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Fanpass - ist das die Lösung?
Ja - Personalien abgeben ist ok um die nötige Sicherheit zu gewährleisten 11%  11%  [ 4 ]
Ist mir eigentlich egal was der Verband will 14%  14%  [ 5 ]
Nein - Identitätskontrollen gehen mir eindeutig zu weit! 74%  74%  [ 26 ]
Abstimmungen insgesamt : 35
 
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 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Juli 2006, 14:21 
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Registriert: Mittwoch 17. August 2005, 13:47
Beiträge: 205
Wohnort: Wankdorf D4 / Veltins-Arena N3
Tribun hat geschrieben:
- Remember 1933-1945 GESTAPO

- Remember 1950-1989 STASI

- Remember 1972-24.11.1989 PUK BUPO 900000 Personenbezogene Daten


Sehr schön, Dein Vergleich. Genau das ist es, der Vergleich mit der GeStaPo und der StaSi hinkt überhaupt nicht, sondern trifft es genau auf den Punkt.

Wir hatten den Fichenskandal und keiner hat was daraus gelernt...

Damals, nach dem Fichenskandal hat's gross geheissen, es gebe so was nicht mehr - und jetzt, sind wir wieder genau gleich weit. Hatte übrigens damals als 15-jähriger Junge auch eine Fiche, weil ich mit den Eltern mehrere Male in damalige Warschauer Pakt Staaten gereist war. Ieu, chönnt ja schliesslech e böse böse sowjetische Spion si, nämlech...

_________________
:ybfahne2: :wave: :ybfahne1:

Und überhaupt: :heul_doch:


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 Betreff des Beitrags: Warschauerpakt
 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Juli 2006, 14:36 
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Registriert: Dienstag 30. Mai 2006, 19:37
Beiträge: 80
Wohnort: Lorraine
Ja du vieleicht nicht! Aber deine Eltern waren sicher Spione! ; )

Guter vergleich! Die Gästesektoren in den Stadien ist der heutige Warschauer Pakt und die Fans allea AL Kaida Kämpfer! yeahhh!

_________________
Lucarelli zu YB-Moggi in den Knast!


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 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Juli 2006, 15:03 
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Registriert: Freitag 7. Juli 2006, 15:43
Beiträge: 4
Wohnort: --- berne west ---
neinei, d Gastfans (darf me itz ou nümme schribe, tönt viu z guetmütig) d terrorischte (=neudeutsch Gästefans) mobilisieren die Homeland Security (=GESTAPO Heimstadt) um die Sicherheit der VereingtenStadienSchweiz zu gewährleisten, so wyt si mir scho.................... ohne mich, ohne registry aber immer treu dem BSC

_________________
--- nonqaum solis, semper fidelis ---


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 18. Juli 2006, 16:25 
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Registriert: Sonntag 16. Mai 2004, 14:39
Beiträge: 801
Wohnort: Bernensis
Stellungnahme des Dachverbandes "gäubschwarzsüchtig" zur Registrationspflicht für Auswärtsfans

Die Swiss Football League hat am vergangenen Freitag diverse Massnahmen zur Sicherheit in den Schweizer Stadien beschlossen. Dabei steht eine Registrationspflicht für Auswärtsfans im Mittelpunkt dieses Pakets. Für die Gästeblöcke werden zukünftig nur noch durch den eigenen Verein personifizierte Tickets abgegeben. Wer also in Zukunft seine Mannschaft im Gästeblock unterstützen will, kann dies nur noch nach Angabe seines Namens und unter Vorlegung eines Ausweises tun.

Die beschlossenen Massnahmen sind weder dazu geeignet Gewalttäter von den Stadien fernzuhalten, noch werden dadurch die so genannten „normalen“ Fans vor Gewalttaten geschützt. Die Registrationspflicht dient vielmehr der potenziellen Kriminalisierung aller aktiven Fussballfans. Die Sicherheit in den Stadien wird durch diese wenig durchdachten Sofortmassnahmen sogar noch verschlechtert. Durch das Abwandern von Gästefans in andere Sektoren des Stadions und der damit verbundenen Durchmischung von Heim- und Gästefans wird hier unnötig ein grösseres Gefahrenpotenzial herbeigeführt.

In der Schweiz wird zu Recht immer wieder auf den hohen Stand des Datenschutzes verwiesen. Die Swiss Football League hat aber zu den kommunizierten Massnahmen keine verbindlichen Regelungen über den Umgang mit den erhobenen Daten bekannt gegeben. Bis jetzt ist uns nicht bekannt, inwiefern diese verwendet, an wen sie weitergegeben und wie lange sie aufbewahrt werden können. Dem Missbrauch ist damit Tür und Tor geöffnet, auch weil ehrenamtliche Funktionäre der Vereine kaum die nötigen Kenntnisse besitzen um mit diesen Daten verantwortungsvoll umzugehen.

Die Swiss Football League betont immer wieder bei jeder Gelegenheit, die präventive Fanarbeit sei ein wichtiger Bestandteil ihrer Sicherheitspolitik für die Stadien. Die beschlossenen Massnahmen beweisen aber einmal mehr das Gegenteil. «gäubschwarzsüchtig» lehnt die rein repressiven Mittel dieses beschlossenen Massnahmenpakets ab und ist überzeugt, dass dadurch keine Probleme gelöst werden und stattdessen sogar neue entstehen werden.

Für den Erwerb von Auswärtstickets werden wir uns nicht registrieren lassen. Der Boykott der beschlossenen Massnahmen ist in den Augen von «gäubschwarzsüchtig» die einzige Möglichkeit des Protests gegen die Repression seitens der Swiss Football League.

Solange die Regelung mit der Registrierung in Kraft ist, werden wir die Auswärtsspiele von einem neutralen Sektor aus betrachten. Diese Massnahme richtet sich in keiner Weise gegen die Mannschaft des BSC Young Boys.

«gäubschwarzsüchtig» steht einer konstruktiven, breit abgestützten Fanarbeit positiv gegenüber. Diese wird aber nur durch offene Kommunikation, integrative Projekte und Prävention erreicht. Die offene Kommunikation zwischen Verein und Fans sollte dabei ein wichtiger Bestandteil sein.

Abschliessend bleibt festzuhalten, dass Fans und deren Organe selten bis nie in Gespräche eingebunden werden. Jüngstes Beispiel ist der FC Basel, wo die Vertreter des Fanprojektes nicht an den runden Tisch eingeladen wurden, obwohl diese über den grössten Erfahrungsschatz bezüglich Fans und deren Umfeld besitzen. «gäubschwarzsüchtig» ist auch davon überzeugt, dass nicht alle Vertreter der Vereine dieses Massnahmenpaket ohne Bedenken unterschrieben haben, sondern auch an ihren Ruf bei der Swiss Football League gedacht haben.

Auf eine faire Behandlung aller Matchbesucherinnen- und Besucher, zu denen wir Fans auch gehören,

«gäubschwarzsüchtig», Dachverband der YB-Fanclubs


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 18. Juli 2006, 22:35 
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Registriert: Dienstag 8. November 2005, 20:18
Beiträge: 907
Wohnort: Bärn
die zürcher südkurve hat übrigens eine grossleinwand vor ort (Luzern) organisiert, falls sie nicht ins Stadion gelassen werden.

_________________
Ska Timer (1012997)

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meetyourmeat


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 19. Juli 2006, 12:28 
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Registriert: Mittwoch 19. Juli 2006, 11:48
Beiträge: 124
Gonzo hat geschrieben:


Es ist halt schon so, wenn der Aufwand zur Ticketbeschaffung zu umständlich wird, wird sich das in den Zuschauerzahlen ausdrücken. Aber die Vereine wollen es ja scheinbar nicht anders. :roll:


kann ich, so quasi als direktbetroffener, bestätigen. nicht jeder yb fan wohnt zwingend in bern und umgebung. wenn ich das richtig gelesen habe, ist es bei yb auswärtsspielen offenbar nicht vorgesehen tickets vor ort, sondern nur im fan shop, zu verkaufen (gut das erste spiel ist ja in thun, vielleicht wird das system später noch geändert).
ich wohne in der nähe von aarau, wenn ich nun also bei aarau-yb die berner gerne im yb sektor unterstützen möchte, so muss ich zunächst mal ne 3/4 stunde nach bern fahren, dann gleich wieder zurück nur für ein ticket.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 19. Juli 2006, 15:13 
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Registriert: Mittwoch 19. Juli 2006, 11:48
Beiträge: 124
hab nachgefragt, es wird keinen verkauf vor ort geben..


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. Juli 2006, 10:08 
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12
Beiträge: 3258
Wohnort: Bern
Fans umgingen neue Regelung

Vergangenen Freitag hatte die Swiss Football League beschlossen, dass Fans, die für den Gästesektor ein Ticket erwerben wollten, nur über ihren Verein und gegen Registrierung mittels Personalausweis ins Stadion gelassen würden. Die Fans fühlten sich schikaniert, und im Vorverkauf in Zürich waren für das Spiel in Luzern nur 36 Tickets abgesetzt worden. Als das Spiel begann, standen dennoch mehrere Hundert FCZ-Fans im Gästesektor. Sie hatten sich an anderen Kassen der Allmend ein Billett erstanden - ohne Registrierung.

Gleich gingen in Bern die Fans des FC Basel vor: Deren Klub hatte im Vorverkauf nur rund 65 Karten abgesetzt, sodass der Gästesektor nahezu leer blieb. Dafür sassen die Basler Anhänger im Familiensektor hinter dem einen Tor. Eine weitere Protestaktion führten die GC-Fans durch. Diese richtete sich allerdings gegen ihren eigenen Klub: Auf Flugblättern forderten Fanklubs mehr Verständnis seitens GC für die Fans. Sie fühlen sich unverstaunden und verzichten darum vorübergehend auf Support von den Rängen.

NZZ


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