 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
shalako
|
Verfasst: Dienstag 7. Dezember 2021, 11:01 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
07.12.2021  Zitat: Resultat-Krise bei YB: Young Boys holten in den letzten acht Spielen nur einen Sieg
Bei den Berner Young Boys läuft es im Moment nicht so, wie es sich die Fans und Spieler wünschen. Schon früh sind sie aus dem Cup rausgeflogen und in der Liga-Tabelle liegt Gelb-Schwarz unter den eigenen Erwartungen. Nun steht das letzte Spiel in der Königsklasse an. Ob YB gegen Manchester United ins Gelb-Schwarze treffen kann? TeleBärn mit dem Vorbericht vor dem Spiel am Mittwoch. https://www.telebaern.tv/telebaern-news ... -144610452
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Dienstag 7. Dezember 2021, 17:49 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
07.12.2021  Zitat: YB in der Youth League
Bei ihnen ist das Lehrgeld eine Investition
Wertvolle Erfahrungen gegen die besten Akademien Europas: Die Youth League ist für die YB-Nachwuchsfussballer eine grosse Chance – mit einem Highlight zum Schluss.
Die Young Boys dominieren, sie drücken, phasenweise spielen sie Atalanta Bergamo an die Wand. Wenig deutet in dieser Youth-League-Partie im Sportpark Wyler darauf hin, dass eines der besten U-19-Teams Europas zu Gast ist.
Für Spektakel sorgen vor allem die jungen Berner, Medon Berisha beispielsweise, mit seinem Kunstwerk von einem Freistoss. 1:0 führt YB, das 2:0 liegt in der Luft – und dennoch gewinnt am Schluss Atalanta mit 3:2. «Wir belohnen uns noch zu wenig», sagt Trainer André Niederhäuser. Das ist eine treffende Analyse für die Ausbeute von YBs U-19 in der Champions League für die Junioren, die morgen mit dem Gastspiel bei Manchester United (16 Uhr) für die Berner endet. Obwohl, das mit der Belohnung, das ist eher ein längerfristiges Projekt. Und zu diesem gehören auch Niederlagen, so bitter sie auch sein mögen.
«Lehrgeld», das ist so ein Wort, das Niederhäuser mehrfach benutzt, wenn er über die für YB morgen zu Ende gehende Kampagne spricht. Seine Spieler bezahlten einiges davon, mit einem Punkt aus fünf Spielen stehen sie am Ende der Tabelle, obwohl, vielleicht wäre investieren ein passenderes Verb. Schliesslich sind Resultate auf dieser Stufe zwar hübsch fürs Marketing, bei genauerer Betrachtung aber zweitrangig. «Primär geht es darum, Spieler für die erste Mannschaft auszubilden», sagt Niederhäuser. Deshalb sind Erfahrungen gegen Namen wie Manchester United oder weltweit hoch angesehene Akademien wie Atalanta und Villarreal für den Ausbildner vor allem eines: «Gold wert.»
Die Spieler im Alter zwischen 16 und 19 Jahren – Mittelfeld-Juwel Jacques Bomo war bei seinem Debüt sogar erst 15-jährig – erhalten in diesem Wettbewerb also die Gelegenheit, sich auch auf Clubebene international zu messen. Dort treffen sie auf andere Teenager, für die bis zu 10 Millionen Euro Ablöse bezahlt wurden, wie im Fall von Manchester Uniteds Hannibal Mejbri, während YB auf heimische Talente setzt. Ganz nach dem Motto: «Aus der Region, für die Region».
Deshalb mussten sich die Giele aus Bern und Umgebung zuerst an das höhere internationale Tempo gewöhnen. Diese «taktische und technische Intensität», wie es Niederhäuser sagt. Für alles bleibt etwas weniger Zeit: für die Ballannahme, fürs Passspiel, fürs Denken und für den Torabschluss sowieso. Der 44-Jährige findet: «Auf diesem Niveau sind die Qualität und Effizienz vor dem Tor entscheidend.» Schliesslich werden die Chancen rarer, die Zweikämpfe härter. Niederhäuser fasst zusammen: «Alles geschieht unter viel höherem Druck.» Was bedeutet: Die Nachwuchsspieler müssen lernen vor dem Tor effizienter und im Zweikampf cleverer zu sein. Dazu kommt die mentale Herausforderung. Einfach alles drum herum ist eine Nummer grösser, und für den maximalen Fokus müssen auch all die Scouts der europäischen Topclubs am Spielfeldrand ignoriert werden.
Fast wie ein Trainer von Team Canada
Als wäre das alles nicht schon genug, kommt für Niederhäuser erschwerend hinzu, dass er innert wenigen Tagen mit Fussballern aus zwei Teams eine Einheit formen muss. Schliesslich gibt es in der Schweiz gar keine U-19, weshalb die Youth-League-Mannschaft aus Mitgliedern der U-18 und der U-21 geformt wird. Im Idealfall trainiert die Gruppe zwei Tage vor der Partie zusammen, wenn aber eine Kategorie am Samstag spielt und die andere am Sonntag, gerät dieser Plan schon durcheinander, denn einen Tag nach dem Spiel steht normalerweise Regeneration auf dem Programm. Diese Woche bedeutet das, dass Teamstützen wie beispielsweise Berisha, Gabriele De Donno oder Aaron Appiah erst am Dienstag am Teamtraining teilnehmen. Sie (und ein paar Weitere) trafen am Sonntagnachmittag im Tessin auf Chiasso. Und am Mittwoch steht die Partie in Manchester auf dem Programm. Niederhäuser fühlt sich manchmal fast schon wie ein Trainer von Team Canada beim Spengler-Cup.
Es braucht Zeit, sich mit all dem zurechtzufinden, vielleicht dauerte es deshalb bis zum vierten Spieltag, diesem spektakulären 3:3 in Villarreal, bis sich die Young Boys mit ihrem ersten Punkt belohnten – nach dreimaligem Rückstand. Eine bestandene Reifeprüfung. Und, wie Niederhäuser sagt: «Ein Highlight.»
Ein solches wartet nun auch zum Abschluss dieser Kampagne, schliesslich heisst der Gegner Manchester United. Viel grösser werden die Namen im Weltfussball nicht mehr. «Man spürt etwas Spezielles im Bauch, wenn man da auf den Platz läuft», sagt Jonathan De Donno, Gabrieles Zwillingsbruder. Es sind ebendiese Erlebnisse, die für die Berner Nachwuchsfussballer den besonderen Reiz der Youth League ausmachen. Dennoch ist es Appiah wichtig, zu erwähnen, dass die Young Boys nicht einfach als Touristen nach Manchester reisen: «Wir wollen die drei Punkte!»
Es wäre ein würdiges Ende einer Gruppenphase, in der sich YB für meistens starke Auftritte zu wenig belohnen konnte – immerhin das machten sie fast schon wie die Grossen.
So funktioniert die Youth League
Seit der Saison 2013/14 gibt es die Königsklasse auch für den Nachwuchs, sie ist quasi eine Kopie der Champions League der Grossen. Es nehmen die gleichen Teams teil, auch die Gruppen sind dieselben, die U-19-Partien finden normalerweise wenige Stunden vor den Begegnungen der beiden 1. Mannschaften statt, sodass die Reise gemeinsam angetreten werden kann. So war es zumindest bei YB, nur nach Bergamo reiste die U-19 mit dem Zug.
Nach der Gruppenphase unterscheidet sich der Modus jedoch, denn nur die acht Gruppenersten qualifizieren sich direkt für den Achtelfinal, die Zweitplatzierten spielen ein Playoff gegen Teams, die sich dafür über den Meisterweg qualifiziert haben. Dieser ist eine zusätzliche Chance für alle Junioren-Landesmeister, deren 1. Mannschaft sich nicht für die Champions League qualifizieren konnte. Die K.-o.-Phase wird dann jeweils in einem Spiel ausgetragen, die Final Four (Halbfinal und Final) finden auf neutralem Boden in Nyon am Genfersee statt. Rekordsieger sind zurzeit Barcelona und Chelsea mit je zwei Titeln. https://www.bernerzeitung.ch/bei-ihnen- ... 0657799480
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Dienstag 14. Dezember 2021, 18:27 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
14.12.2021  Zitat: Wie sich YB an Krücken in die Winterpause rettet
Noch zwei Spiele hat YB vor der Winterpause zu absolvieren, zuerst am Mittwoch den Schlagermatch daheim gegen Basel. Im neuen Jahr, so hofft man in Bern, sollte es mit all den Kräften weitergehen, die im Herbst gefehlt haben.
Schon vor zwei Jahren, noch unter Trainer Gerardo Seoane, mussten sich die Berner entkräftet und mit ungewöhnlich vielen Patienten in die Halbzeit retten. In jenem Spätherbst fehlten, genau wie jetzt, bis zu zehn potentielle Leistungsträger, nachdem das Kader im Sommer einen Umbruch erfahren hatte.
Im Unterschied zu ihrer Meistersaison 2018/19, in der sie die verschiedensten Super-League-Rekorde aufgestellt hatten, konnten sich die Young Boys von der Konkurrenz nicht absetzen. Sie bildeten mit Basel und St. Gallen ein Spitzentrio, das immer noch kompakt war, als die Meisterschaft Ende Februar in der Coronavirus-Pandemie unterbrochen wurde. Für die ab Juni verbleibenden 13 Runden hatte Seoane sein Kader fast vollständig beisammen. Zuletzt wurde YB Meister mit acht Punkten Vorsprung auf St. Gallen und 14 Punkte vor dem FC Basel.
Auch Goalies im Lazarett
Auch in diesem Herbst wurden die Berner von Verletzungen heimgesucht wie keine andere Mannschaft. Es fehlten respektive fehlen beispielsweise der Captain und Abwehrchef Fabian Lustenberger und der zweimalige Torschützenkönig Jean-Pierre Nsame. Sogar das Camp der Goalies ist schwer getroffen. Sowohl die Nummer 1 David von Ballmoos (möglicherweise für den Rest der Saison) als auch die Nummer 2 Guillaume Faivre (mindestens für die zwei Spiele dieser Woche) stehen nicht zur Verfügung.
In der genannten vergleichbaren Saison 2019/20 verloren die Young Boys insgesamt sechs Meisterschaftsspiele. Jetzt, wo sie noch nicht in der halben Saison angelangt sind, weisen sie bereits vier Niederlagen vor.
«YB in der Krise» und «Wagner unter Druck», war hier und dort zu lesen. Ist David Wagner noch der richtige Cheftrainer auf dem Weg zum angestrebten fünften Meistertitel in Serie? Es ist nicht damit zu rechnen, dass sich die Klubführung im Wankdorf diese Frage stellt und in dieser Saison überhaupt noch stellen wird. In den letzten vier Saisons gab es verschiedene Male ein sportliches Rumpeln. Die Entscheidungsträger blieben jedes Mal unaufgeregt und kamen nicht vom Weg ab. Auch Sportchef Christoph Spycher wird im Frühling persönlich sehen wollen, welche Leistungen David Wagner aus der Mannschaft herausholt, wenn nur noch wenige Spieler verletzt sind.
Starke Konkurrenz Ebenfalls im Lauf des Frühlings wird die Frage beantwortet werden, wie sehr die offensichtlich härtesten Konkurrenten Zürich und Basel den Bernern über die Marathondistanz von 18 Runden werden zusetzen können. Bis jetzt gab es drei Vergleiche: YB remisierte in Basel 1:0, schlug Zürich daheim 4:0 und verlor in Zürich 0:1. Die direkten Begegnungen, zu denen auch das Nachtragsspiel YB – Basel vom Mittwoch um 20.30 Uhr im Wankdorf zählt, werden jedoch nicht allein entscheiden. Es kann wohl nur Meister werden, wer in den Spielen gegen alle übrigen Mannschaften eine Konstanz erlangt.
YB darf, Basel muss
In Bern spricht niemand davon, dass sich der fünfte Titel am Stück unbedingt einstellen muss. Der Verein steht wirtschaftlich gut da, und nach den insgesamt gut 30 Millionen an Einnahmen aus der Champions League noch besser. Die Berner werden auch die Saison 2022/23 mit einem valablen Kader bestreiten können.
Der Herausforderer FC Basel unter dem Hauptaktionär David Degen rüstete auf diese Saison hin mit einer in der Schweiz beispiellosen Transferoffensive auf. Wenn der FCB nicht Meister wird und nicht in die Champions League kommt, könnte die Zukunft in einem so breiten Rahmen gefährdet sein. https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 09446.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 17. Dezember 2021, 00:05 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
16.12.2021  Zitat: Kampfansage von YB-Coach David Wagner
«Angriff mit der vollen Kapelle!»
Nach dem starken Spiel seiner Mannschaft läuft YB-Trainer David Wagner zu Höchstform auf – und lieferte eine gepfefferte Kampfansage: Angriff total mit der der «vollen Kapelle»!
Eines muss man YB-Trainer David Wagner lassen: Die gesamte schwierige Vorrunde über hat er sich nie über die Absenzen beklagt. Dabei ist diese Liste unfassbar lang. Und als mit Wilfried Kanga zu schlechter Letzt der mit acht Toren beste YB-Torschütze mit einer Bänderverletzung am Sprunggelenk ausfällt und die Frage nach der Grösse der Aufgabe in der Rückrunde kommt, da läuft der US-Deutsche heiss!
Wagner freut sich auf Weihnachten
«Jetzt freue ich mich erstmal auf Lugano, und dass wir die Möglichkeit haben, Punkte einzusammeln. Dann freue ich mich auf ruhigere Tage über Weihnachten. Und dann freue ich mich ganz extremst und wahnsinnig auf die Rückrunde! Wenn dann der allergrösste Teil der Angeschlagenen wieder dabei ist, wir eine Vorbereitung machen und noch achtzehn Spiele vor der Brust haben, da werden wir mit der vollen Kapelle ohne Unterbrechung durch irgendwelche anderen Spiele angreifen!»
Na endlich, eine Ansage. Ohne Wenn und Aber. Die aktuelle Rangliste stinkt Wagner nämlich. Denn da ist der FCZ schon eine Runde vor Schluss Wintermeister und YB nur Vierter. «Wir haben einen Rückstand aufzuholen und werden attackieren. Da kann sich jeder drauf verlassen, dass wir das tun werden! Keine Frage!» Klare Kante.
Heisses Pflaster Cornaredo
Doch zuerst geht es wie von Wagner angetönt am Sonntag ins Tessin zum formstarken Lugano. YB war diese Saison ja schon mal im Cornaredo – und hat ganz schlechte Erinnerungen dieses Spiel. Das war im Cup Ende Oktober. Und nicht nur schied YB mit 1:2 aus diesem Wettbewerb aus. Es war auch das Spiel, in welchem sich Goalie David von Ballmoos die Schulter ausrenkte. Und im Tessin hängen die Trauben sehr hoch. Zum Saisonstart gabs ein 0:2 gegen den FCZ. Seither haben die Bianconeri zuhause nie mehr verloren. Und das waren, Cupspiel eingerechnet, acht Spiele. Die letzten fünf Heimspiele hat die Elf von Mattia Croci-Torti allesamt gewonnen.
Für wirklich ruhige Festtage, wie sich Wagner das wünscht, sollte er sich schon mal was auf Weihnachten wünschen: Drei Punkte gegen den FC Lugano. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 73934.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 17. Dezember 2021, 00:07 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
16.12.2021  Zitat: Viele Chancen, kaum Siege
YB auf der Suche nach dem Erfolg
Ineffizient, unglücklich – und 8 Punkte hinter dem Leader. Den Bernern will in dieser Saison Vieles noch nicht gelingen.
Auf der Anzeigetafel leuchtete zwar ein 1:1, doch die Berner dürften sich nach dem Schlusspfiff im Wankdorf wie Verlierer vorgekommen sein. Sie hatten das Rivalenduell mit dem FC Basel dominiert. Die Statistiken unterstreichen dies:
- Das Abschlussverhältnis lautete am Ende 22:7 zugunsten von YB. Auf das Tor schossen die Berner 8 Mal, Basel nur 1 Mal. - Auch das Eckballverhältnis sprach klar für das Heimteam (11:3). - Nicolas Moumi Ngamaleu scheiterte vom Penaltypunkt und 3 Mal schepperte das Aluminium.
Der Berner Chancenwucher ist in dieser Saison keine Seltenheit. Immer wieder stand Trainer David Wagner nach der Partie vor das Mikrofon und sprach Lob für seine Equipe aus, gefolgt von einem Aber. Einem grossen Aber: YB braucht zu viele Topchancen für Tore.
2 Siege in 7 Spielen
Dieses Manko, das eine Durchschnitts- von einer Spitzenmannschaft unterscheidet, ist bei «Gelb-Schwarz» in der aktuellen Spielzeit besonders ausgeprägt. Und es kostet dem Titelverteidiger Punkte im Kampf um die Meisterschaft. Seit dem 23. Oktober hat YB in der Super League nur 2 Vollerfolge gefeiert – bei 3 Niederlagen und 2 Remis. Im gleichen Zeitraum hat Leader Zürich 5 von 6 Spielen für sich entschieden.
Freilich, die Belastung für die Bundeshauptstädter war wegen der Teilnahme an der Champions-League-Gruppenphase deutlich höher. Und zu allem Überfluss müssen sie sich seit dem Saisonauftakt mit Verletzungen herumschlagen.
Am kommenden Wochenende reist das viertplatzierte YB zum drittplatzierten Lugano, die nächste Knacknuss steht an. Geht man mit seinen Möglichkeiten wieder so fahrlässig um wie gegen Basel, wird es mit der Titelverteidigung – anders als in den Vorjahren – kein Selbstläufer, zumal der FCZ bereits 8 Punkte Vorsprung aufweist.
Feuerzeugwurf mit Nachspiel?
Nach Basels Ausgleich zum 1:1 wurde Pajtim Kasami von einem Feuerzeug am Kopf getroffen, das aus dem YB-Fan-Sektor von hinter dem Tor geworfen worden war. Der Ball liegt jetzt beim unabhängigen Disziplinarrichter. Er wird entscheiden, ob ein Verfahren gegen die Berner eröffnet wird. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... dem-erfolg
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 17. Dezember 2021, 00:08 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
16.12.2021  Zitat: Fehlender Dialog
Personalisierte Tickets sorgen bei Fans für wenig Begeisterung
Der Fanarbeiter der Young Boys hält wenig von der Einführung personalisierter Tickets in Schweizer Fussballstadien.
Künftig soll nur Eintritt in die Super-League-Spiele erhalten, wer sich ausweisen kann – etwa mit einer Identitätskarte. Der Vorschlag, den die Sicherheitsbehörden im November auf den Teppich brachten, sorgt in Fankreisen für wenig Begeisterung.
Einer, der der geplanten Einführung nicht viel abgewinnen kann, ist Lukas Meier. Seit 14 Jahren amtet er als Fanarbeiter der Young Boys und steht im regelmässigen Austausch mit dem Anhang des amtierenden Schweizer Meisters. «Als einzelne Massnahme ist die Idee personalisierter Tickets völlig ungeeignet und verursacht nur hohe Kosten», so Meier.
Der Dialog mit den Fans fehlt
Vor allem der Zeitpunkt der Einführung stösst Meier sauer auf. «Die Fans haben sich in den letzten eineinhalb Jahren absolut vorbildlich an die Pandemie-Massnahmen gehalten.» Dass jetzt trotzdem die «Repressions-Schraube» angezogen wird, sei befremdlich.
Bis auf den Vorfall am Zürcher Derby Ende Oktober blieb es in den Schweizer Fussballstadien in der jüngeren Vergangenheit ruhig. Weil der Vorschlag der Sicherheitsbehörden ohne Dialog mit den Fans ausgearbeitet wurde, hegt Meier den Verdacht, dass schon vor dem Vorfall am Massnahmenpaket gearbeitet wurde. Definitiv entschieden ist indes noch nichts. Weil sich neben den Fans auch die Liga nicht damit abfinden kann, fällt der definitive Entscheid frühestens in einem halben Jahr. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... geisterung
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 19. Dezember 2021, 20:48 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
19.12.2021  Zitat: Kommentar zur Hinrunde
So hat YB eine Chance, das wichtigste Saisonziel noch zu erreichen
Das Halbjahr der Young Boys erinnerte punktemässig an längst vergangene Zeiten. Dass im Frühling aber wieder vieles zusammenpassen wird, ist gut vorstellbar.
Vor einem Jahr verabschiedete sich YB mit einem 2:1 bei St. Gallen in die Weihnachtstage. Wegen der Verschiebungen durch den Corona-Herbst ging die Super League schon bei 14 Runden in die Winterpause. Erster blieben die Young Boys nach dem Sieg beim Verfolger, mit 31 Punkten und grossem Vorsprung auf den FC Basel.
Ein Jahr später haben sie – dank dem fulminanten Jahresabschluss bei Konkurrent Lugano – einen Zähler mehr auf dem Konto. Gespielt sind 18 Runden.
Die Hinrunde, die die Young Boys hinter sich haben, ist keine, wie sie der Club als Serienmeister kennt. Schlechter waren sie letztmals 2015/16, als sie mit 28 Punkten auf Rang 3 überwinterten und am Ende Zweiter wurden, 14 Punkte hinter dem FCB. Es war die Zeit vor der Wachablösung im Schweizer Fussball, als die Titel nach Basel gingen, das Selbstvertrauen rund um YB flüchtig war.
Jetzt steht YB in der Liga punktemässig da wie vor dem grossen Umschwung. Mit der Niederlage im Cup und dem Out in Europa haben die Berner zudem zwei von drei Saisonzielen bereits verpasst, wenn auch die zweite Qualifikation für die Champions League deutlich höher zu gewichten ist als eine K.-o.-Runde etwa in der Europa League.
Der Aufschwung zum Seriensieger hat rund um die Young Boys eine immense Erwartungshaltung ausgelöst. Erwartet wird die erfolgreiche Verteidigung des Titels, und mit jedem Jahr, in dem das gelingt, wird es für das nächste nur noch schwieriger.
YB ist als Club nach wie vor erfolgreich unterwegs, hat vor der Pandemie stattliche Jahresgewinne geschrieben und jüngst in der Champions League dicke Prämien eingestrichen.
Für die zuletzt so durchzogenen Auftritte gibt es Gründe. Der europäische Herbst war kräftezehrend. Über die gesamte Vorrunde hinweg beklagte der Meister 19 Ausfälle, zeitweise fehlten 10 Fussballer gleichzeitig. Deswegen ist die Vorstellung, dass diese Mannschaft nach der dringend benötigten Pause die oft ansprechenden, aber nicht erfolgreichen Leistungen aus der Hinserie im Frühling wieder öfter zu Siegen komplettiert, keine abwegige.
Viele Fehltritte allerdings wird es bei acht Punkten Rückstand nicht vertragen. Trainer David Wagner hat im wieder kompletteren Kader einen Konkurrenzkampf zu moderieren. Das ist nicht einfach. Der Deutsche ist im anspruchsvollen Herbstprogramm den Beweis lange Zeit schuldig geblieben, die Belastung durch Rotation angemessen verteilen zu können. Spieler aus dem erweiterten Mannschaftskreis hatten es unter ihm schwer. Zuletzt rächte sich das für ihn, mit leerem Tank schlitterte YB in ein Tief.
Weil der Kurs aber nach dem 5:0 in Lugano stimmt, die Leistungen oft nicht dem Resultat entsprachen und die Young Boys in der Champions League in einer starken Gruppe mithielten, werden sie an ihrem Trainer festhalten. Eine Entlassung könnte sich der personell penibel auf nahtlose Übergänge achtende Sportchef Christoph Spycher bei noch eineinhalb Jahren Vertragslaufzeit mit Wagner auch aus finanziellen Gründen nicht leisten. Und: Wagner war für Spycher im Sommer der einzige neue Impuls in einem Team, das im Vergleich zur überlegenen letzten Meistersaison kaum verändert wurde – eine Entlassung wäre auch das Eingeständnis, dass dieser Impuls nichts bewirkt hat.
Insofern steht gerade auch die Mannschaft unter Zugzwang. Sie muss den Beweis antreten, dass sie den Hunger noch nicht verloren hat. Die Führungsspieler müssen zeigen, dass sie nach dem umfassenden Umbruch von 2020 tatsächlich in diese Rolle gewachsen sind. Die nahezu identischen Angreifer, die im Frühling 2021 45 Tore schossen, müssen wieder treffen. Die Siegesserie muss starten.
So hat YB eine Chance, nicht auch noch das dritte und mit Abstand wichtigste Saisonziel zu verpassen. https://www.bernerzeitung.ch/so-hat-yb- ... 9009469072
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 20. Dezember 2021, 15:00 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
20.12.2021  Zitat: Super League: Verkehrte Welt
Wenn der FCZ plötzlich auf dem YB-Thron sitzt
Die Zürcher stehen zur Saisonhälfte der Super League an der Tabellenspitze – volle 8 Punkte vor den drittklassierten Young Boys.
Die Hinrundentabelle der Super League würde kaum so aussehen, hätte man YB-Sportchef Christoph Spycher diesen Sommer danach gefragt. Derzeit liegen seine Berner nach 4 Titeln de suite zur Saisonhälfte satte 8 Punkte hinter dem FCZ, und auch der Konkurrent aus Basel steht dem Meister vor der Sonne.
Spychers Erklärungsversuche und ein Lob
Im September noch feierten die Young Boys gegen Zürich einen 4:0-Heimsieg, Ende November unterlagen sie dem Team der Stunde mit 0:1. Diese Bilanz steht symptomatisch für die neuen Machtverhältnisse innerhalb der Liga. Und auch in den beiden anderen Wettbewerben vermochte das Team von David Wagner nicht zu überwintern. In der Champions League gelang YB nach dem glorreichen Auftaktsieg über Manchester United kein Dreier mehr.
"Wir zollen dem FCZ Respekt für diese Vorrunde" Autor:Christoph Spycher YB-Sportchef
Für die derzeitige sportliche Situation findet Spycher gleich mehrere Gründe: Nebst der mangelnden Chancenauswertung sei auch das Verletzungspech mitschuldig am 3. Rang zum Jahresende. «Ich bin aber überzeugt, mit guter Energie in die Rückrunde starten zu können», so Spycher. Dass die Zürcher als Leader feststehen, sei indes kein Zufall, konstatiert der Sportchef. Immerhin: Mit dem 5:0-Sieg bei formstarken Luganesi haben die Hauptstädter nicht nur das Cup-Out gerächt, sondern auch gezeigt, dass mit ihnen im neuen Jahr zu rechnen ist.
Zürichs vielfältiges Erfolgsrezept
Anders sieht die Gemütslage beim FCZ aus. Nach Spielzeiten als Achter und zwei Mal Siebter darf Ancillo Canepa nun als Präsident des Wintermeisters in die Kamera strahlen. Am Ursprung des Erfolgs stehe in Zürich nebst gereiften Spielern wie Antonio Marchesano oder Assan Ceesay allen voran Trainer André Breitenreiter, wie Canepa verrät. In der Tat brachte der Deutsche seit seinem Amtsantritt im Sommer die Konstanz ins Zürcher Spiel.
Nebst dem Trainer sei aber auch eine intelligente Kaderanpassung im Sommer für den derzeitigen Höhenflug verantwortlich: «Wir haben uns auf gewissen Positionen klug verstärkt», so Canepa. Trotzdem könne es weiterhin punktuelle Anpassungen geben: «Das Kader hat aber bewiesen, dass es zusammenpasst.»
Einzig die allfällige Absenz von Ceesay, der für Gambia im neuen Jahr am Afrika-Cup antreten soll, bereitet dem Präsidenten Sorge. Dass er dem Stürmer deshalb von einer erstmaligen Reise an die Endrunde nach Kamerun abrate, würde nicht geschehen, wie Canepa beteuert. Er hoffe aber, dass Ceesay auch nach seiner Rückkehr dem FCZ weitere Tore schenke – am besten jene zum Meistertitel. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... hron-sitzt
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 20. Dezember 2021, 17:33 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
20.12.2021  Zitat: Gibt YB-Coach Wagner Meisterkampf auf?
«Acht Punkte Rückstand scheint aussichtslos»
Ist der fünfte YB-Meistertitel in Folge eine Mission impossible? YB-Coach David Wagner macht nach dem 5:0 in Lugano den FCZ jedenfalls zum Topfavoriten.
Mit der «vollen Kapelle» würden sie in der Rückrunde angreifen, so umschrieb YB-Trainer David Wagner das, was auf die YB-Konkurrenz in der Rückrunde warten würde, wenn die Berner mal in Vollbesetzung spielen können. Also wenn nicht mehr wie im Tessin auf der Absenzenliste steht: Von Ballmoos, Aebischer, Fassnacht, Garcia (vier Nationalspieler!), Nsame, Faivre, Kanga, Petignat, Monteiro.
Wagner nach 5:0: «Das war keine Kampfansage»
Und dann, nach dem 5:0 im Verfolgerduell im Tessin, mit dem die Berner Lugano von Platz drei verdrängt? Nichts! «Das war keine Kampfansage», so Wagner seelenruhig. «Das war auf der einen Seite ein guter Jahresabschluss. Auf der anderen Seite zeigt es, wie sich Fussballspiele entwickeln. Wir schiessen in der ersten Halbzeit viermal aufs Tor und treffen dreimal. Das ist grandios und bemerkenswert im 33. Spiel in dieser Saison. Insgesamt haben wir 14-mal aufs Tor geschossen, hatten keine vierzig Prozent Ballbesitz und gewinnen 5:0. Während wir gegen Basel was weiss ich wie viel Ballbesitz hatten, 28-mal aufs Tor schossen und 1:1 spielen.»
Es sei alles andere als alles gut, aber nun würde ja die Pause warten, die guttun würde, und dann die Rückrunde. Mit dem Angriff mit der erwähnten «vollen Kapelle». Aber, schränkt Wagner ein, der FC Zürich habe vierzig Punkte gemacht. «Wenn man nochmals vierzig Punkte macht, ist man Meister. Fertig! Wir können das nicht mehr schaffen, werden aber alles tun, um diese Lücke zu schiessen. Aber es ist klar, wer der Topfavorit nach dieser Vorrunde ist …»
Wagner ist froh um die zwei Wochen Pause
Und wenn YB seinen Ambitionen nicht hinterherhinken will, hat es kein Recht mehr, nebenbei Punkte abzugeben. «Das ist exakt. Weshalb es mit acht Punkten Rückstand aussichtslos scheint. Aber wir wollen versuchen das möglich zu machen. Und darauf haben wir schon jetzt Lust.»
Wagners Halbjahres-Bilanz: «Das war sehr ereignisreich, kräftezehrend und anstrengend. Mit schönen Momenten. Auch mit dem Gang durch Täler. Und gerade in Pandemie-Zeiten hat die Champions League dem Verein finanziell extremst geholfen.»
Nun aber gehts ans Erholen. Im Kreis der Familie Wagner. Mit Frau und Töchter. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 84383.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Dienstag 21. Dezember 2021, 19:42 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
21.12.2021  Zitat: Coronavirus: YB bläst noch vor Weihnachten zum Impf-Hattrick
Zum Jahresabschluss gewinnt YB in Lugano mit 5:0. Im Anschluss lassen sich Mannschaft und Staff vor den Weihnachtsferien die Booster-Impfung verabreichen.
Das Wichtigste in Kürze
- Meister YB beendet die Vorrunde in der Super League auf Rang drei. - Im letzten Spiel des Jahres gewinnen die Berner in Lugano mit 5:0. - Nach dem Sieg lässt sich die Mannschaft boostern.
Mit einer Gala verabschiedet sich YB in die Winterpause. Die Young Boys bezwingen den FC Lugano am Sonntag gleich mit 5:0. Stürmer Jordy Siebatcheu darf sich als Vierfachtorschütze feiern lassen.
Dank dem Sieg im letzten Spiel beenden die Berner die Vorrunde auf Platz drei, acht Punkte hinter Leader Zürich. Mit dem Sieg im Tessin hat die Wagner-Elf ihre Ambitionen für die Rückrunde unterstrichen.
Jetzt stehen erstmal die Weihnachtsferien an. An ein gemeinsames Nachtessen innerhalb der Mannschaft ist zu Zeiten der Corona-Pandemie nicht zu denken.
Stattdessen gilt höchste Vorsicht. Spieler und Staff haben sich noch vor der Pause die Booster-Impfung geholt. «Ja, das war am Sonntag direkt nach der Rückkehr aus Lugano», bestätigt YB-Medienchef Albert Staudenmann auf Anfrage.
Am 3. Januar startet die Mannschaft dann mit der Vorbereitung. Am 29. Januar trifft YB zum Rückrunden-Auftakt zuhause auf Lugano. https://www.nau.ch/sport/fussball/coron ... k-66071711
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 23 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |