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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 16. Dezember 2020, 16:03 |
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16.12.2020  Zitat: Basel gegen Bern: Der Kampf um die Vorherrschaft geht in die nächste Runde
Will er nicht zur ewigen Nummer 2 verkommen, muss der FCB YB möglichst bald vom Meisterthron stossen. Ein Sieg im Direktduell am Mittwochabend wäre ein wichtiges Etappenziel.
Innenverteidiger Timm Klose kennt seinen FCB gut. «Es gab Saisons, da hatten wir 13 Punkte Rückstand auf YB und sind trotzdem noch Meister geworden», sagt er am 21. November 2020. Der FCB hatte soeben im Wankdorf 1:2 verloren. Wie schon im Cupfinal Ende August konnte Rotblau seine 1:0-Führung gegen YB nicht ins Ziel bringen.
Schon nach dem 8. Spieltag war der amtierende Meister wieder acht Punkte voraus. Während so mancher FCB-Fan die Saison 2020/21 nach diesem Spiel innerlich abgehakt hat, erinnert Klose direkt nach Schlusspfiff an 2010, als der FCB unter Thorsten Fink 13 Punkte aufholte und YB in der Finalissima noch abfing.
Klose hatte vor jener Saison den FCB verlassen müssen, weil es ihm laut Fink nicht für die erste Mannschaft reichte. Die Basler Aufholjagd erlebte er als Challenge-League-Spieler des FC Thun und als FCB-Fan passiv mit. Und der Sommer 2010 ist Klose dank Aufstieg mit Thun und FCB-Meisterfeier nach wie vor in guter Erinnerung.
Auch im 2020 hat der FCB – diesmal mit Abwehrchef Timm Klose – eine Aufholjagd lanciert. Vier Wochen und fünf Spiele nach dem letzten Aufeinandertreffen hat der FCB im Direktduell die Chance, YB mit einem Sieg in der Tabelle sogar bereits zu überholen. Drei Basler Siege in Folge, die YB-Heimniederlage gegen Servette und ein ausgefallenes YB-Spiel machen es möglich.
Durch diese Ausgangslage hat der Schweizer «Knüller», wie ihn FCB- Trainer Ciriaco Sforza gerne nennt, einiges an Sprengkraft. YB-Stürmer Christian Fassnacht hat bereits angekündigt, dass sich sein Team heute im Joggeli für die Niederlage gegen Servette revanchieren will. Und der FCB darf dieses Spiel eigentlich nicht verlieren, da die gestartete Aufholjagd ansonsten quasi im Keim erstickt wird. Wegen des noch ausstehenden Nachholspiels betrüge der Rückstand auf YB dann theoretisch wieder acht Punkte.
FCB-Eigentümer Burgener will in der Winterpause investieren
Der FCB will tunlichst vermeiden, dass YB den Vorsprung wieder ausbaut. Denn im Duell zwischen Basel und Bern geht es in dieser Saison um nichts anderes als die Vorherrschaft im Schweizer Fussball. Nur der Meister hat in Zukunft Zugang zu den europäischen Honigtöpfen Champions League und Europa League. Drei weitere Schweizer Teams dürfen zwar in der neuen Conference League mitspielen. Aber zu verdienen gibt es dort nicht viel. Dabei sind die Uefa-Prämien für die Schweizer Klubs doch so wichtig, um das strukturelle Defizit auszugleichen.
Bereits in den letzten drei Jahren schrieb Meister YB 17, 18 und 21 Millionen Franken Gewinn, während der FCB im selben Zeitraum insgesamt 17,4 Millionen Verlust machte – die Auflösung von Rückstellungen der FC Basel Holding nicht mitberechnet. Wenn der FCB YB in den nächsten Jahren nicht überholt, droht der Schweiz eine Zweiklassengesellschaft. Und da Rang 2 und der FCB nach eigenem Selbstverständnis so gut zusammenpassen wie Tomaten und Fondue, will Eigentümer Bernhard Burgener in der Winterpause investieren. «Das Kader ist stark genug, trotzdem wollen wir die Mannschaft punktuell verstärken», kündigte er jüngst im «Blick» an.
Diese Ankündigung mag aufgrund der unsicheren Finanzlage in diesen Tagen überraschen. Doch der FCB konnte die Personalkosten 2020 um 11,2 Millionen senken und 35 Millionen an Transfereinnahmen generieren. Burgener rechnet fürs Geschäftsjahr 2020 trotz Corona mit einer Schwarzen Null. Ausserdem hat der FCB vor, die bereitgestellten a-fonds-perdu-Beiträge vom Bund zu beantragen. Diese sollen gemäss BAG zwei Drittel der entgangenen Zuschauereinnahmen betragen. Dem FCB geben sie auch Spielraum bei Investitionen in die Mannschaft.
Noch ist YB in vielerlei Hinsicht überlegen. Die Berner führen in dieser Saison trotz Doppelbelastung in fast allen relevanten Statistiken. Punkte (21:19), Flanken (308:195), Abschlüsse (206:147), herausgespielte Chancen (72:41), Ballbesitz (57:50), Gegentore (7:13). Nur bei den Toren führt der FCB mit 18:14, was allerdings der äusserst mangelhaften Chancenverwertung von YB zuzuschreiben ist.
Doch zuletzt schwächelte YB, und der FCB hat Auftrieb. Und all diese Zahlen zählen am Mittwochabend nichts, wenn Timm Klose und sein FCB aus eigener Kraft in 90 Minuten den Rückstand auf YB in einen Vorsprung verwandeln können. https://www.watson.ch/sport/fussball/30 ... per-league
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 16. Dezember 2020, 23:17 |
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16.12.2020  Zitat: Diva Cabral gegen Büezer Nsame
Das heisse Duell der Topknipser
Basel gegen YB. Immer elektrisierend. Und jetzt, da der Wind ein bisschen gedreht hat, noch mehr. Zwei Mann könnten das Gigantenduell entscheiden. Die Knipser Arthur Cabral (22) und Jean-Pierre Nsame (27).
Ein Sieg des FC Basel – und es passiert: Die Bebbi wären Leader. Mit einem Spiel mehr zwar. Aber die Symbolkraft wäre stark. YB läuft wegen der immensen Belastung auf dem Zahnfleisch. Basel hat zuletzt drei Mal in Folge gewonnen. In dieser Zeit siegte YB zweimal auswärts. Und verlor zuletzt zu Hause gegen Servette.
Im Fokus des Spitzenspiels stehen die beiden Topknisper. Auf Basler Seite der Brasilianer Arthur Cabral (22). 1,86 Meter gross, 86 kg geballte Power. Bei YB Jean-Pierre Nsame (27), gar 1.88 Meter mit 88 kg Durchschlagskraft. Beide stehen mit fünf Toren (zusammen mit Kasami, Sorgic und Turkes) an der Spitze der Torschützenliste. YB-Coach Gerry Seoane: «Beide gehören zu den besten Stürmern der Super League und können ihre Teams mitreissen.»
Seoane sagt über Cabral: «Er ist ein wuchtiger Stürmer, der es gut versteht, den Ball abzudecken. Die Verteidiger müssen stets aufmerksam sein, weil er kreativ ist und es versteht, aus dem Nichts eine Torchance zu kreieren.»
Kubi: «Cabral kommt niemals an Nsame heran»
Auch Blick-Kolumnist Kubilay Türkyilmaz sieht diese Seite des Brasil-Boys: «Cabral ist unberechenbar. Aber ich habe ihn noch kaum je sein Talent voll zur Entfaltung bringen sehen. Denn er spielt so, wie er trainiert: Mit zu wenig Grinta und Hunger. Letzte Saison hat er 14 Tore gemacht. Und das beim FCB! Das kann dort ein junger Schweizer auch. Wäre er bei Vaduz, hätte er vielleicht sechs, sieben Tore. Meines Erachtens fehlt ihm etwas, um ein ganz Grosser zu werden. Er kommt niemals an Nsame heran.»
Womit wir beim YB-Knipser wären. Der Mann, der letzte Saison mit seinen 32 Toren den Rekord von Seydou Doumbia aus der Saison 2009/10 (30 Tore) auslöschte. Seoane über seinen wertvollsten Mann: «Jean-Pierre ist sehr kräftig und setzt seinen Körper hervorragend ein. Er ist im Abschluss vielseitig und extrem stark. Mich freut sehr, wie er sich entwickelt hat. Trotz des Torrekords ist er immer bescheiden geblieben und denkt stets zuerst an das Wohl des Teams.» Auch das unterschreibt Kubi. «Und doch: ich mache bei ihm eine gewisse Langeweile aus. Er ist zu gut für die Super League, weshalb er unbedingt weg muss, in eine grössere Liga.»
«Am Limit des Zumutbaren»
Cabral vs. Nsame. Fitter und frischer FCB gegen mattes und ausgelaugtes YB. Der Meister auf dem Zahnfleisch! «Das strenge Programm hat in diesem aussergewöhnlichen Jahr Spuren hinterlassen», sagt auch Seoane. «Es geht nun nicht in erster Linie darum, gegen die körperliche Müdigkeit anzukämpfen, sondern mental frisch zu sein.» YB hat seit Mitte Juni 35 (!) Partien absolviert. Ein Gesundheitsrisiko, zumal sich die Verletzungen doch häufen? Seoane: «Mit diesem Pensum bewegen wir uns am Limit des Zumutbaren. Aber wir wollen nicht jammern, sondern sind froh, dass wir trotz den schwierigen Rahmenbedingungen die Meisterschaft absolvieren können.»
Basel gegen das auswärts noch ungeschlagene YB, das seit dem Machtwechsel 2017/18 im Joggeli indes nur einmal gewonnen hat. Zwei spielen das Zünglein an der Waage: Die «Apparate» Cabral und Nsame. https://www.blick.ch/sport/fussball/div ... 49504.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 16. Dezember 2020, 23:53 |
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16.12.2020  Zitat: YB bejubelt Sieg gegen Basel und behält die Tabellenführung
Dank starken ersten 30 Minuten holt sich YB in Basel einen verdienten 2:0-Sieg. Elia und Nsame treffen bereits früh für den Schweizer Meister.
«Jetzt wollen wir die ganze Energie, die wir noch im Tank haben, herausholen», sagte YB-Trainer Gerry Seoane vor dem Spitzenkampf. Und auch Christian Fassnacht kündigte eine Reaktion auf die Niederlage gegen Servette (1:2) an. Und YB reagierte, legte in Basel los, als wäre der Tank randvoll.
Nach 20 Minuten führten die Berner in Basel 2:0. In der 12. Minute schlug Eray Cömert im eigenen Strafraum eine Kerze, Timm Klose wehrte nur bis Meschack Elia ab. Der hämmerte den Ball per Direktabnahme zum 1:0 ins Tor. Jean-Pierre Nsame (20.) erhöhte nach einem Aebischer-Eckball zum Endstand. Der FCB war mit diesem Resultat gut bedient und hatte Glück, dass der VAR Ref Sandro Schärer anfunkte, als dieser fälschlicherweise eine Widmer-Intervention gegen Nsame als Penalty taxierte.
YB schaltet nach der Pause einen Gang runter
«Wir haben den Biss und den Willen gezeigt. Unser Auftritt stimmte», sagte Fassnacht zum YB-Spiel. Tatsächlich zeigten die Berner, dass die Niederlage am Sonntag lediglich ein Ausrutscher war und machte alle Hoffnungen bei der Konkurrenz zunichte. YB zeigte einen starken Auftritt und bewies, das man bereit ist, wenn es drauf ankommt.
Oder lähmte die Aussicht auf die Tabellenführung die Basler? Mit einem Sieg hätte der FCB erstmals nach 14 Monaten den Leaderthron erobern können. Aber gegen die harmlosen Basler konnte der Meister nach der Pause sogar noch den Fuss ein wenig vom Gaspedal nehmen.
YB (ein Spiel weniger) baute den Vorsprung auf den Verfolger nun auf fünf Punkte aus - trotz Mehrfachbelastung in Europa. Der YB-Tank scheint noch lange nicht auf Reserve zu stehen. (ete)
St. Gallen und Lugano mit Remis
Das zweite Spitzenspiel des Abends endete 0:0. Das viertplatzierte St. Gallen traf zu Hause auf das fünftplatzierte Lugano und obwohl beide Teams bislang eine gute Saison zeigen, konnte keines der beiden den Ball im Tor unterbringen.
St. Gallen war insgesamt das aktivere Team und machte mehr fürs Spiel, doch auch die Tessiner kamen zu diversen Chancen. In der 27. Minute scheiterte Christopher Lungoyi aus bester Position vor dem Tor an der Latte, in der 73. Minute tat es ihm dann Lukas Görtler auf der Gegenseite gleich. Beide Mannschaften bleiben somit an der Spitze dran, Leader YB setzen sie nach diesem Remis jedoch nicht arg unter Druck. (lai)
Im dritten Spiel des Abends verteidigte der FCZ gegen mutig anlaufende Luzerner ein 0:0.
Basel – Young Boys 0:2 (0:2)
SR Schärer. – Tore: 12. Elia 0:1. 20. Nsame (Zesiger) 0:2.
Basel: Lindner; Widmer, Cömert, Klose, Jorge; Zuffi (72. Marchand), Frei; Zhegrova (72. Van Wolfswinkel), Kasami, Pululu (52. von Moos); Cabral.
Young Boys: von Ballmoos; Hefti, Camara, Zesiger, Lefort; Fassnacht (91. Siebatcheu), Martins, Aebischer (85. Rieder), Ngamaleu (72. Gaudino); Elia (85. Garcia), Nsame.
Bemerkungen: Basel ohne Xhaka und Stocker (beide verletzt). Young Boys ohne Lustenberger, Sierro, Spielmann, Lauper, Mambimbi und Petignat (alle verletzt). Verwarnungen: 38. Jorge (Foul). 57. Hefti (Foul). 76. Martins (Foul). 89. Zesiger (Foul). 93. Nsame (Foul). https://www.bernerzeitung.ch/kann-der-f ... 4851372368
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 16. Dezember 2020, 23:56 |
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16.12.2020  Zitat: YB siegt in Basel und festigt die Leaderstellung
Die Young Boys festigen ihre Leaderposition in der Super League. Sie gewinnen das Schlagerspiel im St.-Jakob-Park gegen Basel dank zwei frühen Toren 2:0.
Die Tabelle der Super League ist nach den verschiedenen Verschiebungen weiterhin nicht übersichtlich, sodass es angebracht ist, das Klassement aufgrund der Verlustpunkte zu betrachten. Demnach führen die Berner nunmehr vier Verlustpunkte vor Lugano, fünf vor St. Gallen und acht vor Basel. Das Spiel, das die Young Boys in Frühling noch nachzutragen haben werden, ist allerdings ein schwieriges: es ist der Match in Lugano.
Die Tessiner, letzten Sonntag beim 0:1 gegen Zürich erstmals in dieser Meisterschaft besiegt, remisierten am Mittwoch im Verfolgerduell auswärts gegen St. Gallen 0:0. Die Ostschweizer hatten nach der längeren Pause infolge des Coronavirus zweimal auswärts gewonnen, liessen sich jetzt aber im eigenen Stadion bremsen.
Im dritten Spiel vom Mittwoch fielen ebenfalls keine Tore. Luzern war zuhause gegen den FC Zürich viel näher am Sieg. Aber die Innerschweizer vergaben einige gute Chancen und hatten überdies mit einem Pfostenschuss Pech.
Die Berner Torschützen beim Gipfeltreffen in Basel waren die Stürmer Meschack Elia und Jean-Pierre Nsame. Beide Tore fielen in den ersten 20 Minuten. YB hatte gegen den FCB auch das erste Duell der Saison gewonnen, mit einem 2:1 im Wankdorf.
Die Resultate vom Mittwoch: Luzern - Zürich 0:0. Basel - Young Boys 0:2 (0:2). St. Gallen - Lugano 0:0. - Am Donnerstag: Vaduz - Lausanne-Sport (18.15 Uhr). Servette - Sion (20.30 Uhr).
Rangliste: 1. Young Boys 11/24 (16:7). 2. St. Gallen 11/19 (11:9). 3. Basel 12/19 (18:15). 4. Zürich 12/18 (19:15). 5. Lugano 10/17 (11:8). 6. Servette 11/14 (10:12). 7. Luzern 12/13 (18:19). 8. Lausanne-Sport 11/12 (14:16). 9. Sion 10/7 (10:17). 10. Vaduz 10/6 (9:18). https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -140256454
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 16. Dezember 2020, 23:59 |
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16.12.2020  Zitat: Knüller in der Super League
Young Boys gewinnen Spitzenspiel gegen harmlosen FCB
- Die Young Boys entscheiden im St. Jakob-Park das Spitzenspiel der Super League gegen den FC Basel mit 2:0 für sich. - YB bleibt somit an der Tabellenspitze und hat nach Verlustpunkten 8 Zähler Vorsprung auf die Basler. - In den weiteren Spielen des Abends trennen sich der FCL und der FCZ torlos, St.Gallen - Lugano endet ebenfalls 0:0.
Eine Situation in der 79. Minute war bezeichnend für den glücklosen und teils blutleeren Basler Auftritt im Spitzenspiel gegen YB. Der zuletzt so formstarke und an vielen Treffern direkt beteiligte Pajtim Kasami rutschte bei einem Distanzversuch weg – der Ball ging deutlich über das Tor von YB-Goalie David von Ballmoos.
Die Young Boys machten trotz der Doppelbelastung durch die Europa League über die gesamte Spielzeit hinweg einen frischeren Eindruck und erstickten das Basler Spiel mit ihrem aggressivem Pressing immer wieder im Keim.
Basel dagegen wirkte behäbig und kam nicht in Fahrt. Die besten Chancen für den FCB vergaben der eingewechselte Julian von Moos und Arthur Cabral kurz vor Schluss.
Basel unsortiert in der Defensive
Nach vorne ging beim Team von Trainer Ciriaco Sforza wenig und auch hinten passte es nicht. Vor allem vor dem Seitenwechsel kamen die Gäste aus Bern immer wieder einfach zu Chancen. Zweimal profitierte YB davon:
- 0:1, 12. Minute, Meschack Elia: Eray Cömert leistet sich beim Versuch zu befreien im Strafraum eine Kerze. Timm Klose wehrt anschliessend ungenügend mit dem Kopf ab, Elia kann erben. Der Kongolese hält voll drauf und bezwingt Heinz Linder in der nahen Ecke. - 0:2, 20. Minute, Jean-Pierre Nsame: Nach einer Ecke von rechts leitet Cédric Zesiger den Ball per Kopf weiter auf Teamkollege Nsame, dieser köpfelt das Leder unbedrängt und wuchtig in die Maschen. Kasami lässt dem Goalgetter zu viel Platz.
Kurz vor dem Ende lancierte Basel zwar noch eine Schlussoffensive, doch diese kam zu spät und YB nahm die Punkte verdientermassen mit nach Bern.
So geht es weiter
Für Spitzenreiter YB steht am nächsten Samstag das schwierige Heimspiel gegen den zuletzt starken FC Lugano an. Basel trifft ebenfalls am Samstag zuhause auf Vize-Meister St.Gallen. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... mlosen-fcb
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 17. Dezember 2020, 00:03 |
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16.12.2020  Zitat: Auf allen Ebenen zu wenig: Der FCB unterliegt YB verdient mit 0:2
Der FC Basel verliert 0:2 gegen YB, kassiert die erste Heimniederlage seit Februar und verpasst den Sprung an die Spitze.
Es war ja schon lange nicht mehr so, dass man vor einem Spiel zwischen dem FC Basel und den Young Boys so stark das Gefühl haben konnte, dass die Basler Favorit sind. Aber vor diesem Aufeinandertreffen gestern Abend, da sprach tatsächlich sehr viel für den FCB. Da war einerseits die Form: Drei Siege reihten die Basler zuletzt aneinander, zwei davon zu Null. Seit dem 15. Februar und damit seit fast auf den Tag genau zehn Monaten hatte man im Joggeli in der Liga nicht mehr verloren. Dazu kam die tiefere Belastung im Vergleich mit den Bernern, die kürzere Absenzenliste.
Und doch braucht es in dieser Partie keine zehn Minuten, um zu realisieren: All das, all diese guten Argumente, sie würden an diesem Abend nicht relevant sein. Denn während YB von der ersten Sekunde an da ist, bereits in den ersten 60 Sekunden einen Eckball heraus holt, ist der FCB abwesend. Mental, aber auch von der Aggressivität, der Körpersprache her. Alles geht dem auf drei Positionen umgestellten Baslern ab. Im Zentrum kriegen weder Pajtim Kasami noch Fabian Frei oder Luca Zuffi annähernd Zugriff auf das Geschehen. Viel mehr werden sie vom sehr präsent agierenden Gegner neutralisiert. Und: Wie der Rest der Mannschaft extrem weit in die eigene Hälfte gedrückt.
Obschon der FCB in diesem Spiel Gastgeber ist, sind es die Berner, die wie ein Heimteam auftreten. Sie haben die Kontrolle, bestimmen Tempo und Richtung. Der Plan von Ciriaco Sforza, nach vorne zu agieren, funktioniert zu keiner Zeit. Stattdessen kassieren die Basler nach Slapstick-artigen Einlagen von Eray Cömert und Timm Klose nach zwölf Minuten den ersten Gegentreffer. Und acht Minuten später den zweiten. Verdient. Denn wer nach einer Ecke mit Jean-Pierre Nsame den Topskorer der Liga so sträflich alleine lässt, der bettelt förmlich um ein Tor.
Vier Tage für eine komplett andere Ausgangslage
Dass es nicht in diesem Takt weitergeht, ist der abnehmenden Genauigkeit der Berner, aber auch den sich langsam stabilisierenden Baslern zu verdanken. Der FCB fängt sich mit zunehmender Dauer. Gut – das wird er aber nie. Ihm fehlen Ideen, Kreativität, Biss und ohne Spieler wie Valentin Stocker oder Taulant Xhaka auch die unbändige Leidenschaft. So ist die Niederlage am Ende mehr als verdient, auch wenn Julian von Moos in Durchgang 2 eine Topchance liegen lässt.
In den letzten beiden Aufeinandertreffen – vor dreieinhalb Wochen und im Cupfinal Ende August – war dem FCB zuletzt wenigstens ein Tor gelungen. Aber: Damals war der FCB auch nicht so weit weg vom Meister. Gestern ist dieser meilenweit weg. Mehr als zwei Tore. So wird dem FCB, statt vorübergehend an die Tabellenspitze zu klettern, in aller erbarmungsloser Deutlichkeit aufgezeigt, dass er die Nummer 2 ist. Fragte man sich vor der Partie, wo Bernhard Burgener das Team verstärken möchte, fragt man sich nun: Wo nicht?
Nach Verlustpunkten sind die Basler wieder acht Punkte hinter YB. Und das, nachdem vor Anpfiff die Chance kaum je grösser schien, heranzurücken. Aber dafür kommt vom FCB schlicht zu wenig. Auf allen Ebenen. Der leichte Aufwärtstrend ist gestoppt. Jäh. Ausgerechnet, bevor auch noch St. Gallen am Samstag ins Joggeli kommt. Die Espen spielten zwar gestern nur 0:0. Dennoch sind sie nun punktgleich. Je nach Resultat könnte der FCB also innert vier Tagen vom wiederernannten Titelaspiranten zur Nummer 3 verkommen. So schnell der Aufwind da war, so schnell ist er wieder weg. https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -140256629
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 17. Dezember 2020, 00:07 |
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16.12.2020  Zitat: Meisterzug angerollt
Lockerer YB-Sieg – FCB verpennt den Spitzenkampf
YB zeigt dem FC Basel im Spitzenspiel den Meister und gewinnt im Joggeli ohne grössere Probleme. Der Berner Meisterzug ist definitiv angerollt.
Tabellensituation: YB hat nach dem Sieg im Direktduell schon fünf Punkte Vorsprung auf den FC Basel, bei einer Partie weniger. Gewinnen die Berner auch noch ihr Nachholspiel gegen Lugano, sind es deren acht.
Das Spiel: Schon nach einer halben Stunde steht Ciriaco Sforza mit ganz finsterer Miene an der Seitenlinie. Denn YB führt schon 2:0, ist in allen Belangen überlegen, der Meister tritt im Joggeli auf wie ein Meister. Eiskalt vor dem Tor, hinten top positioniert und organisiert.
So hat man sich das beim FCB sicher nicht vorgestellt. Die Möglichkeit, wieder auf den Leaderthron steigen zu können, scheint die Basler zu lähmen. Zumindest bis zum Ende der ersten Halbzeit, dann sind erste kleinere Druckphasen auszumachen.
Auch nach dem Seitenwechsel zeigt YB, dass das 1:2 gegen Servette am Sonntag nur ein Ausrutscher war. Zwar schaltet das Team von Gerardo Seoane einen Gang runter, hat das Geschehen aber im Griff. Auch weil der FCB vorne nicht viel zustande bringt. Stürmer Cabral sieht kein Land, wirkt frustriert.
Vereinzelte Akzente – Joker Vonmoos vergibt nach rund 70 Minuten eine Topchance – bringen YB zu keinem Zeitpunkt in Bedrängnis. Der gelb-schwarze Meisterzug ist angerollt.
Die Tore: 0:1, 12. Minute: Pleiten, Pech und Pannen in der FCB-Abwehr. Zuerst schlägt Cömert eine Kerze, bringt den Ball nicht weg. Dann misslingt Klose ein Befreiungskopfball, das Leder landet vor den Füssen von Meschack Elia, der Lindner mit einem zu scharfen Schuss in der nahen Ecke erwischt.
0:2, 20. Minute: Eine Ecke von rechts, Zesiger verlängert an den zweiten Pfosten, wo Jean-Pierre Nsame völlig freistehend einnicken kann.
Der Beste: Jean-Pierre Nsame. Klarer Sieger im Knipser-Duell mit Cabral. Erzielt das 2:0, auch sonst ein steter Unruheherd.
Der Schlechteste: Arthur Cabral und Edon Zhegrova. Klar, Cömert und Klose verschulden das 0:1, aber der Brasilianer und der Kosovare erzeugen beide kaum Torgefahr. Erstgenannter motzt zudem auch noch rum.
Das gab zu reden: In der 23. Minute zeigt Schiri Sandro Schärer nach einem Zweikampf zwischen Nsame und Widmer auf den Punkt, nimmt die Entscheidung aber nach Video-Konsultation zurück. Bemerkenswert, weil der FCB-Verteidiger den YB-Stürmer erwischt und Schärer eigentlich auf seiner ersten Eingebung hätte beharren können.
So gehts weiter: YB empfängt am Samstag um 18.15 Uhr den FC Lugano, um 20.30 Uhr spielt der FC Basel gegen den FC St. Gallen.
Basel – YB 0:2 (0:2)
St.-Jakob-Park, 0 Fans, SR: Schärer (4)
Tore: 12. Elia 0:1. 20. Nsame (Zesiger) 0:2.
Basel: Lindner; Widmer, Cömert, Klose, Jorge; Frei, Zuffi; Zhegrova, Kasami, Pululu; Cabral.
YB: Von Ballmoos; Hefti, Camara, Zesiger, Lefort; Fassnacht, Aebischer, Martins, Ngamaleu; Elia, Nsame.
Einwechslungen: Basel: Von Moos (52. für Pululu), Padula (62. für Jorge), Marchand (71.für Zuffi), Van Wolfswinkel (71. für Zhegrova).
YB: Gaudino (72. für Ngamaleu), Garcia (84. für Elia), Rieder (84. für Aebischer), Siebatcheu (90. für Fassnacht).
Gelb: 38. Jorge, 57. Hefti, 85. Zesiger (alle Foul).
Bemerkungen: Basel ohne Xhaka, Stocker, Isufi (alle Foul). YB ohne Spielmann, Sierro, Mambimbi, Lustenberger, Lauper (alle verletzt). https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 49012.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 17. Dezember 2020, 00:10 |
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16.12.2020  Zitat: YB siegt in Basel und bleibt Leader – Nullnummern in Luzern und St. Gallen
Die Young Boys festigen ihre Leaderposition in der Super League. Sie gewinnen das Schlagerspiel im St.-Jakob-Park gegen Basel dank zwei frühen Toren 2:0.
Die Tabelle der Super League ist nach den verschiedenen Verschiebungen weiterhin nicht übersichtlich, sodass es angebracht ist, das Klassement aufgrund der Verlustpunkte zu betrachten. Demnach führen die Berner nunmehr vier Verlustpunkte vor Lugano, fünf vor St. Gallen und acht vor Basel. Das Spiel, das die Young Boys in Frühling noch nachzutragen haben werden, ist allerdings ein schwieriges: es ist der Match in Lugano.
Die Berner Torschützen beim Gipfeltreffen in Basel waren die Stürmer Meschack Elia und Jean-Pierre Nsame. Beide Tore fielen in den ersten 20 Minuten. YB hatte gegen den FCB auch das erste Duell der Saison gewonnen, mit einem 2:1 im Wankdorf.
Keine Tore im Verfolgerduell
Die Tessiner, letzten Sonntag beim 0:1 gegen Zürich erstmals in dieser Meisterschaft besiegt, remisierten am Mittwoch im Verfolgerduell auswärts gegen St. Gallen 0:0. Die Ostschweizer hatten nach der längeren Pause infolge des Coronavirus zweimal auswärts gewonnen, liessen sich jetzt aber im eigenen Stadion bremsen.
Luzern verpasst den Sieg gegen Zürich
Im dritten Spiel vom Mittwoch fielen ebenfalls keine Tore. Luzern war zuhause gegen den FC Zürich viel näher am Sieg. Aber die Innerschweizer vergaben einige gute Chancen und hatten überdies mit einem Pfostenschuss Pech. https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 00764.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 17. Dezember 2020, 00:13 |
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16.12.2020  Zitat: Berner gewinnen Spitzenkampf
YB erteilt Basel eine Lektion
Die Young Boys gewinnen nach starker erster Halbzeit in Basel 2:0. Und setzen sich an der Tabellenspitze ab.
Das Understatement wird mit einem Schmunzeln vorgetragen. «Wir», sagt YB-Offensivspieler Christian Fassnacht, «machen es halt nicht so schlecht.»
Es ist am Mittwochabend Halbzeit im St.-Jakob-Park. Und Fassnachts Pauseninterview sind 45 Minuten vorausgegangen, die als Lektion bezeichnet werden dürfen. Mit Basler Schülern, die über weite Strecken den Eindruck vermittelten, als gehe es ihnen zu schnell. Als sei der Stoff zu anspruchsvoll für sie. Sie, die bei einem Spiel mehr nur zwei Punkte hinter YB gelegen hatten, wirkten überfordert.
Der FC Basel hatte zuletzt ja Schwung aufgenommen. So sehr, dass sich sein Trainer Ciriaco Sforza im Vorfeld davor hüten musste, seine Mannschaft für das Spitzenspiel in die Favoritenrolle zu reden. Drei Ligasiege in Folge, das gab es in Basel zuletzt im Sommer 2019.
Pajtim Kasami, der mit einem Transfer zu YB liebäugelte und deshalb bis Oktober zuwartete, in Basel zu unterschreiben, ist dabei zur grossen Figur avanciert. 5 Tore hat der Mittelfeldspieler in 8 Partien erzielt, er belegte damit vor dem gestrigen Match unter anderem mit Jean-Pierre Nsame und seinem Teamkollegen Arthur Cabral den ersten Platz in der Torschützenliste der Super League.
Kloses Patzer
Aber Kasami erhält erst gar keinen Raum zur Entfaltung. Die Young Boys übernehmen mit dem ersten Angriff nach ein paar Sekunden das Diktat. Sie sind aufsässig und aggressiv in den Zweikämpfen und so ähnlich dominant wie in der Startphase daheim gegen Servette. Am Sonntag verpassten sie es, daraus Profit zu schlagen, sie scheiterten an Goalie Joël Kiassumbua und am Pfosten und lagen dann nach der ersten Chance der Genfer in Rückstand.
Diesmal nicht, auch wenn Elia nach einem Fehler von Timm Klose die Hereingabe Nsames verpasst. Drei Minuten später ist es erneut Elia, der im Basler Strafraum für Unruhe sorgt. Und erneut sieht Klose schlecht aus: Nach einem Querschläger seines Abwehrpartners Eray Cömert gerät der Klärungsversuch des früheren Nationalspielers zu einer Kopfball-Kerze. Elia sagt Merci und drischt den Ball direkt zum 1:0 ins Netz.
In diesem Stil geht es weiter: Basel wirkt orientierungslos, taumelt. YB drückt und kommt zu Chancen. Nsame darf es mit dem Fuss versuchen, bald darauf mit dem Kopf. Und als Michel Aebischer einen Eckball zur Mitte tritt, Cédric Zesiger verlängert, steht Nsame am hinteren Pfosten ganz alleine. Diesmal bekundet er keine Mühe, das 2:0 zu erzielen. Die Variante wirkt einstudiert, an der Seitenlinie hält YB-Trainer Gerardo Seoane seinen Assistenten die Corona-Faust hin.
20 Minuten sind da erst gespielt. Dem Heimteam droht der frühe Knock-out. Nsame wird im Strafraum von Silvan Widmer getroffen, er geht zu Boden. Schiedsrichter Sandro Schärer zeigt auf den Penaltypunkt. Doch der Videoschiedsrichter meldet sich, Schärer sieht sich die Szene noch einmal an und nimmt seinen Entscheid zurück. Der Worst Case bleibt dem FC Basel erspart.
Und Kasami? Der Nationalspieler wird von Camara derart eng bewacht, dass er schon bald entnervt wirkt. An Biss und Wille habe es gegen Servette gefehlt, sagt Fassnacht. «Das Schöne an englischen Wochen ist, dass man rasch die Möglichkeit zur Wiedergutmachung erhält.»
Spieltag nach Berner Gusto
Sforza kann nicht gefallen, was er sieht. Der FCB-Trainer schreit unablässig, korrigiert und tigert der Seitenlinie entlang und schickt schon nach einer halben Stunde drei Spieler zum Einwärmen. Doch es ist schon fast Pause, als Basel durch Cabral zu einer ersten guten Chance kommt.
Und als sich der FCB ein nächstes Mal dem Anschlusstreffer annähert, sind schon 68 Minuten absolviert. Lefort verliert den Ball, in der Mitte kann der eingewechselte Julian von Moos nicht vom Fauxpas des französischen YB-Linksverteidigers profitieren.
Es ist jetzt keine Machtdemonstration der Berner mehr, eher ein meist stilsicheres Verwalten des Vorsprungs. Das als Spitzenkampf angekündigte Spiel plätschert vor sich hin. Und weil Cabral an YB-Goalie von Ballmoos scheitert und der eingewechselte Ricky van Wolfswinkel bei einer letzten Chance im Offside steht, gerät der erste Sieg von YB in Basel seit zwei Jahren nicht in Gefahr.
Gleichzeitig trennen sich die Verfolger St. Gallen und Lugano torlos. Und so verläuft der Spieltag ganz nach dem Gusto der Berner. Zum Ende des Jahres empfangen sie die Tessiner am Samstag, am Dienstag gastieren sie kurz vor Weihnachten in der Ostschweiz. Die Young Boys scheinen bereit, das 2020 feierlich abzuschliessen. https://www.bernerzeitung.ch/yb-erteilt ... 3453834047
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 17. Dezember 2020, 08:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.12.2020  Zitat: YB schlägt Basel dank Super-Start
Die Young Boys verteidigen ihre Stellung in der Super League. Im Spitzenspiel in Basel kommt der Leader zu einem diskussionslosen 2:0-Erfolg.
Die Frage, ob die erste Heimniederlage seit fast zwei Jahren ein Unfall gewesen war oder vielleicht doch mehr, beantworteten die Young Boys eindeutig. Drei Tage nach dem matten Auftritt gegen Servette zeigte der Schweizer Meister, dass er auch nach drei Jahren Dominanz noch hungrig und die Nummer 1 der Super League ist.
Die erste halbe Stunde war eine Machtdemonstration. Die Berner Spieler waren überall auf dem Feld einen Schritt schneller als die Basler. Sie eroberten, kombinierten und düpierten im St. Jakob-Park. Nach dieser Druckphase, die einen markanten Qualitätsunterschied aufzeigte, mussten die Basler froh sein, nur mit 0:2 zurückzuliegen. FCB-Keeper Heinz Lindner verhinderte Schlimmeres – genauso wie der Videoschiedsrichter, der Referee Sandro Schärer half einen Penalty für YB richtigerweise zurückzunehmen.
Bei den beiden Gegentreffern war Lindner chancenlos. Das 0:1 in der 12. Minute zeigte gut, was die beiden Mannschaften an diesem Abend trennte. Auf der einen Seite die beiden Basler Eray Cömert und Timm Klose, die zögerlich und ungeschickt verteidigten, auf der anderen Seite Meschak Elia, der von den Unzugänglichkeiten der beiden Innenverteidiger profitierte und den Ball kompromisslos volley in die nahe Ecke drosch. Acht Minuten später überraschten die Berner den Gegner mit einer Eckball-Variante, die Jean-Pierre Nsame mit seinem sechsten Saisontreffer abschloss.
Basel, das mit der Referenz von drei Siegen in Folge zum Spitzenspiel angetreten war, hatte die eine oder andere Druckphase. Doch die Kontrolle entglitt dem Meister nie, dafür hätte der FCB länger mit der gleichen Intensität spielen müssen wie in den allerletzten Minuten. Nun liegt die Mannschaft von Ciriaco Sforza in der Tabelle wieder acht Verlustpunkte hinter YB.
Telegramm: Basel – Young Boys 0:2 (0:2). – SR Schärer. – Tore: 12. Elia 0:1. 20. Nsame (Zesiger) 0:2.
Basel: Lindner; Widmer, Cömert, Klose, Jorge; Zuffi (72. Marchand), Frei; Zhegrova (72. Van Wolfswinkel), Kasami, Pululu (52. von Moos); Cabral.
Young Boys: von Ballmoos; Hefti, Camara, Zesiger, Lefort; Fassnacht (91. Siebatcheu), Martins, Aebischer (85. Rieder), Ngamaleu (72. Gaudino); Elia (85. Garcia), Nsame.
Bemerkungen: Basel ohne Xhaka und Stocker (beide verletzt). Young Boys ohne Lustenberger, Sierro, Spielmann, Lauper, Mambimbi und Petignat (alle verletzt). Verwarnungen: 38. Jorge (Foul). 57. Hefti (Foul). 76. Martins (Foul). 89. Zesiger (Foul). 93. Nsame (Foul). https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 00786.html
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