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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 19. September 2016, 11:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.09.2016  Zitat: «Solch ein Kommunikations-Gau darf nie mehr vorkommen»
Was ist bloss in der Führungsetage der Young Boys los? Die Rihs-Brüder haben in einer Medienkonferenz über ihre Sicht der Dinge gesprochen.
Ende der Medienkonferenz
«Hopp YB», ruft Andy Rihs zum Abschluss der Medienkonferenz.
Sind die Rihs-Brüder zu weit weg?
Andy Rihs:«Es ist ein Fehler passiert in der Kommunikation. Zum Teil bin ich schon etwas zu weit weg vom Geschehen. So etwas wird aber nicht mehr passieren. Kommunikation ist eine Grundvoraussetzung für die Glaubwürdigkeit.»
Fall Siegenthaler
«Urs ist von selbst zur Einsicht gekommen, dass er dem Verein so nicht mehr dienen kann», sagt Andy Rihs zum Siegenthaler-Abgang. «Das können wir nachvollziehen. Wir wollen ihm nichts vorwerfen, sondern sind ihm dankbar, dass er uns in so kurzer Zeit so viel erklärt hat. Er ist ein Experte mit einer klaren Meinung.»
Neue Situation
Durch den Abgang von Siegenthaler sei nun eine neue Ausgangslage entstanden, die man nun analysieren müsse, sagt VR-Präsident Hanspeter Kienberger.
Kompetenz im VR
Wer wird Siegenthaler ersetzen? «Gespräche sind am Laufen. Wir wollen jemanden, der grosse Fussballkompetenz hat. Ein ehemaliger Fussballer oder Trainer ist vorstellbar.» Es sei aber noch zu früh, um Namen zu nennen.
«Berner Lösung»
Andy Rihs: «Wenn eine Gruppierung kommen würde, die sich im grossen Stil beteiligen würde, dann wäre das schön. Dann müssten wir nicht mehr immer Geld hineinstopfen. Aber es kommt halt niemand. Es gibt doch auch noch ein paar Leute in Bern, die Geld haben.» Wird es im VR Veränderungen geben?
Wird es im VR noch weitere Veränderungen geben?
«Nein, ganz sicher nicht», sagt Andy Rihs.
Leiter Sport
Wer wird Leiter Sport? «Es ist noch kein Name bekannt», sagt Andy Rihs. «Das wird sich in den nächsten Tagen entscheiden.» Zurzeit würden Gespräche stattfinden.
Nachwuchs
Opfert YB die Meisterträume der Nachwuchsförderung? «Nein, das ist völlig falsch. Selbstverständlich wollen wir den Meistertitel», sagt Andy Rihs.
Finanzen
«Wenn budgetierte Posten nicht eingehalten wurden, haben wir das Portemonnaie aufgemacht», sagt Andy Rihs.
Hat Bickel zu viel Geld ausgegeben?
Andy Rihs: «Wir haben lange zu allem Ja gesagt. Die Resultate blieben aber aus. Wenn wir Spieler auf der Lohnliste haben, die seit zwei Jahren nicht gespielt haben, dann müssen wir etwas ändern. Die Verkäufe sind auch nicht gelaufen. Dadurch entstand ein wirtschaftliches Minus.» Budgets wurden nicht mehr eingehalten.
Wieso wurde der Entscheid nicht im Sommer getroffen?
«Der Entscheid ist schon länger gefallen. Nur der Zeitpunkt der Veröffentlichung wurde unglücklich gewählt. Wieso das so ist, darüber darf ich nicht sprechen. Es ist etwas vorgefallen, mit dem niemand gerechnet hat», sagt Andy Rihs.
Jetzt nochmals Andy Rihs
«Solch ein Kommunikations-Gau darf nie mehr vorkommen.» Aus einer dummer kleiner Sache sei ein Tsunami entstanden.
Verkauf?
«Wir werden den Verkauf irgendwann einmal anstreben», sagt Hans-Jürg Rihs. Wann das sei, ist noch völlig offen. Nochmals macht er klar, dass er sich eine Berner Lösung wünschte.
Jetzt spricht Hans-Jürg Rihs
Das Stade de Suisse sei ein Juwel und die Berner Sportgemeinde sei sehr ausgeprägt. «Bern ist sehr hoch anzusiedeln.» Er macht aber klar, dass man nicht für immer Investor bleiben will. «Wir wollen aber eine Berner Lösung. Es wäre gut, wenn sich eine Berner Gruppierung zusammenraufen würde und den Club übernimmt.» Das sei aber zurzeit noch kein Thema. Jetzt will man wieder mehr Leute ins Stadion locken.
Wie weiter?
Rihs will sich intern nach Lösungen umsehen. «Wir haben hier viele gute Leute.» Die sportliche Leitung habe das Vertrauen der Rihs-Brüder. Man wolle sportlich ehrgeizig bleiben, dort investieren, wo es den grösste «Return» gibt. «Wir werden ganz klar auf die Jugend setzten.» Top-Figuren werde es aber auch zukünftig geben.
Fall Bickel
Was haben die Rihs-Brüder Fredy Bickel vorzuwerden? «Es ist ein wirtschaftlicher Entscheid gewesen»,sagt Andy Rihs. Man habe einen Bruch machen müssen. «Wir haben das nicht gerne gemacht.» Über interne Angelegenheiten des Verwaltungsrat will Rihs nicht sprechen. Dennoch will man sich in den nächsten Wochen nochmals dazu äussern. Rihs spricht über Stärken
Rihs streicht nun die Sonnenseiten von YB hervor. «Wir haben neun verletzte Spieler, sind aber dennoch konkurrenzfähig.»
Missglückte Kommunikation
«Aus Gründen, über die ich nicht sprechen kann, wurde letzte Woche dieser Entscheid kommuniziert.» Rihs hätte damit lieber etwas gewartet. Für die missglückte Kommunikation entschuldigt er sich. «Wir haben uns ins mediale Offside gestellt.» Es sei ein Fall, der nicht hätte passieren sollen. «Ich würde heute lieber über Sport sprechen.» Nachwuchs stärken
«Lieber ein paar Nachwuchstrainer mehr, dafür ein teurer Star weniger», sagt Andy Rihs. Da könne man etwas steuern.
VR ist sich einig
«Das war keine improvisierte Übung», sagt Andy Rihs. Der ganze Verwaltungsrat hätte die Umstrukturierung über Monate geplant und sei sich einig gewesen, das Richtige zu tun.
Kompetenzen-Verteilung.
«Jetzt wird systematisch aufgebaut», sagt Andy Rihs. Über Geld will er nicht sprechen, sagt aber die letzten Jahre hätten ein grosses Minus ergeben. Über Zuschauer und TV-Beiträge sei das nicht zu ändern. Wie will er also YB selbsttragend machen? Rihs kommt auf die Umstrukturierung der Kompetenzen zu reden. Da habe sich Urs Siegenthaler angeboten. Er habe sich den ganzen Betrieb angeschaut und kam zum Schluss, dass etwas passieren müsse.
YB-Fans
Andy Rihs: «Wir sind keine Fussballexperten sondern Fussballfans.» Man habe sich neue Kompetenzen aneignen müssen. A. Rihs erzählt, was alles im Office-Background passiert. «Da sind über hundert Leute beschäftigt.»
Rückblick
«Wir sind immer noch die Nummer zwei der Schweiz», sagt Andy Rihs. Als er und sein Bruder eingestiegen sind, habe das noch anders ausgesehen. Sie hätten bei YB grosses Potenzial gesehen, «wenn mann alles richtig macht». Es habe eigentlich immer ziemlich gut ausgesehen.
Andy Rihs
Andy Rihs übernimmt das Mikrofon. Nach einer Begrüssung kommt er zur Sache. «Wir sind alle etwas überrascht worden.»
Medienkonferenz beginnt
Die Brüder Rhis haben die Champions Lounge betreten. Anstatt im Anzug erscheinen sie im YB-Polo-Shirt. Begleitet werden sie von VR-Präsident Hanspeter Kienberger.
Was bisher geschah
Die Young Boys blicken auf turbulente Tage zurück. Zwar konnte auf dem Rasen ein hoher Sieg im Schweizercup gefeiert werden, doch neben dem Platz brennt der Baum. Letzte Woche wurde bekannt, dass Sportchef Fredy Bickel und CEO Alain Kappeler den Club verlassen. Grund: Umstrukturierungen der Strukturen. Schnell sickerte durch, dass Verwaltungsratsmitglied Urs Siegenthaler dahinter steckt. Dessen Ansehen sank dadurch beim YB-Anhang ins Bodenlose. Die Fans brachten durch diverse Protestaktionen ihr Unverständnis für den plötzlichen Richtungswechsel zum Ausdruck.
Was bisher ungeklärt blieb: Was für eine Rolle spielen die Rihs-Brüder in dieser Angelegenheit? Liessen sie sich von Siegenthaler leichtsinnig einen Floh ins Ohr setzten? Oder steckt hinter der Umstrukturierung tatsächlich ein langfristig angelegter Plan? Um 11 Uhr stellen sie sich in der Champions Lounge des Stade de Suisse den Fragen der Journalisten. http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/13511179
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shalako
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Verfasst: Montag 19. September 2016, 11:49 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.09.2016  Zitat: Andy Rihs: «Dann müssen wir nicht immer Geld reinstopfen»
Nach den chaotischen Tagen nehmen am Montagmittag die YB-Investoren Andy und Hansueli Rihs Stellung. Bernerzeitung.ch/Newsnet berichtete live aus dem Stadion.
Fragerunde beendet
Damit ist die Medienorientierung beendet. Andy Rihs schliesst mit einem lauten «Hopp YB». In wenigen Minuten werden wir einige wichtige Aussagen als Videos publizieren.
Grundwerte erschüttert
SRF fragt, ob Rihs zu weit weg von YB ist, dass es möglich war, dass der Klub derart in den Grundwerten erschüttert wurden. «Eigentlich ist es etwas Oberbanales. Es geht um einen Fehler in der Kommunikation. Hätte ich den verhindern können, dann hätte ich das getan. Vielleicht bin ich zu weit weg, aber ich habe ja gesagt, das wird nie wieder passieren», sagt Andy Rihs. Eine transparente Kommunikation sei nötig, um die Glaubwürdigkeit nicht zu verlieren.
Sitzung vom Freitag
Urs Siegenthaler sei selber zur Einsicht gekommen, dass er zurücktreten müsse. «So kann man nicht mehr arbeiten, das geht einfach nicht», sagt Andy Rihs. Die Rechnung sei allerdings wegen minimalen Fehlern in der Kommunikation nicht aufgegangen. «Der Mann ist ja nicht out of the blue gekommen, er ist seit vielen Jahren beim Löw in einer wichtigen Rolle. Das war ein Experte par excellence», lobt Rihs den zurückgetretenen Verwaltungsrat Siegenthaler.
Fussballkompetenz im VR
«Auf VR-Ebene braucht es Fussballkompetenz, das ist klar, ehemalige Fussballer oder Trainer. Und die Sportkommission ist gut und dort wird auf dem Niveau die Qualität der Spieler diskutiert. Und dort wird auch geschaut, dass die Kirche im Dorf bleibt», weicht Andy Rihs auf die Frage unseres Sportredaktoren Dominic Wuillemin aus, wo der neue Sportchef im Organigramm angesiedelt sei.
Berner Lösung
«Wenn eine Berner Gruppe kommt und sich in grossen Stile beteiligen will, dann wäre das gut. Dann müssen wir nicht immer Geld reinstopfen. Die Idee ist schon lange da, aber es kommt einfach niemand. Es ist ja viel bequemer mit uns», sagt Andy Rihs. «Wir sind ja auch Berner, unser Heimatort ist Meinisberg, aber wir leben halt nicht hier», sagt Andy Rihs.
Tatsächlich wurde vergangene Woche auf Facebook die Gruppe «YB kaufen» gegründet, die bereits über 900 Likes bekommen hat:
Kompetenzen verteilen
«Die richtigen Leute sind da, aber wir müssen die Aufgaben verteilen», sagt Hansueli Rihs. «Es wird keine Veränderungen im Verwaltungsrat geben», betont Andy Rihs.
50 Millionen
Auf welche Zeitspanne bezieht sich diese Zahl, fragt die Nachrichatenagentur sda. «Diese 50 Millionen beziehen sich auf die letzten sieben Jahre, dieser Betrag wurde aber nicht nur für Spieler ausgegeben.»
BZ-Leserfrage: Ist es wirklich so, das YB nicht mehr mit aller Kraft einen Meistertitel anstrebt und „nur“ noch auf die Karte Jugend setzt?
«Selbstverständlich streben wir einen Titel an. Jede grosse Mannschaft strebt den Meistertitel an, für einige ist es allerdings ein Traum, für andere ein Ziel», beantwortet Andy Rihs die Frage des BZ-Lesers Adrian Ryf.
Geld ständiges Thema
«Wir haben ein Budget, wenn dieses eingehalten wird, kein Problem, wenn nicht, dann muss man etwas tun», sagt Andy Rihs.
BZ-Leserfrage: Welche Rolle spielt Werner Müller bei YB?
«Werner Müller ist einfach bei uns im Verwaltungsrat, das ist seine Rolle», sagt Andy Rihs auf die Frage des BZ-Lesers Lörru Notter (Aufruf von heute morgen bei uns auf der Homepage).
Fragerunde eröffnet
Warum ist der Entscheid nicht früher gefallen, fragt die NZZ. Andy Rihs: «Der Entscheid ist schon länger gefallen, aber der Zeitpunkt fehlte. Warum dies nun letzte Woche geschah, kann ich nicht sagen. Wir hätten das wohl in der Nationalmannschaftspause in zwei Wochen kommuniziert.» Der Entscheid sei vor drei Monaten gefallen, das gehe nicht so schnell.
Auch Kienberger entschuldigt sich
«Kommunikation ist ein Erfolgsfaktor und ich übernehme hiermit die Verantwortung. Und möchte mich hier entschuldigen», sagt Hanspeter Kienberger dazu.
Zurück zu Andy Rihs
«Der vergangene Kommunikationsgau muss der letzte gewesen sein», betont er. Das Umfeld sei hochkommunikativ und aus einem kleinen Ding kann es zu einem Riesending kommen. «Ich will hier niemanden kritisieren, aber wir sind ein öffentliches Unternehmen und Öffentlichkeitsarbeit ist ungemein wichtig», sagt Rihs. Insbesondere in so einem emotionalen Umfeld wie Fussball. «Ich entschuldige mich hiermit dafür», sagt Rihs.
Sport kommt vor Verkauf
Das Ziel sei allerdings, dass YB sportlich auf Vordermann gebracht werde. «Dass YB eines Tages verkauft wird, das streben wir an, aber wir wollen nichts überstürzen», so Hansueli Rihs.
Nun spricht Hansueli Rihs
«Wir sind hier in einem Juwel von einem Stadion und man muss den Brand YB europaweit hoch ansiedeln», sagt Hansueli Rihs. Es gebe immer wieder Leute, die Interesse zeigen, auch plumpe Versuche. «Wir wollen eine Berner Lösung. Am Schönsten wäre es, wenn sich eine Berner Gruppierung zusammenraufen würde und entscheiden würde: YB gehört zu Bern.» Ziele
«Wir wollen sportlich ehrgeizig bleiben. Wir wollen das Geld dort einsetzen, wo es rentiert. Wir wollen den Nachwuchs fördern, weil die 18-Jährigen besser lernen. Wir gehen auf die Jugend, ganz klar», fasst Rihs die Ziele zusammen. Man werde weiterhin aber auch grosse Namen im Team haben.
Offenes Verhältnis
«Wir wollen ein offenes Verhältnis haben, mit den Fans und der Öffentlichkeit», sagt Rihs. Er gibt zu, dass er in Frankreich verweilte und daher nur die Geschichten aus der Sonntagspresse kenne.
Ruhe reinbringen
Man wolle einen guten Trainer, einen guten Assistenztrainer und eine gute Mannschaft. Gut 50 Millionen seien bereits investiert worden. «Es geht nicht, dass man noch mehr braucht», sagt Andy Rihs. Man habe einen Bruch machen müssen. «Haben wir es gerne gemacht? Nein, niemand macht das gerne», sagt Rihs.
Der grosse Kübel
Rihs hat am Montagmorgen mit dem Cheftrainer Adi Hütter gesprochen. Die beiden sind sich einig: «Wir sind ein Team mit Biss.» Doch das bedeute nicht, dass morgen der grosse Kübel komme. «Im Nachhinein kannst du es vergessen»
Andy Rihs gibt zu: «Wir hätten eine offizielle Medienkonferenz geben sollen. Wir haben uns mit der Kommunikation ins mediale Abseits gestellt. Das hätte nicht passieren dürfen. Denn so sind viele Geschichsten erst entstanden.»
Aus den eigenen Runden
Wer die Cup-Partie vom Sonntag gegen Bazenheid gesehen hat, habe bemerkt, dass viele Junioren gespielt hätten. «Wir wollen Leute systematisch aufbauen und in Zukunft lieber einen Star weniger haben», betont Andy Rihs.
VR war sich einig
Beim Entscheid, dass der Sportchef Fredy Bickel gehen müsse, sei sich der Verwaltungsrat einig gewesen. Seit Monaten, das sei kein Schnellschuss gewesen.
So geht es nicht weiter
Man sei auf dem besten Weg gewesen, den Sport von YB vorwärtszubringen. Es werde nicht mehr gekleckst und daher habe man sich entschieden auf der Ebene Verwaltungsrat jemanden zu holen, der etwas von Sport verstehe. «Schlussendlich geht es um Geld», so Rihs. Wie viel Geld sie für YB ausgegeben haben, will er nicht sagen. Rihs will einen selbsttragenden Verein, das gehe nicht nur mit Zuschauern, da brauche es auch Sponsoren.
Mit Herzblut
«Wir sind YB-Fans und mit Herzblut dabei. Den Hanspi Kienberger haben wir geholt, damit er hintendurch aufräumt. Da sind nämlich mehr als 100 Leute hintendran», erklärt Rihs weiter.
Andy Rihs ist überrascht
«Ich bin überrascht, welche Reaktionen die Ereignisse von letzter Woche hervorgerufen haben», sagt Andy Rihs. Er betont, dass man auf Kurs sei, vier Jahre hintereinander auf Platz 2 abgeschlossen habe.
Start der Medienkonferenz
Andy und Hansueli Rihs sind eingetroffen. Mit ihnen dabei ist Verwaltungsratspräsident Hanspeter Kienberger.
Spycher als Sportchef?
Der ehemalige YB-Captain Christoph Spycher wird als möglicher Sportchef gehandelt. Seine Karriere in Bildern:
Vorschau
Am Montagmittag werden sich Andy und Hansueli Rihs vor den Medien erklären. Sie werden den Sparkurs erklären, sie werden sich ein bisschen beklagen, wie mit ihrem Geld in den letzten Jahren bei YB umgegangen wurde, sie werden Kommunikationsfehler zugeben und Verkaufsgerüchte dementieren. Hier geht es zur Einschätzung unseres Sportredaktoren Fabian Ruch. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24831041
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shalako
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Verfasst: Montag 19. September 2016, 14:27 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.09.2016  Zitat: Andy Rihs: «Wir haben uns ins mediale Offside gestellt»
Nach einer turbulenten Woche bei den Young Boys haben die Investoren Auskunft gegeben. Hansueli und Andy Rihs entschuldigten sich für gemachte Fehler auf der Kommunikationsebene und platzierten einen Aufruf bei solventen Bernern.
Nicht auf dem Rasen, aber in der Führungsetage haben sich vergangene Woche die Ereignisse bei YB überstürzt. Die am Dienstag publik gemachte Trennung von CEO Alain Kappeler und Sportchef Fredy Bickel sorgte für mächtig Wirbel im gesamten Umfeld – dies 2 Tage vor der Ouvertüre zur Europa League. Am Freitag kam es mit dem Ausscheiden von Urs Siegenthaler aus dem Verwaltungsrat zum erneuten Eklat.
Bei einem Mediengespräch im Stadion de Suisse waren am Montagvormittag Hansueli und Andy Rihs, seit 2008 die Investoren im Hintergrund, bemüht, die Wogen zu glätten. Immerhin: Das Brüderpaar verkündete keine neue Hiobsbotschaft. Stattdessen waren dies die wichtigsten Botschaften der beiden:
- Fehler wurden eingeräumt: Andy Rihs entschuldigte sich aufrichtig dafür, dass der Klub keine Medienkonferenz einberufen hatte, um über die gewichtigen Personalentscheide zu informieren. Er nannte dies einen «Kommunikations-GAU», der sich auf gar keinen Fall wiederholen dürfe. «Denn damit haben wir uns ins mediale Offside gespielt.» Der 73-Jährige sprach von einem Tsunami, der in der Folge über die Hauptstadt gefegt sei.
- Die sportlichen Ambitionen: Andy Rihs verlangte, dass das Fanionteam «sportlich keinen Schaden davontragen» dürfe. So bestätigte er zwar die neue Strategie mit verstärkten Bemühungen im Nachwuchsbereich. Er versicherte aber ebenso: «Wir bleiben auf jeden Fall ehrgeizig!»
- Zukunftspläne: Im Gegensatz zum Slogan «YB forever» machten die beiden Geldgeber klar, dass ihr Engagement nicht für «forever» gelte. Ihre Wunschvorstellung wäre ein Berner Modell. «Am schönsten wäre es, wenn sich eines Tages eine Berner Gruppierung zusammenraufen würde. Fremde Einflüsse streben wir nicht an», führte Hansueli Rihs aus. Darum betont er mit Blick auf die Nachfolgeregelung: «Wir werden nichts überstürzen.»
- Bickels lange geplanter Abgang: Erstaunlicherweise klärte Andy Rihs auf, dass man sich im Zug der geplanten Restrukturierung schon vor 3 Monaten darauf geeinigt habe, die Zusammenarbeit mit Fredy Bickel zu beenden. Dem Ex-Sportchef wird in erster Linie mangelnde Wirtschaftlichkeit vorgeworfen. http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... e-gestellt
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shalako
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Verfasst: Montag 19. September 2016, 14:35 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.09.2016  Zitat: Andy Rihs wünscht eine Berner Lösung
Nach dem selbstverursachten Chaos der letzten Woche rund um YB treten die Investoren vor die Mikrofone. Andy Rihs sagt klar, dass er YB verkaufen will - am liebsten mit einer Berner Nachfolgelösung.
Die Brüder Andy und Hansueli "Jöggi" Rihs - sie haben nach eigenen Angaben in den letzten sieben Jahren rund 50 Millionen Franken in die Young Boys investiert - warteten an einer Medienkonferenz im Stade de Suisse mit ein paar Neuigkeiten auf. Die erstaunlichste News betrifft die am letzten Dienstag bekanntgegebene Entlassung von Sportchef Fredy Bickel. Die Trennung von Bickel sei keineswegs ein Schnellschuss gewesen, vielmehr sei die Kündigung im Verwaltungsrat schon vor drei Monaten beschlossen worden. "Vor mindestens drei Monaten", wie Andy Rihs nachschob. Das hätte bedeutet, dass Bickel während der ganzen Saisonvorbereitung und während der ersten zwei Monate der Saison faktisch schon entlassen gewesen wäre, ohne etwas davon zu ahnen oder zu wissen.
Unter Fredy Bickel sei die Wirtschaftlichkeit nicht mehr gewährleistet gewesen, sagte Andy Rihs weiter. Der sportliche Ertrag war demnach zu gering im Vergleich mit den getätigten Investitionen respektive Transfers.
Können die von Andy Rihs genannten drei Monate zwischen Kündigungsbeschluss und Kündigung stimmen? Zweifel sind angebracht, denn vielleicht liegt auch nur ein nachvollziehbarer Irrtum vor. Die Brüder Rihs machten mehr als einmal kein Hehl daraus, dass sie Investoren seien, die für ihr Geld auch etwas zurückerwarten, aber keine Fussballfachleute. Andy Rihs sagte, er sei wegen seiner anderweitigen Geschäfte über die Vorgänge im YB-Verwaltungsrat "hier in Bern" nicht immer auf dem Laufenden. Das könnte auf einen Irrtum hindeuten. Zudem hatte Andy Rihs verschiedene Male Mühe, VR-Mitgliedern und Angestellten die korrekten Namen zu geben. So machte er aus dem neben ihm sitzenden VR-Präsidenten Hans-Peter Kienberger einen Kiener.
Die Rihs-Brüder zeigten andererseits Grösse, indem sie die verschiedenen Kommunikationspannen der letzten Woche auf sich nahmen und sich in aller Form dafür entschuldigten - bei den direkt betroffenen Medien, aber auch bei der Öffentlichkeit. "So etwas darf nie, nie wieder vorkommen", sagte Andy Rihs.
VR-Präsident Kienberger gab bekannt, dass die Nachfolgeregelung für das Amt des Sportchefs - der neue Titel wird "Leiter Sport" sein - im Gegensatz zu Kienbergers Darstellung von letztem Mittwoch noch nicht getroffen ist. Durch den kurzfristigen, zumindest zur Hälfte erzwungenen Abgang von Urs Siegenthaler, dem für den Fussballbetrieb zuständigen VR-Mitglied, habe sich eine neue Situation ergeben, die analysiert werden müsse.
Hatte man nach allen Andeutungen der VR-Spitze von letzter Woche annehmen dürfen, dass ein (wahrscheinlich deutsch sprechender) Ausländer neuer YB-Sportchef werden würde, könnte es jetzt durchaus eine Schweizer Lösung geben. Es ist derzeit wahrscheinlich, dass der Ur-Berner Christoph "Wuschu" Spycher angestellt wird, auch auf Druck der Öffentlichkeit.
Kienberger und Peter Marthaler, der Kommunikationsexperte innerhalb des Verwaltungsrats, hatten letzten Mittwoch klar festgehalten, dass YB künftig nur noch schwarze Zahlen werde schreiben müssen und dass kein Franken ausgegeben werde, den man nicht habe. Dieses Prinzip mag noch stimmen, aber Andy Rihs sagte andererseits, dass der Verein "sportlich keinen Schaden haben" werde.
Die Brüder machten den Eindruck, dass sie weiter auf YB setzen wollen. "Aber irgendwann wollen wir YB in andere Hände geben", sagte Andy Rihs. "Am besten wäre es, wenn unsere Nachfolger Berner wären." Nicht ohne Stolz erwähnte er, dass auch er und sein Bruder trotz ihres Zürcher Dialekts Berner seien. Rihs ist in der Tat ein Geschlecht aus dem Seeland. Der Heimatort der beiden ist Meinisberg. http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -130581364
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shalako
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Verfasst: Montag 19. September 2016, 18:04 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.09.2016  Zitat: Skurriler Auftritt des Klubbesitzers Andy Rihs
Gefangen im eigenen YB-Reich
Ein skurriler Auftritt des Klubbesitzers Andy Rihs zeigt, wie nah und fern er dem Stade de Suisse ist. YB wird ein Sparkurs verordnet und ein «Kommunikations-GAU» eingestanden. Es bleiben Fragen offen.
Der 45-minütige Auftritt sagt viel darüber aus, wie tief die strukturellen Mängel im Schweizer Klubfussball liegen, warum YB im Gerede ist, nicht vorwärtskommt, wiederholt Personen auswechselt, Strategien ändert. Vor allem aber legt die Performance dar, wie Andy Rihs tickt, er, 73 Jahre alt, Velo-Liebhaber, YB-Mitbesitzer, schwerreicher und bisweilen skurriler Unternehmer, den Genüssen des Lebens nicht abgeneigt, beeinflussbar, intuitiv handelnd.
In der Champions Lounge des Stade de Suisse empfängt Rihs die Medien. Neben ihm sitzen sein Bruder Hans-Ueli und der Verwaltungsratspräsident Hanspeter Kienberger. Rihs präsentiert sich salopp, trägt wie der kaum redende Bruder ein YB-T-Shirt und weist eigens auf seine gelb-schwarzen Ringelsocken hin.
«Das goht eifach nöd»
Rihs thematisiert die «ungefähr 50 Millionen», die er und sein Bruder über die Jahre in den Klub gesteckt hätten. Für ihn sind das «50 Chischte». Wie oft habe er in Bern gehört, es brauche «nomol es paar Chischte, nomol es paar Chischte» – «das goht eifach nöd». Man könne «nicht ewig Geld hineinstopfen».
Deshalb sei es, «godverdammi», zum Bruch gekommen. Deshalb habe man entschieden, sich vom CEO Alain Kappeler und vom Sportchef Fredy Bickel zu trennen. Dass dies zum «Kommunikations-GAU» und dazu zum Abgang des Verwaltungsrats Urs Siegenthaler geführt habe, bedauert Rihs. Er entschuldige sich bei allen dafür. Mea culpa.
Das ist schon einmal schön und gut. Im Übrigen bleibt retrospektiv allerhand abenteuerlich. Über die Zäsur in der operativen Führung sei «schon vor drei Monaten» entschieden worden, sagt Rihs. So lange wurde im Hintergrund an der neuen Lösung gewerkelt. Bis heute ohne Resultat. Vermutlich hat Kappeler den drehenden Wind gespürt und zuletzt den Weggang forciert, was die Führung auf dem falschen Fuss erwischt hat. Die Zeitspanne von zwölf Wochen deutet auf zwischenmenschliche Scherben hin. Da tauschten sich einige hinter dem Rücken anderer aus.
Auch Rihs vermochte nicht zu skizzieren, wohin die Reise YB führen soll. Künftig soll weniger Geld bereitgestellt werden. Man habe «gekleckert, gekleckert und gekleckert», das müsse jetzt anders gehen, mit «noch mehr Jungen». Man werde Personen wie Ernst Graf, den Leiter Nachwuchs, stärken, wie den Scout Stéphane Chapuisat oder Christoph Spycher, also Leute «aus der eigenen Küche» herausbringen. Oder anders ausgedrückt: «Lieber ein paar Nachwuchstrainer mehr und dafür einen teuren Star weniger.» Das klingt in der Theorie plausibel, braucht aber in der Praxis Widerstandskraft. Und, bizarr: So viele Junge wie YB unter Bickel hat kein anderer Super-League-Klub eingesetzt. Jeder Entscheid Bickels war genehmigt. Weil man in der Schweiz TV-Erträge laut Rihs «vergessen» könne, sei man auf Transfererlöse angewiesen. Da kam Bickel nicht weiter. Es hätte ihn indessen nicht gerettet, wenn ihm im Sommer ein Top-Transfer geglückt wäre.
Suche nach Berner Lösung
Bickel weg, Siegenthaler weg. Die Berner finden sich in Agonie wieder, zumal die Akte des Siegenthaler-Spezi Paul Meier als Bickel-Nachfolger kaum geöffnet wird. Einmal sagt Rihs: «Wir sind Investoren, aber nicht Fussballexperten.» Sie bestätigen, den Klub verkaufen zu wollen und bis jetzt vergeblich eine Berner Lösung angestrebt zu haben. Es habe doch auch in Bern Leute, «die Geld haben», aber «es chunnt niemer».
Der Auftritt veranschaulicht, wie gefangen die Rihs-Brüder in ihrem YB-Reich sind. Und wie weit weg von ihm. Rihs weiss den Namen des YB-Kommunikationschefs erst mit Hilfe und im zweiten Anlauf, er stolpert selbst über den Namen Kienbergers. Er hat Mühe, den YB-Verwaltungsrat namentlich aufzuzählen, und nennt den letzten Cup-Gegner zuerst Breitenrain und erst dank Support Bazenheid. Am Ende sagt Rihs laut «Hopp YB» ins leider ausgeschaltete Mikrofon. Die Botschaft ist gleichwohl zu hören. Die Szene ist sinnbildlich für YB im Rihs-Zeitalter. Sie zahlen «Chischte um Chischte», sagen zwischendurch, wie's läuft. Aber sie wissen nicht wirklich, wie's läuft und was ist. http://www.nzz.ch/sport/skurriler-auftr ... -ld.117581
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shalako
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Verfasst: Montag 19. September 2016, 18:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.09.2016  Zitat: «Es wird nicht mehr gekleckst»
von Peter Berger - Andy und Hansueli Rihs wollten am Montag die YB-Chaostage beenden. Aber es bleiben weiterhin Fragen offen.
«Das ist ein Kommunikations-GAU: Es muss das letzte Mal gewesen sein, dass so etwas passiert. Es muss. Dafür schaue ich persönlich», sagte Andy Rihs. Im Klartext: Die Abgänge von Sportchef Fredy Bickel und CEO Alain Kappeler wurden vergangenen Dienstag per Communiqué mitgeteilt. Weitere Auskünfte wurden nicht erteilt. Dann äusserte sich aber noch am selben Abend Verwaltungsrat Urs Siegenthaler. «Danach war der Schaden angerichtet und nicht mehr zu stoppen. Aus einer kleinen Sache ist ein riesiger Tsunami entstanden. Ein Shitstorm wurde entfacht», so Rihs.
Investor Rihs entschuldigte sich für «einen grossen Fehler. Wir hätten dringend eine Pressekonferenz machen sollen, an der wir uns hätten erklären sollen. Daraus ergab sich das Theater. Wir haben uns ins mediale Offside gespielt. Ich verstehe schon, wenn ihr (die Medien, Anm. d. Red.) sagt: ‹Seid Ihr eigentlich noch gebacken?›» Es sei nicht vorgesehen gewesen, dass der Entscheid bereits vergangene Woche an die Öffentlichkeit gelangt. «Ich hätte es lieber in der Nati-Pause kommuniziert. Aber aus einem internen Grund, den ich Ihnen nicht verraten darf, mussten wir es vergangene Woche tun.»
«Über 50 Millionen Franken investiert»
Rihs erklärte, dass der Entscheid, sich von Bickel zu trennen, schon seit Monaten feststand. «Wir haben Budgets, und wenn diese je länger je weniger eingehalten werden, dann muss man etwas tun. Das ist wie bei einer Firma, die nicht läuft», erklärte Rihs und bemängelte vor allem die zu kleinen Transfererlöse. Der Investor offenbarte, bislang «etwas über 50 Millionen Franken» in das Stadion und den Club investiert zu haben. «Aber jetzt wird nicht mehr gekleckst und gekleckst und gekleckst.» Und Hansueli Rihs ergänzte: «Jetzt hoffen wir, dass eine Berner Gruppierung kommt und uns davon befreit, ständig Geld einschiessen zu müssen.»
Nachwuchs fördern
Da aber keine Berner Lösung in Sicht ist, machen die Gebrüder Rihs vorerst weiter. «Aber wir investieren nun in etwas, das uns etwas zurückgibt», so Andy Rihs. «Das ist der Nachwuchs. Wir zahlen für die Jungen lieber ein paar Trainer mehr und leisten uns dafür einen Star weniger.»
Spycher als Sportchef?
Dazu suchen die Investoren im Verwaltungsrat nach Siegenthalers Abgang eine neue Person mit hohem Fussball-Sachverstand. Unverzüglich soll auch die Bickel-Nachfolge gelöst werden. Die ursprünglich vorgesehene – von Siegenthaler vorgeschlagene – Lösung dürfte nicht umgesetzt werden. Naheliegender ist, dass der bisherige Talentmanager Christoph Spycher neuer Sportchef wird. http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/16843982
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shalako
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Verfasst: Montag 19. September 2016, 18:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.09.2016  Zitat: Die YB-Besitzer verzichten aufs grosse Aufräumen
Der YB-Verwaltungsrat hat sein Schicksal nun in den eigenen Händen.
Mit viel Spannung war der Auftritt der beiden YB-Besitzer Andy und Hans-Ueli Rihs im Stade de Suisse erwartet worden. 45 Minuten dauerte der Medientermin, zunächst erläuterten die Rihs-Brüder ihre Sicht zu den Geschehnissen der letzten Woche, danach beantworteten sie eine Reihe von Fragen. Was weiss man nun Neues? Nicht viel! Fast alles bleibt, wie es ist. Dennoch gab es einige klärende Ausführungen.
Klar ist nun, dass die ganze Sache letzte Woche ungewollt ins Rollen gekommen ist. Geplant war die Publikmachung der Trennung von Sportchef Bickel und CEO Kappeler offenbar erst zu einem späteren Zeitpunkt, obwohl die Absetzungen schon drei Monate vorher im Verwaltungsrat beschlossen worden waren. Über die Gründe wollten sich die YB-Besitzer nicht weiter äussern, das sei eine interne Angelegenheit.
Der «Kommunikations-GAU», wie Andy Rihs die Öffentlichkeitsarbeit des Verwaltungsrat bezeichnete, bleibt ohne Konsequenzen. Es werde bei der aktuellen Zusammensetzung des Gremiums «keine Veränderungen» geben, betonte Andy Rihs. Einzig die Vakanz von Siegenthaler als Verantwortlicher des sportlichen Bereichs wird wie erwartet neu besetzt. Die unmissverständliche Forderung, dass dies «das letzte Mal war, dass so ein GAU passiert», darf aber als Ultimatum an den Verwaltungsrat gedeutet werden.
Die Rihs-Brüder betonten auch noch einmal, dass das Clubmotto zwar «YB forever» heisse, was aber nicht für ihr Engagement gelte. Verkaufsdruck bestehe aber nicht. Sie favorisieren weiter eine «Berner Lösung», weil sie keine Fremdbestimmung wünschen.
Und wer YB kaufen will, weiss jetzt, dass es dazu zwischen 90 und 120 Millionen Franken braucht. Dies lässt sich aus dem Deal ableiten, den Hans-Ueli Rihs den 30 Medienvertretern schmunzelnd vorschlug, dass man ins Geschäft käme, wenn jeder der Anwesenden 3 bis 4 Millionen investiere. Die Besitzer erklärten gleichzeitig aber auch, dass sie in den letzten sieben Jahren – inklusive der Übernahme aller Aktien – total 50 Millionen in den Betrieb in Bern stecken mussten, um das Budget jedes Jahr ausgeglichen zu gestalten.
Wie geht es nun weiter bei YB? Der umstrittene Verwaltungsrat erhält eine letzte Chance. Er muss rasch einen neuen sportlichen Leiter bestimmen, wobei eine interne Lösung mit Christoph Spycher als Bickel-Nachfolger favorisiert wird. Und er steht unter Druck, im Gremium selber eine vertrauenswürdige und kompetente Figur für den Fussballbereich zu installieren. Der YB-Verwaltungsrat hat sein Schicksal dabei in den eigenen Händen. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Di ... y/24932278
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shalako
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Verfasst: Montag 19. September 2016, 18:31 |
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19.09.2016  Zitat: Die YB-Besitzer verzichten aufs grosse Aufräumen
Der YB-Verwaltungsrat hat sein Schicksal nun in den eigenen Händen.
Mit viel Spannung war der Auftritt der beiden YB-Besitzer Andy und Hans-Ueli Rihs im Stade de Suisse erwartet worden. 45 Minuten dauerte der Medientermin, zunächst erläuterten die Rihs-Brüder ihre Sicht zu den Geschehnissen der letzten Woche, danach beantworteten sie eine Reihe von Fragen. Was weiss man nun Neues? Nicht viel! Fast alles bleibt, wie es ist. Dennoch gab es einige klärende Ausführungen.
Klar ist nun, dass die ganze Sache letzte Woche ungewollt ins Rollen gekommen ist. Geplant war die Publikmachung der Trennung von Sportchef Bickel und CEO Kappeler offenbar erst zu einem späteren Zeitpunkt, obwohl die Absetzungen schon drei Monate vorher im Verwaltungsrat beschlossen worden waren. Über die Gründe wollten sich die YB-Besitzer nicht weiter äussern, das sei eine interne Angelegenheit.
Der «Kommunikations-GAU», wie Andy Rihs die Öffentlichkeitsarbeit des Verwaltungsrat bezeichnete, bleibt ohne Konsequenzen. Es werde bei der aktuellen Zusammensetzung des Gremiums «keine Veränderungen» geben, betonte Andy Rihs. Einzig die Vakanz von Siegenthaler als Verantwortlicher des sportlichen Bereichs wird wie erwartet neu besetzt. Die unmissverständliche Forderung, dass dies «das letzte Mal war, dass so ein GAU passiert», darf aber als Ultimatum an den Verwaltungsrat gedeutet werden.
Die Rihs-Brüder betonten auch noch einmal, dass das Clubmotto zwar «YB forever» heisse, was aber nicht für ihr Engagement gelte. Verkaufsdruck bestehe aber nicht. Sie favorisieren weiter eine «Berner Lösung», weil sie keine Fremdbestimmung wünschen.
Und wer YB kaufen will, weiss jetzt, dass es dazu zwischen 90 und 120 Millionen Franken braucht. Dies lässt sich aus dem Deal ableiten, den Hans-Ueli Rihs den 30 Medienvertretern schmunzelnd vorschlug, dass man ins Geschäft käme, wenn jeder der Anwesenden 3 bis 4 Millionen investiere. Die Besitzer erklärten gleichzeitig aber auch, dass sie in den letzten sieben Jahren – inklusive der Übernahme aller Aktien – total 50 Millionen in den Betrieb in Bern stecken mussten, um das Budget jedes Jahr ausgeglichen zu gestalten.
Wie geht es nun weiter bei YB? Der umstrittene Verwaltungsrat erhält eine letzte Chance. Er muss rasch einen neuen sportlichen Leiter bestimmen, wobei eine interne Lösung mit Christoph Spycher als Bickel-Nachfolger favorisiert wird. Und er steht unter Druck, im Gremium selber eine vertrauenswürdige und kompetente Figur für den Fussballbereich zu installieren. Der YB-Verwaltungsrat hat sein Schicksal dabei in den eigenen Händen. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Di ... y/24932278
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shalako
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Verfasst: Montag 19. September 2016, 23:38 |
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19.09.2016  Zitat: «Hopp YB»
Nach einer sehr ereignisreichen Woche beziehen die YB-Investoren Andy und Hansueli Rihs am Montag Vormittag an einem Mediengespräch im Stade de Suisse Stellung.
Sie sind ein Hingucker, die gelb-schwarzen Socken von YB-Investor Andy Rihs. Mit seinem Bruder Hansueli ist er am Montagvormittag in die Champions Lounge des Stade de Suisse gekommen, um nach einer Woche voller Wirren und Wendungen Klarheit zu schaffen.
Die Brüder tragen Tenü légère, Jeans und ein YB-Shirt. Sie werden von Verwaltungsratspräsident Hanspeter Kienberger begleitet (seine Socken sind gelb-schwarz gepunktet).
Kienberger trägt Anzug, er sieht aus wie ihr Chef. Dabei ist es gerade umgekehrt. Der Anzugträger hat in der folgenden Stunde nicht viel zu sagen. Andy Rihs meint: «Wir sind Fans von YB. Das sieht man auch an meinen Socken.»
Wir sind Fans von YB. Das sieht man auch an meinen Socken. YB-Investor Andy Rihs
Nach der Medienkonferenz posieren die beiden Besitzer für den Fotografen auf dem Balkon der Champions Lounge, im Hintergrund das Stadion. Es ist ihr Stadion, ihr Klub. Doch etwas stimmt mit dem Bild nicht.
Das Lachen von Hansueli Rihs wirkt gequält. Andy lacht gar nicht. Ihnen ist nicht danach zumute. Sie haben turbulente Tage hinter sich.
Anfang letzter Woche wusste Andy Rihs nicht, dass er die nächste in gelb-schwarzen Socken in Angriff nimmt. Sein Plan sah anderes vor, er dachte, eine Medienmitteilung würde genügen, um einen weiteren Strategiewechsel zu verkünden.
Er glaubte, ein paar Zeilen würden dazu reichen, die Trennung von Sportchef Fredy Bickel und CEO Alain Kappeler zu begründen. Die Medienmitteilung war zwar nicht seine Idee, ihre Folgen hat aber auch er unterschätzt.
Aus einer kleinen Sache wurde ein Tsunami, wie er sagt. Die Ereignisse der letzten Woche haben Andy Rihs aus den Socken gehauen.
Über das Wochenende war der 73-Jährige in Frankreich. Er besitzt ein Weingut, investiert in Start-ups, ihm gehört die Velomarke BMC, ein Rennteam. Der Fussball, die Young Boys, müssen um seine Aufmerksamkeit kämpfen.
Sie verlieren oft. Immerhin weiss der Milliardär, dass YB am Sonntag im Cup gewonnen hat. Mit dem Gegner tut er sich schon schwerer, Bazenheid fällt ihm erst auf Zuruf ein.
Das kann passieren, Andy Rihs redet viel am Montag Vormittag. Er findet, bei YB liege nichts im Argen, schon gar nicht im sportlichen Bereich. «Wir sind die klare Nummer 2 der Schweiz.» Die letzte Woche erklärt er sich anders.
Er sagt: «Eigentlich ist es etwas Oberbanales. Es geht um einen Fehler in der Kommunikation.» Und: «Wir sind ein öffentliches Unternehmen, und Öffentlichkeitsarbeit ist ungemein wichtig. Insbesondere in so einem emotionalen Umfeld wie Fussball.
Ich entschuldige mich hiermit dafür.» Künftig will er die Kommunikation überwachen. Er will auf Details achten. Auf Oberbanales. Auf Socken. Aber geht das aus der Ferne?
Es war im vergangenen April. Christian Constantin sass in der Geschäftsstelle des FC Sion. Im Raum hingen etliche Bilder, von ihm selber.
Irgendeinmal kam Constantin auf die Rihs-Brüder zu sprechen, er nannte sie gute Kerle, sportbegeistert, aber er meinte auch, ein Fussballklub lasse sich nicht aus der Distanz führen. Er sagte über sie: «Wenn du in Zürich bist, ist das schon weit entfernt.»
Constantin und die Rihs-Brüder, sie interpretieren ihre Rolle grundlegend anders. Der eine ist Präsident, Sprachroh, Sportchef, manchmal auch Interimstrainer, die anderen sehen sich als reine Investoren.
Und sie wollen irgendeinmal auch Geld erhalten für das Geld, dass sie ausgegeben haben. ROI (Return on Investment) nennt sich das in ihrer Sprache. Constantin redet anders. Gemein ist ihnen das Ziel, Erfolg haben zu wollen. «YB», sagt Hansueli Rihs, «soll wieder Freude bereiten.» Enthusiastisch klingt er dabei nicht.
50 Millionen haben die Brüder in den letzten sieben Jahren investiert, sagen sie am Montag. Es ist Geld, dass ihnen hin und wieder Freude eingebracht hat, öfter aber Ärger und Kummer.
Auch weil sie selbst mehr als einmal ihre Meinungen änderten, die Strategie anpassten, wichtige Positionen anders besetzten, sich beeinflussen liessen, mal von dem Einflüsterer, dann wieder von einem anderen.
Nun haben die Brüder eigentlich genug, sie möchten sich nach elf Jahren zurückziehen, sie wollen YB verkaufen. Trotz gelb-schwarzen Socken. Das Ziel sei es, eine Berner Lösung zu finden, sagt Hansueli Rihs. Zuversichtlich ist er nicht. «Es ist ja viel bequemer mit uns», sagt Andy.
Und so bleiben die Rihs- Brüder an Bord, ob sie wollen oder nicht. Ganz am Schluss des einstündigen Medientermins ruft Andy Rihs in den Raum: «Hopp YB.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23920154
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shalako
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Verfasst: Montag 19. September 2016, 23:46 |
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19.09.2016  Zitat: Wenn der Zirkus YB in der Champions Lounge zur Vorstellung bittet
Die YB-Besitzer Andy und Hansueli Rihs und der Versuch, das personelle Debakel der vergangenen Woche zu erklären.
Im Stade de Suisse gibt es eine sogenannte Champions Lounge. Dort, im 3. Stock, hoch über dem Spielfeld, hängen die Bilder längst vergangener, erfolgreicher Tage der Berner Young Boys. Im neuen Stadion (2005 eröffnet) durfte der Traditionsklub bezeichnenderweise noch nie einen Triumph feiern. Der letzte Titel, der Cupsieg 1987, wurde im altehrwürdigen Wankdorf errungen. Eine Champions Lounge, aber vermutlich bald 30 Jahre ohne Titel. Treffender könnte man das YB-Dilemma – das Auseinanderklaffen von Anspruch und Realität – gar nicht nicht aufzeigen.
In ebendieser Champions Lounge bitten die Gebrüder Andy und Hansjörg Rihs, die beiden Klub- und Stadionbesitzer, sowie VR-Präsident Hanspeter Kienberger zum Rundtischgespräch. Nach den turbulenten Tagen, die die Young Boys in ihren Grundfesten erschüttert hatten, herrscht dringender Erklärungsbedarf. Die überstürzte Absetzung von Sportchef Fredy Bickel und CEO Alain Kappeler vor einer Woche sowie die folgende Realsatire um Verwaltungsrat Urs Siegenthaler, der schliesslich am Freitag das Handtuch warf, zeigten wieder einmal auf, wie orientierungslos das YB-Schiff dahinschippert.
Nun also wollen die Gebrüder Rihs Licht ins Dunkel bringen. Andy (72) hat zur Feier des Tages gelb-schwarze Ringelsocken angezogen und propagiert damit gleich seine Liebe zum Klub («Ich bin nicht nur Besitzer, ich bin auch Fan»). Kienberger trägt untenrum Gelb mit schwarzen Punkten. Einen Moment wähnt man sich im Zirkus, wo sich lustig verkleidete Clowns bemühen, das Publikum zu unterhalten.
Clownesk wirken durchaus auch die folgenden Erklärungsversuche von Andy Rihs. Er redet zwar unglaublich viel, hat dabei einige Mühe mit den Namen seiner VR-Kollegen und kann sich nicht mehr an den Cup-Gegner der Berner am letzten Wochenende erinnern («Breiten..., ääh Barzenheid»). Wirklich viel Erhellendes kommt am Ende der 45-minütigen Veranstaltung aber nicht heraus. Die Antworten auf die drängendsten Fragen:
Warum Fredy Bickels Freistellung derart überstürzt kommuniziert wurde, obwohl dessen Abgang bereits seit drei Monaten (!) beschlossene Sache war? «Dazu können wir nichts sagen», so Andy Rihs. Vorgesehen sei ein geordneteres Vorgehen zu einem späteren Zeitpunkt (Nati-Pause im Oktober?) gewesen. «Doch es gab Entwicklungen, die ein sofortiges Handeln nötig machten.» Dass man bei dieser Gelegenheit nicht gleich eine Pressekonferenz einberief und sauber kommunizierte, bezeichnet Rihs als «grossen Fehler, für den wir uns auch entschuldigen». Damit hätte man sich den ganzen Schlamassel ersparen können.
Sportchef immer noch unbekannt
Warum Bickels Nachfolger als Sportchef, der ja offenbar schon feststand, immer noch nicht bekannt ist? «Es ist so, dass der Mann mit Sportkompetenz fehlt. Deshalb ist die Ausgangslage neu. Das ist jetzt eine vordringliche Aufgabe. Denn die operative Leitung im Sport muss sofort funktionieren. Da wird in dieser Woche einiges passieren», erklärt Andy Rihs die Folgen von Siegenthalers Abgang aus dem VR. In der Poleposition für das Amt des Sportchefs steht nicht mehr Paul Meier, sondern neu Ex-Captain Christoph Spycher.
Wie sieht die neue Strategie der Young Boys aus? Es soll vermehrt in den eigenen Nachwuchs und dort in bessere Trainer investiert werden. Die Rihs-Brüder rechnen vor, dass sie in den sieben Jahren als Klub-Besitzer gegen 50 Millionen Franken aus dem eigenen Sack eingeschossen hätten. Eine Zahl, die Bickel schliesslich den Job gekostet hat. «Es geht einfach nicht, dass man jedes Jahr sagt: noch ein paar Millionen, noch ein paar Millionen. Man investiert gerne, wenn man einen Return-on-Investment hat.» Bis vor wenigen Monaten war Bickel aus Sicht der Rihs-Brüder noch «der beste Sportchef der Schweiz».
Was ist mit den öffentlich gewordenen Verkaufsabsichten? Hansueli Rihs: «Wir sind hier in einem Juwel von einem Stadion und man muss den Brand YB europaweit hoch ansiedeln.» Es gebe immer wieder Leute, die Interesse zeigen. «Wir wollen eine Berner Lösung. Am schönsten wäre es, wenn sich eine Berner Gruppierung zusammenraufen würde.» Ein Traum, der momentan so weit von der Realität entfernt ist wie der nächste YB-Meistertitel. http://www.aargauerzeitung.ch/sport/wen ... -130582073
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