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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 3. Januar 2024, 01:18 
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Alles Wichtige zu YB

FC Basel kann Verpflichtung von Nsame vergessen – vorerst

Die Young Boys sind zurück im Training. Wie sie im Falle des Stürmers und eines grossen Abwehrtalents planen. Zudem: Kehrt Fabian Rieder temporär zurück?

Die Goaliefrage wird bald beantwortet

Am Dienstagnachmittag haben die Young Boys das Training wieder aufgenommen, die Rückrunde beginnt am 20. Januar mit dem Heimspiel gegen GC. Bis dann soll entschieden sein, ob Anthony Racioppi die Nummer 1 bleibt oder ihn David von Ballmoos im Tor mehr als nur temporär verdrängt hat.

Beim Trainingsauftakt fehlten Meschack Elia (Demokratische Republik Kongo) und Mohamed Ali Camara (Guinea), die am Afrika-Cup teilnehmen. Das Turnier beginnt in eineinhalb Wochen. Auch Ebrima Colley, Saidy Janko (beide Gambia) und Miguel Chaiwa (Sambia) waren abwesend, sie stehen in den provisorischen Aufgeboten ihrer Nationalteams, diese werden am Mittwoch definitiv. Die Berner gehen davon aus, dass sie in nächster Zeit auf alle fünf Spieler verzichten müssen.

Dafür ist Cedric Itten wieder dabei. Mitte November bestritt der Stürmer seine letzte Partie, verletzungsbedingt erhielt er früher Ferien als die Kollegen und kehrte dafür schon vor Jahresende ins individuelle Training nach Bern zurück.

Ohne Elia und Colley stehen Trainer Raphael Wicky mit Itten, Jean-Pierre Nsame, Silvere Ganvoula und Joël Monteiro vier Angreifer zur Verfügung, wobei die drei Erstgenannten ziemlich ähnliche Spielertypen sind. Nsame sorgte nach dem letzten Spiel 2023 bei Lausanne-Ouchy mit Unmutsbekundungen über seine Einsatzzeiten für Unruhe, aus den Ferien bestätigte er zudem gegenüber der «Tribune de Genève» Kontakte zum FC Basel und zu Servette.

Nsame darf nicht zur Ligakonkurrenz wechseln

Die Zukunft des 30-Jährigen, mit fünf Meistertiteln und drei Auszeichnungen zum besten Torschützen der Super League eine Vereinslegende, wird YB weiter beschäftigen. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, Verhandlungen über eine Verlängerung sind in diesen Wochen nicht geplant.

Klar ist: Wollen die Young Boys im Fall ihres Stürmers nicht Gefahr laufen, ihn ablösefrei zu verlieren, müssten sie ihn in diesem Winter verkaufen. Einem Wechsel zu einem Ligakonkurrenten schiebt Sportchef Steve von Bergen allerdings einen Riegel vor. Er sagt, YB werde Nsame in dieser Transferphase nicht zu einem anderen Schweizer Verein ziehen lassen. «Das steht für uns fest.»

Insofern muss sich der FC Basel woanders um Verstärkung umsehen – zumindest vorerst. Und Nsame wird sich im Sommer, falls er bis dahin nicht gewechselt ist und nicht verlängert hat, genau überlegen müssen, ob er sein Image in Bern mit einem allfälligen Wechsel zum FCB beschädigen möchte.

In diesem Fall könnte YB bei Amenda schwach werden

Gerüchte gibt es auch um Aurèle Amenda. Eintracht Frankfurt soll den 20-Jährigen verpflichten wollen, heisst es aus Deutschland. YB-Sportchef von Bergen bestätigt das Interesse von «ein paar Vereinen».

eider (Keystone)

Klar ist: Wollen die Young Boys im Fall ihres Stürmers nicht Gefahr laufen, ihn ablösefrei zu verlieren, müssten sie ihn in diesem Winter verkaufen. Einem Wechsel zu einem Ligakonkurrenten schiebt Sportchef Steve von Bergen allerdings einen Riegel vor. Er sagt, YB werde Nsame in dieser Transferphase nicht zu einem anderen Schweizer Verein ziehen lassen. «Das steht für uns fest.»

Insofern muss sich der FC Basel woanders um Verstärkung umsehen – zumindest vorerst. Und Nsame wird sich im Sommer, falls er bis dahin nicht gewechselt ist und nicht verlängert hat, genau überlegen müssen, ob er sein Image in Bern mit einem allfälligen Wechsel zum FCB beschädigen möchte.
In diesem Fall könnte YB bei Amenda schwach werden

Gerüchte gibt es auch um Aurèle Amenda. Eintracht Frankfurt soll den 20-Jährigen verpflichten wollen, heisst es aus Deutschland. YB-Sportchef von Bergen bestätigt das Interesse von «ein paar Vereinen».

Die Young Boys möchten aber, dass der Seeländer bis mindestens Ende Saison in Bern bleibt. So lautete der Plan schon vergangenen Sommer, abgesegnet von Amenda und dessen Umfeld. Zudem wird Camara in den ersten Partien 2024 wegen der Teilnahme am Afrika-Cup fehlen, das spiele in der Frage um Amendas unmittelbare Zukunft durchaus eine Rolle, sagt von Bergen.

Dennoch will der Sportchef nicht garantieren, dass das grosse Abwehrtalent die Rückrunde mit YB absolviert. Einlenken dürfte der Club allerdings nur bei einem Angebot im zweistelligen Millionenbereich.

Rieder – und Gerüchte um ein französisches Talent

Gerüchte gibt es auch um den französischen Juniorennationalspieler Alan Virginius. In Frankreich wird geschrieben, dass die Young Boys diesen gern ausleihen möchten, mit einer Kaufoption in der Höhe von 4,5 Millionen Euro. Der 20-Jährige verfügt über ein ziemlich ähnliches Profil wie Elia, der begehrte YB-Angreifer. Und bei Lille hat sich Virginius nicht entwickelt wie gewünscht, er braucht dringend mehr Spielzeit. Auf den ersten Blick wäre es ein klassischer YB-Transfer – mal abgesehen von der kolportierten Ablösesumme, die für Berner Verhältnisse enorm hoch wäre.

Von Bergen will sich zu Virginius nicht äussern. Derzeit würden Berater täglich Dossiers von möglichen Zugängen schicken. «Wir müssen auf dem Transfermarkt zwar immer bereit sein, um auf Veränderungen reagieren zu können – und bietet sich uns eine lukrative Möglichkeit, das Team zu verstärken, dann werden wir das tun», sagt der Sportchef. «Aber aktuell ist das nicht die Priorität. Wir sind zufrieden mit unserem Kader.»

Bleibt noch Fabian Rieder. Der 21-Jährige, im Sommer für 15 Millionen Euro von YB zu Stade Rennes gewechselt, kommt in Frankreich kaum zum Einsatz, nach dem Trainerwechsel im November hat sich seine Situation gar noch verschlechtert. Deshalb stehe eine halbjährige Ausleihe an YB im Raum, schrieb «L’Équipe». Von Bergen erteilt einer Rückholaktion für Rieder jedoch eine Absage. Und sagt: «So, wie ich Fabian kenne, wird er sich in Rennes unbedingt durchsetzen wollen.»


https://www.bernerzeitung.ch/yb-amenda- ... 5461038026

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 3. Januar 2024, 01:19 
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Erstes Training nach den Feiertagen

Die YB-Profis bereiten sich auf die zweite Saisonhälfte vor. Einige von den wichtigen Spielern sind noch bis Ende Januar am Afrika-Cup. Die anderen mussten heute zum ersten Training nach den Festtagen. Und da werden die Young Boys nicht geschont.


https://www.telebaern.tv/telebaern-news ... -155885389

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 3. Januar 2024, 11:42 
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Trainingsstart bei YB: Amenda und Nsame mit dabei

Fünf YB-Spieler wochenlang weg – Itten ist zurück

Meister YB ist am Dienstag gleich zu drei Missionen gestartet: Titelverteidigung in Meisterschaft und Cup sowie Europa-League-Achtelfinal. Allerdings fehlten zum Trainingsstart gleich vier potenzielle Stammspieler. Nicht aber Amenda und Nsame.

Die Good News vorweg: Nach fünfwöchiger Zwangspause wegen einer Fussverletzung ist Cedric Itten (27) im ersten Training 2024 wieder dabei und wirkt frisch und munter. Anders ausgedrückt: hundertprozentig fit!

Amenda erst in zwei Wochen wieder in der RS

Mit dabei ist auch Aurèle Amenda (20). Und dies ist aus zwei Gründen alles andere als selbstverständlich. Zum einen, weil der Innenverteidiger in der RS steckt. Doch weil einige Spitzensport-Rekrutenschule-Absolventen in Trainingslagern sind, beginnt der militärische Ernst des Lebens für Amenda erst wieder am 15. Januar. Klar ist: Die RS ist kein Hindernis für einen allfälligen sofortigen Transfer des Spielers.

Und da sind wir schon bei Grund Nummer zwei: Der Spieler ist heiss begehrt! Der Bundesliga-Sechste Eintracht Frankfurt zum Beispiel zeigt konkretes Interesse am Seeländer. Doch ob die SGE die von YB gewünschten rund zehn Millionen Franken zu zahlen bereit und/oder dazu imstande ist, steht auf einem anderen Blatt.

Was passiert mit Nsame?

Auch auf dem Platz stand Jean-Pierre Nsame. Auch der Topskorer ist unzufrieden mit seinen Einsatzzeiten, wie Amenda. Und auch er hat das öffentlich kundgetan. Zudem hat er Kontakte zu Basel und Servette bestätigt. Will YB für den 30-Jährigen bei einem Transfer auch nur einen Rappen sehen, muss er im Winter weg. Im Sommer läuft der Vertrag des Franko-Kameruners aus. Doch ligaintern wird es keinen Transfer geben, das hat Sportchef Steve von Bergen gegenüber der «Berner Zeitung» mit einem deutlichen «Das steht für uns fest!» bekräftigt.

Afrika-Cup wirbelt Team durcheinander

Fakt ist überdies: Das hessische Interesse ist bei weitem nicht das einzige. Nicht dabei zum Trainingsstart sind neben dem langzeitverletzten Kastriot Imeri und dem grippegeschwächten Donat Rrudhani fünf Spieler, von denen gleich vier potenzielle Stammspieler sind: Captain Ali Camara (Guinea), Sturmrakete Meschack Elia (Demokratische Republik Kongo), Ebrima Colley, Saidy Janko (beide Gambia) und Miguel Chaiwa (Sambia). Sie alle sind für den Afrika-Cup aufgeboten worden und stecken seit mehreren Wochen in Trainingslagern in Afrika oder im Nahen Osten.

Und es ist davon auszugehen, dass alle auch beim Turnier in der Elfenbeinküste mit von der Partie sein werden, denn die Kadergrösse ist auf 27 Spieler erweitert worden. Der definitive Cut wird am 3. Januar gemacht. Aber die 27er-Liste dürften alle fünf Berner schaffen. Für YB sind die Absenzen schon ein rechtes Handicap, denn der Final des am 13. Januar startenden Turniers ist erst am 11. Februar.

Das ist vier Tage vor dem Europa-League-Playoff-Hinspiel (Sechzehntelfinal) von YB zu Hause gegen Sporting Lissabon. Und bis dann sind schon fünf (!) Meisterschaftsrunden gespielt. YB dürfte auch ohne Champions League also froh sein um sein breites Kader.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 93936.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. Januar 2024, 00:15 
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Wicky: «Das ist kein Roter Teppich für Dävu»

Von Ballmoos ist wieder die Nummer eins bei YB

Das ging aber wie der Blitz! Schon vor dem ersten Training informiert YB-Trainer Raphael Wicky seine beiden Goalies, wer die Nummer eins ist. Die neue Nummer eins!

Noch zu Jahresanfang verleiht Gaetano Giallanza, der Berater von David von Ballmoos (29), seiner Hoffnung Ausdruck, Raphael Wicky möge doch schon sehr bald verkünden, wer nun die Nummer eins sei. Denn sollte die Wahl nicht auf Von Ballmoos fallen, wollten er, Giallanza, und der Goalie sich mit den Verantwortlichen von YB an einen Tisch setzen. Um allenfalls die Möglichkeit einer Lösung zu diskutieren. Wie man im Fussballer-Jargon so schön umschreibt, wenn man sich einen neuen Klub suchen will.

Doch diese Anstrengungen können sich Giallanza und Von Ballmoos ersparen. Denn die Wickys Wahl ist auf den Emmentaler gefallen!

Kein Konkurrenzkampf für zehn Tage

Der Coach erklärt: «Ich hatte den Goalies vor Weihnachten gesagt, dass ich das früh klären werde. So habe ich ihnen am zweiten Trainingstag am 3. Januar eröffnet, dass Dävu als Nummer eins in die Rückrunde geht. Die Vorbereitung ist sehr kurz, und für zehn Tage wollte ich keinen Konkurrenzkampf eröffnen.»

Gleichzeitig habe er den beiden eröffnet, dass er eine Luxussituation vorfinde mit zwei absoluten Top-Torleuten, in welche er vollstes Vertrauen habe. «Aber ich habe mich in Absprache mit dem Staff und Goalietrainer Chris Born für Von Ballmoos entscheiden. Aber: Das ist kein Roter Teppich für Dävu. Und für Anthony Racioppi heisst das: Mund abputzen, weiterarbeiten und von hinten pushen. Man weiss ja, wie schnell es gehen kann.»

Racioppi will dennoch nicht weg

Natürlich sei dieser nicht glücklich. Abgangsgedanken beim 25-jährigen Genfer nach der Degradierung? Immerhin wurde er Anfang Saison zur neuen Nummer eins. Entgegen dem Versprechen, das Sportchef Steve von Bergen im Frühling abgegeben hatte, nämlich dass Von Ballmoos seinen Platz als Stammgoalie wieder einnehmen werde, sobald er hundertprozentig fit sei. «Er hat mir nicht gesagt, dass er wegwill», sagt Wicky, «aber ich habe das Gespräch mit ihm nicht so geführt, dass es um einen Transfer geht. Ich bin hier, um die sportlichen Entscheidungen zu treffen.» Der Oberwalliser verweist aber darauf, dass man den Spieler direkt fragen müsse. Ging aber leider nach dem Test gegen Sion nicht. Die Spieler standen nicht zur Verfügung. «Und was Transfers anbelangt, ist ohnehin Sportchef Steve von Bergen die Ansprechperson.»

Amenda ist immer noch da

Und wie war der Test gegen Challenge-League-Leader Sion, den YB 4:3 gewann? Nun, Von Ballmoos macht die erste Halbzeit und kriegt zwei komische Freistoss-Eier von Reto Ziegler eingeschenkt. Abgefälscht, durch die Mauer, schräg. Racioppi seinerseits kassiert nur ein Tor, auf Penalty von Kevin Bua. YB zeigt trotz der fünf Afrika-Cup-Absenzen (Camara, Elia, Colley, Janko, Chaiwa) phasenweise Hochgeschwindigkeits-Kombinationen und schiesst auch das eine oder andere sehenswerte Tor wie jenes von Junior Jashar Dema. Erwähnenswert auch: Sandro Lauper ist Doppeltorschütze. Passiert nicht jeden Tag. Und Aurèle Amenda kickt nach wie vor für YB. Noch ist in Frankfurt nichts unterschrieben. Nach wie vor geht es darum, dass YB noch keinen Ersatz gefunden hat, was Voraussetzung ist, um Amenda sofort in die Bundesliga ziehen zu lassen.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 15183.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. Januar 2024, 00:16 
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Goalie-Frage geklärt

Von Ballmoos definitiv wieder die Nummer 1 bei YB

Was sich bereits angedeutet hat, wurde nun von YB-Trainer Raphael Wicky bestätigt: David von Ballmoos wird auch im neuen Jahr die Nummer 1 im Tor der Berner sein. Ersatzgoalie Anthony Racioppi muss sich also vorerst wieder hinten anstellen.

«Ich habe ihnen am zweiten Trainingstag am 3. Januar eröffnet, dass Dävu als Nummer eins in die Rückrunde geht», sagt Raphael Wicky gegenüber «Blick». Dies sei in Absprache mit dem Goalietrainer und dem restlichen Staff entschieden worden. Das Ganze sei aber keinesfalls ein Freifahrtschein für Von Ballmoos, so Wicky weiter. Man wisse ja, wie schnell es gehen könne.

Wie schnell es in dieser Hinsicht gehen kann, hat man bei YB Ende Jahr gesehen: Anthony Racioppi, der als Nummer 1 in die Saison ging, unterliefen gleich in mehreren aufeinanderfolgenden Spielen gröbere Fehler. Anfang Dezember wurde er dann vorübergehend für ein Spiel auf die Bank gesetzt, der damalige Ersatzgoalie und langjährige Stammtorhüter David von Ballmoos kam wieder zum Zug. Damals hiess es, man wolle Racioppi eine «Denkpause» geben. Dieser musste jedoch auch in den darauffolgenden Spielen mit der Ersatzbank vorlieb nehmen.


https://www.baerntoday.ch/sport/fussbal ... -155933204

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. Januar 2024, 17:48 
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Entscheidung im YB-Tor gefallenVon Ballmoos wieder die Nummer 1 – und Amenda muss sich gedulden

Trainer Raphael Wicky ernennt früher als erwartet seinen Stammgoalie. In der Transfer-Causa Aurèle Amenda zeichnet sich derweil eine Tendenz ab.

Es war der 2. Januar, die Young Boys nahmen die Wintervorbereitung auf, und ihr Sportchef Steve von Bergen sagte, in den Tagen vor dem Liga-Restart gegen GC am 20. Januar werde die Entscheidung fallen, wer in der Rückrunde die Nummer 1 im YB-Tor sei. Von Bergen fügte an, das alles sei aber natürlich die Entscheidung von Trainer Raphael Wicky und seinem Staff. Er werde nicht hineinreden.

Nun ist klar: Wicky hatte seinen eigenen Zeitplan. Schon am 3. Januar fällte er den Entscheid. David von Ballmoos ist wieder gesetzt und hat nun definitiv den Status zurück, den er im September nach langer Verletzungspause an Anthony Racioppi verloren hatte. So bestätigt das der YB-Trainer gegenüber dem «Blick» nach dem 4:3 im Testspiel gegen den FC Sion am Dienstagnachmittag, als von Ballmoos die erste und Racioppi die zweite Halbzeit bestritten hatte.

«Ich hatte den Goalies vor Weihnachten gesagt, dass ich das früh klären werde. So habe ich ihnen am zweiten Trainingstag eröffnet, dass Dävu als Nummer eins in die Rückrunde geht. Die Vorbereitung ist sehr kurz, und für zehn Tage wollte ich keinen Konkurrenzkampf eröffnen.»

Von Ballmoos bestritt schon die letzten vier Partien 2023, nachdem sich Racioppi den einen Abspielfehler zu viel geleistet hatte. Für den Genfer war das nach einer über weite Strecken vorzüglichen Vorrunde, in der er sich ins Blickfeld des Nationalteams gespielt hatte, schon ein erster Rückschlag. Der zweite folgte dann also kurz nach Wiederaufnahme des Trainings. Seine Karriere, die noch vor kurzem einen vielversprechenden Verlauf zu nehmen schien, ist ins Stocken geraten.

Racioppis Vertrag läuft bis 2025 (jener von Ballmoos ebenfalls), sollte sich sein Status nicht erneut verändern, dürfte er spätestens im Sommer seinen Abschied aus Bern forcieren. Zumal dann auch Marvin Keller vom FC Winterthur zurückkehren dürfte. Der 21-Jährige, der sich in der Super League etabliert hat und Goalie des Schweizer U-21-Nationalteams ist, besitzt bei YB einen Vertrag bis 2027.

Ein Abgang Racioppis in diesem Winter ist hingegen unwahrscheinlich, die Young Boys wollen mit von Ballmoos und ihm die Rückrunde bestreiten.

Amenda bleibt – tendenziell

Auch bei Aurèle Amenda sieht es derzeit eher danach aus, dass er bis zum Sommer in Bern bleibt. Eintracht Frankfurt bemüht sich seit Wochen um das grosse Talent in der Innenverteidigung. Und der 20-Jährige fühlt sich bereit, den Schritt in die Bundesliga zu wagen. Gemäss «Sky» liegt ihm ein Vertragsangebot bis 2029 vor, inklusive Bonuszahlungen würde YB eine Ablösesumme im tiefen zweistelligen Millionenbereich erhalten. Die Transferverhandlungen sind weit fortgeschritten, offen scheint nur noch der Zeitpunkt.

Weil Mohamed Camara mit Guinea in diesen Wochen den Afrika-Cup bestreitet, hätte YB ohne Amenda mit Loris Benito und Fabian Lustenberger zwischenzeitlich nur zwei Innenverteidiger. Und einen valablen Ersatz für Amenda im Winter zu finden, ist eine Herausforderung. In diesem Transferfenster bieten sich in der Regel weniger Optionen als im Sommer.

Zudem hätte ein neuer Spieler kaum Zeit, sich einzufügen, womöglich müsste YB aber sofort auf ihn bauen können. Und Mitte Februar steht das Playoff in der Europa League gegen Sporting an. Kurz: Amenda nun abzugeben, wäre riskant.

Für Amenda kann derweil ein Verbleib bis zum Sommer eine Chance sein. In Bern sind seine Aussichten auf Einsatzzeit besser als bei der Eintracht. In Abwesenheit von Camara hat der Seeländer in den ersten Partien 2024 die Gelegenheit, sich für eine grössere Rolle zu empfehlen. Sofern sein Transfer nicht doch noch vollzogen wird.

YB – Sion 4:3 (2:2)

Wankdorf. – 350 Zuschauende.

Tore: 7. Lauper 1:0. 13. Lauper 2:0. 18. Ziegler 2:1. 45. Ziegler 2:2. 63. Rrudhani 3:2. 80. Dema 4:2. 91. Bua (Foulpenalty) 4:3.

YB 1. Halbzeit: von Ballmoos; Blum, Amenda, Benito, Garcia; Monteiro, Lauper, Lakomy, Ugrinic; Itten, Ganvoula.

YB 2. Halbzeit: Racioppi; Kabeya, Amenda (62. Seiler), Lustenberger, Persson; Males, Niasse, Lakomy (62. Dema), Rrudhani; Ganvoula (62. Deme), Nsame.

Bemerkungen: 44. Gelb-Rote Karte gegen Blum (Foul), nach Absprache mit dem FC Sion spielte YB in der zweiten Halbzeit weiterhin mit elf Spielern. 73. Lattenkopfball Nsame.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-von-bal ... 7161609630

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. Januar 2024, 18:01 
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Nsame und Amenda klagten über die Einsatzzeit

YB-Coach Wicky will keine motzenden Spieler

Nach dem letzten Spiel 2023 gegen Stade-Lausanne-Ouchy beklagten sich sowohl Jean-Pierre Nsame wie auch Aurèle Amenda über zu wenig Einsatzzeit. YB hat sich die beiden Motzer zur Brust genommen.

Wohlfühloase YB. Natürlich: Dem Leistungsprinzip wird knallhart gehuldigt. Anders wären die grossen Erfolge der letzten sechs Jahre nicht möglich gewesen. Aber ebenso wie diesem Prinzip wird auch jenem nachgegangen, das vorsieht, nur integre, mental gesunde Spieler zu verpflichten und diese entsprechend zu «erziehen». Motzen in der Öffentlichkeit ist da nicht vorgesehen. Auch nicht im Affekt – will heissen, in den Emotionen direkt nach einem Spiel.

Der Weg über die Medien sei falsch

Dennoch passierte das nach dem 3:1 bei Aufsteiger Stade-Lausanne-Ouchy gleich doppelt. Erst bei Topskorer Jean-Pierre Nsame (30), dem empathischen Bibelleser. Dann beim Bald-Frankfurter Aurèle Amenda (20). Schon damals hatte Sportchef Steve von Bergen (40) angekündigt, dass man mit Nsame reden werde, weil jeder Spieler akzeptieren müsse, dass der Klub über allem stehe und der Trainer bei der Aufstellung die Entscheide zu treffen habe.

Mittlerweile wurde mit den Spielern gesprochen, was Trainer Raphael Wicky (46) bestätigt: «Zuerst muss ich sagen, dass ich keine Spieler will, die zufrieden sind, wenn sie nicht spielen. Das habe ich immer wieder betont. Es ist gut, wenn ein Spieler frustriert ist. Das zeigt, dass er hungrig ist, zu spielen. Aber wir haben mit den Spielern besprochen, dass es falsch sei, den Weg über die Medien zu wählen, um sich zu beklagen. Sie wissen: Meine Türe ist immer offen.» Er pflege eine Art und Weise des Umgangs, die vorsehe, dass man immer an den Trainer gelangen könne, wenn man unzufrieden sei.

Was passiert mit Nsame?

«Intern ist das geklärt. Aber man soll nichts Grösseres daraus machen, als es ist», fügt Wicky hinzu. Er glaube, dass die anderen Spieler in den letzten 18 Monaten auch nicht immer glücklich gewesen seien, wenn sie nicht gespielt hätten. «Aber sie haben sich nicht via Medien zu beklagen.»

Amenda kann das ziemlich Wurst sein, sollte er per sofort zu Eintracht Frankfurt wechseln, wonach es aussieht. Doch was ist mit Nsame? Der Franko-Kameruner hat in einem (von seinem Arbeitgeber nicht autorisierten) Interview mit der «Tribune de Genève» von Gesprächen mit Servette, seinem Ex-Klub, gesprochen. Auch von solchen mit Basel. Bis von Bergen dem Treiben einen Riegel vorschob und einen ligainternen Transfer ausschloss.

Was nun, Monsieur Nsame? Der Protagonist darf nach dem Test gegen Sion (4:3) nicht sprechen. Und sein Agent blockt ab: «Wir haben im Moment nichts anzukündigen.»

Und doch: Nsame ist unzufrieden. Keine Gespräche mit YB über eine Vertragsverlängerung in Aussicht. Und ein im Sommer auslaufender Vertrag. Auch wenn der Stürmer gegenüber Wicky bisher keine Abwanderungsgelüste äusserte: Da kann in den nächsten Tagen noch ganz viel passieren.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 16876.html

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 Beitrag Verfasst: Freitag 12. Januar 2024, 00:04 
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Schweizer Söldner

«YB verstärkt» am Afrika-Cup

Der Schweizer Fussball ist mit 11 Spielern am Afrika-Cup vertreten. Fast die Hälfte davon stellt Meister YB.

Die Zahl der hierzulande engagierten Afrikaner, die für ihre Kontinental-Meisterschaft (13. Januar - 11. Februar) aufgeboten wurden, bewegt sich damit in ähnlichem Rahmen wie 2022 mit 12 «Schweizern».

Alleine 5 Akteure stellt YB an die Endrunde in der Elfenbeinküste ab: Mohamed Ali Camara, Meschack Elia, Saidy Janko, Ebrima Colley und Miguel Chaiwa. Da nicht all ihre Teams die Vorrunde (bis 24. Januar) überstehen dürften, kann YB-Coach Raphael Wicky mit einer vorzeitigen Rückkehr einiger Spieler rechnen.


https://www.srf.ch/sport/fussball/fussb ... afrika-cup

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Sauerstoffmangel, Schwindelgefühl, Notlandung

YB-Duo erlebt Schreckens-Trip zum Afrika-Cup

Anreise mit Schrecken zum Afrika-Cup für die YB-Spieler Saidy Janko und Ebrima Colley. Ihr Flugzeug hat technische Probleme und muss mit Gambias Nationalmannschaft an Bord notlanden.

Für Saidy Janko (28) und Ebrima Colley (23) heisst es derzeit Afrika-Cup statt Super League. Die beiden YB-Spieler bereiten sich mit Gambia auf das Turnier in ihrer Heimat vor. Für den Zusammenzug und erste Trainings hatte sich die Nationalmannschaft in Saudi-Arabien getroffen.

Nun rücken der Turnierstart (13. Januar) und damit auch das erste Spiel gegen Senegal (15. Januar) näher. Deshalb packten die Gambia-Spieler ihre Sachen und machten sich auf die Reise nach Afrika.

Via Zwischenstopp in Gambia sollte das Gastgeberland Elfenbeinküste erreicht werden. Doch der Trip wurde zu einer unschönen Erfahrung für die Fussballer, wie Janko auf Instagram schreibt. Nach einer 32-stündigen Reise von Saudi-Arabien mit langen Zwischenstopps in Istanbul (Tür) und Casablanca (Mar) wurde für die letzte Etappe ein kleines Flugzeug gemietet.

«Unmenschliche Hitze»

Kaum eingestiegen, «bemerkten wir die enorme Hitze, die uns schweissgebadet zurückliess», schildert Janko. Auf Rückfrage bei der Crew hiess es, die Klimaanlage würde anspringen, sobald das Flugzeug in der Luft ist. Doch die Hitze setzte den Fussballern nach kurzer Zeit extrem zu. «Die unmenschliche Hitze, gepaart mit dem Sauerstoffmangel führte bei vielen zu starken Kopfschmerzen und extremem Schwindelgefühl», so Janko weiter. Einige seiner Teamkollegen seien überraschend schnell eingeschlafen.

Damit aber nicht genug. Denn kaum in der Luft wurde die Situation prekär. Der Pilot hatte keine andere Wahl, er musste neun Minuten nach dem Start in Banjul notlanden. «Wenn das nicht geschehen wäre, hätten die Folgen noch viel schlimmer sein können!», zeigt sich Janko entsetzt. Denn der Sauerstoff wäre ausgegangen und das Ganze hätte tatsächlich in einer Tragödie enden können.

Zum Glück kam es nicht so weit. In einem Video zeigt Janko, wie die Spieler verschwitzt, aber erleichtert das Flugzeug nach der Notlandung verlassen. «Wir sind dankbar, dass es allen gut geht», meint Janko. Das Ganze sei aber «inakzeptabel» und müsse künftig verhindert werden.


https://www.blick.ch/sport/fussball/int ... 20110.html

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 Beitrag Verfasst: Freitag 12. Januar 2024, 00:10 
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Trainer emotional

«Hätten tot sein können»: YB-Stars in grosser Angst bei Horrorflug

Für die YB-Profis Saidy Janko und Ebrima Colley wurde ein Flug mit Gambias Nationalteam zum Albtraum. Der Trainer hatte sogar Todesangst.

Darum gehts

- Die YB-Stars Saidy Janko und Ebrima Colley sind für Gambia am Africa-Cup dabei.
- Auf dem Flug in die Elfenbeinküste erlebten die Gambier grosse Probleme.
- Das Flugzeug musste gar notlanden.

«Unakzeptabel», schreibt Saidy Janko und postet auf Instagram ein Video, das ihn und seine gambischen Nationalmannschaftskollegen beim hektischen Verlassen eines Flugzeuges zeigt.

Der Verteidiger bildet mit Ebrima Colley zusammen die YB-Fraktion beim am Samstag startenden Afrika-Cup in der Elfenbeinküste. Zur Vorbereitung auf das Turnier hielten Janko und Co. in Saudiarabien ihr Trainingslager ab, bevor es am Mittwoch via Gambia nach Abidjan weitergehen sollte. Der Flug dorthin geriet für die Gambier jedoch zum Albtraum.

«Unmenschliche Hitze» an Bord

«Als wir in das kleine Charterflugzeug stiegen, bemerkten wir die enorme Hitze, die uns vor Schweiss triefen liess», erklärt Janko. Die Besatzung hätte ihnen versichert, dass die Klimaanlage anspringen würde, sobald man in der Luft sei.

Das war aber nicht der Fall. «Die unmenschliche Hitze, gepaart mit dem auftretenden Sauerstoffmangel, verursachte bei vielen Menschen starke Kopfschmerzen und extreme Schwindelgefühle», berichtet der YB-Verteidiger. Schon Minuten nach dem Betreten des Flugzeuges seien einige Passagiere eingeschlafen.

Notlandung innert neun Minuten

Janko dazu: «In der Luft verschlimmerte sich die Situation, sodass den Piloten keine andere Wahl blieb, als neun Minuten nach dem Start eine Notlandung auf dem Flughafen von Banjul einzuleiten.»

Die unplanmässige Landung glückte den Piloten erfolgreich. Für Janko ist das Ganze dennoch absolut inakzeptabel. Ohne rasche Notladung hätte es «noch viel schlimmere Folgen haben können», meint der gebürtige Zürcher. Auch sein YB-Kumpel Colley ist empört über den Horrorflug.

«Genug ist genug», meint der Offensivspieler und sagt, er sei sehr enttäuscht über die Vorgänge. Noch drastischer formuliert es Gambias belgischer Trainer Tom Saintfiet: «Wir hätten alle tot sein können.» Das erste Spiel für Gambia am Afrika-Cup steht am kommenden Montag gegen Titelverteidiger Senegal an.


https://www.20min.ch/story/trainer-emot ... -103018351

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