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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 28. August 2023, 20:33 |
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28.08.2023  Zitat: Nach schwierigem Sommer
Und plötzlich ist Lauper Teamleader bei YB
YB-Mittelfeldspieler Sandro Lauper hat einen schwierigen Sommer hinter sich – schon wieder. Doch in den entscheidenden Playoff-Spielen gegen Maccabi Haifa um die Champions League bereichert er bereits wieder das Mittelfeld des Schweizer Meisters.
Sonnenseite im Fussball bedeutet manchmal ein Auftritt bei regnerischen 14 Grad um 21 Uhr unter Flutlicht. YB-Mittelfeldspieler Sandro Lauper (26) freut sich auf das entscheidende Quali-Spiel des Schweizer Meisters gegen Maccabi Haifa aus Israel am Dienstagabend in Bern nach dem 0:0 im Hinspiel. Zu gut kennt er die Schattenseiten des Fussballs.
Einmal mehr hat Lauper die vergangenen Monate mit Aufbautraining verbracht. Am Tag vor dem entscheidenden Spiel um den Einzug in die Gruppenphase der Königsklasse blickt der Konolfinger auf die schwierige Zeit zurück. Anfangs Juni hat er sich im Cupfinal wenige Augenblicke nach dem Anpfiff am Meniskus verletzt – am rechten Knie, an dem er bereits durch zwei Kreuzbandrisse leidgeprüft wurde. Unter Tränen erfolgte die Auswechslung. «Ich wusste dann, dass es wieder ein anderer Sommer wird und ich in den Ferien wiederum mehr arbeiten muss», erzählt er.
Wicky schätzt zwei Dinge besonders an Lauper
Lauper hat sich einmal mehr zurückgekämpft. Trotz Rückschlag, als sich in der Vorbereitung das Knie wieder meldete und er bremsen musste. Aber wenn er wieder fit ist, wie jetzt, wird er sofort gebraucht. Trainer Raphael Wicky (46) schwärmt von den Qualitäten des 26-Jährigen, der vor zwei Jahren für die Nati aufgeboten wurde, aber damals ohne Einsatz blieb: «Er hat Erfahrung und Persönlichkeit, ist in der Mannschaft sehr respektiert und, obwohl er kein Lautsprecher ist, ein sehr guter Kommunikator auf dem Platz.»
Wicky hält so viel von Lauper, dass er ihn beim schwierigen Hinspiel im tropischen Hexenkessel von Haifa vor einer Woche sogleich in die Startelf stellte, als Cheikh Niasse (23) wegen leichtem Fieber ausfiel. Davor hatte Lauper seit der Verletzung keine einzige Minute in der ersten Mannschaft bestritten, stand lediglich in zwei U21-Partien in der dritthöchsten Schweizer Spielklasse auf dem Platz. Und dann direkt der Kaltstart in der drückenden Hitze von Israel.
Niasse auch wieder einsatzbereit
Lauper überzeugte im defensiven Mittelfeld, verlor kaum einen Zweikampf und tat YB mit seiner Technik enorm gut. Sogleich schlüpfte er in die Leaderrolle. Am Dienstagabend wird es 20 Grad kühler (!) sein als beim Hinspiel in Israel. Das ist Lauper definitiv lieber, wie er sagt.
Neben Lauper kann Wicky auch wieder auf Niasse zurückgreifen. Der Senegalese, der ebenfalls auf der defensiven Position in der Raute spielt, macht die Trainings nach dem leichten Fieber wieder mit und ist voll einsatzbereit.
Unabhängig davon ist Lauper in den Plänen von Wicky ein wichtiges Puzzlestück. «Dafür muss er einfach fit sein», sagt der Walliser. Und das ist Lauper. Einmal mehr hat er sich auf die Sonnenseite des Fussballs zurückgekämpft. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 85893.html
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shalako
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Verfasst: Montag 28. August 2023, 20:36 |
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28.08.2023  Zitat: Rückspiel in der CL-Quali
Heimstarkes YB will die gute Ausgangslage nutzen
Im Rückspiel der Playoffs zur Champions League braucht YB gegen Maccabi Haifa im Wankdorf einen Sieg.
Mit dem 0:0 im Hinspiel in Haifa hat sich YB eine gute Ausgangslage für die dritte Qualifikation zur Gruppenphase der Champions League in der Geschichte erspielt. Zwar fehlten auf Berner Seite die wirklich zwingenden Torchancen – allerdings hat der Schweizer Meister auch verhindert, dass die heimstarken Israeli ihr Spiel zur Entfaltung bringen konnten.
Am Dienstag steht nun das Rückspiel im Wankdorf an. Der Heimvorteil könnte dabei zum entscheidenden Trumpf werden, sind die Berner doch seit über einem Jahr zu Hause ungeschlagen. Bleiben sie das auch gegen Haifa, ist der Einzug in die Gruppenphase der «Königsklasse» fix.
Europa League als schwacher Trost
Sollte YB sich nicht durchsetzen können, würde immerhin die Gruppenphase der Europa League warten. Doch dies wäre nur ein schwacher Trost. YB-Trainer Raphael Wicky erklärte im Interview vor dem Spiel: «Es ist ein riesiger Traum, in die Champions League zu kommen. Auch wenn man Europa League spielt, schaut man am Dienstag und Mittwoch die Champions-League-Partien.»
Um sich optimal auf die Partie vorbereiten zu können, wurde das ursprünglich auf vergangenen Samstag angesetzte Super-League-Spiel zwischen YB und Stade-Lausanne-Ouchy auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Das sei durchaus ein Vorteil gewesen, sagte Wicky. Auch wenn die Zeit nicht nur zur Erholung genutzt wurde, so sei es gut gewesen, sich nicht noch zusätzlich auf einen Gegner einstellen zu müssen.
Wieder mit Lauper in der Startelf?
Bezüglich der Aufstellung wollte sich Wicky am Tag vor dem grossen Spiel noch nicht in die Karten blicken lassen. Bereits im Hinspiel hatte der Walliser mit seinen Nominationen teilweise überrascht. So rückte Sandro Lauper nach fast dreimonatiger Verletzungspause direkt wieder in die Startelf.
Ob der 26-Jährige wieder zum Zug kommen wird, steht noch nicht fest. Sicher ist, dass die Motivation beim Mittelfeldspieler riesig ist: «Ich freue mich extrem. Solche Spiele gibt es nicht oft. Flutlichtspiele sind auch selten – die Fans in Bern werden sicher sehr laut sein.»
Noch mehr «solche» Spiele könnte es geben, wenn sich YB gegen Maccabi Haifa durchsetzt. Im Optimalfall reicht dafür bereits ein Tor – wenn hinten dichtgehalten wird. Die Devise dürfte also klar sein: Hinten nichts zulassen, vorne einmal zuschlagen.
Keine Live-Rechte für Champions-League-Playoffs
Die Übertragungsrechte für alle Qualifikationsspiele im Europacup werden einzeln vermarktet. Eine Ausnahme bilden die Playoffs zur Champions League. Die Rechte an diesen Spielen liegen exklusiv bei blue Sport. Deshalb kann SRF keine Live-Bilder des Spiels zwischen YB und Maccabi zeigen. Im Rahmen der Sendung «Champions League – Highlights» auf SRF zwei werden jedoch um 23 Uhr umfangreiche Zusammenfassungen und Analysen präsentiert. https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... age-nutzen
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shalako
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Verfasst: Montag 28. August 2023, 20:38 |
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28.08.2023  Zitat: YB: Das sagt Trainer Wicky vor dem Playoff-Rückspiel gegen Haifa
YB kann im Rückspiel der Champions-League-Playoffs gegen Maccabi Haifa personell aus dem Vollen schöpfen und wollen offensiv präsenter sein.
Das Wichtigste in Kürze
- YB winkt im Playoff-Rückspiel gegen Maccabi Haifa die Champions League. - In der Offensive sieht Trainer Raphael Wicky im Vergleich zum Hinspiel noch Potenzial. - Bei den Bernern sind Ulisses Garcia und Cheik Niasse wieder fit.
Nach dem torlosen Unentschieden im Hinspiel in Israel können die Berner Young Boys am Dienstag im heimischen Wankdorf die dritte Teilnahme an der Champions League nach 2018 und 2021 perfekt machen.
Dafür braucht der Schweizer Meister einen Sieg – nach 90 Minuten, nach Verlängerung oder im Penaltyschiessen.
Um gegen den israelischen Meister bestehen zu können, muss YB defensiv genauso konzentriert agieren wie am vergangenen Mittwoch. Auf der anderen Seite bedarf es offensiv einer deutlichen Leistungssteigerung. In Haifa brachten die Berner das Kunststück fertig, keinen einzigen Abschluss aufs Tor zu bringen.
Niasse und Garcia wieder dabei
«Wir hatten vier, fünf gute Torchancen, haben aber nicht die richtigen Entscheide getroffen oder waren technisch zu unsauber», konstatiert Raphael Wicky an der Pressekonferenz am Montag.
«Wir müssen offensiv klarer sein, bessere Entscheide im letzten Drittel treffen, genauer und konkreter agieren», so der YB-Trainer. Biete sich eine Chance, müsse man zuschlagen. «Auf diesem Niveau braucht es Effizienz, wenn du dich für die Gruppenphase der Champions League qualifizieren willst.»
Genau dies ist das Ziel der Berner. «Wir haben die grosse Chance, uns einen Traum zu erfüllen. Dafür werden wir alles geben», so Wicky, der personell aus dem Vollen schöpfen kann. Nebst dem zuletzt kranken Cheikh Niasse gehört auch Ulisses Garcia wieder zum Kader.
Verlässt Rieder YB?
Immer noch in Bern und gegen Maccabi Haifa ebenfalls im Aufgebot ist Nationalspieler Fabian Rieder. Der Mittelfeldregisseur steht vor seinem womöglich letzten Spiel im YB-Dress.
Der 21-Jährige wird seit längerem mit einem Wechsel ins Ausland in Verbindung gebracht. Wurde erst die Bundesliga als mögliches Ziel genannt, deutete zuletzt vieles auf einen Wechsel zum französischen Erstligisten Stade Rennes hin.
Der ehemalige Klub von Alex Frei beendete die vergangene Saison auf Platz 4 und ist für die Europa League qualifiziert. YB wäre bei einer Niederlage am Dienstag also ein möglicher Gegner von Rennes.
Ein Sieg der Berner gegen Maccabi Haifa – und sie halten die besten Argumente in den Händen, um Rieder mindestens bis im Winter in den eigenen Reihen halten zu können. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-da ... a-66585939
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shalako
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Verfasst: Montag 28. August 2023, 21:42 |
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28.08.2023  Zitat: Heisser Fussballabend in Bern
Nause über Maccabi-Fans: «Sie waren nicht überall die Liebsten»
Auf Bern wartet am Dienstag ein Risikospiel. Grund sind die heissblütigen Fans von YB-Gegner Maccabi Haifa, die zuletzt negativ auffielen.
So wenig berauschend das Gebotene auf dem Rasen war, so elektrisierend war im Hinspiel zwischen Maccabi Haifa und den Berner Young Boys die Stimmung auf den Rängen. Was die über 30’000 israelischen Fans im Samy-Ofer-Stadion von Haifa während 90 Minuten von sich gaben, beeindruckte selbst manche YB-Spieler.
«Die Haifa-Anhänger mögen Pyrotechnika und bereiten dem Verein damit immer wieder Probleme.» Michael Yokhin, israelischer Sportjournalist
Doch die Haifa-Supporter sind offenbar mehr als nur laut. «Sie mögen Pyrotechnika und bereiten dem Verein damit immer wieder Probleme», sagt Michael Yokhin. Der freischaffende israelische Sportjournalist kennt den Traditionsclub bestens.
Zwar gälten die Fans von Maccabi Haifa grundsätzlich als tolerant, weil sie nebst jüdischen auch vergleichsweise viele arabische Fans zählten, erzählt Yokhin. Die Ultras, die sich selber als die «grünen Affen» bezeichnen, seien aber berüchtigt. «Sie fallen regelmässig mit schlechtem Benehmen auf und sind darauf auch noch stolz.»
Petarden gegen gegnerische Fans
Das jüngste Beispiel des unrühmlichen Fanverhaltens datiert von Mitte Juli. Beim Aufeinandertreffen mit dem maltesischen Team Hamrun Spartans in der ersten Champions-League-Qualifikationsrunde warfen Haifa-Anhänger brennende Fackeln auf das Spielfeld sowie gegen gegnerische Fans und sorgten damit für einen längeren Spielunterbruch. Maltesische Fans sollen die israelischen Anhänger zuvor mit «Palestina»-Rufen provoziert haben.
Auf die wüsten Szenen folgten Sanktionen. Die Uefa büsste den israelischen Verein und verbot den Anhängern von Haifa, ans darauffolgende Champions-League-Auswärtsspiel gegen Tiraspol in Moldau zu reisen.
Nun gastiert Haifa am Dienstagabend also in Bern. Bis Montagnachmittag wurden rund 28'000 Tickets verkauft. Der BSC YB hofft auf ein ausverkauftes Wankdorf und erwartet rund 1400 Anhänger aus Israel. Nebst den Fans im Stadion dürften auch solche ohne Ticket anreisen.
Berns Polizei rüstet für Spiel auf
Berns Sicherheitsbehörden haben die Maccabi-Fans nach den jüngsten Vorkommnissen auf dem Radar. «Sie waren in der Vergangenheit nicht überall die Liebsten», sagt Reto Nause. Der Sicherheitsdirektor spricht denn auch von einem «als risikobehaftet eingestuften Fussballspiel». Matches mit israelischer Beteiligung erforderten aber «allein wegen der geopolitischen Situation Israels» erhöhte Sicherheitsmassnahmen.
Nause dürfte auf einen Vorfall anspielen, der sich 2014 in Österreich zugetragen hatte. Bei einem Testspiel zwischen Maccabi Haifa und OSC Lille stürmten kurz vor Schluss anti-israelische Aktivisten mit Palästina-Fahnen das Spielfeld und griffen mehrere Haifa-Spieler tätlich an.
Die Kantonspolizei Bern hat für das Risikospiel jedenfalls aufgerüstet: Letzte Woche kündigte sie an, mit einem sichtbaren Dispositiv im Einsatz zu stehen – und dafür gar den Grossteil der Wachen im Kanton Bern vorübergehend zu schliessen. «Diese Massnahme hat zum Ziel, genügend Personal für den Einsatz stellen zu können», so die Begründung. Die polizeiliche Grundversorgung sei jedoch sichergestellt. https://www.bernerzeitung.ch/heisser-fu ... 6281542765
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shalako
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Verfasst: Dienstag 29. August 2023, 01:09 |
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29.08.2023  Zitat: YB-Camara vor dem Millionenspiel gegen Maccabi Haifa
«Meine Frau konnte Fussballer nicht ausstehen»
Exklusiv! YB-Captain Mohamed Ali Camara (26) erzählt, welch unfassbarer Zufall ihn zu seiner Frau geführt hat. Wie er die israelische Liga einschätzt. Und warum er seinen Vertrag bei YB verlängert hat.
Im ersten grossen Interview mit uns im Jahr 2019 haben wir Sie als Rohdiamanten bezeichnet, weil ihr Vater in einer Diamantenmine gearbeitet hat. Was ist aus dem Rohdiamanten in diesen fünf Jahren geworden? Strahlt er? Mohamed Ali Camara: (Lacht laut.) Sicher ist der Diamant geschliffen worden. Er hat viel an Erfahrung gewonnen. Er weiss, was er will. Er weiss, wann er das Bein hinzuhalten hat und wann nicht. Und er hat viel mehr Verantwortung, weil er vor Kurzem geheiratet hat.
Wann war das? Am 9. Juni.
Woher kommt ihre Gemahlin? Sie ist Franko-Guineerin.
Wo haben Sie sie kennengelernt? In Frankreich. Vor gut zwei Jahren. Und die Geschichte ist einfach unglaublich!
Erzählen Sie! Wir waren im selben Flugzeug. Für mich war es Liebe auf den ersten Blick. Aber ich wollte sie aus Respekt nicht ansprechen, weil sie mit ihren Eltern unterwegs war. Später machte ich das, aber sie war damals für meine Worte nicht empfänglich. Die Geschichte schien vorbei, bevor sie begonnen hatte.
Was passierte dann? Ein paar Monate später ging ich nach einem Länderspiel mit Guinea mit Freunden in Paris essen. Sie war im selben afrikanischen Restaurant mit ihrer Familie. Solch ein Zufall kann doch kein Zufall sein! Das ist Fügung. Dort habe ich sie erneut angesprochen. Aber das lief zu Beginn nicht wie geschmiert, weil sie mir sagte, dass sie Fussballer nicht ausstehen könne. Ich habe nicht lockerlassen. Wir haben die Kontaktdaten ausgetauscht. Und so gings los!
Und nun lebt sie in Bern und ist mit einem Fussballer verheiratet. Genau.
Und das war wirklich reiner Zufall? Es gibt sicher Hunderte afrikanischer Restaurants in Paris. Es gibt zahllose. Und es war hundertprozentig reiner Zufall.
Und ist schon ein Kind unterwegs? Nein. Meine Frau beendet ihr Immobilienrecht-Studium, das sie in Frankreich begonnen hat, als Fernstudium. Es ist für uns beide wichtig, dass sie das abschliesst.
Wo wird YB international bis Jahresende europäisch spielen? Ich hoffe doch sehr in der Champions League!
Wie sicher sind Sie da? Zumindest sehr zuversichtlich. Aber Fussball ist nun mal nicht vorhersehbar. Es ist Halbzeit. Wir sind auf einem guten Weg. Der Schlüssel ist, kein Tor zu kassieren. Dann qualifizieren wir uns. Denn wir sind offensiv enorm stark und machen in der Regel in jedem Spiel ein Tor.
Das letzte Mal, dass YB in einem Heimspiel nicht getroffen hat, war vor einem Jahr gegen Anderlecht in den Conference-League-Playoffs. Das war auch die letzte Niederlage im Wankdorf. Aber Maccabi hat doch nie die Qualität von Anderlecht? Und auch nicht jene von YB. Klar. Maccabi ist gut. Aber ich bin sicher, dass wir mehr Qualität haben. Das müssen wir am Dienstag zeigen.
Beeindruckend waren in Haifa nur die Hitze und die Atmosphäre. Hatten Sie so etwas schon mal erlebt? Es war in der Tat extrem beeindruckend! Schon beim Einlaufen. Aber deswegen spielen wir doch Fussball. Ich bin sicher, dass auch im Wankdorf sehr viel los sein wird. Aber es gibt ein Spiel, das hat mir noch mehr Eindruck gemacht.
Was war das? Das war das Eröffnungsspiel des U20-Afrikacups vor sechs Jahren in Sambia. Im Stadion waren viel mehr als die zugelassenen 50'000 Fans. Und alle machten sie Stimmung, indem sie mit den Händen auf die Sitzlehnen schlugen. Da ganze Tribüne vibrierte. Und nicht nur das. Selbst das Spielfeld zitterte.
Sie haben Ihren Vertrag Anfang August verlängert. Warum eigentlich? Sie sind im besten Fussballeralter und das Ausland ruft. Sie hatten doch sicher Angebote diesen Sommer. Und bei auslaufendem Vertrag hätten sie im Winter oder in einem Jahr viel mehr Handgeld kassieren können. Das mag sein. Aber wenn ich gehe, dann will ich zu 100 Prozent fit sein. Ich bin ja erst ganz zum Schluss der letzten Saison von einem Meniskusriss zurückgekommen. Diesen Sommer wäre also zu früh gewesen.
Und bei Vertragsende? Meine Beziehung zu YB ist speziell. Ich bin jemand, der loyal ist zu den Leuten, mit denen ich arbeite. Ich hatte während meiner Zeit in Bern sehr viele Verletzungen. Alle Leute im Klub waren in diesen Zeiten immer für mich da. Da ist es nur richtig, dass ich aus Dankbarkeit nicht als Vertragsloser wechsle, sondern etwas hinterlasse.
Aber der nächste Schritt ist schon vorprogrammiert – oder? Man will sich immer verbessern. Was auch heisst, in einer Topliga zu spielen wie in England, Spanien oder Deutschland. Das ist auch mein Traum.
Sie sind bei Stellar Sports unter Vertrag, der weltgrössten Agentur, die Spieler wie Grealish, Camavinga oder Shaw berät, um nur drei zu nennen. Da ist Camara ein kleiner Fisch. Ist er, genau. Aber ich komme mir nicht so vor, weil meine Berater immer da sind, wenn ich etwas brauche.
Es ist also kein Hindernis, dass Sie mit ihrem geschätzten Transferwert von rund vier Millionen Franken etwa die Nummer 100 sind bei Stellar? Nein, absolut nicht. Stellar ist ja in Regionen unterteilt. Ich werde von Stellar France betreut.
Zurück zu Maccabi. Sie sind als ehemaliger Spieler von Hapoel Raanana der absolute Israel-Insider. Wie stark ist die Meisterschaft dort? Technisch sind die Spieler extrem beschlagen. Da sind sie besser als die Super League. Diese ist aber taktisch und physisch stärker. Unter dem Strich ist die Liga in der Schweiz besser.
Sollte sich YB zum dritten Mal für die Champions League qualifizieren, würden Sie zur Legende werden, denn nur David von Ballmoos und Sandro Lauper werden das erreicht haben. Jean-Pierre Nsame war ja 2021 verletzt. Das ehrt mich natürlich und macht mich enorm stolz.
Und dann noch als Captain. Das ist grandios. Zumal sich meine Vorstellungen von Werten und Ideen sowie die Philosophie mit jenen von YB decken.
Und was macht ihr Deutsch? Ich nehme Kurse, klar, und mache Fortschritte.
Dann hätten wir dieses Interview auch auf Deutsch führen können? Ich verstehe fast alles, sofern es Hochdeutsch ist. Sprechen ist schwierig. Wir lernen Hochdeutsch. Und im Team hört man nur Schweizerdeutsch. Aber ich gebe mein Bestes. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 85984.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 29. August 2023, 09:51 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.08.2023  Zitat: YB: Fünf Gründe, warum die Champions-League-Qualifikation gelingt
Meister YB winkt bei einer Champions-League-Qualifikation das grosse Geld. Vor dem Rückspiel gegen Maccabi Haifa stehen die Chancen auf ein Weiterkommen gut.
Das Wichtigste in Kürze
- Mit einem 0:0 in Israel verschafft sich YB eine gute Ausgangslage für das Rückspiel. - Mit einem Sieg gegen Maccabi Haifa stehen die Berner in der Champions League. - Vieles spricht vor der heutigen Partie im Berner Wankdorf für den Schweizer Meister.
Ein letzter Schritt fehlt noch, damit sich YB für die Champions League qualifiziert. Die Ausgangslage ist klar: Gewinnen die Berner zuhause gegen Maccabi Haifa, ist die Königsklasse sicher.
Das Hinspiel in Israel endete 0:0. Die Berner standen hinten solid, liessen in der Offensive jedoch zu wünschen übrig.
Dennoch stehen die Chancen auf ein Weiterkommen gut – und zwar aus mehreren Gründen.
Heimstärke
YB ist im Wankdorf schwer zu bezwingen, das zeigt ein Blick auf die Statistik. Seit 19 Pflichtspielen ist Gelbschwarz im eigenen Stadion ungeschlagen, die letzte Niederlage (0:1 gegen Anderlecht) datiert vom 18. August 2022.
Hinzu kommt, dass YB gegen Maccabi erstmals überhaupt im Kampf um die Königsklasse im Rückspiel das Heimrecht geniesst. Bisher mussten die Berner im Entscheidungsspiel sechsmal auswärts antreten.
Die Defensive hält dicht
In den ersten Saisonspielen war es die YB-Defensive, welche den Fans Kummer bereitete. Insbesondere die Innenverteidigung wurde nach den doch zahlreichen Gegentoren kritisiert.
Im Hinspiel hielt die Viererkette rund um das Duo Camara/Benito jedoch dicht. Die Young Boys liessen kaum etwas zu, standen kompakt und nahmen Maccabi-Torjäger Frantzdy Pierrot aus der Partie. Das stimmt für das Rückspiel zuversichtlich.
Bessere Offensive
Klar, im Hinspiel blieb der Berner Angriff deutlich unter den Erwartungen. Zur Erinnerung: YB brachte in Israel keinen einzigen Abschluss auf das gegnerische Tor.
Im heimischen Wankdorf wird sich das aber mit grosser Wahrscheinlichkeit ändern. Das letzte Mal, als Gelbschwarz vor eigenem Publikum ohne Tor blieb, war ebenfalls im Spiel gegen Anderlecht. Das ist bekanntlich über ein Jahr her.
Mit Itten, Nsame, Elia, Monteiro und Ganvoula verfügt YB im Sturm schlichtweg über mehr Qualität als die Iraelis. Ausserdem werden die Angreifer im Rückspiel auf Wiedergutmachung aus sein.
Alle sind gesund – sogar Goalie von Ballmoos
In Israel musste Trainer Wicky noch auf Cheik Niasse (krank) und Ulisses Garcia (verletzt) verzichten. Für das Rückspiel sind beide wieder einsatzbereit. Der Übungsleiter kann also aus dem Vollen schöpfen.
Neben Sandro Lauper, der im Hinspiel sein Comeback feierte, ist übrigens auch Goalie David von Ballmoos wieder fit. Der Keeper fiel zuletzt mit einer Knieverletzung monatelang aus.
Seine Rückkehr ins Team wird sich wohl noch etwas hinziehen. Neben dem Platz ist von Ballmoos mit seiner Art und Erfahrung aber immens wichtig. Auch im Hinblick auf das Playoff-Duell.
Rieder vor Abschied
Vieles deutet darauf hin, dass Fabian Rieder YB doch noch verlassen wird. Der Mittelfeldspieler steht vor einer Unterschrift bei Stade Rennes in der Ligue 1.
Die Partie gegen Maccabi dürfte also zum letzten Auftritt Rieders im YB-Trikot werden.
Sollte es so sein, wird er bei seiner Dernière noch einmal alles in die Waagschale werfen. Zum guten Glück für YB! Denn: An einem guten Tag kann der Nati-Spieler eine Partie im Alleingang entscheiden. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-fu ... t-66585007
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shalako
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Verfasst: Dienstag 29. August 2023, 09:53 |
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29.08.2023  Zitat: «Organisator» Lauper greift mit YB nach den Sternen
Für die Berner Young Boys geht es heute im Playoff-Rückspiel gegen Maccabi Haifa um den Einzug in die Champions-League-Gruppenphase. Anpfiff im Wankdorfstadion ist um 21.00 Uhr. Ein entscheidender Faktor könnte der wiedergenesene Mittelfeldspieler Sandro Lauper sein.
Am vergangenen Mittwoch spielt er im Hinspiel in Israel zentral vor der Abwehr. Er organisiert, dirigiert und räumt ab, als wäre er nie weg gewesen. Dabei ist es für Sandro Lauper das erste Spiel bei den Profis seit seiner Verletzung, die er sich im Cupfinal vom 6. Juni zugezogen hat.
Ein allzu kurzer Cupfinal
Rückblick: Die Rauchschwaden, die vom Lugano-Sektor vor dem Anpfiff zum Cupfinal über das Spielfeld im Wankdorf schwappen, haben sich noch nicht verzogen, da sitzt Sandro Lauper schon auf dem Hosenboden. Um ihn zwei Betreuer, die sein rechtes Bein begutachten. Das Gesicht des Mittelfeldspielers ist weder schmerzverzerrt, noch ist er wütend. Vielmehr zeigt sein fragender Blick, dass er nicht weiss, was mit seinem rechten Knie los ist.
Eines jedoch ist schnell klar: Für den 26-jährigen Berner ist der Cupfinal vorbei, noch bevor er überhaupt richtig begonnen hat. Ein unglücklicher wie folgenschwerer Zweikampf mit Renato Steffen und Hadj Mahmoud hat das rechte Knie in Mitleidenschaft gezogen. Einmal mehr.
«Am Anfang war es ein Schock, weil wir nicht wussten, wie schlimm es um das Knie steht. Zum Glück war die Verletzung nicht ganz so gravierend, wie wir zuerst vermutet haben», sagt Lauper knapp drei Monate später. Es ist der Tag vor dem Playoff-Rückspiel gegen Maccabi Haifa, und der Mittelfeldspieler stellt sich gemeinsam mit Trainer Raphael Wicky den Fragen der Medien. «Weniger Ferien, mehr Arbeit», fasst Lauper seinen Sommer zusammen. Während sich die anderen von einer harten, aber erfolgreichen Saison erholen, muss er sich zurückkämpfen. Von der Knieverletzung, von der Operation, bei der ihm ein Teil des Meniskus entfernt wurde.
Ein überraschend schnelles Comeback
Champions-League-Playoffs statt Promotion League. Knapp 30'000 heissblütige Fans statt 613 Zuschauer. Dass Raphael Wicky am vergangenen Mittwoch auf ihn setzte, war einerseits der krankheitsbedingten Abwesenheit von Cheikh Niasse geschuldet. Der Trainer weiss jedoch, was er am 1,85 Meter grossen Abräumer hat: «Sandro bringt eine gewisse Erfahrung mit, ist eine Persönlichkeit, die im ganzen Team geschätzt wird. Und obwohl er kein Lautsprecher ist, ist er auf dem Platz ein guter Kommunikator und Organisator.»
Genau diese Attribute brachte Lauper bei seinem Comeback auf den Platz. Schafft er es im Verbund mit der Abwehr hinten erneut dicht zu halten, reicht vorne ein einziges Tor zum Erreichen der Champions-League-Gruppenphase. Was es braucht, um seinen bislang elf Partien in der Königsklasse mindestens sechs weitere Auftritte folgen zu lassen, weiss Lauper genau: «Mehr Genauigkeit, mehr Kreativität und mehr Überzeugung im Abschluss als im Hinspiel.»
Der Kommunikator ist zurück auf dem Platz. Nun müssen seinen klaren Ansagen auch Taten folgen. Von ihm und seinen Teamkollegen. https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/213128
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shalako
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Verfasst: Dienstag 29. August 2023, 14:21 |
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29.08.2023  Zitat: Liebe für YB
Fassnacht mit Grussbotschaft an die Young Boys: «Holt die Sterne zurück nach Bern»
Der Countdown läuft! Am Abend spielt YB gegen Maccabi Haifa um den Einzug in die Königsklasse. Christian Fassnacht sendet Motivation und die besten Wünsche für die Ex-Team-Kollegen. Los geht's um 20.10 Uhr inklusive Studio – nur bei blue Sport.
«Was gibt es Geileres, als ein Flutlichtspiel und Champions-League-Hymne?», sagt Christian Fassnacht vor dem Playoff-Rückspiel der Champions League zwischen den Young Boys und Maccabi Haifa.
Der Wichtigkeit des Spiels vom Dienstagabend ist sich Fassnacht bewusst. Für seine ehemaligen Teamkollegen wünscht er «von ganzem Herzen nur das Beste». Fassnacht ist überzeugt: «Ihr werdet die Sterne zurück nach Bern holen.»
Der 29-Jährige drückt YB von der Ferne aus den Daumen. Das entscheidende Spiel um die Champions League kann Fassnacht nicht live vor dem Fernseher verfolgen. Der Mittelfeldspieler ist zeitgleich mit seinem neuen Klub, Norwich City, bei Bristol City zu Gast. https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 66271.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 29. August 2023, 14:43 |
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29.08.2023  Zitat: Nach hitziger Debatte in Haifa
Jetzt knöpfen sich Israelis auch Wicky vor
Vor einer Woche beim Playoff-Hinspiel in Israel geriet der Maccabi-Haifa-Trainer an der Medienkonferenz ins Kreuzfeuer der Kritik. In Bern ist es nun YB-Trainer Raphael Wicky, der sich von den Israelis einiges anhören muss.
Es ist eine Antwort von Raphael Wicky (46), die ein israelischer Journalist in Bern als Steilvorlage für eine Schimpftirade sieht. Am Vortag des entscheidenden Playoff-Spiels um die Champions-League-Gruppenphase zwischen YB und Maccabi Haifa (Dienstag, 21 Uhr) entgegnet der YB-Trainer auf die Frage eines Journalisten, ob er ein anders eingestelltes Haifa als im Hinspiel erwarte: «Da müssen sie den Maccabi-Trainer fragen, ich weiss nicht, was er vorbereitet und welche Taktik er wählt.»
Minuten später hebt derselbe israelische Journalist die Hand, der sich vor einer Woche bereits öffentlich mit Haifa-Trainer Messay Dego (37) eine hitzige Debatte lieferte und ihm ins Wort fiel. Er legt los: «Ich bin ein Kommentator und weiss, dass Sie genau wissen, was Maccabi Haifa machen wird – im Detail. Wollen Sie uns im Jahr 2023 in der Champions-League-Quali wirklich verkaufen, dass Sie nicht wissen, was Maccabi Haifa tun wird? Das ist nicht gut für Sie.» Plötzlich ist Leben in der sonst sachlichen Fragerunde.
Doch Wicky bleibt cool: «Natürlich analysieren wir Maccabi, wie sie auch uns analyiseren. Darauf sind wir vorbereitet. Aber am Ende weiss ich trotzdem nicht, ob er plötzlich ein anderes System wählt. Niemand weiss das.» Angriff souverän abgewehrt.
Der Walliser Trainer lebt vor, was seine Spieler auch im Rückspiel tun müssen. Nach dem heissen Hinspiel im tropischen Hexenkessel von Haifa steht es 0:0. Auch im Rückspiel im Wankdorf wird Feuer drin sein. Bis Montagmittag waren 28'000 Tickets verkauft, YB hofft auf ein ausverkauftes Haus. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 86771.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 29. August 2023, 14:44 |
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29.08.2023  Zitat: Kommentar zu den Champions-League-Playoffs von YB
Ein Scheitern wäre eine gewaltige Enttäuschung
Eine Champions-League-Gruppenphase ist für einen Schweizer Klub niemals selbstverständlich. Wenn man die Millionen aber auf einem goldenen Tablett serviert bekommt, ist Zugreifen Pflicht.
Ich habe mich schon einige Male darüber ausgelassen, was das Double für YB-Trainer Raphael Wicky bedeutete. Kurz gesagt: Die Erfüllung einer Pflichtaufgabe (vor allem der Meistertitel), die nach dem Scheitern in den Conference-League-Playoffs gegen Anderlecht noch unabdingbarer geworden war.
Doch um in die Fussstapfen eines Gerry Seoane treten zu können, braucht es den Zusatz, der bei YB nie Zusatz sein darf. Eine europäische Gruppenphase – und sei es die Conference League – muss auch Pflicht sein.
Klar: Wicky hat die Phase auf sicher. Doch wenn einem die Champions League auf einem, nicht silbernen, sondern goldenen Tablett präsentiert wird, dann ist selbst die … Pflicht? Ein Scheitern an diesem derart limitierten und bescheidenen Team von Maccabi Haifa wäre jedenfalls eine gewaltige Enttäuschung.
Das Hinspiel hat es gezeigt: YB hat den besseren Goalie. YB hat die besseren Verteidiger. YB hat das bessere Mittelfeld. YB hat den weit besseren Sturm. Von der Ersatzbank gar nicht zu sprechen. Nicht mal die Gewaltsstimmung in diesem Wahnsinnskessel in Haifa konnte die Sinne derart vernebeln, dass man dies nicht festgestellt hätte.
Maccabi ist der siebte Champions-League-Playoff-Gegner von YB. Zweimal klappte es. Gegen Dinamo Zagreb und Ferencvaros Buapest. Viermal scheiterte man. An Gladbach, Tottenham, ZSKA Moskau und Roter Stern Belgrad. Was diesen sechs Teams gemein ist: Sie waren zum Zeitpunkt, als sie auf YB trafen, viel besser als das aktuelle Maccabi, den YB-Gegner von Dienstag. Ein Verpassen der Gruppenphase würde deshalb für Wicky einen zweiten Tolggen im Reinheft bedeuten. Und der wäre bedeutend grösser als derjenige, den Anderlecht da reingemalt hat. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 88860.html
_________________ For Ever
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