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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Dienstag 4. April 2023, 07:56 |
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04.04.2023  Zitat: YB hat diese Saison nur noch ein Ziel: den Cup!
Das wichtigste Spiel von Ex-Basel-Coach Wicky
Bislang war YB für Raphael Wicky eine Kuscheloase. Das ändert sich heute schlagartig. Mit dem Spiel des Jahres gegen einen Ex-Klub des Oberwallisers: den FC Basel.
Es ist die grosse Affiche der neuzeitlichen Schweizer Fussballära: Basel gegen YB. Diejenigen Teams, die im neuen Jahrtausend 17 von 23 Meistertiteln gewonnen haben – wenn man denjenigen von YB 2023 bereits dazurechnet. Das Spiel der Spiele. In der aktuellen Konstellation erst recht. Aus drei Gründen.
- Den Meistertitel hat YB mit 15 Punkten Vorsprung auf sicher. Es ist also momentan das einzige Spiel, bei dem es für die Berner um etwas geht. - Meister wird der FCB nicht mehr. Die Conference League gewinnen ist in Anbetracht der Konkurrenz (West Ham, Anderlecht, Nizza, Fiorentina) schwierig. Also ist der Cup auch für den FCB das grosse Titelziel. - Und YB-Trainer Raphael Wicky (45) hat eine Basler Vergangenheit mit unschönem Ende. Der Oberwalliser startet seine Trainerkarriere als U14-Trainer von Servette, geht dann 2013 zum FCB, wo er die U18 übernimmt. 2017 wird er dort Cheftrainer. Unter ihm erlebt der FCB die erfolgreichste Champions-League-Kampagne aller Zeiten. Mit dem höchsten Sieg (5:0 gegen Benfica Lissabon) und der höchsten Punkteausbeute (12 Punkte). Aber: In der Meisterschaft läutet Wicky das Ende der Hegemonie von Rotblau ein, als er den Titel nach acht Meisterschaften in Serie an … YB verliert. Seine Entlassung wird aber erst zu einem bizarren Zeitpunkt vollzogen: nach zwei Spielen in der neuen Saison.
«Das hat natürlich wehgetan. Ich brauchte eine gewisse Zeit, um das zu verarbeiten», blickt Wicky zurück. «Aber das ist nun vorbei. Ich hege keinen Groll.» Denn unter dem Strich habe er fünf wunderbare Jahre in Basel verbracht. «Ich habe viele tolle Menschen kennengelernt. Fünf Jahre ist eine lange Zeit im Fussball. Aus diesem Grund werden Spiele gegen den FCB immer speziell sein.»
Das K.o.-Duell gegen Anderlecht verloren
Und jetzt also Wickys bislang wichtigstes. Allerdings sagt er: «So denke ich nicht. Es mag zwar nach einer Phrase tönen, aber das nächste Spiel ist immer das wichtigste. Deshalb ist es nun dasjenige in Basel. Und natürlich, weil wir das Ziel haben, Cupsieger zu werden. Und dazu müssen wir dieses Spiel gewinnen.»
Das erste wichtige K.o.-Rendezvous bei YB hat Wicky vergeigt, als Gelbschwarz gegen Anderlecht hauchdünn im Penaltyschiessen die Conference-League-Gruppenphase verpasste. Erstmals seit 2015. Umso mehr wird der Coach nun an diesem Spiel gemessen.
Basel wartet seit 13 Spielen auf einen Sieg
Und der Gegner wird ganz heiss sein. Logisch, wartet doch der 13-fache Cupsieger (YB hat sieben Titel) seit 13 Spielen (!) gegen die Berner auf einen Sieg. Den letzten gabs im Juli 2020. Doch auch auf diese Statistik gibt Wicky nicht viel. «Jedes Spiel hatte seine eigene Geschichte. Weshalb diese nicht vergleichbar sind. Und auch die Spieler werden diese Zahlen kaum kennen. Und wenn: entscheidend ist es nicht.»
Vielleicht ist entscheidender, dass Wicky im letzten Spiel gegen Servette Cedric Itten draussenliess, seinen Topstürmer aus Basel. Um ihn für den FCB zu schonen? «Nein. Das war reine Belastungssteuerung. Geschont habe ich keinen Spieler.» Also auch nicht Meschack Elia, der in Genf nur eine Viertelstunde spielte.
YB: nur 3 Niederlagen in 36 Spielen
Und doch könnte dieses 1:2 für YB – die erst dritte Saisonniederlage aus 36 Spielen nach dem 0:1 gegen Anderlecht und dem 1:2 in St. Gallen – zum perfekten Zeitpunkt gekommen sein. Als Hallo-wach vor dem Cup-Kracher. Was Wicky, selbstredend, auch nicht so sieht. «Es gibt für mich keine guten Zeitpunkte für Niederlagen. Weil ich nie gerne verliere.»
Was hingegen sicher ist: Heute wird ein Team, das Gefühl einer besonders schmerzhaften Niederlage haben. Nur einer der Schwergewichte wird in den Cupfinal einziehen. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 58955.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 4. April 2023, 08:00 |
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04.04.2023  Zitat: Im Halbfinal gegen YB
Basel zählt im Cup auf den 12. Mann
Auf dem Papier geht Basel als Aussenseiter ins Cup-Duell gegen YB. Hoffnung auf einen Sieg gibt es dennoch.
Die Sehnsucht nach einem Titel in Basel ist gross. Weil es für den einstigen Serienmeister in der Super League nach menschlichem Ermessen auch in dieser Saison nichts zu holen gibt, winkt dafür 4 Jahre nach dem letzten Pokal der Triumph im Schweizer Cup. Die zweitletzte Hürde im Halbfinal heisst YB.
Gegen die Berner hatten die Basler in jüngster Vergangenheit aber nur wenig zu bestellen. Seit 12 Pflichtspielen wartet Rot-Blau auf einen Sieg gegen die Bundesstädter, seit dem letzten Triumph im Juli 2020 resultierten 7 Niederlagen und 5 Unentschieden. Beim letzten Aufeinandertreffen vor der Länderspielpause war der FCB mit dem 0:3 im Wankdorf sogar noch gut bedient.
Und auch im Cup gab es für Basel gegen YB zuletzt bittere Pleiten zu verdauen: 2020 unterlag man den Bernern im Final, 2018 und 2009 bedeutete jeweils im Wankdorf der Halbfinal Endstation.
Heimbilanz sieht besser aus
Hoffnung, die miserable Bilanz aufzubessern, gibt es aber trotzdem. Am Dienstag kann das Team von Interims-Trainer Heiko Vogel im heimischen St. Jakob-Park antreten. Zwar wartet Basel auch zuhause schon fast drei Jahre auf einen Sieg gegen YB, verloren haben die «Bebbi» im eigenen Stadion aber immerhin seit 4 Partien nicht mehr. In einem K.o.-Spiel würde dies bekanntlich für ein Penaltyschiessen reichen.
In einem solchen wurde auch das letzte Cup-Duell gegen YB in Basel entschieden. 2002 setzte sich der FCB unter dem damaligen Trainer Christian Gross mit 5:4 (1:1) durch. Ohnehin weist Basel in allen 4 Cup-Affichen zuhause gegen YB eine weisse Weste auf.
Vogels makellose Bilanz
Allein die Kraft des Publikums wird gegen die Berner aber nicht reichen. Zwar kassierten die Young Boys am Samstag in Genf eine seltene Niederlage, mehr als ein Betriebsunfall war die 1:2-Pleite wohl aber nicht, zumal sich Gelb-Schwarz in Genf traditionell schwertut.
Mut dürfte dem FCB die Gewissheit geben, trotz durchzogener Saison bei «Alles-oder-nichts-Spielen» bisher geliefert zu haben. So zum Beispiel in der Conference League, wo die Basler in der K.o.-Phase sowohl gegen Trabzonspor als auch gegen Slovan Bratislava ihre mentale Stärke bewiesen. Zu guter Letzt hat der Klub mit Vogel einen wahren Cup-Spezialisten an der Seitenlinie. Als FCB-Trainer hat der 47-Jährige noch kein Pokal-Spiel verloren. https://www.srf.ch/sport/fussball/schwe ... en-12-mann
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shalako
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Verfasst: Dienstag 4. April 2023, 08:02 |
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04.04.2023  Zitat: FC Basel – Heiko Vogel: «Muss keinen Spieler speziell motivieren»
Der FC Basel steht im Halbfinal des Schweizer Cups vor einer grossen Aufgabe. Heute Dienstag geht es im Joggeli gegen Tabellenführer YB um den Final-Einzug.
Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Basel trifft im Cup-Halbfinal am Dienstagabend zu Hause auf YB. - Trainer Heiko Vogel erwartet seine Spieler motiviert. - Vor zwei Wochen verlor man im Wankdorf noch mit 0:3.
Mitte März war das Duell zwischen dem FC Basel und YB noch eine klare Angelegenheit. Der Berner Tabellenführer und designierte Meister gewann vor heimischem Publikum gleich mit 3:0.
Etwas mehr als zwei Wochen später kommt es zum Wiedersehen – diesmal aber unter anderen Bedingungen. Im Halbfinal des Schweizer Cups spielt der FCB im St. Jakob-Park vor eigenem Anhang. Wird es das Spiel des Jahres?
Für die Partie müsse er «keinen Spieler speziell motivieren», sagt FCB-Interimstrainer Heiko Vogel einen Tag vor dem Kracher. «Die Chance, in den Cup-Final einziehen zu können, sollte Motivation genug sein.»
FC Basel mit Selbstvertrauen – YB erholt?
Die Bebbi konnten nach der 0:3-Niederlage in Bern und der Nati-Pause am Wochenende neues Selbstvertrauen tanken. Super-League-Schlusslicht Winterthur besiegte man zu Hause 2:0.
YB hingegen verlor bei Angstgegner Servette 1:2, dürfte aber mit einer ausgeruhten Mannschaft antreten. Spieler wie Cedric Itten, Meschack Elia oder Kastriot Imeri wurden in Genf nur eingewechselt.
«Wir fokussieren uns unabhängig vom Gegners auf uns», fügt Vogel an der Medienkonferenz am Montag an. Die physische Verfassung seiner Spieler entspreche «nicht jener von zwei Wochen».
Für den Cup-Kracher muss Rotblau weiter auf die verletzten Frei, Comas, Novoa, Adjetey und möglicherweise auch Zeqiri verzichten. Wouter Burger fehlt wegen einer Gelb-Sperre.
Anpfiff im St. Jakob-Park ist um 20.15. Die beiden Mannschaften werden bereits übernächsten Sonntag in der Liga wieder aufeinandertreffen. https://www.nau.ch/sport/fussball/fc-ba ... n-66465706
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shalako
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Verfasst: Dienstag 4. April 2023, 23:49 |
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04.04.2023  Zitat: YB vor Halbfinal gegen FCB
Wicky fordert Gier für den Einzug in den Cupfinal
Die Formkurve stimmt, ein paar Fragezeichen gibt es dennoch: Wie es vor einem der wichtigsten Spiele der Saison um die Gefühlslage der Young Boys steht.
Ein bisschen wirkte es schon, als übe sich Raphael Wicky in Understatement, als er nach dem 3:0 gegen den FC Basel vor die Medien trat. Natürlich, er lobte den tatsächlich hervorragenden Auftritt seines Teams, warnte aber auch vor möglichen Konsequenzen, was da hätte passieren können, wenn die Basler ihre einzige Chance beim Stand von 0:0 genutzt hätten. Angesichts der Dominanz von YB erschienen diese Worte aber eher so, als wolle er rund zwei Wochen vor dem Cuphalbfinal zur Sicherheit auf die Euphorie-Vollbremse treten. Doch nach dem 1:2 in Genf ergibt dieser Hinweis plötzlich Sinn.
Es gibt da schon einige Parallelen, die aufzeigen, wie nah Euphorie und Ernüchterung zusammenliegen können. Auch in Genf erspielen sich die Berner Chance um Chance, auch in Genf müssten sie zur Pause mit zwei bis drei Toren Vorsprung führen. In Genf ist es aber immerhin ein 1:0, daheim gegen Basel verzweifelten sie zu diesem Zeitpunkt noch am glänzend aufgelegten Marwin Hitz. Und Wicky sieht noch einen zweiten, gar wichtigeren Unterschied: «Wir haben Servette durch zahlreiche kleine Eigenfehler aufgebaut.» Hier ein unsauber zu Ende gespielter Konter, da ein einfacher Fehlpass. Gegen Basel hielt YB die Konzentration hoch.
Die Formkurve stimmt
Nun liegt die Interpretation nahe, dass der Zeitpunkt für die erste Niederlage nach einer gefühlten Ewigkeit gar nicht mal so schlecht ist. Quasi als willkommene Warnung vor einem der ganz grossen Spiele der Saison. Davon will Wicky aber nichts wissen: «Ich hasse es, zu verlieren – und vor einem Cuphalbfinal brauchen wir sicher keine zusätzliche Motivation.»
Das klingt zumindest leicht nach einer Drohung in Richtung Basel, schliesslich zeigten die Young Boys insbesondere in diesem letzten Liga-Aufeinandertreffen, zu was sie bei grösseren Gelegenheiten fähig sind. Rechtzeitig zum Saisonfinish finden zudem Spieler wie Cedric Itten, Meschack Elia oder Christian Fassnacht zu ihrer Bestform, Sandro Lauper wird langsam der Alte, Kastriot Imeri immer besser – dazu spielen Fabian Rieder, Lewin Blum und Cédric Zesiger schon länger auf einem konstant hohen Level.
Obwohl, Blum und Fassnacht gehören zu den Spielern, die gemäss Wicky am Samstag ein paar Schläge kassiert haben, der YB-Trainer zählt sie deshalb zu den Angeschlagenen, bei denen man «Tag für Tag» schauen müsse, wie sich diese Blessuren entwickeln. Hinzu kommt Quentin Maceiras, der aufgrund von leichten muskulären Problemen ausgewechselt werden musste, bei ihm wird es wohl Dienstagmorgen, bis endgültige Klarheit herrscht, ob er es noch ins Aufgebot schafft. In einer sehr ähnlichen Situation befindet sich Fabian Lustenberger, der Captain konnte am Sonntagvormittag erstmals wieder das vollständige Teamtraining absolvieren, dennoch dürfte auch bei ihm kurzfristig über einen Einsatz entschieden werden.
Rückkehrer und Fragezeichen
Im Vergleich zur Auswärtspartie bei Servette ist dafür Ulisses Garcia zurück, der Genfer fehlte am Samstag aufgrund einer Sperre. Ohnehin sind Änderungen in der Startformation zu erwarten, gut möglich beispielsweise, dass Itten und Elia wieder von Beginn an stürmen. Die beiden formstarken Angreifer blieben nach ihren Reisen mit dem Nationalteam zunächst auf der Bank. Zwar sagt Wicky, dass er niemanden fürs Cupspiel geschont habe, dennoch räumt er ein, dass er vielleicht etwas anders aufgestellt hätte, würde nicht eine Partie unter der Woche anstehen.
Jean-Pierre Nsame hat mit seinem Treffer gegen Servette seinen Kompagnon Itten in der Liga-Torschützenliste wieder aufgeholt, für Elia spricht jedoch, dass er vor zwei Wochen ein regelrechter Albtraum für die Basler Abwehr war. Und Ittens Bewerbung für einen Einsatz von Beginn an könnte mit seinen Auftritten zuletzt für YB und das Schweizer Nationalteam ohnehin nicht besser sein.
Wie auch immer Wicky aufstellt, er verlangt von seinen Spielern vor allem eines: «Wir müssen gieriger sein. Gieriger verteidigen, gieriger das Tor erzielen wollen.» https://www.bernerzeitung.ch/wicky-ford ... 4379748565
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shalako
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Verfasst: Dienstag 4. April 2023, 23:51 |
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04.04.2023  Zitat: Schweizer Cup
YB steht im Cupfinal
Die Young Boys gewinnen einen turbulenten Halbfinal im St. Jakob-Park mit 4:2.
Viele Tore und Spektakel
Die Frage vor dem Spiel: Hält der Cupknüller, was er verspricht?. Nun, die Young Boys erwischen im St. Jakob-Park einen Traumstart. Bereits in der zweiten Minute bekommen die Berner einen Penalty zugesprochen, den Cedric Itten eiskalt verwandelt (3.). Und die Gäste zeigen sich heute von ihrer effizienten Seite. Auch die zweite Chance des Favoriten mündet in einem Tor. Nach einem schönen weiten Ball auf Ugrinic, lanciert dieser im Sechzehner Fabian Rieder, der ebenso eiskalt wie Itten in die linke untere Ecke trifft (15.). Beim 2:0 bleibt es bis zur Pause.
Basel startet besser in die zweiten 45 Minuten, verkürzt nicht unverdient. Einen Abschluss aus spitzem Winkel lenkt Amenda noch leicht und somit unhaltbar für Racioppi ins eigene Tor ab (57.). Doch die Young Boys reagieren wie eine Spitzenmannschaft. Itten kommt an der Strafraumgrenze an den Ball und lässt sich nicht zwei Mal bitten (63.). Er trifft im Stil eines Goalgetters. Nur fünf Minuten später läuft Elia nach einem Befreiungsschlag von Blum allen auf und davon und markiert das 4:1 (68.). Zwar steckt der FCB nicht auf und verkürzt in der Person von Ndoye noch einmal sehenswert (71.), doch richtig spannend wird es in der Schlussphase nicht mehr.
Neben den sechs Toren sorgen zahlreiche weitere Szenen für Gesprächsstoff. Eine nicht gegebene Gelb-Rote Karte gegen Garcia (41.), zwei Lattentreffer und ein Pfostenschuss innert wenigen Sekunden durch Fassnacht und Ugrinic (82.) und etliche knifflige Penaltyszenen. Ja, der Cupknüller hielt, was er versprach.
Im Final treffen die Young Boys am 4. Juni im Wankdorfstadion auf Servette oder Lugano. https://www.bernerzeitung.ch/wer-gewinn ... 7241286224
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shalako
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Verfasst: Dienstag 4. April 2023, 23:53 |
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04.04.2023  Zitat: YB steht im Cupfinal
Der eidgenössisch diplomierte Basel-Schreck
Die Young Boys besiegen im Halbfinal im St. Jakob-Park den FCB 4:2. Auch dank ihres Stürmers Cedric Itten.
Kurz wanken die Young Boys. Es sind die Minuten nach der Pause, als sie, die 2:0 führen und fast alles im Griff hatten, den Gegner regelrecht zum Anschlusstreffer einladen. Sie gewähren ihm Platz, sie kommen zu spät und so nicht in die Zweikämpfe. Und sie haben Pech, als Aurèle Amenda eine Hereingabe von Darian Males ins eigene Tor lenkt (57.).
Das Basler Publikum schöpft Hoffnung, es ist vor 26’310 Zuschauern nun richtig laut im St. Jakob-Park. Die Young Boys scheinen sich wie am Samstag in Genf nach einer starken ersten Halbzeit erneut in Schwierigkeiten zu bringen.
Aber die Berner vertreiben die bösen Geister am Dienstagabend schnell, sehr schnell sogar. Cedric Itten erhöht sechs Minuten später mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend auf 3:1 (63.), Meschack Elia trifft nur weitere fünf Minuten danach zum 4:1. YB-Trainer Rapahel Wicky, der die Stürmer gegen Servette schonte und dafür hie und da kritisiert wurde, darf sich auf die Schulter klopfen.
Der Cuphalbfinal scheint entschieden, die Geschichte sich zu wiederholen. Elia überforderte vor gut zwei Wochen beim 3:0 am 25. Spieltag die Basler Abwehr. Und Itten, ja dieser Itten erzielte nach seiner Einwechslung in 13 Minuten einen Hattrick. Aber das war daheim im Wankdorf, nicht im St. Jakob-Park unter Flutlicht. Eine grosse Differenz, könnte man meinen.
Der YB-Blitzstart
So kann man sich täuschen. Das zeigt sich früh. Nur zwei Minuten sind absolviert, als der frühere YB-Verteidiger Kasim Nuhu einen langen Ball von Cédric Zesiger unterschätzt und Elia ihm entwischt. Marwin Hitz kann den YB-Stürmer nur mit einem Foul stoppen. Basels Goalie sieht die Gelbe Karte, Itten verwandelt den Penalty. Macht für den 26-Jährigen während 15 Einsatzminuten, verteilt über zwei Spiele gegen den FCB, 4 Tore. Er, in Basel einst verschmäht, darf sich eidgenössisch diplomierter FCB-Schreck nennen.
Damit nicht genug des Leids für das Heimteam: Bald schlägt Almenda, der den erst kürzlich genesenen Captain Fabian Lustenberger erneut in der Innenverteidigung ersetzt, einen weiten Ball, Filip Ugrinic findet auf der linken so viel Raum vor, dass er ungestört in den Strafraum ziehen und für Fabian Rieder ablegen kann. Dieser, Sie ahnen es, steht völlig frei und schiebt überlegt zum 2:0 ein. Ausgerechnet der 21-jährige Nationalspieler, der vor seinem Wechsel 2017 in den YB-Nachwuchs jahrelang beim FCB mittrainierte und YB bald Millionen einbringen wird, ist der Torschütze. Die Partie läuft erst seit einer Viertelstunde, aber es zeichnet sich schon ab, dass sie für Basel zum Albtraum wird.
Es ist nicht so, dass sich der FCB nicht Chancen erspielt. Nach dem ersten wie zweiten Gegentor kommt er nach Cornern durch Zeki Amdouni und Nuhu zu zwei gefährlichen Kopfbällen, beide zielen ungenau. Das hinterlässt Spuren, die Basler hadern: mit sich, mit dem Schiedsrichter Urs Schnyder, vor allem mit ihm. Sie fordern einen Penalty (zu Unrecht) und immer wieder Gelbe Karten. Stattdessen wird nach einer halben Stunde ihr Trainer Heiko Vogel nach der x-ten Schimpftirade verwarnt. Seine Reaktion: Er flucht noch ein bisschen mehr und wuchtet den Ball zu Boden.
Der Basler Frust ist nicht ganz unbegründet, vor allem nicht, als Ulisses Garcia, nachdem er in der 38. Minute schon verwarnt wurde, kurz vor dem Pausenpfiff seinen Gegenspieler wieder zu Fall bringt. Eine Gelb-Rote Karte wäre zwar streng, aber vertretbar gewesen.
Das Double vor Augen
Wicky könnte Garcia zur Pause auswechseln, er tut es nicht, weil er offensichtlich darauf vertraut, dass sich Garcia ohne Fouls zu wehren weiss. 2:0 steht es da noch immer. Die Basler hatten Zeit sich zu sammeln, sie schicken sich nun an, den Vorsprung aufzuholen.
Das gelingt ihnen, aber nur kurz. Weil sie Itten und vor allem Elia bei ihren Toren Raum und Zeit gewähren. Das 2:4 von Dan Ndoye, mit einem strammen Schuss von der Strafraumgrenze erzielt (71.), bringt die Berner nicht mehr wirklich ins Wanken. Zehn Minuten später treffen Christian Fassnacht und Ugrinic mit Kopfbällen innert wenigen Sekunden Latte und Pfosten, es wäre das endgültige Ende der Basler Hoffnungen gewesen.
So kommt dieses etwas später, nach sechs Minuten Nachspielzeit. Die Young Boys bleiben zum 13. Mal in Folge gegen ihren grossen Rivalen unbesiegt und ziehen erstmals seit 2020 in den Cupfinal ein. Damals holten sie gegen den FCB das Double. Nun können sie am 4. Juni im Wankdorf gegen Servette oder Lugano das Kunststück wiederholen. Sie haben jetzt den grossen Erfolg vor Augen. https://www.bernerzeitung.ch/der-eidgen ... 8137456841
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shalako
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Verfasst: Dienstag 4. April 2023, 23:55 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.04.2023  Zitat: Itten schiesst Ex-Club FCB erneut ab – YB steht im Cupfinal
Im ersten Cup-Halbfinal kam es im St.-Jakob-Park zum grossen Schlager zwischen dem FCB und YB. Die Berner siegen dabei dank zwei Toren von Cedric Itten mit 4:2.
Die Szene des Spiels
Nach einer ganz schwachen ersten Halbzeit schienen die Basler nach dem Anschlusstreffer (57. Minute) endlich im Cup-Halbfinal angekommen. Doch Itten stellte mit seinem zweiten Treffer in der 63. Minute den Zwei-Tore-Vorsprung umgehend wieder her – die Vorentscheidung.
Die Schlüsselfigur
Cedric Itten. Schon beim letzten Duell vor zwei Wochen hatte der ehemalige FCB-Stürmer dreimal getroffen, nun durfte er sich gegen den Ex-Club erneut als Doppeltorschütze feiern lassen. Im Vergleich zum Spiel im Wankdorf feierte der 26-Jährige dieses Mal deutlich zurückhaltender.
Die bessere Mannschaft
YB war im Joggeli die klar Ton angebende Mannschaft. Allerdings profitieren die Berner dabei auch von einem lange Zeit sehr schwachen Basler Auftritt mit zahlreichen groben Abwehrpatzern.
Das Tribünen-Gezwitscher
«Alli Zämme» – Abseits des Rasens sind die Basler auch im Cup nach wie vor meisterlich unterwegs. Mit einer eindrücklichen Choreo sorgten die 26'320 Fans im St. Jakob-Park vor Anpfiff für Gänsehaut-Atmosphäre.
Die Tore
3.’ | 0:1 | Itten verwandelte einen Penalty.
15.’ | 0:2 | Amenda mit einem langen Ball auf Ugrinic. Dieser bediente Rieder, der eiskalt abschloss.
57.’ | 1:2 | Males versuchte es aus spitzem WInkel, Amenda lenkte unglücklich ins eigene Netz ab.
63.’ | 1:3 | Itten machte mit einem platzierten Abschluss von der Strafraumkante seinen Doppelpack perfekt.
68.’ | 1:4 | Ein Berner Befreiungsschlag wurde zur idealen Vorlage für Elia, der alleine vor Hitz vollendete.
70.’ | 2:4 | Mit einem satten Linkschuss brachte Ndoye die Basler umgehend wieder heran.
Der Ausblick
Der Berner Finalgegner wird am Mittwoch zwischen Servette und Lugano ermittelt. Für den FCB geht es am Samstag auswärts gegen den FCZ weiter, YB trifft am Ostermontag zu Hause auf GC.
https://www.20min.ch/story/yb-schlaegt- ... 4053407137
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shalako
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Verfasst: Dienstag 4. April 2023, 23:57 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.04.2023  Zitat: Spektakulärer Cup-Halbfinal
Itten trifft doppelt: YB zieht in den Cupfinal ein
- Die Young Boys gewinnen einen spektakulären Cup-Halbfinal gegen Basel mit 4:2. - YB geht im St. Jakob-Park früh mit 2:0 in Führung, doch der FCB gibt sich lange nicht geschlagen. - Der formstarke Cedric Itten zeichnet sich als Doppeltorschütze aus. - Im Cupfinal treffen die Berner entweder auf Servette oder Lugano.
Eine Kopie des Meisterschaftsspiels war dieser Cup-Halbfinal nicht, nein. Die Young Boys spielten nicht hoch überlegen wie beim 3:0 vor 16 Tagen, Basel hielt zuhause viel besser mit – das Resultat war ein spektakulärer Klassiker mit strittigen Szenen, der dem Prädikat «vorgezogener Cupfinal» mehr als gerecht wurde.
Das bessere Ende behielten jedoch erneut die Berner für sich. Zu verdanken haben sie das ihrer Effizienz und ihrem schnellen Umschaltspiel, was den Leader schon die ganze Saison auszeichnet. Die vorentscheidenden Szenen spielten sich zwischen der 57. und 68. Minute ab.
Basel, zu diesem Zeitpunkt 0:2 im Rückstand, startete viel besser in die 2. Halbzeit und drückte auf den Anschlusstreffer. Nachdem YB-Goalie Anthony Racioppi zunächst mirakulös auf der Linie retten konnte, war er einige Minuten später nach einem abgelenkten Schuss von Darian Males machtlos (57.).
Nach dem 2:1 wachten jedoch auch die Gäste wieder auf und fanden zurück zu ihrem Spiel. Dank einem Doppelschlag innert 5 Minuten erhöhten sie auf 4:1 und führten damit die Vorentscheidung für den Final-Einzug herbei:
- Erst schloss Cedric Itten einen der in dieser Phase wenigen YB-Angriffe mit einem staubtrockenen Schuss zum 3:1 ab (63.). - Wenig später nutzte YB einen Befreiungsschlag von Lewin Blum eiskalt zum 4:1 (68.), Meschack Elia sprintete über den Platz und versenkte problemlos.
In der Person von Dan Ndoye verkürzte der FCB zwar noch auf 2:4 (70.), doch zu mehr reichte es dem Heimteam nicht mehr. Eine besonders strittige Penalty-Szene für Basel wurde nicht gepfiffen, und YB liess seine Leistung nicht mehr so absacken wie gleich nach der Pause.
Frühe 2:0-Führung für YB
Am meisten Parallelen zum Meisterschaftsduell vor rund 2 Wochen hatten sich in der Startphase des Halbfinals gefunden. Schon früh berührte FCB-Goalie Marwin Hitz den schnellen YB-Stürmer Elia nach einem langen Ball leicht. Elia fiel, und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Itten, Hattrick-Torschütze im letzten Direktduell, verwandelte bereits in der 3. Minute mühelos zum 1:0.
Noch in der Startviertelstunde musste Hitz ein 2. Mal hinter sich greifen. Nach einem weiteren schnellen Vorstoss der Gäste fand der Ball in die Mitte zu Fabian Rieder. Der 21-jährige Nationalspieler stand an der Strafraumgrenze arg alleine da und erzielte leichtfüssig das 2:0.
Trotz des schlechtens Starts gegen den starken Super-League-Leader liessen die Basler nicht die Köpfe hängen, sondern nutzten sie, um selbst Chancen zu kreieren. Nach Eckbällen verzeichneten sie die 2 besten Möglichkeiten, doch sowohl Zeki Amdouni als auch Kasim Adams verfehlten per Kopf knapp (12./18.).
YB schaltete dann einen Gang zurück und spielte nicht mehr so aktiv wie in der furiosen Startphase. Bedingt rächte sich das dann nach der Pause. Die Berner wankten, aber fielen nicht – bereits im 13. Direktduell hintereinander blieben sie ungeschlagen.
Final am 4. Juni
Damit hat der designierte Meister am 4. Juni im Wankdorf die Chance auf das 3. Double der Klubgeschichte. Auf wen YB im Final trifft, entscheidet sich bereits am Mittwochabend. Ab 20:15 Uhr (live auf SRF zwei) treffen Servette und Lugano aufeinander und machen das 2. Final-Ticket unter sich aus. https://www.srf.ch/sport/fussball/schwe ... pfinal-ein
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 5. April 2023, 00:00 |
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04.04.2023  Zitat: Effizientes YB steht im Cup-Final – FCB-Coach Vogel ärgert sich über den Schiedsrichter
Die Young Boys stehen nach einem 4:2-Sieg beim FC Basel im Final des Schweizer Cups. Damit hat der designierte Meister am 4. Juni im Wankdorf die Chance auf das dritte Double der Vereinsgeschichte.
Zwei Tore pro Halbzeit genügten den Young Boys dafür, den unerwartet deutlichen Erfolg im Basler St.-Jakob-Park sicherzustellen. Die Mannschaft von Raphael Wicky, die am Wochenende in Genf bei Servette die zweite Niederlage in der Liga hatte hinnehmen müssen (1:2), konnte das Geschehen schon früh in die für sie gewünschten Bahnen lenken. Nach einem langen Ball entwischte Meschack Elia, überlobbte Marwin Hitz, und wurde dann vom FCB-Goalie ins Straucheln gebracht. Cedric Itten verwertete den Penalty souverän (3.).
Es sollte nicht die einzige Situation bleiben, in der sich die Hintermannschaft des FC Basel ungeschickt anstellte. Nur rund zehn Minuten später konnte sich Fabian Rieder am Strafraum den Ball präparieren und im Tor unterbringen, ohne dabei von Basler Verteidigern ernsthaft behelligt worden zu sein.
«Es war ein perfekter Abend. Alle arbeiten füreinander und wir halten auf und neben dem Platz zusammen.» Cedric Itten
Es sind Unzulänglichkeiten, die den Basler Hoffnungen, erstmals seit 2020 wieder in den Cupfinal einzuziehen, früh einen Dämpfer versetzen. Die Basler taten sich lange schwer mit der bissigen und aufsässigen Spielweise der Berner. Phasenweise dürften sich die Spieler von Heiko Vogel zurückversetzt gefühlt haben an ihren Auftritt vor gut zwei Wochen in Bern, als sie bei der 0:3-Niederlage weitgehend dominiert worden waren.
Die grosse Figur damals: Cedric Itten mit einem Hattrick innert 13 Minuten. Und der Basler in Berner Diensten sollte auch in diesem Aufeinandertreffen mit seinem Ausbildungsklub eine prägende Rolle einnehmen. Denn nach seinem Penaltytor traf er nach einer guten Stunde mit einem platzierten Schuss ähnlich, wie es zuvor Rieder getan hatte. Es war ein Treffer, der das aufkommende Basler Momentum wieder im Keim ersticken liess. Denn zuvor hatten die 26'310 Zuschauerinnen und Zuschauer leise Hoffnungen auf eine Wende gehegt, nachdem Aurèle Amenda eine Hereingabe von Darian Males ins eigene Tor abgelenkt hatte (57.).
Es war der Lohn für eine Leistungssteigerung der Basler, die bereits kurz nach Wiederbeginn einen Ball von der Linie geklärt sahen, doch nach Ittens insgesamt zehntem Treffer gegen den FCB war der Elan im Basler Ensemble gebrochen, sodass wiederum der flinke Elia Stellungsfehler in der Defensive zum vierten Berner Tor auszunutzen wusste.
Von einer heroischen Aufholjagd, wie sie die Basler vorab in der Conference League mehrmals gezeigt hatten, war das Team Vogels jedenfalls weit entfernt, was auf die eigenen Unzulänglichkeiten, vorab aber auch die eindrückliche Abgeklärtheit der Berner zurückzuführen ist, die durch Christian Fassnacht und Filip Ugrinic sogar beste Chancen besessen hätten, das Ausrufezeichen im Stadion des Rivalen in Form weiterer Tore noch deutlicher hinter den Final-Einzug zu setzen.
Der FCB-Coach zeigte sich zufrieden mit der Leistung seines Teams, ärgerte sich aber über den Schiedsrichter: «Es war ein Spiel, das einees Cup-Halbfinals würdig war und dafür braucht es zwei gute Mannschaften. Nur leider hatte eine Person nicht die Qualität.» Als der SRF-Reporter nachfragte, ob er damit den Schiedsrichter meine, sagte der Deutsche nur: «Das haben sie jetzt gemutmasst.» Nur um anzufügen: «Das war ein klarer Elfmeter, ne?». Auf welche Szene Vogel genau ansprach, ist unklar. Er könnte aber das Handspiel von Joel Monteiro gemeint haben, das ungeahndet blieb.
Damit haben die Berner am 4. Juni im Wankdorf die Möglichkeit, den achten Cup-Titel der Vereinsgeschichte zu sichern. Und gleichzeitig das dritte Double. Gegner wird entweder Servette oder Lugano, die am Mittwoch den zweiten Finalplatz ausspielen werden.
Die weiteren Stimmen:
«Wir sind super froh, dass wir uns für den Final qualifizieren konnten. Es ist nicht einfach, in Basel zu gewinnen und erst recht nicht, 4 Tore zu schiessen. Es ist immer eine Mannschaft, sie sind positiv miteinander, pushen einander und stellen das Ego zurück, auch wenn einer mal nicht spielen kann, das ist echt schön.»
«Die Enttäuschung ist sehr gross. Nach dem 1:2 habe ich eine sehr gute Energie gespürt und dann kommt das 1:3 aus dem Nichts. Ich verstehe bis jetzt nicht, wie das passieren konnte.» FCB-Flügel Darian Males
Basel - Young Boys 2:4 (0:2) 26'310 Zuschauer. SR Schnyder. Tore: 3. Itten (Foulpenalty) 0:1. 15. Rieder (Ugrinic) 0:2. 57. Amenda (Eigentor) 1:2. 63. Itten (Fassnacht) 1:3. 68. Elia (Blum) 1:4. 70. Ndoye (Males) 2:4. Basel: Hitz; Adams, Pelmard, Calafiori; Lang, Diouf, Xhaka, Millar (76. Fink); Ndoye, Males, Amdouni (80. Augustin). Young Boys: Racioppi; Blum, Zesiger, Amenda, Garcia (75. Maceiras/93. Rrudhani); Fassnacht, Rieder, Lauper (75. Niasse), Ugrinic (93. Imeri); Elia, Itten (75. Monteiro). Bemerkungen: Basel ohne Burger (gesperrt), Adjetey, Comas, Frei und Novoa (alle verletzt). Young Boys ohne Benito, Camara, Rüegg und Von Ballmoos (alle verletzt). 81. Doppelter Lattenschuss Fassnacht und Kopfball an den Pfosten von Ugrinic. Verwarnungen: 2. Hitz. 29. Vogel (Trainer). 38. Garcia. 43. Pelmard. 44. Lauper. 53. Millar. 82. Amenda. 92. Ndoye. https://www.watson.ch/sport/fussball/28 ... edsrichter
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 5. April 2023, 00:03 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.04.2023  Zitat: Strittige Entscheide gegen FCB
Mit diesen 3 Szenen hadert der FC Basel
Die 2:4-Niederlage im Cup-Halbfinal gegen YB hinterlässt bei Basel tiefe Wunden – auch wegen 3 strittiger Szenen.
Bei der 0:3-Niederlage in der Meisterschaft vor knapp 2 Wochen im Wankdorf war Basel gegen YB noch chancenlos geblieben. Der FCB hätte sich auch über eine höhere Niederlage nicht beklagen können. Im Cup-Halbfinal sannen die Basler auf Revanche – und tauchten erneut (2:4). Das Spiel hätte aber auch einen anderen Verlauf nehmen können. Besonders 3 Szenen stachen in der spektakulären Partie heraus:
1. Penalty für YB – korrekt oder nicht?
Die Partie im St. Jakob-Park beginnt mit einem Paukenschlag. Nach gut 2 Minuten fällt Meschack Elia im Basel-Strafraum, Schiedsrichter Urs Schnyder zeigt sofort auf den Punkt, Cedric Itten verwandelt souverän zur Führung. Die Wiederholung zeigt allerdings, dass der Elfmeter alles andere als glasklar ist. Wenn, dann berührt FCB-Keeper Marwin Hitz seinen Gegenspieler nur minim.
SRF-Experte Beni Huggel analysiert die Szene in der Halbzeitpause folgendermassen: «Die Absicht ist strafbar. Elia kommt zu Fall, deshalb kann man diesen Elfmeter durchaus geben.»
2. Garcia in Glück – kein Platzverweis
Kurz vor der Pause hätte sich YB nicht beschweren dürfen, wenn Ulisses Garcia beim Stand von 2:0 mit der gelb-roten Karte vom Platz geflogen wäre. Der bereits verwarnte Aussenverteidiger kann Dan Ndoye nur regelwidrig stoppen. Schnyder pfeift zwar das Foul, verzichtet aber darauf, Garcia in der 42. Minute erneut die gelbe Karte zu zeigen.
3. Ball an der Hand von Monteiro – kein Penalty
In der 78. Minute springt der Ball nach einem Corner an die Hand von Joël Monteiro. Die Pfeife von Schiedsrichter Schnyder bleibt allerdings stumm. Und auch der VAR meldet sich danach nicht. Für solche Aktionen hat es in dieser Saison schon mehrmals Elfmeter gegeben. Doch dem FCB wurde die Chance verwehrt, auf 3:4 zu verkürzen und so eine heisse Schlussphase zu lancieren.
«Klarer Penalty», kommentierte Heiko Vogel, der mit der Schiedsrichter-Leistung alles andere als glücklich war, die Szene nach dem Spiel. https://www.srf.ch/sport/fussball/schwe ... r-fc-basel
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