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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Dienstag 22. Oktober 2024, 19:59 |
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22.10.2024  Zitat: Keine Autogramme für die Fans
Inter-Stars verschwinden am Flughafen in Belp sofort im Car
Die Startruppe von Inter Mailand ist am Vortag des Champions-League-Duells gegen YB in Bern gelandet. Mehrheitlich abgeschirmt von der Öffentlichkeit, verschwanden die Spieler sogleich im Bus.
Auf YB wartet am Mittwochabend eine Mammut-Aufgabe in der Champions League. Der italienische Meister Inter kommt ins Wankdorf (ab 21 Uhr live im Ticker bei Blick). Die Mailänder gehen als haushoher Favorit ins Spiel. Kann Interimscoach Joël Magnin (53) dem übermächtig scheinenden Gegner in seinem ersten CL-Spiel als Trainer ein Bein stellen?
Damit das nicht passiert, legen die Nerazzurri Wert auf eine seriöse Vorbereitung. Bereits zur Mittagszeit am Vortag des Spiels landet die Mannschaft auf dem Berner Flughafen Belp. Dort ist man bedacht, das von Starspielern gespickte Team von äusseren Störfaktoren abzuschirmen. Der Inter-Car erwartet die Kicker direkt auf dem Rollfeld – keine Chance für Fans, zu ihren Idolen zu gelangen.
Eine Handvoll Inter-Anhänger hat sich in Belp eingefunden, wohl in der Hoffnung, etwas näher an die Spieler heranzukommen. Ein Grossteil der Spieler, wie zum Beispiel Ex-Nati-Goalie Yann Sommer (35), gelangen durch die Hintertür gar so schnell zum Bus, dass sie kaum gesehen werden. Mit einer konzentrierten Leistung und drei Punkten gegen die Young Boys könnten die Inter-Fans ihre Enttäuschung sicherlich verschmerzen. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 49944.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 22. Oktober 2024, 20:05 |
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22.10.2024  Zitat: Es gibt so viel Magisches an Inter Mailand – meine grenzenlose Liebe für den wunderbarsten Fussballklub der Welt
Am Mittwoch trifft YB in der Champions League auf den italienischen Meister Inter Mailand. Der Autor stammt aus Bern, ist aber seit Jahrzehnten glühender Interista.
Am Sonntagabend sass ich vor dem TV. Wie immer, wenn Inter Mailand spielt. Inter gewann, doch zufrieden war ich nicht. Die Konkurrenten AC Milan, Napoli und Juventus Turin siegten ebenfalls – unverdient, wie ich fand.
Ich kann mich über solche Dinge aufregen. Geht es um Inter Mailand, verstehe ich keinen Spass – verspüre Emotionen im Überfluss. Meine Frau und meine Tochter finden das manchmal lächerlich.
Ich führe noch eine Agenda aus Papier. Dort trage ich mir jedes Inter-Spiel ein. Ich bin oft unterwegs, doch das ist keine Ausrede, um die Spiele zu verpassen. Ich schaue die Matches überall: am Strand, im Restaurant, mitten in der Nacht oder früh am Morgen. Ich verfolge Inter am Gate im Flughafen, auf einem verwackelten Stream auf dem Smartphone oder, wenn es sein muss, während einer Stadtrundfahrt. So tief ist meine Liebe zu diesem Klub.
Ich verliebte mich als Bub in Inter. Mein Vater sagte mir, zuerst hätten mich die Farben fasziniert, als wir in den achtziger Jahren ein Fussballspiel am TV geschaut hätten. Schwarz und Blau.
Coole Niederländer gegen angestrengte Deutsche
Im Vor-Internet-Zeitalter war es unmöglich, die Spiele der Serie A in der Schweiz live im Fernsehen zu sehen. Als Achtjähriger sass ich am Sonntagabend vor dem TV, wenn der italienische Sender RAI groteske Fussballsendungen zeigte. Die Mischung aus Machismus und Sexismus – halbnackte Frauen standen neben palavernden Männern – würde im heutigen Zeitgeist schlecht ankommen.
Der Anfang meines Inter-Fan-Daseins war schwierig, weil die AC Milan die als cool geltenden Niederländer Ruud Gullit, Marco van Basten und Frank Rijkaard im Team hatte. Inter hingegen setzte auf die eher angestrengten Deutschen Lothar Matthäus und Andreas Brehme. Doch mit diesem deutschen Duo wurde man Meister. Dann kam auch noch Jürgen Klinsmann dazu.
Trotz diesem Erfolg lernte ich früh, warum der Spitzname «Pazza Inter» kreiert wurde. «Verrücktes Inter» – passender geht es nicht. Unruhe, Chaos, Blamagen sind ständige Begleiter des Klubs. Und ich frage mich, wie ich all die titellosen Jahre im Schatten von Juventus und Milan überstanden habe.
Wundervolle Jahre mit Ronaldo
Im Gymnasium war Luca aus Italien ein guter Kollege. Luca ist glühender Juventus-Fan. Wir stritten, debattierten und provozierten. Leider gewann Juve deutlich öfter als Inter, ich litt. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass Juventus betrogen hatte. Doping, Kungeleien, Einflussnahme beim Schiedsrichter – das volle Programm. Luca hat sich Jahre später, als wir längst erwachsen waren, entschuldigt. Es machte die schweren Zeiten nicht rückgängig.
Ich blieb Inter treu. Sempre Inter! Mein liebster Spieler der Geschichte, der Brasilianer Ronaldo, spielte ein paar wundervolle Jahre bei uns, das war der perfekte Match für mich. Wie wenn heute Neymar auf einmal ein Nerazzurri wäre. Ronaldo Luíz Nazário de Lima war nie besser als in diesen Jahren.
Ronaldo, Dennis Bergkamp, Adriano, Javier Zanetti, Luis Figo, Ricardo Alvarez, Philippe Coutinho, Wesley Sneijder, Maicon – ich hatte immer Lieblingsspieler bei Inter, deren Trikots ich fleissig kaufte. Zuerst Fälschungen auf dem Markt in Italien, später teure Sondereditionen im Internet. Wobei ich die Shirts nur zum Fussballspielen anziehe, im Stadion nie.
Es gibt so viel Magisches an Inter. Die Historie. Die grossen Figuren. Und erst das San Siro, die stimmungsvollste, legendärste Fussballarena der Welt. Das Stadion ist fast immer ausverkauft. Zum Glück ist die Bürokratie in Italien so kompliziert, ein Neubauprojekt harzt seit Jahren, ich hoffe immer noch auf eine Modernisierung des San Siro.
2010 holten wir dann das Triple, insgesamt waren es in diesem Jahr sogar sechs Titel, im Champions-League-Final gab es ein 2:0 gegen Bayern München. Was für ein Triumph. Seither verehre ich den damaligen Trainer José Mourinho. Egal, bei welchem Klub er heute arbeitet, egal, wie unsympathisch er sich gibt.
Ich wurde in all den Jahren älter und gelassener – aber Inter begleite ich noch immer mit Leidenschaft und einer Bedingungslosigkeit, die mir unheimlich ist. Nach Mourinho hätte es Tausende Gründe gegeben, diesen Klub weniger intensiv zu verfolgen. Nach dem Triumph folgten Jahre mit kläglichen Spielern und schrecklichen Aufstellungen. In dieser Zeit reichte ein Derbysieg gegen die AC Milan oder ein Erfolg gegen Juventus, und die Saison war gerettet.
Inter hat sich den Ruf verdient, ein Friedhof für grossartige Spieler zu sein. Im Klub fehlt es oft an Geduld. Roberto Carlos, Clarence Seedorf und Andrea Pirlo sind nur drei Beispiele für Fussballer, die bei anderen Klubs Weltkarrieren lancierten, bei Inter jedoch nicht reüssierten.
Trotzdem stellte ich in den Ferien in Australien den Wecker einmal auf 3 Uhr 30 und ging in Sydney in die grösste Sportbar der Stadt. Die Reaktion meiner Frau zu dieser Aktion kann man sich vorstellen. Die Bar war voller Fans von Manchester United, Inters Gegner in diesem Achtelfinal der Champions League. Sie waren die ganze Nacht dort gewesen und tranken munter Bier. Ich bestellte sehr nüchtern Espresso und Wasser, wurde ausgelacht und verhöhnt.
Siege, Niederlagen, Jubel, Trauer. Grosse Siege, grosse Niederlagen. Ich habe mit Inter die ganze Bandbreite an Emotionen erlebt. Zuletzt im Champions-League-Final 2023 in Istanbul. Inter war besser als das favorisierte Manchester City, verlor aber 0:1. Ein Trip zum Vergessen.
Wie jedes Jahr habe ich mir auch vor dieser Saison das aktuelle Leibchen gekauft, schliesslich holte Inter letzte Saison den 20. Meistertitel und hat endlich zwei Sterne auf dem Shirt. Trotzdem ist der Klub längst nicht mehr so reich wie früher, als er ein Liebhaberobjekt von Milliardären war, die gerne ihr Geld verschwendeten, wofür ich vollstes Verständnis hatte. Trotzdem hat der derzeitige Trainer Simone Inzaghi ein überragendes Projekt aufgebaut; Inter ist spielstark, taktisch perfekt, hat wunderbare Spieler wie Lautaro Martinez, Nicolò Barella, Hakan Calhanoglu oder Alessandro Bastoni.
Am Mittwochabend um 21 Uhr kommt Inter erstmals in meinem Leben für ein Pflichtspiel ins Wankdorf – in meine Heimatstadt Bern. Dort trifft es in der Champions League auf YB. Endlich. Ich bin vorher im Ausland und brauche einen pünktlichen Flug, um rechtzeitig im Stadion zu sein. Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn Inter verliert – ich müsste das Handy tagelang ausschalten, der Spott meiner Berner Kollegen wäre garantiert.
Doch das wird nicht passieren. Und sowieso: Das wichtigste Spiel in dieser Woche ist der Spitzenkampf am Sonntag im San Siro gegen Juventus. https://www.nzz.ch/sport/fussball/yb-du ... ld.1853737
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shalako
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Verfasst: Dienstag 22. Oktober 2024, 20:07 |
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22.10.2024  Zitat: YB: Inter-Goalie Sommer reist mit guten Erinnerungen ins Wankdorf
Dritter Auftritt für YB in der Königsklasse: Am Mittwoch wartet der Kracher gegen Inter Mailand. Deren Goalie Yann Sommer hat gute Erinnerungen an das Wankdorf.
Das Wichtigste in Kürze
- Am Mittwoch um 21 Uhr empfängt YB im Wankdorf Inter Mailand. - An das Berner Stadion hat Yann Sommer gute Erinnerungen. - 2012 holt er in Bern mit dem FCB das Double – und fällt durch Psychospielchen auf.
Ex-Natigoalie Yann Sommer kehrt am Mittwoch in die Schweiz zurück. Der 35-Jährige trifft mit Inter Mailand in der Champions League auf YB. Und an das Wankdorf hat der 94-fache Nationalspieler gute Erinnerungen.
In seiner ersten Saison als Stammkeeper beim FC Basel holt Sommer gleich das Double. Bevor er die Bebbi Richtung Gladbach verlässt, sammelt er vier Meistertitel und zwei Cupsiege. Doch sein erster Erfolg im Cup bleibt besonders in Erinnerung.
Gegen den FC Luzern setzt sich der FCB im Elfmeterschiessen durch. Yann Sommer hält zwei Penaltys – und fällt mit seinen Psychospielchen auf. Mit herausgestreckter Zunge tanzt er auf der Linie, schreit dazu in Richtung FCL-Spieler Florian Stahel.
«Wennd en nöd machsch, isch fertig», ruft der Keeper. Und die Spielchen verfehlen ihre Wirkung nicht: Sommer pariert den Versuch und macht den FCB zum Cupsieger. «Es bleibt nichts anderes übrig, in solchen Situationen», erklärt er danach im SRF-Interview.
Zu einem Penaltyschiessen wird es am Mittwoch nicht kommen. Sowieso reist Sommer mit Meister Inter als klarer Favorit an. Auf YB wartet eine happige Aufgabe – trotz Rückenwind nach dem ersten Liga-Heimsieg gegen Luzern.
YB hat mit Yann Sommer noch eine Rechnung offen
Mit Yann Sommer haben die Berner aber noch eine «Königsklassen-Rechnung» offen: 2016 scheitert YB in der Qualifikation zur Champions League an Borussia Mönchengladbach. Auf ein 1:3 zuhause folgt eine 1:6-Klatsche in Deutschland. Bei den «Fohlen» steht in beiden Spielen Yann Sommer im Tor.
Doch seither hat YB europäisch deutlich zugelegt. Zwei Jahre nach dem Aus gegen Gladbach folgt die erste Qualifikation für die CL-Gruppenphase. Mittlerweile gelang das den Bernern schon viermal. Und Inter wäre nicht der erste Grossclub, der sich im Wankdorf die Zähne ausbeisst. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-in ... f-66848376
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shalako
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Verfasst: Dienstag 22. Oktober 2024, 21:39 |
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22.10.2024  Zitat: Von wegen Neuling
YB-Coach Magnin ist ein Schweizer Champions-League-Pionier
YB-Coach Joël Magnin ist als Trainer ein Champions-League-Rookie. Als Spieler hingegen war er ein Pionier, einer der ersten Schweizer in der Königsklasse. Nun bekommt es sein Team mit der weltbesten Abwehr zu tun.
Eine Zahl sagt alles aus über den Brocken, den YB mit Inter vorgesetzt bekommt: Seit 2021, als Simone Inzaghi Coach wurde, haben die Mailänder die beste Abwehr der Welt: 17-mal blieb der italienische Meister in der Champions League ohne Gegentor. Zuletzt viermal in den letzten fünf Spielen. Atemberaubend!
«Dennoch muss unser Ziel sein, gegen diese Mannschaft ein Tor zu machen», sagt Trainer Joël Magnin. «Wenn wir etwas erreichen wollen, gehe ich davon aus, dass das nötig sein wird. Wir haben starke Stürmer. Es liegt an ihnen, ihre Klasse auszuspielen.»
Die Verletzten könnten ein kleiner Vorteil sein ...
Dennoch spricht nicht sehr viel für YB. Vielleicht der Umstand, dass am Wochenende beim 1:0-Sieg gegen die Roma in Rom Acerbi und Calhanoglu vorzeitig raus mussten und nun verletzt fehlen. Zudem dürfte Inzaghi heftig rotieren. «Das könnte ein kleiner Vorteil sein», so Magnin, «aber Inter hat ein derart starkes Kader, dass sich da nicht viel ändert. Unglaublich, was Inzaghi aus diesem Team gemacht hat. Das wird eine Riesenherausforderung. Aber wir konzentrieren uns ohnehin auf unsere Stärken. Und darauf, unsere Fans zu begeistern. Denn es kommen ja auch 30’000, wenn es nicht läuft. Da können wir nicht aufs Feld kommen und einfach mal abwarten.»
So wie das letzte Saison auch gegen Manchester City gelungen sei – auch, wenn am Schluss nichts Zählbares in Bern blieb, fügt Captain Loris Benito hinzu. Und weiter: «Das ist offensiv wohl die beste Mannschaft, die es gibt, die immer Lösungen findet. Dennoch haben wir das damals ganz ordentlich gemacht. Das muss auch jetzt unser Anspruch sein.»
Joël Magnin betrat als erster Schweizer einen Königsklassen-Rasen
Für Magnin ist die Königsklasse Neuland. Letzte Saison wurde er erst Coach, als YB international draussen war. Und diese Saison übernahm er erst nach den beiden Klatschen gegen Aston Villa und den FC Barcelona. Magnin grätscht aber rein: «Als Trainer ist es Neuland. Als Spieler nicht!» Richtig: Magnin war da ein absoluter Pionier. Er war einer der ersten Schweizern, der einen Champions-League-Rasen betrat. Zusammen mit Zuberbühler, Vogel, Gren, Vega, Thüler, Murat Yakin, Geiger, Koller, Lombardo und Comisetti. Das war am 13. September 1995 im Hardturm gegen Ferencvaros Budapest. Zur Taufe gabs von den Ungarn gleich mal eine eiskalte 0:3-Dusche.
«Das war dennoch ein überragendes Erlebnis. Vor allem die Qualifikation gegen Maccabi Tel Aviv», erinnert sich Magnin. «Ich freue mich jedenfalls riesig, die Champions League nun auch als Trainer kennenzulernen. Auch wenn der Gegner ein anderer sein wird.» Aber man könne ja darauf hoffen, dass Inter einen schlechten Tag habe. So wie GC im September 1995. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 50266.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 22. Oktober 2024, 21:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bierflasche
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Verfasst: Dienstag 22. Oktober 2024, 22:37 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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BSC Young Boys - Inter Mailand
«Wir gehen ambitioniert in den Match»
Zachary Athekame kam im Sommer von Xamax zu YB. Der 19-jährige Rechtsverteidiger spricht über seine Vorbilder, sagt, was er gegen Inter Mailand erwartet – und wieso Lewin Blum für ihn nicht primär ein Konkurrent, sondern ein geschätzter Teamkollege ist. Zachary, im Mai hast Du noch bei Xamax in der Challenge League gespielt. Nun erlebst Du mit 19 Jahren die Champions League mit YB. Wie fühlt sich das an? Traumhaft. Es ist alles wahnsinnig schnell gegangen, und vermutlich realisiere ich erst später richtig, was wirklich passiert ist. Auf jeden Fall bin ich dankbar für das, was ich erleben darf. Ich sehe es als Motivation dafür, nie nachzulassen, sondern beharrlich weiterzuarbeiten.
Welche Spieler haben Dich in Deiner Jugend inspiriert? Cristiano Ronaldo und Neymar beeindruckten mich immer, weil sie so viele Tore schossen. Inzwischen beobachte ich aber mehr die modernen Verteidiger wie Trent Alexander-Arnold (Liverpool), Aaron Wan-Bissaka (West Ham), Kyle Walker (Manchester City) oder Reece James (Chelsea).
Nun triffst Du mit YB auf Inter Mailand. Mit welchen Erwartungen blickst Du dem Mittwochabend entgegen? Wir treffen auf eine grosse Mannschaft mit grossen Namen. Wenn ich nur schon an Lautaro Martinez oder Marcus Thuram im Angriff denke, weiss ich: Es kommt enorm viel Qualität auf uns zu. Trotzdem werden wir ambitioniert in diesen Match gehen. Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen und streben ein Erfolgserlebnis an. Wenn ich einen Fussballplatz betrete, tue ich das stets mit der Absicht, das Spiel zu gewinnen.
Welchen Einfluss hat der jüngste 2:1-Sieg in der Super League gegen den FC Luzern? Uns allen war bewusst: Wir müssen in unserer Situation unbedingt die drei Punkte holen. Dem hohen Druck hielten wir stand. Ich hoffe, dass der Sieg einiges auslöst. Er kann uns Schub und Vertrauen geben.
Der Start in die Saison verlief für YB schwierig. Wie bist Du persönlich damit umgegangen? Wenn es der Mannschaft nicht läuft, wie man sich das vorgestellt hat, ist das keine einfache Situation für einen jungen Spieler, der neu dabei ist. Aber auch in einer komplizierten Situation kann man einiges lernen. Ich liess den Kopf jedenfalls nie hängen und versuchte, meine Einsatzzeit optimal zu nützen. Wie verstehst Du Dich mit Lewin Blum, der ebenfalls Rechtsverteidiger ist? Sehr gut. Natürlich möchte jeder so oft wie möglich spielen. Aber das ist ein gesunder Konkurrenzkampf. Für mich ist Lewin in erster Linie ein Teamkollege. Wenn er gut spielt, freue ich mich für ihn. Umgekehrt spüre ich diese Unterstützung ebenfalls. Das Wohl der Mannschaft steht für uns über allem.
Der nächste Hochkaräter zu Gast
YB trifft am dritten Spieltag der UEFA Champions League auf Inter Mailand. Beim italienischen Meister steht seit 2023 mit Yann Sommer der langjährige Schweizer Nationalgoalie im Tor.
Nach dem Auftakt im Wankdorf gegen Aston Villa (0:3) und dem Gastspiel in Barcelona (0:5) geht es für YB mit dem nächsten Highlight in der UEFA Champions League weiter. Inter Mailand ist zu Gast, der Club, der die vergangene Saison in der Serie A dominierte. Der 20. Meistertitel der Vereinsgeschichte war dank einem 2:1 im Derby gegen die AC Milan bereits fünf Runden vor Schluss Tatsache. Am Ende der Meisterschaft betrug der Vorsprung auf den zweitplatzierten Stadtrivalen stattliche 19 Punkte.
Einer der Baumeister des Erfolgs ist Trainer Simone Inzaghi. Der 48-Jährige, der im Jahr 2000 als Spieler mit Lazio Rom das Double feierte und dreimal in der italienischen Nationalmannschaft zum Zug kam, trägt seit Sommer 2021 die Verantwortung bei den Nerazzurri. Zur Verfügung steht ihm ein Kader mit lauter hochkarätigen Fussballern. Lautaro Martinez, argentinischer Nationalspieler und Captain von Inter, war 2023/24 mit 24 Treffern der beste Torschütze in Italien. Oder da ist im Angriff auch Marcus Thuram. Der französische Nationalspieler war in der aktuellen Meisterschaft schon siebenmal erfolgreich.
Die Liste der Internationalen bei Inter ist beeindruckend. Dazu gehören Francesco Acerbi, Alessandro Bastoni, Matteo Darmian, Davide Frattesi, Federico Dimarco, Nicolò Barella (alle Italien), Henrikh Mkhitaryan (Armenien), Hakan Calhanoglu (Türkei), Piotr Zieliński (Polen), Marko Arnautovic (Österreich), Denzel Dumfries, Stefan de Vrij (beide Niederlande), Mehdi Taremi (Iran) oder Benjamin Pavard (Frankreich). Und im Tor steht mit Yann Sommer seit August 2023 der langjährige Schweizer Nationalgoalie, der nach der EM in Deutschland seinen Rücktritt aus der Landesauswahl gab.
In die Champions League startete Inter mit einem 0:0 bei Manchester City. In der zweiten Partie setzten sich die Mailänder gegen Roter Stern Belgrad dank Toren von Calhanoglu, Arnautovic, Martinez und Taremi 4:0 durch. In der laufenden Serie-A-Saison belegen die Norditaliener Platz 2 hinter Napoli. Am Sonntagabend gelang ihnen ein 1:0-Auswärtssieg gegen die AS Roma. Lautaro Martinez erzielte den entscheidenden Treffer nach einer Stunde.
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 23. Oktober 2024, 10:49 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.10.2024  Zitat: Liebeserklärung an Inter
Diese Pfiffe gegen Ronaldo – ich habe sie noch heute in den Ohren
YB trifft am Mittwoch in der Champions League auf den italienischen Meister Inter. Es ist ein Duell, das unseren Autor in die Bredouille bringt.
In Kürze:
- Ein Berner ohne italienische Wurzeln erklärt seine Leidenschaft für Inter Mailand. - Sein Fandasein beginnt mit dem legendären Ronaldo und ersten Stadionerlebnissen. - Inter durchläuft Tiefflüge und Hochphasen, was die Erfolge süsser macht. - Das Duell gegen YB sorgt für gemischte Emotionen, wegen des Berufs als Fussballreporter.
Warum bist du bloss Inter-Fan? Die Frage wird mir oft gestellt. Manchmal schwingt dabei leichte Empörung mit, ein Berner, ohne italienische Wurzeln notabene, müsse doch YB-Fan sein. Habe ich x-mal gehört. Oder dann wirkt der Italien-Komplex, der, so scheint mir, gerade in der Deutschschweiz weit verbreitet ist. Liegt wohl daran, dass die Italiener beim Fussball nicht nur besser aussehen. Sondern von jeher auch besser sind. Die letzte EM mal ausgeklammert.
Inter kann wie jetzt einen Fussball zelebrieren, der von Taktiknerds begeistert in Einzelteile zerlegt wird, ein schlechtes Spiel, und schon heisst es: «Catenaccio!»
Früher habe ich mich gegen solche Angriffe auf mein Inter gewehrt, habe meine ganze Energie in stundenlange Diskussionen mit Freunden gesteckt. Ja, ich habe mich sogar in Kommentarspalten herumgetrieben. Natürlich war das nutzlos. Heute lächle ich über Provokationen. Man wird ja schlauer.
Es gibt ganz viele Gründe, warum Inter der beste Club der Welt ist: das Stadion, die Vereinsfarben, der Name. FC Internazionale Milano, das klingt nach grosser Welt. Und ich hatte schon immer eher Fern- als Heimweh.
Tatsächlich aber verdanke ich meine Leidenschaft einem legendären Schweizer Nationaltrainer. Gut, ein Brasilianer spielt auch eine gewichtige Rolle. Und nicht, weil er mittlerweile dick ist.
Im Sommer 1997 wechselt Ronaldo Luis Nazario de Lima von Barça zu Inter, für die Rekordablöse von 48 Milliarden Lire, umgerechnet knapp 30 Millionen Franken. Der Stürmer ist nicht nur der teuerste, den der Fussball zu bieten hat, sondern mit seinen Tricks und seinem Tempo auch der aufregendste. Und jetzt also gastiert dieser Ronaldo ganz in der Nähe.
So jedenfalls denkt sich das mein Vater, als er meinen Bruder und mich nach Magglingen schleppt. Inter hält dort sein Trainingslager ab, auf Initiative von Roy Hodgson, dem Engländer mit Schweizer Vergangenheit, der bis kurz davor Inter coachte. Nur: Ronaldo ist nicht da. Er weilt in den Ferien.
Im Vergleich zum Wankdorf ist das Giuseppe Meazza ein anderer Planet
Wir müssen mit Javier Zanetti und Diego Simeone vorliebnehmen. Auch nicht schlecht: Ein Anfang ist gemacht. Doch es braucht schon diesen einen Wow-Moment, damit aus Sympathie Schwärmerei wird. An Ostern 1998 ereignet er sich, Inter empfängt Udinese, Zweiter gegen Vierter, das Giuseppe Meazza ist proppenvoll. Ich bin zehn. Und wie ich erstmals ins steile und riesige Stadion komme, mit seinen drei Rängen und knapp 80’000 Zuschauern – das vergesse ich nie. Bis dahin kannte ich die verlotterten Tribünen des alten Wankdorfs. Ich wähne mich auf einem anderen Planeten. Inter gewinnt dank zwei späten Toren von Djorkaeff und Ronaldo. Natürlich ihm.
Ich bin angefixt. Ronaldo, der wahre, bleibt mein Held, noch heute halte ich ihn für besser als seinen Namensvetter, den Portugiesen. Unsachlich, das gebe ich zu, aber so ist das Fandasein. Ronaldo habe ich sogar verziehen, dass er später zu Milan wechselte, schliesslich bekamen die Rossoneri einen nicht mehr austrainierten Abklatsch der Inter-Version.
Beim ersten Spiel von Ronaldo gegen Inter bin ich im Stadion, die Interisti verteilen Zehntausende Trillerpfeifen. Sie kommen bei jedem Ballkontakt des Brasilianers zum Einsatz. Das habe ich heute noch in den Ohren.
Als mir wegen eines Tors die Tränen kommen
Es sind solche Erlebnisse, die bleiben, die die Zuneigung vertiefen, die eine Fernbeziehung ermöglichen. Internet gibt es Anfang der Nullerjahre zwar, aber Zusammenfassungen von Partien sind darin keine zu finden, geschweige denn verwackelte Livestreams. Mit einem ISDN-Modem würde das ewig dauern: «tüüt… tatatataaat… pieeep ... chrrrchrrr» – bin ich drin? Die Zwischenstände hole ich mir, indem ich die Inter-Seite aktualisiere.
Auch Pay-TV gibt es in der Schweiz nicht. Mit meinem Bruder verfolge ich die Spiele im kargen Bistro Passerelle Da Vinci über den Gleisen am Bahnhof Bern. Der Fernseher ist gross, das ist die Hauptsache. Deswegen sind an Samstagen und Sonntagen immer viele Italiener da, die meisten sind Fans von Juventus, Milan oder eben Inter. Die Derbys sind ein Erlebnis, unvergessen, wie Adriano 2005 gegen Milan in der 92. Minute das 3:2 erzielt. Und ein Rentner jubelnd auf dem Tisch steht.
Adriano, dieser brasilianische Powerstürmer, ist nach Ronaldo mein zweitliebster Inter-Spieler, auch er hätte besser sein können als Cristiano. Aber nach dem frühen Tod seines Vaters verfällt er dem Alkohol, das wirkt sich auf seine Darbietungen aus. Ich leide mit. Als er einmal nach monatelanger Durststrecke ein Tor erzielt, kommen mir die Tränen.
Heute ist das Bistro einem Coiffeursalon gewichen. Jede Partie lässt sich daheim verfolgen. Das ist zwar praktisch, nimmt ihr aber die Bedeutung. Manchmal vermisse ich die Sonntage im Da Vinci.
Die Nachbarn schlafen nun ruhiger
Das Dasein als Inter-Fan hat sich verändert. Die Spiele gehören immer noch fest zu meiner Woche, das schon, aber meine Freundin muss sich nicht mehr schieflachen, weil ich gestenreich einen Inter-Trainer verfluche. Auch meine Nachbarn schlafen ruhiger – trotz Altbau. Als Inter 2023 den Champions-League-Final gegen Manchester City verliert, hake ich das rasch ab. Früher brach schon bei Niederlagen im Viertelfinal der Coppa Italia eine Welt zusammen.
Nie in meinem Leben bin ich so nervös gewesen wie im Champions-League-Final 2010 gegen Bayern, jede Minute eine Qual. Aber Inter gewinnt, holt das Triple aus Meisterschaft, Cup und Königsklasse. Das schaffen die wenigsten. Ich bin unendlich stolz, nehme den Fanschal mit in den Ausgang. Aber schon in der Nacht wird bekannt, dass uns Erfolgstrainer José Mourinho für Real Madrid verlässt. Auf jedes Hoch folgt ein Tief: Pazza Inter, verrücktes Inter eben.
Für Inter beginnt ein gnadenloser Abstieg. Besitzer Massimo Moratti, der mit seinen Millionen all die Ronaldos und Adrianos nach Mailand lockte, verliert die Lust. Es ist eine dunkle Zeit. Wenn ich heute die Mannschaften von damals sehe, mit Spielern, die in der Super League genügen würden, frage ich mich, wie ich das überstanden habe. Inter glaubt, Zdravko Kuzmanovic zu verpflichten, sei eine gute Idee. Und in Siena bin ich dabei, als uns Innocent Emeghara vorführt. Emeghara, man muss sich das vorstellen.
Mittlerweile bin ich dankbar für diese Zeiten. Sie machen die jetzigen Erfolge unter Simone Inzaghi, einem unterschätzten Trainer, umso süsser. Gewinnen ist auf Dauer langweilig. Daran denke ich manchmal, wenn ich die YB-Fans über die jetzige Krise klagen höre.
Jetzt also treffen Inter und YB aufeinander, ein Duell, das ich mir nie gewünscht habe. Weil ich mein Fandasein nicht mit Arbeit verbinden will. Aber mittlerweile freue ich mich. Meine Emotionen werde ich ganz bestimmt im Griff haben. Aber das Schreiben des Matchberichts überlasse ich dann doch lieber dem Kollegen. https://www.bernerzeitung.ch/vor-duell- ... 1902420215
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 23. Oktober 2024, 10:51 |
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23.10.2024  Zitat: YB-Benito sprach mit Inter-Goalie Sommer vor CL-Duell
«Yann brauchte ein paar Tipps wegen des Kunstrasens»
Inter Mailand gastiert am Mittwochabend im Berner Wankdorf. Für YB-Captain Loris Benito wird es nach einer langwierigen Verletzung der erste Königsklassen-Einsatz der Saison werden. Er fordert einen aktiven Auftritt und eine stabile Defensive. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 49719.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 23. Oktober 2024, 10:53 |
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23.10.2024  Zitat: Blick-Kolumnist Kubi gibt Bernern gegen Italiens Meister keine Chance
«YB ist noch nicht geheilt – und jetzt kommt Inter»
In der Meisterschaft hat YB mit einem Sieg gegen Luzern wieder etwas Oberwasser gewonnen. Doch nun ist Inter zu Gast – zur Unzeit? Blick-Kolumnist Kubilay Türkyilmaz ist mehr als skeptisch.
Ich muss in Sachen YB ein bisschen ausholen, bevor ich mich zu den Chancen der Berner gegen Inter Mailand äussere. Ich habe den Eindruck, YB verliert seit rund vier Jahren jede Saison um die zehn Prozent an Qualität. Von der Mannschaft, die einst alles in Grund und Boden spielte, ist nur noch die Physis übriggeblieben. Ab nicht mal mehr in diesem Bereich ist YB wirklich dominant.
Diese lineare Schwächung des Kaders stellt der sportlichen Führung kein gutes Zeugnis aus. Entweder sind die eigentlich guten Spieler, die man geholt hat, nicht in der Lage, wirklich zu performen und das vorhandene Talent zur Entfaltung zu bringen. Oder sie haben diese spielerische Klasse schlicht nicht, wie die Zuzüge dieser Saison. Leute wie Sulejmani und Sow, um nur zwei zu nennen, sind derzeit nicht auszumachen.
YB ist noch wacklig und unsicher
Klar gab es da die beiden Exploits gegen Galatasaray Istanbul. Doch die Türken haben die Schweizer nicht wirklich ernst genommen. Das, denke ich, kann ich recht gut beurteilen. Das hat man ja unschwer daran erkannt, wie viel Raum Gala den Schweizern gelassen hat. Auch wenn YB in diesen beiden Spielen wirklich gut gespielt hat. Aber solche Freiheiten erhalten die Berner in der Liga sonst nie. Also war das die Ausnahme.
Und wenns nun gegen Inter eine Klatsche absetzt wie gegen Aston Villa und Barcelona? Ist man dann wieder auf Null? Nein, YB ist nach wie vor auf Null. Denn auch beim 2:1-Sieg gegen Luzern habe ich kein wirklich geheiltes YB gesehen. Das war wacklig und unsicher wie zuvor.
Von YB brauchts chirurgische Präzision
Unter dem Strich sehe ich einen einzigen Mini-Vorteil für die Berner: den Kunstrasen! Aber sobald sich Inter an die Unterlage gewöhnt hat, ist auch dieser kleine Vorteil dahin. So wie das gegen Villa der Fall war. Und Inter ist noch besser als die Engländer. Schlicht unglaublich stark – auch physisch. Da müsste YB in seinen Pässen chirurgisch präzis sein. Doch von solchen Zuspielen ist YB meilenweit entfernt.
Auch mein alter Mitspieler Joël Magnin, mit dem ich für GC Champions League gespielt habe und den ich schon damals als generös sowie aussergewöhnlich intelligent kennengelernt habe, wird da nichts ändern können. Auch wenn ich überzeugt bin, dass er Organisation und Motivation ins Team zurückgebracht hat. Was aber klar ist: YB wäre gut beraten, ihn fix zum Coach zu machen. Alles andere wäre total unverständlich und würde erneut für grosse Konfusion sorgen. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 50326.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 23. Oktober 2024, 10:55 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.10.2024  Zitat: Auf YB wartet ein italienisches Schwergewicht – auch dank Schweizern
Die Young Boys empfangen heute Mittwochabend um 21.00 Uhr in der Champions League mit Inter Mailand ein Schwergewicht im Fussball. Die Gründung des italienischen Traditionsvereins ist auch Schweizern zu verdanken.
In Italien heisst der Verein FC Internazionale Milano, und der Name kommt nicht von ungefähr. Der Klub entstand am 9. März 1908 aus Mitgliedern des «Milan Cricket und Football Club», der heutigen AC Milan. Der Grund für die Abspaltung war, dass bei Milan nur noch Italiener spielen durften.
Zum ersten Team des FC Internazionale gehörten auch sieben Schweizer, einer davon war Hernst Marktl, der zum ersten Captain der Mannschaft ernannt wurde. Das Logo entwarf mit Giorgio Muggiani ein weiterer Schweizer, er tat dies während der Gründung auf einem Bierdeckel.
Sommer kommt Spielstil entgegen
Auch aktuell nimmt mit Torhüter Yann Sommer ein Schweizer, der 22. in der Geschichte von Inter, eine wichtige Rolle ein. Der 35-Jährige wechselte 2023 nach einer schwierigen Zeit bei Bayern München zu den Nerazzurri. Die Skepsis gegenüber Sommer war zunächst gross, doch er zerstreute diese rasch. Mit ihm als Nummer 1 gewann Inter im Frühjahr zum 20. Mal den Meistertitel – nur Juventus Turin (36 Mal) gelang dies in Italien öfter.
Und die Mailänder taten dies auf mehr als souveräne Art und Weise. Sie distanzierten den zweitplatzierten Stadtrivalen AC Milan um 19 Punkte und kassierten in 38 Meisterschaftspartien bloss 22 Gegentore, wobei Sommer in der Serie A nicht weniger als 21 Mal zu null spielte.
Dem kürzlich aus dem Nationalteam zurückgetretenen Sommer kommt zupass, dass es Inters Trainer Simone Inzaghi mag, von ganz hinten herauszuspielen. Gereizt hat ihn auch die Herausforderung, in einer neuen Liga aufzulaufen. Zwar wusste er, wie sehr der Verein verehrt wird, es selbst zu erleben, sei dann aber nochmals was anderes gewesen.
Beeindruckt ist Sommer auch vom Trainingsgelände. Jeder Spieler besitzt dort ein eigenes Zimmer, das den eigenen Wünschen entsprechend eingerichtet werden darf. Die dortigen Köchinnen und Köche arbeiten mit einem sehr strikten Ernährungsberater zusammen. Es kommt also nicht von ungefähr, dass sich Sommer bei Inter sehr wohlfühlt – der Vertrag läuft noch bis 2026.
Simone Inzaghi mit starker Bilanz
Aktuell liegen die Mailänder in der Meisterschaft zwei Punkte hinter Napoli auf dem zweiten Platz. In der Champions League schafften sie das Kunststück, auswärts gegen Manchester City (0:0) keinen Gegentreffer zuzulassen. Zu Hause bezwangen sie Roter Stern Belgrad 4:0.
Die Handschrift von Simone Inzaghi, der 2021 das Traineramt bei Inter übernommen hat, ist klar ersichtlich. Unter der Führung des auf jedes Detail achtenden 48-Jährigen, der drei Länderspiele für Italien bestritt, gewann der Verein nebst dem diesjährigen Meistertitel zweimal den Cup. Im vergangenen Jahr scheiterte Inter in der Champions League erst im Final mit 0:1 an Manchester City.
Der Name FC Internazionale passt auch perfekt zum aktuellen Kader, besteht es doch aus 19 Legionären. Die Erfahrung des Teams ist gross, das Durchschnittsalter beträgt 29,1 Jahre. Der Wert der Mannschaft beläuft sich gemäss «transfermarkt.ch» auf 677,30 Millionen Euro, wovon allein 110 Millionen Euro auf Lautaro Martinez entfallen.
Der argentinische Stürmer und Weltmeister ist ein Torgarant, in der vergangenen Spielzeit trug er 24 Treffer zum Meistertitel bei. Bester Torschütze von Inter in der laufenden Meisterschaft ist allerdings der Franzose Marcus Thuram, der in acht Saisonspielen siebenmal erfolgreich war.
Magnin fordert Genauigkeit und Entschlossenheit
Um den Wert von Inter einordnen zu können: Die Young Boys kommen auf 65,5 Millionen. Das unterstreicht, vor welcher Herkulesaufgabe der Schweizer Meister steht. Der Berner Trainer Joël Magnin hebt bei den Mailändern neben der starken Defensive die Effizienz und Zielstrebigkeit hervor.
«Wir müssen im letzten Drittel sehr genau und entschlossen sein», sagt er im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Magnin hofft, dass die Italiener zu Beginn etwas Mühe mit dem Kunstrasen im Stade de Suisse bekunden und sein Team das Publikum mitnehmen kann. «Wir wissen jedoch alle, dass es eine Topleistung braucht, um einen wunderschönen Abend zu erleben.» https://www.plattformj.ch/artikel/226149
_________________ For Ever
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