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 Beitrag Verfasst: Freitag 20. Mai 2022, 08:46 
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FCL VERPASST DEN SIEG GEGEN YB

FCL handelt sich eine zu schwere Hypothek ein

Der FC Luzern hätte einen Heimsieg gegen YB benötigt, um seine Position im Kampf um den direkten Ligaerhalt gegenüber GC und Sion zu verbessern. Letztlich reichte es nur von einem 0:2 zu einem 2:2. Weil die direkten Konkurrenten siegten, wird es nun ganz schwer für den FCL.

Und plötzlich flatterten sie wieder im Wind. Jene unter den über 12’100, die den FCL im Herzen tragen, jubelten mit dem kostenlos zur Verfügung gestellten FCL-Fähnchen über das 2:2 von Filip Ugrinic. Der gefährlichste Offensivspieler der Luzerner nutzte einen Abpraller zum vielbejubelten 2:2-Ausgleich in der 69. Minute.

Zu diesem Zeitpunkt deutete wenig auf diese Spielentwicklung hin. Zwar köpfelte Marko Kvasina kruz zuvor einen von Filip Ugrinic getretenen Freistoss am entfernten Pfosten vorbei. Doch liessen Felix Mambimbi und Christian Fassnacht nach dem Seitenwechsel zwei gute Chancen zur 3:1-Führung aus.

Aber das spielte in der aufgepeitschten Stimmung in der Swissporarena keine Rolle mehr. Trotz krassem Fehlstart besass der FCL plötzlich wieder die Chance auf den wichtigen Heimsieg im Kampf gegen die Barrage.

FCL vergab gute Chancen auf den Sieg

Und diesem sollte er ganz nahe kommen. Erst bekam Filip Ugrinic an der Strafraumgrenze freie Schussbahn. Doch sein Abschluss wurde von einem Gegenspieler in extremis geblockt (80.).

Nur eine Minute später scheiterte Ibrahima Ndiaye aus kurzer Distanz an YB-Goalie David von Ballmoos. Dann war die Reihe an Martin Frydek, der seinen Weitschuss am linken Pfosten vorbei zielte. Und zuletzt wehrte Von Ballmoos noch das Geschoss von Ugrinic ab.

Dank dem einen Punkt hat der FCL die Entscheidung wenigstens auf die letzte Runde vertagen können. Aber weil GC und Sion gewonnen haben, sind die Zürcher gerettet. Und der FCL kann die Walliser nur noch mit einem Sieg am Sonntag beim FC Zürich überholen. Unter der Voraussetzung, dass der FC Sion gleichzeitig gegen Servette verlieren wird.

Dem FCL versagen zu Beginn die Nerven

Der aufgezogene Wind kam bei der Fähnchen-Aktion des FCL bei diesem wichtigen Heimspiel im Kampf um den direkten Ligaerhalt wie gerufen. Stimmungsvoll war die Ambiance unmittelbar vor Spielbeginn, als rund 11’000 Fähnchen in der Swissporarena flatterten.

Aber dem FCL schienen in einem grossen Match vorerst wieder die Nerven zu versagen. Denn nach knapp sechs Minuten lag er gegen den entthronten Meister YB 0:2 hinten. Und das in einem Spiel, das er unbedingt gewinnen sollte. Ein veritabler Stimmungskiller.

Den Luzernern unterliefen dabei Eigenfehler im Abwehrverhalten, die einfach nicht sein dürfen. Das 0:1 nach 136 Sekunden nahm seinem Anfang bei einem schludrigen Einwurf von Mohamed Dräger in der gegnerischen Spielhälfte. Den YB-Konter lancierte Felix Mambimbi mit einem weiten Ball auf Wilfried Kanga.

Simanis Stockfehler und Burchs Pech

Diesen Pass hätte FCL-Innenverteidiger Denis Simani abfangen müssen, aber er schlug über den Ball. In der Folge enteilte Kanga und traf mit einem Schuss in die nahe Torecke zur Führung der Berner.

Vor dem zweiten Nackenschlag für die Luzerner durfte sich der Gast darüber freuen, dass er im gegnerischen Strafraum nicht konsequent angegriffen wurde. Am Ende stand ein Schuss von Edimilson Fernandes, den FCL-Abwehrspieler Marco Burch unhaltbar ins eigene Tor zum 0:2 ablenkte.

Statt an der Realisierung des eigenen Traums zu arbeiten, hatte die Mannschaft von FCL-Trainer Mario Frick den Bernern zwei Tore geschenkt. So rückte der direkte Ligaerhalt in weite Ferne (zentralplus berichtete) und der FCL war vorerst komplett von der Rolle.

FCL: Herrlicher Doppelpass und Müllers Paraden

Erst ein herrlicher Doppelpass zwischen Dejan Sorgic und Mohammed Dräger brachte wieder Leben in die Bude. Der Flachpass Drägers in den Laufweg seines Teamkollegen war eine Augenweide, und der FCL-Stürmer verkürzte in der 23. Minute auf 1:2.

Doch die Berner standen dem dritten Treffer im weiteren Verlauf näher als die Luzerner am Ausgleich. Zwar verzog Asumah Abubakar einen Schuss aus guter Position. Doch FCL-Goalie Marius Müller musste gegen Christian Fassnachts Kopfball und die Schüsse von Fabian Rieder und Edimilson Fernandes sein ganzes Können aufbieten, um einen weiteren Einschlag zu verhindern.


https://www.zentralplus.ch/sport/fc-luz ... n-2372623/

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 Beitrag Verfasst: Freitag 20. Mai 2022, 08:53 
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LUZERNER WIEDER OHNE SIEG IN EINEM GROSSEN SPIEL

Fricks FCL verstrickt sich gegen YB in altem Muster

Der 3:1-Sieg in Sion vor gut einer Woche ist die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Und diese heisst im Falle des FC Luzern: In grossen Spielen reicht es nicht zum Sieg, weil zunächst immer etwas gehörig schiefläuft. Das jüngste Beispiel ist das 2:2 im richtungsweisenden Heimspiel gegen YB.

Es war ein attraktives Spiel mit vielen Torszenen auf beiden Seiten (zentralplus berichtete). Darum auch ein aufwühlendes. Und ein weiteres wichtiges, das der FCL im Kampf um den direkten Ligaerhalt nicht gewinnen konnte. Das schmerzt im sportlichen Überlebenskampf der Luzerner erst recht.

Bis zu seinem neunten und (vorerst) letzten Heimspiel dieser Saison ist es Mario Frick immer gelungen, seine Emotionen in der kurzen Zeit zwischen Spielschluss auf dem Rasen und Medienkonferenz nach dem Spiel in sachliche Statements zu verpacken.

Als ihn aber ein Reporter der Lokalausgabe von CH Media am späten Donnerstagabend damit konfrontierte, dass die Barrage für den FCL vor dem letzten Meisterschaftsspiel in Zürich wohl Tatsache sei, platzte es aus ihm heraus: «Sie sind einer der grössten Pessimisten im medialen Umfeld des FCL. In der Tat ist aber immer noch alles möglich. Und wenn wir so spielen wie in der zweiten Halbzeit, sind wir besser als jeder Klub aus der Challenge League.»

Warum verfehlt der FCL die nächsten «big points»?

So, dieses Maul war gestopft. Seine Laune hellte sich aber nicht auf, als zentralplus Mario Frick danach fragte, warum der FCL in einem nächsten grossen Spiel die «big points» verfehlt habe. Der Cheftrainer setzte zum Konter an: «Wir haben zuletzt drei Mal gewonnen. Nun haben wir den Gegner zum 2:0 eingeladen. Für mich ist das Glas halb voll. Weil wir zwei Tore aufgeholt haben, fahren wir am Sonntag mit einem guten Gefühl nach Zürich.»

«Natürlich stehen unsere Vorzeichen auf Barrage. Ich bin ja auch kein Träumer.»
FCL-Trainer Mario Frick

Ohne Bösartigkeit gilt es anzumerken: Das Gefühl wäre umso besser, wenn der FCL gewonnen hätte. Dann hätte ihm im besten Fall schon ein Unentschieden beim Meister FCZ gereicht, um der Barrage zu entfliehen.

Aber die Realität ist eine andere, eine viel unangenehmere: Der FCL muss in Zürich gewinnen und ist gleichzeitig auf einen Sieg von Servette in Sion angewiesen. Sonst werden Barrage-Termine für die Luzerner (am 26. Mai erst auswärts und am 29. Mai zu Hause) gegen den Zweiten der Challenge League in Stein gemeisselt. Dieser wird am Samstagabend ermittelt.

Die Barrage besteht aus zwei grossen Spielen

Um mit einem möglichen Missverständnis aufzuräumen: Es geht nicht darum, die Leistung von FCL-Trainer Mario Frick und seinen Mannen gegen eine der nominell besten Mannschaften der Liga gering zu schätzen. Das Comeback gegen YB nach einem frühen 0:2 zu einem Punktgewinn verdient durchaus Respekt und Anerkennung.

Aber die Vorstellung der Luzerner in einem grossen Spiel reichte einmal mehr nicht zum Sieg. Das war schon auswärts gegen GC (vom 0:2 zum 2:2) so. Nur das 3:1 im drittletzten Saisonspiel in Sion bildete die löbliche Ausnahme (zentralplus berichtete). Gegen YB hat sich Mario Fricks FCL wieder in einem alten Muster verstrickt (zentralplus berichtete).

Und zwingend ist, darauf hinweisen: Die Barrage besteht aus zwei grossen Spielen. Der Druck liegt beim oberklassigen Verein. Er kann nur verlieren, muss dem Druck standhalten und liefern. Der unterklassige hingegen darf gewinnen. Er hat nichts zu verlieren.

Sonst beginnt beim FCL das grosse Zittern

FCL-Cheftrainer Mario Frick gab freimütig zu: «Wir haben gegen YB einen Horror-Start hingelegt. Wir haben so viele Eigenfehler gemacht wie noch nie, seit ich in Luzern bin. Leider glückte uns der Lucky Punch nicht. Aber den haben wir uns wohl auch nicht verdient.»

Nach dem offiziellen Teil der Medienkonferenz bot ihm ein unterwürfiger Radioreporter unter dem Eindruck der vorangegangenen Geschehnisse an, den Begriff Barrage im weiteren Verlauf des Gesprächs nicht in den Mund zu nehmen. Da entfuhr es Mario Frick: «Natürlich stehen unsere Vorzeichen auf Barrage. Ich bin ja auch kein Träumer.»

Ja, wie jetzt? Für den 47-jährigen Liechtensteiner steht im Hinblick auf das Auswärtsspiel beim FC Zürich, dem im Anschluss der Meisterpokal im Letzigrund übergeben wird, eines im Vordergrund: «Wir wollen uns ein gutes Gefühl in Zürich holen.»

Im Optimalfall wird dieses Unterfangen am Sonntag in der erfolgreichen FCL-Mission Ligaerhalt von Mario Frick enden. Sonst geht in der letzten Mai-Woche das grosse Zittern auf der Allmend los.


https://www.zentralplus.ch/sport/fc-luz ... r-2372661/

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 Beitrag Verfasst: Freitag 20. Mai 2022, 08:55 
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Super League: Luzern rettet Remis gegen YB – Barrage bleibt offen

Erst am letzten Spieltag entscheidet sich in der Super League, wer in die Barrage muss: Luzern verhindert mit einem 2:2 gegen YB die vorzeitige Entscheidung.

Das Wichtigste in Kürze

- Die Schlussphase der Super League ist noch einmal spannend – wer muss in die Barrage?
- GC feiert einen wichtigen Heimsieg gegen den FC St.Gallen.
- Luzern rettet ein Remis gegen YB, Sion gewinnt in letzter Minute gegen Lausanne.

Wer muss in der Super League den Gang in die Barrage antreten? Am vorletzten Spieltag der Super League bleibt die Entscheidung aus. Luzern rettet nach 0:2-Rückstand einen Punkt gegen YB. GC schlägt den FCSG, während Sion bei Lausanne spät mit 2:1 gewinnt.

Genau 2 Minuten und 14 Sekunden dauert es, bis YB beim FC Luzern in Führung geht. Nach einem Abwerpatzer läuft Kanga frei auf das FCL-Tor zu. Alleine vor Marius Müller lässt der YB-Angreifer dem Luzerner Schlussmann keine Abwehrchance.

FCL holt Rückstand noch einmal auf

Und keine vier Minuten später steht es 2:0. Garcia setzt sich links durch, Müller pariert seinen Schuss aber. Der Abpraller landet bei Fernandes, dessen Abschluss abgefälscht über den FCL-Keeper ins Netz trudelt.

Aber die Luzerner schlagen zeitnah zurück: Eine schöne Kombination spielt Dräger in den Lauf von Dejan Sorgic. Der steht völlig frei vor dem Berner Tor und macht aus kurzer Distanz den 1:2-Anschlusstreffer. Allerdings: Der VAR lässt vorher ein Handspiel ungeahndet.

Nach dem Seitenwechsel starten die Berner besser. Luzern fängt sich aber und kommt zunehmend zu guten Chancen. Der Treffer fällt nach 69 Minuten verdient – Filip Ugrinic hämmert den Ball nach einem Abpraller ins YB-Gehäuse.

Beide Seiten haben danach die Chance auf den Siegtreffer, fallen will er aber nicht. Damit bleibt in der Barrage-Frage alles offen. Vor dem letzten Spieltag liegt Luzern drei Zähler hinter GC und Sion auf dem ungeliebten neunten Rang.

Noch alles offen in der Super League

In Zürich trifft GC auf einen radikal umgebauten FC St.Gallen. Trainer Peter Zeidler stellt die Espen-Startelf im Vergleich zur Cupfinal-Pleite auf zehn Positionen um. Nur Jordi Quintilla steht wie schon beim 1:4 in Bern in der Startformation.

Den besseren Start erwischen die Zürcher – mit einem kuriosen Führungstreffer. Nach einem Freistoss lässt Zigi den Ball mit der Brust abtropfen. Loosli ist zur Stelle und trifft zum 1:0. Kurz vor der Pause erhöht Giotto Morandi nach einem Konter sogar auf 2:0.

Nach dem Seitenwechsel kommt der FCSG aber zum Anschlusstreffer: Moreira kollidiert mit Von Moos, Quintilla verwandelt den Strafstoss sicher zum 1:2. Momoh erhöht danach auf 3:1, ehe Duah kurz vor Schluss den 3:2-Endstand herstellt.

Im Romand-Derby der Super League darf Sion spät jubeln: Anto Grgic trifft per Penalty zur 1:0-Fühurng, ein Fickentscher-Eigentor bringt aber den Ausgleich. In der Nachspielzeit darf Grgic erneut per Penalty den 2:1-Siegtreffer erzielen.


https://www.nau.ch/sport/fussball/super ... n-66181807

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 Beitrag Verfasst: Freitag 20. Mai 2022, 08:57 
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FCL: Kleine Hoffnung trotz Horrorstart gegen YB

Luzerns geehrter Best Player der Saison, Filip Ugrinic (links) im Duell mit dem Berner Joel Monteiro (Bild: Meienberger Photo).

Der FCL spielt zuhause gegen YB 2:2 Unentschieden. Die Berner führten nach sechs Minuten bereits mit 2:0, ehe die Luzerner eine Partie erneut drehten.

Mario Frick musste bei diesem wichtigen Heimspiel auf Marvin Schulz verzichten. Der Deutsche Allrounder laboriert seit dem Spiel in Sion an einer Knieverletzung. Für ihn kam Filip Ugrinic zurück in die Mannschaft, der das Spiel im Wallis gesperrt verpasste. Die Partie begann sogleich mit einem Schock. Und es war eine Aktion, die an Bizarrheit und Unglück kaum zu überbieten war. Dräger warf den Ball auf Höhe des Berner Strafraums Richtung Mitte, der empfangende FCL Spieler war aber noch nicht bereit, hatte sich noch nicht in Richtung des Balles gedreht und YB lancierte sogleich den Konter. Der nächste Steilpass rutschte einem Luzerner dann unter dem Fuss durch, sodass Kanga alleine auf Müller losziehen und einschieben konnte. Es wurde für die Luzerner aber noch schlimmer, denn es ging im gleichen Stil weiter. Der FCL konnte eine Aktion im Strafraum nur ungenügend klären, die Kugel landete bei Fernandes und dessen Abschluss fand abgelenkt ins Tor. Nach sechs Minuten stand es hier also 0:2! Der FCL musste sich von diesem Schock erstmal erholen und brauchten eine Weile, um reagieren zu können.

In der 22. Minute war es dann aber soweit und die Innerschweizer waren mit ihrer ersten Möglichkeit sogleich erfolgreich. Dräger bediente Sorgic in der Mitte mustergültig und Luzerns Nummer neun schob aus kurzer Distanz ein! In der Folge ging das Spiel hin und her, beide Mannschaft hatten ihre Möglichkeiten (Fassnacht scheiterte am überragenden Müller und Abubakar zielte knapp daneben) und auch eine gesunde Härte war in diesem Spiel. Kanga schlug Simani den Ellbogen ins Gesicht (sah aber nur gelb) und Maceiras ging Sorgic im Strafraum hart an. Die Berner besassen insgesamt aber die etwas besseren Möglichkeiten. So brauchte der FCL mehrere Male einen bärenstarken Marius Müller, der dafür sorgte, dass Blauweiss mit diesem knappen Rückstand in die Pause ging.

Ugrinic trifft!

Der Start in die zweite Halbzeit verlief beidseitig ruhig. Die Luzerner hatten mehrheitlich den Ball, vermochten sich aber noch nicht entscheidend durchzusetzen. Nach einer knappen Stunde brachte Frick mit Schürpf und Kvasina für Abubakar und Campo zweimal viel Wasserverdrängung für die Offensive. Der grossgewachsene Österreicher brauchte dann auch nicht lange um sich in Szene zu setzten. In der 65. Minute legte er im Strafraum per Kopf auf Cumic quer, der den Ball nur ganz knapp verpasste. Kurz danach verzog auch noch Dräger – das Heimteam war nun am Drücker. Und es ging wieder nur wenige Minuten bis zum nächsten Aufreger und dieses Mal endete dieser positiv aus Luzerner Sicht! Sorgic legte ab für den eingewechselten Schürpf, dessen Schuss wurde geblockt und landete bei Ugrinic. Und dieser blieb extrem cool und überwand von Ballmoos zum 2:2 Ausgleich!

Und der FCL powerte gleich weiter. Der eben eingewechselte Ndiaye scheiterte mit seiner ersten Ballberührung an von Ballmoos, der bei dieser Aktion alles riskieren musste. Fünf Minuten vor Schluss fasste sich dann Frydek ein Herz, zog aus der Distanz ab und verfehlte nur ganz knapp. Danach scheiterte auch noch Ugrinic an von Ballmoos und die Berner hätten sich über einen Rückstand mittlerweile nicht beklagen dürfen. Dazu kam es aber leider nicht mehr und die Partie endete 2:2 Unentschieden. Aufgrund der verschlafenen Startphase, brachte sich der FCL heute um einen Dreier, der im Kampf um die Barrage extrem wichtig gewesen wäre. Nun braucht es am Sonntag ein Sieg beim FCZ und gleichzeitig eine Niederlage von Sion gegen Servette, um den zwei Entscheidungsspielen um den Klassenerhalt noch zu entkommen.

FCL-Trainer Frick erklärte nach dem Spiel der «Luzerner Zeitung»: «Es war ein Horrostart für uns. Aber wir haben uns in einem hochattraktiven Spiel noch einen Punkt geholt. Klar stehen die Vorzeichen nicht gut, aber der achte Rang ist immer noch möglich.»

Die Moral ist nach der erneuten Aufholjagd aber immer noch intakt und der Glaube an diese Mannschaft sowieso. Hopp Lozärn!

Telegramm FC Luzern – BSC Young Boys 2:2 (1:2)
Swisspor-Arena. – 12 113 Zuschauer. – SR Schnyder.
Tore: 3. Kanga (Mambimbi) 0:1. 7. Edimilson (Garcia) 0:2. 23. Sorgic (Dräger) 1:2. 69. Ugrinic (Kvasina) 2:2.
Luzern: Müller; Dräger, Burch, Simani, Frydek; Gentner (40. Cumic), Jashari, Campo (58. Schürpf), Ugrinic; Sorgic (80. Ndiaye), Abubakar (58. Kvasina).
Young Boys: Von Ballmoos; Maceiras (82. Blum), Camara, Zesiger, Garcia; Lustenberger; Fassnacht, Rieder (70. Sierro), Edimilson (59. Ngamaleu); Kanga (70. Kanga), Mambimbi (59. Elia).
Bemerkungen: Luzern ohne Schulz (verletzt). YB ohne Sibatcheu, Lauper, Lefort, Petignat, Zbinden (alle verletzt) und Niasse (gesperrt). Verwarnungen: 33. Kanga, 76. Schürpf, 86. Lustenberger, 92. Cumic (Fouls).


https://regiofussball.ch/2022/05/20/fcl ... -gegen-yb/

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 Beitrag Verfasst: Freitag 20. Mai 2022, 08:59 
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FCL verpasst die spektakuläre Wende knapp

Das Heimspiel gegen die Berner Young Boys fing für die Luzerner bereits schlecht an: Nach sechs Minuten standen sie bereits 0:2 im Rückstand. In der 20. Minute schafften sie den Ausgleich – verpassten allerdings den Sieg.

Luzern verpasst beim 2:2 gegen die Young Boys nach frühem Rückstand den Sieg und ist nun der Strafaufgabe Barrage nahe. Die Partie begann für die Luzerner denkbar schlecht. Nach einem Stellungsfehler von Denis Simani und passivem Abwehrverhalten der gesamten Hintermannschaft handelte sich das Team von Mario Frick gegen die Young Boys bereits nach sechs Minuten einen 0:2-Rückstand ein.

Wilfried Kanga brachte die Berner in Führung, Edimilson Fernandes legte mit einem abgefälschten Schuss nach. Doch der FCL liess sich darob nicht hängen. Dejan Sorgic gelang nach 23 Minuten der Anschluss, der den Innerschweizern noch mehr Auftrieb verlieh.

Wie schon beim letzten Aufeinandertreffen im Wankdorf Anfang März gab YB nach einer frühen Zweitoreführung das Spieldiktat nach und nach aus der Hand. Und wurde bestraft. Filip Ugrinic gelang 20 Minuten vor dem Ende mit einem wuchtigen Weitschuss der Ausgleich. In der Folge drückten die Luzerner auf den Siegtreffer, sowohl Ugrinic als auch der eingewechselte Ibrahima Ndiaye kamen zu exzellenten Möglichkeiten.

David von Ballmoos im Tor der Berner liess sich indes nicht mehr bezwingen und erhöht damit die Wahrscheinlichkeit, dass der FCL seinen Platz in der Super League mittels Barrage wird behaupten müssen. Da die direkten Konkurrenten Sion und GC beide gewannen, beträgt der Rückstand der Luzerner vor dem letzten Spieltag am Sonntag nun drei Punkte, wobei im Vergleich mit Sion immerhin das Torverhältnis für sie spricht.


https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/199844/

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 Beitrag Verfasst: Freitag 20. Mai 2022, 09:01 
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Luzern holt nach Horror-Start Remis gegen YB und darf weiter hoffen ++ GC so gut wie gerettet

Die Spannung bleibt der Super League am letzten Spieltag vom kommenden Sonntag erhalten. Luzern und Sion werden im Fernduell gegen die Barrage ankämpfen.


https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 25903.html

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 Beitrag Verfasst: Freitag 20. Mai 2022, 22:28 
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Die Einzelkritik

YB-Noten: Erst mit Klasse, dann mit von Ballmoos

Beim 2:2 in Luzern verspielt YB eine frühe Führung. Dank Torhüter David von Ballmoos können die Berner noch einen Punkt retten.

David von Ballmoos – Note 5,5

Für den Goalie geht es früh los mit Beschäftigung: Eine Minute nach Kangas 1:0 hält er ein erstes Mal gegen Aboubakar. Gegen das erste Gegentor durch Sorgic kann er nichts ausrichten, ebenso gegen das 2:2 aus kurzer Distanz in der zweiten Halbzeit. In der Schlussphase hält von Ballmoos für YB den Punkt fest, als er gegen Ndiaye und kurze Zeit später gegen Ugrinic abwehrt.

Quentin Maceiras – Note 3,5

Startet nervös, verzeichnet Fehlzuspiele und technische Uzulänglichkeiten. Verpasst es vor dem 1:2 zusammen mit Fassnacht, den gegnerischen Spielzug zu unterbinden. Viel besser findet Maceiras nicht mehr in die Partie – in der Schlussphase wehrt er sich mehr schlecht als recht gegen den Luzerner Druck.

Mohamed Camara – Note 4

Liefert sich intensive Duelle mit Aboubakar, bei denen er die Gefahr weg vom Tor hält. Aufmerksam macht er auch in der zweiten Halbzeit weiter – bis er es verpasst, den Ball vor dem 2:2 zu klären, obwohl ihm dazu genügend Zeit geblieben wäre.

Cédric Zesiger – Note 4,5

Verrichtet lange Zeit unauffällige, aber solide Abwehrarbeit. Ende des ersten Durchgangs sorgt er mit einer «Kerze» im eigenen Strafraum für Gefahr. Auch er macht beim 2:2 eine unglückliche Figur, dafür blockt er wenig später in unwiderstehlicher Manier gegen Ugrinic.

Ulisses Garcia – Note 4,5

Startet mit viel Energie. Bereitet das 1:0 mit dem langen Ball auf Kanga vor, setzt sich vor dem 2:0 gut durch, sein geblockter Schuss gerät zur Vorlage für Fernandes. Dann schlägt er die Flanke auf Fassnacht vor dessen Kopfballchance. Vor dem 1:2 durch Sorgic verteidigt auch er nicht ideal. Viele der Konter gegen die immer stärker aufkommenden Luzerner laufen über Garcias linke Seite, in der Schlussphase ist der Druck aber so stark, dass er sich offensiv kaum mehr in Szene setzen kann.

Christian Fassnacht – Note 4,5

In seinem zweiten Spiel von Beginn weg gelingt dem wiedergenesenen Nationalspieler erneut eine gute Leistung – ein Tor hätte er sich verdient gehabt. Seinen Kopfball hält FCL-Goalie Müller bravourös, aus seiner super Flanke kurz vor der Pause macht Rieder zu wenig. Auch im zweiten Durchgang kommt der Zürcher zu seinen Chancen, einmal wird er geblockt, dann schiesst er daneben. Sierro macht aus seiner Vorlage in der Schlussphase zu wenig.

Fabian Rieder – Note 4

Ein für einmal etwas diskreterer Vortrag des Youngsters im Mittelfeld. Gegen robuste und aggressiv zu Werke gehende Luzerner wehrt er sich defensiv nach Kräften, offensiv könnte er insbesondere aus Fassnachts Vorlage kurz vor der Pause mehr machen. Macht in der 70. Minute Sierro Platz.

Fabian Lustenberger – Note 4

Kommt für einmal im Mittelfeld zum Einsatz, wo der Captain seine Knochen hin-, aber mit dem Tempo nicht immer mithält. Vor dem 2:2 könnte er Drägers Hereingabe mit etwas früherer Antizipation womöglich noch abfangen. Nach seiner gelben Karte ist er für die Saisondernière am Sonntag gegen GC gesperrt.

Edimilson Fernandes – Note 5

Beschwingter Auftritt des Nationalspielers, der YB wohl schon bald wieder verlassen wird. Erst trifft er mit seinem Schuss aus kurzer Distanz zum 2:0, später probiert er es mit Wucht aus der Distanz – Müller kann gerade noch die Hand hochreissen. Kurz nach dem Seitenwechsel lanciert er Mambimbi, der aber macht zu wenig draus. Vanetta nimmt ihn schon nach einer Stunde vom Feld.

Wilfried Kanga – Note 5

Leitet sein Blitz-Tor zum 1:0 auch noch selber ein: Seine Kopfballablage kommt zu Mambimbi, der Kanga dann mit seinem Steilpass lanciert. Zehn Minuten später hat er die Chance aufs 2:0, der Winkel ist spitz, Müller verkürzt gut. Sieht nach unübersichtlichem Intermezzo mit Simani die Gelbe Karte, der Luzerner Abwehrspieler jedoch nicht. Im zweiten Durchgang baut Kanga ab.

Felix Mambimbi – Note 3,5

Gut, wie er die Situation schnell erfasst und Kanga auf dem Weg zum Führungstor lanciert – zehn Minuten später ist es die gleiche Situation. Ansonsten aber setzt sich der Freiburger nicht zum ersten Mal in dieser Saison zu selten durch. Vor der Pause hat er eine Riesenchance, ebenso kurz nach dem Seitenwechsel. Zweimal kommt der Ball nicht aufs Tor.

Nicolas Ngamaleu – Note 4

59. Minute für Fernandes. Der Kameruner kommt gut rein – toll, wie er sich mit Elia durchkombiniert, am Ende vergibt der Kongolese.

Meschack Elia – Note 4,5

59. Minute für Mambimbi. Elia gehört in den wichtigen Spielen in die YB-Startelf: Guter Antritt, gute Übersicht, einzig die Chance auf ein Tor nutzt er nicht.

Vincent Sierro – ohne Note

70. Minute für Rieder.

Joël Monteiro – ohne Note

70. Minute für Kanga.

Lewin Blum – ohne Note

82. Minute für Maceiras.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-noten-e ... 8575940839

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