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 Beitrag Verfasst: Sonntag 16. Oktober 2022, 20:22 
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Tapfere Zürcher ringen YB einen Punkt ab – Basler enttäuschen in Genf

Der FCZ schaffte in dieser Saison noch keinen Sieg – ausgerechnet gegen den Tabellenführer aus Bern sollte nun der erste Erfolg her. Das klappte so halbwegs. Servette überraschte weiter.

Nach der fürchterlichen 0:5-Klatsche gegen den PSV Eindhoven in der Europa League hatten wohl nur die kühnsten Optimisten unter den FCZ-Fans ihrem Team eine Chance gegen YB zugerechnet. Doch bei der Heimspiel-Premiere des neuen Trainers Bo Henriksen startete der kriselnde Meister sehr solide in die Partie. Gegen den Leader liess man eine Halbzeit lang kaum was zu und hatte dafür durch Nikola Boranijasevic (27.) die Riesenchance auf die Führung. Der Serbe schoss den Ball aber aus wenigen Metern Entfernung weit über den Kasten.

Die Bundeshauptstädter kamen auch nach dem Seitenwechsel nur langsam in die Gänge. Die erste Topchance hatte wieder das Tabellenschlusslicht, als Antonio Marchesano (62.) nach einer tollen Kombination wieder weit übers Tor schoss. Der Treffer hätte wegen eines Fouls in der Entstehung des Tores allerdings sowieso nicht gezählt.

YB-Dreifachwechsel verpufft

Die erste nennenswerte YB-Torchance hatte Cedric Itten (62.), als er kurz nach seiner Einwechslung gleich für Furore sorgte und FCZ-Keeper Yanick Brecher mit einem satten Schuss aus rund 20 Metern zum ersten Mal am Sonntagnachmittag ernsthaft prüfte. Der Berner Trainer Raphael Wicky hatte Itten zuvor gleichzeitig mit Vincent Sierro und Joel Monteiro ins Spiel gebracht, doch der Dreifachwechsel verhalf dem Leader am Ende auch nicht zum Erfolg.

Der FCZ bewahrte auch in der berühmt-berüchtigten YB-Viertelstunde lange die defensive Stabilität, hatte aber nach einem Fernschuss von Ugrinic (86.) das erarbeitete Glück, nicht doch noch als Verlierer vom Platz gehen. Am Ende trennten sich die beiden Teams mit 0:0. Es war nach einer tapferen Zürcher Leistung zumindest ein erster Achtungserfolg für den neuen FCZ-Trainer Henriksen.


https://www.20min.ch/story/kassiert-der ... 0559692315

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 16. Oktober 2022, 20:24 
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Keine Sieger am Sonntag in der Super League

In den drei Sonntagsspielen der Super League gibt es keinen Gewinner. Zürich bleibt gegen Tabellenleader YB ohne Gegentor.

Zürich – YB 0:0

Der FC Zürich bleibt in der Liga auch nach elf Runden ohne Sieg. Beim Liga-Einstand von Trainer Bo Henriksen präsentiert sich der tief gefallene Meister aber gefestigt und holt gegen die Young Boys mit einem 0:0 immerhin einen Punkt.

Zehn Gegentore kassierte der FCZ in den beiden Europa-League-Duellen mit Eindhoven in den letzten englischen Wochen, fünf davon beim Debüt des neuen Chefs Bo Henriksen am Donnerstag in den Niederlanden. Drei Tage später hielt die Abwehr gegen den Leader der Super League, der in zehn Ligaspielen immerhin 24-mal getroffen hat, dank einer kämpferisch überzeugenden Leistung stand. Und nicht nur das: Der FCZ liess über die ganzen 90 Minuten höchstens eine halbe gefährliche Torszene des Gegners zu.

Bo Henriksen kann den ersten Punkt deshalb als Teilerfolg verbuchen. Das dritte Liga-Unentschieden in Folge bringt den ans Tabellenende abgerutschten Meister aber kaum vorwärts. Weil Winterthur am Samstag beim 1:0 gegen die Grasshoppers zum zweiten Mal in zwei Wochen gewann, liegt der FCZ nun vier Punkte hinter dem Vorletzten.

Die Young Boys hatten erwartungsgemäss deutlich mehr Ballbesitz, der FCZ aber mindestens die gleich guten Chancen. Vor allem Nikola Boranijasevic hatte einen Treffer auf dem Fuss, als er in der 27. Minute von Ivan Santini in die Tiefe geschickt wurde, vor dem auf dem Linie gebliebenen David von Ballmoos aber kläglich verzog. In der Nachspielzeit war Von Ballmoos ausserdem bei einem satten Weitschuss von Aiyegun Tosin zur Stelle.

YB schloss zehnmal ab und war in der Schlussphase drückend, aber nur zwei Schüsse fanden Weg auf das Tor. Ernsthaft gefordert war Yanick Brecher beim Kopfball von Fabian Rieder in der ersten Halbzeit und beim Weitschuss von Cedric Itten nach dem Seitenwechsel nicht. Nur einmal, bei einem Weitschuss von Filip Ugrinic in der 86. Minute, lag ein Gegentreffer ansatzweise in der Luft.

Zürich - Young Boys 0:0
14'565 Zuschauer. SR San.
Zürich: Brecher; Boranijasevic, Katic, Kryeziu (15. Kamberi), Mets, Guerrero; Hornschuh (59. Condé), Krasniqi (85. Avdijaj), Selnaes; Marchesano; Santini (59. Tosin).
Young Boys: Von Ballmoos; Rüegg (86. Blum); Lustenberger, Zesiger, Benito; Niasse (57. Sierro); Ugrinic, Fassnacht (76. Rrudhani); Rieder; Elia (57. Itten), Nsame (57. Monteiro).
Bemerkungen: Zürich ohne Dzemaili, Omeragic, Reichmuth und Sauter (alle verletzt). Young Boys komplett. Verwarnungen: 21. Niasse (Foul). 35. Santini (Foul). 63. Fassnacht (Foul).


https://www.watson.ch/sport/fussball/12 ... per-league

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 16. Oktober 2022, 20:25 
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Alle Highlights im Video :

Lucky Punch verpasst – FCZ-Boranijasevic vergibt Wahnsinns-Chance gegen YB

Nikola Boranijasevic hatte gegen YB die Riesenchance auf die FCZ-Führung, doch der Serbe schoss den Ball aus wenigen Metern Entfernung weit über den Kasten. Alle Highlights im Video.


https://www.20min.ch/video/lucky-punch- ... 8185433855

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 16. Oktober 2022, 20:26 
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FCZ knöpft YB einen Punkt ab

Keine Tore im Letzigrund: Punktgewinn für Henriksen bei Debüt

- YB kommt in der 11. Runde der Super League auswärts beim FC Zürich nicht über ein torloses Remis hinaus.
- Der neue FCZ-Trainer Bo Henriksen feiert seinen ersten Punktgewinn, doch der erste Saisonsieg des Meisters lässt weiter auf sich warten.
- In den anderen Sonntagsspielen trennen sich St. Gallen und Lugano 1:1, Servette und Basel spielen 0:0.

Mit einer 0:5-Klatsche bei der PSV Eindhoven in der Europa League am Donnerstag war Bo Henriksen denkbar schlecht in seine Amtszeit als FCZ-Trainer gestartet. Mit Super-League-Leader YB wartete am Sonntag ebenfalls eine schwierige Aufgabe, die Zürich dank einem engagierten Auftritt jedoch deutlich besser meisterte.

Zwar musste die FCZ-Defensive früh den verletzungsbedingten Ausfall von Innenverteidiger Mirlind Kryeziu verkraften (15.), doch auch mit Ersatz Lindrit Kamberi hielt der Gastgeber hinten dicht. Über die gesamte Spielzeit hatte YB zwar mehr Ballbesitz, doch gegen solidarisch und konzentriert verteidigende Zürcher brachte es kaum Chancen zustande.

Henriksen mit erstem Punkt

Auch wenn letztlich ein Eckballverhältnis von 10:0 für YB herausschaute, so hatte auch der FCZ offensive Ambitionen. Mit seinem Abschluss in der 92. Minute hätte Ayegun Tosin fast noch den «Lucky-Punch» erzielt, doch David von Ballmoos parierte souverän. So blieb es beim letztlich gerechten Unentschieden.

Für den FCZ ist es das dritte Remis in der Meisterschaft in Serie, für Henriksen der erste Punktgewinn als Coach des Meisters. Weil Winterthur am Samstag im Kantonsderby gegen GC mit 1:0 gewonnen hat, vergrössert sich der Abstand auf Rang 9 für die Zürcher trotzdem auf 4 Punkte.

So geht's weiter

Bereits in wenigen Tagen stehen die nächsten Partien an. Der FC Zürich gastiert am Donnerstagabend (20:30) im St. Jakob-Park beim FC Basel. YB tritt einen Tag zuvor bei Lugano an. Diese Partie können Sie ab 20:10 Uhr live auf SRF zwei verfolgen.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... bei-debuet

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 16. Oktober 2022, 20:31 
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Der FC Zürich erkämpft sich gegen YB ein 0:0-Remis

Der FC Zürich wartet in der Super League weiter auf den ersten Sieg. Immerhin: Gegen Leader YB holt sich das Team von Trainer Bo Henriksen einen Punkt.

Das Wichtigste in Kürze

- Der FC Zürich und die Berner Young Boys trennen sich 0:0 unentschieden.
- Die 14'000 Fans im Letzigrund sehen ein erstaunlich ereignisloses Spiel.
- Der FCZ liegt in der Super League weiterhin am Tabellenende.

Nach der 0:5-Pleite gegen Eindhoven gibt es für den FCZ zumindest in der Liga ein Lichtblick. Unter Neo-Trainer Bo Henriksen erkämpfen sich die Zürcher gegen Leader YB einen Punkt.

Präsident Ancillo Canepa zeigt sich nach der Partie erleichtert. Die Leistung der Mannschaft habe ihm sehr gut gefallen, sagt er im Nau.ch-Interview. «Mit etwas Glück holen wir heute sogar drei Punkte.»

Und auch mit der Arbeit des neuen Übungsleiters ist Canepa offensichtlich zufrieden. Henriksen habe eine Dynamik und Energie auf das Team übertragen. «Man merkt bereits den Einfluss des Trainers.»

In der ersten Halbzeit liefern sich die beiden Teams eine äusserst zerfahrene Partie. Bemerkenswert: YB schiesst nur ein einziges Mal aufs FCZ-Tor. Aus Sicht der Zürcher gibt es einen Wermutstropfen. Verteidiger Kryeziu muss nach 13 Minuten verletzt raus.

Kryeziu rechnet mit langer Pause

Im Interview sagt der Abwehrspieler: «Ich habe sofort gemerkt, dass hinten etwas kaputt ist. Ich denke, die Vorrunde ist für mich gelaufen. Es ist kein gutes Gefühl gerade.»

Nach dem Seitenwechsel ändert sich das Bild kaum. Zürich verteidigt geschickt, ist jedoch offensiv harmlos. Bei YB fehlt der Punch und der Wille. So bleibt es am Sonntag im Letzigrund beim 0:0-Remis.

Auch nach elf Liga-Spielen wartet der FCZ weiter auf den ersten Vollerfolg. Der Rückstand auf Kantons-Rivale Winterthur auf Rang neun beträgt mittlerweile vier Punkte. Am nächsten Donnerstag (20.30 Uhr) gastiert der Stadtclub auswärts beim FCB.

YB-Lustenberger: «Offensiv zu wenig»

Zürich-Verteidiger Lindrit Kamberi schöpft durch den Punktgewinn gegen YB Hoffnung. «Das war heute ein kleiner Schritt vorwärts. Wir können am Donnerstag sicherlich positiv nach Basel reisen.»

Auf der anderen Seite wahrt YB die Tabellenführung. Jedoch muss sich die Wicky-Elf nach drei Siegen in Serie erstmals wieder mit einem Remis begnügen. Für die Berner geht es bereits am Mittwoch (20.30 Uhr) im Tessin gegen den FC Lugano weiter.

Zur Leistung gegen den FCZ meint Captain Fabian Lustenberger: «Defensiv sind wir gut gestanden und haben wenig zugelassen. Offensiv haben wir uns aber zu wenig Chancen heraus gespielt.» Mit dem Punkt müsse YB zufrieden sein.


https://www.nau.ch/sport/fussball/der-f ... s-66300822

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 Beitrag Verfasst: Montag 17. Oktober 2022, 08:48 
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FCZ-TRAINER HENRIKSEN:

«Habe Männer gesehen, die bereit waren, füreinander zu sterben»

Nach dem Punktgewinn gegen YB zeigt sich Bo Henriksen zufrieden ab seiner Mannschaft. Seine Spieler und FCZ-Präsident Ancillo Canepa loben den neuen Zürcher Trainer ebenfalls.

Darum gehts

- Der FCZ ringt Leader YB ein 0:0 ab.
- Nach dem Spiel zeigt sich Neu-Trainer Henriksen zufrieden ab der Leistung seiner Mannschaft.
- Präsident Canepa ist ebenfalls froh über die positive Art seines neuen Coaches.

«Es ist schwierig, nicht glücklich zu sein», meinte der neue FCZ-Trainer Bo Henriksen am Sonntag, nachdem sein Team gerade dem Tabellenführer aus Bern einen Punkt (0:0) abgerungen hat. Nach einem eher chancenarmen Spiel im Letzigrund mag das Zitat von Henriksen nach einer Platitüde klingen, doch der Däne vermittelt beim kriselnden Meister sowas wie Aufbruchstimmung. Das sehen auch seine Spieler so.

«Der neue Trainer gab uns sehr viel neue Energie und macht Witze, wenn er in die Kabine kommt», erzählte Bledian Krasniqi nach dem 0:0 gegen YB bei blue. «Er ist immer in guter Stimmung und hat stets einen Spruch auf Lager», bestätigte Lindrit Kamberi Krasniqis Einschätzung gegenüber 20 Minuten.

Canepa lobt Henriksens Humor

Präsident Ancillo Canepa schwärmte nach dem Punktgewinn ebenfalls über Henriksen: «Er hat einfach das Herz auf der Zunge und Humor ins Team reinzubringen ist ein wichtiges Kriterium für einen Trainer». Der 47-Jährige vermittelt seine positive Art nicht nur mit flotten Sprüchen in der Garderobe, sondern zeigte sich bei seiner Heimspielpremiere in Zürich auch gegenüber den Fans volksnah. Bevor es für Henriksen nach der Partie zur Medienkonferenz ging, liess er es sich nämlich nicht nehmen, zahlreichen jungen FCZ-Anhängern für Selfie-Wünsche und Autogramme zur Verfügung zu stehen.
Damit erinnert der Däne schon ein wenig an den, als Menschenfänger bekannte Meistertrainer André Breitenreiter, der sich das Spiel seines Ex-Clubs am Sonntag vor Ort anschaute. «Vielleicht hat er die positive Energie aus Hoffenheim mitgebracht», meinte Mirlind Kryeziu über seinen früheren Trainer. Kryezius aktueller Coach Henriksen zeigte sich im Interview mit blue voll des Lobes über sein Team. «Ich habe Spieler gesehen, die Eier haben und gezeigt haben, was sie draufhaben. Das gefällt mir», so der Nachfolger des glücklosen Franco Fodas.

Reaktion auf 0:5-Klatsche

Auf Nachfrage von 20 Minuten bestätigte der neue Zürcher Übungsleiter nochmals, dass er zufrieden gewesen sei mit der Leistung seiner Mannschaft. «Ich habe heute Männer gesehen, die bereit waren für die anderen zu sterben», erklärte Henriksen martialisch und fügte an, dass er seine Spieler nach der 0:5-Klatsche bei der PSV Eindhoven erstmals wieder aufrichten musste. «Ich glaube an harte Arbeit. Am Ende des Tages war es nicht schwer, die Jungs wieder zu motivieren für das YB-Spiel, denn wir haben einfach eine fantastische Truppe», so der Däne.
Weniger glücklich war die Grundstimmung nach der Nullnummer bei den Bernern. «Wir waren in der Offensive nicht klar und technisch sauber genug», resümierte YB-Coach Raphael Wicky nach der Partie. Auch Captain Fabian Lustenberger meinte, ein Punkt gegen den Tabellenletzten entspreche nicht dem Anspruch von YB, dass aber trotz dem enttäuschenden Remis in Zürich den 5-Punkte-Vorsprung auf das zweitplatzierte Servette (0:0 gegen Basel) wahren konnte.


https://www.20min.ch/story/habe-maenner ... 1102257289

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 Beitrag Verfasst: Montag 17. Oktober 2022, 08:50 
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YB: Das sagt Trainer Raphael Wicky nach dem Remis gegen den FCZ

Leader YB kommt bei Schlusslicht FCZ nicht über ein torloses Remis hinaus. Trainer Raphael Wicky (45) ist mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden.

Das Wichtigste in Kürze

Der FC Zürich bleibt in der Super League weiterhin ohne Sieg.
Gegen Tabellenführer YB erkämpft sich der Stadtclub immerhin einen Punkt.
Das sagen die beiden Trainer nach der zerfahrenen Partie im Letzigrund.
Nach drei Siegen in Serie lässt YB in der Super League wieder Punkte liegen. Beim 0:0 gegen den FC Zürich zeigt sich vor allem die Offensive von Gelbschwarz harmlos.

Wicky: «Haben Anspruch, besser zu sein»

Sein Team sei im letzten Drittel nicht klar genug gewesen, analysiert YB-Trainer Raphael Wicky im Nau.ch-Interview (Video oben). «Es ist nicht einfach gegen einen tief stehenden Gegner zu spielen, aber trotzdem haben wir den Anspruch, besser zu sein.»

Am Ende muss sich YB beim Schlusslicht mit einem Zähler begnügen. «Wir nehmen den Punkt mit, aber zufrieden bin ich nicht.» Er wolle gewinnen, bekräftigt Wicky. «Nicht, weil Zürich Letzter ist, sondern weil wir immer den Anspruch haben, zu gewinnen.»

Bo Henriksen gibt sich zufrieden

Auf der anderen Seite freut sich Neo-FCZ-Coach Bo Henriksen über den Punkt. «Allgemein bin ich mit der Leistung heute sehr zufrieden. Die Spieler haben alles getan, was sie konnten», so der Däne.

Er habe Männer auf dem Platz gesehen, die füreinander sterben würden. «Wenn du das tust, kommen auch die Resultate. Natürlich hätten auch einige Dinge noch besser laufen können. Aber wir haben eine fantastische Gruppe von Spielern, die hart arbeiten wollen.»


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-da ... z-66306322

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 Beitrag Verfasst: Montag 17. Oktober 2022, 16:27 
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YB: Fans protestieren gegen Playoffs – und danken FCZ-Präsi Canepa

Auch im Zürcher Letzigrund tun die Fans von YB ihren Unmut gegenüber der Liga-Reform kund. Beim Playoff-Protest danken sie ausgerechnet FCZ-Präsident Canepa.

Das Wichtigste in Kürze

- Vielen Fan-Kurven ist die Play-off-Einführung weiter ein Dorn im Auge.
- Besonders die YB-Anhänger mobilisieren in den letzten Wochen gegen die Liga-Reform.
- Auch FCZ-Präsident Ancillo Canepa spricht sich gegen den Beschluss aus.

In den letzten Wochen äussern die Fans der Super-League-Klubs bei Spielen immer wieder ihre Ablehnung gegenüber der Liga-Reform. Diese sieht vor, dass die Meisterschaft ab der Saison 2023/24 mittels Playoffs entschieden wird.

Besonders die Fans von YB wehren sich vehement gegen dieses Vorhaben. Beim Heimspiel gegen St. Gallen enthüllen sie bei Anpfiff einen riesigen Banner mit der Aufschrift: «Den Playoffs die Rote Karte zeigen». Zeitgleich halten die Anhänger symbolisch rote A4-Blätter in die Luft.

Am letzten Sonntag geht der Protest in die nächste Runde. Im Zürcher Letzigrund hängt ein Transparent am Zaun des Gästesektors. Darauf steht : «SFL & Vereine: Vernunft beweisen – Playoffs überdenken».

YB-Fans bedanken sich bei FCZ-Präsident

Beim Anpfiff halten die Anhänger ein weiteres Spruchband in die Höhe. Auf den ersten Blick verblüfft die Aufschrift. «Gegen Playoffs – Merci für deinen Einsatz Cillo» steht darauf. Die YB-Fans danken FCZ-Präsident Ancillo Canepa.

Hintergrund: Im Frühjahr wehren sich zwei Vereine öffentlich gegen den SFL-Entscheid: YB und der FCZ.

YB-Sportchef Christoph Spycher erklärt damals, dass man sich mit solchen Gedanken nicht anfreunden könne. Und FCZ-Präsident Ancillo Canepa plädiert, dass die Einführung einer Playoff-Phase sportlich nicht fair wäre.

Die Liga hält dennoch am Beschluss fest, die Proteste werden wohl auch in den nächsten Wochen nicht abklingen. Die Realität zeigt: Die Fans spannen dabei auch über die Klub-Grenzen hinaus zusammen.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-fa ... a-66306814

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 Beitrag Verfasst: Montag 17. Oktober 2022, 22:05 
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Ein Punkt gegen Leader YB: Das Zürcher Lebenszeichen unter dem neuen Trainer Bo Henriksen

Bo Henriksen, der neue Trainer des FC Zürich, haucht seinem Team neues Leben ein – es erreicht gegen Leader YB verdient ein 0:0.

Seit einer guten Woche ist Bo Henriksen jetzt der Trainer des FC Zürich, und wenn es ein Wort gibt, das diese Woche geprägt hat, dann muss es dieses sein: Energie. Der Däne verströmt sie seit seinem Amtsantritt im Überfluss, er tut das mit Worten, mit Gesten, mit allem eigentlich.

Als die Zürcher Fussballer am Sonntag nach dem 0:0 gegen YB endlich wieder einmal Anlass dazu haben, mit einem Ergebnis zufrieden zu sein, ist hinterher viel von dieser Energie zu hören. Bledian Krasniqi, der junge Mittelfeldspieler, spricht von ihr und darüber, wie viel Henriksen dem Zürcher Team vermittelt habe. Auch Antonio Marchesano kommt auf sie zu sprechen, erwähnt zudem die gute Stimmung, die der Däne gebracht habe, und das sie das gebraucht hätten.

Auf einmal verteidigen die Zürcher gekonnt

Meister gegen Leader, das ist die eine Art, um die Affiche im Letzigrund zusammenzufassen. Eine andere lautet so: Letzter gegen Leader. Bevor die Zürcher gegen YB auf den Platz treten, hat sich ihr Rückstand auf das neuntplatzierte Winterthur auf fünf Punkte vergrössert. Auf die Berner fehlen ihnen gar schon 19 Punkte. Besser lässt sich der Zerfall des Meisters, der in dieser Saison noch kein Super-League-Spiel gewonnen hat, nicht wiedergeben.

Den ersten Sieg gibt es dann auch gegen YB nicht. Aber die Zürcher zeigen im Letzigrund, dass es in ihnen jetzt wieder Leben gibt. Auch André Breitenreiter, der Trainer, der sie wundersam zum Meistertitel gecoacht hat und dann in die Bundesliga abgewandert ist, verfolgt den kämpferischen Auftritt vor Ort. Und vielleicht hat er sich dabei gefragt, wie das alles bloss so kommen konnte. Dieser FC Zürich, Tabellenletzter in der Super League?

Am Donnerstag, beim ersten Spiel unter Bo Henriksen, waren die Zürcher in der Europa League noch mit 0:5 untergegangen beim PSV Eindhoven. Gegen YB wirkt das noch nach, sie konzentrieren sich in erster Linie einmal darauf, wenig zuzulassen. Sie hätten sich taktisch clever verhalten, die Räume gut geschlossen, sagt Trainer Henriksen hinterher. Auf dem Platz sieht das dann so aus: Die Zürcher haben zwar den Ball viel seltener als der Gegner, doch sie lassen es kaum einmal zu, dass er sich eine gefährliche Gelegenheit erspielen kann.

Die beste Chance des Spiels gehört den Zürchern

So entsteht ein Spiel, in dem es kaum Torschüsse gibt und noch weniger Torchancen. Der FC Zürich darf hinterher für sich beanspruchen, den ersten und den letzten Schuss des Spiels abgegeben zu haben, und er ist es auch, der die beste Chance von allen herausspielt: Nach 27 Minuten lanciert Ivan Santini den Flügelverteidiger Nikola Boranijasevic, doch dem fehlt vor dem Tor die Ruhe, er setzt auf Wucht statt Finesse und schiesst neben das Tor.

An der Seitenlinie steht Bo Henriksen und zeigt in seiner Coaching-Zone, wie er es gemacht hätte, Innen- statt Vollrist. Der Däne wird an diesem Nachmittag noch ein paar Mal die Arme in die Luft werfen und sein Team antreiben.

Im Vergleich zu seinem ersten Spiel hat er auf vier Positionen gewechselt, doch der wichtigste Unterschied zum Vergleich in Eindhoven ist nicht das Personal, sondern die Haltung, insbesondere in der Defensive, wo die Zürcher mit viel Disziplin und noch mehr Wille auftreten. Dadurch erarbeiten sie sich auch immer wieder gute Umschaltsituationen, aus denen sie aber zu wenig machen, weil ihnen die Präzision abgeht.

Den Young Boys fällt gegen so viel Zürcher Entschlossenheit wenig ein. Sie können zwar zehn Eckbälle treten, aber gefährlich werden sie nur selten. Ihre beste Torchance vergeben sie in den Schlussminuten, und es ist bezeichnend, dass Filip Ugrinic aus der Distanz knapp am Zürcher Tor vorbeischiesst. Denn wirklich nahe kommen die Berner ihm im ganzen Spiel kaum einmal. Es ist ein enttäuschender Auftritt des Leaders, wie schon in den Spielen gegen Luzern und St. Gallen. Und dieses Mal gelingt ihm kein spätes Tor mehr, das die spielerischen Mängel kaschiert.

Henriksen freut sich über seine Männer

Raphael Wicky, der Berner Trainer, sagt hinterher, sein Team sei nicht klar und nicht ruhig genug gewesen. Auch die reich bestückte Auswechselbank rettet YB nicht. Wicky kann etwa Cedric Itten einwechseln und es sich leisten, Kastriot Imeri, den Rekordtransfer innerhalb der Super League, das ganze Spiel auf der Bank zu lassen. Am Ende steht bei YB die Null – erst zum zweiten Mal überhaupt in dieser Super-League-Saison.

Bo Henriksen freut das natürlich, aber noch lieber schwärmt er nach dem Schlusspfiff darüber, Männer auf dem Platz gesehen zu haben, er lobt seine Spieler für ihre Power und ihren Mut. Doch natürlich weiss auch der Däne, dass sein Team bald mehr liefern muss als Herz und Kampf, es braucht endlich Siege. Deshalb spricht er auch noch von den vielen kleinen Schritten, die es zu machen gelte. Und davon, dass jetzt mal einer gemacht sei.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/su ... ld.2359392

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