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 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. April 2025, 22:53 
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YB schlägt Leader Servette und verkürzt Rückstand auf zwei Punkte – auch Lugano siegt

YB gewinnt den Spitzenkampf in Genf auch mit etwas Glück und ist wieder mitten im Meisterrennen. Im zweiten Spiel vom Dienstag feiert Lugano den ersten Auswärtssieg seit über zwei Monaten und ist ebenfalls wieder nahe an der Spitze.

Servette – YB 0:1

YB konnte auch in Genf seine zwei besten Argumente der letzten Wochen vorbringen: die Defensive und Christian Fassnacht. Letzterer sorgte für den kleinen Unterschied im Stade de Genève, als er vier Minuten vor der Pause einen Eckball von Filip Ugrinic ins Tor köpfelte.

Die Effizienz des 19-fachen Schweizer Internationalen seit seiner Rückkehr zu YB ist bei der Aufholjagd der Berner ausschlaggebend. Der Zürcher hat die letzten vier Tore seiner Mannschaft erzielt und seit der Winterpause nunmehr sechsmal getroffen – gleich oft wie während seines anderthalbjährigen Intermezzos in Norwich.

Und wenn Fassnacht unter Trainer Giorgio Contini trifft, dann wird es für den Gegner schwierig. So anfällig YB in der Verteidigung noch in der ersten Saisonhälfte war, so solide ist er, seit der frühere Assistent von Nationalcoach Murat Yakin die Taktik bestimmt. Nur fünf Gegentore hat YB in den letzten zwölf Super-League-Partien kassiert.

Servette brachte die Abwehr des Schweizer Meisters, die ab der 38. Minute ohne den verletzt ausgewechselten Loris Benito auskommen musste, aber schon verschiedentlich ins Wanken. Miroslav Stevanovic war der Pechvogel des Abends. Er verpasste das 1:0 in der Startphase wegen einer ganz knappen Offsideposition und traf danach zweimal die Torumrandung.

Durch die zweite Niederlage seit Anfang Jahr, die zweite in Folge vor eigenem Anhang, könnte Servette die Leaderposition am Donnerstag an den FC Basel verlieren, der zum Abschluss der 30. Runde die Grasshoppers empfängt.

Servette - Young Boys 0:1 (0:1)
6122 Zuschauer. SR Horisberger.
Tor: 41. Fassnacht (Ugrinic) 0:1.
Servette: Mall; Tsunemoto, Adams, Rouiller, Mazikou; Ondoua (74. Ouattara), Baron; Stevanovic, Cognat, Kutesa (82. Guillemenot); Ndoye (57. Crivelli).
Young Boys: Keller; Athekame (88. Blum), Camara, Benito (38. Raveloson), Hadjam; Ugrinic, Lauper; Fassnacht, Lakomy (46. Males), Virginius (72. Abdu Conté); Itten (46. Bedia).
Verwarnungen: 23. Benito, 64. Lauper, 72. Ondoua, 83. Abdu Conté, 94. Fassnacht.


https://www.watson.ch/sport/liveticker/ ... -im-ticker

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. April 2025, 22:55 
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YB-Aufholjagd geht weiter: Berner schlagen Leader Servette

Dank eines Tores von Christian Fassnacht gewinnt YB auswärts bei Leader Servette. Weil Lugano in Yverdon mit 2:0 siegt, rückt die Spitzengruppe wieder zusammen.

Die Szene des Spiels

In der 63. Minute spielte Servette in bester Barcelona-Manier Tiki-Taka durch die Berner Abwehr. Sandro Lauper konnte den heran rauschenden Timothé Cognat nur mit einem Foul stoppen. Schiri Stefan Horisberger entschied zuerst auf Freistoss, zeigte dann doch auf den Punkt. Der VAR intervenierte und es gab trotzdem Freistoss. Diesen hämmerte Miroslav Stevanovic dann aus 17 Meter an den Pfosten. Näher kam Servette bei der 0:1-Heimpleite dem Ausgleich nicht mehr.

Die Schlüsselfigur

Seit der Rückkehr von Christian Fassnacht ist der Meister YB ein anderes Team. Auch gegen Leader Servette war der Nati-Spieler eine tragende Figur, mit seinem sechsten Saisontreffer kurz vor der Pause verhalf er seinen Farben auf die Siegesstrasse. Dank des Sieges beim Leader haben die Berner nur noch zwei Punkte Rückstand.

Die bessere Mannschaft

Zwei Alu-Treffer und ein nicht-gegebenes Tor. Dies war die ernüchternde Bilanz von Servette im Spitzenspiel. Vor allem in der zweiten Hälfte spielte eigentlich nur das Team von Trainer Thomas Häberli. Obwohl man viel mehr Spielanteile hatte, konnten Cognat und Co. zu wenig Gefahr kreieren.

Das Tribünengezwitscher

Servette musste im Heimspiel auf den Support der Genfer Fans verzichten. Wegen Ausschreitungen im Derby gegen Lausanne im März musste die Fankurve hinter dem Tor geschlossen bleiben. Der harte Kern fand auf der Haupttribüne dennoch ein Plätzchen und konnte ihre Mannschaft unterstützen. Um sich mit den Genfer zu solidarisieren, halfen die YB-Fans ihren Kontrahenten und brachten Utensilien wie Fahnen und Trommeln für die Servette-Fans mit ins Stadion.

Das Tor

31’ I 1:0 I Christian Fassnacht traf nach einem Ugrinic-Eckball.

Nur einen Sieg gab es für Lugano wettbewerbsübergreifend in den letzten acht Spielen. Um aus so einem Formtief zu kommen, gibt es bessere Orte als das Stade Municipal. Doch die Tessiner waren am Neuenburgersee das bessere Team und spielten abgezockt. In der 37. Minute brachte Anto Grgic die Luganesi per Foulpenalty in Front. Shkelqim Vladi machte mit seinem vierten Saisontor den Deckel drauf. Mit dem Sieg gegen Yverdon kam Lugano bis auf drei Punkte an Leader Servette heran.

So gehts weiter

Beide Teams stehen am Wochenende wieder im Einsatz. Die Berner empfangen zuhause Yverdon. Servette muss einmal quer durch die Schweiz reisen und trifft in der Ostschweiz auf den St. Gallen. Für Lugano geht es gegen den FC Basel.


https://www.20min.ch/story/ser-yb-01-yb ... -103315784

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. April 2025, 23:01 
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Unglückliche Genfer völlig bedient

Fassnacht sorgt für vierten YB-Sieg in Folge – Sorge um Benito

YB ist in diesem Titelkampf definitiv angekommen. Die Berner siegen in Genf bei Leader Servette. Wenn auch schmeichelhaft.

Das Spiel

Schmeichelhafter Sieg für die Berner in Genf! YB gewinnt gegen Servette 1:0 und springt – zumindest vorübergehend – auf Platz drei.

Dabei siehts für die Berner im Stade de Genève vorerst nicht sehr rosig aus. Nach nur acht Minuten geht Servette in Führung. Das Tor von Stevanovic wird aber wegen Abseits aberkannt. Millimeter-Entscheidung.

Die Genfer sind besser. Nach 25 Minuten setzt Stevanovic einen Kopfball an die Latte. YB schwimmt. Und dann muss auch noch Captain Loris Benito vor der Pause verletzt vom Feld – Schlag aufs Knie. Für ihn kommt Rayan Raveloson.

Aber praktisch aus dem Nichts gehen die Berner nach einem Corner vor der Pause in Führung. Dreht YB jetzt auf? Naja.

Aber der Meister bleibt der glücklichere Akteur auf dem Platz: Nach 65 Minuten wackelt erneut der YB-Kasten. Wieder ist Stevanovic der Pechvogel. Sein Freistoss knallt an den Pfosten.

Und so reicht den Bernern der Kopfball von Fassnacht, um den vierten Sieg in Serie einzutüten.

Das Tor

41. Minute, Christian Fassnacht, 0:1. Ugrinics Corner findet den Kopf von Fassnacht. Unbedrängt kann der YB-Rückkehrer aus sieben Metern einnicken. Diese Führung kommt überraschend.

Das gab zu reden

Wegen Ausschreitungen im Léman-Derby Lausanne gegen Servette haben die Bewilligungsbehörden die Nordtribüne im Stade de Genève gesperrt. Die Hardcore-Fans quartieren sich deshalb auf der Gegentribüne ein. Als sie sich eingerichtet haben, entrollen sie drei Banner. Auf dem ersten steht: «Ein erneuter Versuch, uns zu vertreiben, der ins Wasser fällt.» Dann rennen drei Grenat-Fans in Richtung YB-Fans und kriegen von den Bernern eine Trommel, die sie an den Sicherheitskräften vorbei in ihren Sektor bringen.

Der Beste

Wie schon gegen St. Gallen reicht ein Tor von Christian Fassnacht für drei Berner Punkte. Diese YB-Effizienz ist momentan unfassbar. Und ihr Baumeister ist der Zürcher Rückkehrer, der bereits sein sechstes Tor macht.

Der Schlechteste

Anthony Baron verliert Christian Fassnacht bei dessen Tor einen Moment aus den Augen. Diese klitzekleine Unachtsamkeit könnte riesige Folgen haben.

Die Stimmen (gegenüber Blue)

Christian Fassnacht, YB-Torschütze: «Wir sind unglaublich erlöst, Glücksgefühle kommen hoch. Es ist schön, dass ich dem Team auch mit Scorerpunkten helfen kann. Ich habe hart an mir gearbeitet, auch mental. Ich will mich weiterentwickeln und da bin ich wohl auf einem guten Weg.»

Joël Mall, Servette-Goalie: «Eine unverdiente Niederlage. Wir waren das bessere Team. Eine Standardsituation, da haben wir geschlafen. Und dann war das Glück nicht auf unserer Seite. Wir waren aber klar besser.»

Die Schiris

Ref Stefan Horisberger und die Seinen machen einen guten Job. Zum Glück revidiert VAR Lukas Fähndrich den falschen Penaltyentscheid. War aber auch schwierig zu sehen, weil Cognat mit Riesentempo förmlich in die Box stürzte.

Die Fans

Die YB-Fans haben alles im Griff im mit nur 6122 Fans gefüllten Stade de Genève. Aber klar, die Nordtribüne ist je gesperrt. So ist diese für die Wichtigkeit des Spiels unwürdige Kulisse natürlich teilweise zu erklären.

So gehts weiter

Die Berner treffen am Samstagabend (20.30 Uhr) zu Hause auf Yverdon. Servette muss sich am Sonntag (14.15 Uhr) auswärts in St. Gallen beweisen.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 37448.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. April 2025, 23:22 
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YB sichert sich nächsten Big-Point: Dank Fassnacht winkt Bern wieder eine Freinacht

Der Rückkehrer entscheidet mit seinem Siegtreffer beim 1:0 in Genf einmal mehr ein Schicksalsspiel zugunsten der Berner, die nun aus eigener Kraft Meister werden können.

Wenn Zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Auch im Fussball hat sich das Sprichwort immer wieder Mal bewahrheitet. Am Ende der Super-League-Saison 2024/25 könnte die Weisheit nun neu geschrieben werden – und zwar so: Wenn Sieben sich streiten, freut sich der Achte!

Sieben Tabellenführer hat die Liga seit dem ersten Spieltag schon gesehen. Ein Abbild der Ausgeglichenheit, der Spannung. Oder wie Pessimisten sagen: Ein Abbild des sinkenden Niveaus in der höchsten Schweizer Spielklasse.

Sieben Tabellenführer hat die Liga seit dem ersten Spieltag schon gesehen. Ein Abbild der Ausgeglichenheit, der Spannung. Oder wie Pessimisten sagen: Ein Abbild des sinkenden Niveaus in der höchsten Schweizer Spielklasse.

Mit Giorgio Contini scheinen die Bosse nun den passenden Übungsleiter gefunden zu haben: Mehr als zwei pro Punkte pro Spiel seit Amtsbeginn des früheren Nati-Assistenten in der Winterpause, YB reist als bestes Team des Jahres zum Spitzenkampf in Genf gegen Tabellenführer Servette.

Fassnacht-Rückkehr wird zum Volltreffer

Im Stade de Genéve ist das Heimteam zu Beginn die bessere Mannschaft, Stevanovic trifft erst aus dem Abseits, dann die Latte. Warum YB mittlerweile zurecht für viele der heisseste Titelanwärter ist, beweisen sie kurz vor der Pause: Christian Fassnacht wuchtet den Ball nach einem Corner per Kopf unter die Latte. Und YB liegt aus dem Nichts vorne. Die Handschrift eines Spitzenteams: Maximaler Ertrag aus wenig Spielanteilen.

Apropos Fassnacht: Die Rückholaktion des fünffachen Meisterhelden nach seinem Abstecher in die zweite englische Liga entpuppt sich zunehmend als Volltreffer. Schon beim 2:1-Auswärtssieg vor der Länderspielpause in Basel avancierte der 31-Jährige zum Matchwinner. Langsam aber sicher stellt sich die Frage: Gibts Ende Mai dank Fassnacht in Bern die nächste (Meister-)Freinacht?

Zurück zum Spiel, in dem alles für die Gäste läuft. Erst das hauchdünne Abseits von Stevanovic, das die frühe Servette-Führung verhindert. Dann der zurückgenommene Penalty nach gut einer Stunde, als der VAR Sandro Laupers Foul an Timothée Cognat zurecht vor die Strafraumgrenze verlegt. Und schliesslich landet der darauffolgende Freistoss von Miroslav Stevanovic am Pfosten statt im Tor.

Es bleibt beim schmeichelhaften YB-Sieg. Bedeutet: Die Berner werden nach dem 30. Spieltag maximal drei Punkte Rückstand auf den Tabellenführer (Servette oder Basel) haben – und können nun in den verbleibenden acht Spielen aus eigener Kraft Meister werden.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... ld.2755311

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. April 2025, 23:24 
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Klar beste Defensive nach Auswärtssieg in Genf

Ist dieses YB noch zu stoppen?

Der YB-Zug rollt nach dem schmeichelhaften 1:0-Auswärtssieg in Genf. Es sind nur noch wenige Punkte zur Spitze. Die Berner könnten ein Novum schaffen.

Und da sinds nur noch drei! Maximal drei Punkte Rückstand von YB auf den Leader. Sollte Basel gegen GC am Donnerstag (20.30 Uhr) nicht gewinnen, sind es dann sogar nur noch zwei.

YB gewinnt in Genf ein Spiel, das man niemals gewinnen muss. Es sei denn, man will Meister werden. Mit der klar besten Defensive 2025 sind die Berner nach dem Husarenstück in Genf sogar der grosse Favorit. Dabei war der Druck riesig! Zur Erinnerung: Noch nie in der Geschichte der Super League ist jemand Meister geworden, der acht Runden vor Schluss acht Punkte Rückstand hatte. YB hätte das im Fall einer Niederlage in Genf auf Servette gehabt.

Meisterhaft? Viermal Dusel in einem Spiel

Und YB beherrscht auch abwarten und relativ tief stehen. Statt Fassnacht vor der Mittelfeldkette wie zuletzt immer, beginnt Lauper dahinter. Fassnacht weicht auf die Seite aus. Ein klares Signal von Trainer Giorgio Contini: Nichts anbrennen lassen. Weil: Verlieren absolut verboten!

Dennoch lässt YB zwei Szenen zu, in denen man schlicht Dusel hat: Erst das Offsidetor von Stevanovic, das minutenlang gecheckt wird. Schon von Auge hat es unglaublich eng – ausgesehen. War es dann auch. Zu Ungunsten der Genfer. Dann der Latten-Kopfball von Stefanovic. Eine Genfer Führung hätte einer gewissen Logik nicht entbehrt. Ein Tor sowieso nicht. Doch der YB-Dusel hält auch in Halbzeit zwei an. Zuerst, als der VAR den Penaltyentscheid von Ref Horisberger kassiert, weil Laupers Foul an Cognat tatsächlich ausserhalb des Strafraums war. Und dann haut Stevanovic den Freistoss an den … Innenpfosten.

Wie bitte? Genfer Hardcore-Fans erhalten von YB eine Trommel

Doch wie so oft: Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Weshalb es zuweilen gut ist, beim Betrachten eines Fussballspiels nicht allzu viel zu denken. Denn einen Ugrinic-Corner verteidigen die Hausherren miserabel. Rouiller und Baron lassen Fassnacht wegschleichen. Und der Winter-Top-Zuzug der Berner schlägt erneut zu: Wunderbarer Kopfball aus sieben Metern unter die Latte. YB führt. Aus dem Nichts.

Die speziellste Szene des Spiels aber ereignet sich neben dem Rasen: Wegen Ausschreitungen im Léman-Derby Lausanne – Servette haben die Bewilligungsbehörden die Nordtribüne im Stade de Genève gesperrt. Die Hardcore-Fans quartieren sich deshalb auf der Gegentribüne ein. Als sie sich eingerichtet haben, entrollen sie drei Banner. Auf dem ersten steht: «Ein erneuter Versuch, uns zu vertreiben, der ins Wasser fällt.»

Dann rennen drei Grenat-Fans Richtung YB-Fans und kriegen von den Bernern eine Trommel, die sie an den Sicherheitskräften vorbei in ihren Sektor bringen. An einem Tag hauen sie sich die Köpfe blutig. Am anderen verbrüdern sie sich gegen den gemeinsamen Feind. Wie war das nochmals mit dem Denken und dem Anderskommen?


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 40795.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. April 2025, 16:48 
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YB-Trainer Contini trotz Sieg hässig

«Das einzig Positive war dieser Corner»

Nanu, was ist denn da los? Anstatt Friede, Freude, Eierkuchen nach dem Sieg im Überlebensmatch in Genf ist YB-Trainer Giorgio Contini stinkig. Und motzt über die Leistung seines Teams.

Es ist nun hinlänglich bekannt: Noch nie in der Geschichte der Super League ist ein Team Meister geworden, das acht Runden vor Schluss acht Punkte Rückstand hatte. Dieser Rückstand drohte YB bei einer Niederlage in Genf. Und die wäre nichts als logisch gewesen. Servette war besser, hatte mehr Torchancen, traf zweimal Alu. So lobte Coach Thomas Häberli (50) sein Team über den Klee: «Wir hätten mehr verdient, denn wir haben sehr gut gespielt. Aber im Fussball gehts ja nicht um Verdienst, sondern um Erfolg.»

Und der Mann, der diesen hat, der im Stade de Genève gegen den Leader 1:0 gewinnt, der kann sich so gar nicht mit diesem wahlweise gestohlenen, oder «dreckigen» Sieg (O-Ton Matchwinner Christian Fassnacht (31)) anfreunden. YB-Trainer Giorgio Contini (51) sagt: «Ich weiss gar nicht, was ich sagen soll nach diesem Spiel. Wir haben gewonnen, ja. Aber unser Spiel? Die Intensität? Nicht gut! Servette hätte mehr verdient.»

YB hat den Titel wieder in den eigenen Füssen

Puuh! Da versucht einer, die Seinen mit aller Macht vom Abheben zu bewahren. Denn Contini weiss, wie schnell das gehen kann bei Fussballern. YB hat nun drei Punkte Rückstand auf Basel, sollten die Bebbi gegen GC gewinnen. Sonst zwei. Den Meistertitel hat man wieder in den eigenen Füssen. Und am Samstag kommt Yverdon ins Wankdorf. Der nächste Dreier. Und alle denken, das werde ein Selbstläufer. Aber ein Ausrutscher – und alles beginnt quasi wieder von vorne. Die Jagd.

Zurück zum Coach. Der begründet sein Missfallen damit, dass auch seine Erwartungen gestiegen seien mit den Erfolgen. YB hat nun viermal in Serie gewonnen. Ein Novum in dieser Saison. «Aber die Mannschaft kann viel mehr abrufen. Nochmals: Das war kein gutes Spiel. Die Spieler sind selbstkritisch genug, das selber zu wissen. Es war zu wenig aggressiv. Zu viele Fehlpässe. Die zweiten Bälle nicht gehabt. Das Vertikalspiel nicht forciert. All das, was uns in den vergangenen Wochen so stark gemacht hat. Aber wir gehen mit drei Punkte nach Hause. Das ist trotz allem das Wichtigste.»

Die Sache mit den Cornern

Übrigens glaubt Contini nicht, dass alles vorbei gewesen wäre bei einer Niederlage. «Wir waren vor ein paar Monaten so weit weg – und sind nun wieder in Rennen. Bei dieser Meisterschaft, die so unberechenbar ist, wären auch acht Punkte nicht das Ende der Saison gewesen. Aber sicher ist die Tabelle so angenehmer anzuschauen.» Und wie! Und wenn man den aktuellen Lauf der Berner sieht, sind sie langsam, aber sicher Favorit Nummer eins auf den Titel. «Jetzt sind wir mal vorne dabei, bei denen, die um die ersten Plätze spielen kann», spielt Contini das herab.

Und dann setzt er noch einen drauf: «Wir hatten angesprochen, dass wir zuletzt auf Corner harmlos gewesen seien. Nun machen wir das Tor auf einen Eckball. Dieser war denn auch die einzig positive Sache an diesem Tag.»

Knallharte Worte. Worte aus dem Klub, dessen Ansprüche wieder gewaltig hoch sind. Wie früher. Als es nur ein Ziel gab: Platz eins. Den Titel. Die Gier ist zurück!

Und weitere Good News: Captain Loris Benito (33), der in der 38. Minute verletzungsbedingt Rayan Raveloson (28) hat Platz machen müssen, hats nicht schwer erwischt. Ein Schlag aufs Knie führte zu einer schmerzhaften Prellung. Man nennt das im Fussballer-Volksmund auch schlicht «Tomate».


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 41233.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. April 2025, 16:52 
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02.04.2025

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Super League: Mit Contini-Tabelle ist YB schon die Nummer 1

YB bläst in der Super League zur Aufholjagd. Die Jahres-Tabelle zeigt: Unter Contini punkten die Berner meisterlich. FCB, Servette und Co. büssen ein.

Das Wichtigste in Kürze

- YB führt die Jahres-Tabelle der Super League an.
- Zweiter ist Servette, sieben Punkte hinter den Bernern ist der FCB (ein Spiel weniger).
- Insgesamt führen die Genfer vor Basel (könnten morgen vorbeiziehen), YB folgt auf Rang 3.

YB schlägt auch Leader Servette. Beim 1:0-Sieg ist einmal mehr Rückkehrer Christian Fassnacht (41') der entscheidende Mann auf dem Platz.

Mit dem Dreier schliessen die Berner bis auf zwei Punkte zur Spitze der Super League auf. Der FCB könnte morgen Abend mit einem Heimsieg gegen GC auf drei Punkte ausbauen.

Doch was wäre eigentlich, wenn Giorgio Contini früher übernommen hätte? (Und die Berner die Winter-Transfers früher getätigt hätten)

YB führt in der Super League 2025 vor Servette und FCB

Seit der Winter-Pause haben die Teams elf, respektive zwölf Partien absolviert.

Der Blick auf die «Contini-Tabelle» zeigt: Seit der neue Übungsleiter übernommen hat, holt YB 26 von 36 möglichen Punkten. (acht Siege, zwei Remis, zwei Niederlagen)

Und damit mehr als alle anderen Mannschaften.

Auch wenn noch nicht alle Partien des 30. Spieltags der Super League absolviert sind, lässt sich sagen: YB holt im Jahr 2025 mindestens vier Punkte mehr als alle anderen Teams.

Servette ist – Stand jetzt – die zweitbeste Mannschaft des Jahres 2025, mit 22 Punkten. Die gleiche Marke könnte auch der FC Basel am Donnerstag-Abend (Heimspiel gegen GC) erreichen.


https://www.nau.ch/sport/fussball/super ... 1-66950671

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02.04.2025

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YB: Fans leihen gesperrten Servette-Fans Trommel aus

Beim Auswärts-Sieg des BSC Young Boys gegen Servette passiert kurz vor Anpfiff eine kuriose Szene. Die Heim-Fans leihen von den YB-Fans eine Trommel aus.

Das Wichtigste in Kürze

- Am Dienstagabend gewinnt YB auswärts in Genf mit 1:0.
- Weil die Servette-Fans nicht in ihren Sektor dürfen, haben sie keine Trommel dabei.
- Die mitgereisten Berner Anhänger leihen den Genfern prompt eine Trommel aus.

Aufgrund von Ausschreitungen bei der Partie gegen Lausanne durften die Servette-Fans gegen YB nicht in ihren Heimsektor. So hatten sie keinen Zugang zu ihren Trommeln. Aufgrund von Berner Unterstützung war das aber kein Problem.

Vor dem Anpfiff rennen zwei maskierte Genfer zu den mitgereisten Bern-Fans. Diese übergeben den Heim-Fans eine Trommel. Im Vollsprint und mit einer Fahne und der Trommel in der Hand spurten die Servette-Fans über das Feld. In einem anderen Sektor haben sich die Anhänger von Servette eingenistet.

Für ihre Grosszügigkeit werden die Berner im Anschluss belohnt. Dank des Tors von Christian Fassnacht kurz vor der Pause nimmt YB drei Punkte aus Genf mit.

«Fasi» schiesst YB zweimal nacheinander zum Sieg

Bereits am Wochenende gegen den FCSG gewannen die Berner aufgrund eines «Fasi»-Treffers mit 1:0. Der Rückkehrer sorgt mit seinen wichtigen Toren für Meister-Hoffnungen in Bern. Die letzten vier Partien gewann das Team von Contini allesamt.

Nun hat man nur noch zwei Punkte Rückstand auf Tabellenführer Servette. Der FC Basel könnte sich mit einem Sieg morgen gegen GC mit einem Punkt mehr an die Tabellenspitze setzen.

Für YB bietet sich am Wochenende die nächste Chance zu punkten. Im Wankdorf empfangen die Berner Yverdon-Sport. Die Partie findet am Samstagabend um 20.30 Uhr statt.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-fa ... s-66951408

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. April 2025, 16:55 
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YB holt in Genf 3 Punkte

Die Young Boys sind dank des 1:0-Erfolg zurück im Meisterrennen.


https://www.srf.ch/play/tv/sport-clip/v ... 16ddd82288

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YB - Lauper: «Vielleicht mehr Glück auf unserer Seite»

YB gewinnt in Genf und ist definitiv zurück im Meisterrennen. Verteidiger Sandro Lauper gibt zu, dass die Berner auch etwas Glück hatten

Das Wichtigste in Kürze

- In der 30. Runde der Super League kommt YB in Genf zu einem 1:0-Erfolg.
- YB-Lauper lobt die Defensivleistung, sieht aber auch das Glück als mitentscheidend.
- Servette-Mall spricht von einer unverdienten Niederlage und hadert mit der Effizienz.

Die YB setzt sich am Dienstagabend in einem umkämpften Auswärtsspiel gegen Servette mit 1:0 durch. Der letztjährige Meister ist dank des 8. Erfolg in den letzten 10 Partien definitiv zurück im Titelrennen.

Der Rückstand auf Leader Servette konnte mit dem 1:0 in Genf bis auf zwei Punkte verkürzt werden. YB ist damit zumindest vorübergehend Dritter in der Tabelle. Entsprechend zufrieden zeigte sich Sandro Lauper gegenüber «SRF» nach dem Spiel.

Der YB-Verteidiger lobte vor allem die defensive Solidarität seines Teams. Er zeigte sich zufrieden, wollte aber nicht beurteilen, ob der Erfolg verdient war. «Wir sind sehr glücklich, dass wir zum Schluss 1:0 gewonnen haben. Ob es wirklich verdient ist, das überlasse ich den Journalisten», erklärte er nach der Partie.

Zwar sei es nicht die beste Leistung seines Teams gewesen, doch letztlich habe die geschlossene Defensivarbeit den Unterschied gemacht. «Wir haben solidarisch verteidigt – wie letzte Woche gegen St. Gallen hat ein Tor gereicht, um das Spiel zu gewinnen.»

Lauper betonte zudem die Stärke des Gegners: «Servette hat sehr erfahrene Spieler, die schon lange zusammenspielen und wissen, wie man mit Druck umgeht.» Er würde deshalb nicht behaupten, dass die Erfahrung von YB den Unterschied gemacht habe. «Am Schluss war es vielleicht einfach ein wenig Glück, das auf unserer Seite war.»

Joël Mall: «Tut weh, dass die Fans von YB Feiern»
Auf der anderen Seite zeigte sich Joël Mall frustriert über die knappe Niederlage. «Wir haben ziemlich unverdient verloren. Wir waren klar die bessere Mannschaft und hatten das Spiel im Griff», analysierte der Servette-Keeper.

Die mangelnde Effizienz vor dem Tor sei letztlich ausschlaggebend gewesen: «In den letzten Spielen hatten wir die nötige Effizienz, heute leider nicht. Und das Spiel wurde durch eine dumme Standardsituation entschieden, bei der wir geschlafen haben.»

Auch nach der Pause habe Servette noch Chancen gehabt, doch das nötige Glück habe gefehlt. «Wir hatten Pech mit einer VAR-Entscheidung, aber wir müssen das Positive mitnehmen: Wir haben YB dominiert, waren die viel bessere Mannschaft – aber klar, die Enttäuschung überwiegt.»

Vor heimischer Kulisse hätte man gewinnen sollen, so der Servette-Torhüter. «Dass man jetzt die Fans von YB feiern hört, tut weh.»


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-la ... e-66950360

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