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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 6. April 2022, 10:26 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.04.2022  Zitat: Grosse Modusänderung in der Schweiz
Die wichtigsten Fragen zur Fussball-Revolution
Ab 2023 sollen zwölf Klubs in der Super League spielen – der Meister könnte mit Playoffs ermittelt werden. Was kommt da auf den Fussball-Fan zu?
Warum die Revolution?
Es ist der Versuch, der Liga wieder mehr Spannung und Attraktivität zu verleihen – nach über einem Jahrzehnt der Basler und Berner Dominanz mit mitunter 20 Punkten (FCB 2013, YB 2019) oder gar 31 Zählern (YB 2021) Vorsprung.
Die Aufstockung auf zwölf Teams wurde in Vergangenheit schon oft diskutiert – lange haben sich die Klubs dagegen gesträubt. Weil weniger TV-Einnahmen drohen und die bisherigen (viel Einnahmen generierenden) 18 Heimspiele nicht in Gefahr geraten durften.
Jetzt könnte die Revolution dennoch Tatsache werden. Klar: Mit den Playoffs würde man ein Tabu brechen. Dafür hätte die Schweiz einen neuen, modernen, spektakulären Modus, bei dem die Teams mit Qualifikation sowie A- und B-Playoffs schon einmal 16 Heimspiele fix hätten. Noch bevor der heisse Klassierungs-Endspurt kommt.
Wie sieht die geplante Modusänderung aus?
Neu soll die Super League ab der Saison 2023/24 zwölf Teams beherbergen. Die SFL schlägt hierfür eine in drei Phasen aufgeteilte Meisterschaft vor. In der ersten gibt es 22 Runden, in denen jede Mannschaft ein Heim- und Auswärtsspiel gegen die anderen elf Equipen bestreitet. Dann kommt Phase zwei: Hier absolvieren die besten sechs aus der ersten Phase die A-Playoffs – und die Klubs auf den Plätzen sieben bis zwölf spielen die B-Playoffs. Auch hier heissts dann wieder: Alle gegen alle. Mit jeweiligen Heim- und Auswärtspartien, womit zehn weitere Runden zusammenkommen.
Und dann gehts um die Wurst! In der dritten Phase spielen der erste und zweite der A-Tabelle um den Meistertitel. Die Ränge drei bis zehn spielen in einem K.o.-System um die Europacup-Plätze (siehe Grafik).
Wie genau dieses System aussehen wird, soll laut SFL in den nächsten Wochen konkretisiert werden. Vorstellbar wäre in den Playoff-Partien ein Hin- und Rückspiel analog zur Champions League.
Bestehen bleibt die Barrage für den Zweitletzten der Gesamttabelle gegen den Zweiten aus der Challenge League. Der Zwölftplatzierte steigt direkt ab.
Kommt die Liga-Aufstockung fix?
14 der aktuell 20 Teams aus Super- und Challenge League müssen für die Zwölferliga stimmen. Laut SFL spricht sich eine Mehrheit der Klubs für eine Erhöhung des Teilnehmerfelds der höchsten Spielklasse aus.
Was bedeutet das bereits für die nächste Saison?
Wird die vorgeschlagene Modusänderung angenommen, gehts ruckzuck. Schon nächste Saison gäbe es wegen der geplanten Aufstockung keinen direkten Super-League-Absteiger mehr. Nur eine Barrage – zwischen dem Letzten der höchsten Liga und dem Dritten der Challenge League. Das bedeutet wiederum, dass in der Spielzeit 2022/23 sowohl der Erste wie auch der Zweite aus der Challenge League ins Oberhaus aufsteigen werden.
Was braucht es für die Playoffs?
Die Liga hat die Modus-Diskussion mit ihrer Playoff-Idee lanciert. Die Klubs haben nun aber auch die Möglichkeit, Anträge für andere Modus-Vorschläge zu stellen. Am Ende wird an der GV jener Modus mit den meisten Stimmen das Rennen machen.
Was passiert mit der Challenge League?
Die zweithöchste Schweizer Liga bleibt vorerst bei zehn Mannschaften. Über eine Anpassung soll im Zuge der Super-League-Revolution diskutiert werden, eine allfällige Änderung gäbe es aber frühestens in der Saison 2024/25.
Wer muss für die Liga-Revolution stimmen?
Am 20. Mai kommts in Bern zur ausserordentlichen Generalversammlung der Swiss Football League. Da müssen die 20 SFL-Klubs ihr Votum abgeben. Aufgrund der angestrebten Aufstockung der Super League muss nach Annahme an der GV auch der Schweizerische Fussballverband (SFV) miteinbezogen werden. Der Verbandsrat muss der Idee zustimmen.
Gibts dann weniger TV-Gelder für die Klubs?
Zwei Klubs mehr in der Super League – was heisst das finanziell? Wird der bisherige Pott an TV-Geldern (aktuell total 21,3 Mio. Franken fürs Oberhaus) dann an zwölf Klubs ausgeschüttet? Diese Frage nach dem Verteilschlüssel und der Ranglistenprämie bleibt zunächst offen.
Wie wird der Fall Vaduz gehandhabt?
Der FC Vaduz ist als Liechtensteiner Profiklub Gast in der SFL. Was, wenn der Verein erneut den Sprung in die Super League schafft? Aktuell ist es so geregelt, dass der FC Vaduz in der Schweiz keinen Europacupplatz ergattern kann (sprich: der dahinter klassierte Klub würde erben). Wie das in einem allfälligen Playoff-Modus gehandhabt würde? Ist dann wohl Gegenstand einer Neuevaluierung des Verhältnisses zwischen FCV und SFL. Ein neuer Vertrag wäre wohl unumgänglich.
Was sagen die Fans?
Auf Social Media wird die Modusänderung bereits heiss diskutiert. Die Meinungen sind geteilt! In einer ersten Umfrage auf Blick.ch sind Stand Dienstagabend 50 Prozent für die Modusänderung, 46 Prozent dagegen – und 4 Prozent sehen der möglichen Anpassung gleichgültig entgegen. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 81615.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 6. April 2022, 10:28 |
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05.04.2022  Zitat: Super League in neuer Form
Playoff im Schweizer Fussball? Schon wird Widerstand laut
Die Super League soll auf die Saison 2023/24 auf zwölf Clubs aufgestockt werden. Zum geplanten Playoff sagt FCZ-Präsident Ancillo Canepa: «Ich bin strikt dagegen.»
Seit fünf Jahren sucht der Schweizer Profifussball verzweifelt nach einem neuen Modus. Nach drei gescheiterten Versuchen glaubt das Komitee der Swiss Football League, endlich die Lösung gefunden zu haben. Aber kaum zwei Stunden nach der Veröffentlichung wird schon Kritik laut.
Der Plan der Ligaspitze sieht vor, dass ab der Saison 2023/24 zwölf statt wie seit 2003 zehn Teams in der Super League spielen. Nach 22 Runden wird die Liga in zwei Sechsergruppen aufgeteilt, in der noch einmal zehn Runden gespielt werden. Dabei wird die volle Punktzahl mit in die nächste Phase genommen.
Playoff-Teilnehmer aus der Abstiegsrunde
Es handelt sich nicht um eine klassische Meister- und eine Abstiegsrunde, wie es sie früher schon in der Schweiz gegeben hat. Zwar steigt der Letzte der unteren Gruppe nach 32 gespielten Partien ab, und der Zweitletzte muss in die Barrage mit dem Zweiten der Challenge League.
Die anderen vier Teams in der Gruppe der unteren Tabellenhälfte haben aber immer noch die Chance, den Europacup zu erreichen. Sie sollen in einem Playoff-System gegen die Teams auf den Plätzen drei bis sechs um die Teilnahme an internationalen Wettbewerben spielen. Der Meistertitel wird zwischen dem Tabellenführer und dem Zweiten ausgespielt.
Auf diese Weise wird verhindert, dass statt bislang 36 Runden nur noch 32 ausgetragen werden. Weniger Spiele könnten für die Clubs weniger Einnahmen aus dem TV-Vertrag und aus Heimspielen bedeuten.
Noch ist das alles aber nicht beschlossene Sache. Zwar hat Liga-CEO Claudius Schäfer in diesem Jahr alle zwanzig Clubs von Super und Challenge League besucht und «intensive Vorgespräche» geführt. Aber die Reform muss erst noch am 20. Mai von der ausserordentlichen Generalversammlung der SFL abgesegnet werden. Es wäre nicht das erste Mal, dass eine Reform auf den letzten Metern zwischen den Einzelinteressen der Clubs zerrieben und schliesslich abgelehnt wird.
Und tatsächlich meldet Ancillo Canepa schon jetzt schwere Bedenken an. Der Präsident des FC Zürich befürwortet zwar eine Aufstockung der Super League auf zwölf Teams. Aber: «Die Einführung einer Playoff-Phase lehne ich strikt ab.»
Canepas Argumente: Ein Playoff sei «sportlich unfair», weil Verletzungen, Sperren oder einzelne Schiedsrichterpfiffe entscheiden könnten: «Für diese Art eines Titelgewinnes haben wir den Cup mit einem Finalspiel.» Er verweist auf die «sehr hohen Sicherheitsrisiken». Und er rechnet mit gleichbleibenden Einnahmen: Keine Playoffs würden zwar bedeuten, dass jeder Club im Vergleich zu heute zwei Heimspiele weniger hätte. Aber Canepa denkt, dass das «mit mehr Zuschauern» in den ausgetragenen Partien kompensiert würde.
Auch die Amateure und Halbamateure müssen Ja sagen
Die SFL-Spitze muss aber nicht nur die eigenen Clubs überzeugen. Es gibt noch ein Hindernis: Weil die zweitklassige Challenge League weiterhin zehn Teams haben soll, würde die Swiss Football League neu 22 Clubs umfassen. Darum braucht die Ligareform auch die Zustimmung des Verbandsrats des Schweizerischen Fussballverbandes. Sprich: Auch die Amateure und die Halbamateure der 1. Liga müssen die Pläne abnicken.
Der Schweizer Fussball hat seit 2003 und der Einführung der Super League mit zehn Teams seine erfolgreichste Zeit erlebt. Mit regelmässigen Teilnahmen von Clubs in der Champions League. Mit einer Nationalmannschaft, die seit 2004 nur gerade ein grosses Turnier verpasst hat. Und mit einem Zuschauerschnitt in der Super League, der hoch ist für ein Land der Grösse der Schweiz.
Der Platz in der Super League ist enger geworden
In den letzten Jahren aber haben sich die Gewichte verschoben. Mit dem Einstieg ausländischer Investoren bei den eher strukturschwachen Clubs Lausanne, GC und Lugano ist der Platz in der Super League enger geworden. Vereine wie der FC Luzern fürchten im Fall eines Abstiegs um ihre Existenz und sind deswegen offener geworden für eine vergrösserte Liga.
Ausserdem gibt es in den Clubs und im Verband Stimmen, die mit der Talentförderung für eine vergrösserte Super League werben. Sie glauben, dass Trainer eher gewillt sind, Spieler aus dem eigenen Nachwuchs einzusetzen, wenn ihr Team nicht ständig gegen den drohenden Abstieg spielen muss.
Möglich, dass diese Argumente diesmal verfangen, wenn es am 20. Mai um die Ligareform geht. Bis dahin aber wird sicher noch heftig über das Playoff, die künftige Verteilung von TV-Geldern unter mehr Clubs und um mögliche Einnahmeverluste bei Heimspielen gestritten. https://www.bernerzeitung.ch/playoff-im ... 9558278465
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 6. April 2022, 10:30 |
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05.04.2022  Zitat: «Sportlich unfair» – FCZ-Boss Canepa gegen geplante Liga-Revolution
Die Super League könnte ab der Saison 2023/24 komplett anders aussehen. Während der FC Basel den Entscheid befürwortet, sieht man das Ganze in Zürich und Bern kritischer.
Darum gehts
- In der Super League könnte es zu einer grossen Änderung kommen. - Nicht alle Vereine sind davon begeistert. - Während der FCB für eine Anpassung des Liga-Modus inklusive Playoffs ist, sind YB und der FCZ dagegen.
Am Dienstag präsentierte das Komitee der SFL einen Vorschlag für einen neuen Liga-Modus – ein Modus, den es so bislang in keiner europäischen Liga gibt. Ab der Saison 2023/24 soll es drei Saisonphasen mit zwölf statt zehn Teams geben. In der ersten Phase spielen alle Teams zweimal gegeneinander. Nach 22 Partien wird die Tabelle geteilt. In der zweiten Phase zwei spielen die Teams auf den Plätzen eins bis sechs und sieben bis zwölf gegeneinander – wieder zweimal. Nach total 32 Runden kommt es zu verschiedenen Playoffs – auch um den Meistertitel.
Der Leader spielt gegen Zweitplatzierten um den Titel. Platz drei bis zehn duellieren sich um die europäischen Plätze. Für den elften geht es in die Barrage gegen den Zweiten der Challenge League und das Tabellenschlusslicht steigt direkt ab.
Nicht alle Teams sind von der geplanten Änderung begeistert. Zwar sind alle angefragten Teams für eine Aufstockung der Liga auf zwölf Teams, aber die Playoffs scheiden die Geister. Von FCZ-Präsident Ancillo Canepa heisst es: «Die Einführung einer Qualifikationsrunde mit 22 Spielen und eine Aufteilung in eine Final- und Abstiegsrunde ist zweckmässig.» Die Einführung einer Playoff-Phase lehnt der 68-Jährige aber strikt ab und liefert gleich eine umfassende Liste mit Gründen.
Grosse Sicherheitsrisiken
«Das ist sportlich unfair», so Canepa. «Wer über die gesamte Saison am meisten Punkte erspielt hat, soll auch Meister werden.» In keinem europäischen Land sonst sei ein solches System vorgesehen. «Für diese Art eines Titelgewinnes haben wir den Schweizer Cup mit einem Finalspiel.» Die Liste des FCZ-Boss beinhaltet aber nicht nur sportliche Argumente. «Die Sicherheitsrisiken wären sehr hoch», meinte Canepa.
Ins selbe Horn bläst YB-Sportchef Christoph Spycher: «Mit dem Gedanken an eine Meisterschaftsentscheidung mittels Playoffs können wir uns bei YB nicht anfreunden, weil dies der sportlichen Fairness komplett widerspräche. Zieht der FCZ in der laufenden Meisterschaft seine Leistungen über 36 Runden durch, wird er der verdiente Meister sein.»
Aber auch den Playoff-Duellen um die europäischen Plätze kann der 44-Jährige nichts abgewinnen: «Wir sind der Meinung, dass unbedingt die besten Schweizer Clubs in den europäischen Wettbewerben spielen sollten. Mit der Playoff-Formel stünde dem Zufall auch hier Tür und Tor offen.»
Der langjährige Serienmeister Basel ist eher offen für die Anpassung. Auf Anfrage von 20 Minuten meint der Verein: «Der FC Basel begrüsst grundsätzlich eine Aufstockung der Liga und auch die parallel dazu geführten Modus-Diskussionen, die den Schweizer Fussball attraktiver, spannender und im internationalen Vergleich innovativer gestalten könnten.» Bei GC sieht es ähnlich aus: «Es handelt sich um einen Schritt in die richtige Richtung, welcher die ‹Competitive Balance› innerhalb der Liga deutlich erhöhen wird und somit die Entwicklungsmöglichkeiten für Spieler und Clubs erweitern kann.» Bei den Hoppers spricht man beim neuen Modus von einem attraktiven Format, «welches die Spannung und das Interesse rund um die Meisterschaft bis zum Saisonende aufrechterhalten wird.» Beim FC Luzern will man sich dazu noch nicht äussern. Anfang kommender Woche will man das Ganze intern nochmals besprechen und dann kommunizieren.
Von wem stammt die Idee?
Vorgeschlagen wurde die Liga-Revolution von dem Komitee der Swiss Football League. Vorsteher ist Ex-Luzern-CEO Philipp Studhalter, Vizepräsident ist YB-CEO Wanja Greuel. Die weiteren Komitee-Mitglieder: FCB-Boss David Degen, St. Gallen-Präsident Matthias Hüppi, Servette-Chef Richard Feuz, Lugano-COO Michele Campana sowie Werner Baumgartner (Präsident SC Kriens), Marco Degennaro (Geschäftsführer Yverdon) und der unabhängige Zürcher FDP-Politiker Urs Egger. https://www.20min.ch/story/sportlich-un ... 8041859602
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 6. April 2022, 10:32 |
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06.04.2022  Zitat: «Lehne ich strikt ab»
FCZ-Boss Canepa ärgert sich über neue Playoff-Idee
Der Modus-Vorschlag der Swiss Football League (SFL) erhitzt die Gemüter. FCZ-Präsident Ancillo Canepa ist mit dem Playoff-Format überhaupt nicht einverstanden. Auch YB-Sportchef Christoph Spycher gibt sich kritisch.
Mehr Vereine. Mehr Spektakel. Weniger Fairness? Die neuen Pläne der Swiss Football League (SFL) werden heiss diskutiert.
Insbesondere die Playoffs, die nach der Qualifikationsphase und einer Final- und Abstiegsrunde angedacht sind, sorgen für hochrote Köpfe. FCZ-Präsident Ancillo Canepa (68) ist alles andere als begeistert. «Die Einführung einer Playoff-Phase lehne ich strikt ab. Das ist sportlich unfair», sagt er. Die Erklärung folgt auf dem Fuss: «Wer über die gesamte Saison am meisten Punkte erspielt hat, soll auch Meister werden.»
Kritik von YB
Ins gleiche Horn bläst YB-Sportchef Christoph Spycher (44) bei «20 Minuten». «Mit dem Gedanken an eine Meisterschaftsentscheidung mittels Playoffs können wir uns bei YB nicht anfreunden, weil dies der sportlichen Fairness komplett widerspräche.»
Nebst der fehlenden Fairness ist Canepa der Faktor Zufall in den Playoffs ein Dorn im Auge. «Es können Zufall, Verletzungssituation, Krankheiten wie Corona und der Schiedsrichter oder der VAR eine beeinflussende Rolle spielen.» Spycher pflichtet ihm bei. «Mit der Playoff-Formel stünde dem Zufall auch hier Tür und Tor offen.»
Sicherheitsrisiken geben zu denken
Der FCZ-Präsident verweist zudem auf den Frauen-Fussball in der Schweiz. «Dort wurde ein Playoff-Modus eingeführt. Es zeigt sich: Es ist unfair und langweilig.» Nebst der sportlichen Komponente gibt Canepa noch eine andere Sache zu denken. «Die Sicherheitsrisiken wären sehr hoch.»
Wie das Playoff-Format genau aussehen wird, soll gemäss der SFL in den nächsten Wochen konkretisiert werden.
Liga-Aufstockung? «Grundsätzlich gut»
Auf deutlich mehr Zustimmung stösst die Idee einer Liga-Aufstockung auf zwölf Vereine. «Ich begrüsse die Erhöhung», schreibt Canepa. Auch in Basel ist man erfreut über den Vorstoss. «Der FC Basel heisst die Aufstockung der Liga grundsätzlich gut», sagt der FCB gegenüber «20 Minuten».
Nach der Qualifikationsphase mit 22 Spielen, den Final- und Abstiegsrunden mit je sechs Mannschaften sollen die Punkte halbiert werden – ein zusätzliches Spannungs-Element. Top oder Flop? Canepa ist unsicher. «Ich habe mich noch nicht zu einer klaren Meinung durchdringen können.»
Entscheidung fällt im Mai
Die zwei Heimspiele, die den Klubs aufgrund des neuen Modus fehlen würden (32 Runden statt 36), sieht der FCZ-Boss unproblematisch. Von finanziellen Einbussen will er nichts wissen. «Wir würden das mit einer erhöhten Zuschauerzahl kompensieren.»
Ob und in welcher Form die Liga-Pläne umgesetzt werden, entscheidet sich am 20. Mai in Bern an der ausserordentlichen Generalversammlung der Swiss Football League. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 82597.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 7. April 2022, 11:42 |
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07.04.2022  Zitat: Das YB-Kader der Zukunft
Kommt Nsame zurück? Und was passiert mit Sulejmani?
Sportchef Christoph Spycher baut an der YB-Mannschaft der nächsten Saison. Er rechnet mit Bewegung – und gibt das Profil für den neuen Trainer bekannt.
YB droht im letzten Saisonviertel in ungewohnte Tiefen abzurutschen – und zum ersten Mal seit 2013 den Europacup zu verpassen. Natürlich wäre das eine grosse Enttäuschung und mit finanziellen Einbussen verbunden, das sagt auch Christoph Spycher. Doch er blickt in der aktuellen Situation auch gespannt auf seine Spieler: Zum ersten Mal in einer langen Zeit hat sich für sie die mentale Ausgangslage verändert. «Es gibt für sie keinen Titel mehr zu gewinnen, sie müssen jetzt etwas verhindern.»
Und der Sportchef denkt an morgen, übermorgen und damit an die nächste Saison. Verpasst YB eine Gruppenphase in der Conference League, für die man sich mit Meisterschaftsrang 3 noch über drei Runden hinweg qualifizieren müsste, ist im Kader weniger Breite gefragt. «Doch nicht jede Frage in der Planung hängt mit dem Europacup zusammen», sagt Spycher. In seinen Grundzügen steht das Kader für die nächste Saison. YB wird im Sommer wenig agieren, eher noch auf Bewegung reagieren müssen.
Im Tor: Was ist, wenn von Ballmoos geht?
YB hat auf der Goalieposition die unruhigste Saison seit Jahren hinter sich. Stammgoalie David von Ballmoos war lange verletzt, auch Routinier Guillaume Faivre fiel aus. Viele Junge kamen zum Zug, Anfang Jahr war der Zugang Anthony Racioppi der sechste eingesetzte Torwart beim Meister.
Der 35-jährige Faivre hat auf Ende Saison hin seinen Rücktritt bekannt gegeben. Das Goalie-Team ist in der nächsten Spielzeit mit von Ballmoos als Nummer 1 und Racioppi als Nummer 2 geplant, dahinter stehen mit Leandro Zbinden und Abdullah Laidani zwei Talente zur Verfügung. Alternativ ist für einen aus dem jungen Trio auch ein Leihgeschäft denkbar, «wichtig ist, dass die Perspektive zur Entwicklung besteht», wie Spycher sagt.
Und was ist, wenn David von Ballmoos nach einem halben Fussballerleben bei YB und mit 27 Jahren den Sprung ins Ausland wagt? «Dann würde uns viel Routine fehlen und wir müssten Veränderungen vornehmen», sagt Spycher.
In der Abwehr zeigt Blum, wie schnell es gehen kann
In der ersten Saison nach der Ära mit vier Titeln gibt es bei YB auch Umstände, die an die erste Saison vor der Ära mit vier Titeln erinnern. Die Führungsspieler geraten damals wie heute schnell unter Druck. Nach dürftigen Leistungen in der Champions-League-Qualifikation 2017 gegen Dynamo Kiew hiess es, der damalige Captain Steve von Bergen sei als Abwehrchef zu langsam, die Verlängerung mit ihm riskant. Danach führte er YB noch zu zwei Titeln und in die Champions League.
Im Frühling 2022 erweckt auch Fabian Lustenberger den Eindruck, sich nicht mehr auf der Höhe des Geschehens zu bewegen. «Man darf nicht vergessen, dass er sehr lange verletzt war», sagt Spycher, der den Vertrag mit Lustenberger noch im November bis 2023 verlängert hatte. Der 33-Jährige hatte acht Monate Zwangspause wegen eines Sehnenrisses. «Ich weiss genau, welchen Wert er noch für uns hat», sagt sein Sportchef über ihn. Vorerst fällt der Luzerner mit einer Muskelverletzung im rechten Oberschenkel rund zwei bis drei Wochen aus.
«Ich weiss genau, welchen Wert er noch für uns hat.» YB-Sportchef Spycher über Fabian Lustenberger
Wie schnell sich hingegen ein junger Spieler integrieren kann, hat Lewin Blum gezeigt. Nach seiner Rückkehr im Winter von einem Leihaufenthalt bei Yverdon hat der Oberaargauer sofort Fuss in der ersten YB-Mannschaft gefasst – 2022/23 wird er mit Quentin Maceiras um den Platz auf der rechten Aussenbahn buhlen. Dasselbe gilt auf links für Jordan Lefort, bei dem nach seiner Schulterverletzung nun eine Operation fällig wird, und Ulisses Garcia.
Einer der umworbensten Akteure überhaupt bei YB ist Cédric Zesiger. «Wir haben mit ihm besprochen, dass es Sinn machen würde, wenn er noch eine Saison bei uns an seiner Entwicklung arbeitet», sagt Spycher, der mit dem Seeländer eben noch bis 2025 verlängert hat. Das ist auch eine Absicherung für einen möglichen Transfer – Substanz wäre in der Innenverteidigung genügend vorhanden, auch wenn dort viele ihre Form erst wieder finden müssen. Mohamed Camara war schon zweimal verletzt in dieser Saison, Nachwuchstalent Aurèle Amenda braucht Zeit und ist auf einem anspruchsvollen Weg zwischen Ausbildung und Profitum unterwegs. Und Nothelfer Sandro Lauper sieht sich auf Dauer mehr als Mittelfeldspieler.
Im Mittelfeld zeichnet sich Bewegung ab
Christian Fassnacht und Nicolas Ngamaleu, beide sind sie Flügelspieler, beide haben sie mit YB alle der fünf Titel aus den letzten vier Jahren gewonnen, beide haben sie einen Vertrag bis 2023. Fassnacht ist 28, Ngamaleu 27 Jahre alt, und ihre Ausgangslage gleicht sich insofern, als bei beiden ein Transfer in den letzten Jahren auch an der komplizierten Grosswetterlage im Fussball gescheitert ist. «Vor einem Jahr hat mich das frustriert», sagte Fassnacht gegenüber dieser Zeitung noch im August. Jetzt hat er mehr als die Hälfte aller Spiele verletzt verpasst und die schwierigste Saison in Gelb-Schwarz erlebt.
«Das ist eine Position, auf der sich etwas tun könnte», sagt Sportchef Spycher. Auch Miralem Sulejmani ist ein verdienstvoller YB-Flügelspieler, seine Akte muss Spycher noch abschliessend bearbeiten. Dass er sich nicht von Sentimentalitäten leiten lässt, hat er einst mit Guillaume Hoarau bewiesen, mit dem er die Zusammenarbeit 2020 beendete. Auch Sulejmani war zuletzt immer wieder verletzt, spielte keine grosse Rolle mehr. Dass Spycher seinen auslaufenden Vertrag verlängert, ist unwahrscheinlich. Und dass er im Sommer neue Kräfte für die Aussenbahnen braucht, ist wahrscheinlich. Für den bislang kaum eingesetzten Leihspieler Kevin Varga gibt es keine Übernahmeoption.
«Kein Spieler hat so viel Interesse von anderen Clubs generiert wie er.» Spycher über den transferierten Christopher Martins
Im Zentrum werden Akteure wie Sandro Lauper und Fabian Rieder mehr Verantwortung übernehmen müssen. Dahinter hofft YB auf eine Entwicklung von Cheikh Niasse. Der 22-jährige, bei Lille ausgebildete Senegalese hat in seinen Teileinsätzen noch nicht überzeugen können. Der YB-Weg im Transfergeschäft sei immer mit Spekulation verbunden, sagt Christoph Spycher, «wir können nicht einen Christopher Martins für 10 Millionen verkaufen und uns wieder einen Spieler für diese Summe leisten, das geht nicht auf». Heisst im Fall des mit einem Vierjahresvertrag ausgestatteten Niasse: Geduld aufbringen. «Wir glauben an sein Potenzial.»
Die Situation erinnert an Christopher Martins. Auch der Luxemburger war nach seiner Ankunft 2019 nicht sofort ein Faktor, fehlte verletzt, brauchte Zeit. «Aber kein Spieler hat so viel Interesse von anderen Clubs generiert, wie er.» Im Januar wechselte er zu Spartak Moskau, YB vereinbarte eine Kaufpflicht im Sommer über 10 Millionen Euro. Die russischen Clubs haben mit Folgen des Krieges in der Ukraine wie dem Zerfall des Rubels zu kämpfen, viele Spieler haben die Liga verlassen. Spycher geht davon aus, dass der Transfer wie geplant abläuft, «aber wichtiger ist, wie es Martins geht». Mit ihm ist er in Kontakt, natürlich sei es für den Spieler ein beklemmendes Gefühl, aber seine Sicherheit sei nicht in Gefahr. Für Spartak macht Martins in der Premier-Liga jedes Spiel.
Der an St. Gallen ausgeliehene Alexandre Jankewitz macht bei den formstarken Ostschweizern viele Spiele, zuletzt wurden seine Einsatzminuten etwas weniger. Und der von Mainz ausgeliehene Edimilson Fernandes wird wohl zurück in die Bundesliga gehen, wo er wieder ein Mehrfaches verdienen kann. Der Vertrag mit Esteban Petignat läuft aus, für ihn dürfte YB einen Abnehmer suchen.
Im Sturm sehnt sich Elia nach Ruhe
Er ist die vielleicht wertvollste Offensivaktie bei YB: Meschack Elia hat sich in Bern durchgesetzt und in der Champions League auf sich aufmerksam gemacht. Jüngst spielte er nach langem Zwist wieder für die kongolesische Nationalmannschaft. Der 24-Jährige stand in einem schwierigen Spannungsfeld zwischen seiner Heimat und Europa. «Wir wünschen uns für ihn, dass er endlich etwas Ruhe finden kann», sagt Spycher. Noch immer hängig ist der Entscheid des CAS, ob und wie viel Ablöse YB noch an Mazembe bezahlen muss.
An der Adria müht sich derweil Jean-Pierre Nsame Woche für Woche mit Venedig ab. Fünfmal in Folge verlor der Abstiegskandidat zuletzt, der im Winter in die Serie A ausgeliehene Nsame kam zu Teileinsätzen und nur einer Gelegenheit in der Startelf. Es ist möglich, dass er im Sommer wieder zurück in Bern ist. «Wir müssen den weiteren Verlauf der Saison und seine Leistungen abwarten. Wir stehen im regelmässigen Austausch» sagt Spycher. Selbst im Winter, als Nsame nach über sieben Monaten Pause vor dem Comeback stand, hätten sich vier verschiedene Clubs aus Italien für ihn interessiert. «Da waren wir auch erstaunt.»
Ansonsten deutet im YB-Angriff viel auf Kontinuität hin. Die Verträge von Wilfried Kanga, Felix Mambimbi und Jordan Siebatcheu laufen bis 2024, zumindest Letzterer dürfte auch im Sommer wieder Interesse auf dem Transfermarkt generieren.
Der Trainer: Das Profil ist bekannt
Eines wird im nächsten Sommer wie im letzten sein: Die wichtigste Personalie rund um YB ist der neue Trainer. Vergangenes Jahr war David Wagner der einzig neue Impuls in einer transferarmen Periode. Den Nachfolger des im März entlassenen Wagner muss Spycher bis im Sommer bestimmt haben, die Chancen von Interimscoach Matteo Vanetta haben sich mit den jüngsten Resultaten verschlechtert.
«Wir wollen ihn unterstützen, wo wir können», sagt Spycher. Das Profil des neuen Trainers ist relativ grob umrissen: Er muss auf junge Spieler setzen und sie weiterentwickeln wollen sowie offensiv und dominant spielen lassen. Herkunft und Hintergrund bezeichnet Spycher als zweitrangig.
Der Deutsche Alexander Blessin war bei der Suche vor einem Jahr ein aussichtsreicher Kandidat. Das Profil des 48-jährigen, lange Zeit im Nachwuchs von RB Leipzig und jetzt bei Genua tätigen Deutschen ähnelt dem des entlassenen Wagner. Ob er aktuell wieder ein Kandidat ist, ist noch unklar. https://www.bernerzeitung.ch/kommt-nsam ... 5398736779
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Verfasst: Donnerstag 7. April 2022, 21:55 |
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shalako
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Verfasst: Freitag 8. April 2022, 17:10 |
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08.04.2022  Zitat: YB: Das sind Spychers Baustellen beim Noch-Meister
Kein Titel, viele Verletzte – und vielleicht sogar kein europäischer Wettbewerb. Auf Noch-Meister YB und Sportchef Christoph Spycher wartet Arbeit.
Das Wichtigste in Kürze
- YB könnte erstmals seit 2013 das internationale Geschäft verpassen. - In der Kaderplanung für die neue Saison droht ein Aderlass auf den Flügelpositionen.
Mit einem Heimauftritt gegen Lausanne startet YB am Samstag in die letzten acht Spiele dieser Seuchensaison. Der Meisterzug ist für den vierfachen Serien-Champion längst abgefahren – es droht sogar Gefahr von hinten. Mit Lugano und dem formstarken FCSG lauern gleich zwei Teams darauf, die Berner von Platz drei zu verdrängen.
Es wäre das erste Mal seit 2013, dass YB das europäische Geschäft verpasst. Und das hätte auch Einfluss auf die Kaderplanung von Sportchef Christoph Spycher. Denn: Für nur zwei Wettbewerbe wäre das Kader der Young Boys deutlich zu gross. Auch losgelöst von einer Teilnahme in Europa kommt es bei den Bernern wohl erneut zu einigen Abgängen.
Verlassen YB gleich drei Meisterhelden?
Besonders auf den Flügelpositionen bahnt sich eine grössere Baustelle an. Christian Fassnacht (28) und Nicolas Moumi Ngamaleu (27) sind beides vierfache Berner Meisterhelden. Und eigentlich schon länger reif für einen Transfer ins Ausland.
YB hat im Winter gezeigt, dass man fair bleibt – und den Spielern den Ausland-Wunsch erfüllt, sofern das Angebot stimmt. Und für die beiden potenziellen WM-Gegner im Duell Schweiz–Kamerun dürfte es bestimmt Anfragen geben. Auch wenn für Fassnacht nach seinen vielen Verletzungen in dieser Saison wohl weniger Offerten eingehen als in den Jahren zuvor.
Zudem läuft im Sommer der Vertrag mit Fan-Liebling Miralem Sulejmani (33) aus. Der Serbe hat zwar vor Weihnachten in seinen Teileinsätzen überzeugt, spielt aber sonst kaum noch eine Rolle. Und Verträge aus romantischen Überzeugungen gibt es bei «Wuschu» Spycher nicht, wie das Beispiel Guillaume Hoarau 2020 eindrücklich bewies. YB wird nicht mehr mit Sulejmani planen.
Kommt es auf den Aussenbahnen zum ganz grossen Aderlass, verbleibt mit Nachwuchs-Hoffnung Nico Maier (22) nur ein Flügel im Kader. In diesem Fall würde YB ganz bestimmt nachbessern. Denn: Auch die ungarische Leihgabe Kevin Varga scheint bei den Bernern keine Zukunft zu haben.
Leihspieler dürften kaum bleiben
Auf den restlichen Position sind einige Abgänge bereits fix. Ersatzgoalie Guillaume Faivre (35) wird seine Karriere beenden, mit Anthony Racioppi wurde schon ein Nachfolger verpflichtet. Zudem läuft der Vertrag von Esteban Petignat aus, der kaum verlängert wird.
Weder beim bereits erwähnten Kevin Varga, noch bei Mainz-Leihgabe Edimilson Fernandes verfügen die Berner über eine Kaufoption. Und im Falle des Schweizer Nationalspielers würde der Lohn das Gehaltsgefüge wohl durcheinander bringen.
Sportchef Christoph Spycher dürfte die Arbeit im Sommer also nicht ausgehen. Und dabei sind die beiden wichtigsten Personalien im Club noch gar nicht geklärt.
Denn: YB braucht im Sommer einen neuen Trainer. David Wagner hat sich als unglückliche Wahl herausgestellt. Und die bisherigen Vorstellungen unter Interims-Coach Matteo Vanetta waren ebenfalls nicht überzeugend.
Noch fast wichtiger für die Berner: Das Arbeitspapier von Spycher selber läuft Ende 2022 aus ... https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-da ... r-66150911
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shalako
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Verfasst: Montag 11. April 2022, 16:44 |
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11.04.2022  Zitat: Spenden gesammelt und ein Besuch in der Kinderklinik
Der BSC Young Boys ist auch abseits des Fussballplatzes aktiv. Wie der Verein verkündete, konnten in einer mehrteiligen Spendenaktion rund 160'000 Franken für ukrainische Flüchtlinge gesammelt werden. Daneben steht kommende Woche ein Besuch in der Kinderklinik des Inselspitals an.
Wie der Verein aus der Hauptstadt mitteilte, habe die mehrteilige Spendenaktion des BSC Young Boys zu einem sehr erfreulichen Ergebnis geführt: Dank der Auktion der Regenbogenfarbenen Sondertrikots, die die Spieler beim Heimspiel gegen den FC Zürich getragen haben, den direkten Unterstützungsgeldern der YB-Fans via Glückskette-Link sowie zahlreichen Spenden im Online- und Ticketshop wurden 80'000 Franken gesammelt.
Die Führung des BSC Young Boys hat sich entschieden, diesen Betrag zu verdoppeln. Somit fliessen der Glückskette insgesamt 160'000 Franken zu, um ukrainischen Flüchtlingen Hilfe zu leisten.
Besuch der Kinderklinik
Neben Spenden sammeln will der Verein auch Kindern eine Freude bereiten. Am kommenden Mittwoch, 13. April, wird zwischen 13.00 und 14.00 Uhr eine YB-Delegation mit Spielerinnen, Spielern und Funktionären die Kinderklinik des Inselspitals an der Freiburgstrasse 15 in Bern besuchen. Dabei erhalten die Kinder Ostergeschenke und Autogrammkarten und haben die Möglichkeit, Fotos zu machen und Gespräche zu führen. https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/198721
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 13. April 2022, 22:41 |
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13.04.2022  Zitat: Kranke Kinder im Inselspital: YB-Spieler überraschen vor Ostern die kleinen Kämpfer
Heute bekommen die Patienten der Kinderklinik im Inselspital einen besonderen Besuch: Kurz vor Ostern kommen die Stars von YB vorbei, um den kleinen Kämpfern eine Freude zu bereiten. https://www.telebaern.tv/telebaern-news ... -146160811
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shalako
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Verfasst: Freitag 15. April 2022, 16:12 |
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15.04.2022  Zitat: YB-Exporte in ItalienNsame ziehts zurück nach Bern
Überholspur für den einen, Sackgasse beim anderen: Silvan Hefti und Jean-Pierre Nsame erleben in der Serie A unterschiedliche Rückrunden.
Ein Punkt im Olimpico gegen die AS Roma, ein Punkt im Heimspiel gegen Inter. Acht Unentschieden in dieser Rückrunde, nur ein Sieg: Der italienische Abstiegskandidat Genoa ernährt sich in diesem Jahr ziemlich mühsam – einer aber kommt trotzdem auf seine Kosten. «Sportlich ist die Situation schwierig, aber für mich ist es befriedigend, zu wissen: Ich kann hier mithalten, die Liga liegt mir.» Kaum einer hätte gedacht, dass es Silvan Hefti wird, der von all den im Winter nach Italien gezogenen Young Boys klar die meisten Einsatzminuten verbucht. Hefti spielte und spielte, zunächst unter Andrej Schewtschenko, danach unter dem neuen Trainer Alexander Blessin, auf der rechten Aussenbahn hat er sich den Stammplatz gesichert.
Dem Aufstieg von Goldach nach Genua, vom Juniorenverein in der Ostschweiz zum Serie-A-Club an der ligurischen Küste, liegt eine bedachte Karriereplanung zugrunde. Als Hefti beim FC St. Gallen schon ein Führungsspieler und Captain war, wechselte er den Berater – auch, weil er sich davon bessere Perspektiven für einen späteren Transfer ins Ausland versprach. Nach dem Wechsel zu YB 2020 packte er eineinhalb Saisons später seine erste Chance.
Heftis deutsche Vorgesetzte
Mit YB feierte er in der Hinrunde mehr Siege als er mit Genoa in der Rückrunde erleben wird, so viel lässt sich bereits sagen. Doch auch der Wechsel zum Zweitletzten der Serie A scheint nicht ganz planlos zu erfolgen. Beim ältesten Fussballclub Italiens hat sich installiert, was man fussballneudeutsch ein Projekt nennt. Amerikanische Investoren, die auch am FC Sevilla beteiligt sind, haben ihn im Herbst gekauft, einen Kurz- und Langfristplan vorgestellt, bauen nun nach und nach um, und wären offenbar auch bereit, mit dem Verein abzusteigen. Wie viel Commitment hinter der Bekenntnis steckt, ist nach wie vor schwierig zu erahnen.
Hefti bekam mit dem Deutschen Johannes Spors sogleich einen neuen Sportchef, der wiederum holte einen Coach, dem er zuvor schon im Nachwuchs von RB Leipzig begegnet war: Alexander Blessin. Vergangenen Sommer bemühte sich auch YB um den 48-Jährigen. Er gilt als moderner Trainer, man spüre die Leipzig-Schule, sagt Hefti. Dem Prototypen des «Laptop-Trainers» aber entspreche Blessin nicht, «er besitzt viel motivierende Energie, ist sehr präsent».
Blessin hat von Fünfer- wieder auf Viererabwehr umgestellt. «Eigentlich spielen wir intensiveres Pressing, bekommen aber seither kaum mehr Tore», sagt Hefti. Vom «Bunker» schreiben sie bei der «Gazzetta», wenn sie die Taktik des Deutschen beurteilen. Genoa braucht dringend Punkte, und die Spiele bei den Grossen, bei Milan, Napoli, Juve, die kommen erst noch. «Mir gefällts hier, ich möchte bleiben», sagt Hefti, «aber ich will auch das bestmögliche Niveau spielen, Serie A, nicht B.»
Nsame fehlt die Spielpraxis
400 Kilometer östlich, an der anderen Küste Italiens in Venedig, da sagt sich Jean-Pierre Nsame dasselbe – in nicht ganz identischer Ausgangslage. Am letzten Tag der Transferphase im Januar vereinbarten YB, der 28-jährige Stürmer und Venezia ein Leihgeschäft. Es war nach sechs Monaten Verletzungspause wegen eines Achillessehnenrisses ein überraschendes, für Nsame auch ungewisses Unterfangen. Drei Monate, ein Startelf-Einsatz und ein paar Teileinsätze später sagt der Franko-Kameruner: «Ganz zufrieden bin ich nicht, aber ich nehme, was ich kriegen kann.»
Es ist für den Aufsteiger von der Adria – seit einer Insolvenz zu Beginn des Jahrtausends ebenso unter amerikanischer Führung – bislang die erwartet schwierige Saison. Vergangenen Sommer schaffte er es erstmals seit 19 Jahren wieder in die Serie A, Aufstiegstrainer Paolo Zanetti ist noch immer am Ruder, steht aber massiv unter Druck. Das 1:2 gegen Udinese war die sechste Niederlage in Serie, Nsame kam nicht einmal für die Schlussminuten ins Spiel, schaute von der Bank aus zu.
«Der Trainer trifft Entscheidungen, ich muss damit leben», sagt er. «Aber ich fühlte und fühle mich gut unterstützt hier.» Seine Verletzung glaubt er endgültig überwunden, steht auch in Italien noch in Kontakt mit dem Arzt aus der Altius-Klinik in Rheinfelden, der ihn operiert hat. «Es gab jüngst noch eine Entzündung, doch die ist abgeklungen.» Zu Spielpraxis aber kommt Nsame wenig, und wenn, dann nützt er sie nicht: Dem zweifachen Torschützenkönig der Super League gelang bislang weder ein Treffer noch eine Vorlage
Und was ist, wenn es Venezia vom 18. Tabellenrang nicht mehr wegschafft und absteigt? «Dann möchte ich zurück zu YB», sagt Nsame. Die Italiener haben für den Stürmer zwar eine Kaufpflicht, die greift jedoch nur beim Ligaerhalt. Heisst aus YB-Sicht: Entweder gibt es eine Ablöse von rund 3,5 Millionen Euro – oder einen alten Bekannten zurück, dessen Formschwäche ein wenig Nestwärme bestimmt gut anstehen würde. https://www.bernerzeitung.ch/nsame-zieh ... 0011771819
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