. Erst klärte er gegen David Degen (78.), danach gegen Doumbia (79.) und nochmals gegen Degen (89.). Gegen den letzten Versuch von Joker Christian Schneuwly konnte aber auch er nichts mehr ausrichten. Schneuwly umkurvte mehrere Abwehrspieler, ehe er Costanzo den Ball frech durch die Beine schnippelte.

Der FCB blieb das fünfte Spiel in Folge sieglos und liegt nun bereits 13 Zähler hinter Spitzenreiter YB, der den sechsten Sieg in Serie feiert und die letzten drei Spiele in Basel allesamt gewinnen konnte. In der Tabelle liegen die Berner nun neun Punkte vor dem ersten Verfolger Luzern.

Basel - Young Boys 1:2 (1:0)
St.-Jakob-Park. -- 27 087 Zuschauer. -- SR Bertolini. -- Tore: 6. Frei 1:0. 75. Doumbia 1:1. 91. Christian Schneuwly 1:2.
Basel: Costanzo; Sahin, Cabral, Cagdas, Safari; Carlitos (64. Shaqiri), Huggel, Da Silva (46. Gelabert), Chipperfield (83. Almerares); Frei, Streller.
Young Boys: Wölfli; Ghezal, Dudar, Affolter; Sutter (83. Liechti), Hochstrasser (67. Christian Schneuwly), Yapi, Degen; Doumbia, Regazzoni, Marco Schneuwly (90. Mardassi).
Bemerkungen: Basel ohne Ferati, Marque, Perovic, Stocker, Zanni (alle verletzt). YB ohne Coly, Doubai und Raimondi (alle verletzt). Verwarnungen: 12. Hochstrasser (Foul), 33. Degen (Foul), 34. Wölfli (Reklamieren), 60. Safari (Foul), 63. Ghezal (Foul), 77. Huggel (Unsportlichkeit).

http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/sporttickerdepartment/urnnewsmlwwwsda-atsch20090830brz020_1.3450121.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. August 2009, 08:53 
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BAZ, 31.08.2009

«Im Moment brauchen wir nicht über die Meisterschaft zu reden»

Trainer Thorsten Fink sagt, dass sich der FC Basel nach der 1:2-Niederlage gegen die Young Boys «neu orientieren» müsse.

«Es war ein sehr gutes Spiel auf einem hohen Niveau», sagte Vladimir Petkovic, der Trainer von Tabellenführer YB. «In der ersten Halbzeit kam meine Mannschaft nicht so gut in die Partie und wir kassierten ein Tor. Nach der Pause haben wir gut gespielt. Nur das Tor hat gefehlt. Doch ich muss meinen Spielern gratulieren, dass sie cool geblieben sind. Die zwei Tore waren das Produkt von allem.»

«Bei uns war es umgekehrt», sagte Basels Trainer Thorsten Fink. «Wir haben gut begonnen und das 1:0 geschossen. Leider haben wir die Möglichkeit zu Konterchancen nicht gut genutzt.»

Dann erklärte der Deutsche, was der Grossteil der 27'000 Fans im «Joggeli» mit Schrecken hatten sehen müssen. «In der zweiten Halbzeit waren wir nicht mehr so konzentriert und konnten den Ball nicht halten. Gegen einen so spielstarken Gegner ist es besonders wichtig, den Ball zu halten. Deshalb haben wir zu Recht 1:2 verloren. Man hat gemerkt, dass der Gegner zehn Punkte Vorsprung und viel Selbstvertrauen hatte und nicht nervös geworden ist. Wir haben uns auf die Führung verlassen und nur auf den Konter zum 2:0 gewartet.»

Kritik an die erfahrenen Spieler

«Jetzt haben wir zwei Wochen Zeit, uns auszuruhen und die Fehler anzusprechen», sagte Fink, der die Nationalmannschaftspause nutzen will. Doch der ehemalige Profi von Bayern München sagt auch: «Wir müssen uns jetzt neu orientieren. Im Moment brauchen wir nicht über die Meisterschaft zu reden. Wir müssen uns Platz für Platz nach vorne arbeiten und dann können wir irgendwann wieder angreifen.» Derzeit haben die Basler 13 Punkte Rückstand auf die Young Boys.

Fink kritisierte auch seine Stars: «Heute waren bei uns nur zwei unerfahrene Spieler auf dem Platz: Cabral und Sahin. Cabral war einer der Besten. Die erfahrenen Spieler müssen Verantwortung übernehmen und auch einmal den Ball halten.» Ein klare Ansage an die designierten Leader wie Cagdas, Huggel, Frei, Chipperfield oder Streller. Torhüter Franco Costanzo kann er nicht gemeint haben. Der Argentinier verhinderte lange die Wende, ehe auch er machtlos war.

http://bazonline.ch/sport/fussball/Im-Moment-brauchen-wir-nicht-ueber-die-Meisterschaft-zu-reden/story/25509100

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. August 2009, 08:56 
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Blick, 31.08.2009

YB nicht zu schlagen!

Gegen Basel gewinnen die Young Boys auswärts mit 2:1 - und liegen jetzt mit neun Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze.

Sechs Minuten sind im St. Jakob-Park vor 27´087 Zuschauern gespielt, als YB-Verteidiger Dudar ein folgenschwerer Fehler unterläuft: Im eigenen Strafraum verliert der Argentinier den Ball, lässt ihn sich von Scott Chipperfield (33) abluchsen. «Chippy» reagiert blitzschnell, flankt präzise auf Frei – dieser trifft herrlich mit dem Kopf. Schon liegt der souveräne Leader hinten. Glück für YB, dass Marco Streller nach 22 Minuten keinen Elfmeter erhält.

Die Berner fangen sich ansonsten rasch, finden ins Spiel und trumpfen auch auswärts beim FCB auf. In der 32. Minute taucht YB-Topskorer Seydou Doumbia mutterseelenallein vor FCB-Keeper Costanzo auf, er lupft den Ball aber aufs Tornetz. Nach gut 40 Minuten verfehlt ein Schneuwly-Knaller das Ziel.

Im zweiten Spielabschnitt hat YB viele gute Möglichkeiten für einen Ausgleich. Franco Costanzo zeichnet sich aber gegen Doumbia (54.) und Marco Schneuwly (60.) aus, bewahrt sein Team mit starken Paraden vor dem 1:1.

Nach 75 Minuten werden die Berner belohnt: Scott Sutter flankt zur Mitte, Seydou Doumbia ist zur Stelle, versenkt den Ball mit dem Kopf. Bereits der siebte Saisontreffer des Ivorers.

Jetzt liegt die Führung für den Leader förmlich in der Luft: Basel wankt, YB versiebt die Chancen fast im Minutentakt.

Bis zur 91. Minute: Nach einen Doppelpass mit Regazzoni spitzelt der eingewechselte Christan Schneuwly – er erzielte im letzten Spiel gegen Sion seinen ersten Treffer in der Super League – den Ball an Costanzo vorbei. Der YB-Siegestreffer in der Nachspielzeit.

In der Tabelle liegt YB jetzt neun Punkte vor dem zweitplatzierten Luzern, zehn vor Zürich und sogar 13 (!) vor Basel. Wer hätte das vor Saisonbeginn gedacht?

Das Programm der Gelb-Schwarzen ist aber alles andere als einfach: Am Sonntag (13. September) müssen die Berner zum schwierigen Auswärtsspiel in Neuenburg antreten – und dann reist Meister FCZ in die Hauptstadt.

Wann findet die unglaubliche YB-Serie der Ungeschlagenheit ein Ende? (zbi)

Telegramm

Basel – Young Boys 1:2 (1:0)
St.-Jakob-Park. -- 27 087 Zuschauer. -- SR Bertolini. -- Tore: 6. Frei 1:0. 75. Doumbia 1:1. 91. Christian Schneuwly 1:2.

Basel: Costanzo; Sahin, Cabral, Cagdas, Safari; Carlitos (64. Shaqiri), Huggel, Da Silva (46. Gelabert), Chipperfield (83. Almerares); Frei, Streller.

Young Boys: Wölfli; Ghezal, Dudar, Affolter; Sutter (83. Liechti), Hochstrasser (67. Christian Schneuwly), Yapi, Degen; Doumbia, Regazzoni, Marco Schneuwly (90. Mardassi).

Bemerkungen: Basel ohne Ferati, Marque, Perovic, Stocker, Zanni (alle verletzt). YB ohne Coly, Doubai und Raimondi (alle verletzt). Verwarnungen: 12. Hochstrasser (Foul), 33. Degen (Foul), 34. Wölfli (Reklamieren), 60. Safari (Foul), 63. Ghezal (Foul), 77. Huggel (Unsportlichkeit).

http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/yb-nicht-zu-schlagen-127256

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. August 2009, 08:59 
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Der Bund, 31.08.2009

Berner Sturm und Drang auch in Basel

YB siegt weiter. Auch in Basel waren die Berner das bessere Team und siegten nach zwei Toren in der Schlussphase verdient 2:1. Der souveräne Leader liegt bereits 13 Punkte vor dem kriselnden FCB.

Bild
Jubel und grosse Freude. Die Young Boys feiern im St.-Jakob-Park den 2:1-Sieg gegen den FC Basel und den Ausbau der Tabellenführung. (Keystone)

Für die Beobachter im Stadion sah es danach aus, als habe der Ball das Tor verfehlt und sei im Aussennetz gelandet. Doch dann rannte Christian Schneuwly jubelnd zur Eckfahne, im Schlepptau die gesamte YB-Mannschaft. Es lief die 91.Minute im St.-Jakob-Park, und eben hatte der eingewechselte Angreifer das 2:1 erzielt. Wenig später war das Spiel zu Ende, die Young Boys feierten, während sich die Basler frustriert in die Kabine zurückzogen, wo sie lange ausharrten.

Mittlerweile ist es fast jedes Wochenende dasselbe: Die jeweilige Runde der Super League läuft für YB. Diesmal war es Meister Zürich, der beim Tabellenletzten Aarau nicht über ein 1:1 hinauskam. Zehn Punkte beträgt der Vorsprung der Berner auf den Titelverteidiger, auf Basel sind es sogar 13 Punkte. YB erarbeitete sich die Dominanz in der Schweizer Liga auch gestern mit einem cleveren Auftritt und harter Arbeit. In der sechsten Minute waren sie durch den Treffer Alex Freis in Rückstand geraten. Trotz guter Leistung und Chancenplus dauerte es bis zur 75.Minute, ehe Seydou Doumbia eine Flanke Scott Sutters mit dem Kopf zum Ausgleich verwertete. Und weil YB unter Trainer Petkovic gar nicht anders kann, als auf Sieg zu spielen, versuchte der Leader auch in Basel noch einen draufzusetzen. David Degen, Alberto Regazzoni, wieder Degen und dann Doumbia zwangen Costanzo im Minutentakt zu Paraden, ehe Schneuwly schliesslich traf.

Basel wie gelähmt

«Wir haben den Schweizer Meister gesehen», sagte ein Basler Fan beim Verlassen des Stadions. Er meinte damit nicht seine Mannschaft. Je länger das Spiel dauerte, umso lamentabler war der Auftritt des stolzen FCB. «Wir haben uns zu lange auf die 1:0-Führung verlassen», sagte Basel-Trainer Thorsten Fink. Nach dem Ausgleich der Young Boys erstarrte Finks Team wie der Hase vor der Schlange. Basel hatte dem Berner Angriffsfeuerwerk nichts entgegenzusetzen. Er habe von den erfahrenen Spielern vergeblich erwartet, dass sie das Heft in die Hand nehmen und Ruhe ins Spiel bringen, sagte Fink. Er meinte damit Benjamin Huggel, Scott Chipperfield und wohl auch Alex Frei, der nach seinem Treffer kaum noch Torgefahr ausstrahlte. «Stattdessen war mit Innenverteidiger Cabral einer der Jungen der stärkste Akteur in unserem Team.» Hingegen schloss Fink die Routiniers Atan Cagdas und Carlos Da Silva nicht in seine öffentliche Kritik mit ein.

Spieler, die er im Sommer nach Basel geholt hatte, die gestern aber genauso enttäuschten wie die langjährigen FCB-Führungsspieler. «Das Wort ‹Meistertitel› nehmen wir vorerst nicht in den Mund. Erst müssen wir uns an die Spitze zurückkämpfen», sagte der Deutsche, der mit seiner Mannschaft nur auf Rang sieben steht.

Gelassener Petkovic

Die Sorgen Vladimir Petkovics sind entsprechend der Tabellenlage anderer Natur. «Es gibt auch jetzt keinen Grund, euphorisch zu werden», betonte der YB-Trainer. Er lobte seine Equipe für ihre Ruhe auf der Suche nach dem Ausgleich: «Nach einem schwierigen Beginn haben wir immer besser ins Spiel gefunden. Aus einer stabilen Defensive kamen wir zu unseren Chancen und haben diese schliesslich genutzt.»

Gelassen blickt Petkovic der Zukunft entgegen. Nach den WM-Qualifikationsspielen spielt YB am 13.September in Neuenburg. Dass der Unterbruch den Lauf seiner Mannschaft bremsen könnte, befürchtet er nicht. «Wir können die Pause gebrauchen und werden den Rhythmus mit den Testspielen gegen Lausanne und Solothurn aufrechterhalten.»

http://www.derbund.ch/zeitungen/sport/-Berner-Sturm-und-Drang-auch-in-Basel-/story/13586967

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. August 2009, 08:59 
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Der Bund, 31.08.2009

Schneuwly und die traumhafte Realität

Christian Schneuwly hat in Basel das Siegtor erzielt. Er ist das jüngste Sinnbild für den YB-Hochgeschwindigkeitslauf durch die Liga.

Die Basler Stars verstecken sich am Sonntag um 18 Uhr in der Kabine, nur Goalie und Captain Franco Costanzo stellt sich vorerst den Medien. An diesem Tag können die FCB-Akteure nicht dem Kunstrasen und nicht dem Schiedsrichter die Schuld an der schlechten Leistung geben – sie waren gegen einen selbstbewussten, leichtfüssigen und spielstarken Gegner ganz einfach überfordert und wurden insbesondere in der Schlussphase vorgeführt. Andere stehen jetzt, wenige Minuten nach Spielende, im Mittelpunkt, und erstaunlicherweise ist Christian Schneuwly erneut die gefragteste Auskunftsperson. Der 21-jährige Offensivspieler hatte eine Woche zuvor – bei seinem ersten Einsatz für YB von Beginn an – gegen Sion beim 3:1-Sieg ein Tor erzielt. Und am Sonntag sass er nach Seydou Doumbias Rückkehr wieder auf der Bank, wurde aber Mitte der zweiten Halbzeit für Xavier Hochstrasser eingewechselt. «Ich habe sofort den unbedingten Siegeswillen im Team gespürt», sagt Schneuwly. «Wir hatten Basel gut im Griff und spielten auf ein Tor.»

Siegtor in der 91.Minute

Noch lagen die Young Boys bei Schneuwlys Eintritt 0:1 zurück, doch auf dem Rasen gab es beinahe nur eine Spielrichtung. YB drückte und rannte an, YB kombinierte und vergab Torchancen – und wurde doch bald belohnt. Nach Doumbias Ausgleich eine Viertelstunde vor Schluss war Christian Schneuwly einer der auffälligsten Akteure, immer wieder setzte er sich wie die Teamkollegen gegen geschockte und müde wirkende Basler durch. «Wir glaubten bis zum Schluss daran, noch ein Tor erzielen zu können», sagt Schneuwly. In der ersten Minute der Nachspielzeit war er es, der sich kraftvoll und mutig und nach einem Doppelpass mit Alberto Regazzoni in den FCB-Strafraum begab, auch den sonst guten Cabral überlief – und den Ball cool zwischen Costanzo und dem rechten Pfosten in die nahe Ecke spitzelte.

Auf Schultern wurde der Youngster von seinen Teamkollegen später getragen, und das TV, Radio und Zeitungen wollten von ihm wissen, ob er sich gerade wie im Traum vorkomme. «Nein, das ist doch die Realität», sagt Christian Schneuwly schmunzelnd. Es ist eine traumhafte Realität für einen, von dem noch vor zwei, drei Wochen keiner sprach, als es um den Höhenflug der Young Boys ging. Jetzt ist der jüngere Bruder von YB-Stürmer Marco Schneuwly das jüngste Sinnbild für den überzeugenden und attraktiven Berner Hochgeschwindigkeitslauf durch die Liga.

http://www.derbund.ch/zeitungen/sport/Schneuwly-und-die-traumhafte-Realitaet/story/17458054

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. August 2009, 09:01 
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Der Bund, 31.08.2009

Gut, besser, Young Boys

YB hat in Basel erneut überzeugt. Neben dem überragenden Seydou Doumbia brillierten fast alle Berner Akteure.

Marco Wölfli: Note 5 Hatte in Basel überraschend wenig zu tun. Beim Gegentor chancenlos, ansonsten souverän und sicher und mit guten Paraden.

Saif Ghezal: Note 5 Stark in den Zweikämpfen, der unbequeme Streller war aber ein gleichwertiger Gegner. Ghezal löste die heikle Aufgabe gut.

Emiliano Dudar: Note 5 Sein zögerliches Vorgehen ermöglichte das Basler Tor, als Dudar den Ball an Chipperfield verlor. Danach wie zuletzt meistens überragend. Ruhig und sehr abgeklärt im Abwehrzentrum.

François Affolter: Note 5,5 Der 18-Jährige spielte in Basel, als ob er schon zum 23.Mal im St.-Jakob-Park antreten würde. Die Nationalstürmer Frei und Streller hatten gegen Affolter einen sehr schweren Stand.

Scott Sutter: Note 5,5 Sutter war auf der rechten Seite ein Aktivposten und schaltete sich auch immer ins Angriffsspiel ein. Hervorragend erneut seine Flanken. Die beste führte zum Ausgleich durch Doumbia.

Gilles Yapi: Note 5,5 Der YB-Chef war auch in Basel der YB-Chef. Die Basler offerierten viel Raum, und Yapi war bei der Ballverteilung das beeindruckende Zentrum der Berner.

Xavier Hochstrasser: Note 5 Wie Degen früh verwarnt, konzentrierte sich der Abräumer auf die Defensive und gewann viele Zweikämpfe. Teilweise sehr giftig, wunderbarer Balldieb und ständiger Antreiber im Aufbau.

David Degen: Note 5 Hatte in der ersten Halbzeit Mühe und beging einige Fouls. Seine Steigerung war eklatant, und in der Schlussphase drehte der frühere Basler auf. Vergab zwei ausgezeichnete Torgelegenheiten gegen den überragenden Basel-Torhüter Costanzo.

Seydou Doumbia: Note 6 Unfassbar seine Wendigkeit, einmalig seine Schnelligkeit, unbändig der Wille, stets Richtung Tor zu spielen. Schoss den Ausgleich und war an unzähligen anderen Aktionen beteiligt, bei denen die Young Boys grosse Torgefahr ausstrahlten.

Marco Schneuwly: Note 5,5 Sein Wert kann nicht hoch genug eingeschätzt werden – Schneuwly rackerte und kämpfte wie immer, er gewann viele Kopfballduelle und war im Kombinationsspiel stärker als früher.

Alberto Regazzoni: Note 5,5 Regazzoni wirbelte, insgesamt schaute bei den starken Dribblings aber fast zu wenig heraus. Auch in der zweiten Hälfte agierte der Flügel auf hohem Niveau und bereitete das 1:2 vor.

Chr. Schneuwly: Note 5,5 Kam nach 67 Minuten für Hochstrasser und fügte sich toll ins selbstbewusste Team ein – und schoss das Siegtor.

Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht.

http://www.derbund.ch/zeitungen/sport/Gut-besser-Young-Boys/story/17184427

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