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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Freitag 9. Februar 2024, 00:57 
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Klub-Ikone jetzt auch Teilhaber

Ein Teil von Spycher ist nun immer Gelbschwarz

Nun ist YB-Ikone Christoph Spycher so eng an den Klub gebunden wie nie zuvor. Als neuer Miteigentümer bleibt er auch YBler, sollte er eines Tages in die Bundesliga oder sonstwohin wechseln.

Der Zuspruch, den Christoph Spycher von Hans-Ueli, kurz Jöggi, Rihs, Mehrheitsaktionär der BSC Young Boys AG erhält, ist seit Jahren grenzenlos. In den (seltenen) informellen Gesprächen mit ihm – Rihs gibt seit dem ersten Meistertitel der Moderne 2018 keine Interviews mehr – lobt er den Delegierten Sport des Verwaltungsrats über den Klee. Und nun folgt der ultimative Vertrauensbeweis. Rihs hat Spycher und seinem Sohn Stefan (diese schon 2022) einen minoritären Teil seiner Aktien verkauft. Damit wird Spycher Miteigentümer von YB.

Ein spektakulärer Schritt im Klub, der nichts mehr hasst als «Spektakel» à la Basel, FCZ oder Sion. Alles soll hier aus der Ruhe entspringen. Eine Philosophie, die bedingungslos gelebt wird. Und wenn Spieler es wagen, da auszuscheren, folgt der Rüffel auf dem Fuss.

Aber schon seit längerem nicht mehr von Spycher. Der ist Mitte 2022 vom Sportchef zum VR-Delegierten Sport befördert worden und damit dem operativen Geschäft ein Stück weit entwachsen. Mit dem Erwerb der Aktien dürfte er sich davon noch ein Stückchen weiter entfernen.

Doch warum dieser Schritt? Spycher sagt, er sei selber überrascht gewesen, als Jöggi Rihs vor einiger Zeit auf ihn zugekommen sei und ihm dieses Angebot unterbreitet habe: «Ich hätte nie gedacht, dass ich eines Tages auf dieser Ebene für YB aktiv sein kann.» Es sei der Wunsch von Jöggi und Stefan Rihs gewesen, das Ganze breiter abzustützen. «Wir wollen auf der strategischen Ebene auch langfristig eine gute Perspektive haben», sagt der Mann, den alle «Wuschu» nennen, gegenüber SRF.

Die Erfolgsgeschichte Spychers

Gibts damit den ewigen gelbschwarzen Wuschu? Er selber sagt: «Es war eine schöne, lange und intensive Reise in diesen 14 Jahren.» Vergangenheitsform. Es war. Okay, zu viel darf man da nicht hineininterpretieren. Aber Spycher sagt auch, es sei schwierig, ellenweit in die Zukunft zu schauen. «Man weiss nie, was das Leben mit sich bringt.» Es wird also wohl die Zeit kommen, in welcher Spycher eine neue Herausforderung sucht. Sein Vertrag läuft 2025 aus. Aber es ist nun fix, dass das keine gänzlich Spycher-freie Zeit sein wird. Als Aktionär wird er immer Teil des Klubs bleiben. Zumindest solange er seinen Anteil nicht veräussert.

Die Erfolgsgeschichte des C.S. sucht ihresgleichen. 2014 beendet er seine Aktivkariere bei YB, wird Talentmanager. 2016 soll er Sportchef und Nachfolger von Fredy Bickel werden. Das ist der ausdrückliche Wunsch der Rihs-Brothers. Doch erst nach langer Bedenkzeit und Ausbedingung der aus seiner Sicht unabdingbaren strategischen Entscheidungsfreiheiten sagt er zu. 2018 holt YB den ersten Meistertitel seit 32 Jahren. Und ist seither nicht zu bremsen.

Fünf Titel in sechs Jahren

Es sprudeln die Meistertitel. Fünf in sechs Jahren. Dazu zwei Cupsiege. Und drei Champions-League-Teilnahmen. So sprudeln auch die Millionen. Dank der Königsklasse. Aber auch dank den Transfers. Nach Fabien Rieder letzten Sommer wird auch Aurèle Amenda eines Tages 15 Millionen eingebracht haben. Total 30 Millionen. Das ist mehr als das Budget fast aller Super-League-Klubs. Vielleicht mit Ausnahme von Basel und Servette. Und Jöggi Rihs selber muss seit über sieben Jahren keinen einzigen (Not-)Franken mehr einschiessen, derart gut ist YB aufgestellt. Längst vergessen die Zeiten als sein Bruder Andy selig, er ist 2018 verstorben – missmutig davon sprach, dass sie «fünfzig Kisten» in diesen Verein investiert hätten. Damaliger Return on investment: null!

Heute ist der Hauptaktionär 80-jährig. Lust, den Klub zu verkaufen, hat er nicht mehr gross. Was ganz viel mit Spycher zu tun hat. Weshalb Rihs den Wegfall dieses Erfolgsgaranten unter allen Umständen vermeiden wollte. Er habe die Massnahme, Spycher zum Miteigentümer zu machen, für die langfristige Planung als wichtig erachtet. Rihs lässt sich in der Medienmitteilung wie folgt zitieren – mehr gibts wie gesagt von ihm seit Jahren nicht mehr: «Es freut mich ausserordentlich, dass mein Sohn Stefan und ich mit Christoph Spycher einen wichtigen Partner am YB-Aktionariat beteiligen können. Christoph ist zu einer zentralen Berner Identifikationsfigur geworden. Gleichzeitig ist er ein Garant für wichtige YB-Werte wie unbedingter Leistungswille, Bescheidenheit und Demut.»

Ein plötzlicher Verkauf des Klubs, der einst im Raum stand, scheint ausgeschlossen. Die Konkurrenz muss sich damit abfinden, dass YB wohl auf Jahre die Nummer eins bleiben wird. Wie der FC Bayern München. Nur eine Garantie, jedes Jahr auch den Titel zu holen, ist das dennoch nicht. Doch grosse Klubs machen dann einfach unbeirrt weiter. Und untermauern ihre Hegemonie ein Jahr später gleich wieder.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 15463.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Freitag 9. Februar 2024, 00:58 
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Die Hausmacht wächst und wächst: Der Meistermacher Christoph Spycher wird Teilhaber von YB

Die Besitzerfamilie Rihs bindet den langjährigen Sportchef in die Eigentümerschaft ein. Geht Spycher mit seinem Vermögen «all in» wie David Degen im FC Basel?

Christoph Spycher ist die starke Figur beim Branchenleader YB, vor bald zwei Jahren stieg er vom Sportchef zum Verwaltungsrat auf – mehr Macht war eigentlich kaum mehr möglich für den Funktionär eines Schweizer Fussballklubs. Und doch erlangt, oder: übernimmt er sie.

Am Donnerstagvormittag gaben die Young Boys bekannt, dass Spycher Miteigentümer wird. Es ist eine Entwicklung, die über Monate geplant worden ist. Sogar schon fast drei Jahre ist es her, dass Insider darauf verwiesen, dass es genau dieses Szenario der Teilhaberschaft benötigte, um Spycher im Klub zu halten. Zuvor war er beispielsweise von Eintracht Frankfurt und vom Schweizerischen Fussballverband umworben worden.

Das Aktionariat besteht künftig aus drei Personen: aus dem langjährigen Eigentümer Hans-Ueli Rihs, der YB einst noch mit dem 2018 verstorbenen Bruder Andy besessen hatte; aus Hans-Ueli Rihs’ Sohn Stefan und Spycher. Zu den genauen Besitzverhältnissen macht YB keine Angaben. Hans-Ueli Rihs bleibt Mehrheitsaktionär, Stefan Rihs ist laut Communiqué «substanziell» beteiligt, aber doch nicht so sehr, dass Spychers Anteil eine blosse Formalie wäre.

Als die Brüder Rihs von 50 investierten «Kisten» sprachen

Aber Spycher, der frühere National- und Bundesligaspieler, dürfte auch nicht «all in» gegangen sein und bei YB sein Vermögen aufs Spiel setzen – im Gegensatz zu David Degen, dem Mitbesitzer des FC Basel, früher ebenfalls im Nationalteam und in der Bundesliga. Degen sagte in einem Interview mit «CH Media» unlängst wieder einmal: «Ich habe sehr, sehr viel Geld von meinem Vermögen investiert. Wieso ich dermassen ‹all-in› ging? Das weiss ich bis heute nicht.»

Was im Fall Degens kolportiert wird, dürfte auch bei Spycher gelten: Beide wären kaum in der Lage, substanzielle Finanzlöcher zu stopfen. Doch Spycher hat selber dafür gesorgt, dass derlei Probleme heute oder morgen kaum auftreten sollten. Unter seiner Führung ist YB zu einer Maschine geworden, die nicht nur sportlich, sondern auch finanziell funktioniert. Ende 2022 hatte YB Eigenkapital von fast 45 Millionen Franken verbucht. Dank Transfer- und Champions-League-Einnahmen müsste dieser Beitrag bis Ende Jahr um 20 bis 30 Millionen gewachsen sein, bald gesellt sich der Erlös aus dem Verkauf des jungen Innenverteidigers Aurèle Amenda hinzu. Am Mittwoch gab YB bekannt, dass Amenda im Sommer zu Eintracht Frankfurt wechselt; in diesem Fall darf von einer Ablösesumme von mindestens 10 Millionen ausgegangen werden.

In den letzten Jahren schaffte es YB wiederholt, bedeutende Abgänge aufzufangen – und als das Team ein einziges Mal alles in allem zu schwach war, um Meister zu werden, gelang es dem Klub, nicht auseinanderzubrechen. YB ist weit entfernt von schwierigen Jahren mit Aufbrüchen und Abstürzen, vom 19. September 2016, als Andy und Hans-Ueli Rihs nach Chaos-Tagen mit diversen Abschieden auf Führungsebene (Fredy Bickel, Alain Kappeler, Urs Siegenthaler) ausnahmsweise vor die Medien traten, einen Sparkurs ankündigten und von den «50 Kisten» redeten, die sie bisher in YB investiert hätten.

Nur wenige Tage später gab YB die Beförderung Spychers vom Talentmanager zum Sportchef bekannt. Schon damals startete Spycher mit einer stattlichen Hausmacht, und er sagte: «Ich stellte die Bedingung, in Ruhe arbeiten zu können. Wir steckten ab, dass der Verwaltungsrat nicht operativ tätig wird, wie es zuletzt vielleicht ein wenig der Fall war.»

Und jetzt: «Einmal YB, immer YB?»

So kam es, 2018, 2019, 2020, 2021 und 2023 gewann YB den Meistertitel, und es ist davon auszugehen, dass Spycher auch vor dem jüngsten Schritt «abgesteckt» hat, was ihm wichtig ist.

Zum Beispiel: dass ihm persönlicher Spielraum bleibt. Spycher, bald 46 Jahre alt, schätzt dieses verstärkte Vertrauensbekenntnis der Familie Rihs ihm gegenüber, und er wird auch in seiner neuen Mitbesitzer-Rolle als prägender Verwaltungsrat mit der sportlichen Gesamtverantwortung weiterarbeiten. Aber ein Wechsel, beispielsweise als Sportvorstand zu einem Bundesligaklub, bleibt nicht ausgeschlossen. Als er gefragt wird: «Einmal YB, immer YB?» – da sagt er unter anderem, es sei «schwierig, ellenweit in die Zukunft zu blicken». Und: «Ganz sicher werde ich in irgendeiner Form immer mit YB eng verbunden bleiben.»

Und nicht zu unterschätzen ist ohnehin das Zeichen, das die Young Boys in der Gegenwart senden: dass sie Kontinuität anvisieren auf Besitzerebene und keinen Verkauf anstreben, schon gar nicht in ein internationales Klubgeflecht, in das letzthin die Grasshoppers gewoben worden sind.


https://www.nzz.ch/sport/fussball/neue- ... ld.1778261

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Freitag 9. Februar 2024, 00:58 
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Christoph Spycher wird Miteigentümer der Young Boys

YB-Legende Christoph Spycher übernimmt eine Minderheitsbeteiligung an der BSC Young Boys AG. Er soll so den Bernern langfristig erhalten bleiben. Im Interview sagt Spycher, was sich für ihn in der neuen Rolle ändert.


https://www.srf.ch/audio/regionaljourna ... 0#autoplay

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Freitag 9. Februar 2024, 01:02 
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YB: Christoph Spycher neu Miteigentümer

Beim Schweizer Meister YB werden Stefan Rihs und Christoph Spycher neu am Aktionariat beteiligt. Letzterer sei «ein Garant für wichtige YB-Werte».

Das Wichtigste in Kürze

- Christoph Spycher und Stefan Rihs sind neu im Aktionariat von YB vertreten.
- Stefan Rihs ist der Sohn von Club-Eigentümer Jöggi Rihs und sein designierter Nachfolger.
- Spycher habe sich zu einer «zentralen Berner Identifikationsfigur» entwickelt.

Die Eigentümer-Verhältnisse bei YB verschieben sich: Wie der Schweizer Meister heute Donnerstag mitteilt, werden Stefan Rihs und Christoph Spycher neu am Aktionariat beteiligt.

Das habe die Familie von Club-Eigentümer Jöggi Rihs in Absprache mit dem Verwaltungsrat umgesetzt, teilen die Berner mit.

Stefan Rihs, der Sohn von Jöggi Rihs, hat schon 2022 eine Beteiligung an der BSC Young Boys AG übernommen. Dabei handle es sich um eine «frühzeitige Nachfolgeplanung» seitens der Familie Rihs. Seither habe Stefan Rihs sein strategisches Engagement für den Verein ausgebaut.
Jöggi Rihs YB Hoarau

Christoph Spycher ist seit 2022 Sport-Delegierter im Verwaltungsrat, zuvor war er sechs Jahre lang Sportchef der Berner. Nun übernimmt er von der Familie Rihs eine Minderheitsbeteiligung an den Young Boys.

«Ich freue mich sehr, mich jetzt auch als Miteigentümer für meinen Lieblingsverein einzubringen», so Spycher. Damit ist klar, dass seine Zukunft weiterhin in Bern liegen wird. Wie hoch die Beteiligung ausfällt, teilt Spycher aber nicht mit.

«Garant für wichtige Werte von YB»

Mehrheitsaktionär Jöggi Rihs sagt zur Transaktion: «Es freut mich ausserordentlich, dass mein Sohn Stefan und ich mit Christoph Spycher einen wichtigen Partner am YB-Aktionariat beteiligen können. Als ehemaliger Spieler und erfolgreicher Sportchef ist Christoph Spycher zu einer zentralen Berner Identifikationsfigur geworden.»

Rihs lobt den Beitrag von Spycher zum Aufstieg der Berner zur Nummer eins im Schweizer Fussball. «Er ist wesentlich für die in den letzten Jahren sehr erfolgreiche Klubgeschichte von YB mitverantwortlich. Gleichzeitig ist er ein Garant für wichtige YB-Werte wie unbedingter Leistungswille, Bescheidenheit und Demut.»


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-st ... r-66703861

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Freitag 9. Februar 2024, 01:03 
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Christoph Spycher wird Miteigentümer von YB

Der ehemalige Sportchef und Spieler wird zum Miteigentümer: Der 45-jährige Christoph Spycher übernimmt eine Minderheitsbeteiligung an der BSC Young Boys AG von der Besitzerfamilie Rihs.

«Ich freue mich sehr, Aktionär des BSC Young Boys zu werden und mich jetzt auch als Miteigentümer für meinen Lieblingsverein einzubringen», so der ehemalige Nationalspieler. Der 45-Jährige übernimmt von der Familie Rihs eine Minderheitsbeteiligung an der BSC Young Boys AG. Damit wird er künftig strategisch bei der BSC Young Boys AG mitwirken können.

Nebst Spycher wird auch Stefan Rihs, Sohn des Eigenümers und Mehrheitsaktionärs Jöggi Rihs, zum Miteigentümer. Stefan Rihs hat bereits im Jahr 2022 im Rahmen einer frühzeitigen Nachfolgeplanung eine Beteiligung an der BSC Young Boys AG übernommen und gleichzeitig sein strategisches Engagement für den Klub ausgebaut.

«Es freut mich ausserordentlich, dass mein Sohn Stefan und ich mit Christoph Spycher einen wichtigen Partner am YB-Aktionariat beteiligen können», wird Mehrheitsaktionär Jöggi Rihs in einer Mitteilung am Donnerstag zitiert.

Spycher: «YB ist für mich mehr als nur ein Verein»

«YB ist für mich mehr als nur ein Verein», betont «Wuschu» in einem am Donnerstag auf Youtube veröffentlichtem Interview. «Ich fühle mich hier extrem wohl hier und komme jeden Tag gerne arbeiten.» Dass er jetzt zum Miteigentümer wird, bezeichnet er als riesengrosse Ehre der Familie Rihs. «Ich hätte niemals gedacht, dass ich je auf dieser Ebene für YB aktiv sein darf.» Zur genauen Grösse des erworbenen Aktienpakets gibt Spycher keine Auskunft.

Als ehemaliger Spieler und erfolgreicher Sportchef sei Christoph Spycher zu einer zentralen Berner Identifikationsfigur geworden, so Eigentümer Jöggi Rihs. «Er ist wesentlich für die in den letzten Jahren sehr erfolgreiche Klubgeschichte von YB mitverantwortlich. Gleichzeitig ist er ein Garant für wichtige YB-Werte wie unbedingter Leistungswille, Bescheidenheit und Demut.»

Spycher war seit Mitte 2022 Delegierter Sport des Verwaltungsrats bei YB. Zuvor war er rund sechs Jahre als Sportchef der BSC Young Boys tätig. Von 2010 bis 2014 war Spycher als Spieler bei den Young Boys, er absolvierte mit den Bernern 99 Meisterschaftsspiele. Er werde immer mit dem Club verbunden sein, sagt Spycher. «YB ist eine Institution in Bern.»


https://www.baerntoday.ch/bern/stadt-be ... -156149795

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Freitag 9. Februar 2024, 01:16 
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Anders als der FC Zürich

YB verzichtet auf rechtliches Vorgehen gegen Kollektivstrafen

Seit Wochen wird im Schweizer Fussball über Kollektivstrafen und Sektorsperren diskutiert. Dagegen will der FC Zürich nun vorgehen – im Gegensatz zum BSC YB, der die Kollektivstrafen zwar kritisch sieht, rechtlich aber nichts unternimmt.

«Wir halten nichts von Kollektivstrafen, sondern setzen uns dafür ein, dass man alles dafür tut, die Einzeltäter zur Rechenschaft zu ziehen», sagt YB-Mediensprecher Albert Staudenmann gegenüber der «Berner Zeitung» und «Der Bund». Juristisch werde man jedoch nicht dagegen vorgehen. Dabei gehe es aber nicht um politische Gründe, wie Staudenmann erklärt. Man wolle mit allen beteiligten Parteien eng und gut zusammenarbeiten, auch mit den Behörden. Bei den Kollektivstrafen präferiere der Club ein von der Liga koordiniertes Vorgehen.

Reto Nause, Sicherheitsdirektor der Stadt Bern, sagt gegenüber den Tamedia-Zeitungen: «Die Stadt pflegt eine gute Zusammenarbeit mit YB. Es hätte mich deshalb erstaunt, wenn YB juristisch gegen die Verfügung vorgegangen wäre.»

Nause übt Kritik am FCZ

Nause kritisiert zudem das Vorgehen des FC Zürich und dessen Präsidenten Ancillo Canepa. Dieser übernehme zu wenig Verantwortung und nehme die Fankurve des Zürcher Stadtclubs mit seiner Vorgehensweise zu fest in Schutz. Der FCZ sowie mehrere Fans hatten Rekurs gegen die Sperrung der Südkurve eingelegt. Sie fordern einen richterlichen Grundsatzentscheid zur Sperrung einzelner Sektoren in Schweizer Stadien – wenn nötig auch bis vor Bundesgericht.

Im Gegensatz zum BSC Young Boys gehen jedoch etliche YB-Fans gegen die Sektorsperre vor. Vor dem Match am 20. Januar gingen 48 Beschwerden beim Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland ein.


https://www.baerntoday.ch/bern/stadt-be ... -156156421

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Freitag 9. Februar 2024, 01:20 
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Spycher neu Miteigentümer seines Lieblingsvereins YB

Christoph Spycher übernimmt von der Familie Rihs eine Minderheitsbeteiligung an der BSC Young Boys AG. Stefan Rihs, Sohn des 80-jährigen Mehrheitsaktionärs Hans-Ueli «Jöggi» Rihs, hatte bereits im Juli 2023 «eine substanzielle Beteiligung» übernommen.

Im Bestreben, optimale Voraussetzungen für die langfristige sportliche und wirtschaftliche Kontinuität und Weiterentwicklung des BSC Young Boys zu schaffen und gleichzeitig die regionale Verankerung zu stärken, hat die Besitzerfamilie von Jöggi Rihs in Absprache mit dem Verwaltungsrat Veränderungen im Aktionariat initiiert und vorgenommen, wie die Medienstelle der BSC Young Boys in einer Mitteilung schreibt.

Der Sohn des Eigentümers Jöggi Rihs, Stefan Rihs, und der VR-Delegierte Sport, Christoph Spycher, werden Miteigentümer von YB. Stefan Rihs hat bereits im Jahr 2022 im Rahmen einer frühzeitigen Nachfolgeplanung eine substanzielle Beteiligung an der BSC Young Boys AG übernommen und gleichzeitig sein strategisches Engagement für den Klub ausgebaut.

Christoph Spycher übernimmt von der Familie Rihs eine Minderheitsbeteiligung an der BSC Young Boys AG. Der neue Aktionär ist seit Mitte 2022 Delegierter Sport des Verwaltungsrates und war zuvor während rund sechs Jahren Sportchef des BSC Young Boys. Mit dieser Beteiligung bindet die Familie Rihs Christoph Spycher strategisch in die Unternehmung ein.

«Garant für wichtige YB-Werte»

Mehrheitsaktionär Jöggi Rihs sagt zur Transaktion: «Es freut mich ausserordentlich, dass mein Sohn Stefan und ich mit Christoph Spycher einen wichtigen Partner am YB-Aktionariat beteiligen können. Als ehemaliger Spieler und erfolgreicher Sportchef ist Christoph Spycher zu einer zentralen Berner Identifikationsfigur geworden. Er ist wesentlich für die in den letzten Jahren sehr erfolgreiche Klubgeschichte von YB mitverantwortlich. Gleichzeitig ist er ein Garant für wichtige YB-Werte wie unbedingter Leistungswille, Bescheidenheit und Demut.»

Christoph Spycher sagt: «Ich freue mich sehr, Aktionär des BSC Young Boys zu werden und mich jetzt auch als Miteigentümer für meinen Lieblingsverein einzubringen.»

Verwaltungsratspräsident Hanspeter Kienberger ergänzt: «Der Verwaltungsrat ist erfreut, dass die Familie Rihs mit der Beteiligung von Stefan Rihs ihr langfristiges Bekenntnis zu YB bekräftigt hat. Ebenfalls sehr wichtig und erfreulich für den BSC Young Boys und insbesondere dessen nachhaltige Entwicklung ist die Beteiligung von Christoph Spycher am Aktionariat.»


https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/217864

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Februar 2024, 00:44 
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YB Lars Lunde: «Wicky rotiert zu viel, Spycher-Aufstieg top für YB»

Für Nau-Kolumnist und Club-Legende Lars Lunde ist klar: YB hat im neuen Jahr noch nicht überzeugt. Dafür freut er sich über den Aufstieg von Christoph Spycher.

Das Wichtigste in Kürze

- Vor dem Highlight gegen Sporting muss YB heute Samstag in Lugano (20.30 Uhr) ran.
- Lars Lunde erwartet ein heikles Spiel im Tessin, zumal YB ihn 2024 noch nicht überzeugte.
- Der Nau.ch-Kolumnist würde im Mittelfeld fix auf Cheikh Niasse setzen.

Auf dem Papier ist YB der Start ins Jahr geglückt: Nur Servette kann mit sechs Punkten Rückstand einigermassen mithalten. Nach der unnötigen Niederlage gegen einen durchschnittlichen FCB reagiert der Meister mit Siegen gegen Yverdon und Lausanne.

Was man aber klar sagen muss: So richtig überzeugt hat YB bisher nicht! Auch beim 5:1 über Yverdon haben sie Glück, dass sie nicht das zwischenzeitliche 2:2 kassieren.

Was mir aktuell bei YB fehlt: Es hat zwar sehr viele grosse Talente wie Lakomy, Amenda oder Colley. Aber sie bringen ihre Leistung noch nicht konstant. Es fehlt eine routinierte Achse, das wird jetzt nach dem bitteren Ausfall von Loris Benito nicht besser.

Und: Mir fehlt die Physis im Zentrum!

Ich frage mich, warum Cheikh Niasse nicht häufiger spielt? Er ist unglaublich robust und wäre bei mir im Mittelfeld gesetzt.

Generell rotiert Raphael Wicky für mich zu häufig. Ich bin zwar ein Befürworter des YB-Trainers, aber für meinen Geschmack gibt es zu viele Wechsel in der Startaufstellung.

Gerade Spieler wie Amenda müssen regelmässig spielen, um sich zu entwickeln. Das gilt auch für Neuzugang Hadjam Jaouen, der mir gegen Yverdon sehr gefallen hat.

Lunde: «Sporting im Hinterkopf zu haben, ist menschlich»

Jetzt wartet eine mentale Herausforderung auf YB: Vor dem Europa-Kracher am Donnerstag gegen Sporting Lissabon steht heute das Spiel in Lugano auf dem Programm. Im Tessin ist es sowieso schwierig und unangenehm zu spielen.

Das wird mit dem Sporting-Spiel im Hinterkopf nicht einfacher. Ich bin ganz ehrlich: Als wir mit YB damals auf Real Madrid trafen, wusste ich am Wochenende nicht, gegen wen wir in der Liga spielen.

Es ist menschlich, dass man sich zumindest ein wenig ablenken lässt. Aber Wicky ist routiniert und kennt diese Situation. Er wird sein Team richtig einstellen – und ich hoffe auf den ersten dominanten Auftritt in diesem Jahr.

Auf das Highlight gegen ein Spitzenteam wie Sporting Lissabon sollten wir uns in Bern richtig freuen! Die Portugiesen sind für mich zwar der Favorit. Wenn sie YB nicht unterschätzen, wird es ein schwieriges Spiel.

Aber ich freue mich, konnte sich YB mit starken Auftritten in der Champions League mit diesem nächsten Highlight belohnen.

«Spycher leistet mit seinem Team bei YB hervorragende Arbeit»

Die beste Nachricht für YB hat sich in dieser Woche sowieso neben dem Platz abgespielt: Christoph Spycher wird Miteigentümer – das ist ein starkes Signal für den ganzen Club und die Fans.

Wuschu» hat in den letzten Jahren mit seinem Team hervorragende Arbeit geleistet, da ziehe ich meinen Hut. Dass er sich jetzt noch mehr im Verein verankert, kann für YB nur gut sein. Er ist nicht nur fachlich top, sondern auch ein guter Mensch und sehr bodenständig.

Hopp YB!

****

1986 schiesst Lars Lunde YB zum Meistertitel. Ein Jahr später wechselt der Däne zum grossen Bayern München in die Bundesliga. Nach seiner Karriere kehrt er in die Schweiz zurück, wo er immer noch lebt.

Bis heute ist der 59-Jährige in Bern eine Legende – und ab sofort auch Nau.ch-Kolumnist!


https://www.nau.ch/news/stimmen-der-sch ... b-66704052

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Februar 2024, 19:33 
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Schon das dritte grosse YB-Rätsel

Wo war Niasse am Samstag?

YB gibt im Moment Rätsel auf. Von Wicky über Rrudhani bis neu zu Niasse. Immerhin letzteres war schnell gelöst.

Nur 19 statt der erlaubten 20 Namen stehen auf den Matchblättern von Lugano und YB für das Spiel vom Samstagabend. Bei Lugano ist das erklärbar mit den vielen Verletzten. Aber bei YB? Benito und Imeri sind langzeitverletzt, Elia spielte den kleinen Final des Afrika-Cups gegen Südafrika (wo er den entscheidenden Penalty verschoss).

Also verzichtete YB freiwillig auf den 20. Akteur.

Dieser war im Cornaredo zwar zugegen. Allerdings nicht umgezogen, sondern in Zivil. Cheick Niasse (24) besah sich das Spektakel im Dauerregen am «Schärme». Unfreiwillig. Der Senegalese war zu spät zur Teamsitzung erschienen und wurde kurzerhand von Trainer Raphael Wicky aus dem Kader gestrichen. Vielleicht war auch Sportchef Steve von Bergen da mit federführend, ist doch der Neuenburger als Pünktlichkeits-Aficionado bekannt.

Wie auch immer. Wenn es am Donnerstag in den Europa-League-Playoffs (Sechzehntelfinals) gegen Sporting Lissabon geht, will Niasse bestimmt unter allen Umständen dabei sein und dürfte wohl mindestens eine halbe Stunde vor den Teamsitzungen erscheinen …
Lugano-Tor wird wegen Foul aberkannt – zu Recht?

Rrudhani trifft auch gleich für Lausanne

Dieses Rätsel ist also gelöst. Jenes um Donat Rrudhani (24) war es schon vorher. Von Bergen hatte im Blick bereits gesagt, weshalb man den Wechsel des Schweiz-Kosovoren zu Lausanne durchboxte, obwohl er in den letzten vier Spielen für YB zweimal Man of the Match war und endlich auf gelbschwarze Betriebstemperatur gekommen war. Am Samstag schiesst er beim 1:1 bei Stade-Lausanne-Ouchy gleich seinen ersten Treffer für die Waadtländer.

Und Wicky? Alles unverändert ruhig an der Trainerfront. Keinerlei Neuigkeiten. Ausser Gerüchte. So schreiben FCZ-Fans bereits Kommentare wie «Herzlich willkommen, Raphael Wicky» unter die Schlagzeilen um den Ende Jahr weggehenden Bo Henriksen. So steht der Oberwalliser nach wie vor ohne Vertrag für die neue Saison da.

Hajdari ist nicht das gesuchte Profil

Apropos Gerücht: Ein solches war auf einer einschlägigen Internet-Plattform verbreitet worden, dass YB Interesse habe an Lugano-Innenverteidiger-Talent Albian Hajdari (20). YB hat nach dem Kreuzbandriss von Loris Benito noch vier Tage Zeit, um einen vierten Innenverteidiger zu finden. Von Bergen dementiert: «Hajdari ist momentan kein Thema bei uns. Er ist nicht genau das Profil, das wir suchen.»

Der Countdown tickt aber gnadenlos. Am Tag, an dem YB auf Sporting trifft, ist Ende Feuer. Da heisst es: Vollgas geben!


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 23266.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Februar 2024, 22:52 
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Der FC Rapperswil-Jona holt Ex-YB-Flügel

Der FC Rapperswil-Jona verpflichtet sich im Hinblick auf den Rückrundenstart vom nächsten Wochenende mit einem neuen Flügelspieler. Gabriele De Donno kommt leihweise.

Der FC Rapperswil-Jona verpflichtet leihweise vom FC Schaffhausen den Flügelspieler Gabriele De Donno. Dies teilt der Verein auf seiner Webseite mit. Der 1.90 m grosse, ehemalige Schweizer Juniorennationalspieler durchlief die Juniorenabteilung der Berner Young Boys und kam bei den Bernern auch in der U21 und in der Promotion League zum Einsatz. Auf die letzte Saison hin wechselte er zum FC Schaffhausen. Mit den Munot­städtern absolvierte er 13 Meisterschaftsspiele in der Challenge League.

FCRJ-Sportchef Alessandro Ciarrocchi lässt sich zum Transfer wie folgt zitieren: «Mit Gabriele wechselt ein robuster, grossgewachsener Offensivspieler zu uns. Mit ihm erhalten wir eine weitere Alternative im Spiel gegen vorne. Dank seiner Grösse wird er auch für noch mehr Durschlagskraft im Offensivspiel sorgen.» De Donnos Leihvertrag in Rapperswil-Jona läuft bis am 30. Juni.

https://www.linthzeitung.ch/sport/fussb ... yb-fluegel


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