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 Beitrag Verfasst: Dienstag 26. November 2024, 13:56 
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YB-Gegner Atalanta tritt aus dem Schatten der italienischen Topklubs

Mit dem Titel in der Europa League hat Atalanta Bergamo im Frühling für Aufsehen gesorgt. Der Klub aus Norditalien, kommender YB-Gegner in der Champions League, überzeugt mit Konstanz und Angriff.

Hört ein Fussballfan «Nerazzurri», dürfte dieser in den meisten Fällen an Inter Mailand denken. Es gibt aber auch die anderen, die «kleinen Nerazzurri». Sie stammen aus der etwa 50 Kilometer nordöstlich von Mailand gelegenen Alpenstadt Bergamo und vertreten auf dem Fussballfeld den Klub Atalanta Bergamasca Calcio.

Benannt wurde dieser nach Atalante, einer von Bären aufgezogenen Jägerin und Sportlerin aus der griechischen Mythologie. Diese forderte von einem Verehrer, der sie gerne heiraten wollte, sie in einem Wettlauf zu schlagen. Schaffte er das nicht, brachte sie den Verliebten kurzerhand um. Ein Schicksal, das der Geschichte nach viele ereilte.

Nicht ganz so gnadenlos, aber ebenso selbstbewusst trat Atalanta Bergamo in der letzten Europa-League-Kampagne auf. Das Team setzte sich in der K.o.-Phase nacheinander gegen Sporting Lissabon, Liverpool und Marseille durch und traf im Final auf die bis dahin noch unbesiegten Leverkusener. Dort machten die Italiener ganz nach Vorbild ihrer Wappenheldin kurzen Prozess und fügten den Deutschen beim 3:0 in Dublin die einzige Saisonniederlage zu. Da blieben auch Granit Xhaka die Worte weg. Der Schweizer sagte nach dem Spiel: «Kompliment an Atalanta. That's it.»

Bei Inter Versager, bei Atalanta Erfolgsbringer

Für Atalanta war es nach dem Cupsieg 1963 erst der zweite Titelgewinn der Klubgeschichte. Dies auf eine kurzfristige Laune der Natur zurückzuführen, wäre jedoch falsch. In der Meisterschaft war das Team in den letzten sieben Saisons fünfmal in den Top 5 und nie schlechter als auf Platz 8 klassiert. Passend bezeichnete die «Süddeutsche Zeitung» den Klub im Mai als «den grössten Kleinen in Italien».

Die Erfolgsserie hat viel mit Trainer Gian Piero Gasperini zu tun, der seit 2016 an der Seitenlinie der Bergamasken steht. Ausgerechnet er, der 2011 bei den grossen Nerazzurri krachend gescheitert war. Fünf Spiele durfte Gasperini bei Inter Mailand nur coachen, ehe er im September, 46 Tage nach dem ersten Pflichtspiel, schon wieder freigestellt wurde.

Nach diesem kurzen Intermezzo schaffte Gasperini in Palermo sogar das Kunststück, innerhalb von fünf Wochen zweimal von seiner Aufgabe entbunden zu werden. Weil sein Nachfolger nicht einschlug, holte der Verein Gasperini zurück, um ihn kurz darauf ein zweites Mal rauszuwerfen. Für Gasperini folgte ein Engagement in Genua, ehe er in Bergamo bei den kleinen Nerazzurri landete und doch noch sein Glück fand.

Angriffsfussball als Markenzeichen

Gasperini wird oft als «System-Trainer» bezeichnet. Also einer, der an einer Gesamtstrategie festhält, statt sich auf die individuellen Stärken und Schwächen seiner Spieler zu fokussieren. Kritiker sagen, dass eine Mannschaft dadurch leichter auszurechnen sei und es dem Trainer selbst viel schwerer falle, spontan in das Spielgeschehen einzugreifen.

Tatsächlich lässt Gasperini seine Mannschaft seit jeher in einem offensiv ausgerichteten 3-4-3 spielen. Der konstante Erfolg, der dem Verein mitunter wertvolle Einnahmen aus dem Europacup einbrachte, gibt ihm jedoch recht. Ein Patentrezept gegen Atalanta wurde noch nicht gefunden.

Der Angriffsfussball des mittlerweile 66-jährigen Gasperini ist effektiv und spektakulär. Auch in dieser Saison stellt Atalanta mit 34 Toren die bisher beste Offensive der Liga. Umgekehrt hat die Mannschaft den Ruf, defensiv nicht immer sattelfest zu sein, was sich auch in den 16 Gegentoren widerspiegelt. Anders sieht es in der Champions League aus, in der Atalanta einer von nur zwei Klubs ist, der nach vier Runden noch kein Gegentor kassiert hat. Der andere ist... Inter Mailand.

Neues Selbstverständnis in Bergamo

Die kleinen Nerazzurri sind mit ihren Erfolgen schrittweise aus dem Schatten der italienischen Vorzeigevereine getreten. Das Manko Atalantas, die lange fehlenden Titel, wurde mit dem Triumph in der Europa League ausgemerzt. In Bergamo herrscht ein neues Selbstverständnis, das auch auf die Spieler ausstrahlt. So überraschte es nicht mehr, als im August mit Mateo Retegui einer der begehrtesten Stürmer der Serie A und Hoffnungsträger im italienischen Nationalteam nach Bergamo wechselte. Es ist das Resultat der kontinuierlichen Entwicklung hin zu einem Topklub, für den womöglich auch die unbarmherzige Atalante gern gespielt hätte.

Diese musste sich übrigens doch noch dem Schicksal fügen und trotz Schwur der ewigen Jungfräulichkeit einen Mann heiraten. Ein listiger Bewerber, der zuvor die Liebesgöttin Aphrodite um Hilfe gebeten hatte, liess beim Wettlauf mit Atalante drei goldene Äpfel fallen. Weil sie diese aufhob, konnte er das Rennen gewinnen.

List und vielleicht auch etwas göttliche Hilfe werden die Young Boys ebenfalls benötigen, wenn sie am Dienstag auf Atalanta Bergamo treffen.


https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 61642.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 26. November 2024, 16:33 
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Atalanta Bergamo kommt mit göttlichem Selbstvertrauen nach Bern

Die YB-Chance? Dass man keine Chance hat

Atalanta Bergamo schiesst derzeit alles kurz und klein, hat die letzten sechs Spiele gewonnen. Und YB kommt immer noch nicht richtig vom Fleck. Warum sollte sich das ausgerechnet in der Champions League ändern?

Das 1:1 in Luzern war sicher nicht schlecht. Aber die zumindest in den Köpfen der Spieler mit den drei Siegen unter Joël Magnin begonnenen fiktiven Serien endeten, bevor sie gestartet waren. Denn es folgte nie ein zweiter Erfolg. So steckt man halt immer noch weit unter dem Strich. Kein Wunder, wenn man sieht, dass YB mit 24 kassierten Toren die viertschlechteste Abwehr der Super League hat.

Und in der Champions League schaut man in Sachen Statistik sowieso lieber gleich weg: Ein einziges Tor geschossen. Elf erhalten, was auch in dieser Liga der viertschlechteste Wert ist, hier sogar von 36 Teams. Null Punkte. Drittletzter. Von 36 Teams.

Atalanta ist derzeit unschlagbar

Und nun kommt diejenige Mannschaft, die als einzige neben Yann Sommers Inter Mailand noch kein einziges Tor kassiert hat. Und in der Serie A Sieg und Sieg reiht. Zuletzt gabs ein 3:1 in Parma. Es war der sechste Sieg in Folge. Besonders beeindruckend: der 3:0-Erfolg bei Leader Napoli Anfang Monat. Die Bergamasken sind wettbewerbsübergreifend seit dem 25. September ungeschlagen. Am Tag zuvor verloren sie 2:3 gegen Como. Seither gabs in elf Spielen neun Siege und zwei Remis. Das Selbstvertrauen der Atalanta-Kicker ist derzeit … göttlich, wie der Übername des Klubs. Man sagt ihm: Die Göttin.

YB-Trainer Joël Magnin beeindruckt das nicht gross: «Wir sind auch in einer positiven Phase. Ausser in Lugano haben wir in der Meisterschaft kein Spiel verloren. Das ist positiv. Und das müssen wir mitnehmen. Und nicht, was der Gegner gemacht hat oder macht, denn das können wir nicht beeinflussen. Klar ist es ein Top-Gegner. Aber wir hoffen schwer, ihn ärgern zu können.»

«Und wenn es nur ein Punkt wird, ist das auch okay»

Dass man mithalten könne, haben man gegen Inter Mailand gezeigt, sagt der Coach. «Wir wollen so oder so jedes Spiel gewinnen, egal ob in der Schweiz oder in der Champions League. Die Gegner sind da von anderer Qualität, klar, weshalb wir uns ein bisschen anders vorbereiten.» Was bleibt: «Wir müssen mutig sein. Und effizient. Da haben wir mit Atalanta und deren Konsequenz vor dem Tor ein gutes Beispiel.» Doch das erste Ziel sei ein anderes: «Wir wollen das 1:0 schiessen und damit Atalanta das erste Gegentor in der Champions League einschenken.» Am Ende wolle man unbedingt drei Punkte. «Aber wenn es nur einer wird, ist das auch okay», so der Neuenburger.

Das Riesenspektakel von 2021

Schon 2021 war YB an der Aufgabe gescheitert, Atalanta zu Hause zu schlagen, um europäisch zu überwintern. Immerhin wars damals ein Riesenspektakel! 1:2 lagen die Berner hinten, als die YB-Viertelstunde begann. Vincent Sierro und Silvan Hefti schossen Gelbschwarz während dieser in Führung. Das Wankdorf-Stadion bebte! Zu diesem Zeitpunkt lag das Team von David Wagner sogar vor Atalanta auf Platz drei. Doch Luis Muriel zerstörte die YB-Träume mit dem ganz späten Ausgleich. Am Ende schied YB als Gruppenvierter aus.

YB-Goalie David von Ballmoos erinnert sich genau an die Spiele von 2021 – und hat festgestellt, dass sich nicht viel geändert hat: «Atalanta spielt immer noch Mann gegen Mann, fast über das ganze Feld. Verbunden mit einem hohen Pressing, auch fast über das ganze Feld.» Manndeckung? Tönt fast ein bisschen altertümlich. Ist es aber nicht, und es wird für YB sehr viel Laufarbeit bedeuten. «Das wird sehr intensiv werden, logisch», sagt der YB-Keeper. Aber so werde sich auch die eine oder andere Möglichkeit ergeben, die es zu nutzen gelte.

Magnin, der gnadenlose Rotierer

Zu erwarten ist, dass Magnin wieder heftig rotieren wird. Das hat er schon gegen Inter Mailand und Schachtar Donezk getan. Kompromisslos. Konsequent. «Gewisse wichtige Spieler lasse ich aber stehen. Das wird auch gegen Atalanta der Fall sein. Es braucht eine Achse. Daneben werde ich schon ein paar Änderungen vornehmen, um Frische reinzubringen.»

Nicht aber auf der Goalieposition. Im Tor wird, wie in Luzern, von Ballmoos stehen. Womit in der Champions League ein Muster absehbar ist, denn da haben sich von Ballmoos und Marvin Keller munter abgewechselt. Das sei nicht zwingend weiterhin so, sagt Magnin. Er entscheide Spiel für Spiel. «Aber es ist wichtig, dass Davü am Dienstag im Tor steht. Denn er ist die Nummer eins. Das ist so abgemacht.» Und Keller? «Er wird bis Ende Jahr vielleicht noch ein Spiel erhalten.» Das könne in der Meisterschaft oder in der Champions League sein.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 53314.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 26. November 2024, 16:35 
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YB-Gegner Bergamo

Atalanta tritt aus dem Schatten der italienischen Topklubs

Der amtierende Europa-League-Sieger und kommende YB-Gegner in der Champions League überzeugt mit Konstanz und Angriff.

Hört ein Fussballfan «Nerazzurri», dürfte dieser in den meisten Fällen an Inter Mailand denken. Es gibt aber auch die anderen, die «kleinen Nerazzurri». Sie stammen aus dem etwa 50 Kilometer nordöstlich von Mailand gelegenen Bergamo und vertreten den Klub Atalanta Bergamasca Calcio.

In der letzten Saison feierte Atalanta seinen bisher grössten Erfolg. In der Europa League setzte sich das Team gegen Sporting Lissabon, Liverpool und Marseille durch. Beim 3:0 im Final in Dublin fügten die Italiener dem deutschen Meister Leverkusen die einzige Saisonniederlage zu.

Bei Inter Versager, bei Atalanta Erfolgsbringer

Für Atalanta war es nach dem Cupsieg 1963 erst der 2. Titelgewinn der Klubgeschichte. Dieser hatte sich jedoch abgezeichnet. In der Meisterschaft war das Team in den letzten 7 Saisons 5 Mal in den Top 5 und nie schlechter als auf Platz 8 klassiert.

Die Erfolgsserie hat viel mit Trainer Gian Piero Gasperini zu tun, der seit 2016 an der Seitenlinie der Bergamasken steht. Ausgerechnet er, der 2011 bei den grossen «Nerazzurri» krachend gescheitert war. 5 Spiele durfte Gasperini bei Inter Mailand nur coachen, ehe er 46 Tage nach dem 1. Pflichtspiel schon wieder freigestellt wurde.

Angriffsfussball als Markenzeichen

Gasperini lässt seine Mannschaft seit jeher in einem offensiv ausgerichteten 3-4-3 spielen, lässt aggressive Manndeckung über das gesamte Feld praktizieren. Der konstante Erfolg gibt ihm recht. Der Angriffsfussball des 66-Jährigen ist effektiv und spektakulär. Auch in dieser Saison stellt Atalanta mit 34 Toren die bisher beste Offensive der Serie A, liegt auf Tabellenplatz 2.

Umgekehrt hat die Mannschaft den Ruf, defensiv nicht immer sattelfest zu sein, was sich auch in 16 Gegentoren widerspiegelt. In der Champions League ist Atalanta nach vier Runden und vor dem Duell mit den Young Boys am Dienstag allerdings noch ohne Gegentor.

Neues Selbstverständnis in Bergamo

Die «kleinen Nerazzurri» sind mit ihren Erfolgen schrittweise aus dem Schatten der italienischen Vorzeigevereine getreten. Das neue Selbstverständnis in Bergamo strahlt auch auf die Spieler aus. So überraschte es nicht, als im August mit Mateo Retegui (mit 12 Toren aktuell Topskorer in der Serie A) einer der begehrtesten Stürmer der Serie A nach Bergamo wechselte. Es ist das Resultat der kontinuierlichen Entwicklung hin zu einem Topklub.


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... n-topklubs

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 26. November 2024, 16:38 
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YB – Atalanta-Coach Gasparini: «Kein Platz für Ausreden!»

Zum zweiten Mal nach 2021 gastiert Atalanta Bergamo im Wankdorf. Trainer Gian Piero Gasparini erwartet gegen YB ein schwieriges Spiel.

Das Wichtigste in Kürze

- Atalanta Bergamo trifft heute Abend im Wankdorf auf YB.
- Coach Gian Piero Gasparini erinnert sich an das turbulente Duell vor drei Jahren.

Vieles hat sich geändert, seit Atalanta Bergamo letztmals im Wankdorf gastierte. Und das, obwohl nur drei Jahre vergangen sind.

So ist der Modus der Champions League nicht mehr derselbe. Es wird nicht mehr in Gruppen gespielt, sondern in einer ganzen Liga. Neu gibt es acht statt sechs Spiele.

Auch bei den beiden Teams hat sich personell viel getan. Bei YB vor allem auf der Trainerbank. 2021 stand noch David Wagner an der Seitenlinie. Auf ihn folgten Matteo Vanetta, Raphael Wicky, Joël Magnin, Patrick Rahmen und wieder Joël Magnin.

Ganz anders Atalanta, das seit über acht Jahren von Gian Piero Gasparini trainiert wird. Er erinnert sich an das letzte Duell gegen YB im Wankdorf: «Es war ein Spiel, das wir hätten gewinnen können. Am Ende hat uns Muriel mit einem Freistoss gerettet – ein unvergesslicher Moment.»

«Kein Platz für Ausreden»

«Ich freue mich auf ein schwieriges Spiel, nachdem was ich von ihnen gegen Inter gesehen habe.» YB habe auf Augenhöhe gespielt und verhindert, dass die Nerazzurri ihr gewohntes Spiel aufziehen konnten.

Auch auf den ungewohnten Untergrund kommt Gasparini zu sprechen. «Wir müssen uns schnell daran gewöhnen, es gibt keinen Platz für Ausreden.»


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-at ... n-66868408

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 27. November 2024, 00:27 
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Champions-League-Minusrekord für die Berner

Atalanta-Star führt YB im Wankdorf vor

YB ist gegen Atalanta chancenlos. Die Berner verlieren auch das fünfte Champions-League-Spiel und fallen auf den letzten Tabellenplatz zurück. Beim Gegner aus der Serie A überragt ein Belgier mit fünf Torbeteiligungen.

Das Spiel

Eine knappe halbe Stunde ist die YB-Welt in Ordnung, dann kommen die Berner so richtig unter die Räder. Innert gut zehn Minuten ziehen die Bergamasken von 1:1 auf 1:4 davon. Auch nach der Pause haben die Young Boys keinen Zugriff, sie fangen sich noch weitere Gegentreffer. Am Ende steht es 1:6. Die Berner am Boden.

Mann des Spiels im Wankdorf: Charles De Ketelaere. Dem Belgier gelingen zwei Tore und drei Assists. Auch Mateo Retegui, der im fünften Champions-League-Spiel seiner Karriere erstmals überhaupt trifft, glänzt mit einem Doppelpack.

Die Young Boys haben den flinken Norditalienern so gut wie nichts entgegenzusetzen, sind fast immer einen Schritt zu spät. Der Schweizer Meister bekommt vom Europa-League-Sieger eine Lektion erteilt.

Atalanta steht mit elf Punkten aus fünf Spielen auf Platz vier der Champions League. Das Weiterkommen ist gesichert. Und auch im Rennen um die direkte Achtelfinal-Qualifikation (Top 8 ) sieht es gut aus.

YB liegt punktelos auf dem 36. und damit letzten Platz. Nun brauchen die Berner in den verbleibenden drei Partien gegen Stuttgart, Celtic Glasgow und Roter Stern Belgrad drei Siege, um noch Chancen auf die Playoffs zu haben.

Die Tore

9. Minute, Mateo Retegui, 0:1. Der italienische Nationalspieler wird halbrechts steil geschickt und läuft frei auf das YB-Tor zu. Er hat keine Probleme, die Kugel in der unteren linken Ecke zu versorgen.

11. Minute, Silvere Ganvoula, 1:1. Nach einer Ugrinic-Ecke von links steigt der Kongolese am höchsten und köpfelt ein. Goalie Marco Carnesecchi ist noch dran, ist aber machtlos.

29. Minute, Charles De Ketelaere, 1:2. Odilon Koussounou leitet eine flache Ecke mit der Hacke weiter ins Zentrum. Dort kommt der Belgier an den Ball und schiesst zentral aufs Tor. Von Ballmoos lässt den Ball durchrutschen – haltbar.

32. Minute, Sead Kolasinac, 1:3. Der Torschütze spielt Retegui an der Mittellinie an und sprintet direkt los. Dieser lässt auf De Ketelaere tropfen, von dem Kolasinac den Ball durch einen mustergültigen Steilpass zurückbekommt und eiskalt einschiebt.

39. Minute, Mateo Retegui, 1:4. De Ketelaere flankt in den Strafraum, wo der Italiener den Ball gekonnt mit der Sohle an Lauper vorbei legt und ihn trocken in die Maschen haut.

56. Minute, Charles De Ketelaere, 1:5. Der Überflieger des Abends zieht von der Strafraumgrenze ab und hat Glück, dass Mohamed Camara unhaltbar abfälscht.

91. Minute, Lazar Samardzic, 1:6. Der Serbe zieht von rechts in den Strafraum, tunnelt Cheikh Niasse und trifft ansatzlos flach in die kurze Ecke.

Der Beste

Wer, wenn nicht Charles De Ketelaere? Der Belgier nimmt YB fast im Alleingang auseinander. Drei Assists und zwei Tore sprechen eine klare Sprache.

Der Schlechteste

Sandro Lauper. Ist in der Innenverteidigung hilflos überfordert mit Mateo Retegui und Konsorte. Ein mieser Abend und das ist noch lieb formuliert.

Das gab zu reden

Weil in den Schlusssekunden noch das 1:6 fällt, ist das Resultat in diesem Spiel neuer Champions-League-Minusrekord für die Berner. Sechs Tore hatten sie noch nie kassiert. Eine Niederlage mit fünf Toren Differenz hingegen schon, auch in dieser unseligen Saison, am 1. Oktober beim 0:5 in Barcelona.

Die Schiedsrichter

Der litauische Ref Manfredas Lukjancukas hat in diesem einseitigen Spiel keinen schwierigen Job. Ebenso der arbeitslose VAR Dennis Higler aus Holland.

Die Zuschauer

Es gab am Vortag noch ein paar hundert Tickets. Doch die wurden an die Frau und den Mann gebracht. Ob diese Last-Second-Kunden das bereut haben, diese Tickets gekauft zu haben? So oder so: Das Wankdorf-Stadion ist mit 31'500 wieder ausverkauft. Die Hardcore-Fans feiern das Team wie nach einem Sieg. Ist zwar schön und herzig, aber allmählich schwierig zu begreifen.

So gehts weiter

YB trifft am nächsten Champions-League-Spieltag auswärts auf Stuttgart (11. Dezember). Atalanta empfängt einen Tag zuvor Real Madrid. In der Super League spielt YB am Sonntag gegen St. Gallen (16.30 Uhr).


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 54050.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 27. November 2024, 00:29 
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Atalanta eine Nummer zu gross

Kaum Ideen und noch weniger Chancen – die Young Boys gehen unter

YB verliert auch das fünfte Spiel der Ligaphase. Beim 1:6 gegen Atalanta Bergamo gelingt den Bernern immerhin etwas, was noch keiner geschafft hat.

Fünf Minuten vor der Pause spielt sich mal wieder eine dieser Szenen ab, von denen es am Dienstagabend so viele gibt im Wankdorf: Der Ball erreicht Mateo Retegui im Berner Strafraum. Dann genügen dem Stürmer von Atalanta Bergamo zwei Kontakte, um seine fussballerische Beschaffenheit vorzutragen. Mit dem ersten gibt er dem Ball die Richtung vor, mit dem zweiten erzielt er das vierte Tor für die Italiener. Zwischen den YB-Innenverteidigern Sandro Lauper und Mohamed Ali Camara hat Retegui für diese Bewegungen keinen Platz. Aber diesen nutzt er. Wie so oft in dieser Saison: Mit zwölf Treffern in dreizehn Spielen führt er die Torschützenliste der Serie A an.

Der Name Atalanta Bergamo mag verglichen mit anderen Grössen fast lautlos durch Fussballeuropa hallen. Aber seit Trainer Gian Piero Gasperini das Team 2016 übernommen hat, gehören die Bergamasken selbst zu diesen Grössen. Im Sommer haben sie die Europa League gewonnen; aktuell stehen sie in der heimischen Liga nach sieben Siegen in Folge auf Platz 2; und sie sind mit acht Punkten aus vier Champions-League-Spielen nach Bern gereist, kein einziges Mal ist Goalie Marco Carnesecchi dabei bezwungen worden.

Zumindest diese Makellosigkeit haben die Young Boys zum Einsturz gebracht. Aber sie verlieren gegen Atalanta 1:6. Es ist die fünfte Niederlage im fünften Champions-League-Spiel. Viele Geister müssten die Berner erhören, wenn YB auch nach den acht Spielen der Ligaphase dabei sein soll.

Ganvoulas erstes Champions-League-Tor

Interimstrainer Joël Magnin baut seine Startformation im Vergleich zum 1:1 in Luzern auf vier Positionen um. Cheikh Niasse, Ebrima Colley, Joël Monteiro und Silvere Ganvoula sind neu dabei.

Ganvoula ist es, der als erster Spieler der neu geschaffenen Königsklasse gegen Atalanta ein Tor erzielt: In der elften Minute trifft er zum ersten Mal in der Champions League. Per Kopf nach einem Eckball von Filip Ugrinic, der ein paar Stunden vor der Partie als bester Super-League-Spieler 2024 nominiert worden ist, zusammen mit Dereck Kutesa von Servette und Renato Steffen vom FC Lugano.

Um gegen Atalanta mehr auszurichten als die Vorarbeit zu diesem Tor, dafür reichen Ugrinics Qualitäten an diesem Abend nicht. Vielmehr ist das Berner Tor die einzige Aktion, die als Torchance durchgeht. Ansonsten klopft Atalanta die Berner Abwehr so gründlich ab, dass alle Hohlstellen zutage treten.

In der achten Minuten gehen die Italiener in Führung: Monteiro spielt den Ball zum Gegner, er kommt zu Charles De Ketelaere, der ihn mit einer einzigen Berührung in die Tiefe schickt. Und dort erzielt Retegui seinen ersten Treffer des Abends, auch für ihn ist es die Premiere in der Champions League.

Höchste Niederlage für YB

Nach einer halben Stunde geht Atalanta durch De Ketelaere in Führung. Mit einem Abschluss aus rund elf Metern, der YB-Goalie David von Ballmoos unter dem Oberkörper durchrutscht. Es läuft die stärkste Phase der Bergamasken, die vier Minuten später ein Tor erzielen, dem Rares innewohnt: Nach Jaouen Hadjams Ballverlust zieht Sead Kolašinac los und erzielt alleine vor von Ballmoos das 3:1. Kolašinac ist nicht Stürmer, Flügel, Mittelfeldspieler. Er ist Innenverteidiger.

Wie oft, und damit zur Rarität dieses Tores, laufen Innenverteidiger alleine auf Torhüter zu? Seltener jedenfalls, als es Mittelfeldspieler ungestört durch den Strafraum schaffen: So erzielt De Ketelaere kurz nach der Pause das 5:1. Den Schlusspunkt, das 6:1, setzt Lazar Samardžić in der 91. Minute.

Das Resultat bedeutet die höchste Berner Niederlage in der Champions League. Zusammen mit dem 0:5 gegen Barcelona, 56 Tage vor dem Spiel gegen Atalanta kassiert.


https://www.bernerzeitung.ch/fussball-c ... 9248139502

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YB kommt gegen Atalanta Bergamo unter die Räder

Auch im fünften Anlauf bleibt YB in der Champions League ohne Punkte. Die Berner unterliegen Atalanta Bergamo im Wankdorf deutlich mit 1:6.

Das Wichtigste in Kürze

- YB verliert in der Königsklasse gegen Atalanta gleich mit 1:6.
- Bergamo-Star Charles De Ketelaere überragt mit zwei Toren und drei Assists.
- Weiter geht es für die Young Boys am Sonntag (16.30 Uhr) gegen St.Gallen.

Die Partie beginnt für die Young Boys denkbar schlecht. Schon nach neun Minuten enteilt Atalanta-Stürmer Retegui und bringt die Gäste eiskalt in Führung.

Die Hausherren können jedoch umgehend reagieren. Nach einem Eckball ist es Ganvoula, welcher wuchtig zum 1:1 einköpft.

Nur: Der Ausgleich gibt den Bernern keinen Aufwind – im Gegenteil. Ab Minute 20 spielt nur noch Bergamo. Mittelfeldspieler De Ketelaere zieht in der Folge eine regelrechte Show ab.

Zunächst bringt der Belgier sein Team mit 2:1 in Führung. YB-Keeper David von Ballmoos sieht dabei nicht gut aus. Und noch vor der Pause bereitet der 23-Jährige die nächsten beiden Atalanta-Tore durch Kolasinac und Retegui vor.

Nach dem Seitenwechsel geht die Misère von YB munter weiter. In Minute 53 erhöhen die Bergamasken auf 5:1. Torschütze? Natürlich, Charles De Ketelaere. Er zerlegt Gelbschwarz am Dienstagabend im Alleingang.

In der Schlussphase tut das Heimteam gut daran, den Schaden in Grenzen zu halten. Und das gelingt nur bedingt. In der Nachspielzeit besorgt Samardzic den 6:1-Endstand.

Der Schweizer Meister kommt gegen Atalanta unter die Räder. Sechs Gegentore haben die Young Boys im Wankdorf erst einmal kassiert: im Dezember 2005 gegen Basel (1:6).

YB weiterhin ohne Punkte

Somit steht YB auch nach fünf Spielen in der Champions League ohne einen einzigen Punkt da. Die nächste Chance bietet sich dem Team am 11. Dezember beim Auswärtsspiel in Stuttgart.

Weiter geht es für die Young Boys am Sonntag (16.30 Uhr) in der Liga gegen St.Gallen.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ko ... r-66869039

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1:6-Pleite am 5. CL-Spieltag

Atalanta für YB mehrere Nummern zu gross

- YB verliert in der Champions League auch das 5. Spiel, gegen Atalanta Bergamo setzt es zuhause ein 1:6 ab.
- Die Italiener sorgen mit 3 Toren zwischen der 28. und 39. Minute früh für klare Verhältnisse.
- Mann des Spiels bei Bergamo ist Charles De Ketelaere mit 2 Toren und 3 Vorlagen.
- Hier geht's zu den weiteren Spielen vom Mittwoch-Abend.

Die Young Boys warten auch nach dem 5. Spieltag der Champions League auf die ersten Punkte. Gegen Atalanta Bergamo blieb der Schweizer Meister chancenlos. Die Italiener bewiesen im Wankdorf eindrücklich ihre offensive Klasse und ihre herausragende Form. Das Team von Trainer Gian Piero feierte wettbewerbsübergreifend den 8. Sieg in Folge und ist nun seit 12 Spielen ungeschlagen.

Atalanta sorgt früh für Entscheidung

Ihre Qualitäten zeigten die Bergamasken besonders eindrücklich zwischen der 28. und 39. Minute, als sie dem Team von Trainer Joël Magnin mit 3 Treffern früh alle Hoffnungen nahmen:

- 28. Minute: Nach einem Eckball kommt Charles De Ketelaere im Strafraum an den Ball. Aus der Drehung schliesst er flach ab und erwischt den sehr unglücklich agierenden David von Ballmoos im YB-Tor.
- 32. Minute: Bei einem Konter schickt De Ketelaere Sead Kolasinac auf die Reise. Dieser lässt Von Ballmoos keine Chance.
- 39. Minute: Dieses Mal flankt De Ketelaere von links in den Strafraum. Topskorer Mateo Retegui behauptet den Ball gekonnt und trifft zum 4:1 – die Entscheidung.

YB mit schneller Antwort nach 0:1

Angefangen hatte die Partie aus Sicht der Berner durchaus vielversprechend. Die Gastgeber starteten engagiert und begegneten den favorisierten Italienern in den ersten Minuten auf Augenhöhe. In der 9. Minute liess sich YB aber ein erstes Mal sehr leicht ausspielen. Nach perfektem Pass von De Ketelaere zog Retegui alleine los und vollstreckte souverän zum 1:0.

Die Young Boys liessen sich durch den Gegentreffer zunächst aber nicht aus dem Konzept bringen. Nur 2 Minuten später stieg Silvère Ganvoula nach einem Eckball am höchsten. Bei seinem Kopfball war Bergamo-Keeper Marco Carnesecchi zwar noch dran, Atalantas 1. Gegentreffer in der Champions League konnte er aber nicht verhindern.

De Ketelaere nicht zu stoppen

In der Folge schlichen sich bei YB immer wieder Ungenauigkeiten ein. Das nutzte Bergamo bis zur Pause zur 4:1-Führung. In der 2. Halbzeit ging es für das Heimteam nur noch um Schadensbegrenzung. Besonders gegen De Ketelaere war an diesem Abend aber nichts zu machen. Der Belgier krönte seinen Auftritt in der 56. Minute mit seinem 2. Treffer zum 5:1. Bei den anderen 3 Toren hatte er jeweils die Vorlage geleistet. Für den Schlusspunkt war der eingewechselte Lazar Samardzic besorgt (90.).

So geht's weiter

Für YB steht am Wochenende wieder die Super League auf dem Programm. Am Sonntag ist der FC St. Gallen zu Gast im Wankdorf. Der nächste Auftritt in der Champions League findet am 11. Dezember auswärts beim VfB Stuttgart statt.


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... n-zu-gross

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Nächstes Champions-League-Debakel: YB zuhause von Atalanta vorgeführt

Fünftes Spiel, fünfte Niederlage: YB sieht in der Champions League weiterhin kein Land. Im Heimspiel gegen Atalanta Bergamo gehen die Berner sogar 1:6 unter.

In der 11. Minute schafften die Young Boys das, was international gegen Atalanta schon lange keiner Mannschaft mehr gelungen war: Sie erzielten ein Tor. Nach einem Eckball kam Silvère Ganvoula mit dem Kopf an den Ball, der in hohem Bogen ins Netz segelte. In den vier Runden zuvor war dies Stuttgart, Celtic Glasgow, Schachtar Donezk und Arsenal nicht gelungen. Auch Leverkusen war im Mai im Final der Europa League ohne Torerfolg geblieben.

Das Problem an diesem aus Berner Sicht erfreulichen Umstand: Atalanta hatte zwei Minuten zuvor bereits getroffen. Und noch bitterer: Es sollte der einzige Höhepunkt für das Heimteam bleiben. Stattdessen bekam YB die geballte Offensivkraft der Bergamasken zu spüren und lag zur Pause bereits 1:4 zurück.

Immer wieder De Ketelaere

Zweimal traf Mateo Retegui, den man wegen seiner zwölf Tore in der Serie A auf dem Blatt haben musste. Aber auch sein Sturmpartner Charles De Ketelaere wird der überforderten YB-Abwehr in schlechter Erinnerung bleiben. Der 23-jährige Belgier war an fünf Toren beteiligt, erzielte zwei selbst und bereitete drei weitere vor.

Mit seinen Steilpässen überrumpelte er zweimal das Innenverteidiger-Duo Mohamed Ali Camara und Sandro Lauper. Seine Flanke zum vierten Treffer war nicht besonders präzise, aber da Lauper Retegui in der Mitte nicht bedrängen konnte, führte die Aktion dennoch zu einem weiteren Treffer für die Gäste.

Es war bezeichnend für den ganzen Abend, an dem Atalanta, bei dem Europa-League-Held Ademola Lookman nur auf der Bank sass, den Bernern klar die Grenzen aufzeigte. Diese hatten sich nach dem Trainerwechsel von Patrick Rahmen zu Joël Magnin und den zuletzt besseren Leistungen mehr ausgerechnet. Zumal einen Monat zuvor mit Inter Mailand eine andere italienische Spitzenmannschaft im Wankdorf deutlich mehr Mühe hatte und erst kurz vor dem Schlusspfiff den 1:0-Siegtreffer erzielte.

Noch ein Heimspiel

Auch Atalanta Bergamo hatte bei seinem ersten Gastspiel in Bern vor drei Jahren, ebenfalls in der Champions League, mehr zu kämpfen. In einem spektakulären Spiel kamen die Norditaliener damals durch ein spätes Tor zum 3:3 und nahmen einen Punkt mit nach Hause.

Diesmal dominierten sie und liessen nie die Frage aufkommen, ob YB noch einmal ins Spiel zurückfinden würde. Stattdessen endete die Partie für die Berner im Debakel. Das 1:6 gegen Atalanta war nach dem 0:3 gegen Aston Villa und dem 0:5 gegen Barcelona die nächste bittere Pille in der Königsklasse. In insgesamt fünf Spielen kassierte YB 17 Gegentore, also mehr als drei pro Spiel.

In der Liga-Phase der Champions League spielt YB nur noch einmal vor eigenem Publikum. Zum Abschluss der Kampagne empfangen die Berner am 29. Januar Roter Stern Belgrad. Dazwischen spielen sie auswärts in Stuttgart (11. Dezember), wo es ein Wiedersehen mit Fabian Rieder gibt, und in Glasgow (22. Januar) gegen Celtic.


Young Boys - Atalanta Bergamo 1:6 (1:4)
31'500 Zuschauer. - SR Lukjancukas.
Tore: 9. Retegui 0:1. 11. Ganvoula 1:1. 28. De Ketelaere 1:2. 31. Kolasinac 1:3. 39. Retegui 1:4. 56. De Ketelaere 1:5. 90. Samardzic 1:6.
Young Boys: von Ballmoos; Blum, Camara, Lauper, Hadjam (78. Athekame); Ugrinic, Niasse, Lakomy (46. Males); Colley (46. Virginius), Ganvoula (60. Itten), Monteiro (67. Elia).
Atalanta Bergamo: Carnesecchi; Kossounou, Hien (80. Godfrey), Kolasinac (75. Tolói); Cuadrado, de Roon, Mario Pasalic, Ruggeri; De Ketelaere (75. Palestra), Brescianini (63. Samardzic); Retegui (63. Zaniolo).
Verwarnungen: 44. Colley, 45. Brescianini, 73. Elia.


https://www.watson.ch/sport/fussball/62 ... orgefuehrt

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Zitat:
YB-Debakel in der Champions League: Atalanta schiesst Berner ab

Die Berner Young Boys gehen gegen Atalanta komplett unter und rutschen nach einem 1:6 ans Tabellenende der Königsklasse.

Die Szene des Spiels

Nach einem Atalanta-Eckball in der 28. Minute fiel der wegweisende Treffer der Partie. Odilon Kossounou leitete den Ball per Hacke an Charles De Ketelaere weiter. Der Belgier schoss aus der Drehung direkt aufs Tor und profitierte dabei von einem Patzer von YB-Goalie David Von Ballmoos, der den Ball unglücklich durch die Hände flutschen liess zum 2:1 für die Italiener. Am Ende heisst es 1:6 aus Sicht von YB, das nun auf Rang 36 das Tabellenschlusslicht der Champions League ist.

Die Schlüsselfigur

Beim Achtelfinal-Aus Italiens gegen die Schweiz an der EM hatte Mateo Retegui nur einen Teileinsatz. Gegen YB bewies der Stürmer seine Formstärke und steuerte zwei Tore zum Sieg von Atalanta bei. Pflichtspielübergreifend hat Retegui nun schon 14 Treffer in 19 Partien erzielt.

Die bessere Mannschaft

Atalanta zeigte speziell in der ersten Halbzeit seine grosse Qualität und liess keinen Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. Für ein durchschnittliches YB waren die Italiener schlicht zwei-drei Klassen zu gut.

Das Tribünengezwitscher

Mit Berat Djimisiti dirigiert normalerweise ein Zürcher die Atalanta-Abwehr. Da der albanische Verteidiger zuletzt noch leicht am Knöchel verletzt war, schaffte er es in Bern nicht in die Startelf der Bergamasken und wurde auch nicht eingewechselt. Von der Bank sah er dann, wie YB-Stürmer Silvère Ganvoula die Weisse Weste seiner Mannschaft zerstörte. Atalanta blieb vor der Partie im Wankdorf in vier Königsklassenpartien gegentorlos.

Die Tore

9’ I 0:1 I Mateo Retegui konnte alleine auf David Von Ballmoos losziehen und verwandelte eiskalt.

1’ I 1:1 I Silvère Ganvoula setzte sich bei einem Kopfballduell durch und traf zum Ausgleich.

29’ I 1:2 I Charles De Ketelaere traf nach einer Ecke. Da sah Von Ballmoos nicht optimal aus.

31’ I 1:3 I Sead Kolasinac konnte wie Retegui alleine auf Von Ballmoos zulaufen. Der Verteidiger verwandelte im Stile eines Goalgetters.

39’ I 1:4 I Mateo Retegui traf zum zweiten Mal. Der Stürmer kam im Strafraum zu einfach an den Ball.

56’ I 1:5 I Charles De Ketelaere liessen die Berner auch noch seinen Doppelpack schnüren.

90+2 I 1:6 I Lazar Samardzic machte das halbe Dutzend voll.

So gehts weiter

Für YB steht am Sonntag das Heimspiel gegen den FC St. Gallen an. In der Königsklasse gastieren die Berner als nächstes am 11. Dezember beim VfB Stuttgart.


https://www.20min.ch/story/yb-ata-00-ho ... -103227644

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