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 Beitrag Verfasst: Dienstag 15. August 2023, 23:58 
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YB-Spiel: Breitenrain-Präsi hofft auf 15'000 Fans im Wankdorf

Der FC Breitenrain hat im Cup ein Traumlos gezogen und trifft auf YB. Breitenrain-Präsident Claudio Engeloch hofft auf viele Fans und zeigt sich selbstbewusst.

Das Wichtigste in Kürze

- Am kommenden Freitag (um 19.30 Uhr) trifft Breitenrain im Cup auf Titelverteidiger YB.
- Das Spiel findet wegen Bauarbeiten auf dem «Spitz» im Wankdorf statt.
- Breitsch-Präsident Claudio Engeloch zeigt sich vor dem Spiel vorfreudig.

Für den FC Breitenrain steht nächste Woche am Freitag das Highlight des Jahres auf dem Kalender. Im Schweizer Cup trifft der Promotion-League-Vertreter auf den grossen Bruder und Double-Sieger YB.

Aufgrund von Bauarbeiten auf dem «Spitz», dem Heimplatz des FC Breitenrain, wird der Kracher im Wankdorf stattfinden.

Nau.ch hat beim Präsidenten des FC Breitenrain, Claudio Engeloch, nachgefragt, welche Auswirkungen der Stadionwechsel hat und was er vom Spiel erwartet.

Nau.ch: Kommt es durch die Austragung im Wankdorf für den FC Breitenrain zu Mehraufwand oder Mehrkosten?

Claudio Engeloch: Mehraufwand gibt es an sich keinen. Dieser wäre bei einer Austragung auf dem «Spitz», zum Beispiel wegen zusätzlicher Tribünen, weitaus grösser gewesen. Demgegenüber fallen happige Zusatzkosten an, etwa für die Infrastruktur, Personal und Miete. YB ist uns nach intensiven Verhandlungen zwar kulant entgegengekommen, aber alles in allem kommt doch eine sechsstellige Zahl zusammen.

Nau.ch: Wie werden die Einnahmen zwischen den beiden Vereinen aufgeteilt?

Engeloch: Als «Heimteam» kommen die Ticketeinnahmen im Grossen und Ganzen uns zugute. Beim Gastrobetrieb ist es gerade umgekehrt, da kommt primär die YB Gastro AG zum Handkuss.

Nau.ch: Wie viele Zuschauerinnen und Zuschauer erwarten Sie im Wankdorf?

Engeloch: Im Moment sind etwas über 10'000 Tickets verkauft. Es wäre natürlich schon toll, wenn sich diese Zahl noch verdoppeln würde, insbesondere für den FC Breitenrain.

Nau.ch: Was sind Ihre allgemeinen Erwartungen für das Spiel?

Engeloch: Eine grossartige Stimmung mit einem spannenden, fairen Spiel, bei dem die an diesem Abend bessere Mannschaft gewinnen soll. Meine persönliche Erwartung: Eine tolle Kulisse mit mindestens 15'000 Zuschauern, ein Quartier-Derby, das zu begeistern vermag. Und ein gutes Los für den 1/16-Final, der ja dann wiederum auf dem «Spitz» stattfindet …


https://www.nau.ch/ort/bern/yb-spiel-br ... f-66569935

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 16. August 2023, 15:52 
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«Das wird ein Fussball-Quartierfest»

Thomas Rösch, der Präsident des FC Frutigen, hatte ein glückliches Händchen, als er im Haus des Schweizer Fussballs die Paarungen der ersten Cuprunde zog. Sein FCF wurde mit einer Partie gegen den FC Thun Berner Oberland belohnt und auch für den FC Breitenrain wählte er das perfekte Los: BSC Young Boys.

Vor dem Schlagermatch, der am Freitag um 19.30 Uhr im Wankdorf ausgetragen wird, weil der Spital­acker wegen dem Einbau eines neuen Kunstrasens nicht bespielbar ist, unterhielten wir uns mit den beiden Präsidenten, Hanspeter Kienberger (YB), und Claudio A. Engeloch (FC Breitenrain).

Was waren Ihre ersten Gedanken nach der Auslosung?
Hanspeter Kienberger (HPK): Ich empfand grosse Freude. Ich wohne im Quartier, man kennt sich und ich bin überzeugt, dass der Match zu einem richtigen Fussball-Quartierfest wird.
Claudio A. Engeloch (CAE): Mein erster Gedanke war «Wow!». Doch dann dachte ich, dass ich lieber eine Runde später auf YB gestossen wäre, und wir den Meister auf dem «Spitz» hätten empfangen können.

Erinnern Sie sich an das Spiel vor sechs Jahren, als auf dem «Spitz» 6000 Zuschauer anwesend waren und viele Schaulustige an der Viktoria- und der Blumenbergstrasse den Match von den Balkonen und Hausdächern aus verfolgten?
HPK: Ja, ich erinnere mich, vor allem an die gute Stimmung und die vielen Schaulustigen, auch ausserhalb des «Spitz».
CAE: Klar, die Ausgangslage war ja deshalb etwas anders, als dass YB damals noch nicht die alles dominierende Mannschaft im Schweizer Fussball war.

Hanspeter Kienberger, was denken Sie, wie viele Spieler von damals werden diesmal für YB auflaufen?
(überlegt lange) Ich denke zwei.

Falsch, nur Jean-Pierre Nsame. Was bedeutet das?
HPK: Es ist auch Ausdruck unserer Philosophie. Wir sind ein Ausbildungsklub. Wir suchen Führungsspieler, die teils zu Legenden werden und dann den Sprung in eine der gros­sen Ligen schaffen. Das ist die Konsequenz in einer Ausbildungsliga.

Beim FC Breitenrain hat das Gros der Spieler eine YB-Vergangenheit. Ist dies auch Ausdruck der erfolgreichen Zusammenarbeit der beiden Vereine?
CAE: Die Zusammenarbeit mit YB ist im sportlichen Bereich grossartig und wir schätzen das.
HPK: Wir haben viele Junge bei YB, die wenigsten schaffen den Sprung ins Fanionteam. Dies führt oft zu schwierigen Gesprächen mit den betroffenen Spielern. Wir sind darum besorgt, dass diese anderswo ihre Karriere fortsetzen und ihre Leidenschaft leben können. Mit den umliegenden Vereinen pflegen wir ein gutes Verhältnis, selbstverständlich auch mit unserem Nachbarn, dem FC Breitenrain.

Bei den Verhandlungen zwischen den Klubs waren infolge des notwendigen Platzabtauschs die Gespräche rund um die Finanzen das zentrale Thema.
CAE: YB war kulant. Aber wir müssen schon eine gute Zuschauerzahl haben, damit wir etwas verdienen. Bezüglich Mietpreis für das Stadion hätte ich lieber einen tieferen Preis gehabt. Aber wer weiss, vielleicht lässt sich da ja noch etwas machen…

Ein allfälliges Defizit übernimmt YB freundlicherweise.
HPK: Es ist klar, dass ein Spiel im Wankdorf teurer ist als auf dem Spitalacker, doch wir versuchten, grosszügig zu sein. Ich hoffe, dass rund 15 000 Zuschauerinnen und Zuschauer im Stadion sein werden.

Was erwarten Sie vom Spiel?
CAE: Ein faires, gutes und spannendes Spiel. Dazu eine grossartige Stimmung und viele Fans. Den ­richtigen Sieger, und wenn wir das sein sollten, habe ich nichts dagegen einzuwenden. Ich hoffe, dass die Partie nicht schon früh entschieden ist.
HPK: Ein Fest für Bern, viele Fans, gutes Wetter, eine tolle Stimmung und natürlich einen Sieg. Wir wollen unsere beiden Titel erfolgreich verteidigen.


https://baernerbaer.ch/sport/das-wird-e ... artierfest

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 16. August 2023, 21:08 
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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. August 2023, 22:46 
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FC Breitenrain - BSC Young Boys


Ein Fussballspiel als Quartierfest

Breitenrain - YB. Die Affiche hat es in den letzten Jahren immer wieder gegeben – einerseits beim jährlich stattfindenden Fussballfest Burkhalter-Cup, anderseits bei Testspielen und vor sechs Jahren in der 1. Cuprunde, als 6'000 Zuschauende den Sportplatz Spitalacker bis auf den letzten Platz füllten. Der FC Breitenrain ist nicht nur ein Kultverein, sondern auch ein Ort der Fussballromantik. Er ist der Quartierverein, der sich seit Jahren im Rahmen seiner Möglichkeiten auf höchstem Niveau bewegt.

Und nun steigt das nächste Derby, das mehr ist als ein Quartierfest – ein sportliches Kräftemessen auf dem Rasen, ein nachbarschaftliches Miteinander hinter den Kulissen. Als die Anfrage der Breitenrain-Verantwortlichen kam, die Cuppartie im Stadion Wankdorf auszutragen, weil auf dem «Spitz» ein neuer Kunstrasen verlegt wird, war es für YB selbstverständlich, dem 1.-Ligisten Hand zu bieten. Nach ein paar Sitzungen wurde eine Lösung gefunden, die für alle Parteien stimmt: Auf dem Feld wird es am Freitag einen Sieger und einen Verlierer geben, daneben soll es ausschliesslich Gewinner geben, damit das einzigartige Fussballfest lange in Erinnerung bleiben wird.

Mit bereits über 11'000 verkauften Tickets (Stand Donnerstagmittag) wird es einen schönen Rahmen im Stadion Wankdorf geben, wobei der Sektor B nicht geöffnet sein wird.


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. August 2023, 23:01 
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Vor Rekordkulisse im Wankdorf

Deshalb spielt Talent Pascal Schüpbach gegen statt mit YB

Ein Kräftemessen von Quartiernachbarn und ehemaligen Teamkollegen – in der ersten Cuprunde trifft der FC Breitenrain am Freitag auf die Young Boys. Das ist für viele eine spezielle Angelegenheit.

Die Saison ist noch jung, erst zwei Pflichtspiele hat der FC Breitenrain absolviert. Und am Freitag steht sogleich das Highlight des Jahres auf dem Programm. Der Berner Kultverein trifft in der ersten Runde des Schweizer Cups auf den grossen Bruder, auf Double-Sieger YB.

Und mit ihm auf viele bekannte Gesichter, schliesslich hat die halbe Mannschaft von «Breitsch» eine Vergangenheit bei den Young Boys. Zum Team gehört auch Pascal Schüpbach, er hat die ganze Kindheit bei – und mit – YB verbracht. Nach der Berner Talentschmiede wurde er an Winterthur und Thun in die Challenge League ausgeliehen. Und jetzt, nach einem Jahr bei Breitenrain in der Promotion League, sieht er sich mit alten Freunden konfrontiert. «Es ist sehr speziell für uns alle», sagt der 23-jährige Linksverteidiger. «Wir kennen YB ziemlich gut – und es ist natürlich auch ein Quartierderby.»

Der Zuschauerrekord ist bereits sicher

Und was für ein Derby. Weil auf dem Sportplatz des Underdogs, dem Spitalacker, ein neuer Kunstrasen verlegt wird, war früh klar, dass das erste Spiel nicht zu Hause stattfinden kann. Und doch spielt man jetzt im Wankdorf, also keine 1500 Meter Luftlinie vom «Spitz» entfernt, irgendwie daheim. «Auf dem eigenen Rasen hätten wir natürlich den einen oder anderen Vorteil gehabt», sagt Schüpbach. «Aber es ist trotzdem schön, im Stadion spielen zu können. Auch, dass so viele Leute schauen kommen.»

Bereits vor der Partie steht fest, dass der Quartier-Knaller einiges an Publikum anziehen wird – über 11’000 Tickets wurden im Vorfeld verkauft. Seit Datenerfassung ist das schon jetzt einsamer Zuschauerrekord für die erste Runde im Cup. Die Vorfreude ist gross, sympathisieren doch viele Fans mit beiden Mannschaften. Wie auch die Spieler untereinander. Und doch ist da auch dieser klare Siegesdrang, wenn Schüpbach seinen Freunden aus Jugendtagen, namentlich etwa Lewin Blum oder Fabian Rieder, gegenübersteht.

Die jungen Berner verbindet das Quartier, die sportliche Leidenschaft – sogar die Schweizer U-21-Nationalmannschaft. Und trotzdem trägt Schüpbach am Freitag andere Farben. Vor einem Jahr, nach seiner Leihe zum FC Thun, wechselte er überraschend zum Kultclub in die dritthöchste Liga. Er entsagte dem Spitzensport, verzichtete bewusst auf die Chance, mit seinen Freunden in der 1. Mannschaft der Young Boys zu spielen.

«Da ist einiges zusammengekommen», begründet das Talent seine Entscheidung. Wiederholt war er im Pech, ein Adduktoren-Bündelriss und Verletzungen am Sprunggelenk warfen ihn zurück. Und neben dem Fussball begann Schüpbach, andere Interessen zu verfolgen. Nach vielen Gesprächen mit Familie und Freunden fasste er den Entschluss, auf den vorliegenden Profivertrag bei YB zu verzichten. Die grosse Chance nicht zu nutzen, die so viele junge Spieler gerne ergreifen würden.

«Aber das war sicher der richtige Entscheid, ich bereue ihn gar nicht», sagt Schüpbach heute. Im Marketing tätig, ein Studium in Aussicht – und quasi ganz nebenbei misst er sich mit seinem Team gegen den Meister der Super League. Eine spektakuläre Angelegenheit.

Da freut sich besonders «Breitsch»-Präsident Claudio A. Engeloch auf die aussergewöhnliche Begegnung. Bereits vor sechs Jahren traf sein Verein in der ersten Runde auf die Young Boys. «Damals noch daheim auf dem ‹Spitz› vor 6500 Fans ausgetragen, sprach man bereits vom Spiel des Jahrhunderts», erinnert er sich. «Was ist dann die Partie gegen das aktuelle YB im Wankdorf?»

Die unbeschreibliche Stimmung in einem riesigen Stadion und eine so grosse Zuschauerkulisse – das ist für seine Spieler eine wohl einmalige Angelegenheit, es herrsche eine grosse Vorfreude. Und trotzdem: «Die einzigartige Atmosphäre auf dem ‹Spitz›, die Fans, die Spiele, das echte Berner Bier … natürlich hätten wir die Cuprunde lieber hier ausgetragen!» – wie das bereits 2017 der Fall war.

Damals verlor der FC Breitenrain zu Hause das Quartierderby 0:3. Inzwischen haben sich aber beide Clubs verändert. So sieht auch Pascal Schüpbach seine Chancen mit Breitenrain. «Ich glaube nicht, dass wir uns in dieser Partie verstecken müssen, da haben die Young Boys ein bisschen mehr zu verlieren als wir», sagt er. «Wir wissen, dass wir ein gutes Team sind – und an einem guten Tag auch Gegner wie sie schlagen können.»

Präsident Engeloch hofft vor allem auf eine tolle Stimmung und ein spannendes wie faires Spiel. Dann ergänzt er: «… und auf ein gutes Los für die nächste Runde – weil wir dann ja wieder auf dem Spitz spielen können.»


Was die Auswärtspartie für Breitenrain bedeutet

In diesem Jahr führen die Heimclubs die Spiele auf eigene Kosten durch, dürfen dafür die Einnahmen behalten. Der FC Breitenrain, der sein Heimrecht wegen Sanierungsarbeiten unfreiwillig abtreten musste, traf gemäss Präsident Claudio A. Engeloch mit YB folgenden Kompromiss:

- Als «Heimteam» kommen die Ticketeinnahmen grosso modo dem FC Breitenrain zugute, beim Gastroangebot ist es jedoch umgekehrt, das kommt der YB Gastro AG zugute. Je mehr Leute also im Stadion zugegen sind, desto mehr profitiert der FC Breitenrain. Aktuell sind mehr als 11'000 Tickets verkauft, Engeloch hofft, dass sich da noch etwas tut.

- Mehraufwand gibt es für «Breitsch» dank der Auswärtspartie an sich keinen, der wäre bei einer Austragung auf dem Spitalacker, etwa aufgrund zusätzlicher Tribünen, weitaus grösser gewesen. Demgegenüber fallen einige Zusatzkosten an, etwa für die Miete, Infrastruktur, Security und das Personal im Wankdorf. YB ist dem Quartierrivalen nach intensiven Verhandlungen zwar entgegengekommen, aber alles in allem kommt doch eine sechsstellige Zahl zusammen. Deshalb hofft der Verein, dass YB zumindest bei der Stadionmiete noch etwas nachgibt und allenfalls auch die Stadt einen Beitrag leistet. Letztendlich ist ja das Zeitfenster der Rasensanierung, das von der Stadt vorgegeben wurde, primär schuld am Ausweichmanöver.


https://www.bernerzeitung.ch/vor-rekord ... 1913395637

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. August 2023, 23:10 
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Wenn das Herz auch für den Gegner schlägt

Der FC Breitenrain sorgte die letzten Jahre in der Promotion League für Aufsehen, war nahe dran am Aufstieg, hat das Projekt Challenge League nun aber vorerst verworfen. Das Aufeinandertreffen mit YB in der ersten Runde des Schweizer Cups ist für alle Beteiligten speziell.

Nicht einmal anderthalb Kilometer liegen zwischen dem Stadion Wankdorf, der Heimstätte der Young Boys, und dem Sportplatz Spitalacker, der Heimat des FC Breitenrain. Es gibt aber nicht nur eine geografische Nähe; die beiden Stadtberner Vereine sind auf sportlicher Ebene miteinander verbunden. Jahr für Jahr wechseln Spieler von der einen Seite auf die andere, versuchen, in den Nachwuchsteams der Young Boys Schritte in Richtung Profikarriere zu nehmen, oder gehen den umgekehrten Weg zum FC Breitenrain, falls ihnen an der Papiermühlestrasse zu wenig Potenzial attestiert worden ist.

Zwei vergebliche Versuche

Insofern überrascht es nicht, haben zahlreiche Akteure des FC Breitenrain irgendeinmal in ihrer Laufbahn als Fussballer das gelb-schwarze YB-Trikot übergestreift. «Viele im Verein tragen zwei Herzen in ihrer Brust», sagt Andri Rüegsegger und umreisst damit, welch spezielles Spiel dieses Aufeinandertreffen mit dem Schweizer Meister am Freitag zum Auftakt der ersten Runde im Schweizer Cup für den Club aus der Promotion League ist.

Rüegsegger ist Mittelfeldspieler der ersten Mannschaft und amtet zudem als Geschäftsführer. Der 30-Jährige ist ein Sinnbild für einen Verein, in dem sich niemand nur auf die Aufgaben auf dem Fussballplatz konzentriert, sondern alle in irgendeiner Form daneben eingebunden sind und zum Funktionieren des Gesamtkonstrukts beitragen. An sich ist das im Amateurfussball nicht ungewöhnlich, für einen Club aus der dritthöchsten Spielklasse des Landes aber doch bemerkenswert, da ein Grossteil der Konkurrenz auf dieser Stufe längst mindestens Halbprofis beschäftigt.

Auch deshalb war der FC Breitenrain vor gut anderthalb Jahren plötzlich schweizweit in den Schlagzeilen. Das Kollektiv, das im Verein immer wieder hervorgehoben wird, harmonierte auf dem Feld derart gut, dass sich die Gegner reihenweise vergeblich abmühten. 22 Partien lang blieb die damals von Martin Lengen trainierte Mannschaft von Saisonbeginn an ungeschlagen, sie führte die Promotion League bisweilen deutlich an, sodass irgendwann der Aufstieg in die Challenge League zum Thema wurde.

Der Traum platzte jäh, als von der Liga die Rückmeldung kam, dass der Spitalacker, im Volksmund «Spitz» genannt, den Anforderungen für Fussball auf zweithöchster Stufe nicht genügen würde und sich die Suche nach einer temporären Heimstätte in Bern als erfolglos erwies.

Als sich die Verantwortlichen um Geschäftsführer Rüegsegger in der letzten Saison abermals um eine Lizenz für die Challenge League bemühten und erneut ein negativer Bescheid eintraf, entschied man sich beim FC Breitenrain, den Aufstiegstraum vorerst ad acta zu legen. Ausser, die Auflagen der Liga würden gelockert, sagt Rüegsegger, werde es noch länger nicht möglich sein, in Bern auf Stufe Challenge League zu spielen, wo unter anderem deutlich höhere Anforderungen bezüglich Stadionbeleuchtung gelten.

Fast-Coup gegen Thun

Auch ohne die Challenge League vor Augen ist Breitenrain aber durchaus ambitioniert in die neue Saison gestartet. Eine Platzierung in den ersten fünf soll es werden, sagt Trainer Edvaldo Della Casa. Der Brasilianer hat auf diese Saison hin seine zweite Amtszeit an der Seitenlinie des Berner Quartiervereins aufgenommen. Von 2014 bis 2016 war der 48-Jährige schon einmal in der Verantwortung gestanden und spielte mit Breitenrain nicht nur eine erfolgreiche Meisterschaft mit dem Sprung auf Rang drei, sondern erlebte auch starke Auftritte im Schweizer Cup. 2015 zum Beispiel, als der FCB gegen St. Gallen nur 0:2 verlor.

Ein Jahr zuvor war Della Casas Team gar noch näher am Coup gegen den damaligen Super-League-Club Thun. Bis in die 92. Minute führten die Stadtberner gegen die Berner Oberländer 2:1, ehe zwei Treffer der von Urs Fischer trainierten Thuner innert zwei Minuten Breitenrains Weiterkommen zunichte machten.

Jetzt folgt der nächste Auftritt auf der Bühne des Schweizer Cups. Zum zweiten Mal gegen die Young Boys. Vor sechs Jahren verlor Breitenrain vor 6000 Zuschauerinnen und Zuschauern auf dem «Spitz» 0:3. Fünf Spieler des aktuellen Teams waren damals schon dabei. Diesmal soll es anders kommen, auch wenn nicht auf dem Spitalacker gespielt werden kann, da dort ein neuer Rasen verlegt wird. «Wir wollen diese Partie geniessen», sagt Della Casa. «Das ist das Spiel des Jahres für das ganze Quartier. Und vielleicht können wir mit etwas Glück die Überraschung schaffen.»

Geschäftsführer Rüegsegger hat registriert, dass die Young Boys unter anderem mit zwei Unentschieden gegen Yverdon und Luzern in die Saison gestartet sind und dabei spielerisch nicht immer zu überzeugen wussten. Zudem sei es sicher kein Nachteil für Breitenrain, muss der Schweizer Meister am kommenden Mittwoch zum wichtigen Auswärtsspiel der Playoffs zur Champions League bei Maccabi Haifa antreten.

Aber Rüegsegger sagt, sie würden sich darob keine falschen Hoffnungen machen. «YB hat so ein breites Kader. Diejenigen, die spielen, werden sich zeigen wollen und uns sicher nicht auf die leichte Schulter nehmen.» Doch egal, wie die Partie ausgeht – wer zwei Herzen in seiner Brust trägt, kann das Stadion gar nicht als Verlierer verlassen.


https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/212779

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. August 2023, 23:34 
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FC Breitsch vor Cup-Derby

«Einige YB-Spieler sind Kollegen von uns»

Am Freitagabend spielt der FC Breitenrain im Stadtberner Cup-Derby gegen die Young Boys. Breitenrain-Spieler Severin Freiburghaus verrät im Interview, mit welchem YB-Spieler er befreundet ist und ob er es als Nachteil sieht, dass das Spiel nicht auf dem Spitz, sondern im Wankdorf stattfindet.

BärnToday: Wie ist die Stimmung bei Ihnen kurz vor dem Cup-Derby gegen YB?
Severin Freiburghaus: Aufgeregt und etwas nervös, weil wir vor deutlich mehr Zuschauern spielen, als wir es beim letzten Cupspiel gegen YB erlebt haben. Beim Team und bei mir persönlich ist eine riesige Vorfreude da, das übertrumpft alles.

Sie und viele andere Spieler Ihrer Mannschaft haben im YB-Nachwuchs gespielt. Macht es das noch spezieller, nun gegen die Young Boys anzutreten?
Ja, natürlich. Wir haben auch erlebt, wie es bei YB ist. Einige Spieler bei YB sind Kollegen von uns. Das macht es extrem speziell. YB ist der grösste Verein der Stadt Bern und es sind gewissermassen auch unsere Vorbilder.

Sie sind also mit YB-Spielern befreundet?
Ja, genau, bei mir ist es Sandro Lauper, mit dem ich befreundet bin. Früher waren es noch andere Spieler, aber die sind mittlerweile nicht mehr bei YB.

Was rechnen Sie sich für das Spiel aus? Was haben Sie für Erwartungen an Ihr Team?
Wir wollen eine tolle Leistung auf den Platz bringen und YB möglichst lange ärgern. YB darf nicht gerade den besten Tag einfahren, damit wir auf dem Feld liefern können. Wir versuchen, unser Bestes zu geben und das bestmögliche Resultat herauszuholen.

Am Burkhalter-Cup ist Ihnen gegen YB ein Unentschieden gelungen. Denken Sie, dass Sie so eine Leistung wiederholen können?
Wenn es um etwas geht, ist YB wahrscheinlich schon noch mit einer anderen Mentalität am Werk. Wir würden natürlich gerne mit einem Unentschieden in die Verlängerung und ins Penaltyschiessen gehen. Mal schauen, wie es herauskommt.

Ist es Ihrer Meinung nach ein grosser Nachteil, dass das Spiel im Wankdorf und nicht auf dem heimischen Sportplatz Spitalacker, dem «Spitz», stattfindet?
Wir sind es uns von den Spielen gegen die U21 von YB gewohnt, im Wankdorf zu spielen. Anders wird sein, dass deutlich mehr Fans da sein werden. Die ganze Ostkurve wird da sein und Stimmung machen. Das ist neu für uns. Der Spitz ist um einiges kleiner, da wird YB sicher einen Vorteil haben. Wir freuen uns aber umso mehr, mal vor so vielen Zuschauern spielen zu dürfen. Das stachelt uns auch an. Es wird ein anderes «Feeling» sein, im Wankdorf auf den Platz zu kommen, als auf dem Spitz, wo man vielleicht vor 1000 Zuschauern spielt.

Rechnen Sie mit einem vollen Wankdorf?
Ich habe gehört, dass bis vor Kurzem bereits über 10'000 Tickets verkauft werden konnten. Ich hoffe, dass es noch etwas mehr werden, aber wir würden uns auch über die 10'000 Personen freuen.

FC Breitenrain - BSC YB

In der ersten Runde des Schweizer Cups gibt es aus Berner Sicht ein Fussballfest: Der Quartierverein FC Breitenrain trifft auf den Schweizer Meister YB. Das Spiel findet im Stadion Wankdorf statt, da auf dem Sportplatz Spitalacker ein neuer Rasen verlegt wird.


https://www.baerntoday.ch/sport/fussbal ... -153026074

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Cup-Highlight der Stadt Bern

Breitenrain will den grossen Bruder «zuhause» im 2. Anlauf ärgern

Zum Auftakt im Schweizer Cup misst sich der Berner Quartierklub mit YB. Der amtierende Cupsieger soll gefordert werden.

Zum Auftakt der 1. Runde im Schweizer Cup kommt es am Freitagabend in der Stadt Bern zu einer ganz besonderen Begegnung: Breitenrain aus der Promotion League misst sich mit dem grossen Bruder und Doublesieger YB. Nicht einmal anderthalb Kilometer liegen zwischen dem Sportplatz Spitalacker (genannt «Spitz»), der Heimat des FC Breitenrain, und dem Stadion Wankdorf, der Heimstätte der Young Boys.

Genau dort wird das Berner Stadtderby stattfinden, obwohl der unterklassige Klub mit Heimrecht antritt. Denn auf dem «Spitz» wird seit Mitte Juli bis Anfang September ein neuer Kunstrasen verlegt. Andri Rüegsegger, Mittelfeldspieler des FC Breitenrain, hat deshalb nicht nur ein weinendes Auge: «Klar hätten wir das Spiel sehr gern bei uns gehabt. Aber wir sind auch sehr froh, bekommen wir endlich einen neuen Kunstrasen.»

Hinzu kommt, dass das Duell nicht in irgendein Stadion verlegt wird. Auf den Berner Quartierklub wartet das grosse Highlight im Finalstadion des Schweizer Cup gegen den amtierenden Cupsieger: «Für das ganze Quartier wird es ein grosses Fest. Und für uns Spieler ist es natürlich schön, vor vielen Zuschauern in einem solchen Stadion zu spielen», freut sich Rüegsegger auf die Stimmung im Wankdorf.

6 Jahre ist das erste Aufeinandertreffen her

Der FC Breitenrain kann auf eine beachtliche Cup-Historie zurückblicken. In den letzten Jahren reichte es zwar nie über die 2. Runde hinaus, allerdings wurden schon einige Super-Ligisten vom FCB gefordert. Vor 8 Jahren resultierte eine knappe 0:2-Niederlage gegen St. Gallen und vor 5 Jahren verlor er nach starker Aufholjagd gegen den FCZ mit 2:4.

Besonders im Gedächtnis geblieben ist aber wenig überraschend der 12. August 2017. Damals traf Breitenrain, ebenfalls in der 1. Runde, schon einmal auf YB. Auf dem Spitalacker, mit 6000 Zuschauenden bis auf den letzten Platz gefüllt, verlor der Underdog zwar 0:3. Rüegsegger hat jedoch vielmehr das «unglaubliche Fest mit einer Bombenstimmung» in Erinnerung.

5 Spieler des aktuellen Teams waren damals schon dabei. Diesmal soll es anders kommen, der grosse Widersacher noch etwas mehr gefordert werden. «Wir wollen diese Partie geniessen», so Trainer Edvaldo Della Casa. «Das ist das Spiel des Jahres für das ganze Quartier. Und vielleicht können wir mit etwas Glück die Überraschung schaffen.»

Wenn das Herz auch für den Gegner schlägt

Es besteht nicht nur eine geografische Nähe zwischen Breitenrain und YB. Die beiden Klubs sind auch auf sportlicher Ebene miteinander verbunden. Jahr für Jahr wechseln Spieler von der einen Seite auf die andere, versuchen, im YB-Nachwuchs Schritte in Richtung Profikarriere zu nehmen oder gehen den umgekehrten Weg zu Breitenrain, falls ihnen zu wenig Potenzial attestiert worden ist.

Insofern überrascht es nicht, haben zahlreiche Breitenrain-Akteure irgendeinmal in ihrer Laufbahn als Fussballer das gelb-schwarze Trikot übergestreift. «Viele im Klub tragen zwei Herzen in ihrer Brust», verdeutlichte Rüegsegger die spezielle Note dieses Aufeinandertreffens. Aber zimperlich werden die Spieler von Breitenrain deswegen nicht mit YB umgehen: Das Ziel sei es, möglichst lange dagegenzuhalten und das Bestmögliche herauszuholen.


Live-Hinweis

Verfolgen Sie das Berner Stadtderby zwischen Breitenrain und YB am Freitag ab 19:25 Uhr im Livestream oder in der SRF Sport App.


https://www.srf.ch/sport/fussball/schwe ... uf-aergern

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Stadtberner Cupderby am Freitag im Wankdorf

Bei YB-Gegner Breitenrain kickt der Geschäftsführer

Andri Rüegsegger ist Leiter Geschäftsstelle beim Kult-Quartierklub Breitenrain. Doch vor allem ist er immer noch Spieler im Promotion-League-Klub. Und träumt vom grossen Coup gegen YB.

Beim FC Breitenrain, den man in Bern eigentlich nur als «Breitsch» kennt, ist alles etwas anders. Man kultiviert sein Image als DEN Quartierklub schlechthin nachhaltig. Man hat wohl einen Präsidenten (Claudio A. Engeloch), aber nichts Neumodisches wie einen CEO. Auch keinen Geschäftsführer. «Als Person nicht, nein», sagt Andri Rüegsegger (30). Und er muss es wissen, denn er ist derjenige, der diesen Job in einem Achtzig-Prozent-Pensum versieht. Als Leiter Geschäftsstelle. So weit so gut – und unspektakulär.

Gibt es überhaupt einen guten Zeitpunkt gegen YB?

Doch: Rüegsegger ist selber noch Spieler im Fanionteam. Gut, seine Einsatzzeiten diese Saison halten sich in Grenzen: Drei und 12 Minuten hat der Mittelfeldspieler bislang gekriegt. Auch in der letzten Spielzeit war er primär Kurzarbeiter. Aber der Ur-Breitscher gehört zum Team, das YB rausschmeissen will. Am Freitag, einem Termin fünf Tage vor dem Champions-League-Playoff-Hinspiel, der nicht ungeeignet erscheint. «Aber gibt es überhaupt einen guten Zeitpunkt, um gegen YB zu spielen?», sagt Rüegsegger. Die Frage ist rhetorisch. «Das Gerangel in deren Kader ist riesig. Jeder, der gegen uns auf dem Platz stehen wird, will sich für Mittwoch aufdrängen.»

Breitenrain darf nicht aufsteigen

Und dann kann das Spiel auch nicht auf dem legendären Sportplatz Spitalacker (die YB-Heimstätte von einst mit drei Meistertiteln 1909 bis 1911) steigen, wie 2017, als man bei einem gigantischen Volksfest 0:3 verlor. «Spitz» nennen sie das kleine Stadion mit der denkmalgeschützten Tribüne in Bern bloss. Im Moment ist er aber eine Grossbaustelle, weil ein neuer Kunstrasen verlegt wird. So gehts ins Wankdorf. 10'000 Tickets sind bereits verkauft. «Ich hoffe auf 15'000 Fans», sagt Rüegsegger. Und auf entsprechende Einnahmen. Denn Breitsch ist nicht auf Rosen gebettet. Trotz sportlichen Grosstaten. Zweimal ersuchte man um die Lizenz für die Challenge League, war ganz vorne mit dabei. Zweimal vergebens, weil der Spitz den Liga-Anforderungen nicht entspricht. «Und das wird sich für lange Zeit nicht ändern. So gehen wir in eine Saison, in der es keine Rolle spielt, ob wir Zweiter oder Siebter werden. Das ist schon ein wenig absurd.»

Bei Haching kickt der Sportchef auch im Fanionteam

Im Cup freilich ists anders. 2017 war Rüegsegger Zuschauer, fehlte verletzungsbedingt. Total dreieinhalb Jahre. Die Kreuzbänder. Komplikationen. Vier Operationen. Das kostete ihn auch sein Sportstudium. «Ich kann wohl wieder Fussball spielen. Aber die Bewegungsfreiheit ist derart eingeschränkt, dass ich nicht mehr in die Knie gehen kann. Und das muss man fürs Studium.»

Spieler der ersten Mannschaft und leitender Angestellter des Klubs. Keine übliche Kombination. «Ich kenne jedenfalls keinen zweiten, der das macht.» Etwas Ähnliches gibt es aber zum Beispiel bei der Spielvereinigung Unterhaching, die in Deutschlands 3. Liga spielt. Das ist die dritte Division von oben, die auch als Profi-Liga strukturiert ist. Deren Sportlicher Leiter ist ein gewisser Markus Schwabl, Sohn von Präsident Manfred, dem einstigen Bayern-, Nürnberg und 1860-Star und viermaliger Nationalspieler. Schwabl junior ist nämlich selber Spieler, hat zum Beispiel bei der 3:0-Pokalsensation gegen Bundesligist Augsburg einen Assist geleistet. Und Kapitän Josef Welzmüller ist Technischer Leiter und sagte nach dem Coup: «Der Buchhalter in mir ist auch glücklich.»

Rüegsegger wird das wohl mit einer kleinen Einschränkung auch sagen können. Nur der Buchhalter in ihm dürfte glücklich sein.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 51139.html

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 Beitrag Verfasst: Freitag 18. August 2023, 21:20 
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18.08.2023

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Gegen YB: FC Breitenrain hat schon 11'000 Tickets verkauft

Heute ist der grosse Tag für den FC Breitenrain. Im Wankdorf findet um 19.30 Uhr das Cupspiel gegen YB statt. Ein Traumlos!

Das Wichtigste in Kürze

- Zum Auftakt der 1. Runde im Schweizer Cup spielt Breitenrain gegen YB.
- Das Ziel sind heute 13'000 Fans im Wankdorf.

Das Cupspiel heute Abend gegen YB (Spielbeginn 19.30 Uhr) ist für den FC Breitenrain ein riesiges Highlight. Im Schweizer Cup trifft der Promotion-League-Vertreter auf den grossen Bruder und Double-Sieger.

Die Young Boys sind für den kleinen Quartierverein das grösstmögliche Los, die Vorfreude bei den Supportern, die alle selbst riesige YB-Fans sind, und den Vereinsverantwortlichen ist riesig.

Wegen Bauarbeiten auf dem «Spitz», es wird gerade ein neuer Kunstrasen verlegt, wird der Kracher heute im Wankdorf stattfinden.

Kurios: YB ist dabei im eigenen Stadion offiziell das Auswärtsteam. Breitenrain wird aber trotzdem die Gästekabine beziehen.

Auf den FC Breitenrain wartet ein schöner Batzen

Es ist schon jetzt klar, dass es zwei finanzielle Gewinner geben wird: Der FC Breitenrain mietet das Stadion, erhält die Matcheinnahmen. Die Einnahmen aus dem Catering im Stadion fliessen in die Kasse der Young Boys.

Wie hoch die Miet- und Sicherheitskosten für den Amateurverein effektiv sind, wird nicht kommuniziert.

Klar ist laut den Verantwortlichen aber schon jetzt, dass der FC Breitenrain bei so vielen Zuschauern die Kosten sehr gut decken kann – und von diesem Cupspiel finanziell profitieren wird.

Gestern haben die Breitenrain-Kicker auf dem Wankdorf-Rasen noch ein letztes Abschlusstraining absolviert. Die Nervosität steigt, schliesslich sind bereits 11'000 Tickets verkauft.

Die Verantwortlichen hoffen, dass heute bei schönstem Wetter noch 2000 Fans hinzukommen. Damit wäre man schon fast bei der 15'000-Fans-Marke, die sich Breitsch-Präsident Claudio Engeloch im Nau-Interview gewünscht hat.


https://www.nau.ch/ort/bern/gegen-yb-fc ... t-66577015

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