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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 1. Dezember 2005, 18:34 
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Ja,ja Thun in der Cl :blabla: :dumb:

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yb 4ever

jump, jump... RK


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 Beitrag Verfasst: Freitag 2. Dezember 2005, 14:20 
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Blick, 02.12.2005

YB-Ziel: Thun heute das Maul stopfen

THUN – In der letzten Saison und bis zum 16. Oktober lief Thun im Kanton Bern YB den Rang ab: Heute kann dem CL-Teilnehmer im Lachen aber das Lachen vergehen.
Bei einer Heim-Niederlage im Derby würde der Rückstand auf YB bereits sieben Punkte betragen. Klar, die die Stadtberner den Oberländern das Maul stopfen wollen. Seit Trainer Gernot Rohr das Sagen hat, gabs in vier Spielen 8 Punkte.

Selbst im neuen YB-Prunkstück Stade de Suisse hatte Thun bisher mehr zu lachen als der eigentliche Gastgeber: Drei ausverkaufte CL-Heimspiele. Davon kann YB nur träumen. «Wir wollen einfach unsere positive Serie fortsetzen», sagte Rohr vor dem Gastspiel in Thun.

Der YB-Coach muss auf den gesperrten Stammgoalie Marco Wölfli verzichten. Neben den bereits längere Zeit verletzten Hakan Yakin, Francisco Neri und Adrian Eugster fällt auch Thomas Häberli mit einer Stauchung der Halswirbelsäule aus.

Für den im Berner Oberland bei der Vereinsführung in die Kritik geratenen Thun-Trainer Urs Schönenberger gehts auch darum, seine Position nach dem 3:0 gegen Yverdon weiter zu festigen und eine mögliche Absetzung im Winter zu verhindern.

Und: Der Match heute ist auch die Hauptprobe fürs letzte Champions-League-Spiel am Mittwoch bei Sparta Prag. In Tschechien brauchts ein Remis, um im Frühling im Uefa-Cup spielen zu dürfen.

Das wäre auch wichtig für den gesamten Schweizer Fussball. Ein zweiter Qualifikationsplatz für die Champions League in übernächsten Saison ist noch lange nicht gesichert. Die Rumänen holen im Uefa-Ranking mächtig auf und machen den Schweizern den 15. Platz, der 2. Quali-Plätze sicher, streitig. Erfolge von Thun sind also nötig.

Auch Basel, das sich ebenfalls noch für die 1/16-Finals qualifizieren kann, und GC im letzten Gruppenspiel gegen Alkmaar können den Uefa-Koeffizienten noch verbessern.

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 Beitrag Verfasst: Freitag 2. Dezember 2005, 14:28 
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BZ, 02.12.2005


Kampf um Nummer 1 im Kanton


FC Thun gegen YB – Vizemeister 2005 gegen Vizemeister 2004. Im Berner Derby heute in Thun (19.30 Uhr, Lachen) geht es auch darum, wer die Nummer 1 im Kanton ist. Unseren ultimativen Vergleich gewinnt YB knapp.


Ein fussballerischer Höhepunkt jagt im Kanton Bern den nächsten. Nach Thuner Champions-League-Galas und helvetischen WM-Qualifikations-Festspielen im Wankdorf empfängt Thun (Rang 5, 23 Punkte) heute YB (Rang 4, 27 Punkte). Der ultimative Teamvergleich verspricht ein spannendes Derby.


Torhüter. Eldin Jakupovic und Marco Wölfli kämpfen mit Diego Benaglio um den Posten des dritten Schweizer WM-Torhüters. Heute ist Wölfli gesperrt. Und bei YB fürchtet man, dass Patrick Bettoni die fehlende Spielpraxis in der Thuner Kälte nicht kaschieren kann. 1:0 für Thun

Rechter Verteidiger. Selver Hodzic und Gürkan Sermeter sind beides nicht gelernte Rechtsverteidiger. Sermeter bewies zuletzt bei YB aufsteigende Form. Und mit seinen offensiven Qualitäten gleicht er die physischen und strategischen Vorteile Hodzics aus. 1:0 für Thun

Rechter Innenverteidiger. Thuns Armand Deumi firmiert als bester Verteidiger der Super League. Der Kameruner ist zwar nicht mehr derart dominant wie Anfang Saison, aber er ist der Stabilisator beim Champions-League-Teilnehmer. Steve Gohouri hat bei YB mit seiner Schnelligkeit dem brasilianischen Angeblich-Champions-League-Spieler Tiago den Rang abgelaufen. Doch Deumi ist stärker. 2:0 für Thun

Linker Innenverteidiger. Der australische WM-Teilnehmer Ljubo Milicevic spielt eine wechselhafte Saison, Miguel Portillo ist der eindeutig beständigste YB-Abwehrspieler. 2:1 für Thun
Linker Verteidiger. Der hoch veranlagte José Gonçalves steht auf der Shortlist unzähliger kontinentaler Topvereine, während sich Ronny Hodel bei YB noch steigern darf. 3:1 für Thun

Defensives Mittelfeld. Bernardi köpfte im Sommer einige wichtige Tore für den FC Thun, doch der Brasilianer stagniert im harten Winter. Der sensationelle Techniker Pirmin Schwegler steht nicht nur vor einer grossartigen Zukunft, er ist mit seinen 18 Jahren auch bereits die YB-Schaltzentrale. 3:2 für Thun

Halbrechtes Mittelfeld. Routinier und Captain Joël Magnin ist beim neuen YB-Trainer Gernot Rohr gesetzt, und er ist wichtig für die Balance im Team. Die brasilianische Zaubermaus Adriano pendelt in Thun zwischen überragend und überfordert und damit zwischen Bank und Feld. Dennoch ein überaus ausgeglichenes Duell. 3:2 für Thun
Halblinkes Mittelfeld. Thuns Silvan Aegerter absolviert die Halbserie seines Lebens und träumt von der WM 2006. Yao Aziawonou (YB) ist mit Togo an der WM dabei, hat aber den Status des schlampigen Genies nie ablegen können. 4:2 für Thun

Rechtes Mittelfeld. Ein Duell zweier formstarker Akteure. Nelson Ferreira überrascht bei Thun auch in dieser Spielzeit mit konstant guten Vorstellungen. Doch Carlos Varela, der Meister der ungepflegten Provokationen, ist sogar noch einen Tick besser. Ärgerlich sind die ständigen Aussetzer des ultraschnellen Hitzkopfs. 4:3 für Thun

Linkes Mittelfeld. Hier ist die Ausgangslage genau umgekehrt: Sowohl Leandro bei Thun als auch Mario Raimondi bei YB sind derzeit bloss Mitläufer. Bei Raimondi warten und warten und warten die YB-Verantwortlichen darauf, dass der ehemalige Thuner sein Potenzial endlich ausschöpft. 4:3 für Thun

Mittelstürmer. Eine interessante Paarung. Mauro Lustrinelli hat zwar in diesem Herbst in der Champions League zahlreiche Grosschancen kläglich vergeben. Doch in der Super League figuriert der Thuner erneut in der Spitzengruppe der Kanoniere. Dennoch ein Punkt für YB. Denn João Paulo trifft und trifft und rackert und rackert für zwei. 4:4

Trainer. Ein ausgeglichenes Duell. Urs Schönenberger ist in Thun wegen seiner Methoden umstritten, aber erfolgreich. Und Gernot Rohr ist mit einer disziplinierten und defensiven Spielweise noch ungeschlagen. 4:4

Form. Die Thuner haben ihren Negativtrend zuletzt mit einem 3:0 gegen Yverdon gestoppt. YB ist aber besser drauf, das Team setzt die Anweisungen Rohrs konsequent um. 5:4 für YB
Ersatzbank. YB hat das viel breitere Kader, aber mehr Verletzte. Deshalb Gleichstand. 5:4 für YB

Bedingungen. Punkt für das Heimteam. Auch, weil Thun zuletzt öfter am Abend gespielt hat und deshalb mit der bitteren Kälte besser umgehen kann. 5:5

Umfeld. Bei YB scheint mit der Verpflichtung Rohrs Ruhe eingekehrt zu sein. Ganz anders die delikate Situation in Thun. Präsident Kurt Weder gegen Trainer Schönenberger, Trainer Schönenberger gegen Sportchef Werner Gerber und so weiter. Harmonie tönt anders. 6:5 für YB


Die Young Boys sind also leicht favorisiert. Logisch wäre ein frühes João-Paulo-Tor und ein mauerndes YB, das 1:0 gewinnt. Denn der Stürmer trifft alle 100 Minuten – 7 Tore in 701 Minuten. Zuletzt erzielte er vor 111 Minuten beim 1:1 in Zürich einen Treffer.

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 Beitrag Verfasst: Freitag 2. Dezember 2005, 14:39 
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Bund, 02.12.2005


Die Stunde X für YB-Goalie Bettoni

Heute wird das fünfte Kantonalderby der Saison gespielt: Der FC Thun empfängt die Young Boys, die unter Rohr noch unbesiegt sind
Zurzeit herrscht zwar nicht gerade Fussballwetter – doch die winterlichen Verhältnisse ändern an der spannenden Ausgangslage nichts: Beim heutigen Kantonalderby Thun - YB geht es um den An-schluss an die Tabellenspitze.

Thun - YB: Es ist bereits das fünfte Derby in diesem Jahr. Einmal haben die Thuner gewonnen (4:2 in Bern am 14. April mit einem Raimondi-Treffer), einmal die Stadtberner (2:0 im Cup am 13. Februar), zweimal gabs ein Unentschieden (1:1 und zuletzt 0:0). Die Ausgangslage präsentiert sich auch heute völlig offen, wobei nicht mit vielen Goals zu rechnen ist: Die Young Boys – neuerdings eher mit einer defensiven Ausrichtung – kassierten seit dem Trainerwechsel Zaugg/Rohr in fünf Ernstkämpfen nur gerade drei Gegentore, anderseits ist zu erwarten, dass die Oberländer wenige Tage vor ihrem entscheidenden Auftritt in Prag darauf bedacht sein werden, mit einer stabilen Gesamtleistung ihren Champions League-Einsatz zu simulieren.


Doch möglicherweise ist das alles Theorie. Im Fussball weiss man nie – und bei den Young Boys und insbesondere den Thunern noch weniger . . .


Patrick Bettonis Comeback

Zwei der bisherigen Derbys dieses Jahres hat er mitgespielt – aber es ist mehr als ein halbes Jahr her: Patrick Bettoni hütete das YB-Tor bei jener 2:4-Niederlage gegen die Thuner. Es war sein letzter Einsatz vor dem heutigen Comeback im Lachen-Stadion. Bettoni kommt zum Zug, weil der jüngere Marco Wölfli für eine Partie gesperrt ist. «Das ist für uns überhaupt kein Problem», sagt YB-Trainer Gernot Rohr. Nun, etwas anderes könnte dieser vor dem wichtigen Spiel ohnehin nicht gut sagen – aber in der Torhüterfrage sind tatsächlich keine diplomatischen Standardsätze nötig: Bettoni und Wölfli gelten als gleichwertig. Dem Jüngeren (Wölfli) war von Hans-Peter Zaugg in Absprache mit Goalietrainer Peter Kobel der Vorzug gegeben worden – für Gernot Rohr gab es bisher keinen Grund, diesen Entscheid in Frage zu stellen.
Nun aber erhält Bettoni wieder einmal eine Chance. «Ich musste lange darauf warten», sagt der in wenigen Tagen 30-Jährige. Es sei nicht immer leicht gewesen, die Rolle des Ersatzmannes zu akzeptieren. Doch das Los eines Torhüters sei eben ein besonderes: Spielen dürfe bloss einer – da könne man nur versuchen, sich im Training in Form zu halten und dabei besonders hart zu arbeiten, um in der Stunde X bereit zu sein. Diese Stunde ist nun gekommen – Bettoni fühlt sich bereit.
Er tut dies auch, weil er auf den Fussballplätzen in der Schweiz und in Italien schon einiges erlebt hat und als routiniert gilt: Bevor er im Sommer 2004 zu YB kam, spielte er bei Xamax, Reggiana, Ascoli, Vicenza, Baden und (als Junior) in Winterthur und Veltheim. «In all diesen Jahren habe ich meistens gespielt, war nur selten Ersatz. Die Rolle, die ich in den letzten Wochen bei YB zu übernehmen hatte, war für mich so etwas wie eine neue Erfahrung», sagt Bettoni.
Der Torhüter möchte die Zeit dieser Erfahrung nicht unnötig weiter verlängern, anderseits kennt er das Geschäft: Vorerst gilt er – auch mangels Spielpraxis – nur als Ersatzmann. Er weiss, dass ihn heute nur eine ausserordentlich starke Leistung wieder ins Fanionteam zurückbrächte (wenn überhaupt) – er weiss aber auch, dass es für ihn in der Stunde X weitere Einsatzmöglichkeiten geben wird. Sein Vertrag bei den Young Boys läuft schliesslich bis Sommer 2007, und Bettoni liebäugelt mit dem Gedanken, diesen Vertrag auch zu erfüllen. Zwar hätten Sondierungsgespräche über einen vorzeitigen Klubwechsel schon stattgefunden, doch in Bern seien die Perspektiven für ihn trotz allem nicht so schlecht – und schliesslich sei er, der Schweizer und italienische Doppelbürger, ein Berner. Sein Heimatort ist . . . Heimiswil.
Bettonis Einstellung gefällt dem neuen YB-Trainer, der seine Mannschaft heute mit gutem Gefühl in den Thuner Kampf schickt: «Bettoni jedenfalls», sagt er, «geniesst mein vollstes Vertrauen.»


Komplimente für die Thuner

Bei YB ist die Verletztenliste grösser geworden: Gegen St. Gallen stauchte sich Thomas Häberli die Halswirbelsäule, ferner hat sich im Training Roman Friedli am Kopf verletzt. Nicht einsatzfähig sind ferner Francisco Neri (Achillessehne), Hakan Yakin (Adduktoren) und Adrian Eugster (Sprunggelenk). Sie alle standen zuletzt allerdings nicht in der Startformation.
Zurück zum heutigen Thun-Match. Rohr hat die Oberländer mehrmals beobachtet – und er ist von deren Leistungen tief beeindruckt: Wer derart ausserordentliche Spiele zeige, wie Thun dies auch im Europacup gegen stärkste internationale Konkurrenz getan habe, sei ein Spitzenklub: «Es gibt kein Geheimnis um diesen FC Thun, sondern nur eine Wahrheit. Sie lautet: Der FC Thun ist stark – und er hat noch immer Reserven.»


Die Rangliste vor dem heutigen Spiel Thun - YB (19.30 Uhr): 1. Basel 15/36. 2. Zürich 16/30. 3. GC 16/29. 4. YB 16/27. 5. Thun 16/23. 6. St. Gallen 16/19. 7. Yverdon 16/17. 8. Aarau 16/16. 9. Xamax 15/13. 10. Schaffhausen 16/10.


Gern gesehene Gäste

Die Young Boys waren zuletzt gern gesehene Gäste im Lachenstadion – nicht nur der überdurchschnittlichen Zuschauerzahlen wegen. Die letzte Heimniederlage der Oberländer gegen den Kantonsrivalen datiert vom 2. November 2003 (1:3); danach gab es zwei Siege (3:0, 3:1) sowie zuletzt im Frühling auf dem Weg zum zweiten Rang in der Meisterschaft ein 1:1.

Thun-Trainer Urs Schönenberger erhofft sich für heute Abend einerseits «ein gutes Spiel im Derby», anderseits (und natürlich vor allem) «einen Sieg, damit wir nächste Woche mit noch mehr Selbstvertrauen nach Prag reisen». In der Hauptstadt Tschechiens steht am Mittwoch für die Thuner das letzte Gruppenspiel in der Champions League auf dem Programm. Im Direktvergleich mit Sparta Prag geht es um den dritten Rang und somit die Qualifikation für die Sechzehntelfinals im Uefa-Cup.
Dem Selbstvertrauen und der Moral zuträglich war der Erfolg gegen Yverdon vom letzten Sonntag. Dem 3:0 waren sechs teils auf ärgerliche Art und Weise erlittene Niederlagen (drei in der Meisterschaft, drei in der Champions League) vorausgegangen. «Der Sieg und die drei Punkte haben gut getan», sagt Schönenberger, um jedoch sogleich nachzuschieben: «Jeder Sieg tut gut.»
Dass YB unter Trainer Gernot Rohr speziell auswärts Wert auf Organisation und defensive Sorgfaltspflicht legt, ist Schönenberger nicht entgangen. «Dies wird gegen uns nicht anders sein», sagt der 46-Jährige. «YB wird auf Konter lauern, und darauf müssen wir gut vorbereitet sein.»
Seit einiger Zeit ist bekannt, dass Thun-Captain Andres Gerber aufgrund seiner Achillessehnenprobleme in diesem Jahr nicht mehr wird spielen können. Gestern meldete «20 Minuten», dass sich der 32-Jährige aufgrund des Ratschlags zweier unabhängiger Ärzte einer Operation unterzieht und mindestens zwei Monate ausfällt.
Schönenberger bestätigte den Sachverhalt: «Für mich ist nicht die Dauer von Gerbers Ausfall entscheidend, sondern dass er anschliessend wieder richtig gesund ist. Er soll sich die nötige Zeit nehmen dürfen.» Im Aufgebot für heute Abend soll sich hingegen Nenad Savic befinden, der sich von seiner langwierigen Verletzung erholt zeigt. (gui)

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 Beitrag Verfasst: Freitag 2. Dezember 2005, 14:53 
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NZZ, 02.12.2005


Die Gunst der Stunde nutzen

Young Boys im Berner Fussball-Derby gegen Thun favorisiert

Die Young Boys können am Freitag-Abend mit einem Sieg im vorgezogenen Super-League-Spiel der 17. Runde wieder für klare Verhältnisse im Kanton Bern sorgen. Mit einem Sieg im Derby wäre der FC Thun auf sieben Punkte distanziert.

(si) Wochenlang hinkte der Stadtklub den Oberländern hinterher. In den letzten 18 Monaten war es meist der überraschende FC Thun, der die Vorherrschaft im Kanton Bern beanspruchte und im Rampenlicht stand. Selbst das YB-Prunkstück Stade de Suisse nahm er zeitweise ein und genoss eine Stimmung, die der Konkurrent in seiner neuen Arena bis heute noch nie erlebt hat. Dreimal spielten die Thuner im ausverkauften Nationalstadion, YB hingegen noch nie. Dass am Freitag im Lachen gespielt wird, dürfte deshalb für die Young Boys kein grosses Handicap sein.


Grosser Respekt

Gewichtiger ist, dass sich die Kräfteverhältnisse in den letzten Wochen und insbesondere seit der Verpflichtung von Gernot Rohr als Trainer deutlich zugunsten der Stadtberner verschoben haben. Am 16. Oktober stand der FC Thun in der Super League letztmals vor den Young Boys. Thun beendete erst am letzten Wochenende mit dem 3:0 gegen Yverdon eine Serie von drei Niederlagen; YB gewann in den letzten vier Spielen acht Punkte. «Wir wollen unsere positive Serie fortsetzen», sagte Rohr vor dem Gastspiel in Thun. Der Respekt vor dem Gegner ist allerdings gross: «Thun hat immerhin Mannschaften wie Malmö, Kiew und Sparta Prag geschlagen.» In Thun muss der YB-Coach auf den gesperrten Stammgoalie Marco Wölfli verzichten. Neben den bereits längere Zeit verletzten Hakan Yakin, Francisco Neri und Adrian Eugster fällt auch Thomas Häberli mit einer Stauchung der Halswirbelsäule aus.

Thuns Trainer Urs Schönenberger hat sich noch nicht entschieden, ob er einen oder zwei Stürmer aufstellen wird. Er weiss aber, dass viel Geduld nötig sein wird, um zum Erfolg zu kommen: «YB richtet sein Augenmerk unter Rohr klar auf die Defensive.» Bis auf den Dauerverletzten Sehid Sinani und Captain Andres Gerber, der seine Achillessehnen-Beschwerden operativ behandeln lassen wird, kann der Zürcher auf alle seine Spieler zurückgreifen.

Fakten zur Freitags-Partie
Thun - Young Boys (letzte Resultate: 0:0, 1:1, 4:2, 1:2). - Freitag, 19.30 Uhr. - Absenzen: Sinani und Gerber (beide verletzt); Wölfli (gesperrt), Yakin (rekonvaleszent), Neri, Eugster und Häberli (alle verletzt). - Fraglich: keiner; Friedli. - Statistik: Die Young Boys haben zusammen mit den Grasshoppers die beste Verteidigung der Liga. In acht Auswärtsspielen liessen die Berner erst acht Gegentore zu. Der FC Thun kassierte nach Xamax die meisten Treffer. YB ist unter Gernot Rohr noch ungeschlagen, konnte in Thun aber zuletzt dreimal nicht gewinnen. Der letzte Vollerfolg beim Kantonsrivalen kam am 2. November 2003 zustande.

Rangliste: 1. Basel 15/36. 2. Zürich 16/30. 3. Grasshoppers 16/29. 4. Young Boys 16/27. 5. Thun 16/23. 6. St. Gallen 16/19. 7. Yverdon 16/17. 8. Aarau 16/16. 9. Neuchâtel Xamax 15/13. 10. Schaffhausen 16/10.

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 Beitrag Verfasst: Freitag 2. Dezember 2005, 15:52 
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aui uf thun für ne heissi stimmig.

:auswaertssieg:


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 Beitrag Verfasst: Freitag 2. Dezember 2005, 16:30 
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Heimspiel in Thun :yb_fans:

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yb 4ever

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 Beitrag Verfasst: Freitag 2. Dezember 2005, 17:50 
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Was findet man wenn eine oberländerhütte abbrennt?
einen subaru-schlüsselanhänger und einen hellyhansen-reissverschluss... 8)

den bauern aufs maul...


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 Beitrag Verfasst: Freitag 2. Dezember 2005, 22:43 
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Wo war YB in der ersten Halbzeit? :?

Gerademal eine Chance kurz vor der Halbzeit


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 Beitrag Verfasst: Samstag 3. Dezember 2005, 00:08 
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Nach dene viele Charte isch gloub dr Schwegler dr einzig wo gäge Basu gschperrt isch.

I dere Jahrezyt macht schutte ke Spass. :evil: Pro Summermeischterschaft!


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