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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 14. Februar 2024, 20:35 |
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14.02.2024  Zitat: YB ist vor der Walze Sporting gewarnt
Vorsicht vor dem Millionen-Mann – aber nicht nur
Ausverkauftes Stadion. Aufgeräumter Coach. Und ein Gegner, der derzeit alles niederwalzt. Das K.o.-Runden-Spiel von YB gegen Sporting Lissabon wird zum Hit.
Hat YB nur die Pflicht erfüllt, als man Roter Stern Belgrad in der Champions-League-Gruppenphase eliminierte? Zumal das alle als Ziel ausgegeben hatten? Erreicht wurde es auf jeden Fall.
Nun kriegt YB die Belohnung dafür. Und zwar in Form eines Gegners, der in der Liga Portugal im Moment alles niederwalzt. Sporting Lissabon!
Für den Top-Stürmer griff Sporting tief in die Tasche
Ein grosser Name in Europa. Und ein aktuell noch grösseres Team. Zuletzt 5:0 gegen den Tabellenvierten aus Braga. Das auch alles andere als eine «Läugeli»-Mannschaft ist. Zuvor 8:0 und 3:0 gegen zwei Schwanzklubs.
So stellt sich denn Trainer Raphael Wicky (46) auch auf einen Gegner von höchster Qualität ein. «Das ist ein spielerisch enorm starkes Team. Technisch stark, beeindruckende Schnelligkeit. Und dazu voll Selbstvertrauen.» Und einer ragt da noch heraus: Viktor Gyökeres, 25-jähriger schwedischer Nationalspieler ungarischer Abstammung. Ihn holte man vergangenen Sommer voller Überzeugung von Championship-Klub Coventry City – für sagenhafte 21 Millionen Euro!
Und Gyökeres schlug sowas von ein: 23 Skorerpunkte. 16 Tore. Alleine fünf in den vergangenen drei Spielen. Der Marktwert Mittelstürmers ist gleich mal auf 45 Millionen Euro hochgeschnellt. Wahrscheinlich dürften 50, 60 realistischer sein.
«Aber ich bin nicht der Typ Trainer, der die Spieler speziell auf einen einzelnen Spieler einstellt. Da sind 20 bis 25 im Kader, die alle stark sind», sagt Wicky. «Und wenn ich mich dann auf drei, vier konzentriere und ein anderer – was ich nicht hoffe – schiesst dann drei Tore, schauen mich die Spieler an und sagen: Warum hast du uns nichts von dem gesagt?» Aber man gebe den Spielern schon einige zusätzliche Informationen weiter. «Die Spieler haben eine Plattform, wo sie Sequenzen einzelner Spieler anschauen und sich so darauf vorbereiten können. Ich erwarte schon von ihnen, dass sie ihre Gegenspieler kennen.»
Wie hat Elia den Afrika-Cup verdaut?
Einer von Wickys starken Männern ist Meschack Elia (26), der heute von der Elfenbeinküste kommend in der Schweiz gelandet ist. Ist er nach dem Afrika-Cup, als er mit der Demokratischen Republik Kongo im kleinen Final gegen Südafrika den entscheidenden siebten Penalty in der Elfer-Lotterie verschoss, wieder spielbereit? Wicky: «Ich werde mit ihm reden, schauen, wie er ist. Und dann wird er medizinisch gescheckt. Wenn alles gut ist, wird er mit der Gruppe sein.» Startelf? «Eher nicht. Er war seit dem 18. Dezember nicht mehr bei uns. Aber wenn er 20, 30 Minuten spielen kann, wissen wir alle, was er uns bringen kann.»
Das Wankdorf ist übrigens ausverkauft. Auch der Gästesektor. Also werden 31'500 Zuschauer im Stadion sein. Und es wird ein klares Heimspiel für Gelb-Schwarz sein. Trotz der grossen portugiesischen Diaspora in der Schweiz. Wie das schon mit Roter Stern und den Serben der Fall gewesen war. https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 34102.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 14. Februar 2024, 20:36 |
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14.02.2024  Zitat: Millionenspiel gegen Sporting
«Der Druck ist nicht anders als gegen Haifa»
Vor dem ersten K.-o.-Duell gegen Sporting Lissabon gibt sich YB-Trainer Raphael Wicky entspannt.
eider (Keystone)
Der Bewährungstest, der am Donnerstag auf 18.45 Uhr im Wankdorf angesetzt ist, findet eine umständliche Bezeichnung: «Playoffs der K.-o.-Runde der Europa League», so nennt das die Uefa. Im Endeffekt geht es für die Young Boys und Sporting Lissabon darum, sich für die Achtelfinals vom 7. und 14. März zu qualifizieren.
YB hat den Weg als Gruppendritter der Champions League in diese Runde gefunden, Sporting als Gruppenzweiter der Europa League. Für die Berner steht nicht mehr gleich viel auf dem Spiel wie noch im August gegen Maccabi Haifa, als es im Playoff um den Einzug in die Gruppenphase der Champions League ging. Den Test bestanden sie dank eines 3:0 im Heimspiel.
«Der Druck jetzt ist nicht anders als gegen Haifa», sagt der Trainer der Berner, Raphael Wicky. Klar, sie seien in einer anderen Ausgangslage. Aber den Druck würden sie sich als Trainer und Spieler immer selbst auferlegen. Darum spüren sie «das Kribbeln im Bauch» auch vor dem Besuch von Sporting.
1,2 Millionen Euro Prämie
Vor dieser K.-o.-Runde hat YB bereits einiges an Uefa-Prämien eingenommen. 15,64 Millionen Euro als Startprämie in der Champions League, 3,73 Millionen für die vier Punkte gegen Roter Stern Belgrad, 500’000 Euro für das Erreichen des 3. Platzes – das macht, neben den Match-Einnahmen, den Prämien für den Club-Koeffizienten und den TV-Marktpool, vorerst einmal 19,87 Millionen Euro. Weitere 1,2 Millionen gibt es bei einem Erfolg gegen Sporting.
Der Sporting Clube de Portugal ist in der nationalen Hierarchie die Nummer 3 hinter Benfica Lissabon und Porto. 19 Meisterschaften und 17 Cupsiege zieren sein Palmarès. Die aktuelle Mannschaft von Trainer Ruben Amorim, einem ehemaligen Teamkollegen von Loris Benito bei Benfica, führt die Liga an. Und auch das weckt den nötigen Respekt für die Aufgabe.
Sporting habe, sagt Benito, in der Schweiz nicht die gleiche Aufmerksamkeit wie Red Bull Leipzig und auch nicht den Glamour von Manchester City. «Aber dem Fussballkenner ist die Gefahr bewusst, die von dieser Mannschaft ausgeht.»
Auch Wicky findet nur lobende Worte. Er redet von einer «technisch sehr versierten Mannschaft», die den Mix finde zwischen physischem Spiel und schnellen Läufen in die Tiefe. Ihre offensichtliche Attraktion heisst Viktor Gyökeres, ein schwedischer Nationalspieler ungarischer Abstammung. Auf diese Saison hin kam der hoch aufgeschossene 25-Jährige für 21 Millionen Euro aus Coventry nach Lissabon. Seine 27 Tore in 29 Einsätzen zeigen, wie lohnenswert diese Investition bislang ist.
Wicky nimmt die Frage nach Gyökeres gelassen. «Wir reden nicht über ein, zwei Spieler», sagt er, «wir reden über eine ganze Mannschaft.» https://www.bernerzeitung.ch/vor-yb-spo ... 4949376862
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 14. Februar 2024, 20:37 |
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14.02.2024  Zitat: «Sonst müssen wir ja nicht spielen»
Das sagt YB-Coach Wicky vor dem Europa-League-Kracher gegen Sporting
Auf die Young Boys wartet im Sechzehntelfinal der Europa League mit Sporting Lissabon eine Herkulesaufgabe. Trainer Raphael Wicky blickt im Interview mit blue Sport auf das Hinspiel im ausverkauften Wankdorf.
Nach dem Ausscheiden in der Gruppenphase der Champions League geht die internationale Reise für die Young Boys in der Europa League weiter. Und mit Sporting Lissabon wartet bereits im Sechzehntelfinal ein richtig harter Brocken. Der Leader der portugiesischen Meisterschaft hat seine letzten sieben Ligapartien allesamt gewonnen und deklassierte am vergangenen Wochenende das viertplatzierte Braga gleich mit 5:0.
«Sie sind der Favorit, das ist klar. Das ist eine sehr gute Mannschaft mit grosser Geschichte und Tradition – und einem Marktwert, der siebenmal so gross ist wie unserer», sagt Raphael Wicky vor dem Hinspiel im Wankdorf auf den Gegner angesprochen. Dennoch rechnen sich die Berner ihre Chancen aus. «Sonst müssen wir ja nicht spielen», so Wicky.
Benitos Ausfall als Wermutstropfen und Chance
Man gehe zuversichtlich in das Duell. «Wir wollen es als grosse Möglichkeit sehen, etwas Grosses zu erreichen. Mit diesem Mindset wollen wir in die Matches gehen», führt der 46-Jährige aus und zeigt sich überzeugt, dass die Mannschaft ihre Leistungsgrenze erreichen wird – trotz der verletzungsbedingten Absenz von Leistungsträger Loris Benito.
«Loris fehlt uns, diese Verletzung tut uns weh», gibt der YB-Coach zu. «Aber es bringt nichts, hier stehenzubleiben. Es ist wichtig, nach vorne zu schauen. Als Trainer ist es wichtig, nach Lösungen zu suchen und als Mannschaft ist es wichtig, sofort noch enger zusammenzurücken.»
Ausserdem sei Benitos Ausfall zugleich die Chance für andere Spieler, sich zu beweisen, erklärt Wicky und betont: «Wir haben es uns verdient, in einer solchen Situation zu sein. Wir haben eine sehr gute Champions-League-Kampagne gespielt und haben es verdient, die Gruppenphase auf Rang drei abzuschliessen. Die Vorfreude ist sehr gross.» https://www.bluewin.ch/de/sport/europa- ... 85449.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 14. Februar 2024, 20:38 |
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14.02.2024  Zitat: Blick-Kunz vor Europa League
«YB muss gegen Sporting anders auftreten als gegen Lugano»
Europa League: Blick Fussball-Reporter Alain Kunz über die Chancen von YB gegen Sporting Lissabon. https://www.blick.ch/incoming/blick-kun ... 33790.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 14. Februar 2024, 20:39 |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 14. Februar 2024, 23:52 |
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14.02.2024  Zitat: David gegen Goliath: YB trifft auf Sporting Lissabon
YB trifft im Sechzehntelfinal der Europa League auf Sporting Lissabon. Gegen die Portugiesen gelten die Berner am Donnerstagabend als klare Aussenseiter. Coach Raphael Wicky und Goalie David von Ballmoos sind sich ihrer Rolle als «Underdog» bewusst, wollen die Portugiesen aber ärgern. https://www.baerntoday.ch/sport/fussbal ... -156250121
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 14. Februar 2024, 23:53 |
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14.02.2024  Zitat: YB trifft morgen auf Sporting Lissabon
Morgen trifft YB im Sechzehntelfinal der Europa League auf Sporting Lissabon. Gegen die Portugiesen sind die Berner am Donnerstag klare Aussenseiter. Doch YB bleibt zuversichtlich. https://www.telebaern.tv/telebaern-news ... -156251524
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 14. Februar 2024, 23:56 |
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14.02.2024  Zitat: YB-Gegner in der Europa League
«Viktor Gyökeres hat bei Sporting Lissabon alles verändert»
Die Berner Young Boys treffen in der Europa League auf das offensivstarke Sporting Lissabon – und den neuen Zlatan Ibrahimovic?
58 Tore hat Sporting Lissabon in der laufenden Meisterschaft in 20 Spielen erzielt. So viele wie zuletzt vor 50 Jahren zu diesem Zeitpunkt. Kein Wunder führen die «Löwen» die Tabelle punktgleich vor Stadtrivale Benfica (ein Spiel mehr) an.
«Es kommt für alle überraschend, dass Sporting in dieser Saison eine der besten Offensiven in ganz Europa stellt», sagt Ricardo Granada. Der 30-Jährige schreibt seit 9 Jahren für die Sportzeitung Record ausschliesslich über den 19-fachen portugiesischen Meister.
"Sporting steht aktuell auf dem Höhepunkt in dieser Saison." Autor: Ricardo Granada Sportzeitung Record
«Der Mann, der alles verändert hat für Sporting, heisst Viktor Gyökeres», sagt Granada. Ein Name, den man sich wohl merken muss. 16 Liga-Treffer gehen alleine auf das Konto des Schweden mit ungarischen Wurzeln. Der 25-Jährige ist der absolute Senkrechtstarter in Portugal. Letzten Sommer lotsten ihn die Sporting-Verantwortlichen für 21 Millionen Euro vom englischen Zweitligisten Coventry City nach Lissabon. Seither trifft der 1,87 m grosse Mittelstürmer praktisch in jedem Spiel. Dank 38 Torbeteiligungen in 29 Partien gehört Gyökeres zu den Topangreifern in Europa.
Sporting und die zwei skandinavischen Glücksgriffe
Eher früher als später dürfte Gyökeres den Klub schon wieder verlassen. «Bereits diesen Winter wurde befürchtet, dass er geht. Chelsea habe Interesse gezeigt, hiess es. Doch die Ausstiegsklausel beträgt 100 Millionen Euro», erklärt Granada.
" Die Sporting-Fans verzeihen ihm seine Benfica-Vergangenheit. Denn er hat den Klub 2021 nach 19 Jahren Durststrecke wieder zum Meister gemacht." Autor: Ricardo Granada über Trainer Ruben Amorim
Fast genauso wichtig sei der Neuzugang des defensiven Mittelfeldspielers Morten Hjulmand gewesen. Der Däne ersetzte den für 60 Mio. Euro zu Paris Saint-Germain transferierten Uruguayer Manuel Ugarte und besteche durch seine Präsenz.
Und wie steht es um den eigenen Nachwuchs? Sporting gilt schliesslich als Wiege der Stars, hat schon Grössen wie Luis Figo oder Cristiano Ronaldo hervorgebracht. Ein neuer Weltfussballer ist zwar nicht in Sicht. Innenverteidiger Gonçalo Inacio hat es aber immerhin zum Nationalspieler gebracht. Der Marktwert des 22-jährigen Linksfusses beläuft sich auf 40 Millionen Euro.
Trainer Amorim ist eigentlich ein Benfica-Mann
Mit Ruben Amorim, der auf ein 3-4-3-System schwört, steht auch ein junger Trainer an der Seitenlinie. Der 39-Jährige stammt ausgerechnet vom Erzrivalen Benfica, war dort Junior und lange Profi. «Das verzeihen ihm die Sporting-Fans, denn er hat den Klub 2021 nach 19 Jahren Durststrecke wieder zum Meister gemacht», sagt Granada. Auch Amorim wird eine grosse Zukunft prophezeit.
Kunstrasen als Problem?
«Sporting steht aktuell auf dem Höhepunkt in dieser Saison, in den letzten 5 Ligaspielen erzielte man 26 Tore», sagt Granada. Zuletzt wurde CL-Teilnehmer Braga 5:0 aus dem Stadion gefegt. Ex-Barça-Spieler Francisco Trincao befindet sich in Topform. Doch gibt es auch Schwachstellen?
«Die Abwehr ist nicht mehr so gut wie vor ein paar Jahren. Und auf Kunstrasen zu spielen, sind sich die Sporting-Spieler nicht gewöhnt», sagt Granada. Zudem sei die Belastung mit englischen Wochen sehr hoch. Rotationen seien unumgänglich und die Europa League habe für Sporting nicht oberste Priorität. https://www.srf.ch/sport/fussball/europ ... veraendert
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 14. Februar 2024, 23:57 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.02.2024  Zitat: Von Ballmoos über Sporting
«Es kommt ein grosser Gegner auf uns zu»
David von Ballmoos trifft mit YB in der Europa League auf Sporting Lissabon. Die Portugiesen haben zuletzt in drei Partien 16 Tore erzielt. Der YB-Goalie zeigt grossen Respekt davor. https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 33703.html
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Bierflasche
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Verfasst: Donnerstag 15. Februar 2024, 00:25 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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BSC Young Boys - Sporting CP
Raphaël Nuzzolo: «Für mich ist das eine Riesenchance»
Er hat von 2011 bis 2016 das YB-Trikot getragen (193 Pflichtspiele). Seit September 2023 arbeitet Raphaël Nuzzolo in der Scouting-Abteilung des Klubs. Der 40-Jährige bezeichnet sich in seinem neuen Job noch als «Lernender».
Raphaël, wie sieht Dein Alltag als YB-Scout aus? Ich beobachte viele Spiele und Spieler, sei es auf Video oder im Stadion. Ich bin praktisch an jedem Wochenende unterwegs, in der Schweiz und auch im Ausland. Und natürlich tauschen wir uns bei YB regelmässig aus. Einmal pro Woche treffen wir uns im Büro und planen dann auch, wer welche Aufgaben übernimmt.
Ist es Dir problemlos gelungen, Dich in einem neuen Arbeitsgebiet zurechtzufinden? Ja. Derzeit bin ich zwar immer noch ein Lernender im Scoutingbereich. Aber es macht grossen Spass, zu diesem Team zu gehören. Dank den Leuten, mit denen ich bei YB zusammenarbeite, fand ich mich sehr schnell zurecht. Mit Stéphane Chapuisat habe ich einen erfahrenen Chef, von dem ich viel profitieren kann. Ich lerne auch von anderen, etwa von Christoph Spycher oder Steve von Bergen, die über enormes Wissen verfügen. Ich identifiziere mich total mit YB. Ausserdem sehe ich es als Riesenchance für mich, nun als Scout tätig sein zu dürfen. Ich kann die Weichen für meine berufliche Zukunft stellen.
Welchen Eindruck hast Du aktuell von der ersten Mannschaft? YB steht auf Platz 1 in der Meisterschaft, im Cup-Viertelfinal und im Sechzehntelfinal der Europa League. Es liegt in dieser Saison also noch einiges drin. Die Mannschaft macht auf mich einen sehr stabilen Eindruck. Sie kann für jeden Gegner sehr unbequem sein. Und ich habe das Gefühl, dass sie sich laufend steigert und für die kommenden Wochen bereit ist.
Nun geht es europäisch gegen Sporting weiter. Worauf muss sich YB einstellen? Auf ein offensiv ausgezeichnetes Team, das mit Viktor Gyökeres einen Stürmer in seinen Reihen hat, dem ich noch viel in seiner Karriere zutraue. Aber ich glaube trotz allem, dass YB in der Lage ist, diesem Gegner Schwierigkeiten zu bereiten. Die Mannschaft hat europäisch schon oft bewiesen, wozu sie im Wankdorf fähig ist. Gegen Sporting wird es besonders wichtig sein, im Hinspiel ein gutes Resultat zu erzielen, wenn man sich Chancen für die Achtelfinals ausrechnen will. Der Gegner ist extrem heimstark, in Lissabon wartet auf YB eine sehr happige Herausforderung.
Sporting in starker Verfassung
Der YB-Gegner im Sechzehntelfinal der UEFA Europa League ist Stammgast in Europa. In der portugiesischen Liga ist die Mannschaft von Trainer Rúben Amorim vorzüglich unterwegs.
Sporting Clube de Portugal ist neben Benfica die zweite Grösse aus Lissabon und ein Verein, der regelmässig an europäischen Wettbewerben teilnimmt. Bereits zehn Mal qualifizierte sich Sporting für die Gruppenphase der UEFA Champions League. In der Europa League präsentierte sich der Club in den vergangenen Jahren ebenfalls oft – vergangene Saison bedeutete erst Juventus im Viertelfinal Endstation.
In der aktuellen Spielzeit überstand der Viertplatzierte der letztjährigen portugiesischen Meisterschaft die Gruppenphase der Europa League souverän. Mit drei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage belegten die Portugiesen den zweiten Platz hinter Atalanta Bergamo. Sturm Graz und Raków Częstochowa aus Polen wurden klar auf Distanz gehalten.
Gecoacht wird das Team von Rúben Amorim (siehe Fotogalerie). Der 39-Jährige, der in seiner Karriere als Spieler zu Einsätzen in Portugals Nationalmannschaft an den WM-Endrunden 2010 und 2014 kam, übernahm das Traineramt Anfang März 2020. Er führte Sporting 2020/2021 zum 19. und bislang letzten Meistertitel der Clubgeschichte.
Zu den Leistungsträgern gehört zweifellos Captain Sebastián Coates. Der 33-jährige Verteidiger aus Uruguay stand in seiner Laufbahn einst beim FC Liverpool unter Vertrag und traf mit den Engländern 2012/13 in der Europa League auf YB. 2012 wars, als Coates beim spektakulären 5:3-Sieg im ausverkauften Stadion Wankdorf dabei war und einen Treffer beisteuerte. Ende Januar 2016 wechselte der Südamerikaner von Sunderland zu Sporting.
Einer, der im Angriff besonders auf sich aufmerksam macht, ist Viktor Gyökeres (siehe Fotogalerie). Der schwedische Nationalspieler war in der Liga bereits 16 Mal erfolgreich und führt damit die Torschützenliste an. Dazu kommen fünf Treffer im nationalen Cup sowie drei in der Europa League.
In der Meisterschaft ist das offensiv starke Sporting mit 17 Siegen in 20 Runden hervorragend unterwegs, weist an der Tabellenspitze gleich viele Punkte auf wie Stadtrivale und Meister Benfica, hat aber ein Spiel weniger ausgetragen. Besonders imposant ist die Heimstärke: Das 5:0 gegen Braga am Sonntag war der elfte Meisterschaftserfolg im elften Spiel dieser Saison vor eigenem Publikum im Estádio José Alvalade.
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