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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 18. Januar 2024, 00:50 |
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17.01.2024  Zitat: YB startet geschwächt in die Rückrunde
Mischt der Afrika-Cup den Titelkampf auf?
YB muss zum Auftakt gleich auf mehrere Stammspieler verzichten. Gleich fünf Profis – darunter Sturmrakete Elia und Abwehrchef Camara – sind beim Afrika-Cup.
Mit drei Siegen aus den letzten drei Spielen vor der Winterpause konnten sich die Young Boys an der Tabellenspitze der Super League leicht absetzen. Fünf Punkte beträgt nun der Vorsprung auf St.Gallen – sieben sind es auf Zürich und Servette.
Doch der Jahresauftakt für YB wird heikel, denn das Team von Raphael Wicky ist empfindlich geschwächt. Abwehrchef Mohamed Ali Camara (Guinea), Stürmerstar Meschack Elia (DR Kongo), Saidy Janko, Ebrima Colley (beide Gambia) und Miguel Chaiwa (Sambia) sind beim Afrika-Cup. Mit fünf Spielern stellt der Leader die Hälfte aller «Schweizer» Afrika-Cup-Teilnehmer. Ausserdem fehlt Kastriot Imeri verletzt und Ulisses Garcia, der zu Olympique Marseille wechselt.
Trainer Wicky gibt sich trotz den namhaften Absenzen locker. «Klar verlieren wir Qualität, das sind alles sehr gute Spieler. Aber Sorgen mache ich mir deshalb keine, auf diese Aufgebote für den Afrika-Cup haben wir uns vorbereitet», sagt er im Interview mit blue Sport.
«Wie lange sie fehlen werden, weiss ich nicht»
Viel lieber als mit den abwesenden Stars Elia, Camara & Co., beschäftigt er sich mit den anwesenden Spielern. «Diese Absenzen sind immer auch eine Chance für andere Spieler. Wir haben noch immer sehr viel Qualität im Team. So muss man das sehen, alles andere wäre Energieverlust.»
Wicky glaubt, dass sein Kader breit genug ist, um die Absenzen aufzufangen. Zumindest, solange alle gesund bleiben. Wie lange seine Afrika-Cup-Fahrer fehlen werden, weiss er nicht. «Der eine oder andere hat schon gute Chancen, die Gruppenspiele zu überstehen.»
Bei der Konkurrenz hat man die grosse Abwesenheitsliste bei den Bernern zur Kenntnis genommen. «Klar ist das eine Hypothek für YB zum Auftakt», sagt FCZ-Captain Yanick Brecher. Wie schnell man Punkte verlieren kann, haben er und die Zürcher Ende Vorrunde gesehen, wo man sich innert weniger Tage die sieben Punkte Rückstand auf YB eingehandelt hat. «Auch YB wird schwierige Phasen zu überstehen haben», so Brecher, «schön ist, dass alles noch relativ eng ist. Da sind noch andere Teams, die YB ein Bein stellen können.»
FCSG-Coach Zeidler verzichtet noch auf eine Kampfansage
Als YB-Jäger Nummer eins hat der FC St. Gallen überwintert. Fünf Punkte liegt Trainer Peter Zeidler und sein Team zurück – und mit Goalie Lawrence Ati Zigi (Ghana) weilt nur ein einziger St. Galler am Afrika-Cup.
Dennoch ist Zeidler weit davon entfernt, Titelambitionen zu äussern. Zu präsent ist die klare 0:3-Pleite im Direktduell im Wankdorf am 9. Dezember. Eine Kampfansage von Zeidler gibt's nicht, zumindest noch nicht. «Wir haben erst einmal auswärts gewinnen können. Nach fünf Auswärtssiegen können wir dann noch einmal reden.»
Wie YB ohne seine Afrika-Cup-Stars aus den Startlöchern kommt? Am Samstag wissen wir's. Dann empfangen die Berner um 18 Uhr GC im Wankdorf (live auf blue Sport). https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 43181.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 18. Januar 2024, 00:57 |
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17.01.2024  Zitat: Fast 6 Jahre später
Das ist aus der YB-Meistermannschaft von 2018 geworden
Den 28. April 2018 werden viele YB-Fans wohl ihr Leben lang in bester Erinnerung behalten: Die Berner wurden nach 32 Jahren endlich wieder Schweizer Meister. Was die Meisterhelden von damals heute machen, erfährst du hier.
Noch bei YB unter Vertrag
Goalie David von Ballmoos ist bei YB seit Jahren nicht mehr wegzudenken. Seine letzten Saisons waren jedoch von Verletzungen geprägt. Seit Dezember 2023 ist er wieder die Nummer 1 im Tor der Berner.
Loris Benito ist nach Stationen in Bordeaux und Sion seit Sommer 2022 wieder zurück bei YB. Nach dem Abgang von Cédric Zesiger wird der gelernte Aussenverteidiger seit dieser Saison jedoch als Innenverteidiger eingesetzt.
Fünf Meistertitel, zwei Cupsiege, zwei Mal Torschützenkönig der Super League: Die Ausbeute von YB-Stürmer Jean-Pierre Nsame lässt sich sehen. Nach einem erfolglosen Abstecher nach Venedig spielt der Kameruner seit letzter Saison wieder für die Young Boys. Wie lange er noch beim Double-Sieger bleibt, ist offen. Der 30-Jährige ist unzufrieden mit seiner Einsatzzeit, ein Wechsel steht im Raum. Einem Wechsel zu einem anderen Schweizer Club hat YB für das aktuelle Transferfenster schon mal den Riegel vorgeschoben.
Dario Marzino steht selten im Rampenlicht – damals wie heute. 2018 war der damals 21-Jährige vierter Goalie bei den Bernern, heute ist er hinter David von Ballmoos und Anthony Racioppi die Nummer 3.
In anderer Funktion bei YB
YB-Legende und Meistergoalie Marco Wölfli beendete seine Karriere 2020 nach über 20 Jahren bei den Bernern. Wölfli ist immer noch beim BSC YB engagiert, er arbeitet im Sponsoring und als Projektleiter der Immobilienplattform «YB Immo».
Meistercaptain Steve von Bergen hängte seine Fussballschuhe 2019 an den Nagel. Danach arbeitete der 40-Jährige zuerst drei Jahre im Nachwuchs. Seit 2022 ist der Neuenburger Sportchef der Young Boys.
Derzeit vereinslos
Nach sieben Jahren beim BSC YB lief der Vertrag von Miralem Sulejmani 2022 aus. Seither hat der 35-Jährige kein Spiel mehr bestritten. Mittlerweile ist fraglich, ob der Serbe je wieder in den Profifussball zurückkehrt.
Noch aktiv, aber nicht mehr im Profifussball
YB-Publikumsliebling Guillaume Hoarau verzückte das Berner Publikum über Jahre mit seinen Toren. 2020 wechselte er zum FC Sion, zwei Jahre später spielte er eine Saison für seinen Jugendverein in La Réunion. Seit dieser Saison kickt er beim FC Muri-Gümligen in der 2. Liga interregional.
Pedro Teixeira dürfte wohl nur noch den wenigsten ein Begriff sein. Der junge Mittelfeldspieler bestritt in der Meistersaison nur zwei Spiele für YB. Mittlerweile ist der 25-Jährige nur noch halbprofessionell unterwegs, er spielt für den Promotion-League-Club FC Bulle.
In der Schweiz engagiert
Gleich zwei Spieler der damaligen YB-Mannschaft spielen aktuell beim Kantonsrivalen FC Thun. Innenverteidiger Marco Bürki ist beim Challenge-League-Team Captain, Mittelfeldspieler Leonardo Bertone ist eine wichtige Stütze der jungen Truppe.
Sékou Sanogo wechselte 2019 für 7 Millionen Euro zu Al-Ittihad nach Saudi-Arabien. Über Roter Stern Belgrad kam er schliesslich zum französischen Zweitligisten Paris FC. Seit letztem Sommer war der 34-Jährige Ivorer vereinslos. Nun hat Sanogo einen neuen Arbeitgeber gefunden: Der FC Schaffhausen nimmt ihn für eine halbe Saison unter Vertrag.
Im Ausland unter Vertrag
Er war während der letzten Jahre eine der prägendsten Figuren bei den Young Boys: Christian Fassnacht. Die 251 Spiele, 68 Tore und sieben Titel sprechen für sich. Vergangenen Sommer konnte er sich seinen langersehnten Traum – einen Wechsel ins Ausland – erfüllen. Beim englischen Zweitligisten Norwich City fand sich der 30-Jährige rasch zurecht.
Auch Michel Aebischer ist für einige Erfolge und Titel mitverantwortlich, welche der BSC YB in den letzten Jahren feiern konnte. Im Januar 2022 wurde das YB-Eigengewächs an den FC Bologna ausgeliehen, einige Monate später wurde er von den Italienern fest verpflichtet.
Djibril Sow blieb den Young Boys nach dem Meistertitel 2018 noch ein Jahr erhalten, bevor er für 14 Millionen Euro in die Bundesliga zur Eintracht Frankfurt wechselte. Letzten Sommer folgte dann der Wechsel nach Spanien zum FC Sevilla.
Kevin Mbabu gehörte zu den Eckpfeilern der Meistermannschaft von 2018. 2019 wechselte der 28-Jährige zum VfL Wolfsburg, 2022 zum FC Fulham. Nach der Leihe zu Servette ist der Aussenverteidiger vergangenen Sommer zum FC Augsburg ausgeliehen worden.
Nicolas Moumi Ngamaleu entwickelte sich bei YB zu einem gestandenen Spieler, der sowohl im Mittelfeld als auch als Flügelspieler eingesetzt werden konnte. Nach fünf Jahren bei den Bernern wechselte der Kameruner 2022 nach Russland zu Dynamo Moskau.
Das Talent von Jordan Lotomba fiel beim BSC Young Boys früh auf. So war es auch nicht erstaunlich, dass der 25-jährige Aussenverteidiger 2020 zum OGC Nizza in die Ligue 1 wechselte. Dort ist er seit längerem Stammspieler.
Thorsten Schick blieb nach dem historischen Meistertitel 2018 noch ein Jahr bei YB. 2019 kehrte er zurück in seine Heimat – der 33-Jährige wechselte zum Traditionsverein Rapid Wien, wo er bis heute unter Vertrag steht.
Roger Assalé /b] gehörte bei den Young Boys trotz seiner Körpergrösse von 1,67 Metern zu den ganz Grossen. Der wirblige Stürmer sorgte mit seinen Dribblings und seinen Toren in der Super League immer wieder für Aufsehen. Nachdem der Ivorer 2020 zum CD Leganés ausgeliehen wurde, ging seine Karriere jedoch eher bergab. Nach dem Transfer zum Dijon FCO wurde er für eine Saison an Werder Bremen ausgeliehen, 2022 kehrte er zu Dijon zurück. Dort kommt er kaum noch zum Zug, obwohl der Club nur noch in der dritthöchsten Liga spielt.
[b]Gregory Wüthrich spielte bei YB nie die Rolle, die er sich gewünscht hätte. 2019 wechselte der 29-Jährige zu Perth Glory. 2020 folgte der Wechsel von Australien nach Österreich. Bei Sturm Graz hat er sich zum unumstrittenen Stammspieler gemausert.
Kasim Adams spielte nur eine Saison für die Young Boys – und durfte gleich den ersten Meistertitel nach 32 Jahren mitfeiern. Danach wurde er zur TSG Hoffenheim transferiert. Nach Leihen zu Düsseldorf und Basel spielt der Ghanaer seit letztem Sommer wieder bei den Sinsheimern.
Alexandre Letellier stiess im Januar 2018 per Leihe zu den Bernern und war für fünf Monate Ersatzgoalie, da sich David von Ballmoos verletzt hatte. Letellier kam für YB nur in einem Spiel zum Einsatz. Seit 2020 ist der 33-Jährige fünfter Torhüter bei PSG.
Der einzige YB-Spieler, der nebst Goalie Dario Marzino in der Meistersaison 2018 zu keinem einzigen Einsatz kam, ist Léo Seydoux. Mittlerweile spielt der 25-Jährige beim niederländischen Zweitligisten FC Dordrecht. https://www.baerntoday.ch/sport/fussbal ... -155894000
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 18. Januar 2024, 01:01 |
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17.01.2024  Zitat: Alles Drängende rund um YB
Ausflüchte um Wickys Vertrag – und deshalb hat YB auch bei Nsame keine Eile
Am Samstag nehmen die Berner im Wankdorf die Rückrunde auf. Die Zukunft des Trainers und des Torjägers ist offen – und was rund um YB sonst noch zu reden gibt.
Bis dann will YB in der Trainerfrage Klarheit haben
Als im Herbst die ersten Fragen betreffend des auslaufenden Vertrages von Raphael Wicky gestellt wurden, verwiesen sowohl er als auch Sportchef Steve von Bergen auf Gespräche im Winter. Der Winter ist da – und die beiden schieben das Thema weiter vor sich hin. Wicky sagt: «Wir sind im ständigen Austausch. Aber wir fokussieren uns auf den Start der Rückrunde und haben in dieser Frage keine Eile. Für mich ist das okay so.» Und von Bergen sagt: «Dem kann ich mich nur anschliessen.»
Wicky hat nie gesagt, dass er den Vertrag verlängern wolle. Nur, dass er sehr gerne für YB arbeite. Und die Young Boys haben nie gesagt, dass sie den Trainer über den Sommer hinaus unbedingt behalten wollen. Nur, dass sie sehr zufrieden mit ihm sind.
Von Bergen weisst daraufhin, dass bisher keine Zeit für tiefer führende Gespräche geblieben sei. «Wir haben Erwartungen, er hat Erwartungen. Etwa, in welchen Bereichen wir uns noch verbessern können. Das lässt sich nicht in einer Viertelstunde klären.»
Aber bei Adi Hütter und Gerardo Seoane waren die Young Boys 2017 respektive 2020 ebenfalls europäisch beschäftigt – und dennoch blieb genügend Zeit für Verhandlungen. Insofern klingen die Aussagen des Sportchefs wie Ausflüchte.
Von Bergen sieht in dieser Ungewissheit bei einem der wichtigsten Angestellten kein Problem. Er ist sich jedoch bewusst, dass YB den Entscheid nicht bis in den April oder Mai aufschieben kann, wenn in der Meisterschaft wie im Cup entscheidende Spiele anstehen könnten. Der Sportchef sagt: «Bis dann muss Klarheit herrschen.»
Trotz Abgängen und Absenzen – Wicky ist unbesorgt
Verkauft YB seine Meisterambitionen? Das fragte diese Redaktion am 31. Januar 2022. Die Young Boys hatten soeben Jean-Pierre Nsame, Michel Aebischer, Silvan Hefti und Christopher Martins abgegeben. In der Tabelle lagen sie auf Rang 3, acht Punkte hinter Zürich. Gut einen Monat später wurde Trainer David Wagner entlassen. Bald einmal stand der FCZ als Meister fest.
Soeben haben die Young Boys mit Ulisses Garcia einer ihrer wichtigsten Spieler an Olympique Marseille verkauft. Die Ablösesumme von 3 Millionen Euro für den 28-jährigen Linksverteidiger mutet gering an. Sie ist damit zu erklären, dass der Nationalspieler im September seinen auslaufenden Vertrag nur unter der Bedingung verlängerte, dass sich die Berner bei einem Angebot aus einer Topliga nicht querstellen.
Garcia hat in den letzten eineinhalb Saisons 15 Tore vorbereitet, für einen Verteidiger ist das ein aussergewöhnlicher Wert. Sein Einfluss auf die Offensive wird kaum zu ersetzen sein. Dazu weilen fünf YB-Spieler am Afrika-Cup, mit Meschack Elia und Mohamed Camara sind zwei davon Berner Stützen. Und weitere Abgänge sind nicht auszuschliessen.
Das alles besorge ihn nicht, sagt Wicky. Womöglich würde er sich anders ausdrücken, hätten die Young Boys vor der Winterpause ihren Vorsprung auf den Zweiten St. Gallen nicht auf 5 Punkte vergrössert. Mit den Absenzen betreffend dem Afrika-Cup sei ja zu rechnen gewesen, sagt Wicky weiter. Er sieht sein Team in einem guten Zustand.
Wer kommt? Wer geht?
In den nächsten Tagen werden die Young Boys einen Linksverteidiger als Ersatz für Garcia verpflichten. Gesucht wird auch ein Innenverteidiger, weil Aurèle Amenda auf dem Sprung zu Eintracht Frankfurt ist. Man werde den 20-Jährigen in dieser Transferperiode nur dann ziehen lassen, falls man vorher einen Ersatz für ihn gefunden habe, sagt von Bergen. «Das ist momentan nicht der Fall.»
Augen auf Persson und Lakomy
Wer macht 2024 einen Sprung? Die Antwort hat Trainer Raphael Wicky höchstselbst gegeben, als diese Redaktion ihm Mitte Dezember genau diese Frage stellte: «Zum Beispiel von Noah Persson oder Lukasz Lakomy.» Zu Persson führte er aus: «Noah hat gezeigt, was er kann. Aber er hat in Ulisses Garcia einen Schweizer Nationalspieler vor sich.» Das hat sich mit Garcias Abgang nach Marseille erledigt. Persson ist vorerst die Nummer 1 auf der linken Abwehrseite.
Immer wieder haben die Berner betont, dass Lakomy Zeit habe. Und dass man ihn nicht geholt habe, um Fabian Rieder zu ersetzen. Damit wollte der Club Druck vom Polen nehmen. Nach einem halben Jahr in Bern endet die Schonfrist.
Darum nähern sich YB und Nsame nicht an
Bei Jean-Pierre Nsame ist alles möglich. So lautete die Antwort der Young Boys am Morgen des letzten Tags der Sommer-Transferperiode auf die Frage, ob der Stürmer in den nächsten Stunden wechseln werde. Der 30-Jährige blieb dann doch, erzielte 12 Treffer (9 davon in der Liga) und sorgte für Unruhe – und zwar nicht nur im gegnerischen Strafraum: Er beklagte sich über die Einsatzzeit, er kokettierte mit einem Abgang zu Servette und zum FC Basel. Sein Vertrag läuft Ende Saison aus.
Nsame will seinen vielleicht letzten lukrativen Kontrakt unterschreiben, er erwartet, dass ihm die Young Boys eine Lohnerhöhung bieten. Dazu scheinen die YB-Verantwortlichen nicht bereit. Sie sehen sein Alter, die Alternativen, die sie haben. Von Silvere Ganvoula etwa sind sie nach wie vor überzeugt. Eine Annäherung zwischen YB und dem Aushängeschild in dieser Frage? Derzeit unwahrscheinlich.
So könnte Nsames ungeklärte Zukunft weiterhin für Unruhe sorgen. Ausser er findet bis Ende Monat einen neuen Club, dieser müsste allerdings ein ausländischer sein, innerhalb der Schweiz darf er nicht wechseln. Das haben die Young Boys festgelegt. Im Januar 2024 ist bei Nsame erneut alles möglich.
Mit diesen Spielern ist zu rechnen – mit diesen nicht
Eineinhalb Jahre nachdem Kastriot Imeri zum YB-Königstransfer avanciert war, lässt sich seine Zeit in Bern nur mit einem Wort beschreiben: Enttäuschung. Erst nahm er kaum Einfluss aufs Spiel, nun fällt er seit September mit einer Knieverletzung aus. Die Young Boys gehen davon aus, dass er bis Saisonende fehlen wird.
Dafür ist Cedric Itten wieder fit. Während die Kollegen Ferien hatten, leistete der Stürmer in der Altjahreswoche Zusatzschichten. Sein grosses Ziel ist die EM-Teilnahme mit der Schweiz im Sommer. Mit Ittens Rückkehr verschlechtern sich Nsames Aussichten auf Einsatzzeit.
Ein Gewinner der Vorbereitung ist Donat Rrudhani. Neben Sandro Lauper ist er mit zwei Treffern in den drei Testspiel-Siegen gegen Sion (4:3), Vaduz (3:2) und Wil (1:0) der erfolgreichste Schütze. «Er zeigte zuletzt sowohl in den Trainings wie Spielen sehr gute Leistungen», findet Verteidiger Loris Benito. In dieser Saison kommt der 24-Jährige lediglich auf 272 Einsatzminuten. «Ich traue ihm zu, dass ihm jetzt der Durchbruch gelingt», sagt Benito.
Die Höhepunkte bis zum Saisonende
Vereinfacht gesagt, darf sich YB auf drei Höhepunkte freuen.
- Am 15. Februar spielen die Berner im Wankdorf den Europa-League-Sechzehntelfinal gegen Sporting Lissabon. Eine Woche später entscheidet sich das Duell im Rückspiel in Portugal.
- Am 29. Februar bestreitet YB den Viertelfinal des Schweizer Cups auswärts in Sion. Der Halbfinal findet danach am 27. oder 28. April statt, der Final am 2. Juni im Wankdorf.
- Die Young Boys dürfen sich darauf einstellen, ihren 17. Meistertitel zu gewinnen. https://www.bernerzeitung.ch/yb-ausflue ... 6698003130
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 18. Januar 2024, 01:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.01.2024  Zitat: YB vor der 2. Saisonhälfte
Klarheit zwischen den Pfosten – andere Entscheidungen eilen nicht
David von Ballmoos ist wieder die Nummer 1 beim Meister. Die Zukunft von Captain, Trainer und Starstürmer ist ungewiss.
Gleich mehrfach betonen Steve von Bergen und Raphael Wicky, wie wichtig ihnen Klarheit ist. Aufgrund der kurzen Vorbereitung wollte sich Trainer Wicky früh festlegen, wer etatmässig das YB-Tor hütet. Er tat dies zugunsten David von Ballmoos.
Dies, nachdem der 29-Jährige, auch nach der Genesung von einer Knieverletzung, für grosse Teile der Hinrunde Anthony Racioppi den Vortritt lassen musste. «Ich muss einfach bereit sein, egal, wann der Moment kommt, wenn ich wieder im Tor stehe. Ich muss meine Leistung abrufen können», blickt Von Ballmoos zurück auf seine Zeit als Nummer 2 und das Warten auf eine nächste Chance.
"Ich muss bereit sein, egal, wann der Moment kommt" Autor: David von Ballmoos Über seine Zeit als Nummer 2 hinter Racioppi
YB bezieht sich bei Klarheit vor allem auf das Tagesgeschäft, denn die Verträge von Captain Fabian Lustenberger, Trainer Wicky und Stürmer Jean-Pierre Nsame laufen allesamt im Sommer aus.
Wickys Fokus ist auf dem Rückrundenstart
Wicky ist seit Sommer 2022 Trainer der Berner Young Boys und noch bis im Sommer vertraglich gebunden. Wicky gibt sich bezüglich seiner Vertragssituation gelassen: «Es ist von beiden Seiten momentan absolut kein Druck da, eine Entscheidung zu treffen, mein Fokus und derjenige des Vereins liegt auf dem anstehenden Rückrundenstart.»
Dieser Rückrundenstart steht für YB am kommenden Samstagabend gegen die Grasshoppers an. Gleich fünf Spieler werden die Partie verpassen, da sie am Afrika-Cup im Einsatz sind. Hinzu kommt der kurzfristige Transfer Ulisses Garcias zu Olympique Marseille. Dies öffnet anderen Spielern die Tür wieder, beispielsweise Captain Lustenberger.
"Wenn ich mit meiner Spielzeit in der Vorrunde zufrieden wäre, hätte ich vergangenen Sommer aufhören können" Autor: Fabian Lustenberger zu seiner bisherigen Einsatzzeit
Der 35-Jährige absolvierte in dieser Saison lediglich sieben Meisterschaftsspiele, dreimal wurde er eingewechselt. Trotz auslaufendem Vertrag und wenig Spielzeit denkt Lustenberger nicht ans Aufhören und zeigt auch keine Altersmilde. Angesprochen auf seine Einsatzzeiten gibt sich der Routinier kämpferisch: «Wenn ich mit meiner Spielzeit in der Vorrunde zufrieden wäre, hätte ich vergangenen Sommer aufhören können.»
Von Bergen bei Nsame und Wicky gelassen
Nicht nur Trainer Wicky, sondern auch der Sportchef macht sich keinen Stress bezüglich Vertragsverlängerungen. Dennoch kündigt Steve von Bergen Gespräche mit Wicky an und versichert, dass die Entscheidung nicht bis im Mai hinausgezögert wird: «Wir haben Verständnis dafür, dass immer mehr Fragen kommen. Wir werden da bald antworten.»
Auch bei der letzten grösseren vertraglichen Ungewissheit im Lager des amtierenden Schweizer Meisters eilt gemäss Von Bergen nicht mit der Klarheit. Mit Nsame, immerhin drittbester Torschütze der Vereinsgeschichte (140 Tore), würden Gespräche geführt und in den nächsten Wochen finalisiert. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... ilen-nicht
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 18. Januar 2024, 01:11 |
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17.01.2024  Zitat: Nach YB-Goalieentscheid
Von Ballmoos verrät, was er mit Racioppi besprochen hat
Des einen Freud, des anderen Leid. Die Erfolgsgeschichte von YB-Goalie David von Ballmoos (29) besiegelt die Verbannung auf die Ersatzbank des vorherigen Stammgoalies, Anthony Racioppi (25). https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 41673.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 19. Januar 2024, 01:33 |
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18.01.2024  Zitat: «Unvorstellbar, dass Nsame zu einem anderen Schweizer Verein geht»
YB-Sportchef Steve von Bergen äussert sich vor dem Rückrundenstart zur Zukunft von Trainer Raphael Wicky und den Berner Transferaktivitäten.
Darum gehts
- Für YB beginnt am Samstag wieder die Super League mit einem Heimspiel gegen GC. - Steve von Bergen kündet an, in den nächsten Wochen eine Entscheidung betreffend der offenen Zukunft von Coach Raphael Wicky zu fällen. - Dazu nimmt der YB-Sportchef Stellung zu Transfergerüchten und Jean-Pierre Nsames Verhalten abseits des Fussballfeldes.
Die unklare Zukunft von Raphael Wicky
Trotz Double-Sieg im Sommer, Tabellenführung und europäischem Überwintern hat YB den auslaufenden Vertrag mit Trainer Raphael Wicky noch immer nicht verlängert. «Wir wollen uns voll auf den Rückrundenstart fokussieren,» meint Wicky und erklärt, mit der ungewissen Zukunft kein Problem zu haben. Von Bergen betont, dass sowohl er, als auch Wicky in den letzten Wochen andere Sachen priorisiert hätten. Dennoch kündet der Romand baldige Klarheit an. «Wir lassen uns Zeit, aber eine Entscheidung muss in den nächsten Wochen fallen», so von Bergen.
Der Fall Jean-Pierre Nsame
Jean-Pierre Nsame ist seit Jahren einer der besten Stürmer der Super League. In den letzten Wochen sorgte der Kameruner jedoch auch abseits des Platzes für Aufsehen. Im Dezember erklärte er nach dem Spiel gegen Ouchy gegenüber «Le Matin», dass er wegen zu wenig Einsatzminuten «wütend» sei. Am letzten Montag drückte er zudem seinen Unmut über die Swiss Football Awards auf Social Media aus. «Bei uns gibts kein Interviewverbot», meint von Bergen zu Nsames Worten und erklärt: «Wir haben mit ihm gesprochen, aber Sanktionen gibt es keine.»
Nsame geriet auch in die Schlagzeilen, weil er öffentlich mit dem Interesse von Servette und dem FC Basel kokettierte. «Jean-Pierre hatte ein paar Anfragen aus der Schweiz», bestätigt von Bergen auf Nachfrage von 20 Minuten und sagt: «Für uns ist das aber unvorstellbar, dass er zu einem anderen Schweizer Verein geht.» Dies gelte kategorisch für jeden Club, auch wenn etwa der FCB in der Tabelle zurzeit weit hinter YB rangiert ist.
Der Stand bei Aurèle Amenda
Bereits Anfangs Januar schrieben deutsche Medien davon, dass sich Aurèle Amenda mit Eintracht Frankfurt über einen Wechsel geeinigt hätte. Das 20-jährige Verteidiger-Juwel ist momentan aber immer noch bei YB. «Er darf gehen, wenn wir einen Ersatz finden», gibt von Bergen zu. Da jener aber noch gefunden wurde, muss Amenda weiter in Bern bleiben. «Aurèle darf nicht glauben, dass er gehen darf, wenn er mir irgendeinen Verteidiger von meinem Dorf bringt», drückt von Bergen die schwierige Suche nach einem geeigneten Amenda-Nachfolger humorvoll aus.
Eine mögliche Rückkehr von Fabian Rieder
«Ich kann mir nicht vorstellen, dass er diese Saison wieder das YB-Trikot trägt», erteilt von Bergen den Gerüchten um eine Rückkehr von Fabian Rieder nach Bern eine Absage. Der 21-Jährige erlitt am letzten Wochenende im Spiel gegen Nizza eine Mittelfussverletzung und fällt einige Wochen aus. Jene sei aber nicht der Grund für sein Verbleib bei Rennes. «Fabian hat dort Vertrag und will sich durchsetzen», so der YB-Sportchef. https://www.20min.ch/story/yb-unvorstel ... -103022548
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shalako
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Verfasst: Freitag 19. Januar 2024, 02:16 |
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17.01.2024  Zitat: YB - Sportchef von Bergen: Werden sicher noch einen Ersatz holen
Leader YB geht dezimiert in die Rückrunde und muss den Abgang von Ulisses Garcia verkraften. Die Berner werden in der Defensive nachbessern.
Das Wichtigste in Kürze
- Nach fünfeinhalb Jahren hat Ulisses Garcia YB verlassen. - Für den Aussenverteidiger wird ein Ersatz geholt, verspricht Sportchef Steve von Bergen. - Daneben fehlen den Bernern gleich fünf Spieler, die am Afrika Cup im Einsatz stehen.
Mit vier Meistertiteln und zwei Cupsiegen verabschiedet sich Ulisses Garcia aus Bern. Der 28-Jährige wechselt in die Ligue 1 zu Olympique Marseille. Ein herber Verlust für YB, das in der Verteidigung eher dünn besetzt ist.
Mit Noah Persson verbleibt aktuell nur ein Linksverteidiger im Kader. Dies auch, weil Loris Benito seit dieser Saison zentral agiert. Sportchef Steve von Bergen sagt an der Medienkonferenz vor dem Rückrundenstart: «Wir haben 100-prozentiges Vertrauen in Noah, aber wir wollen einen grossen Konkurrenzkampf.»
Dass im Januar noch nachgebessert wird, ist klar. «Es wird jemand kommen», bestätigt von Bergen. Man hoffe, dies bereits in den nächsten Tagen bekanntgeben zu können. Der Sportchef schliesst nicht aus, dass es noch weitere Transfers geben wird. «Wenn wir Spieler finden, die uns verstärken können, dann holen wir sie.»
YB startet am Samstag mit dem Heimspiel gegen GC in die Rückrunde. Dabei muss Trainer Raphael Wicky gleich auf fünf Spieler verzichten, welche am Afrika Cup teilnehmen. Diese heissen Meschack Elia, Ali Camara, Saidy Janko, Miguel Chaiwa und Ebrima Colley.
Wicky bleibt trotz der Personal-Situation gelassen: «Wir konnten uns mental auf diese Phase vorbereiten. Es ist für jeden Spieler eine grosse Ehre, sein Land zu vertreten.» Es sei nun die Chance für andere Spieler – in welche Wicky «grosses Vertrauen» hat – sich zu zeigen.
Wirbel um Stürmer-Star Nsame
Für Unruhen während der Winterpause sorgte Stürmer Jean-Pierre Nsame. Der Kameruner beschwerte sich öffentlich über mangelnde Einsatzzeit. Dazu sagt von Bergen: «Wir verbieten unseren Spielern nicht, Interviews zu geben.» Interne Sanktionen gebe es keine, auch wenn die Art und Weise nicht optimal gewesen sei.
Nsames Arbeitspapier in der Bundesstadt läuft im Sommer aus. Ein Wechsel innerhalb der Schweiz kommt für YB nicht in Frage, könnte aber nach Vertragsende nicht verhindert werden. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-sp ... n-66687154
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shalako
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Verfasst: Freitag 19. Januar 2024, 23:52 |
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18.01.2024  Zitat: YB-Talent wechselt in die Challenge League – zu Wil
Verteidiger Leo Buljan aus dem YB-Nachwuchs hat seinen ersten Profivertrag unterschrieben. Jedoch nicht bei den Young Boys – sondern beim FC Wil.
Das Wichtigste in Kürze
- Der 19-jährige Leo Buljan wechselt aus dem YB-Nachwuchs zum FC Wil. - Bei den Young Boys durchlief der Defensivspieler sämtliche Juniorenstufen.
Der FC Wil aus der Challenge League hat sich mit einem Talent aus der YB-Nachwuchsabteilung verstärkt. Wie beide Clubs auf Social Media mitteilten, wechselt der Verteidiger Leo Buljan von den Young Boys in die Ostschweiz.
Dort hat der 19-Jährige einen Vertrag bis 2026 mit Option auf Verlängerung unterschrieben. Laut den Wilern hat Buljan bereits die letzten zwei Wochen am Training und an zwei Freundschaftsspielen für die Äbtestädter teilgenommen.
Buljan durchlief bei den Bernern alle Juniorenstufen und war bis vor einem Jahr Schweizer U19-Nationalspieler. Wil wird seine erste Station im Profifussball sein. https://www.nau.ch/ort/bern/yb-talent-w ... e-66690086
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shalako
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Verfasst: Samstag 20. Januar 2024, 00:19 |
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19.01.2024  Zitat: Nachhaltiger YB-Becher
Wie gut schmeckt das Bier aus dem Holzbecher?
Nach dem Debakel beim ersten Versuch hat YB zum neuerlichen Bechertest geladen. Es geht dabei um viel mehr als um ein Behältnis fürs Bier.
Auf den Stehtischchen im Medienraum des BSC Young Boys stehen zwei mal drei Becher. Cola, Wasser und Bier einmal im Plastikbecher – und einmal im Pendant aus Holz: Der neu entwickelte Becher aus Brügg bei Biel, dem heute die ganze Aufmerksamkeit gilt.
Nachhaltig soll er sein, darüber hinaus soll sich der Bierschaum darin länger halten als im Plastik-Einwegbecher, den YB endlich aus seinem Stadion verbannen will. Doch riecht und schmecken die Getränke auch im neuen Becher, wie sie sollen? Der Club hat die YB-Fans eingeladen, ihr Urteil abzugeben. Via QR-Code startet auf dem Mobiltelefon der Fragebogen.
Am Nebentisch ist ein Tester mittleren Alters erschienen, nennen wir ihn Markus. Er schaut skeptisch auf die Holzbecher auf dem Testtablett. Er sei mit der festen Absicht gekommen, dem Becher eine Abfuhr zu geben, sagt er. Er hat grundsätzliche Bedenken. «Bier aus einem Holzbecher – nein, das muss für mich nicht sein.» Das Getränk zum Fussballspiel ist für viele Fans heilig. Entsprechend gross ist bei manchen die Skepsis.
Mehr als ein Becher
Es geht an diesem Donnerstagabend kurz vor dem Rückrundenstart der Young Boys um weit mehr als um ein schlichtes Trinkgefäss. YB braucht endlich eine Nachfolgelösung für den Einwegplastikbecher, um im Bereich Nachhaltigkeit vorwärtszumachen. Das ist auch eine Image-Frage. Und das Start-up Arboloom aus Brügg bei Biel braucht ein Erfolgserlebnis. Die Einführung ihres Holzbechers im bestbesuchten Stadion des Landes wäre ein Meilenstein.
Der erste Anlauf im letzten Juli ging tüchtig in die Hose. Matchbesuchende im Sektor C, wo der Becher eingeführt wurde, glaubten ihrem Gaumen kaum. Auf dem Fanportal 1898.ch kommentierte jemand: «Das Leim-Holz-Bier war eine interessante Geschmacksvariante.» YB konnte damals das Spiel gegen Lausanne-Sport trotz Bierfrust auf den Rängen mit 2:1 gewinnen. Doch die Übung mit dem Becher wurde sogleich wieder abgebrochen. Oder besser gesagt: aufgeschoben. Der Glaube an den Becher als patente Lösung lebte weiter.
Wie wichtig für Arboloom der Auftrag ist, zeigt der Umstand, dass im Hintergrund hoch dotierte PR-Profis am Werk sind. Hugo Schittenhelm, der damalige Kommunikationschef von Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger, hat sich der Aufgabe angenommen. Und es kursiert ein Video, auf dem Schriftsteller und Vorzeige-YB-Fan Pedro Lenz in den höchsten Tönen vom neuen Becher schwärmt. «Ich muss sagen: Biergeschmack perfekt, tadellos, gar kein Unterschied zum Bier aus dem Glas.»
Diskrete Holznote im Wasser
Viele Testerinnen und Tester wirken positiv überrascht. «Kein Unterschied» – «fühlt sich gut an» – «gar nicht so schlecht», ist zu hören. Beim Bier und beim Cola gibt es wirklich keine Verluste beim Geschmack. Beim Wasser schmeckt man allerdings eine leichte Holznote. Diskret, aber wahrnehmbar.
Diverse Fragen bleiben aber präsent: Ist ein Einweg-Holzbecher tatsächlich eine nachhaltige Alternative zum Einweg-Plastikbecher? Und wieso setzt YB nicht einfach auf Mehrweg-Plastikbecher wie das Gurtenfestival, das Buskers und die Kollegen vom SC Bern?
Für Natalia Röthlisberger, CEO des Becher-Start-ups Arboloom, ist YB der ideale Partner. «Der Club ist ein regionales Unternehmen, geniesst einen hervorragenden Ruf und will in Richtung Nachhaltigkeit gehen.» Das Produkt ihrer Firma ist eine Weltneuheit. Der 0,4 Millimeter dünne Holzbecher wird aus importiertem Birkenfurnier in Brügg hergestellt. Röthlisberger ist nicht die Erfinderin des Bechers. Creaholic, eine Innovationsfirma aus Biel, hat den ersten Prototyp entwickelt, Röthlisberger ist 2022 eingestiegen.
Der Becher soll eine viermal bessere CO2-Bilanz gegenüber dem Einweg-Plastikbecher haben und auch gegenüber einem Mehrweg-Plastikbecher eine gute Falle machen. Ein Mehrwegbecher müsse rund 20-mal verwendet werden für eine gleich gute Bilanz wie der Einwegholzbecher, zeigen gemäss Factsheet entsprechende Studien. Nach dem Gebrauch wird der Holzbecher eingesammelt und durch die Firma Swiss Krono zu Spanplatten weiterverarbeitet.
Komplizierter als gedacht
Natalia Röthlisberger will aber ihren Becher nicht gegen andere Systeme ausspielen. «Wir sehen den Holzbecher nicht als Konkurrenz zum Mehrweg-Plastikbecher, sondern als nachhaltige erdölfreie Alternative.» Auch Feldschlösschen, das das Bier ins Wankdorf liefert, setzt auf Nachhaltigkeit und will bis 2030 sein Bier klimaneutral produzieren. Deshalb zeigt die Firma grosses Interesse an dieser Lösung.
Doch was lief falsch im letzten Sommer, als das Bier plötzlich eine Leimnote hatte? «Wir hatten einen funktionierenden Becher», sagt Natalia Röthlisberger. Nun musste er nur noch industriell hergestellt werden. Arboloom entwickelte einen Teil der Maschinen selbst, es kam zu unerwarteten Problemen. Die Produktionsprozesse mussten neu abgestimmt werden. «Ich hätte nie gedacht, dass die Herstellung eines Bechers so kompliziert sein kann», sagt die CEO. Bevor der optimierte Becher den YB-Fans zum Test vorgelegt wurde, testeten ihn Bier- und Weinsommeliers. «Davon gibt es in der Region Biel ja zum Glück einige», sagt Röthlisberger.
Ursprünglich war die Idee, ein Produkt aus Schweizer Holz herzustellen, was sich aber als unmöglich herausstellte, weil hierzulande keine Firma so dünnes Furnier herstellt. Nun ist es Holz aus dem EU-Raum. Damit die CO2-Bilanz des Bechers nicht zu sehr leidet, wird darauf geachtet, dass das gefällte Holz am selben Ort zu Furnier verarbeitet wird.
Greuel rechnet mit der Einführung
Auch YB-CEO Wanja Greuel verfolgt den Biertest aufmerksam. Und erzählt von seinem ersten Blick auf das Testresultat. «Nur rund 10 Prozent der Testpersonen sind skeptisch», sagt er, «das ist ein sehr erfreuliches Resultat.» Die finale Auswertung steht noch aus, doch er rechnet damit, dass YB den Holzbecher bald einführen wird. Wiederum zuerst im Sektor C, dann in den anderen Teilen des Wankdorfs. «Ich gehe davon aus, dass wir den Holzbecher spätestens auf Beginn der nächsten Saison im ganzen Stadion verwenden werden.»
Das neuartige Produkt hat seinen Preis. Laut Greuel ist der Becher deutlich teurer als der Vorgänger aus Plastik. Die Erhöhung der Getränkepreise sei jedoch zurzeit kein Thema. «Wir haben zu lange an diesem nicht nachhaltigen Becher festgehalten. Nun haben wir eine intrinsische Motivation, etwas zu verändern.»
Sollte wider Erwarten die Einführung des Bechers doch scheitern, stünde wohl doch eine Lösung mit Mehrwegbechern im Vordergrund. Fragen der Logistik, aber auch der Nachhaltigkeit habe die Young Boys davon abgehalten, auf diese Lösung zu setzen. «Bei Konzerten im Wankdorf haben wir die Erfahrung gemacht, dass rund 30 Prozent der Mehrwegbecher nicht zurückgegeben werden, was die Umweltbilanz deutlich verschlechtert», sagt Wanja Greuel. Die Erkenntnis ist nicht neu: Wenn die Schlange für die Depot-Rückgabe zu lange ist, fehlt bei manchen die Geduld.
Becher mit scharfer Kante
Biertester Markus macht sich auf den Heimweg. «Ich muss gestehen, ich habe geschmacklich keinen Unterschied gemerkt», sagt er, fast etwas enttäuscht darüber, dass ihn der Becher positiv überrascht hat. «Aber die Kante des Bechers war schon etwas scharf.» Er habe eine neutrale Bewertung abgegeben. Ganz gebrochen ist sein Widerstand also doch nicht.
So ein Bierbecher ist eben viel mehr als ein blosses Trinkgefäss. Er ist Begleiter beim Bangen um Sieg oder Niederlage – und vielleicht bald Bestandteil eines Möbels. https://www.bernerzeitung.ch/nachhaltig ... 7271429221
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 25. Januar 2024, 23:31 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.01.2024  Zitat: Interview mit Berner Fanarbeiter
«So schlecht war die Situation noch nie»
Lukas Meier bewegt sich zwischen den verhärteten Fronten von Fanszene und Behörden. Ein Gespräch über Willkür, Machtdemonstration und Sippenhaft.
Die YB-Fankurve blieb am Wochenende geschlossen. Lukas Meier, wie steht es zurzeit um die Befindlichkeit der Berner Fan-Seele?
Der Unmut ist gross. Die momentane Entwicklung macht mir Sorgen. Obwohl Zahlen der Behörden belegen, dass Spiele mit gravierenden Vorfällen deutlich abgenommen haben, werden nun Kollektivstrafen ausgesprochen. Dass Fansektoren geschlossen werden, ist extreme Willkür.
Der Fansektor blieb geschlossen, weil YB-Fans letztes Jahr in Zürich ein Tram demoliert und den Chauffeur bedroht haben. Soll das ohne Konsequenzen bleiben?
Es ist völlig korrekt, dass solche Vorfälle sanktioniert werden. Die beteiligten Personen muss man bestrafen. Doch die Verfolgung der Einzeltäter scheint bei der Polizei kein Thema mehr zu sein. Man macht es sich einfach und spricht Kollektivstrafen aus. Davon waren letzten Samstag 3000 YB-Fans betroffen. Das, obwohl am Vorfall in Zürich nur drei bis vier Personen beteiligt waren. Das ist rechtsstaatlich in höchstem Masse bedenklich. Damit wird endgültig eine Eskalation der Situation befeuert.
Wie meinen Sie das?
Das hat mit der Dynamik der Fankurve zu tun. Wenn Strafen verhängt werden, die 3000 Zuschauende treffen, dann löst das auch ausserhalb der Szene einen Solidarisierungseffekt aus. Gleichzeitig sorgen diese Massnahmen für grosse Empörung. Dadurch werden die radikaleren Kräfte in der Kurve gestärkt. Das kann eine Negativspirale einleiten. Der besonnene Teil der aktiven Fans verliert an Einfluss. Deshalb ist das Verhalten der Sicherheitsbehörden destruktiv und gefährlich.
Was tragen solche Kollektivstrafen zur angespannten Situation bei?
Es ist wissenschaftlich belegt, dass solche Massnahmen die Situation verschlechtern. Das zeigen Beispiele aus dem Ausland. Die Schliessungen der Fansektoren können zu extrem unübersichtlichen Situationen führen, die schwer kontrollierbar sind. Manche Teile der aktiven Fanszene werden trotzdem an die Spiele reisen. Das geschieht dann über den normalen Personenverkehr anstatt per Extrazug. Die Fans können nicht daran gehindert werden, sich Tickets für Sektoren zu kaufen, die nicht gesperrt sind.
Die Fans schieben die Schuld an dieser Situation auf die Behörden ab. Lässt das nicht eine gewisse Selbstreflexion vermissen?
Mehr Selbstreflexion wäre sicher wünschenswert. Es gab bestimmt Phasen, in denen die Fankurve reflektierter war. Aber in diesem Klima ist es auch für uns als Fanarbeiter schwierig, ein solches Denken bei den Fans zu fördern.
Ein Lieblingsbegriff der Fanszene in Krisenzeiten ist die Selbstregulierung. Man will die Probleme unter sich regeln. Wie soll das funktionieren?
Die Selbstregulierung funktioniert gut. Aber es ist eine Wellenbewegung. Als nach der Pandemie eine neue Generation junger Fans zur Szene stiess, brauchte es eine gewisse Zeit, um ihnen die Regeln der Kurve beizubringen.
Wie sehen diese aus?
Es gibt viele Beispiele. Die aktive Fanszene ist grundsätzlich sehr gut organisiert. Zum Beispiel werden im Extrazug Flyer gegen Böller, also Knallpetarden, verteilt. Wer trotzdem solche abfeuert, wird darauf angesprochen. Auch wird nicht die Konfrontation mit Unbeteiligten gesucht. Man darf aber nicht vergessen, dass die aktive Fanszene mehrere Tausend Menschen umfasst und YB bis zu 60 Spiele im Jahr absolviert. Es ist extrem schwierig sicherzustellen, dass dabei nie etwas passiert. Schliesslich gibt es in der Kurve durchaus auch Leute, die es legitim finden, Radau zu machen. Sie gehören aber zu einer klaren Minderheit.
Der Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause verlangt von der Fankurve, dass sie Gewalttäter ausliefert. Wie realistisch ist diese Forderung?
Ein solches von einer Sicherheitsbehörde aktiv gefordertes Denunziantentum lehne ich klar ab. Es ist die Arbeit der Polizei, für die öffentliche Sicherheit zu sorgen. Das liegt keinesfalls in der Verantwortung der Stadionbesuchenden. Aber dass wir darüber diskutieren müssen, widerspiegelt die momentane Gesamtsituation.
Zurzeit wird das Kaskadenmodell ausgearbeitet, eine Art Strafenkatalog für Delikte rund um Fussballspiele. Die Fanarbeit Bern hat daran nicht mitgearbeitet. Wieso?
Wir wurden dazu nicht eingeladen. Als Präventionsstelle kommt es für uns auch nicht infrage, an der Ausarbeitung dieser Repressionsmassnahme mitzumachen. Ob ein solches Modell überhaupt zielführend ist, wurde nie diskutiert. Dass wir nicht einmal eingeladen wurden, zeigt, wie es um die Fanarbeit in der Schweiz steht.
Können Sie das ausführen?
Ich bin seit 17 Jahren Fanarbeiter. So schlecht wie jetzt war die Situation aber noch nie. Die Fanarbeit Bern hat drei Teilzeitstellen. Damit können wir unsere Arbeit kaum abdecken. Durch die vielen internationalen Spiele wurde diese natürlich erheblich grösser. Es ist auch ein nationales Problem. Die Fanarbeit Schweiz wurde eingestellt, weil die Liga sie nicht mehr finanzieren wollte. Das stösst bei mir auf blankes Unverständnis. Der Schweizer Fussball generiert durch TV-Rechte Millionenbeträge, aber man ist nicht bereit, in die Prävention und Sicherheit zu investieren. Das Ungleichgewicht von Repression und Prävention hat sich so nochmals massiv verstärkt.
Es gibt Stimmen, die sagen, das pädagogische Präventionskonzept der Fanarbeit tauge nicht, um gegen Gewalttäter vorzugehen. Was sagen Sie dazu?
Diese Wahrnehmung kann natürlich existieren. Unsere Wirkung ist schwierig auszuweisen. Man sieht vieles nur indirekt. Die Fanarbeit ist eine unabhängige Stelle zwischen momentan extrem festgefahrenen Fronten. Ich finde es wichtig, dass man nun an den Tisch zurückkehrt und auf Augenhöhe diskutiert. Wir setzen uns für einen konstruktiven Dialog ein.
Die Fankurve wird in der Öffentlichkeit oft als Ort wahrgenommen, wo sich gewaltbereite Rowdys treffen. Inwiefern deckt sich dieses Bild mit Ihrer Erfahrung als Fanarbeiter?
Es ist wohl tatsächlich so, dass die breite Öffentlichkeit vor allem dann mit der Fanszene konfrontiert wird, wenn es zu Gewalt kam. Dabei ist die Fanszene ein sehr vielfältiger sozialer Raum, der viel Gutes schafft. Die grossen Choreografien und die Gesänge im Stadion wären ohne Fanszene nicht denkbar. Auch darüber hinaus zeigt die Szene grosses Engagement. Es wurde zum Beispiel Geld für die Gassenküche oder die Ukraine gesammelt.
Und trotzdem kommt es immer wieder zu Gewalt. Ist sie schlicht ein fester Bestandteil der Fankultur?
Da hat sich über die Jahrzehnte einiges bewegt. Ein Hooliganproblem wie vor 30 Jahren gibt es heute nicht mehr. Nun haben die Ultras in der Kurve das Sagen. Diese lehnen Gewalt zwar nicht komplett ab, aber sie steht nicht mehr im Zentrum. Zudem wird Gewalt von den Behörden sehr breitflächig definiert. Beim Grossteil der erfassten Gewaltdelikte rund um Fussballspiele handelt es sich um abgebrannte Pyrotechnik. Körperliche Gewalt kommt eher selten vor.
Ist eine Fanszene ohne Gewalt überhaupt realistisch?
Die Fanszene lebt auch von einem Konkurrenzdenken. Oft wird dieser Wettbewerb auf kreative Weise ausgetragen, also durch Choreos oder Gesänge. Dennoch gibt es handgreifliches Konfliktpotenzial. Im europaweiten Vergleich passiert in der Schweiz aber relativ wenig. Sicher trägt auch das Auftreten der Fans zum negativen Bild in der Öffentlichkeit bei. Alle sind gleich angezogen und teils vermummt. Das kann militant wirken. Manche Fans sehen ihre Märsche durch andere Städte denn auch als Machtdemonstration. Dabei handelt es sich vornehmlich um junge Männer.
Gibt es auch Frauen in der Kurve?
Die Szene ist machoid. Frauen haben einen schweren Stand. Bern ist eine der wenigen Kurven, die eine weibliche Ultragruppierung hat. In anderen Stadien wäre das undenkbar.
Was ist die Fanarbeit?
Die Fanarbeit Bern wurde 2007 lanciert. Sie setzt sich für eine konstruktive Fankultur ein und wirkt Gewaltsituationen präventiv entgegen. Zudem sucht sie als unabhängige Stelle den Dialog zwischen den verschiedenen Anspruchsgruppen rund um Fussballspiele mit Berner Beteiligung. Der Verein wird durch den BSC YB, Stadt und Kanton finanziert. https://www.derbund.ch/fanarbeiter-nach ... 4941214384
_________________ For Ever
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