Registrieren    Anmelden    Forum    Suche    FAQ

 

 

 

     

 

 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 23 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 6. April 2005, 19:25 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Samstag 26. Juni 2004, 00:48
Beiträge: 566
Wohnort: Bern
0:1 für YB (41. häberli)

noch 10 minuten zu spielen


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 6. April 2005, 19:38 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Samstag 26. Juni 2004, 00:48
Beiträge: 566
Wohnort: Bern
yeaahhhh. sieg!!!!

bravo jungs!


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 6. April 2005, 20:05 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37
Beiträge: 3822
Wohnort: Bern
....und wir singen :auswaertssieg:

:clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap:

_________________
Bild


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 6. April 2005, 22:33 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Donnerstag 13. Mai 2004, 21:46
Beiträge: 216
Dr Rochat isch wiedremau dür Herre us St. Etienne und gloub Metz beobachtet worde. Dä wird üs äuä scho verlah.


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 6. April 2005, 22:40 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
news.ch, 6.4.2005

Schaffhauser Abpraller

Schaffhausens Torhüter Herzog leistete sich gegen ein enttäuschendes YB einen Abpraller zuviel: In der 41. Minute wehrte er einen Freistossball von Sermeter ungenügend ab, was Thomas Häberli den glückhaften Siegtreffer ermöglichte. (bert/Si)

Was die Experten dem Aufsteiger vor der Saison unisono prophezeit haben, nimmt mehr und mehr Gestalt an. Seit nunmehr neun Runden haben die letztklassierten Schaffhauser nicht mehr gewonnen, der Abstand zum achtplatzierten, seinerseits seit Wochen desolaten FC Aarau beträgt sieben Punkte. In der Rückrunde stellt ein 0:0-Remis gegen St. Gallen das einzige positive Resultat dar.
Nach dem Vergleich mit YB mussten sich die Einheimischen wenigstens nicht vorwerfen lassen, nicht alles für ein Ende der negativen Serie unternommen zu haben. Vor (und nach) Häberlis Tor verpassten sie trotz deutlicher Überlegenheit mehrfach eine bessere Ausgangslage. Zunächst setzte Pesenti den Ball an die Latte (17.), wenige Minuten später wehrte Verteidiger Knez einen perfiden Freistoss von Dos Santos auf der Linie ab. Als Schaffhausen in der zweiten Hälfte noch resoluter angriff, beklagte Dos Santos einen weiteren Schuss an die Torumrandung.

Schaffhausen - Young Boys 0:1 (0:1)
Breite. - 2000 Zuschauer (Minusrekord). - SR Salm. - Tor: 41. Häberli 0:1.

Schaffhausen: Herzog; Miladin (81. Hengemühle), Sereinig, Miéville, De Souza; Senn, Tsawa, Pesenti (66. Ademi), Dos Santos; Todisco, Bunjaku (73. Yasar).

Young Boys: Bettoni; Eugster, Carreño, Disler, Rochat; Knez; Sermeter (65. Chapuisat), Magnin (80. De Napoli), Häberli, Urdaneta; Neri (85. Steinsson).

Bemerkungen: Schaffhausen ohne Leu (gesperrt), Rizzo (verletzt), YB ohne Coubagéat (verletzt), Berisha (Trainingsrückstand) und Maksimovic (verletzt). 17. Lattenschuss Pesenti. 56. Pfostenschuss Dos Santos. Verwarnungen: 27. Todisco (Schwalbe), 41. Sereinig (Foul), 55. Sermeter (Foul), 69. Tsawa (Foul), 87. Rochat (Foul).

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 7. April 2005, 09:04 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
BZ, 7.4.2005

Mini-Leistung – Maxi-Ertrag

Völlig entgegen dem Spielverlauf siegten die Young Boys im Nachtragsspiel in Schaffhausen mit 1:0. Thomas Häberli erzielte das Siegtor kurz vor der Pause. In der Tabelle überholten die Berner damit Xamax.

Dreissig Minuten waren im Spiel zwischen Schaffhausen und YB vorbei, als die Gäste aus Bern endlich erwachten. Ein Schuss aus 17 Metern von Joël Magnin aufs Tor des Schaffhauser Torhüters Marcel Herzog war es, der dafür sorgte, dass die Berner auch offensiv in Erscheinung traten. In der halben Stunde zuvor waren nur die Gastgeber präsent gewesen. Besonders Remo Pesenti sorgte für Unruhe in der YB-Abwehr. In der 17. Minute traf der Captain die Latte, und in der 37. Minute zwang er YB-Goalie Patrick Bettoni mit einem Weitschuss zu einer Glanzparade.


Schaffhausen forscher

Nach Magnins Schuss jedoch gewannen die Gäste, bei denen Stéphane Chapuisat überraschenderweise zunächst nur auf der Ersatzbank sass, an Selbstvertrauen. Francisco Neri scheiterte nach einer Hereingabe von Alain Rochat nur knapp an Herzog. Und in der 41. Minute stand Thomas Häberli nach einem Sermeter-Freistoss goldrichtig und schob aus kurzer Distanz zum unverdienten 0:1 ein.

Die YB-Führung zur Pause markierte aber keine Umkehrung der Stärkeverhältnisse. Zwar hatten die Berner unmittelbar nach der Pause durch Magnin und Fernando Carreño zwei Kopfballchancen. Danach aber waren es wieder die Nordostschweizer, die forsch nach vorne spielten. Auch die Einwechslung Chapuisats konnte nicht verhindern, dass sich YB nur darauf beschränkte, die Führung über die Zeit zu retten. Die Schaffhauser reagierten auf die Berner Passivität mit einem Sturmlauf und erarbeiteten sich Chancen am Laufmeter. Allerdings demonstrierten die Gastgeber dabei auch, weshalb sie mit Abstand am wenigsten Tore der Super League erzielt haben.


Chapuisat spielt gegen FCB

Mit dem knappen Sieg hält YB Anschluss an die Spitze. Dennoch zeigte sich Hans-Peter Zaugg nach Spielschluss nicht glücklich über das Auftreten seiner Mannschaft. «Wir waren heute insgesamt zu wenig präsent, und das hat es uns gegen ein sehr kämpferisches Schaffhausen nicht leicht gemacht.»

Seine Massnahme, Chapuisat zunächst auf der Bank zu belassen, erklärte Zaugg damit, dass er den Stürmer in einer solchen Partie nicht verheizen wollte: «Ich habe ihm erklärt, dass die Partie von der Spielart des Gegners her nicht auf ihn zugeschnitten sei. Nächsten Sonntag gegen Basel wird er wieder auflaufen.»

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 7. April 2005, 09:08 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Bund, 7.4.2005

Dank Arbeit und Glück

Ein Zittersieg für die Berner: Schaffhausen - Young Boys endet 0:1
Der Sieg in Schaffhausen ist den Young Boys nicht in den Schoss gefallen. Auf dem holprigen Terrain war bis zuletzt Konzentration, Geduld, Schweiss und Glück gefragt. Letzteres beanspruchte YB wieder einmal über Gebühr.

Spitzenfussball ist anders. Was die trotz angenehmsten äusseren Bedingungen enttäuschend wenigen Zuschauer zu sehen bekamen, hatte mit Spektakel überhaupt nichts zu tun: Fehlpässe als Folge des unebenen und holprigen Terrains sowie des mit Spielern beider Parteien überdotierten Mittelfelds gabs deutlich mehr als geglückte Kombinationen über mehrere Stationen. Gefragt waren deshalb auf der Breite die Tugenden Geduld, Arbeit und Konzentration.

Mit Letzterer war es bei den Young Boys jedoch nicht gerade weit her – nur so ist zu erklären, dass die Mannschaft Hans-Peter Zauggs gegen die technisch und spielerisch limitierten, kämpferisch aber hervorragenden Schaffhauser in der zweiten Halbzeit in Schwierigkeiten geriet. Aufgrund der Torchancen wäre zumindest der Ausgleichstreffer des Platzklubs nicht unverdient gewesen. Doch wie gesagt: Dass Schaffhausen überhaupt derart aufkam, hatten sich die Young Boys selber zuzuschreiben. Trotz den vielen Routiniers in ihren Reihen schafften sie es nach ihrem eher überraschenden Führungstreffer (Häberli erzielte das 1:0 aus kurzer Distanz nach einer Freistossflanke Sermeters von links) nicht, die Partie zu kontrollieren und zu beruhigen. Unnötige Ballverluste in der Defensive (Eugster und Carreño waren in dieser Beziehung besonders «erfolgreich») brachten die Mannschaft immer wieder unnötig unter Druck – zuletzt mussten die Berner ihren knappen Vorsprung richtiggehend über die Zeit retten und die drei willkommenen Punkte erzittern. Dass das Unterfangen gelang, verdankten sie vor allem auch dem Faktor Glück.

Der Rasen – «eine Zumutung»

Doch eben, es gab für die Berner mildernde Umstände: der Rasen. Hans-Peter Zaugg wagte es (unter missbilligenden Rufen aus dem Publikum) an der von einer Radiostation direkt übertragenen Pressekonferenz, die Dinge beim Namen zu nennen: «Das war eine Zumutung: Das Terrain in Schaffhausen ist nicht nur uneben und holprig – der Rasen wurde auch nicht geschnitten.»

Letzteres könnte durchaus Absicht gewesen sein, was beim FC Schaffhausen natürlich niemand zugeben wollte. Trainer Jürgen Seeberger gab sich diplomatisch: «Diese Dinge liegen nicht in meiner Kompetenz.» Aber auch ihm war nicht entgangen, dass ihre Rechnung unter Anwendung eines uralten Rasentricks beinahe aufgegangen wäre: Die kampfstarke Mannschaft rennt an, die Techniker sehen schlecht aus.

Die Zeche für das Spielchen bezahlte gestern dennoch der FC Schaffhausen – und auch das masslos enttäuschte Publikum, das die immer wieder ehrenvollen und knappen Niederlagen offensichtlich nicht mehr goutiert.

Das Wichtigste: Die Punkte

Zurück zum Spiel, beziehungsweise Kampf: Zaugg liess Chapuisat zuerst auf der Bank platz nehmen und nominierte Neri als alleinige Spitze; wobei der Brasilianer im Angriff später vom aufrückenden Häberli unterstützt wurde. Bei Halbzeit war festzustellen: Diese taktische Massnahme war kein schlechter Schachzug, obschon sich die wirklich guten Offensivaktionen der Young Boys in engen Grenzen hielten. Und: Zur Pause führten die Berner trotz schwacher fussballerischer Gesamtleistung mit einem Tor.

Nach dem Seitenwechsel allerdings war es mit der Leichtigkeit des Seins für die Schwarz-Gelben (YB) vorbei: Mit zunehmender Spieldauer dominierten die Gelb-Schwarzen (Schaffhausen), die ihren besten Mann im Brasilianer Dos Santos hatten. Im Abschluss liessen die Platzherren freilich Übersicht und Kaltblütigkeit völlig vermissen, sonst hätten sie aus einer Handvoll guter Chancen (bei einigen Bettoni-Missgriffen bei hohen Bällen) das eine oder andere Tor geschossen.

Den Young Boys, die in der Schlussphase Magnin wegen einer Kopfverletzung verloren, war dies egal: Für sie war zumindest resultatmässig der Auftakt der ersten der drei aufeinander folgenden englischen Wochen geglückt.


Schaffhausen - YB 0:1 (0:1); Breite. – 2000 Zuschauer (Minusrekord). – SR Salm. – Tor: 41. Häberli 0:1. – Verwarnungen: 27. Todisco (Unsportlichkeit), 41. Sereinig, 55. Sermeter, 69. Tsawa, 87. Rochat (alle Foul). – Bemerkungen: Schaffhausen ohne Leu (gesperrt), Rizzo (verletzt); YB ohne Coubageat, Maksimovic (verletzt) und Berisha (Trainingsrückstand). 17. Lattenschuss Pesentis. 56. Pfostenschuss Dos Santos.

Schaffhausen: Herzog; Miladin (81. Hengemühle), Sereinig, Miéville, De Souza; Senn, Tsawa, Pesenti (66. Ademi), Dos Santos; Todisco, Bunjaku (73. Yasar).

Young Boys: Bettoni; Eugster, Carreño, Disler, Rochat; Knez; Sermeter (65. Chapuisat), Magnin (80. De Napoli), Häberli, Urdaneta; Neri (85. Steinsson)

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 7. April 2005, 09:11 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Schaffhauser Nachrichten, 7.4.2005

Latte und Pfosten verhindern Erfolg

Mit viel Pech verliert der FC Schaffhausen sein Heimspiel gegen den Traditionsclub Young Boys Bern mit 0:1.

von DAniel F. koch

Fussball - FCS-Captain Remo Pesenti konnte es nicht fassen. «Der Verlauf dieser Partie ist identisch wie gegen die Grasshoppers», ärgerte er sich. «Wer 100 Chancen hat und keine reinmacht, der gewinnt nie ein Spiel.» Doch anders als in Zürich scheiterten die Schaffhauser diesmal nicht an sich selbst. Einem Punktgewinn oder sogar einem Sieg stand die Torumrandung im Weg. Erst traf der starke Pesenti in der 17. Minute die Latte, dann wehrte Knez einen Freistoss von Dos Santos auf der Torlinie ab, ehe zu schlechter Letzt ein weiterer Freistoss von Dos Santos am Pfosten landete (56). Wie man effizient vor dem Tor agiert, demonstrierten kurz vor der Pause die Berner. Freistoss Sermeter, Häberli schneller als Miladin, der lange Fuss 0:1 (42.), die Entscheidung. «Natürlich war es ein glücklicher Sieg für uns», musste auch YB-Trainer Hans Peter Zaugg eingestehen. Er hatte sein Team vor dem Auftritt auf der Breite gewarnt. Schaffhausen hätte zwei grosse Vorteile; einerseits erwarte niemand vom Club einen Sieg gegen YB, und zum anderen würde diese Mannschaft, mit der Gewissheit der Barrage im Hinterkopf, niemals aufgeben. Gleichwohl war er erleichtert, dass seine Spieler abgeklärt den Sieg über die Zeit retten konnten.

Seeberger nicht zufrieden

Sein Gegenüber Jürgen Seeberger stellte sich (wieder einmal) schützend vor seine Spieler. «Ich kann keinem einen Vorwurf machen», so der FCS-Trainer, «jeder hat alles gegeben und gefightet bis zum Umfallen.» Selbst zur Pause musste er nicht viel sagen, weil die Spieler sich gegenseitig aufstachelten. «Wir dürfen auch nicht vergessen, dass YB ein extrem erfahrenes Spielerkader hat.» Darum sei er mit der Einstellung seiner Spieler vor allem in der zweiten Hälfte sehr zufrieden. Bis auf zwei Kopfballchancen von Häberli und Carreño (58. und 59.) nach Eckbällen, die beide glänzend von Marcel Herzog abgewehrt wurden, hielt die Abwehr des Gastgebers dicht. Überhaupt zeigte der Aufsteiger gegen den Traditionsclub auch spielerisch eine ansprechende Leistung. Mit dem einzigen Manko, das Tor nicht zu treffen. Dummerweise werden aber Fussballspiele auf diese Weise entschieden. «Für uns ist es wie eine Lebensschule. Nach jeder Niederlage müssen wir immer weiterarbeiten, um nicht in eine Depression zu verfallen», gab Captain Pesenti das Rezept gegen den Frust zu Protokoll.

Es war nicht der einzige Grund, sich an diesem milden Abend zu ärgern. Nur noch 2000 Zuschauer wollten die Partie gegen YB sehen. Das lag sicherlich an der Negativserie der Einheimischen (jetzt neun Runden nicht mehr gewonnen), aber auch an der frühen Anspielzeit um 18.45 Uhr, die es vielen Fans nicht gestattet, den Match zu besuchen. In Aarau protestierten die Fans mit Spruchbändern gegen diese vom Fernsehen diktierte Anspielzeit.

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 7. April 2005, 09:13 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Schaffhauser Nachrichten, 7.4.2005

Zaugg: Kritik am Spielfeld

Heftige Kritik übte YB-Trainer Zaugg am Zustand des Spielfelds im Stadion Breite. Auf diesem Platz könne man nicht richtig Fussball spielen, merkte Zaugg. «Der Platz ist in einem ganz schlechten Zustand», so der Berner, «nicht einmal geschnitten ist er geworden.» Schaffhausens Trainer Seeberger wollte nichts zu diesem Thema sagen, dafür sei er nicht auch noch zuständig. Gleichwohl könne man daran irgendwie ablesen, wie die Stadt zum Super-League-Club stehe.



Die Machtlosigkeit eines Goalies
von Monika Nyfeler

Fussball - Einsam liegt der Teddybär Goliath im Tor von Marcel Herzog. Der Goalie des FC Schaffhausen ist weit weg von seinem Glücksbringer. Er treibt in den Schlussminuten sein Team nach vorn, spielt quasi als Libero. Manchmal zieht es ihn gar über die Mittellinie. Er hat seinen Job gemacht, hielt einige Male bravourös - wie schon so oft in dieser Saison. Und wie schon so oft hat die Offensive versagt. Marcel Herzog musste insbesondere in der Schlussphase machtlos zuschauen, wie seine Vorderleute Chance für Chance vergaben. «Das gehört zum Fussball. Wir haben eine klare Aufgabenteilung. Ich kann nicht mehr als meinen Job machen.» Trotz der grossen Enttäuschung kommt kein Wort der Schuldzuweisung über Herzogs Lippen. «Wenn wir anfangen, uns gegenseitig Vorwürfe zu machen, können wir gleich aufhören.» Deshalb sagt er im Stile eines Sportsman: «Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken.»

Immer das gleiche Lied

Zu denken gab Marcel Herzog die 0:1-Niederlage trotzdem. Und wie. Nach dem Schlusspfiff stützte er an der Mittellinie die Hände in die Hüfte, warf den Kopf nach hinten, starrte in den schwarzen Nachthimmel. «Nicht schon wieder», dachte er. Später erklärte er mit feuchten Augen: «Es ist immer das gleiche Lied: Wir kämpfen, versuchen alles, und am Ende stehen wir da und müssen unsere Niederlage erklären.»

Neris aufmunternde Worte

Geknickt ging Herzog nach dem Spielende auf sein Gegenüber, YB-Goalie Patrick Bettoni, zu und gratulierte diesem zum Sieg. Ivan Knez spendete Herzog tröstende Worte, ehe Francisco Neri Herzog in die Arme nahm und ihn zu trösten versuchte. Die beiden sind in ihrer gemeinsamen Zeit beim FC Schaffhausen gute Freunde geworden. Genützt haben Neris aufmunternde Worte wenig. Völlig frustriert stapfte Herzog vom Platz und warf seine Handschuhe auf die Ersatzbank. Er konnte sich nicht einmal dazu aufraffen, sich auf der traditionellen Ehrenrunde bei den Fans für die Unterstützung zu bedanken.

«Diese Niederlage ist sehr, sehr bitter», erklärte der Goalie stattdessen den wartenden Journalisten. Und nach einer kurzen Zeit des Schweigens schob er nach: «Einmal mehr.» Seit dem 6. November gegen Basel hat der FCS nicht mehr gewonnen. Ein Erfolgserlebnis wäre für die Moral bitter nötig. Deshalb erklärte Herzog tapfer: «Wir dürfen jetzt nicht von Frust reden, sondern müssen das Positive aus diesem Spiel herausnehmen und alles daransetzen, dass wir am Sonntag auswärts gegen Xamax gewinnen.»

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 7. April 2005, 12:45 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Donnerstag 13. Mai 2004, 21:46
Beiträge: 216
Sehr schön gmacht.

Bild

http://www.yellowroses.ch


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 23 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3  Nächste

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 26 Gäste

 
 

 
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de