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 Beitrag Verfasst: Samstag 26. Februar 2022, 22:28 
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3:1-Sieg gegen die Walliser

YB ringt Sion nieder

- YB schlägt Sion in der 23. Runde der Super League zuhause mit 3:1.
- Für die definitive Siegsicherung ist Meschack Elia verantwortlich.
- Im anderen Spiel des Abends trifft Lugano zuhause auf Servette.

Er lag wieder etwas in der Luft, der Last-Minute-Ausgleichstreffer. 2:1 führten die Young Boys gegen Sion, hatten das Spiel zwar im Griff, waren in der 86. Minute aber auf eine Glanzparade von Goalie Anthony Racioppi angewiesen, der Filip Stojilkovic in extremis am Ausgleich hinderte.

Zwei Minuten darauf konnte Meschack Elia die Gemüter der YB-Fans beruhigen. Der Stürmer, der nach Verletzungspause sein Comeback feierte, drückte einen Abpraller von Sion-Torhüter Kevin Fickentscher über die Linie. Dank dem 12. Meisterschaftssieg verkürzt YB den Rückstand auf den Leader FCZ auf vorübergehend 7 Punkte.

Meisterliche Reaktion nach Ausgleich

In der 56. Minute hatte sich Racioppi Stojilkovic noch geschlagen geben müssen. Der U21-Nationalspieler entwischte Fabian Lustenberger nach einem langen Ball von Jan Bamert und traf zum zwischenzeitlichen 1:1.

Die Reaktion der Berner fiel aber deutlich aus. Nur 12 (!) Sekunden nach Wiederanpfiff lag das Team von Trainer David Wagner dank Fabian Rieder wieder in Führung. Der omnipräsente Youngster war per Hacke von Wilfried Kanga in Szene gesetzt worden.

Angepeitscht vom Präsidenten Christian Constantin, der seinen gesperrten Trainer Paolo Tramezzani an der Seitenlinie der Walliser ersetzte, war Sion zu keiner Reaktion fähig. Weil aber ein Freistoss von Rieder an der Latte landete (74.) und das vermeintliche 3:1 von Jordan Siebatcheu wegen Abseits nicht zählte (79.), mussten die YB-Fans bis zur Siegsicherung durch Elia zittern.
Hoarau offiziell verabschiedet

Vor der Partie war Guillaume Hoarau 526 Tage nach seinem Abgang beim Meister offiziell verabschiedet worden. Während der Franzose danach auf der Bank Platz nahm, rissen seine ehemaligen Teamkollegen das Spieldiktat sofort an sich.

Für den Berner Führungstreffer war aber ein Walliser verantwortlich. Wesley lenkte eine Hereingabe von Nicolas Moumi Ngamaleu in der 21. Minute unglücklich über Fickentscher ins eigene Netz. Mit Rieder hätte YB nur 4 Minuten später mit einem eigenen Mann erhöhen können, doch der Abschluss des 20-Jährigen flog knapp über das Tor.

So geht's weiter

In der Super League steht nun eine englische Woche auf dem Programm. YB ist am Dienstag zu Gast bei Servette (20:30 Uhr). Sion empfängt einen Tag darauf Schlusslicht Lausanne (18:00 Uhr).


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... ion-nieder

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 Beitrag Verfasst: Samstag 26. Februar 2022, 22:29 
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YB schlägt Sion souverän – und macht so Druck auf den FCZ

YB – Sion 3:1

Die Young Boys schwanken in der Rückrunde weiterhin zwischen Sieg und Remis. Daheim wird gewonnen, auswärts unentschieden gespielt. Deshalb siegten die Berner im Wankdorf gegen Sion mit 3:1.

Bei diesem verdienten Erfolg der Mannschaft von Trainer David Wagner war ab der 55. Minute in kürzester Zeit am meisten los. Bei einem von Jan Bamert lancierten Blitzangriff tauchte Filip Stojilkovic allein vor YBs Goalie Anthony Racioppi auf und überlüpfte diesen zum 1:1. Als der Ball nach dem Anspiel wieder im Spiel war, dauerte es nur 13 Sekunden bis zum 2:1. Fabian Rieder erzielte es auf Vorarbeit von Wilfried Kanga.

Der Sieg der insgesamt überlegenen Berner geriet hierauf nicht mehr in Gefahr. Der ab Rückrundenbeginn verletzt gewesene Meschack Elia benötigte nach seinem Comeback in der 80. Minute nur acht Minuten, um mit einem Abstauber den Sieg zu sichern.

Die Sittener, von Christian Constantin anstelle des gesperrten Paolo Tramezzani gecoacht, gefielen über weite Strecken, auch wenn sie die Dominanz der Young Boys anerkennen mussten. Der Rückstand in der ersten Halbzeit war insofern unglücklich, als sie mit einem Eigentor von Wesley zustande kam.

Auf die Jahre zurückgeschaut, war es Sion 13. Niederlage am Stück in einem Super-League-Spiel in Bern. Aber erst zum dritten Mal verloren sie am Samstag mit mehr als einem Tor Unterschied.

Young Boys - Sion 3:1 (1:0)
24'301 Zuschauer. - SR Bieri.
Tore: 21. Wesley (Eigentor) 1:0. 55. Stojilkovic (Bamert) 1:1. 57. Rieder Kanga 2:1. 88. Elia (Siebatcheu) 3:1.
Young Boys: Racioppi; Blum, Lustenberger, Zesiger, Garcia (62. Lefort); Fernandes (71. Mambimbi), Rieder, Lauper (62. Sierro), Moumi Ngamaleu; Kanga (80. Elia), Siebatcheu.
Sion: Fickentscher; Cavaré, Bamert, Berardi, Benito; Ndoye (72. Karlen); Wesley, Baltazar, Grgic, Itaitinga (18. Sio); Stojilkovic.
Bemerkungen: Young Boys ohne Fassnacht, Von Ballmoos, Camara, Sulejmani, Maceiras, Zbinden und Petignat (alle verletzt). Sion ohne Marquinhos (gesperrt), Bua, Adryan und Doldur (alle verletzt). Itaitinga verletzt ausgeschieden. 74. Pfostenschuss Rieder. Verwarnungen: 26. Lauper (Foul), 29. Berardi (Foul), 54. Benito (Foul), 77. Stojilkovic (Reklamieren).


https://www.watson.ch/sport/fussball/42 ... -souveraen

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 Beitrag Verfasst: Samstag 26. Februar 2022, 22:30 
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Abgeklärtes YB eröffnet das Meisterrennen so richtig

Gegen den FC Sion überzeugen die Berner mit einem starken Auftritt. Das 3:1 hätte durchaus auch noch viel höher ausfallen können. Damit verkürzt YB zumindest bis Sonntag den Rückstand auf den FCZ auf sieben Punkte.


https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 06768.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 27. Februar 2022, 01:58 
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Super League: Wie Fabian Rieder das YB-Spiel prägt – die Berner dominieren Sitten und gewinnen 3:1

Die Young Boys schwanken in der Rückrunde weiterhin zwischen Sieg und Remis. Gegen den vom Präsidenten Constantin gecoachten FC Sion gewinnen sie verdient.

Immer wieder schreitet er wild gestikulierend seine Coaching-Zone ab: der Sitten-Präsident Christian Constantin, der im Auswärtsspiel gegen YB wieder einmal auch der Sitten-Trainer ist. Constantin vertritt den gesperrten Paolo Tramezzani, unter dem der FC Sion zuletzt wieder stabiler und organisierter agierte.

Doch am Samstagabend lassen die Walliser die Ordnung vermissen – auf wie neben dem Platz. Als Itaitinga in der 13. Minute liegenbleibt, winkt Christian Constantin seinen Sohn und Sportchef Barthélémy heran. Dieser gibt die Anweisungen den Assistenten weiter, doch die Zuständigkeiten scheinen unklar. Muss getauscht werden? Ist Giovanni Sio schon bereit? Bis dieser für den verletzten Itaitinga den Rasen betritt, spielt Sitten im Wankdorf mehrere Minuten selbstverschuldet in Unterzahl.

Unsortiert und hektisch wirken wenig später auch Constantins Spieler auf dem Platz. Nach einem YB-Eckball durch Fabian Rieder stimmt die Zuteilung nicht, der Flügel Moumi Ngmalaeu spediert den Ball zurück ins Zentrum. Wesley fälscht unglücklich ab, der Ball senkt sich hinter Kevin Fickentscher ins Tor – Eigengoal, 1:0 für YB.

Die Berner Führung ist zu diesem Zeitpunkt längst verdient. YB spielt von Beginn an aufsässig, presst hoch, lanciert mit Flanken aus dem Halbfeld immer wieder die gut harmonierende Doppelspitze mit Jordan Siebatcheu und Wilfried Kanga. Das Resultat nach der Startphase: 6:0 Eckbälle, Einbahnfussball, 1:0-Führung. Nur 1:0.

Doch die Young Boys lassen die Walliser am Samstagabend gar nicht erst ihre Stärken ausspielen. So weichen sie dem physisch robusten Gegner dank präzisem Kurzpassspiel meist geschickt aus. Der FC Sion wird nur dann gefährlich, wenn YB im Aufbauspiel Fehler begeht – und die Sittener schnell umschalten können. So wie kurz nach der Pause, als ein weiter Ball hinter die hüftsteife Abwehr genügt, um die Young Boys auszuspielen. Der enteilte Filip Stojilkovic vollendet den Konter eiskalt.

Doch die Berner lassen sich von diesem Rückschlag nicht beirren. Nicht schon wieder. Das verdeutlicht die Szene unmittelbar nach dem Ausgleich. Nach dem Wiederanpfiff und einem weiten Ball auf Kanga legt der Stürmer auf den nachrückenden Rieder ab, der schiebt überlegt zum 2:1 ein. Rieder ist derzeit an fast allen entscheidenden Aktionen der Berner beteiligt, er tritt die Standards, schiesst wichtige Tore – ist überall. Der YB-Coach David Wagner war nach der Partie denn auch voll des Lobes: «Das war eine phantastische Leistung von Fabian. Mit seiner Entwicklung sind wir natürlich sehr zufrieden. Er ist ein Top-Talent.»

Und anders als zuletzt gegen GC und St. Gallen lassen die Young Boys kein spätes Gegentor zu. Weil sie besser verteidigen als zuletzt oft, und der Goalie Anthony Racioppi den platzierten Schuss von Filip Stojilkovic in der 86. Minute stark pariert. Im Gegenzug entscheidet der eingewechselte Meschak Elia mittels Abstauber die Partie. Natürlich nach einem Eckball, natürlich von Fabian Rieder getreten. Der 20-jährige Spielmacher wird im zentralen Mittelfeld der Berner immer prägender.


https://www.nzz.ch/sport/super-league-w ... ld.1671969

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 27. Februar 2022, 12:14 
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YB: Das sagt Trainer David Wagner zum 3:1-Sieg gegen Sion

Meister YB bezwingt Sion im Wankdorf mit 3:1. Trainer David Wagner spricht von einem verdienten Erfolg. Eine «Top-Leistung» sei es aber nicht gewesen.

Das Wichtigste in Kürze

- YB bleibt dem Leader FCZ im Meisterkampf der Super League auf den Fersen.
- Für Trainer Wagner sei die Konkurrenz nicht so wichtig, man wolle auf sich selbst schauen.

YB habe verdient gewonnen. Dennoch ist der 3:1-Sieg gegen Sion für David Wagner noch kein Grund, in Euphorie zu verfallen.

«Es war keine Top-Leistung aber eine ordentliche Leistung mit einigen Top-Momenten», stellt der YB-Trainer klar.

Und erklärt gleich selbst, wo bei seiner Mannschaft noch Steigerungspotenzial vorhanden ist: «Wir waren in einigen Ballbesitz-Phasen nicht ganz sauber, nicht so klar in unseren Aktionen. In der Defensive waren ab und zu die Abstände etwas zu gross.»

Als positiv streicht Wagner die schnelle Reaktion auf das 1:1 heraus. Das Tor von Sion sei ein Nackenschlag gewesen.

«Dass die Jungs so reagiert haben, sich überhaupt nicht haben hängen lassen. Und direkt die Antwort gegeben haben, war super», so der 50-Jährige.

YB bleibt dem FCZ auf den Fersen

Dank des Sieges verkürzt der amtierende Meister den Rückstand auf die Zürcher vorerst auf sieben Punkte. Schon am Sonntag erhält der FCZ im Knüller gegen Basel (16.30 Uhr) aber die Möglichkeit, mit einem Sieg den 10-Punkte-Vorsprung wieder herzustellen.

Das Spiel zwischen Zürich und Basel werde sich Wagner wohl anschauen, stellt aber klar: «Am Ende ist die Konkurrenz nicht so wichtig. Wichtig ist, dass wir unseren Job erledigen – und das haben wir gegen Sion getan.»


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-da ... n-66115888

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 27. Februar 2022, 12:19 
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Die Einzelkritik

YB-Noten: Wenn der Jüngste der Beste ist

Beim 3:1 gegen Sion führt kein Weg an Fabian Rieder vorbei, und Anthony Racioppi verdient sich endlich einmal eine gute Note.

Anthony Racioppi – Note 5

Seit er im Tor steht, und das ist seit der Rückrunde der Fall, ist ihm einiges nicht gelungen. Bei den drei Gegentore in St. Gallen sieht er unglücklich bis schlecht aus, das erste Gegentor gegen GC ist absolut vermeidbar. Und jetzt kommt dieser Match gegen Sion, und Racioppi ist bereit. Wie er Sio vor der Pause stoppt, ist stark und so etwas wie eine Trainingsparade, weil der Walliser im Abseits gestanden hat. Dafür zählt, was er in der 86. Minute leistet: Bravourös hält er den Schuss von Stojilkovic. Es wäre das 2:2 gewesen.

Lewin Blum – Note 4,5

Auf die Rückrunde ist er von Yverdon nach Bern zurückgekehrt, als Antwort auf den Abgang von Silvan Hefti. Gegen GC steht er erstmals für YB in der Startaufstellung, gegen Sion schon wieder, weil Maceiras weiter verletzt ist. Wieder erledigt er seine Arbeit sicher. Seine beste Szene hat er ein paar Sekunden nach dem Ausgleich Sions. Er schlägt den langen Ball, der nur ein paar Sekunden später das 2:1 einleitet.

Fabian Lustenberger – Note 3,5

Der Schnellste ist der Captain mit seinen knapp 34 Jahren nicht mehr, ist er vielleicht auch nie gewesen. Sein Defizit an Tempo ist gegen Sion zu sehen, als ihm der zwölf Jahre jüngere Stojilkovic zweimal enteilt. Zuerst führt das zum 1:1, dann braucht es Racioppis Parade, um den erneuten Ausgleich zu verhindern.

Cédric Zesiger – Note 4

Er ist die wuchtige Ergänzung zum feingliedrigen Lustenberger. Und auch er hat seinen Beitrag bei der Entstehung zum 1:1. Er kommt den entscheidenden Moment zu spät, als Sio den Ball in den Lauf von Stoijlkovic weiterleitet. Ansonsten zeigt er einen unaufgeregten Einsatz.

Ulisses Garcia – Note 3,5

Dank Murat Yakin hat er es im Herbst bis in die Nationalmannschaft geschafft. Sein Vorteil ist, dass er als Linksverteidiger auf einer Position spielt, in der die Konkurrenz nicht zu gross ist. Am Samstag liefert er allerdings nicht zu viele Argumente, um weiter berücksichtigt zu werden. Sein überhasteter Fehlpass führt zu dem Konter, der das 1:1 für Sion bringt. Seine beste Szene hat er, als er in der ersten Halbzeit die erste Chance für Rieder einleitet.

Nicolas Moumi Ngamaleu – Note 4

Dass er Fussball spielen kann und an guten Tagen zu den Attraktionen der Liga gehört, ist bekannt. Diesmal geizt er mit seinem Talent.

Fabian Rieder – Note 5,5

Er gewinnt die offensiven Zweikämpfe. Stiehlt dem Gegner immer wieder den Ball. Bewahrt stets Ruhe und Übersicht. Spielt reihenweise kluge Pässe. Schiesst das wegweisende 2:1. Kurz, er ist der überragende Mann auf dem Kunstrasen.

Sandro Lauper – Note 3,5

Er kann im Abwehrzentrum spielen oder im zentralen Mittelfeld, das macht ihn wertvoll für einen Trainer, und wertvoll macht ihn seine Zuverlässigkeit. Normalerweise zumindest, gegen Sion zieht er einen “jour sans” ein, wie die Franzosen sagen, einen schlechten Tag. Ihm unterlaufen zu vielen Fehler, und seine Auswechslung kommt nicht zu früh.

Edimilson Fernandes – Note 3,5

Sion ist der Club seiner Jugend. Vom Wallis zog er aus, das Ausland zu erobern, er war in Deutschland, England und Italien. So richtig durchgesetzt hat er sich nirgends. Darum ist er zurück in der Schweiz, um einen neuen Anlauf zu nehmen. Soll ihm das gelingen, muss er allerdings weit wirkungsvollere Auftritte hinlegen als am Samstag.

Wilfried Kanga – Note 4

Er hat die Chance auf Einsätze, weil Jean-Pierre Nsame den Club nicht mehr da ist und Meschak Elia über Wochen verletzt gewesen ist. Einmal hat er eine Chance, er scheitert mit seinem Kopfball an Fickentscher. Sekunden später fällt trotzdem das 1:0. Stark ist, wie er den Ball in den Lauf von Rieder zum 2:1 legt. In der 80. Minute wird er durch Rückkehrer Elia ersetzt. Der erzielt ein Tor und meldet so seine alten Ansprüche auf den Stammplatz im Sturm an.

Jordy Siebatcheu – Note 4,5

Er hat die Chance auf Einsätze, weil Jean-Pierre Nsame den Club nicht mehr da ist und Meschak Elia über Wochen verletzt gewesen ist. Gegen Sion scheitert er mit seinem Kopfball an Fickentscher. Sekunden später fällt trotzdem das 1:0. Stark ist, wie er den Ball in den Lauf von Rieder zum 2:1 legt. In der 80. Minute wird er durch Rückkehrer Elia ersetzt. Der erzielt ein Tor und meldet so seine alten Ansprüche auf den Stammplatz im Sturm an.

Vincent Sierro – keine Bewertung

61. Minute für Sandro Lauper.

Jordan Lefort – keine Bewertung

62. Minute für Ulisses Garcia.

Felix Mambimbi – keine Bewertung

71. Minute für Edimilson Fernandes.

Meschak Elia – keine Bewertung

80. Minute für Wilfried Kanga.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-noten-w ... 3984762711

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 27. Februar 2022, 21:42 
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27.02.2022

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Sieg und Dämpfer für YB

Und YB kommt dem FCZ einfach nicht näher

Am Samstag erfüllen die Berner ihre Aufgabe und besiegen unter der Regie von Fabian Rieder Sion 3:1. Die schlechte Nachricht gibt es am Sonntag, weil sich der FCZ auch von Basel nicht stoppen lässt.

Lopez (Keystone)

Natürlich hat Christoph Spycher eine Hoffnung, bevor der FC Zürich und der FC Basel am Sonntag aufeinandertreffen. Dass sie sich gegenseitig Punkte abnehmen und YB davon profitieren kann. Den Nachmittag verbringt der Berner Sportchef beim Spiel seiner U-21, die gegen die U-21 aus Basel 1:1 spielt.

Als schliesslich das 4:2 des FCZ feststeht, sagt er: «Der FCZ hat im Winter die beste Ausgangslage gehabt. Er hat sie jetzt weiter verbessert.» Es ist seine Form der Umschreibung, wer der Favorit auf den Titel ist. Bei YB wissen sie, dass sie diese Saison zu viele Punkte unnötig verloren haben, teilweise gar leichtfertig, allein zuletzt mit den Remis in St. Gallen und in Zürich gegen GC. «Das können wir nicht mehr ändern», sagt Spycher, «was wir dafür ändern können: dass wir noch dominanter auftreten.» So hört sich Realismus an.

Den Abend zuvor hat Spycher genutzt, um Guillaume Hoarau offiziell in Bern zu verabschieden. Wegen Corona hat es so lange gedauert bis zu dieser Ehrung. Sie dauert ein paar Sekunden, der Speaker erinnert an die Taten und 118 Tore des gealterten Stürmers: «Unsere Nummer 99, Gui Hoarau!» Es ist nun auch schon eineinhalb Jahre her, dass Hoarau von Bern ins Wallis gewechselt hat. Aufregende Taten von ihm sind seither rar geblieben, zu oft ist er verletzt gewesen. Seit Ende September hat er nur zwei Minuten gespielt.

Nach der Ehrung durch Spycher und dem kurzen Jubel der Fans zieht sich Hoarau auf die Ersatzbank zurück und muss sich von da aus ansehen, wie Sion in der Meisterschaft im Wankdorf schon wieder nicht gewinnt, wie immer seit 1996. Als das Spiel aus ist und das 3:1 für YB feststeht, verdrückt sich der Meisterheld von einst still und leise in die Kabine.

«Ein absolutes Toptalent»

38 wird Hoarau in ein paar Tagen, das Gesicht des Spiels ist dafür einer, der vor ein paar Tagen 20 geworden ist. Zum Glück gibt es diesen Fabian Rieder an einem frühen Samstagabend, an dem die Unterhaltung von beiden Mannschaften, gerade von einem weitgehend harmlosen Gast, sparsam eingesetzt wird – und es in der ersten Halbzeit ein Eigentor von Wesley zur Führung von YB braucht. Es ist erstaunlich, wie Rieder das Spiel der Berner lenkt, er ist präsent, zweikampfstark, spielerisch elegant, und er ist torgefährlich. An zwölf Abschlussaktionen ist er beteiligt, eine Chance vergibt er selbst, eine nutzt er.

Als er hinterher in die Fernsehkamera redet, da attestiert er sich eine gute Leistung, immerhin das, aber nicht mehr. Perfekt wäre sie für ihn nur gewesen, wenn er im Abschluss effizienter gewesen wäre. David Wagner, der Trainer, ist ein wenig grosszügiger in der Bewertung von Rieder. Er bescheinigt ihm ein «sehr, sehr gutes Spiel».

Im Oktober 2020 gab er sein Debüt auswärts gegen Servette, damals noch unter Gerardo Seoane. Inzwischen kommt er schon auf 67 Einsätze für YB, unter anderem in der Champions League selbst im Old Trafford, wo er beim 1:1 gegen Manchester United das Tor erzielte. Längst hat sich der Eindruck verfestigt, dass er vor einer schönen Zukunft steht. «Er ist sicher ein absolutes Toptalent», sagt Wagner.

99-mal ist Rieder gegen Sion am Ball, so viel wie keiner sonst. Seinen wirkungsvollsten Beitrag zum Sieg liefert er in der 57. Minute, nach 56:13 Minuten genau. 78 Sekunden ist es her, dass Filip Stojilkovic das erste Führungstor der Berner ausgeglichen hat. Stojilkovic profitiert dabei von einer Fehlerkette der Berner, von Ulisses Garcia über Cédric Zesiger bis Fabian Lustenberger, allein vor dem Tor lässt er Anthony Racioppi keine Chance.

Rieders Wille als Zeichen

Das 1:1 fällt nach 54:55 Minuten. Danach hat YB das Anspiel, Lewin Blum schlägt den Ball aus der eigenen Platzhälfte in den Walliser Strafraum, Wilfried Kanga legt ihn ab, direkt in den Lauf von Rieder. Und Rieder lässt sich, zwar bedrängt von Gegenspielern, nicht aus der Ruhe bringen und trifft aus kurzer Distanz zum 2:1. Das Bemerkenswerte an seinem Treffer ist sein langer Lauf in die Tiefe, mit dem er seine Entschlossenheit ausdrückt, den Schaden sofort korrigieren zu wollen.

Später braucht es eine starke Aktion von Racioppi, um ein zweites Goal durch Stojilkovic zu verhindern. Nach einem Corner von Rieder setzt Meschak Elia den Schlusspunkt mit dem dritten Tor in der 88. Minute, er ist erstmals wieder dabei seit dem Dezember. Weil auch Monteiro zurück ist, sagt Wagner, er habe wieder Qualität und Quantität zurückbekommen. Erstmals in der Rückrunde hat er das Kader bis auf den letzten Platz füllen können.

Und doch ändert das nichts daran, dass der Rückstand auf den FCZ nach dieser Runde weiterhin zehn Punkte beträgt.


https://www.bernerzeitung.ch/und-yb-kom ... 8296970383

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 Beitrag Verfasst: Montag 28. Februar 2022, 15:05 
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28.02.2022

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Matchwinner Fabian Rieder

«Klar hoffen wir auf einen Punktverlust beim FC Zürich»

Die Young Boys aus Bern erledigen ihre Hausaufgaben. Sie gewinnen 3:1 gegen den FC Sion und nähern sich auf sieben Punkte an den FC Zürich. Nun steht der Klassiker an. Die Zürcher empfangen die Basler im Letzigrund.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 74960.html

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28.02.2022

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YB und CC verurteilen Vandalenakte

Sion-Fans zerstören Wankdorf-Toiletten

Die drei Punkte gegen YB hat der FC Sion brav und traditionsgemäss im Wankdorf gelassen und dabei keine bleibenden Spuren hinterlassen. Anders seine Fans.

Der Anblick widert an: Ausgerissene WC-Deckel und Toilettenpapier-Halterungen sowie zerstörte Lavabos. Kurz: Im WC des Gästesektor ist alles kurz und klein geschlagen worden. Frust total über die 1:3-Niederlage. Primitiv ausgelassen an einer unschuldigen Toilette.

Entsetzen bei YB und ...

Die Vandalenakte lösen bei den YB-Verantwortlichen nur Kopfschütteln aus. «Mit Entsetzen haben wir registriert, dass am Samstag im Gästefansektor die sanitären Anlagen zerstört wurden. Mehr möchten wir dazu nicht sagen», so das offizielle Statement von YB.

...ein Sorry von CC

Mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen. Ausser eine Entschuldigung für das Verhalten der Walliser Fans. Diese kommt von Präsident Christian Constantin: «Es tut mir unglaublich leid, was da passiert ist. Sowas ist einfach himmeltraurig! Das sind Vandalen und keine Fans.»

Und es ist natürlich neues Futter für die Forderung, die CC aus pragmatischen und nicht aus Pandemie-Gründen bereits einmal in die Tat umgesetzt hat: Die Schliessung der Gästesektoren! «Ich weiss auch nicht, wie man das in den Griff kriegt. Ausser man schliesst Gästefans von den Spielen aus. Natürlich würde die Atmosphäre im Stadion darunter leiden. Aber sorry, das ist doch ganz einfach nicht normal.»

CC: «Kameras würden das Problem lösen»

Dann hat CC die Lösung doch parat, aber «sie wird nicht in die Tat umgesetzt werden. Man müsste bloss Kameras installieren. Doch dann kommen wieder die Datenschützer und so. Kameras würden das Problem wohl lösen.»

Gerade in den Zeiten, die wir aktuell durchmachen, sei solcher Vandalismus noch verwerflicher. «Anstatt die Freundschaft zu feiern, die es bei uns gibt, und diese bei einem Bier zu zelebrieren, tun die sowas. Nein, das regt mich jetzt fürchterlich auf!»

CC bleibt noch zwei, drei Spiele Coach

Und CC selber hat ohnehin genug zu tun. Muss er sich wieder auf die Trainerrolle im nächsten Spiel vorbereiten, das am Mittwoch im Tourbillon gegen Lausanne steigt? «Ich denke nicht. Der Rekurs gegen die vier Spielsperren gegen Paolo Tramezzani, die ich übrigens für masslos überrissen halte, ist eingereicht. Er hat aufschiebende Wirkung. Da es nicht möglich ist, Paolo vor dem Mittwochs-Spiel anzuhören, wird er gegen Lausanne an der Linie stehen.» Und danach? «In den weiteren Spielen, die Paolo gesperrt sein wird, mache ich den Job. Wer denn sonst?»

Ist doch logisch: wer denn sonst …


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 77375.html

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Super League: Das sagt der Verband zum VAR-Wirbel vom Wochenende

Seit bald drei Jahren kommt der Video-Schiri in der Super League zum Einsatz. Allerdings ist er noch längst immer nicht über jeden Zweifel erhaben.

Das Wichtigste in Kürze

- Die 23. Runde der Super League sorgt für Gesprächsstoff.
- In den Spielen YB - Sion und FCZ - FCB steht der VAR im Mittelpunkt.
- Allerdings nur, weil dieser bei vermeintlichen Fehlentscheidungen nicht eingreift.

YB erfüllt gegen Sion die Pflicht, Leader Zürich distanziert den FCB weiter. Der Titelkampf in der Super League wird auch nach der 23. Runde vom Team von André Breitenreiter bestimmt. Doch in beiden Spielen wird über den Video-Assistenten gesprochen.

Die beiden ersten Tore des FCZ haben nämlich ihren Makel. Beim verwandelten Penalty durch Marchesano läuft Kramer zu früh in den Strafraum, dennoch zählt der Treffer. Und beim 2:0 steht Torschütze Kramer beim Pass von Tosin knapp im Abseits. Doch wie beim ersten Tor greift Volketswil nicht ein.

Bereits am Samstag kommt es in Bern zu einer vermeintlichen Fehlentscheidung. Kurz vor der Pause erhöht Jordan Siebatcheu auf Pass von Sandro Lauper auf 2:0. Obwohl weder der Torschütze noch der Passgeber im Abseits steht, wird der Treffer aberkannt. Schiri Alain Bieri erhält kein Zeichen vom VAR und so bleibt die Entscheidung bestehen.

Zur Szene beim Spiel in Bern sagt der Schweizerische Fussballverband auf Anfrage: «Ohne kalibrierte Linie kann ein VAR den Entscheid des Assistenten betreffend Offside-Position von Lauper nicht umstossen. Er muss den Entscheid auf dem Platz stehen lassen. Die Distanz zum Spieler, welcher die vermeintliche Abseitslinie trägt und dem YB-Spieler, ist zu weit auseinander.» Die Praxis sei es, bei keinem klaren Beweis nicht zu intervenieren.

«Falschinterpretationen im Bereich des Abseits»

Auch bei der vermeintlichen Abseits-Position beim Spitzenspiel im Letzigrund wird auf die nicht vorhandene kalibrierte Linie verwiesen. «Nur mit diesen kann ein Abseitsentscheid im Detail aufgelöst werden – die angesprochene Szene war sehr knapp.» Entscheidend bei der Beurteilung sei unter anderem die Ballabgabe, welche im genannten Fall auf den im TV gezeigten Bildern nicht korrekt aufgelöst worden sei.

«Wenn man diese Bilder nicht zu 100 Prozent genau in die Betrachtung miteinbezieht, kommt es, wie in diesem Fall passiert, zu Falschinterpretationen im Bereich des Abseits. Die vorhandenen Bilder in Volketswil konnten in der ersten Aktion keinen klaren und offensichtlichen Fehlentscheid erkennen. Darum wurde das 2:0 bestätigt», so der SFV weiter.

Anders sieht die Situation bei der Penalty-Szene beim 1:0 aus. «Eine mögliche Intervention bei dieser Penaltyausführung liegt ausschliesslich in der Kompetenz beim Schiedsrichter-Team im Stadion. Fakt ist, dass zwar Kramer bei der Penaltyausführung klar im Strafraum steht, Fabian Frei knapp auch. Aufgrund dieser Aktion ist das Tor als korrekt zu werten.»


https://www.nau.ch/sport/fussball/super ... e-66118849

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