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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. August 2022, 10:37 |
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06.08.2022  Zitat: FCB vs. YB
Unfassbare gegen Verwundbare – der zweite Hit
Unter den Teams, die man derzeit als die grossen drei der Super League bezeichnen kann, findet am Sonntag das zweite von zwölf Duellen der Saison statt. Der FC Basel spielt gegen die Young Boys.
YB gegen Zürich (4:0) in der 1. Runde machte den Anfang. Am Sonntag spielen zwei Teams gegeneinander, die wegen der Verschiebung des Spiels Luzern – Basel nicht gleich viele Partien ausgetragen haben. Die Situation in der Tabelle muss man deshalb anhand der Verlustpunkte beurteilen. Die mit zwei Unentschieden gestarteten Basler haben vier Punkte eingebüsst, die Berner weisen nach zwei Zu-null-Siegen und dem jüngsten, eher unerwarteten 1:1 daheim gegen die Grasshoppers zwei Verlustpunkte auf.
In Basel sind die Erwartungen im und um FCB wie jeden Sommer nach dem letzten Meistertitel (2016/17) sehr hoch. Die weitere Transferoffensive nach jener vom Sommer 2021 hat die Begeisterung und die Vorfreude vorangetrieben. Den jüngsten, mit einem Leihgeschäft getätigten Zuzug des jungen Schweizer Nationalstürmers Andi Zeqiri darf man als Coup bezeichnen.
Schon vor diesem hatte der neue Trainer Alex Frei erkannt, dass das rotblaue Kader über «eine unfassbare Qualität» verfügt. Nach dem einigermassen holprigen Saisonstart mit den 1:1 bei Neuling Winterthur und im St.-Jakob-Park gegen Servette muss die Mannschaft das enorme Potential nur noch umsetzen – in Siege, die in grosser Zahl und am besten in langen Serien kommen müssen. Die Spieler müssen liefern.
Die Young Boys gewannen, die Qualifikation zur Conference League eingerechnet, fünf von sechs Wettbewerbsspielen der jungen Saison, und allesamt ohne Gegentor. Der einzige Treffer, eingefangen beim erwähnten 1:1 gegen GC, zog die ersten Punktverluste in der Super League nach sich. YB ist also deutlich besser in die Saison gestartet als der FCB. Für das Schlagerspiel vom Sonntag jedoch muss dies nichts bedeuten, zumal das gelbschwarze Lazarett wieder gut bevölkert ist, wie es dies in der Saison 2021/22 die meiste Zeit war. Zu weiteren Verletzten und Rekonvaleszenten gesellt sich für etwa einen Monat Christian Fassnacht. Er ist einer der besten in der Schweiz spielenden Schweizer. Ihn gleichwertig zu ersetzen, ist den Bernern nicht möglich.
Basel – Young Boys (1:1, 1:1, 1:3, 2:2). – Sonntag, 16.30 Uhr. – SR Fähndrich. – Absenzen: Augustin und Essiam (beide verletzt); Fassnacht, Garcia, Lauper und Ugrinic (alle verletzt). – Fraglich: Xhaka; Lustenberger, Niasse und Rüegg. – Statistik: Nach YB – Zürich (4:0) in der 1. Runde steht am Sonntagnachmittag das zweite Schlagerspiel der Saison im Programm. Es findet im St.-Jakob-Park statt. Nach ihren jüngsten Zuzügen (Kasim Adams, Andi Zeqiri) fühlen sich die Basler noch einmal deutlich stärker, und Trainer Alex Frei darf seinem Kader eine noch unfassbarere Qualität attestieren, als er es vor Saisonbeginn tat. Vielleicht wird es im dritten Spiel für den ersten Sieg reichen. Die etwas leiseren Young Boys wollen das jüngste Unentschieden im Wankdorf gegen die Grasshoppers vergessen machen. https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 28768.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. August 2022, 10:38 |
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07.08.2022  Zitat: Alex Frei: «YB ist, Stand heute, die beste Mannschaft der Schweiz»
Heute kommt es zum ersten Direktduell zwischen dem FCB und den Berner Young Boys. Für Basel-Trainer Alex Frei ist klar: «Das wird eine grosse Aufgabe für uns!»
In den letzten zehn Jahren dominierten der FC Basel und der BSC Young Boys den Schweizer Fussball. Letzte Saison konnte jedoch beide Mannschaften nicht überzeugen. Während die Basler bereits seit einigen Jahren ihren Ansprüchen hinterherhinken, scheint die letzte Spielzeit für YB ein Ausrutscher gewesen zu sein.
Die Berner und die Basler reagierten in diesem Sommer mit einigen Transfers auf die letzte Saison. Während YB den Fokus auf Erfahrung setzte, ging der FCB seinen Weg mit jungen Spielern weiter. Da diese mehr Zeit brauchen als gestandene Spieler, scheint YB zumindest für den Moment die stärkere Mannschaft zu sein. «YB hat unglaubliche Power nach vorne»
Diese Einschätzung teilt auch FCB-Trainer Alex Frei an der Medienkonferenz vor dem ersten Direktduell: «YB ist – das muss man klar sagen -, Stand heute, die beste Mannschaft der Schweiz. Das ist einfach so. YB hat unglaubliche Power nach vorne, mit Rieder einen unglaublich talentierten Spieler, der vorne torgefährlich ist und viel Dynamik hat. Das wird eine grosse Aufgabe für uns!»
Das erste Direktduell wird Aufschluss geben, wie weit diese Teams zur Zeit von einander entfernt sind. Zwar hat der FCB in dieser Super League-Saison noch keinen Sieg erringen können, aber auch YB hat im letzten Spiel Punkte gegen GC liegen gelassen.
«Heimspiele sind da, um zu gewinnen»
Ein Sieg hätte für den FCB grosse Bedeutung. Er würde so nicht nur Selbstvertrauen tanken und eine Kampfansage an die Berner senden, sondern könnte damit auch dafür sorgen, dass das Wettkampfglück wieder zurückkehrt, ist Alex Frei überzeugt: «Wir sind oft nahe dran. Um das nötige Wettkampfglück wieder auf deine Seite zu ziehen, brauchst du mal einen Achtungserfolg».
Ausserdem brauche es noch zwei weitere Dinge. «Du brauchst auch eine Wahrscheinlichkeit. Das heisst, wenn du etwas zehnmal versuchst, ist es wahrscheinlicher, als wenn du es nur zweimal versuchst. Und das Dritte, was du brauchst, behalte ich für mich», sagt Alex Frei schmunzelnd.
Welches Geheimnis er damit verbirgt, ist ungewiss. Klar ist, dass der FCB im heutigen Spiel einen Vorteil besitzt: Den Heimvorteil. «Ich sage immer, dass Heimspiele da sind, um zu gewinnen», sagt Alex Frei in gewohnter selbstbewusster Manier. https://telebasel.ch/2022/08/07/yb-ist- ... nel=105110
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. August 2022, 10:41 |
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07.08.2022  Zitat: FCB gegen YB unter Druck
Für Basel geht es schon jetzt um weit mehr als 3 Punkte
Der FCB braucht gegen YB einen Sieg, um die Saison mit Verspätung zu lancieren. Doch das mit dem Sieg ist so eine Sache.
Es war auch unter der Woche bei der 0:1-Niederlage im Hinspiel der 3. Quali-Runde zur Conference League in Dänemark bei Bröndby IF augenscheinlich: Beim FCB greifen die Zahnräder noch nicht ineinander.
Viel Druck, grosse Chance
- Ist das überraschend? Nein, bei derart vielen Neuzugängen wohl kaum. Es ist normal, dass es eine gewisse Zeit braucht, bis sich die Spieler untereinander verstehen und die Spielidee des Trainers – bisher noch nicht erkennbar – umsetzen können. - Ist das besorgniserregend? Absolut, ja. Obschon die Saison noch sehr jung ist, befindet sich Basel in einer äusserst wichtigen Phase, die bereits wegweisend für den Rest der Spielzeit sein könnte.
Entsprechend gross ist vor dem ersten Direktduell mit YB am Sonntag der Druck. Gross ist aber auch die Chance der Basler, ihre Saison mit einem Sieg mit etwas Verspätung doch noch so richtig zu lancieren.
Letzter Erfolg gegen YB liegt 2 Jahre zurück
3 Punkte gegen den auf dem Papier grössten Rivalen um die nationale Meisterschaft würden sich für den FCB nicht nur in der Tabelle positiv auswirken. Sie wären auch Balsam auf das Gemüt der Rot-Blauen, die bisher die nötige Leichtigkeit und das Selbstvertrauen vermissen liessen. Selbstvertrauen, das Basel gerade im Hinblick auf das Rückspiel am kommenden Donnerstag gegen Bröndby bestens gebrauchen könnte, um die Hypothek noch wettmachen und im europäischen Geschäft bleiben zu können.
Doch ein Sieg gegen YB ist für den früheren Serienmeister vom Rheinknie in den letzten Jahren zur Ausnahme geworden. Seit mittlerweile 8 Spielen wartet Basel auf einen Vollerfolg gegen die Berner. Zählt man den Cupfinal von 2020 noch dazu, sind es gar 9 Partien. Der letzte Sieg der Basler gegen YB liegt über 2 Jahre zurück, am 30. Spieltag der von Corona geprägten Saison 2019/20 setzte sich der FCB zuhause 3:2 durch.
Immerhin, im heimischen St. Jakob-Park kam Basel einem Erfolg gegen YB zuletzt wiederholt nahe. Die letzten 3 Duelle im «Joggeli» endeten remis. Ein weiteres Unentschieden würde Alex Frei und den FCB in ihrem Prozess aber nicht weiterbringen.
Programm-Hinweis
Das Duell zwischen Basel und YB können Sie am Sonntag ab 16:30 Uhr im Liveticker auf srf.ch/sport und in der Sport App verfolgen. Eine ausführliche Zusammenfassung und Einschätzungen der Spieler sehen Sie ab 19:00 Uhr im Magazin Super League – Highlights auf SRF zwei. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... s-3-punkte
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. August 2022, 10:43 |
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07.08.2022  Zitat: «Es geht um Prestige und Rangordnung» – FCB-Trainer Frei freut sich auf YB
Am Sonntag trifft der FC Basel zu Hause auf den Tabellenführer Young Boys. Sollte der FCB die Partie verlieren, liegen sie schon fünf Punkte hinter YB.
Darum gehts
- Der FC Basel empfängt am Sonntag YB zu Hause. - An der Pressekonferenz gibt FCB-Trainer Alex Frei Auskunft. - Frei gibt sich gelassen vor der Partie gegen die Young Boys.
FCB-Trainer Alex Frei kommt direkt vom Teambus in den Presseraum, die Mannschaft ist kurz zuvor in Basel angekommen. Am Donnerstagabend hat der FC Basel das Hinspiel der Conference-League-Quali gegen Bröndby IF verloren. Frei sei sehr zufrieden gewesen mit der Leistung, man habe sich einfach nicht mit Toren belohnt. Einmal mehr, wie Frei sagt.
«Wir waren oftmals nah am Sieg und Heimspiele sind da um zu gewinnen», gibt sich Frei zuversichtlich angesprochen auf den starken Gegner am Sonntag. Um das nötige Wettkampfglück auf seine Seite zu zwingen, brauche es einen Achtungserfolg, so Frei. Für das würde sich ein Heimsieg gegen Hauptstädter anbieten. «YB ist Stand heute, das muss man klar sagen, die beste Mannschaft in der Schweiz», lobt Frei den 15-fachen Schweizermeister. Viel Dynamik und Torgefahr zeichnen den Gegner aus, so Frei weiter.
Breite Offensive, wenige Tore
Für solche Spiele müsse man die Mannschaft nicht extra motivieren. «Für solche Spiele bin ich Trainer und die Spieler Fussballer geworden.» Spiele gegen YB und den FC Zürich seien logischerweise wichtiger als andere Partien. «Da geht es um Prestige und Rangordnung», so der Hauptübungsleiter. Aber Frei wolle nichts wissen von einer Vorentscheidung, falls die Basler die Partie am Sonntag verlieren sollte. Auch fünf Punkte aufzuholen gegen YB sei nicht unmöglich. Der FCB habe auch schon 13 Punkte aufgeholt, sagt Frei mit einem Augenzwinkern.
Das grosse Problem des FCB sind in dieser Saison die fehlenden Tore. Und das obwohl Stand jetzt elf offensive Spieler im Kader stehen. «Wir haben mit Millar, NDoye, Zeqiri und Amdouni vier Spieler in unseren Reihen, die intakte Chancen haben an die WM nach Katar zu fahren.» Doch junge Spieler bräuchten Zeit um sich entwickeln zu können, die habe man aber nicht im Fussball, so Frei. «Wir hoffen, dass die Jungs Fehler nur einmal machen. Da wäre uns geholfen und auch gut für ihre Entwicklung.»
Pelmard wieder zurück im Mannschaftstraining
Der Innenverteidiger Andy Pelmard verpasste das Spiel in Bröndby, weil er zu spät am Treffpunkt für die Abreise erschienen ist. Am Freitag ist der Franzose wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. «Wir haben mit Andy gesprochen und ich habe mich auch mit dem Mannschaftsrat abgesprochen und nun ist die Sache gegessen», so Frei. Er sei auch in der Hackordnung nicht zurückgestuft worden, er habe die gleichen Chancen wie alle anderen.
Neben Pelmard steht auch Taulant Xhaka am Sonntag wieder zur Verfügung. Xhaka hat die Partie gegen Bröndby verpasst, weil er sich nach Beschwerden im Aufwärmen nicht spielbereit gefühlt hat. Ob Xhaka und Pelmard am Sonntag spielen werden, bleibt offen, denn Frei wollte sich in Sachen Aufstellung vom Sonntag nicht in die Karten blicken lassen: «Vielleicht spielen wir gleich, vielleicht spielen wir anders, vielleicht gibts eine Überraschung.» https://www.20min.ch/story/es-geht-um-p ... 7225816360
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. August 2022, 11:01 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.08.2022  Zitat: Vor dem Duell FCB gegen YB herrscht bei beiden Klubs trotz ähnlicher Ausgangslage eine unterschiedliche Stimmung
Am Sonntag kommt es im Joggeli zum Duell zwischen den beiden meistgenannten Titelkandidaten Basel und YB. Wir haben die aktuelle Lage bei beiden Klubs unter die Lupe genommen und FCB und YB verglichen.
In Basel weicht die Vorfreude auf die neue Saison bei einigen Fans schon nach dem 1. Spieltag der Resignation. YB hatte zum Auftakt Meister FCZ mit 4:0 besiegt und der FCB in Winterthur schlecht und nur 1:1 gespielt. Vor dem Direktduell am Sonntag (16.30 Uhr) im Joggeli ist YB Leader und der FCB hat – mit einem Spiel weniger – schon fünf Punkte Rückstand. Der Erfolgsdruck ist gross. Doch der Vergleich der Mannschaften zeigt, dass die Ausgangslage ähnlicher ist, als die Tabelle zeigt.
Das Saisonziel
Klar ist: YB und FCB wollen keine zweite titellose Saison in Folge. «Solange wie möglich oben mitspielen», lautet das Ziel von FCB-Präsident David Degen. Doch im Gespräch mit den FCB-Spielern wird deutlich, dass für sie nur der Meistertitel zufriedenstellend wäre. Bei YB wurde das Saisonziel etwas deutlicher formuliert. «Wir wollen den Titel gewinnen», sagt Sportdirektor Christoph Spycher.
Der Umbruch
Um nicht noch einmal der Musik hinterherzuhinken, haben beide Klubs im Sommer einen Umbruch vollzogen. Beim FC Basel ist er mit 13 Neuverpflichtungen und 13 Abgängen (ohne Leihrückkehrer) fast doppelt so gross wie bei YB (7/7). In Basel ist es bereits der zweite Sommer hintereinander, in dem David Degen und Co mehr als eine Startelf ausgetauscht haben. Auffallend ist, dass sich beide Klubs die besten Talente des Landes geangelt haben. Rüegg, Itten, Ugrinic und Rrudhani wechselten zu YB, Zeqiri, Amdouni und Ltaief zum FCB. Interessanterweise spielen mit Cedric Itten und Kasim Adams am Sonntag zwei Neuzugänge gegen ihren Ex-Klub.
Durch die vielen Transfers haben beide Vereine aktuell ein Überangebot in der Offensive. Die beiden Coaches haben die Möglichkeit, zu rotieren. Doch sie müssen auch die vielen Nicht-oder Wenigberücksichtigten bei Laune halten.
Die Trainer
Beide Meisterkandidaten gehen mit neuen Trainern in die Saison. Sowohl Alex Frei als auch Raphael Wicky blicken auf eine grosse Karriere als Spieler zurück, stehen als Trainer aber noch in den Kinderschuhen. Wobei Wicky durch Champions-League-und Auslands-Erfahrung einen kleinen Vorsprung geniesst. Doch trotz der Unerfahrenheit müssen beide bei ihren neuen Klubs von Beginn an Resultate liefern, um nicht den Unmut des Umfelds anzustacheln.
Spycher ist sich sicher, dass Wicky in Bern besser funktioniert als in Basel, wo er 2018 nach einem Jahr entlassen wurde. «Bei YB kommt er in einen Verein, der stabil ist und wo es viele Leute gibt, die schon seit einigen Jahren zusammenarbeiten», sagt er. Sein Gegenpart Degen ist ebenfalls zuversichtlich, die richtige Wahl getroffen zu haben: «Ich bin froh, dass Alex zurück ist. Er lebt Siegeswille vor, und auch ich stehe jeden Morgen auf und will gewinnen. Diese Mentalität hat uns zuletzt gefehlt.»
Zeit für Training hat es aufgrund der Qualifikation für die Conference League, die für beide Teams seit Saisonbeginn jeweils unter der Woche stattfindet, allerdings kaum. Und da es zu früh ist, um schon Schlüsse über die Arbeit der beiden neuen Trainer zu ziehen, bleibt lediglich zu konstatieren, dass Frei mit Basel von fünf Spielen bei drei Unentschieden nur einmal gewonnen und Wicky mit YB fünf Siege und ein Unentschieden geholt hat. Auch Frei sagt am Freitag: «YB ist Stand heute die beste Mannschaft in der Schweiz. Darum freue ich mich auf das besondere Spiel.» Unschlagbar sind die Berner aber nicht, wie das 1:1 am vergangenen Spieltag gegen GC gezeigt hat.
Die Finanzen
Hier hat YB einen grossen Vorteil. Wegen der Champions-League-Teilnahme haben die Berner im Geschäftsjahr 2021 14,8 Millionen Franken Gewinn geschrieben, während der FCB durch die 15,8 Millionen Verlust sämtliche Reserven aus der goldenen Ära aufgebraucht hat. Interessant ist auch, dass YB unterdessen mehr Zuschauer ins Stadion lockt und hier ebenso finanziell profitiert (19:14 Millionen Franken), wie von den geringeren Lohnkosten (55:62 Millionen Franken).
Ein mögliches Ausscheiden in der Europacup-Qualifikation könnten die Berner deutlich besser verkraften als die Basler, die nach dem 0:1 am Donnerstag gegen Bröndby Kopenhagen eine deutlich schlechtere Ausgangslage haben als YB, das im finnischen Kuopio 2:0 gewann.
Die Historie
Man kann die Statistik so lesen: Basel hat im Joggeli nur eines der letzten sieben Spiele gegen YB verloren. Doch bei den drei Unentschieden zuletzt hatte Rotblau jeweils Glück. Und so bleibt eher der Eindruck, den folgende Statistik bestätigt. Das letzte Spiel, in dem YB nicht bereits als Meister feststand, das der FCB gewann, war am 1. Dezember 2019 – 3:0 in Basel.
Seit dem letzten Basler Meistertitel 2017 hat der FCB gegen YB von 25 Duellen nur dreimal gewonnen, und zweimal waren die Young Boys dabei schon meistertrunken. Am Sonntag bietet sich für den FCB die Chance, diese Serie zu beenden und mal wieder ein richtungsweisendes Spiel gegen den Hauptwidersacher zu gewinnen. YB will seinerseits bereits früh den vermeintlich grössten Titel-Konkurrenten distanzieren. https://www.bzbasel.ch/sport/basel/verg ... duced=true
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. August 2022, 21:49 |
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07.08.2022  Zitat: 10 Tore in 14 Spielen – trifft der YB-Stürmer heute wieder?
Nsame ist der Basel-Schreck
Jean-Pierre Nsame ist der Basel-Schreck schlechthin: In 14 Spielen hat er gegen die Bebbi zehnmal getroffen!
Ein einziger Vergleich reicht, um die 10 Tore in 14 Spielen, davon 9 in der Meisterschaft, von Jean-Pierre Nsame (29) gegen den FC Basel richtig einzuordnen: YB-Ikone Guillaume Hoarau hat gegen den FC Basel 9-mal getroffen. Dafür aber 24 Spiele gebraucht! Kein Wunder, freut sich der Venezia-Rückkehrer extrem auf den FCB: «Es sind immer grosse Spiele, ja. Aber auch in denen gibts nur drei Punkte zu holen, das darf man nicht vergessen. Weil Basel aber die Offensive sucht wie wir, sind es fast immer spektakuläre und offene Spiele, in denen man Räume vorfindet. Das mag ich!»
Die beste Erinnerung? Ein Spiel als Reservist!
Erstaunlich ist, welches Spiel gegen Rot-Blau die nachhaltigste Erinnerung bei Nsame geweckt hat: Es ist das 7:1 zum Start in die Saison 2018/19: «Da ist uns alles gelungen! Aus fast jeder Chance haben wir ein Tor gemacht.» Klar, diesen Match vergisst kein YB-Fan. Dennoch ist die Erinnerung im Fall Nsame speziell. Denn in besagtem Spiel sass er 90 Minuten auf der Bank. «Klar habe ich auch schöne Erinnerungen an Spiele, in denen ich getroffen habe. Aber dieses war das unglaublichste. Und so was erlebt man als Team. Auch wenn man nicht spielt.»
Nsame lächelt Rassismus weg
In der noch jungen Saison hat Nsame auch schon wieder dreimal getroffen. Zweimal in der Conference-League-Qualifikation. Dazu gegen GC. Nach seinem Tor zum 1:0 verschoss er gegen die Zürcher einen Penalty, den ersten seit drei Jahren, und wurde danach unter einem Instagram-Post von Teamkollege Jordan Lefort von einem Unbekannten rassistisch beleidigt.
Nsame hat da seine ganz eigene Herangehensweise, die seine Lebenseinstellung ziemlich präzise widerspiegelt. «Ich habe gelacht, als ich das las», sagt er. «Sehen Sie: Rassismus existiert. Das kann man nicht ändern. Oder noch nicht. Solche Kommentare, weil einer wohl beim Wetten Geld verloren hat, lassen mich kalt. Gegen Kuopio habe ich wieder getroffen, wir haben gesiegt und der Typ vielleicht Geld gewonnen. Nun postet er möglicherweise, dass ich der beste Fussballer der Welt für ihn bin. Nein, ich lebe mit dieser Realität. Mit einem Lächeln, wie gesagt.»
Basel kann das erste YB-Spiel nicht mehr gewinnen
Seit YB 2018 die Hegemonie des FC Basel 2018 gebrochen und erstmals nach 32 Jahren den Titel wieder geholt hat, haben die Basler kein erstes Saisonspiel gegen die Berner mehr gewonnen. 2017/18 siegte YB 2:0. Ein Jahr später folgte das legendäre 7:1! 2019/20 gabs ein Remis – 1:1. 20/21 mit einem 2:1 einen weiteren Berner Vollerfolg. Und letzte Saison erneut ein 1:1, als der FCZ der lachende Dritte im Titelkampf der beiden Giganten war. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 70385.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. August 2022, 21:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.08.2022  Zitat: Klassiker endet torlos
Latte und VAR verhindern Sieger bei Basel – YB
In der zweiten Halbzeit kommt im Joggeli richtig Leben in die Bude. Basel und YB lassen Top-Chancen liegen. Die Konsequenz: Der Klassiker endet 0:0.
Das Spiel
Richtig Fahrt nimmt die Partie nach der Pause auf. Zwei Mal schepperts am Aluminium. Elias Abschluss lenkt FCB-Hitz mit seinen Fingerspitzen gerade noch so an den Querbalken (56.). Auf der Gegenseite hämmert Millar das Spielgerät wuchtig an die YB-Latte (58.).
Auch der VAR hat seinen Auftritt. Als Rieders abgefälschter Schuss im Basler Netz zappelt, meldet sich San bei Schiedsrichter Fähndrich (63.). Denn zuvor zupfte Itten zu energisch am Leibchen von Lopez. Der Gäste-Treffer wird aberkannt.
Danach muss Von Ballmoos doppelt eingreifen. Ohne Rücksicht auf Verluste pariert der YB-Goalie gegen Diouf mit dem Kopf (66.). Er ist auch in der Nachspielzeit gegen den total blanken Ltaief zur Stelle (91.).
Dem FCB will einfach kein Tor gelingen. Gleiches gilt für Spitzenreiter YB. Itten scheitert an Hitz und sieht anschliessend, wie Lopez seinen zweiten Versuch auf der Linie klärt (71.). Und Ngamaleu setzt seinen spektakulären Seitfallzieher in die zehnte Etage (83.).
Apropos zehn: Für Basel ist es das zehnte sieglose Spiel in Serie gegen den Rivalen aus Bern. Zudem wartet die Frei-Equipe auch nach dem dritten Liga-Match weiterhin auf den ersten Dreier. Wickys YB holt nach dem 1:1 gegen GC zum zweiten Mal in Folge nur einen Punkt.
Die Tore
Fehlanzeige!
Der Beste
Tempoverschärfungen, gute Laufwege, hinten und vorne anzutreffen: Andy Diouf zeigt, warum er im FCB-Mittelfeld ein grosses Versprechen ist. Der Schlechteste
Er stand auf dem Platz, doch gesehen hat man ihn praktisch nie: Basel-Stürmer Zeki Amdouni.
Das gab zu reden
Gabs schon mal einen kürzeren VAR-Einsatz? Nur fünf Sekunden steht Schiri Fähndrich nach dem vermeintlichen 1:0 durch YB-Rieder vor dem Bildschirm, ehe er den Treffer annulliert. Völlig zurecht: Itten hat zuvor Lopez am Trikot zurückgehalten.
Die Noten
Basel
Hitz: 5 Lopez: 4 Comas: 4 Adams: 5 Pelmard: 4 Ndoye: 4 Burger: 4 Diouf: 5 Millar: 5 Amdouni: 3 Zeqiri: 4 Szalai (ab 75.): Zu kurz für eine Bewertung Ltaief (ab 85.): Zu kurz für eine Bewertung
YB
Von Ballmoos: 5 Blum: 4 Camara: 4 Zesiger: 5 Benito (bis 31.): Zu kurz für eine Bewertung Niasse: 5 Sierro: 4 Rieder: 4 Ngamaleu: 4 Elia: 5 Nsame: 4 Lefort (ab 31.): 5 Itten (ab 61.): Zu kurz für eine Bewertung Jankewitz (ab 61.): Zu kurz für eine Bewertung Rrudhani (ab 92.): Zu kurz für eine Bewertung Monteiro (ab 92.): Zu kurz für eine Bewertung
So gehts weiter
Unter der Woche – am Donnerstag – sind beide Teams in der Conference-League-Quali im Einsatz. In der fünften Super-League-Runde empfängt Basel am kommenden Sonntag im Joggeli Lugano und YB im Wankdorf Servette (jeweils 16.30 Uhr).
Basel – YB 0:0
St. Jakob-Park, 26'547 Zuschauer, SR Fähndrich.
Tore: Fehlanzeige.
Basel: Hitz; Lopez, Comas, Adams, Pelmard; Ndoye, Burger, Diouf, Millar; Amdouni, Zeqiri.
YB: Von Ballmoos; Blum, Camara, Zesiger, Benito; Niasse; Sierro, Rieder, Ngamaleu; Elia, Nsame.
Einwechslungen Basel: Szalai (75. für Zeqiri). Ltaief (85. für Millar).
Einwechslungen YB: Lefort (31. für Benito). Itten (61. für Nsame). Jankewitz (61. für für Blum). Rrudhani (92. für Ngamaleu). Monteiro (92. für Elia)
Gelb: 16. Burger, 27. Nsame (Foul), 63. Hitz, 67. Wicky 94. Ndoye, 94. Alex Frei (Unsportlichkeit).
Bemerkungen: Basel ohne Fabian Frei, Augustin, Xhaka, Essiam (verletzt), Vogel, Kade, Marchand, Padula, Fernandes (ohne Aufgebot); YB ohne Fassnacht, Ugrinic, Rüegg, Garcia, Lustenberger, Lauper (verletzt), Maceiras, Petignat (ohne Aufgebot). – 56. Hitz lenkt Elia-Schuss an die Latte. 58. Lattenschuss Millar. 63. Tor von Rieder wird nach VAR-Intervention annulliert. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 70126.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. August 2022, 21:54 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.08.2022 Zitat: FCB bleibt sieglos
Torloses Remis in Basel bringt YB zurück an die Spitze
- Basel und YB trennen sich in der 4. Runde der Super League 0:0 unentschieden. - Während der FCB damit sieglos bleibt, sind die Young Boys wieder Leader. - Sion stürzt den FCZ endgültig in die Krise, Luzern gewinnt in Lugano knapp.
Vor sieben Jahren waren zwischen Basel und YB in der Super League das letzte Mal keine Tore gefallen. Im ersten Duell der neuen Spielzeit täuscht das Resultat über eine vor allem in der 2. Halbzeit unterhaltsame Partie mit Chancen auf beiden Seiten hinweg.
Insbesondere zwischen der 56. und 66. Minute hätten in Basel gut und gerne mehrere Tore fallen können. Nachdem FCB-Goalie Marwin Hitz einen Abschluss von Meschack Elia aus nächster Nähe an die Latte gelenkt hatte, durfte sich kurz darauf auch David von Ballmoos beim Gebälk bedanken. Der Weitschuss von Liam Millar klatschte nur an die Torumrandung.
Basel weiter ohne Sieg
Nach rund einer Stunde lag der Ball dann tatsächlich im Netz. Das vermeintliche 1:0 von YB zählte aber nicht, weil dem Treffer ein Trikotzupfer von Cedric Itten vorangegangen war. Nur wenige Zeigerumdrehungen später rettete von Ballmoos mit einer «Kopfabwehr» gegen Andy Diouf.
Weil der YB-Keeper auch bei der Grosschance von Sayfallah Ltaief in der Nachspielzeit kühlen Kopf bewahren sollte, blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden. Während das Remis YB zurück an die Spitze befördert, kommt der FCB weiter nicht vom Fleck. Für das Team von Trainer Alex Frei war es im dritten Saisonspiel die dritte Punkteteilung.
YB-Lazarett wird grösser
Das Duell der mutmasslich grössten Titelaspiranten war den Erwartungen in den ersten 45 Minuten noch nicht gerecht geworden. Erst die fünfminütige Nachspielzeit einer intensiven, aber chancenarmen 1. Halbzeit sorgte bei den über 26'000 Zuschauern im St. Jakob-Park für erhöhten Puls.
Zuerst war YB-Goalie von Ballmoos bei einem Abschluss von Andi Zeqiri zur Stelle, ehe im direkten Gegenzug Hitz einen Weitschuss von Elia entschärfte. Das YB-Lazarett, das in der jungen Saison schon wieder zahlreiche Namen enthält, erhielt derweil noch vor der Pause Zuwachs. Für Linksverteidiger Loris Benito ging es nach einer halben Stunde verletzungsbedingt nicht mehr weiter.
So geht's weiter
Für beide Teams steht unter der Woche das Rückspiel in der Conference-League-Qualifikation auf dem Programm. Basel muss am Donnerstag gegen Bröndby IF die 0:1-Hypothek aus dem Hinspiel wettmachen (19:00 Uhr), YB geht mit einem 2:0-Polster gegen KuPS Kuopio ins Rückspiel (21:00 Uhr). In der Meisterschaft trifft Basel am Sonntag zuhause auf Lugano, YB empfängt gleichentags Servette (beide 16:30 Uhr). https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... die-spitze
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. August 2022, 21:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.08.2022  Zitat: Ein 0:0 der besseren Sorte – kein Sieger zwischen Basel und YB
Basel – YB 0:0
Chancen zum Sieg hatten beide Teams, aber im ersten Trainerduell zwischen den ehemaligen Nationalmannschaftskollegen Alex Frei und Raphael Wicky gab es nicht ganz überraschend keinen Sieger. Vor allem in der spektakulären zweiten Hälfte hätte der Klassiker allerdings Tore verdient gehabt.
Fast im Minutentakt erspielten sich die beiden Teams nach der Pause hochkarätige Möglichkeiten. In der 56. Minute lenkte FCB-Goalie Marwin Hitz einen Abschluss des stets gefährlichen Meschack Elia an die Latte, praktisch im Gegenzug hämmerte Liam Millar einen Schuss an die Latte des YB-Gehäuses. Auch danach mussten beide Goalies bis in die Nachspielzeit hinein immer wieder in höchster Not eingreifen.
Basler Start-Minusrekord
Die Punkteteilung darf durchaus als gerecht angeschaut werden. YB führte etwas die feinere Klinge und hatte optisch mehr vom Spiel, die Angriffe der Basler waren vor knapp 27'000 Zuschauern aber etwas zielstrebiger.
Die Berner dürften mit dem Unentschieden eher zufrieden sein. Sie bleiben zwei Verlustpunkte vor Basel, das im dritten Saisonspiel zum dritten Mal nur Remis spielte. Aus den letzten zwölf Partien resultierten nicht weniger als neun Unentschieden – für einen selbst ernannten Titelanwärter eindeutig zu wenig. Noch nie zuvor seit Einführung der Super League (2003) vermochte der FCB keines seiner ersten drei Spiele zu gewinnen.
Basel - Young Boys 0:0 26'547 Zuschauer. - SR Fähndrich. Basel: Hitz; Lopez, Comas, Nuhu, Pelmard; Burger, Diouf; Ndoye, Amdouni, Millar (85. Ltaief); Zeqiri (75. Szalai). Young Boys: von Ballmoos; Blum (61. Jankewitz), Camara, Zesiger, Benito (31. Lefort); Sierro; Niasse, Ngamaleu (92. Rrudhani), Rieder; Nsame (61. Itten), Elia (92. Monteiro). Bemerkungen: Basel ohne Xhaka, Frei, Augustin und Essiam (alle verletzt). Young Boys ohne Lustenberger, Rüegg, Fassnacht, Garcia, Lauper und Ugrinic (alle verletzt). 56. Hitz lenkt Schuss von Elia an die Latte. 57. Lattenschuss Millar. Verwarnungen: 16. Burger (Foul). 27. Nsame (Foul). 65. Hitz (Unsportlichkeit). 93.. Ndoye (Unsportlichkeit). Alex Frei (Trainer Basel) und Raphael Wicky (Trainer YB) verwarnt. Benito mit Knöchelverletzung ausgeschieden. https://www.watson.ch/sport/fussball/30 ... sel-und-yb
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. August 2022, 21:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.08.2022  Zitat: 0:0 gegen YB:
Viele Chancen, aber keine Tore – der FCB wartet weiter auf den ersten Sieg
Der FC Basel empfing die Young Boys im Joggeli. Auf einen Sieger konnten sich die beiden Teams aber nicht einigen. Und so hat Rotblau in dieser Super-League-Saison noch immer nicht gewonnen.
Fassungslos verschränkte Elia die Hände hinter dem Kopf. Nach einem abgeblockten Schuss von Ngamaleu war der YB-Stürmer in der 56. Minute einen Meter vor dem Tor an den Ball gekommen – doch irgendwie fuchtelte Basel-Goalie Hitz den Ball noch an die Latte.
Es war eine Szene, die sinnbildlich für das ist, was der FCB und YB am Sonntagnachmittag auf dem Rasen des St. Jakobs-Park fabrizierten. Ein hitziges Fussball-Spektakel mit Chancen auf beiden Seiten, bei dem am Ende nur eines fehlte: die Tore.
Junges Basler Team
Ohne den verletzten Captain Fabian Frei lief der FCB gegen den am Samstag entthronten Tabellenführer aus Bern mit einer richtig jungen Truppe auf. 22,1 betrug das Durchschnittsalter der Basler Startelf – liess man Goalie Hitz (35) aus der Rechnung. Beim letzten Sieg gegen YB im Juli 2020 war davon noch kein einziger Kicker beim FCB unter Vertrag gestanden.
Von mangelnder Erfahrung war bei der jungen FCB-Mannschaft jedoch kaum etwas zu spüren. Zwar hatten die Gäste aus Bern mehr vom Spiel, die Basler kamen aber immer wieder zu schnellen Gegenstössen.
Erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte wurde es dann aber auch das erste Mal richtig heiss. Zunächst scheiterte Zeqiri bei seiner Heim-Premiere nach Zuspiel von Amdouni an von Ballmoos, dann musste Hitz auf der anderen Seite einen Distanzschuss von Elia entschärfen.
VAR nimmt Itten-Treffer zurück
Noch wilder wurde es nach der Pause. Nach der Mega-Chance von Elia hielt auf der anderen Seite von Ballmoos innert zehn Minuten dreimal ganz stark. Beim Abschluss von Millar (58. Minute) rettete die Latte.
Auch Ex-Basler Itten durfte nach einer Stunde mitmischen und stand gleich im Fokus. Ein abgelenkter Rieder-Schuss fand den Weg am machtlosen Hitz vorbei ins Netz – doch weil Itten zuvor Lopez am Trikot gezupft hatte, wurde der Treffer nach VAR-Intervention zu recht zurückgenommen. Wenig später hatte der Nati-Stürmer wieder Pech, als Lopez seinen spektakulären Fallrückzieher noch von der Linie kratzte. Was für ein Spiel im Joggeli!
Dieses endete schliesslich mit einer gerechten Punkteteilung. Auch weil FCB-Joker Ltaief den Ball aus kurzer Distanz nicht an von Ballmoos vorbeibrachte. Dank des Punktgewinnes zieht YB in der Tabelle wieder an Servette vorbei auf Platz eins. Der FCB wartet dagegen auch nach drei Spielen noch auf den ersten Sieg in dieser Saison – und auch nach über zwei Jahren weiter auf einen Erfolg gegen YB.
Stimmen zum Spiel
Marwin Hitz (FCB): «Wir haben uns viel vorgenommen, stehen punktemässig nun natürlich unter Druck. Wir spielten eine ordentliche erste Halbzeit. Es wäre möglich gewesen, drei Punkte mitzunehmen. In der zweiten Hälfte wurden wir etwas zu passiv. Am Schluss war es für die Zuschauer ein schönes Spiel, die Punkteteilung geht eigentlich auch okay. Mit den Chancen hätten wir jedoch gerne den Sieg mitgenommen.» (blue)
David von Ballmoos (YB): «Wir haben uns mehr vorgenommen. Die zweite Halbzeit war nicht gut von uns. Wir haben aber immerhin zu null gespielt. Es war kein leichtes Spiel hier in Basel. Wir müssen aber schon noch zulegen, gerade in der Offensive. Etwas mehr Ideen reinbringen, den Rhythmus hochhalten.» https://www.20min.ch/story/bleibt-yb-un ... 8874855965
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