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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 11. Mai 2023, 18:57 |
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11.05.2023  Zitat: Ausgestellte Meisterhelden
Ist YB schon reif fürs Museum?
Zum 125-Jahr-Jubiläum eröffnet im Historischen Museum die Ausstellung über die Lieblinge in Gelb-Schwarz. Sie erzählt eine Geschichte über Pokale und Wimpel hinaus.
Gelb-Schwarz kommt nicht mehr aus dem Feiern heraus. Am Morgen des 14. März, zum 125. Geburtstag, war die ganze Altstadt mit Fahnen des Berner Sportclubs Young Boys geschmückt, vorletztes Wochenende machte YB die Meisterschaft klar, am Sonntag wurde, noch ohne Pokal, gefeiert. Dieser «Chübu» wird nach dem letzten Meisterschaftsspiel am 29. Mai übergeben – wieder ein Grund, um ordentlich die Liebe zu jenem Team zu beschwören, das seine Anhängerinnen und Anhänger in den letzten Jahren so zuverlässig mit Glück versorgt hat. Und schliesslich soll dann auch noch der Cup-Pokal her.
Mitten in diese nicht enden wollende Feierlaune hinein beschenkt sich Bern nun auch mit einer Sonderausstellung über die unangefochtenen Lieblinge. Ab Donnerstag ist «125 Jahre YB. Bern und die Young Boys – Die Ausstellung zum Jubiläum» im Historischen Museum zu sehen. Wie geht das, wie lässt sich ein Club, der gerade auf dem Höhepunkt seines Daseins und seiner Popularität steht, in ein Museum stecken?
Historisches Museum: Der Gast als Akteur
Im Historischen Museum beginnt der Rundgang in der Spielergarderobe. Über Kopfhörer erzählen eine Spielerin und und ein Spieler der YB-Teams, die Trainerin und der Trainer, was ihnen in den letzten Minuten vor dem Spiel durch den Kopf geht, was sie machen und wie der Puls hochschnellt, wenn sie das Feld betreten. Auch als Besucherin und Besucher gibt man sich in den Spielertunnel und darf danach gleich heldenhaft einen Ball auf ein kleines Tor knallen. Zwei Dinge sind klar: Der Gast ist selbst Akteur im Museum. Mitten im Raum wird Tipp-Kick gespielt. Guillaume Hoarau und andere Heldinnen und Helden in Gelb-Schwarz stehen als Figürchen zur Verfügung. Am Tischchen nebenan kann man Trikots entwerfen.
Und es geht nicht nur um die Männer, auch wenn für die momentanen Hochgefühle grossmehrheitlich sie verantwortlich sind. «Die Frauen sind heute selbstverständlich Teil von YB», sagt Kurator Reto Boschung, der zwei Tage vor der Eröffnung durch die Ausstellung führt. Obschon die Begeisterung für die YB-Fussballerinnen wohl für einige weitere Jahre weit hinter jener für die Männer bleiben wird, die in ganz anderen wirtschaftlichen Sphären gegen den Ball treten. Apropos «Schutte»: Wussten Sie, dass dieses vermeintlich so urberndeutsche Wort ein Anglizismus ist (von «to shoot»)?
Das Historische Museum folgt in groben Zügen einer Chronologie der Hochblüten des BSC Young Boys. Von der Gründung über Hochs und Tiefs und den Fast-Konkurs Ende der 90er-Jahre – bis hin zum 28. April 2018, als YB erstmals nach 32 Jahren wieder Meister wurde und die jüngste Phase der permanenten Berner Glückshormonausschüttung einleitete.
Die Ausstellung erzählt die Geschichte des Jubilars über die Menschen. So kommt etwa Heinz Minder zu Wort, der seit seiner Zeit als Junior immer irgendeine Aufgabe hatte bei YB. Heute wacht er im Wankdorf über die Einlauf-Kinder. Oder Helga Lüthi Moser, die in den 70er-Jahren Fussball spielte, damals beim FFC Bern.
Zu den Protagonisten gehören auch die Bernerinnen und Berner, die in der Strassenumfrage von ihrem Bezug zu YB sprechen. Und die Fans: Die Ostkurve hat selbst eine Ecke der Ausstellung gestaltet. Dort können etwa die schönsten Choreos der letzten Jahre bestaunt werden. Oder das «We Love You» aus der Perspektive der Spieler miterlebt werden – jenes Ritual, bei dem die Helden nach YB-Siegen gefeiert werden.
YB-Museum: Ein Club in den Vitrinen
Die Idee, YB ins Museum zu stecken, ist nicht neu. Schliesslich hat der Verein seit 2006 sein eigenes Museum – als erster Club der Schweiz. Es ist im Wankdorfstadion untergebracht und dort ziemlich gut versteckt. Wenn es samstags von 14 bis 16 Uhr geöffnet wird, weist ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes den Weg vom Marathontor die Treppe hoch in den ersten Stock.
Bei den Young Boys ist das Museum die Sache der leidenschaftlichen Pensionäre. Charles Beuret, ehemaliger Sportredaktor beim «Bund» und heutiges historisches Lexikon des Vereins, gründete das Museum wenige Jahre vor seiner Pensionierung und führte es seither. Dieses Jahr gab es ein Facelifting und einen Führungswechsel, René Hitz ist nun verantwortlich, auch er ist langjähriger Mitarbeiter bei YB – und mittlerweile pensioniert.
Es ist eine Vitrinenausstellung mit allem, was das Fan-Herz begehrt. Pokale, Wimpel von Europacup-Gegnern, Gastgeschenke, Shirts von den YB-Legenden. Es gibt auch, laut Hitz, «das kleinste Kino der Stadt», wo ruhmreiche Bilder über die Leinwand flimmern. Richtig grossartig werden die Objekte aber erst durch die Geschichten, die Charles Beuret dazu erzählt. Als er 2005 die Objekte zu sammeln begann, war nicht abzusehen, dass er eines Tages weit über 1000 Stücke ausstellen könnte.
Ein Prunkstück des Museums fiel ihm nach einem öffentlichen Aufruf in die Hand. Ein ehemaliger Schulkollege, der mit dem YB-Fussballer Hans Kämpfer (1883 bis 1959) verwandt war, hatte auf dem Estrich Kämpfers erstes YB-Shirt gefunden. Es ist mittlerweile 115 Jahre alt. Die Meistertrophäe aus der ersten YB-Hochphase 1909–1911 – nach drei Titeln in Folge durfte die Mannschaft den Wanderpokal behalten – spürte Beuret ebenfalls auf. Sie war in bemitleidenswertem Zustand.
Wer besucht dieses Museum? «An den Samstagen schauen Väter mit ihren Kindern vorbei. Oder ein ganzer Reisebus voller Deutscher», sagt Beuret und lacht. Diese wollen etwas zum «Wunder von Bern» sehen, dem überraschenden Sieg von Deutschland im WM-Final von 1954 im Wankdorf. Zu diesem Thema ist eine Ecke eingerichtet. Die Verbindung ist klar: Albert Sing, der YB von 1951 bis 1964 trainierte, war 1954 zugleich Assistenztrainer der Deutschen. Er holte mit den Young Boys vier Meistertitel.
Und heute, was muss ein Objekt haben, um museumswürdig zu sein? «Es muss eine Geschichte erzählen», sagt der neue Leiter René Hitz. Er denkt da weniger an Trikots und Wimpel als etwa an den Helm von Christian Fassnacht, den dieser nach seiner schweren Kopfverletzung trug – und der in einer der Vitrinen steckt.
Aber ein Aspekt des Erfolgs fehlt im Bauch des Wankdorfstadions weitgehend. Das persönliche Erlebnis beim Matchbesuch. Die Fans. Eine Dimension, die im Historischen Museum bereits im Ausstellungstitel mitschwingt: «Bern und die Young Boys.» Und damit zurück an den Helvetiaplatz.
Ob im Wankdorf oder im Historischen Museum: Für Fans ist so eine Schau ein Rausch. Wobei der raffinierte Zugang im Historischen Museum wohl auch so mancher Fussball-Kostverächterin und manchem Nasenrümpfer eine Idee dessen geben dürfte, wie es so weit kommt: dass man unendliches Glück oder tiefstes Pech erfahren kann. Wenn ein paar Menschen gegen einen Ball «schutten».
Im Garten wird "weitergeschuttet"
Die Ausstellung im Historischen Museum ist auch für Familien und Schulklassen konzipiert, etwa dank vielen interaktiven Elementen. Dies zeigt sich aber auch in der Fortsetzung der Schau draussen. Auf einem Postenlauf rund um das Historische Museum kann man auf ein Tor schiessen, das gehütet wird von der hechtenden Goalie-Legende Marco Wölfli aus Pappe. Es gibt Geschicklichkeitsspiele, es werden Trainingsübungen absolviert, es gibt Boccia und Fussball-Minigolf. Und hinter dem Museum ist das Fussballfeld markiert, auf dem die Young Boys in ihrer Frühzeit ihre Spiele absolvierten. https://www.bernerzeitung.ch/ist-yb-sch ... 3877797751
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 11. Mai 2023, 19:07 |
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11.05.2023  Zitat: Gelb-Schwarz am Originalschauplatz
Ab dem 11. Mai zeigt das Bernische Historische Museum «125 Jahre YB. Bern und die Young Boys – Die Ausstellung zum Jubiläum». Die gemeinsam mit dem BSC Young Boys und Fans entwickelte Ausstellung lädt zum Erleben, Entdecken und Spielen ein. Sie nimmt Besuchende mit auf eine Reise durch die Vereinsgeschichte mit ihren Hochs und Tiefs.
Am 14. März 1898 gründeten vier Berner Gymnasiasten ihren eigenen Fussballclub – den FC Young Boys. Die ersten Jahre spielt die Mannschaft direkt hinter dem Bernischen Historischen Museum, auf dem Areal des heutigen Museumsquartiers Bern. Dieser Platz im Museumspark wird während der Ausstellungslaufzeit mit einem Mitmachangebot neu inszeniert und bespielt. «Wir freuen uns sehr, YB zurück auf seinem allerersten Fussballfeld zu begrüssen, und nutzen die Chance, ein Stück Berner Geschichte am Originalschauplatz erlebbar zu machen», führt Museumsdirektor Thomas Pauli-Gabi aus.
Auch beim BSC Young Boys ist die Freude über die Ausstellung gross: «YB befindet sich seit 2018 in einer Hochphase, doch vor 25 Jahren sah es noch ganz anders aus. Mit dieser Ausstellung dürfen wir auf die lange und wechselvolle Geschichte des Berner Sport Clubs zurückblicken und den Bernerinnen und Bernern auf spielerische Weise vermitteln, wieso ihre Young Boys mehr als ein Fussballclub sind», bekräftigt Wanja Greuel, CEO des BSC Young Boys.
YB gehört zur Berner DNA
Heute gehört der BSC Young Boys zu den erfolgreichsten Fussballclubs der Schweiz und ist eng mit der Berner Bevölkerung verbunden. Für Ausstellungskurator Reto Boschung gehört YB zur Berner DNA. «Siege, Niederlagen und die Identifikation mit dem Verein beeinflussen die Lebenswelt der Berner Bevölkerung. In der Geschichte der Young Boys spiegeln sich gesellschaftliche Entwicklungen eines ganzen Jahrhunderts.» Dieser bewegten Vereins- und Fussballgeschichte widmet sich die Ausstellung in vier zeitlichen Schwerpunkten: der Gründungszeit, den goldenen Fünfzigerjahren, dem drohenden Aus in den 1990er-Jahren und den grossen Emotionen um die sportlichen Erfolge 2018. Erinnerungen von YB-Legenden und Bernerinnen und Bernern lassen persönliche Momente aufleben, während ein Kabinett Besuchende in die Welt der YB-Fankurve eintauchen lässt. Bedeutende Exponate aus der Geschichte der Young Boys wie die «Meisterlatte» von 2018, der Meisterpokal aus den Fünfzigerjahren oder ein Stück des alten Wankdorfstadions dürfen natürlich nicht fehlen. Die Ausstellung lädt nicht nur zum Entdecken ein, sondern fordert auch zum Spielen und Mitmachen auf.
Parkangebot für Klein und Gross
Auf ein Fussballtor schiessen, alte Trainingsmethoden ausprobieren oder im Boccia gewinnen: Die Ausstellung dehnt sich mit einem spielerisch-sportlichen Postenlauf bis auf das ehemalige Fussballfeld der einstigen Young Boys im Museumspark aus. An zehn Erlebnisstationen können sich Spielfreudige jeden Alters aktiv der YB-Story und der Fussballgeschichte widmen.
Gelb-schwarzes Rahmenprogramm
Vom 18. Oktober bis am 15. November wird die erfolgreiche Veranstaltungsreihe «Ein Abend im Museum» fortgesetzt – diesmal mit Themen rund um den Fussball. Familien können von Mai bis Anfang Oktober in den sonntäglichen Familienateliers unter dem Motto «Das Museum im Fanfieber» basteln, experimentieren und daneben am längsten Fussball-Fanschal für YB mitstricken. https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/209865/
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 11. Mai 2023, 19:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.05.2023  Zitat: YB kommt ins Bernische Historische Museum
Das Bernisch Historische Museum in Bern widmet YB zu seinem 125-jährigen Bestehen ab morgen eine Ausstellung über die Vereinsgeschichte mit ihren Hochs und Tiefs. https://www.telebaern.tv/telebaern-news ... -151457673
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 12. Mai 2023, 15:11 |
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Ausstellung im Bernischen Historischen MuseumAm 14. März 1898 gründen vier Berner Gymnasiasten ihren eigenen Fussballclub – den FC Young Boys. Die ersten Jahre spielt die Mannschaft direkt hinter dem Bernischen Historischen Museum, auf dem Areal des heutigen Museumsquartiers. Heute, am 11. Mai 2023, öffnet die Sonderausstellung zum 125-Jahre-Jubiläum von YB an diesem Originalschauplatz ihre Tore. «125 Jahre YB. Bern und die Young Boys – Die Ausstellung zum Jubiläum» Sonderausstellung im Bernischen Historischen Museum«Wir freuen uns sehr, YB zurück auf seinem allerersten Fussballfeld zu begrüssen und nutzen die Chance, ein Stück Berner Geschichte am Originalschauplatz erlebbar zu machen», führt Museumsdirektor Thomas Pauli-Gabi aus. Die Ausstellung widmet sich der bewegten Vereinsgeschichte in vier zeitlichen Schwerpunkten: der Gründungszeit, den goldenen Fünfzigerjahren, dem drohenden Aus in den Neunzigerjahren und den grossen Emotionen um die sportlichen Erfolge 2018. Erinnerungen von YB-Legenden und Berner:innen lassen persönliche Momente aufleben, während ein Kabinett Besuchende in die Welt der YB-Fankurve eintauchen lässt. Bedeutende Exponate aus der Geschichte der Young Boys wie die «Meisterlatte» von 2018, der Meisterpokal aus den Fünfzigerjahren oder ein Stück des alten Wankdorfstadions dürfen natürlich nicht fehlen. Die Ausstellung lädt nicht nur zum Entdecken ein, sondern fordert auch zum Spielen und Mitmachen auf. Parkangebot für Klein und Gross Auf ein Fussballtor schiessen, alte Trainingsmethoden ausprobieren oder im Boccia gewinnen: Die Ausstellung dehnt sich mit einem spielerisch-sportlichen Postenlauf bis auf das ehemalige Fussballfeld der frühen Young Boys im Museumspark aus. An zehn Erlebnisstationen können sich Spielfreudige jeden Alters aktiv der YB-Story und der Fussballgeschichte widmen. Gelb-schwarzes RahmenprogrammVom 18. Oktober bis am 15. November 2023 wird die erfolgreiche Veranstaltungsreihe «Ein Abend im Museum» rund um den Fussball fortgesetzt. Familien können ihre gelb-schwarzen Bastelkenntnisse vom Mai bis Anfang Oktober in den sonntäglichen Familienateliers unter dem Motto «Das Museum im Fanfieber» ausleben und daneben am längsten Fussball-Fanschal für YB mitstricken. Federführend bei der Erarbeitung der Ausstellung war das Bernische Historische Museum, mit YB als Kooperationspartner und unter Mitarbeit der Fan-Dachverbände Ostkurve Bern und gäubschwarzsüchtig. Der BSC Young Boys freut sich sehr, der Berner Bevölkerung an einem Originalschauplatz mitten in der Stadt Bern seine Clubhistorie auf ganz spezielle Art zu präsentieren und empfiehlt allen YB-Fans den Ausstellungsbesuch. Die Ausstellung läuft vom 11. Mai 2023 bis am 7. Januar 2024. Nachspielzeit im YB-MuseumWer nach dem Besuch der Sonderausstellung so richtig auf den Geschmack gekommen ist und auch alle anderen YB-Fans sind herzlich eingeladen, am kommenden Samstag, 13. Mai, zwischen 12:00 und 16:00 Uhr das YB-Museum im Stadion Wankdorf zu besuchen. Auch einige ehemalige YB-Spieler werden im Museum vorbeischauen und es gibt die Möglichkeit, Würste und Getränke zu erwerben. Zudem bietet sich die Gelegenheit, das U18-Spiel YB - Thun live im Stadion mitzuverfolgen. - Weitere Infos zur Sonderausstellung im Bernischen Historischen Museum: https://www.bhm.ch/de/ausstellungen/wec ... 5-jahre-yb- Öffnungszeiten und Preise (Basistarif): https://www.bhm.ch/de/informationen/oef ... ten-preise
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shalako
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Verfasst: Samstag 13. Mai 2023, 00:49 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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13.05.2023  Zitat: Weil der FCB die Uefa-Punkte holt
Basel beschert YB Millionen!
Ohne den FCB wäre die Super League im internationalen Vergleich ein Nonvaleur. Unter anderem profitieren die Young Boys. Einen direkten Champions-League-Platz gibts trotzdem nicht.
Die Berechnung des Uefa-Koeffizienten gehört zu den komplizierteren Dingen auf diesem Planeten. Wer keinen Masterabschluss in Mathematik besitzt, ist schnell mal überfordert.
Um es einfach zu halten (und in Bezug auf den Schweizer Fussball auf den Punkt zu bringen): Der FCB, der finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, holt knapp die Hälfte aller Punkte in der Fünfjahreswertung. Und Liga-Krösus YB, das in dieser Saison international versagt hat, profitiert davon. Schon jetzt steht fest, dass die Berner nächste Saison fix in der Conference League stehen. Auch dank der Punkte der Basler, der FCB beschert den Young Boys Millionen.
Kein direkter CL-Platz
Von einem direkten Champions-League-Platz ist die Swiss Football League aber trotz Basler Höhenflug noch weit entfernt. Selbst wenn der FCB die Conference League gewinnen würde, müsste der Schweizer Meister 2025 in die Qualifikation. Weil ab 2024 bloss noch die zehn besten europäischen Nationen einen fixen Platz bekommen. Und die Schweiz, selbst bei einem Conference-League-Gewinn der Basler, nur bis auf den 11. Platz vorstossen würde. Dieser garantiert dem kommenden Schweizer Meister immerhin einen fixen Platz in den Playoffs der Champions League, was gleichbedeutend mit einem Einzug in die Gruppenphase der Europa League wäre.
Dort wäre der FCB in der nächsten Saison, sollte man die Conference League gewinnen. Oder in der Champions-League-Quali, die Basler könnten wählen. Kaum anzunehmen aber, dass man sich die extrem schwierige Königsklassen-Quali antun würde. Denn auf dem Nicht-Meisterweg warten Teams wie Dynamo Kiew, Monaco, Glasgow Rangers, PSV Eindhoven und gar Benfica Lissabon.
Die direkte Quali für die Europa League würde den Bebbi hingegen auf einen Schlag mehrere Millionen in die Kasse spülen. Rund drei beträgt die Antrittsgage. Es ist derselbe Betrag, den der FCB für einen Einzug in den Final der Conference League kassieren würde. Der Gewinner kassiert zusätzlich noch einmal zwei Millionen. https://www.blick.ch/sport/fussball/con ... 70499.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 16. Mai 2023, 20:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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13.05.2023  Zitat: Fehlende Loyalität
Hilfe, ich bin ein schlechter YB-Fan!
«BE-Post»-Kolumnist Simon Wälti zieht den Hut vor den richtigen Fussballfans und fragt sich, ob er selber an einer Charakterschwäche leidet.
Liebe Fans
Blicken wir den Tatsachen ins Auge. Ich bin ein schlechter Fussballfan. Ich habe den 16. Meistertitel der Young Boys nur im Fernsehen mitverfolgt. Ich war erfreut, aber ich würde lügen, wenn ich sagte, ich hätte mitgefiebert oder sei aufgewühlt gewesen. Ganz im Gegensatz zu euch, den richtigen, den eingefleischten Fans.
Auch das Verspritzen von Schaumwein löste bei mir keine Begeisterungsstürme aus. Ich googelte stattdessen die Marke: Gancia, Prosecco zum Preis von ca. 15 Franken die Flasche, Alkoholgehalt 11,5 Prozent, «con buona persistenza e finale fruttato», heisst es in der Beschreibung des italienischen Herstellers. Ein Reporter sagte, der Spumante habe in den Augen gebrannt, es müsse ein Brut gewesen sein.
Ich ziehe den Hut vor euch, den richtigen Fans. Ihr leidet die ganze Saison mit. Eine Niederlage versaut euch die ganze Woche. Der nächste Spieltag ist eine Erlösung. Es ist schön, in der Stadt und im Kanton des Meisters zu leben und zu arbeiten, aber ihr, die richtigen Fans, würdet mich zu Recht als lauwarmen Trittbrettfahrer bezeichnen, der am Glanz keinen Anteil haben sollte. Auch den Meisterumzug schwänzte ich (der Regen!).
Ist es fehlende Loyalität, ist es Bindungsangst? Ich erinnere mich an die Schulzeit: Wegen eines Freundes hatte ich ein FCZ-Leibchen, das ich ab und zu trug. Im Gymnasium gab es Kollegen, die sich zum damals sehr elegant aufspielenden FC Servette hingezogen fühlten, ich wurde zum Mitläufer. Der YB-Cupsieg von 1987 gegen ebendieses Servette (4:2 n.V.) gefiel uns nicht. Bei den Weltmeisterschaften leide ich am Wechselfieber. Mal mag ich es den Franzosen gönnen, dann den Deutschen oder den Italienern. Ich bin ein unsicherer Kantonist.
2018, der erste YB-Titel nach der langen Durststrecke? Doch da muss ich euch beipflichten, das war schon grosse Klasse, pures Drama. Ich könnte natürlich sagen, dass das Ausrasten und Herumschreien nicht zu meinem Naturell gehört. Aber vielleicht gibt es da einen Fehler in meinem Charakter. Oder ist es eine missverstandene helvetische Neutralität, die mir emotionale Fesseln anlegt?
Immerhin habe ich selber Fussball gespielt, daran kann es nicht liegen. Ich schmeichle mir sogar damit, dass dies zumeist zur Zufriedenheit der Mitspieler und zum Missvergnügen der Gegner geschehen ist. Ich verstehe das Spiel! Zu meiner Verteidigung kann ich weiter vorbringen, dass ich ein Stück der Rückenlehne einer Sitzbank (eigenhändig abgesägt) aus dem alten Wankdorfstadion bei mir zu Hause aufbewahre. Es ist die Nummer 644.
Jetzt also der Cupfinal gegen Lugano am 4. Juni. Ein Ticket im Stadion habe ich mit meiner Vorgeschichte nicht verdient, das ist mir klar. Ihr, die richtigen Fans, sollt YB mit euren Gesängen im Wankdorfstadion zum Sieg gegen unsere «cari amici ticinesi» treiben. Ich verfolge die Partie in gewohnter Manier im TV mit. Ich, der schlechte Fussballfan, danke euch richtigen Fans in der gelb-schwarzen Berner Sonntagstracht für die Leidenschaft.
Ich hoffe natürlich auf einen YB-Sieg, aber mich beschäftigt auch die Frage, ob wieder der Prosecco von Gancia mit der orangen Etikette zum Einsatz gelangt. Man wird doch nicht schon alle Flaschen verspritzt haben?
Viel Erfolg wünscht
Simon Wälti https://www.bernerzeitung.ch/hilfe-ich- ... 4130811953
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 18. Mai 2023, 15:19 |
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16.05.2023  Zitat: YB: Fünf Spieler in die «Golden 11» der Saison 2022/2023 gewählt
YB feiert den 16. Meistertitel der Club-Geschichte. In die «SAFP Golden 11», die die Super-League-Spieler gewählt haben, schaffen es fünf Profis der Berner.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer Spielergewerkschaft SAFP kürt die «SAFP Golden 11» der Super League. - Die Top-Elf kam allein durch die Stimmen der Spieler zustande. - In der «Golden 11» stehen insgesamt fünf Profis von YB.
Jährlich kürt die Swiss Association of Football Players (SAFP) die «Golden 11», also die besten elf Spieler der Super League. Das Besondere an der Wahl: Es sind die Profis selber, welche die Top-Elf wählen.
Fünf Spieler von YB in «Golden 11»
Ins Team schaffen es ein Torhüter, je vier Verteidiger und Mittelfeldspieler sowie zwei Stürmer.
Bis zum Saisonende sind noch drei Runden zu spielen. Bereits klar ist jedoch, dass YB den Meistertitel wieder nach Bern holt. Entsprechend besteht beinahe die halbe «Golden 11» aus Spielern der Hauptstädter.
Mit Lewin Blum, Ulisses Garcia und Cedric Zesiger haben es drei Abwehrspieler in die Mannschaft der Saison geschafft. Hinzu kommen Mittelfeld-Stratege Fabian Rieder und Torjäger Cedric Itten. Im Rahmen einer Gala haben sie ihre Auszeichnung erhalten.
Vom FC Basel schaffen es zwei Profis ins Team: Andy Diouf (Mittelfeld) und Zeki Amdouni (Stürmer).
Komplettiert wird die Top 11 von Lawrence Ati Zigi (St.Gallen/Torwart), Leonidas Stergiou (St.Gallen/Verteidiger), Ousmane Doumbia (Lugano/Mittelfeld) und Miroslav Stefanovic (Servette/Mittelfeld). https://www.nau.ch/ort/bern/yb-funf-spi ... t-66496008
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 18. Mai 2023, 15:20 |
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18.05.2023  Zitat: Es winkt EL-Gruppenphase
Warum YB jetzt Inter Mailand die Daumen drückt
Die Affiche des Champions-League-Finals hat auch Auswirkungen auf die Teilnahme am Europacup des Schweizer Meisters.
Die Rechnung ist einfach: Qualifiziert sich der Sieger der Champions League auch über die eigene Liga für die «Königsklasse» der kommenden Saison, dann muss Schweizer Meister YB nicht in der 3. Quali-Runde für die Champions League einsteigen, sondern darf direkt in den Playoffs starten. Womit auch klar wäre, dass die Berner sicher in der Gruppenphase der Europa League stünden.
Alles klar in England
Im Final der Champions League kommt es nun zum Duell zwischen Manchester City und Inter Mailand. Bei den «Skyblues» ist bereits alles klar. Die Engländer befinden sich auf Titelkurs und können nicht mehr aus einem der Top-4-Plätze in der Premier League verdrängt werden. Auch bei Inter Mailand sieht es zurzeit nicht schlecht aus. Bei noch 3 ausstehenden Partien haben die drittplatzierten Mailänder 5 Punkte Vorsprung auf Platz 5.
Wenn Inter plötzlich zittern muss
Doch aufgepasst: Gleich am kommenden Wochenende muss Inter auswärts bei Meister Napoli antreten, während Stadtrivale Milan, aktuell auf Rang 5, in den Genuss eines Heimspiels gegen das bereits abgestiegene Sampdoria Genua kommt. Die AC könnte also bis auf 2 Punkte an Inter heranrücken. Und auch das viertplatzierte Lazio liegt aktuell nur einen Zähler hinter den «Nerazzuri».
Bei YB dürften die Blicke in den kommenden Tagen also mehr als nur einmal Richtung Süden gehen. Verbunden mit der Hoffnung, dass Inter den Platz in den Top 4 hält und «Gelb-Schwarz» in der Champions League somit der Umweg über die 3. Quali-Runde erspart bliebe. https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... en-drueckt
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 18. Mai 2023, 15:20 |
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17.05.2023  Zitat: «Ein kleines Tattoo käme in Frage»: Der Bischofszeller Stadtrat Jorim Schäfer ist leidenschaftlicher YB-Fan
Jorim Schäfers Liebe zu den Berner Young Boys begann im Kindesalter und hält bis heute an. Der Bischofszeller Stadtrat und Thurgauer GLP-Kantonsrat verpasst mit seiner Familie kein YB-Heimspiel.
Er sitzt im Stadtrat Bischofszell, im Grossen Rat des Kantons Thurgau und – nicht weniger regelmässig – im Berner Wankdorfstadion. Die Frage, wo sich Jorim Schäfer am wohlsten fühlt und wo er am lautesten das Wort ergreift, ist nicht Gegenstand der folgenden Zeilen. Erahnen lässt sich die Antwort gleichwohl. Dass Politiker in der Sportwelt Farbe bekennen und als Fans beliebter (und im Idealfall prestigeträchtiger) Klubs auftreten, ist vor allem in der südlichen Hemisphäre gang und gäbe.
Selbst Papst Franziskus fiebert im Vatikan mit «seinem» CA San Lorenzo de Almagro mit, wenn dieser Klub im fernen Argentinien um Meisterschaftspunkte kämpft. Doch zurück nach Bischofszell: Jorim Schäfer politisches Kalkül zu unterstellen, wäre unfair, tummelt er sich doch schon seit Kindesbeinen im gelb-schwarzen YB-Universum. Und seien wir ehrlich: Wer in der Ostschweiz in Fussballkreisen auf Stimmenfang gehen möchte, tut dies vorzugsweise im grün-weissen Tenue des FC St.Gallen.
Der Vater hielt eine Predigt für YB
Im Grunde hatte Jorim Schäfer gar keine andere Wahl, als glühender Fan der Young Boys zu werden. Zum einen wuchs er in der Berner Mittelland-Gemeinde Gerzensee auf, zum andern – und das war für den Pfarrerssohn viel prägender – wurde er im Elternhaus für alle Zeiten vom YB-Virus infiziert. «Mein Bruder Hannes war Trainer bei YB und gewann mit den D-Junioren 1987 den Schweizer Meistertitel. Sein Zimmer war mit Pokalen vollgestellt; das hat mich als Kind beeindruckt», erzählt Schäfer. «Zudem hat mein Vater sogar einmal eine Predigt für die Young Boys gehalten, und Aleksander Mandziara, der YB-Meistertrainer von 1986, ist bei uns ein- und ausgegangen.»
Man sieht: Alles andere als eine leidenschaftliche und immerwährende Hinwendung zum Hauptstadtklub wäre nur schwer vorstellbar. Nicht zu vergessen: Ein anderer Bruder des Bischofszeller YB-Fans ist im Fussballgeschäft gar eine nationale Grösse: Claudius Schäfer fungiert als CEO der Swiss Football League.
«Im Stadion kann ich auch emotional werden», sagt Jorim Schäfer. «Da entschlüpft mir auch mal ein Schimpfwort», gesteht der gemäss Eigendefinition «angefressene» YB-Anhänger. Als Ersatzreligion betrachtet er YB allerdings nicht. «Das ginge dann doch zu weit», sagt er. Für Fanartikel ist Schäfer aber bereit, auch etwas tiefer in die Tasche zu greifen, wie seine grosse Sammlung an Schals, Trikots und Accessoires zeigt. «Das Einzige, was ich noch nicht habe, ist ein YB-Tattoo», verrät er. Ein kleines, das jedoch sichtbar sein müsste, käme aber schon in Frage, denn:
«Für meinen Lieblingsklub mache ich fast alles.»
Die Anschaffung von Bettwäsche mit YB-Logo ist bisher am Veto von Gattin Regula gescheitert. Und auch das Wohnhaus der Familie wird wohl nie in den Farben Gelb und Schwarz gestrichen werden. Familienfeier oder YB-Match? Beides!
Regula Schäfer und die Söhne Gelmino und Ariele sind in dieser Spielzeit regelmässig mit von der Partie und sorgen dafür, dass die Pferde mit Jorim Schäfer in der Hitze des Gefechts nicht durchgehen. Als Familienvater hat er auch im Stadion eine Vorbildfunktion einzunehmen. Die vereinbarten gemeinsamen Matchbesuche verhindern Terminkollisionen und familieninterne Interessenkonflikte.
Und wenn doch einmal eine Entscheidung zwischen einem wichtigen Spiel von YB und einer Familienfeier getroffen werden müsste? Ein schelmisches Schmunzeln leitet Schäfers Antwort ein: «Dann würde ich mir zutrauen, beide Anlässe unter einen Hut zu bringen. Es ist immer ein Kompromiss möglich.»
Auf Harmonie bedacht und jeder diktatorischen Attitüde abhold, drückt Schäfer auch ein Auge zu, wenn die Mutter seiner Kinder im St.Galler Kybunpark bei einem Auswärtsspiel der Young Boys einen grün-weissen FCSG-Schal trägt. Es ist gewissermassen eine Konzession an das noch nicht sonderlich ausgeprägte Interesse seiner Ehefrau am Fussball. Regula Schäfer sagt:
«Ich würde mir ehrlich gesagt lieber ein Tennismatch ansehen, gehe der Familie zuliebe aber mit ins Fussballstadion.»
Schäfer brennt für Bern, Rom und Horn
Wie auch immer: Der Besuch der Heimspiele in Bern ist für die Schäfers in der Saison 2022/23 aufgrund des erstmals erworbenen Jahresabos Pflicht. Auswärtsspiele stehen für das Quartett dann auf dem Programm, wenn sie in nicht allzu weiter Entfernung stattfinden wie kürzlich jenes in St.Gallen.
Als Fan hat Jorim Schäfer das Privileg, eine der erfolgreichsten Phasen der ohnehin schon ruhmreichen YB-Klubgeschichte miterleben zu dürfen. Er geniesst das sichtlich und feiert jeden Sieg und jeden Meistertitel frenetisch. Die Freude über einen Erfolg, egal auf welcher Ebene, werde niemals zur Gewohnheit, betont Schäfer. Seine beiden Söhne beneidet er ein bisschen: «Ich war bereits zwölf Jahre alt, als ich den ersten Meistertitel der Young Boys feiern konnte; sie sind noch so jung und haben das schon fünf Mal erlebt.»
Schäfers Leben als Fan verläuft übrigens nicht eindimensional: Seit seinem Lehrauftrag in der Ewigen Stadt empfindet er auch Sympathien für die AS Roma. Und dem österreichischen Zweitligisten SV Horn drückt er als Mitglied des im Thurgau ansässigen Fanclubs Helvetia 13 die Daumen.
Einst aktiver Stürmer
Sieben Jahre schnürte Jorim Schäfer für den FC Gerzensee selbst die Fussballschuhe. Ausschliesslich als Stürmer, denn «bei mir muss etwas laufen, das Angreifen liegt mir mehr als das Verteidigen». Sportlich aktiv ist der 48-Jährige, der in Winterthur Allgemeinbildung an der Berufsschule unterrichtet, auch heute noch: einerseits bei den «Courtkickers», einem Plauschteam aus Bülach, anderseits im FC Kantonsrat.
Schäfer erkennt Parallelen zwischen Politik und Sport. Da wie dort müsse man in die Offensive gehen, um etwas zu erreichen; es sei aber auch wichtig, mit Niederlagen umgehen zu können. Dass auf dem politischen Parkett und auf dem Sportplatz gleichermassen mit Haken und Ösen gearbeitet wird und das Foulspiel seit jeher fröhliche Urständ feiert, weiss Schäfer inzwischen aus eigener Erfahrung.
Pikanterie am Rande: Der Zufall will es, dass Schäfers Chef in der Bischofszeller Exekutive, Stadtpräsident Thomas Weingart, auch Fussballfan ist, in dieser Funktion aber nicht für die Berner Young Boys, sondern für den FC St.Gallen brennt. «Natürlich pflegen wir da einen regen Austausch; nicht ohne Witz und Humor, aber immer konstruktiv und fair», plaudert Schäfer aus dem Nähkästchen.
Und unterlässt es höflicherweise, darauf hinzuweisen, dass auf das Oberhaupt der Rosenstadt schwere Zeiten zukommen. Probleme mit den Finanzen oder mit neuen Baustellen sind zum Glück nicht der Grund. Vielmehr ist es die künftige Zusammensetzung der kommunalen Exekutive: Ab 1. Juni nimmt mit Angelo Fedi ein zweiter bekennender YB-Fan Einsitz im Stadtrat! Jorim Schäfer freut’s. https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/ober ... ld.2458968
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shalako
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Verfasst: Samstag 20. Mai 2023, 11:49 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.05.2023  Zitat: FC Basel: Europa-Erfolg lässt auch die Konkurrenten jubeln
Trotz verpasstem Finaleinzug blickt der FC Basel auf eine überragende Europa-Kampagne zurück. Diese hilft dem gesamten Schweizer Fussball.
Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Basel ist in der Conference League erst im Halbfinal (knapp) gescheitert. - Insgesamt schneidet die Schweiz 2022/23 europäisch so gut ab wie seit 2005/06 nicht mehr. - Im UEFA-Ranking liegt die Schweiz auf Platz 13 – die Top 10 in Schlagdistanz.
Auf brutale Art und Weise ist die Europa-Reise für den FC Basel am Donnerstag zu Ende gegangen. In der Nachspielzeit der Verlängerung fällt die Entscheidung zu Gunsten von Florenz – die Bebbi verpassen den Finaleinzug. Auch der Vorstoss in den Halbfinal der Conference League ist für den FCB aber ein grosser Erfolg.
Beste Schweizer Saison seit 17 Jahren
Von diesem Erfolg profitiert auch die Liga-Konkurrenz. Auf dem Weg von der 2. Quali-Runde in den Halbfinal haben die Basler 22,5 Punkte für die Schweiz gesammelt. Dazu kommen 11,5 Punkte vom FC Zürich und den Young Boys.
Daraus ergibt sich ein Koeffizient von 8,5 fürs UEFA-Ranking – der beste Wert seit 2005/06. Damals spielte der FC Thun in der Champions League und der FCB erreichte den UEFA-Pokal-Viertelfinal. 17 Jahre später ist die Schweiz nun punktetechnisch nochmal in ähnliche Sphären vorgestossen.
Sogar Top 10 kommt in Reichweite
Damit ist die Schweiz in der 5-Jahreswertung der UEFA auf den 13. Platz vorgestossen. Erst 2021/22 hatte man überhaupt wieder eine Top-15-Position zurückerobert, die der Super League fünf europäische Startplätze gibt. Nun haben sich die Schweizer diesbezüglich ein kleines Polster erarbeitet.
Sogar noch besser wird die Ausgangslage mit Blick aufs nächste Jahr. In diesem fällt nämlich das schwächste Schweizer Jahr aus der Wertung und die Schweiz überholt Serbien und die Türkei. Tatsächlich fehlen dann sogar nur noch 0,025 Punkte auf Österreich und die Top 10.
Dank des märchenhaften FCB-Laufes in der Conference League sieht jetzt auch die Zukunft wieder freundlich aus. Ob die Basler auch im nächsten Jahr europäische Punkte sammeln können, ist noch nicht klar. Derzeit steht Basel auf dem sechsten Platz – die Schweiz hat aber nur fünf Europa-Startplätze. Drei Spieltage verbleiben in der Super League. https://www.nau.ch/sport/fussball/fc-ba ... n-66498790
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