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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 6. Oktober 2024, 10:55 |
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06.10.2024  Zitat: Eine weitere Pleite wäre für FCB-Coach historisch
Nach zwei Niederlagen in Folge treffen die Basler nun auf die Young Boys. FCB-Coach Fabio Celestini will drei Punkte holen.
Darum gehts
- FCB-Trainer Fabio Celestini steht unter Druck und muss nach zwei Niederlagen in Folge wieder Erfolge liefern. - Gegen YB fällt Stürmer Albian Ajeti verletzt aus, Kevin Carlos wird ihn im Sturm ersetzen. - Drei Niederlagen in Serie gab es in den elf Monaten unter dem Coach beim FCB noch überhaupt nicht.
An das letzte Duell gegen die Young Boys hat der FC Basel keine guten Erinnerungen. Im ersten Spiel nach der Entlassung von Raphael Wicky siegten die Berner im Wankdorf im Frühling gleich mit 5:1. Es war ein Klassenunterschied.
Seither ist viel Zeit vergangen. Die Young Boys stecken in der Mega-Krise und der FC Basel kassierte zuletzt auch zwei Niederlagen hintereinander. FCB-Boss David Degen nahm deshalb im SRF-Interview Trainer Fabio Celestini in die Pflicht. Die Worte von Degen sind absolut verständlich.
Fabio Celestini will drei Punkte holen
Nach einem tollen Saisonstart präsentierte sich der FC Basel trotz Star-Spieler Xherdan Shaqiri vor allem in der Offensive sehr harmlos. Zuletzt hatte der FCB zum Beispiel in zwei Spielen nur zwei Torschüsse. Das letzte Ligator schoss Basel am 31. August beim 1:1 gegen den FC Sion. Seither sind 265 Spielminuten in der Meisterschaft vergangen. Erschreckende Zahlen.
Gegen YB soll es nun besser werden. Celestini verfolgte das 0:5 der Berner gegen den FC Barcelona unter der Woche: «Mir war sofort klar: Was ich sehe, hilft mir für den Sonntag nicht. So tief in einem 4-1-4-1 wird YB in Basel nicht spielen. YB wird Vollgas geben, aber wir wollen die drei Punkte ebenfalls.»
Sollten es nicht drei Punkte für den FC Basel werden, die Basler gar verlieren sollten, wäre das in der Ära Celestini beim FCB historisch. Drei Niederlagen in Serie gab es in den elf Monaten unter dem Coach beim FCB noch überhaupt nicht.
Albian Ajeti ist verletzt
Der FCB-Coach zeigte sich jedoch optimistisch, bald wieder auf die Siegesstrasse zurückzukehren. Seinen Star Xherdan Shaqiri lobte er am Freitag. «Er braucht Spiele, er ist unser technischer Leader auf dem Feld. Die Mannschaft braucht Shaq. Zu hundert Prozent», so Celestini.
Während Shaqiri also ziemlich sicher spielen wird, wird ein anderer Offensivkünstler zuschauen müssen. So verpasst Albian Ajeti wegen muskulären Problemen den Kracher gegen die Young Boys.
Ajeti ist nach dem Abgang von Thierno Barry mit sechs Toren bester FCB-Torschütze. Neuzugang Kevin Carlos ersetzt ihn am Sonntag. Carlos kam im Sommer von Yverdon und wurde letzte Saison Torschützenkönig der Liga (14 Treffer). Sein letztes Tor? Carlos schoss in seinem letzten Yverdon-Spiel am 10. August das 2:2 gegen die YB. https://www.20min.ch/story/fc-basel-ein ... -103197451
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shalako
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Verfasst: Sonntag 6. Oktober 2024, 10:59 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.10.2024  Zitat: Basel gegen YB
Früher kämpften sie um die Titel, heute gegen ihre Krisen
Die Young Boys und der FC Basel sind die erfolgreichsten Clubs in der Geschichte der Super League. Doch was früher ein Spitzenspiel war, ist aktuell der Kampf um jeden Punkt.
In Kürze:
- YB hat Basel in den letzten Jahren sportlich klar überholt. - Beide Clubs befinden sich derzeit in einer sportlichen Krise. - Das Spiel Basel gegen YB wird zum Krisengipfel.
0:5 – das klingt nicht gut. Selbst dann nicht, wenn der Gegner FC Barcelona heisst. Die Young Boys hätten in der Champions League die Alltagssorgen wegspielen können. Stattdessen verloren sie schon wieder. Die Saisonbilanz nach vierzehn Spielen liest sich ernüchternd: drei Siege, sechs Niederlagen, Platz 36 in der Champions League und nach Winterthurs 1:0-Sieg vom Samstag auch Letzter in der Super League, 4 Punkte hinter dem FC Basel.
Und zu diesem FC Basel reisen die Berner am Sonntag. Es ist das Duell der beiden grössten Schweizer Clubs der Neuzeit: 21 Meister sind in der Super League seit 2003 gekürt worden, 17-mal kam er aus Basel oder Bern. Immer waren die Rollen klar verteilt: Erst war der FCB der grosse Dominator, zuletzt war es YB. Jetzt treffen sich die beiden Clubs zum ersten Mal auf Augenhöhe, allerdings in der zweiten Hälfte der Tabelle.
Wie ist aus dem Duell der grössten Schweizer Teams ein Krisengipfel geworden?
Vom 6:1 zum 1:7 – wie Basel von YB überholt wurde
Ganze drei Saisons brauchte YB, um in der Super League erstmals gegen Basel zu gewinnen. Die höchste Berner Niederlage in dieser Phase war ein 1:6 im Dezember 2005, als ein überragender Matias Delgado vier Basler Tore entweder schoss oder vorbereitete. Und sogar in der Saison 2009/2010, als die Berner im August 13 Punkte vor Basel lagen, ging YB am Ende leer aus: Die Finalissima damals, dieses Basler 2:0, ist noch heute die Mutter aller Spiele zwischen Basel und Bern. Und damals ist es schon wieder Valentin Stocker, der – wie schon 2008 – im entscheidenden Moment gegen YB trifft.
Inzwischen ist alles anders. 2018 haben die Berner den Baslern die höchste Super-League-Niederlage der letzten Jahre zugeführt, das 7:1 im Wankdorf mit sieben verschiedenen Berner Torschützen. Und von den jüngsten fünfzehn Duellen haben die Berner acht gewonnen, ein einziges Mal siegte Basel.
YB hat also die Wende geschafft. Wie kam es dazu?
Wechsel bei den Chefs verändern alles
Ein exaktes Datum, wann die Berner die Basler überholt haben, gibt es nicht; die Wende hat sich eingeschlichen. Doch der 19. Februar 2017 ist kein schlechter Ausgangspunkt, wenn es darum geht, wann die Berner an den Baslern vorbeigezogen sind.
An diesem Sonntag gewinnt der FCB 4:3 gegen Lausanne, das Resultat interessiert aber kaum jemanden. Viel gewichtiger ist, dass Präsident Bernhard Heusler und der Rest der Clubführung an jenem Tag ankündigen, dass sie aufhören werden. Sie wollen Platz machen für den damals wenig bekannten Medienunternehmer Bernhard Burgener.
Während in Bern ein Jahr zuvor Christoph Spycher Sportdirektor geworden ist, übernimmt diese Position in Basel der erfahrungsarme Marco Streller. Und nichts macht die Naivität des FCB deutlicher als Strellers Aussage im April 2017: «Wir haben 17 Punkte Vorsprung auf YB. Da ist Raum, etwas zu probieren.»
Innerhalb der darauffolgenden Saison verwandeln sich 17 Punkte Vorsprung in 15 Punkte Rückstand. Die Berner werden erstmals nach 32 Jahren Meister und haben von den letzten dreissig Spielen gegen den FCB gerade mal vier verloren. In diese Serie fällt eben auch dieses gewaltige 7:1 der Berner im September 2018, das allen klar macht: YB ist der neue Dominator der Liga.
Doch nicht nur der sportliche Erfolg wechselt, die Clubs tauschen fast in jeder Hinsicht die Rollen: Während in Bern unter Spychers wachsendem Einfluss Ruhe herrscht, reihen die Basler unter Bernhard Burgener und dem heutigen Präsidenten David Degen so viele Fehler, Kuriositäten und Unruhen aneinander, dass sich kaum jemand an alles erinnern kann. Der Unmut der Fans erreicht seinen Höhepunkt, als der FCB vor seiner Geschäftsstelle einen blutigen Schweinekopf entfernen muss.
Wie haben sich die Clubs in den letzten Jahren entwickelt?
In den letzten Jahren haben die Berner den FC Basel in allen zentralen Bereichen überholt. Das fängt auf dem Rasen an, wo YB in den letzten 7 Jahren 6-mal Meister wurde und zweimal den Schweizer Cup gewann.
YB steht in dieser Saison zum vierten Mal in der Gruppenphase der Champions League, während der FCB zum ersten Mal seit 25 Jahren nicht in Europa vertreten ist. Und die Berner haben die Basler im Ranking der Uefa zum ersten Mal überhaupt überholt.
In Sachen Zuschauerzahlen liegt YB inzwischen deutlich vor den Baslern, auch im Marketing haben sich die Berner an die erste Stelle geschoben. Sie geben mit fast 45 Millionen Franken mehr für ihr Personal aus als alle anderen Clubs. Und auf ihren Konten liegen 50 Millionen Franken Eigenkapital.
YB ist ein Riese geworden, und diese veränderten Kräfteverhältnisse machen sich auch auf dem Transfermarkt bemerkbar. Während sich der FC Basel früher gern auch mal in Bern bedient hat, sieht das mittlerweile anders aus. Im Laufe der Jahre verpflichteten die Basler einst Spieler wie Yapi, Bobadilla oder Steffen von YB oder holten Doumbia zurück in die Liga.
Inzwischen wechselt FCB-Topskorer Males nach Bern, und der Basler Itten ist seit Jahren fester Bestandteil von YB. Zudem haben die Berner in Raphael Wicky und Patrick Rahmen zuletzt zwei Trainer engagiert, die zuvor beim FC Basel engagiert waren.
Einzig in Sachen Transfererlös hat sich der FCB unter David Degen klar vor die Berner geschoben. Im letzten Jahr verkaufte Basel Spieler für mehr als 50 Millionen Franken. Der Basler Transfergewinn belief sich auf 20 Millionen, in Bern war es die Hälfte.
Zwei Saisonstarts, und beide misslingen
Zum ersten Mal in der Geschichte der Super League befinden sich die Berner und die Basler gleichzeitig in einer Art Krise.
YB ist vergangene Saison gerade noch Meister geworden. Dieser Titel wischte Probleme von damals unter den Tisch, heute sagen YB-Spieler öffentlich: Schon damals war nicht alles gut. In dieser Petrischale ist der Saisonstart gewachsen, den die Berner jetzt korrigieren müssen.
Der FCB lebte ein paar Runden lang von einer funktionierenden Offensive, allen voran von Thierno Barry. Dann machte er sich das Momentum kaputt mit einer weiteren Transferperiode, die so kein anderer Schweizer Club zustande bringt. 23 Zu- und Abgänge haben das Kader unkenntlich gemacht. Zuschauerinnen und Zuschauer im St.-Jakob-Park müssen Dutzende neue Namen lernen – von Fussballprofis, die jetzt ein paar Monate vor ihnen spielen werden.
Beide Trainer stehen in der Kritik: Fabio Celestini, weil er den Umgang mit diesem generalüberholten FCB-Kader noch nicht gefunden hat und für den Fanshop-Hit Xherdan Shaqiri die passende Rolle noch bauen muss. YB-Trainer Patrick Rahmen auf der anderen Seite verantwortet den schlechtesten Berner Saisonstart mit. Zumindest in den Kommentarspalten ist er einer der Hauptverantwortlichen der Berner Baisse.
Was bedeutet das Duell heute noch?
Gerade für die Berner ist das Duell mit dem FCB trotz eigener Schwächen das Grösste, was sie im Schweizer Fussball erleben können. Bei den letzten elf Heimspielen war das Wankdorf immer ausverkauft, Corona-Spiele ausgenommen. Für den FCB hingegen sind die Spiele gegen den FCZ emotionaler als jene gegen YB. In der Saison 2022/2023 kamen zu einem Spiel gegen die Berner nur etwas mehr als 14’000 Menschen.
Am Sonntag aber erwartet Basel gegen YB mal wieder einen fast ausverkauften St.-Jakob-Park. Obwohl das nicht der Titelkampf ist, sondern der grösste Krisengipfel der Super League. https://www.bernerzeitung.ch/fcb-gegen- ... 0783920527
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shalako
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Verfasst: Sonntag 6. Oktober 2024, 11:02 |
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06.10.2024  Zitat: Entlassico statt Spitzenspiel?
Auch FCB-Celestini braucht im Duell mit YB-Rahmen einen Sieg
Das jahrelange Spitzenspiel Basel – YB ist zum Krisengipfel geworden. Im Fokus stehen diesen Sonntag die Trainer. Während Patrick Rahmen in Bern quasi seit Saisonstart unter Druck steht, lassen in Basel vor allem die jüngsten Resultate die Alarmglocken läuten.
Für YB-Trainer Patrick Rahmen (55) steht am Sonntag viel auf dem Spiel. Erst ein Sieg hat man aus den bisherigen acht Super-League-Partien geholt. Kommen gegen den FCB nicht drei Punkte aufs Konto, wird es für Rahmen richtig ungemütlich.
Doch auch auf der gegnerischen Seite des einstigen Topspielkrachers der Schweiz steht der Mann an der Seitenlinie mächtig unter Druck.
Für Fabio Celestini (48) kann das Spiel am Sonntag vor der Nati-Pause ebenfalls richtungsweisend sein. Die Ansprüche in Basel mit dem aktuellen Kader sind hoch. Mit 0 Punkten und 0 Toren aus den Spielen gegen den FCZ und Luzern ist man alles andere als zufrieden und liegt klar unter den Erwartungen, die an Fabio Celestini und die Mannschaft gestellt werden. Die Lage und die zuletzt gezeigten Leistungen wurden gemäss Blick-Informationen im Laufe der Woche kritisch analysiert auf der Basler Geschäftsstelle – aber noch konstruktiv.
«Die Stimmung ist wirklich top»
Fabio Celestini redet die Situation am Freitag vor dem Kracher nicht schön. «Wir wollen natürlich unter die ersten drei Mannschaften, auch wir sind sehr enttäuscht und frustriert über die letzten Ergebnisse.» Auf die Frage, ob der 48-Jährige Druck verspürt, antwortet er: «Wir sind in Basel. Wir sind ein grosser Verein. Hier musst du Erfolg haben, Druck hast du immer.»
Dass dieser nach den beiden Niederlagen in Folge zugenommen hat, ist Celestini sich offensichtlich bewusst. Für Sonntag ist er dennoch zuversichtlich. Schliesslich ist man ja gegen FCZ oder Luzern nicht komplett unter die Räder gekommen, vielmehr hat es im Offensivspiel in den letzten Pässen und Ideen gehapert. «Das haben wir in dieser Woche sehr intensiv trainiert.» Und er ergänzt: «Auch die Stimmung in der Garderobe ist wirklich top – ganz anders als im November, als ich gekommen bin.»
Von Blick wird der FCB-Trainer auf die Situation von Patrick Rahmen angesprochen. «Ich bin überzeugt, dass wir gewinnen. Aber ich hoffe, dass dies nicht zu einer Entlassung führt», sagt Celestini. Patrick Rahmen sei ein sehr guter Trainer.
Celestini sinniert über die Mechanismen des Geschäfts
Und dann erzählt Fabio Celestini offen über seine Sicht des Fussballgeschäfts: «Wenn die Resultate gegen dich sind, hat man als Trainer Probleme.» Als Paradebeispiel nennt er den kürzlich entlassenen Trainer der AS Roma, Daniele De Rossi. Dieser übernahm zu Beginn des Jahres von José Mourinho, führte den Club zurück auf die Erfolgsspur. Für die Römer Vereinslegende gab es im Juni einen neuen Vertrag bis 2027. Nach drei Punkten aus vier Saisonspielen war das Kapitel bereits drei Monate später wieder beendet.
«Das ist Wahnsinn, aber so ist die Fussballwelt. Das muss man akzeptieren», sagt Celestini. «Wir Trainer wissen genau, wenn wir einen Vertrag unterschreiben, dass diese Laufzeiten meistens nicht erfüllt werden», erklärt er weiter. Als Trainer könne man sehr vieles richtig machen und dann können zwei, drei Pleiten in Folge alles verändern. Bei Celestini könnte es am Sonntag die dritte Niederlage in Folge werden. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 98015.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 6. Oktober 2024, 21:08 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.10.2024  Zitat: Shaqiri als Last?
Das sagt Carlos Varela zum Krisengipfel zwischen Basel und YB
Krisengipfel statt Spitzenspiel? Am Sonntag treffen mit Basel und YB die besten Super-League-Klubs der jüngsten Vergangenheit aufeinander. In dieser Saison steigt das Gigantenduell aber unter anderen Vorzeichen.
Am Sonntag treffen mit dem FC Basel und YB die zwei dominierenden Super-League-Klubs der jungen Vergangenheit aufeinander. Aufgrund der bisherigen Leistungen in dieser Saison lässt sich aber darüber streiten, ob das Direktduell im St. Jakob-Park noch als Topspiel bezeichnet werden kann. Basel rangiert derzeit bloss auf Platz 7, YB ist gar auf dem letzten Rang zu finden.
«Es ist für mich traurig, diese beiden Klubs so weit unten zu sehen», sagt blue Sport Experte Carlos Varela, der in seiner Karriere sowohl für den FCB, als auch für YB auflief. «Ich hoffe, es kommt bei beiden gut. Wir brauchen YB und Basel vorne.»
Die letzte Chance für YB-Coach Rahmen?
Das Spiel am Sonntag dürfte insbesondere für die Gäste aus Bern wegweisenden Charakter haben. Kann man gar von einem Schicksalsspiel für den angezählten Trainer Patrick Rahmen sprechen? «Ja, das könnte man denken. Die Resultate sind nicht da», sagt Varela. «Aber kann Rahmen überhaupt etwas machen? Ist wirklich er schuld? Ich persönlich glaube nicht.»
Varela bezeichnet Rahmen als «super Trainer», der bewiesen habe, dass er das Maximum aus einem Team herausholen kann. Der 55-Jährige habe auch in Bern nichts unversucht gelassen und verschieden Taktiken ausprobiert. Aus Sicht von Varela bleibt das vor allem aus einem Grund ohne Erfolg: «Ich sehe bei YB viele Spieler, die einfach nicht auf Super-League-Niveau spielen.»
Nun ist es bekanntlich so, dass es für die Klubs einfacher ist, den Trainer anstatt die Spieler auszutauschen. Und obwohl YB eigentlich nicht so funktioniere, könnte ein weiterer Rückschlag am Sonntag für Rahmen Konsequenzen haben. «Leider ist es im Fussball so. Man muss etwas ändern, wenn es nicht läuft», sagt Varela.
Shaqiri als Last?
Ein Lichtblick für YB: Auch der Gegner vom Sonntag tut sich zuletzt schwer. Der FC Basel bleibt in den letzten beiden Super-League-Partie gegen Luzern und Zürich ohne Punkte und ohne Torerfolg. Auch Rückkehrer und Hoffnungsträger Xherdan Shaqiri findet den Tritt bisher nicht. In 208 Super-League-Minuten mit dem Zauberzwerg glückt den Bebbi bislang kein einziges Tor. In den 573 Minuten ohne Shaqiri waren es im Schnitt 2,4 pro 90 Minuten.
Varela freut sich zwar, dass Shaqiri zum Ende seiner grossen Karriere noch einmal für den FCB aufläuft. Doch er stellt auch fest: «Er ist nicht fit, das sieht man auf dem Platz.» Das bringe Trainer Fabio Celestini, der gerne mit jungen Spieler zusammenarbeite, in eine schwierige Situation. «Ich glaube, für Celestini ist es kein Pluspunkt, Shaqiri im Kader zu haben», so Varela. «Für seine Strategie und Philosophie ist Shaqiri eher eine Last.»
Und doch kann vielleicht ausgerechnet Shaqiri am Sonntag gegen YB für den Unterschied sorgen. «Bei YB überzeugt mich im Moment kein einziger Spieler. Bei Basel sehe ich Spieler, ob fit oder nicht, die vielleicht den Unterschied ausmachen können», sagt Varela und verrät lachend seinen Resultattipp: «Ein knapper Sieg für Basel – aber ich würde 0:0 tippen.» https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 93789.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 6. Oktober 2024, 21:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.10.2024  Zitat: Shaqiri mit herrlichem Assist
FCB schlägt YB und schiesst die Berner ins Elend
Basel gewinnt das Prestigeduell gegen die Young Boys 1:0 und stürzt den Meister am Tabellenende weiter ins Elend.
Wenn Xherdan Shaqiri sich den Ball hinlegt, geht in Basel in der Regel ein erwartungsvolles Raunen durch die Zuschauerreihen. Auch in der 52. Minute des einstigen Spitzenkampfes zwischen dem FCB und den Young Boys. Und Shaqiris Flanke findet tatsächlich den Kopf von Adrian Barisic, der höher springt als der Berner Joël Monteiro und zum siegbringenden 1:0 einköpfelt.
Dass eine solche Aktion dieses Prestigeduell entscheidet, sagt einiges über den Zustand zweier Mannschaften aus, die den Tritt in dieser Super-League-Saison noch nicht gefunden haben. Hier die Basler, die zuvor aus den letzten drei Partien nur einen Punkt holten, da die Berner, die einzig bei Abstiegskandidat Winterthur einen Vollerfolg verbuchen konnten.
Entsprechend war es wenig überraschend keine Zelebrierung des schönen Fussballs, die den 28'463 Zuschauerinnen und Zuschauern im St.-Jakob-Park vorgesetzt wurde, sondern war das Geschehen vielmehr geprägt von Vorsicht.
Die Young Boys, die unter der Woche beim FC Barcelona eine Lehrstunde in der Champions League erleben mussten, waren gerade in der Anfangsphase bemüht, offensiv in Erscheinung zu treten. Ugrinic traf beispielsweise nach einer Viertelstunde den Pfosten.
Allerdings wurde das Berner Unterfangen, in Basel einen aktiven Vortrag an den Tag zu legen, in der 40. Minute arg gebremst, als Sandro Lauper nach einer Grätsche gegen Benie Traoré zum zweiten Mal in seiner Karriere mit einer direkten Roten Karte vom Platz gestellt wurde.
In personeller Überzahl bekundete der FCB selten Mühe in der Spielkontrolle. Kevin Carlos, der von Yverdon verpflichtete Hoffnungsträger in der Offensive, verpasste nach einer Stunde mit einem Kopfball an die Latte das zweite Tor knapp. Mohamed Ali Camara, der Berner Abwehrchef, zwang Marwin Hitz im Basler Tor zehn Minuten vor dem Ende zu einer Parade. Joël Monteiro vertändelte in der Nachspielzeit einen Ball im Strafraum. Es sind Strohfeuer eines darbenden Meisters, der nicht den Eindruck erweckt, bald aus der Krise zu finden.
Man of the Match: Adrian Barisic (Basel)
Der Innenverteidiger schiesst mit seinem ersten Super-League-Tor den FC Basel zu einem ultrawichtigen Sieg gegen den BSC YB. Lässt hinten auch kein Gegentor zu.
Das Telegramm
Basel - Young Boys 1:0 (0:0)
28'400 Zuschauer. - SR Cibelli. - Tor: 52. Barisic (Shaqiri) 1:0.
Basel: Hitz; Mendes, Barisic, Adjetey, Schmid (77. Cissé); Leroy, Avdullahu, Romário Baró (77. Xhaka); Shaqiri (72. Kade), Kevin Carlos (72. Fink), Traoré (63. Soticek).
Young Boys: von Ballmoos; Blum (68. Athekame), Camara, Zoukrou, Hadjam; Niasse (85. Virginius), Lauper; Monteiro, Imeri (46. Elia), Ugrinic (68. Males); Ganvoula (75. Colley).
Bemerkungen: 40. Rote Karte gegen Lauper (grobes Foul). Verwarnungen: 19. Niasse, 35. Leroy, 42. Ganvoula, 42. Avdullahu, 59. Ugrinic, 70. Hadjam, 78. Soticek, 93. Xhaka. https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 95429.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 6. Oktober 2024, 21:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.10.2024  Zitat: «Das ist für mich wichtig»
Das sagt YB-Coach Rahmen zur FCB-Pleite – und seiner Zukunft
Der FC Basel entscheidet den Krisengipfel gegen YB für sich. Eine Shaqiri-Massflanke beschert dem FCB die ersten drei Punkte seit dem 5. Spieltag. Damit dürften die Fragezeichen um YB-Coach Patrick Rahmen nicht weniger werden.
Das Spiel
Drei Standard-Gegentore fängt sich YB beim 0:5 unter der Woche in Barcelona. YB und die ruhenden Bälle – da ist dieser Tage ein Muster zu erkennen. Denn auch im Joggeli ist es ein Standard, der YB wieder ins Unglück stürzt. Eine Freistossflanke von Xherdan Shaqiri verwertet Adrian Barisic zum Basler Siegtor (52.). Es ist der erste FCB-Treffer in der Super League seit dem 31. August (1:1 gegen Sion). Bann gebrochen!
Zum Zeitpunkt des Gegentreffers kumuliert sich das Berner Ungemach. Seit Ende des ersten Durchgangs agiert YB mit einem Mann weniger. Ausgerechnet der sonst so abgeklärte Sandro Lauper handelt sich einen Platzverweis ein – mit gestrecktem Bein geht er ins Duell mit Bénie Traoré (40.). Kurios: Kurz zuvor holt Lauper einen vermeintlichen Elfmeter heraus, wird vom VAR aber der Schwalbe überführt.
Unterzahl, Anfälligkeit, Unvermögen. Es läuft wenig für YB. Und so kommt es, dass der Meister die fünfte Pleite im neunten Super-League-Spiel dieser Saison kassiert. Und damit am Tabellenende kleben bleibt. Was wohl auch heisst, dass die Diskussionen um Patrick Rahmen nicht weniger werden.
Anders derweil die Gefühlslage beim FC Basel. Vor den Augen von Murat Yakin und Roger Federer – die vor der Partie Zeugen der Ehrung Taulant Xhakas für sein 400. FCB-Pflichtspiel wurden – gelingt der Befreiungsschlag. Es ist der erste Basler Dreier seit dem 2:0-Erfolg gegen Yverdon am fünften Spieltag.
Das Tor
52. Minute, Adrian Barisic, 1:0: Kurz nach dem Seitenwechsel erhält der FCB einen Freistoss im linken Halbfeld zugesprochen. Shaqiri nimmt sich der Sache an und serviert eine Massflanke auf den Kopf von Barisic, der wuchtig einnetzt. Allererster Super-League-Treffer für den Bosnier.
Die Stimmen
Patrick Rahmen (bei Blue): «Es ist eine bittere Niederlage. Wir waren ein gutes Team heute auf dem Platz, jeder stand für den anderen ein. Wir hatten klare Chancen. Die Rote Karte hat uns nicht geholfen in dem Moment. Einfach bitter, dass man hier 0:1 verliert. Selbst zu zehnt hatten wir die besseren Chancen. Wenn man mit einem Mann weniger solidarisch verteidigen muss und dann wieder so ein Tor bekommt – das ist nicht gut und passt ein wenig in die Situation rein. Für mich ist wichtig, dass die Mannschaft lebt und den Weg mitgeht, dass ich spüre, dass sie mitzieht. Das ist für mich das Elementare. Das ist auch für mich genau das, was es braucht, um voranzugehen. Alles andere kann ich nicht beeinflussen.»
Christoph Spycher (bei Blue): «Wir müssen uns der Situation stellen. Fakt ist, dass wir nach neun Runden auf dem letzten Platz stehen und sechs Punkte haben. Das ist ganz klar ungenügend und nicht das, was wir uns vorstellen. Wir werden das Ganze natürlich jetzt in Ruhe analysieren. Es wird sicherlich viele Gespräche geben. Am Ende geht es darum, die besten Entscheidungen für YB zu treffen.»
David von Ballmoos (bei Blue): «Dafür, dass wir so lange in Unterzahl waren, haben wir uns sehr gut geschlagen. Wenn du 0:1 wegen eines Standard-Tores verlierst, tut das schon weh. Wir können nichts anderes tun, als zu versuchen, das immer wieder in den Trainings zu üben. Das müssen wir besser machen. Nicht nur der Captain, alle sind gefordert. Ich versuche voranzugehen, aber es muss von jedem sicher mehr kommen. Wir sind eine enorm verschworene Truppe. Es ist nicht einfach, ich betone es gerne nochmals: 45 Minuten in Basel in Unterzahl zu sein – für das haben wir sehr wenig zugelassen.»
Xherdan Shaqiri (bei Blue): «Ich denke, man kennt meine Qualitäten. Ich glaube, ich habe immer schon gezeigt, dass ich gute Standards habe. Ich bin froh, dass wir heute endlich mal wieder durch einen Standard ein Tor erzielt haben. Wir wussten, dass YB nicht gerade mit dem besten Selbstvertrauen hierherkommt. Das wollten wir natürlich ausnutzen. Klar, die Rote Karte hat sicher geholfen – aber am Ende spielt das keine Rolle. Wir haben die drei Punkte geholt, was das Wichtigste ist. Man hat noch nicht den besten Shaqiri gesehen. Ich habe noch Luft nach oben, ich will noch mehr beitragen in der Mannschaft. Aber Spiel für Spiel verstehen wir uns besser, das macht Lust auf mehr.»
Der Beste
Xherdan Shaqiri. Zeigt sein vielleicht bestes Spiel seit seiner Rückkehr. Bereitet mit seinem Freistoss den Siegestreffer vor.
Der Schlechteste
Sandro Lauper. Mit seinem unnötigen Einsteigen an der Mittellinie erweist er seinem Team einen Bärendienst.
Das gab zu reden
Für seine Schwalbe im FCB-Strafraum kommt Lauper ohne Gelbe Karte davon. Dafür sieht der YB-Mittelfeldspieler kurz darauf für sein Einsteigen gegen Traoré direkt Rot. Ein harter, aber vertretbarer Entscheid.
Die Schiedsrichter
Luca Cibelli (Schiedsrichter), Lukas Fähndrich (VAR). Cibelli zieht nicht seinen besten Tag ein. Der Freiburger fällt auf die Flugeinlage von Lauper ein, obwohl er nur zwei Meter daneben steht. Zum Glück greift VAR Fähndrich ein. In der zweiten Halbzeit übersieht Cibelli ein klares Foulspiel von Adjetey gegen Joker Elia an der Strafraumkante.
Die Fans
Vor Anpfiff gibts eine Mega-Choreo, die unter dem Motto «Alles draiht sich um di!» auf den Rängen rund ums Spielfeld rotiert. In deren Genuss kommt auch die in der Joggeli-Loge versammelte Basler Sportprominenz. Roger Federer verfolgt das Spiel mit FCB-Sportkomissionsmitglied Valentin Stocker, Nati-Trainer Murat Yakin macht es sich im Sandwich zwischen seinen beiden Ex-Teamkollegen Alex Frei und Mario Cantaluppi gemütlich.
So gehts weiter
YB begrüsst am Samstag, 19. Oktober, den FC Luzern im Wankdorf (18 Uhr). Basel ist derweil einen Tag später wieder im Einsatz gegen St. Gallen (16.30 Uhr). https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 01237.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 6. Oktober 2024, 21:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.10.2024  Zitat: Das unglückliche 0:1 beim FCB dürfte die Niederlage zu viel sein
Das wars dann wohl für YB-Coach Rahmen
Nach dem 0:1 in Basel scheint die Zeit von Trainer Patrick Rahmen bei YB abgelaufen zu sein. Die Voten von Christoph Spycher, dem VR-Delegierten Sport des Meisters, lassen kaum mehr einen anderen Schluss zu.
Letzte Nachspielminute. YB-Trainer Patrick Rahmen schnappt sich den Ball, wirft ihm einen Basler zu, um das Spiel schnell zu machen. Rahmens Aktion fruchtet jedoch nicht. YB verliert 0:1. Es ist wohl die letzte Amtshandlung auf einem Fussballplatz von Rahmen als YB-Trainer.
Das 0:5 in Barcelona war der Anfang vom Ende. Die (befürchtete) Klatsche, die die YB-Bosse ins Grübeln gebracht hat. Und sie hat zur Erkenntnis geführt, dass eine Niederlage beim derzeit auch nicht gerade überragenden Erzfeind Basel hinterher wohl diejenige zu viel werden würde. Und dann hilft Rahmens Ex-Klub Winterthur dem YB-Coach mit dem Sieg gegen GC gewiss auch nicht. Denn dadurch sind die Berner wieder Tabellenletzter. Mit sechs Punkten aus neun Spielen. Eine Schmach, sich das mindestens zwei Wochen lang anschauen zu müssen!
Rahmen mit Gedanken anderswo
Rahmen wirkt an der Medienkonferenz nach dem 0:1 dann auch irgendwie abwesend. Die Präzision in den Antworten, die ihn sonst auszeichnet, geht ihm ab. Er scheint mit seinen Gedanken anderswo zu sein. Auch, als er der Frage nach der Sinnhaftigkeit der Aktionen von Leithammel Sandro Lauper ausweicht.
Der Mittelfeldspieler spielt zuerst im Strafraum Theater. Ref Cibelli fällt darauf herein, zeigt auf den Punkt. Doch VAR Fähndrich schreitet korrigierend ein. Und dann grätscht Lauper an der Mittellinie (!) Traoré auf Knöchelhöhe um. Cibelli zückt sofort Rot. Diesmal gibts keine VAR-Rettung für YB. Stattdessen kurz nach Pause das Basler Tor.
YB, zuvor besser und mit mehr Torchancen, versucht, sich aufzulehnen. Aber mit zu wenig Schwung. Der FCB bringt den Minisieg über die Distanz.
Und nun?
Rahmen spricht in der Kabine zum Team. Dann nochmals auf der Rückfahrt. Nicht aber am Montag, weil trainingsfrei ist. Aber vielleicht auch, weil Krisengespräche statt des üblichen Austausches anstehen. Zwischen dem Coach, Sportchef Steve von Bergen und dem VR-Delegierten Sport Christoph Spycher.
Die Voten von Spycher auf Blue deuten stark darauf hin, dass das Ende der Ära Rahmen bevorsteht. «Es wird sicherlich viele Gespräche geben. Man muss die Infos zusammentragen, die man braucht, und dann mit den betroffenen Leuten über die Sachen reden. Und am Ende die besten Entscheide für YB treffen.»
Im aktuellen Drei- bis Viertagesrhythmus habe man die Zeit für Standortbestimmungen der vergangenen Monate nicht gehabt. Da sei die Nati-Pause hilfreich. Spycher: «Jetzt haben wir mehr Zeit für eine tiefgründige Analyse.»
Wer könnte auf Rahmen folgen?
Und am Ende dieser Analyse ist alles möglich – mit einer klaren Tendenz. «Im Fussball kann immer alles passieren», fährt Spycher fort. «Wir sind gut beraten, uns Gedanken zu machen, was die richtigen Schlüsse sind und wo wir den Hebel ansetzen können.»
Sehr einfach: Beim Trainer ... und dann? Eine Toplösung wie Urs Fischer wird nicht realisierbar sein. Am wahrscheinlichsten ist, Stand heute, eine Interimslösung, die YB Zeit und Luft verschafft. Zoltan Kadar, der unterschätzte Assistenzcoach? Oder ein Meistertrainer, den man auf unbestimmte Zeit von der eigenen U21 transferiert? Joël Magnin. Nur eine Name scheint als Übungsleiter für Dienstag kaum mehr wahrscheinlich: Patrick Rahmen. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 03267.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 6. Oktober 2024, 21:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.10.2024  Zitat: Kommentar zu möglichem Trainerwechsel bei YB
Wenn der Glaube der Spieler in den Coach wegbricht
Der Mechanismus mit dem schwächsten Glied in der Kette scheint ein Automatismus zu sein. Aber es ist vor allem der irgendwann fehlende Glaube der Spieler in den Coach, der zum Ziehen der Notbremse führt, sagt Fussball-Reporter Alain Kunz. Auch im Fall YB.
Prima vista scheint der Mechanismus banal und billig: Kein Erfolg bedeutet Trainer weg. Und dann heisst es oft: Musste das sein, so früh? Keine Geduld? Den Weg des geringsten Widerstandes gehen?
Die Argumente für das Ziehen der Notbremse sind meistens dieselben: Man musste was machen. Man kann nicht die gesamte Mannschaft austauschen. Der Trainer ist das schwächste Glied in der Kette. Völlig logisch.
Doch in all diesen Diskussionen wird eines vergessen: Die Spieler müssen einem Coach glauben. Sie müssen das Gefühl haben, dass das, was der da vorne erzählt, ein valabler Weg zum Erfolg ist.
Stell dir vor, dein Chef sagt dir, du musst das und das machen. Die Folge davon sind missratene Deals. Knatsch in der Belegschaft. Und am Ende des Tages rote Zahlen und Entlassungen.
Würdest du sagen, dass dies der geeignete Chef sei? Sei er ein noch so lieber Kerl und hochanständiger Mensch?
Nein, natürlich nicht.
Genauso verhält es sich im Fall von Patrick Rahmen. 15 Spiele lang konnten sich die Spieler einen Matchplan des Baslers verinnerlichen. 10 Spiele führte das nicht zum Erfolg. Zehn! Eine für YB-Ansprüche ungeheure Zahl.
Die Spieler glauben ihrem Chef nicht mehr.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Rahmens Bosse auch zu diesem Schluss kommen werden, ist sehr gross. Und dann ist der Wechsel am Kopf des Teams praktisch unausweichlich. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 03247.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 6. Oktober 2024, 21:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.10.2024  Zitat: Basel schlägt ein erneut schwaches YB – die Berner bleiben Schlusslicht
Meister YB kassiert beim 0:1 in Basel die fünfte Niederlage und belegt nun den letzten Platz in der Super League.
Basel – Young Boys 1:0
Basel gewinnt das Prestigeduell gegen die Young Boys 1:0 und stürzt den Meister am Tabellenende weiter ins Elend.
Wenn Xherdan Shaqiri sich den Ball hinlegt, geht in Basel in der Regel ein erwartungsvolles Raunen durch die Zuschauerreihen. Auch in der 52. Minute des einstigen Spitzenkampfes zwischen dem FCB und den Young Boys. Und Shaqiris Flanke findet tatsächlich den Kopf von Adrian Barisic, der höher springt als der Berner Joël Monteiro und zum siegbringenden 1:0 einköpfelt.
Dass eine solche Aktion dieses Prestigeduell entscheidet, sagt einiges aus über den Zustand zweier Mannschaften aus, die den Tritt in dieser Super-League-Saison noch nicht gefunden haben. Hier die Basler, die zuvor aus den letzten drei Partien nur einen Punkt holten, da die Berner, die einzig bei Abstiegskandidat Winterthur einen Vollerfolg verbuchen konnten.
Entsprechend war es wenig überraschend keine Zelebrierung des schönen Fussballs, die den 28463 Zuschauerinnen und Zuschauern im St.-Jakob-Park vorgesetzt wurde, sondern war das Geschehen vielmehr geprägt von Vorsicht.
Die Young Boys, die unter der Woche beim FC Barcelona eine Lehrstunde in der Champions League erleben mussten, waren gerade in der Anfangsphase bemüht, offensiv in Erscheinung zu treten. Ugrinic traf beispielsweise nach einer Viertelstunde den Pfosten.
Allerdings wurde das Berner Unterfangen, in Basel einen aktiven Vortrag an den Tag zu legen, in der 40. Minute arg gebremst, als Sandro Lauper nach einer Grätsche gegen Benie Traoré zum zweiten Mal in seiner Karriere mit einer direkten Roten Karte vom Platz gestellt wurde.
In personeller Überzahl bekundete der FCB selten Mühe in der Spielkontrolle. Kevin Carlos, der von Yverdon verpflichtete Hoffnungsträger in der Offensive, verpasste nach einer Stunde mit einem Kopfball an die Latte das zweite Tor knapp. Mohamed Ali Camara, der Berner Abwehrchef, zwang Marwin Hitz im Basler Tor zehn Minuten vor dem Ende zu einer Parade. Joël Monteiro vertändelte in der Nachspielzeit einen Ball im Strafraum. Es sind Strohfeuer eines darbenden Meisters, der nicht den Eindruck erweckt, bald aus der Krise zu finden.
Basel - Young Boys 1:0 (0:0) 28'400 Zuschauer. - SR Cibelli. Tor: 52. Barisic (Shaqiri) 1:0. Basel: Hitz; Mendes, Barisic, Adjetey, Schmid (77. Cissé); Leroy, Avdullahu, Romário Baró (77. Xhaka); Shaqiri (72. Kade), Kevin Carlos (72. Fink), Traoré (63. Soticek). Young Boys: von Ballmoos; Blum (68. Athekame), Camara, Zoukrou, Hadjam; Niasse (85. Virginius), Lauper; Monteiro, Imeri (46. Elia), Ugrinic (68. Males); Ganvoula (75. Colley). Bemerkungen: 40. Rote Karte gegen Lauper (grobes Foul). Verwarnungen: 19. Niasse, 35. Leroy, 42. Ganvoula, 42. Avdullahu, 59. Ugrinic, 70. Hadjam, 78. Soticek, 93. Xhaka. https://www.watson.ch/sport/fussball/43 ... hlusslicht
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shalako
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Verfasst: Sonntag 6. Oktober 2024, 21:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.10.2024  Zitat: Young Boys nach FCB-Pleite im Elend! War es das für den YB-Coach?
Sowohl der FCB als auch die Young Boys brauchten einen Sieg. Am Ende gewann der FC Basel den Krisengipfel im Joggeli mit 1:0.
Die Szene des Spiels
Was waren das bitteschön für verrückte Minuten kurz vor der Pause. So überschlagen sich im Krisen-Duell zwischen dem FC Basel und den Young Boys zwischen der 36. und der 40. Minute die Ereignisse. Zunächst liess sich YB-Star Sandro Lauper im Strafraum fallen, worauf Schiri Luca Cibelli auf den Punkt zeigte.
Doch der VAR meldete sich richtigerweise, Cibelli nahm im Joggeli den Penalty zurück. Kurz nach diesem Berner VAR-Pech ging Lauper mit einem gestreckten Bein in den Zweikampf mit Bénie Traoré. Dieses Mal war der Fall für Cibelli klar. Er zückte direkt Rot und stellte den Berner vom Platz. Wahnsinn und ein ganz bitterer Nachmittag für Sandro Lauper. Am Ende siegte der FCB daheim gegen das Krisen-YB mit 1:0.
Die Schlüsselfigur(en)
Adrian Leon Barišić. Der Basler Innenverteidiger war es, der das 1:0 für Rotblau gegen die Young Boys schoss. Die Vorlage kam von FCB-Star Xherdan Shaqiri, der sehr viel Wille an diesem Sonntagnachmittag zeigte. Der Ex-Nati-Star, der im Sommer sensationell zurück an den Rhein wechselte, zeigte eine sehr viel bessere Leistung als zuletzt. Die Kurzfassung: Der FC Basel gewann auch dank den starken Leistungen von Barišić und Shaqiri.
Die bessere Mannschaft
Der FC Basel. Die Young Boys zeigten sich in der ersten Hälfte engagiert. Als die Berner jedoch den Penalty nicht zugesprochen bekamen und kurz darauf Lauper vom Platz flog, war YB wie ausgewechselt. Von diesen Nackenschlägen erholte sich der amtierende Meister nicht mehr, Rotblau drehte auf und siegte am Ende verdient.
Das Tribünen-Gezwitscher
Wie geht es jetzt mit YB-Trainer Patrick Rahmen weiter? Nach der Niederlage gegen den FC Basel steht der Basler am Abgrund. Nicht nur sind da die sackschwachen Leistungen in der Champions League seiner Berner, in der Liga steht der amtierende Meister nach neun gespielten Partien am Tabellenende.
Die Zahlen sind erschreckend. So gewann YB erst ein Spiel! Tatsache ist jetzt: Rahmen steht vor dem Aus. YB-Legende Guillaume Hoarau sagte vor dem FCB-Spiel bereits bei blue: «Leider glaube ich, dass das Spiel gegen den FCB über die Zukunft von Rahmen entscheidet.»
Das Tor
52’ I 1:0 I Barišić traf per Kopf! Shaqiri brachte den x-ten stehenden Ball zur Mitte und dieses Mal waren die Berner nicht auf dem Posten. https://www.20min.ch/story/fcb-yb-00-kr ... -103197952
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