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 Beitrag Verfasst: Sonntag 9. August 2020, 18:28 
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Der Traum vom Double lebt: YB schlägt Sion dank zwei späten Toren und steht im Cupfinal

Die Young Boys dürfen weiter vom ersten Double seit 62 Jahren träumen. Im ersten Halbfinal des Schweizer Cups setzen sich die Berner gegen den FC Sion trotz langer Überzahl erst spät 3:1 durch.

Für die Young Boys hätte die Partie nach 27 Sekunden mit einem Paukenschlag beginnen können. Ein genialer Lupfer von Christian Fassnacht in den Lauf von Gianluca Gaudino eröffnete dem Heimteam praktisch mit dem Anpfiff die Möglichkeit zum 1:0, Michel Aebischers Abschluss vom Elfmeterpunkt nach Gaudinos Flanke geriet aber zu hoch. Die Szene sollte bei den Bernern den Ton für diesen Nachmittag setzen: Viele Möglichkeiten, wenig Ertrag. Erst eine späte Doublette durch die Joker Christopher Martins (90.) und und Felix Mambimbi (94.) sicherten dem Favoriten das Finalticket.

Die Gäste aus dem Wallis zeigten sich im Vergleich zu YB nur äusserst selten in der Offensive - erst gewollt, ab der 39. Minute und einer Gelb-Roten Karte gegen Christian Zock gezwungen - waren dabei aber einiges effizienter. Robert Uldrikis traf für Sion zehn Minuten vor dem Ende zum zwischenzeitlichen 1:1, nachdem Liga-Topskorer Jean-Pierre Nsame acht Minuten zuvor den vermeintlichen Dosenöffner erzielt hatte.

Bis sich die Gäste aus dem Wallis, die im diesjährigen Cup nie in den Genuss eines Heimspiels kamen, im Wankdorf ein erstes Mal in der Offensive zeigten, dauerte es geschlagene 20 Minuten. Zur ersten und zugleich grössten Chance der Sittener vor der Pause bedurfte es eines schwachen Abwehrverhaltens von Nicolas Bürgy. Der Innenverteidiger liess sich in der 22. Minute vom Letten Robert Uldrikis nach einem Einwurf an der Grundlinie gleich doppelt düpieren, in der Mitte verpasste Anto Grgic das Tor aus sechs Metern nur um wenige Zentimeter.

Grgics Grosschance war der Weckruf, der dem Team von Paolo Tramezzani zeigte, dass die durch die verletzungsbedingten Absenz von Captain Fabian Lustenberger umgekrempelte Berner Defensive nicht unbezwingbar ist. Zwar fühlten sich die Walliser im engmaschigen Abwehrverbund auch fortan am wohlsten, ihren Gegenangriffen verliehen sie nun aber mehr Nachdruck. Doch dieser Sonntag im Wankdorf meinte es mit den aufopfernd kämpfenden Wallisern nur selten richtig gut. Seine beste Phase bezahlte der Aussenseiter erst in der Verletzung von Abwehrchef Jan Bamert (38.), dann mit dem Platzverweis gegen Mittelfeldspieler Zock.

Die Berner besassen alle Trümpfe in ihrer Hand und hätten die Partie bereits weit vor der 90. Minute entscheiden müssen. Doch sie sündigten fast alle: Michel Aebischer, Christian Fassnacht oder Nsame. Die Liste an YB-Spieler, die Grosschancen ungenutzt liessen, wäre fast endlos zu erweitern. Erst durch die Hereinnahme von Martins und Mambimbi änderte Gerardo Seoane das Abschlussglück seines Teams. Martins drückte einen auf den ersten Pfosten gezogenen Corner mit dem Kopf über die Linie, Mambimbi traf nach einem Sololauf über den Platz.

Was eine optimale Finalvorbereitung betrifft, wird der Fokus vorderhand auf der guten Erholung liegen. Die Spuren der harten und langen Saison mit lauter englischen Wochen seit dem Saison-Neustart Mitte Juni hatten sich schon in den Viertelfinals der beiden Teams am Donnerstag gezeigt, die 90 Minuten in Bern bei um die 30 Grad werden zusätzliche Kräfte gekostet haben. Hinzu kommt, dass sich die Berner noch bis zum 25. August gedulden müssen, bis sie ihren Finalgegner mit Sicherheit kennen. Der zweite Halbfinal zwischen Basel und Winterthur findet erst fünf Tage vor dem Final statt.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/de ... -138707022

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 9. August 2020, 23:49 
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Schweizer Cup: YB bezwingt Sitten 3:1 und zieht in den Cup-Final ein

Dank dem Sieg gegen Sitten stehen die Young Boys im Cup-Final und dürfen weiter vom ersten Double seit 62 Jahren träumen. Für den Monat August muss der Meister nun zweigleisig planen.

Der 3:1-Sieg im Cup-Halbfinal gegen Sitten zaubert dem Berner Sportchef Christoph Spycher zwar ein Lächeln ins Gesicht, verkompliziert jedoch seine Planung. Er wird in den nächsten Tagen zwei Mannschaften im Blick haben müssen: eine für die neue Saison, vielleicht mit Zuzügen für die erste Champions-League-Qualifikationspartie (beispielsweise kehrt der ausgeliehene Roger Assalé zurück), und eine zweite, das bisherige Team, das am 30. August im Wankdorf den Cup-Final bestreiten wird. Er findet ein paar Tage nach dem K.-o.-Spiel in der Champions-League-Qualifikation statt. Der Trainer Gerardo Seoane findet diese Corona-Spielphase «mental anstrengend».

Spycher will für den Cup-Final «das Team möglichst beieinander behalten», was hiesse, dass mit Leistungsträgern wie Miralem Sulejmani und vor allem Guillaume Hoarau Lösungen gefunden werden müssten. Beide Verträge laufen Mitte August aus. Bis Ende Monat verlängern oder gar für eine weitere Saison?

Fragen über Fragen, die nicht einfach zu beantworten sind, weil Spycher nicht weiss, mit wie vielen Zuschauern sein Klub in der nächsten Saison rechnen darf. Die Berner Goalie-Legende Marco Wölfli wird bis Ende des Monats im Team verbleiben, mit den Leihspielern Saidy Janko (FC Porto) und Frederik Sörensen (1. FC Köln) müssen ebenfalls Lösungen erarbeitet werden. Spycher lobte die Mentalität des Teams, es sei «zusammengewachsen», und zwischen seinen Worten war zu hören, dass er der Mannschaft, die den Cup-Final erreicht hat, gerne die Möglichkeit böte, für den Klub das erste Double seit dem Jahr 1958 zu holen.

Auch wenn es eine wiederholte Bemerkung ist: Die Atmosphäre in diesen Stadien bei diesen Halb-Geisterspielen (Journalisten und ungefähr 600 Auserwählte) ist trostlos. Es braucht nicht viel, um sich vorzustellen, dass eine weitere Saison in diesem Szenario für die Klubs lebensbedrohlich ist. Irgendwann ist kommuniziert worden, dass der Bundesrat am 12. August die Entscheidung treffen wird, ob Grossanlässe wieder mit mehr als 1000 Zuschauern durchgeführt werden dürfen. Nun könnte es – so hört man – später werden. Irgendwann im August. Das macht eine komplizierte Sache noch komplizierter.

Die Klubs sind an der Arbeit, den Behörden ein (Schutz-)Konzept zu präsentieren, das allenfalls die halbe Zuschauerkapazität in den Stadien ermöglichte. Bis zum Entscheid des Bundesrates wird weiter gebastelt: im Management der Klubs und unter den Trainern, überall.

Sitten verlor das Spiel, weil sich der Spieler Christian Zock nach 39 Minuten ein grobes Foul leistete und mit der gelb-roten Karte vom Platz musste. In Unterzahl bei diesen hohen Temperaturen gegen YB zu bestehen, gelang lange, aber nicht lange genug. Fast hätten es die Walliser ins Elfmeterschiessen geschafft (es hätte keine Verlängerung gegeben), aber Christopher Martins mit einem Kopfball und Felix Mambimbi sorgten für den erwarteten Unterschied. Wenigstens Sittens Präsident Christian Constantin kann nun die neue Saison planen. Wobei: auf welchen Grundlagen?

Young Boys - Sitten 3:1 (0:0). 1000 Zuschauer. – Schiedsrichter: San. - Tore: 72. Nsame 1:0. 79. Uldrikis 1:1. 90. Martins 2:1. 94. Mambimbi 3:1. – Young Boys: Wölfli; Janko, Zesiger, Bürgy, Garcia (81. Lefort); Sierro; Moumi Ngamaleu (66. Sulejmani), Aebischer (66. Mambimbi), Gaudino (76. Martins), Fassnacht (76. Spielmann); Nsame. – Sitten: Fickentscher; Maçeiras, Bamert (38. Ndoye), Ruiz, Lenjani (79. Facchinetti); Zock; Toma, Grgic, Baltazar (79. Khasa), Itaitinga (Luan); Uldrikis. – Bemerkungen: Young Boys ohne Von Ballmoos, Lustenberger, Elia, Hoarau, Lauper und Petignat (alle verletzt). Sion ohne Raphael, Andersson, Kasami und Abdellaoui (alle verletzt). 38. Bamert verletzt ausgeschieden. 39. Gelb-Rote Karte Zock (Foul). Verwarnungen: 17. Zock (Foul). 43. Aebischer (Foul).


https://www.nzz.ch/sport/ewige-bastelei ... ld.1570480

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 9. August 2020, 23:51 
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Meister YB steht dank später Doublette im Cupfinal

Die Young Boys dürfen weiter vom ersten Double seit 62 Jahren träumen. Im ersten Halbfinal des Schweizer Cups setzen sich die Berner gegen den FC Sion trotz langer Überzahl erst spät 3:1 durch.

(sda) Für die Young Boys hätte die Partie nach 27 Sekunden mit einem Paukenschlag beginnen können. Ein genialer Lupfer von Christian Fassnacht in den Lauf von Gianluca Gaudino eröffnete dem Heimteam praktisch mit dem Anpfiff die Möglichkeit zum 1:0, Michel Aebischers Abschluss vom Elfmeterpunkt nach Gaudinos Flanke geriet aber zu hoch. Die Szene sollte bei den Bernern den Ton für diesen Nachmittag setzen: Viele Möglichkeiten, wenig Ertrag. Erst eine späte Doublette durch die Joker Christopher Martins (90.) und Felix Mambimbi (94.) sicherten dem Favoriten das Finalticket.

Die Gäste aus dem Wallis zeigten sich im Vergleich zu YB nur äusserst selten in der Offensive - erst gewollt, ab der 39. Minute und einer Gelb-Roten Karte gegen Christian Zock gezwungen - waren dabei aber einiges effizienter. Robert Uldrikis traf für Sion zehn Minuten vor dem Ende zum zwischenzeitlichen 1:1, nachdem Liga-Topskorer Jean-Pierre Nsame acht Minuten zuvor den vermeintlichen Dosenöffner erzielt hatte.

Bis sich die Gäste aus dem Wallis, die im diesjährigen Cup nie in den Genuss eines Heimspiels kamen, im Wankdorf ein erstes Mal in der Offensive zeigten, dauerte es geschlagene 20 Minuten. Zur ersten und zugleich grössten Chance der Sittener vor der Pause bedurfte es eines schwachen Abwehrverhaltens von Nicolas Bürgy. Der Innenverteidiger liess sich in der 22. Minute vom Letten Robert Uldrikis nach einem Einwurf an der Grundlinie gleich doppelt düpieren, in der Mitte verpasste Anto Grgic das Tor aus sechs Metern nur um wenige Zentimeter.

Grgics Grosschance war der Weckruf, der dem Team von Paolo Tramezzani zeigte, dass die durch die verletzungsbedingten Absenz von Captain Fabian Lustenberger umgekrempelte Berner Defensive nicht unbezwingbar ist. Zwar fühlten sich die Walliser im engmaschigen Abwehrverbund auch fortan am wohlsten, ihren Gegenangriffen verliehen sie nun aber mehr Nachdruck. Doch dieser Sonntag im Wankdorf meinte es mit den aufopfernd kämpfenden Wallisern nur selten richtig gut. Seine beste Phase bezahlte der Aussenseiter erst in der Verletzung von Abwehrchef Jan Bamert (38.), dann mit dem Platzverweis gegen Mittelfeldspieler Zock.

Die Berner besassen alle Trümpfe in ihrer Hand und hätten die Partie bereits weit vor der 90. Minute entscheiden müssen. Doch sie sündigten fast alle: Michel Aebischer, Christian Fassnacht oder Nsame. Die Liste an YB-Spieler, die Grosschancen ungenutzt liessen, wäre fast endlos zu erweitern. Erst durch die Hereinnahme von Martins und Mambimbi änderte Gerardo Seoane das Abschlussglück seines Teams. Martins drückte einen auf den ersten Pfosten gezogenen Corner mit dem Kopf über die Linie, Mambimbi traf nach einem Sololauf über den Platz.

Was eine optimale Finalvorbereitung betrifft, wird der Fokus vorderhand auf der guten Erholung liegen. Die Spuren der harten und langen Saison mit lauter englischen Wochen seit dem Saison-Neustart Mitte Juni hatten sich schon in den Viertelfinals der beiden Teams am Donnerstag gezeigt, die 90 Minuten in Bern bei um die 30 Grad werden zusätzliche Kräfte gekostet haben. Hinzu kommt, dass sich die Berner noch bis zum 25. August gedulden müssen, bis sie ihren Finalgegner mit Sicherheit kennen. Der zweite Halbfinal zwischen Basel und Winterthur findet erst fünf Tage vor dem Final statt.

Young Boys - Sion 3:1 (0:0)

1000 Zuschauer. - SR San. - Tore: 72. Nsame (Janko) 1:0. 79. Uldrikis (Khasa) 1:1. 90. Martins (Spielmann) 2:1. 94. Mambimbi 3:1.

Young Boys: Wölfli; Janko, Zesiger, Bürgy, Garcia (81. Lefort); Sierro; Moumi Ngamaleu (66. Sulejmani), Aebischer (66. Mambimbi), Gaudino (76. Martins), Fassnacht (76. Spielmann); Nsame.

Sion: Fickentscher; Maçeiras, Bamert (38. Ndoye), Ruiz, Lenjani (79. Facchinetti); Zock; Toma, Grgic, Baltazar (79. Khasa), Itaitinga (79. Luan); Uldrikis.

Bemerkungen: Young Boys ohne Von Ballmoos, Lustenberger, Elia, Hoarau, Lauper und Petignat (alle verletzt). Sion ohne Raphael, Andersson, Kasami und Abdellaoui (alle verletzt). 38. Bamert verletzt ausgeschieden. 39. Gelb-Rote Karte Zock (Foul). Verwarnungen: 17. Zock (Foul). 43. Aebischer (Foul).


https://www.bielertagblatt.ch/sport/akt ... m-cupfinal

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 9. August 2020, 23:55 
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YB quält sich gegen Sion mit 3:1-Sieg in den Cupfinal

Meister YB hält die Hoffnungen auf das Double am Leben. Gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden FC Sion setzen sich die Berner im Cup-Halbfinal mit 3:1 durch.

Das Wichtigste in Kürze

- YB steht im Cupfinal und trifft dort auf den FC Basel oder Winterthur.
- Der Meister besiegt den FC Sion im Berner Wankdorf mit 3:1.

YB steht im Cupfinal! Der Dreifach-Meister setzt sich zuhause gegen den FC Sion mit 3:1 durch – muss aber lange leiden. Im Glutofen Wankdorf haben die Berner zwar mehr vom Spiel, können davon aber lange nicht profitieren.

Die Gäste aus dem Wallis kümmern sich mehrheitlich um eine sattelfeste Defensive. Doch wenn sie einmal in der Hälfte von YB auftauchen, wird es dennoch gefährlich.

YB nach 39 Minuten in Überzahl

Nach 39 Minuten erweist Christian Zock vom FC Sion seinem Team dann einen Bärendienst. Nach einem überharten Einsteigen gegen Moumi Ngamaleu sieht er die zweite Gelbe Karte – und fliegt vom Platz! Danach heisst es für die Walliser: Fast eine Stunde Unterzahl in brütender Hitze.

Die zweite Halbzeit erinnert lange an ein Powerplay, doch bei YB sündigen gleich mehrere Spieler im Abschluss. Erst nach 72 Minuten platzt der Knoten: Jean-Pierre Nsame trifft per Kopf zum 1:0. Wer sonst?

Doch Gelb-Schwarz verpasst danach mehrfach die Entscheidung. Und das wird bestraft: Sion-Stürmer Uldrikis erzielt nach einem Freistoss mit dem Schienbein den Ausgleich (79.)!

Doch zu einem Penaltyschiessen kommt es in Bern nicht. Christopher Martins, bereits Siegtorschütze im Wallis, trifft in der 90. Minuten nach einem Corner zum 2:1! Tief in der Nachspielzeit erhöht Youngster Mambimbi noch auf 3:1.

Wer folgt YB in den Cup-Final?

Den zweiten Finalisten ermitteln der FC Basel und Winterthur. Das Spiel ist auf den 25. August angesetzt – der Final steigt am 30. August im Berner Wankdorf.

Winterthur hatte sich unter der Woche gegen Bavois mit 4:0 durchgesetzt. Der FCB bestritt sein Viertelfinal gegen Lausanne (3:2 n.V.) bereits Mitte Juni.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-qu ... l-65755869

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 9. August 2020, 23:57 
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YB: Marco Wölfli fühlt sich wie bei «Täglich grüsst das Murmeltier»

YB zieht mit einem 3:1-Sieg gegen Sion in den Cupfinal ein. Zwischen den Pfosten stand Marco Wölfli, der eigentlich am Montag sein letztes Spiel bestritt.

Das Wichtigste in Kürze

- YB gewinnt gegen den FC Sion mit 3:1 und zieht in den Cupfinal ein.
- Goalie Marco Wölfli kommt überraschenderweise erneut zum Einsatz.

Im Film-Klassiker «Täglich grüsst das Murmeltier» erlebt die Hauptfigur den gleichen Tag immer und immer wieder von vorne. Und so hat sich auch YB-Legende Marco Wölfli (37) heute gefühlt.

Weil Stamm-Keeper David von Ballmoos mit Kniebeschwerden ausfällt, steht Wölfli beim 3:1-Sieg im Cup gegen Sion im Kasten. Dabei hatte er sich gerade am Montag mit dem Einsatz gegen St.Gallen nach langer Karriere verabschiedet.

«Ich bin aber natürlich froh, haben wir es in den Final geschafft», erklärt der Routinier. «Man hat gemerkt, dass beide Teams nicht mehr so frisch waren nach den letzten Wochen.»

«Es war ein hartes Stück Arbeit», bestätigt auch Gianluca Gaudino. Der Deutsche hatte YB am Donnerstag in Luzern überhaupt erst in den Halbfinal geschossen. «Der Platzverweis gegen Sion hat uns sicher geholfen. Aber der Sieg war verdient.»

Dass es nicht zum Penaltyschiessen kam, hat YB vor allem Christopher Martins zu verdanken. Der Luxemburger Nati-Crack erzielt in der 90. Minute das 2:1 und erklärt. «Wir wollten das Penaltyschiessen vermeiden», erklärt Martins.

«Sion spielte auch zu zehnt noch stark, vor allem defensiv. Zum Glück hatten wir viele frische Leute auf dem Feld.»

Saison von Sion ist beendet

Während der Meister sich über den Cupfinal-Einzug freuen darf, ist die Saison für den FC Sion beendet. «YB hat eine unglaubliche Qualität», erklärt Jan Bamert. Der Innenverteidiger musste beim FC Sion in der ersten Halbzeit angeschlagen vom Feld.

«Schade kassieren wir kurz vor Schluss den Treffer. Im Penaltyschiessen wäre alles möglich gewesen und wir hätten um einen Titel gespielt.»

Wer folgt YB in den Cup-Final?

Den zweiten Finalisten ermitteln der FC Basel und Winterthur. Das Spiel ist auf den 25. August angesetzt – der Final steigt am 30. August im Berner Wankdorf.

Winterthur hatte sich unter der Woche gegen Bavois mit 4:0 durchgesetzt. Der FCB bestritt sein Viertelfinal gegen Lausanne (3:2 n.V.) bereits Mitte Juni.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ma ... r-65758147

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 Beitrag Verfasst: Montag 10. August 2020, 00:01 
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Der Traum vom Double lebt: YB schlägt Sion dank zwei späten Toren und steht im Cupfinal

Die Young Boys dürfen weiter vom ersten Double seit 62 Jahren träumen. Im ersten Halbfinal des Schweizer Cups setzen sich die Berner gegen den FC Sion trotz langer Überzahl erst spät 3:1 durch.

Für die Young Boys hätte die Partie nach 27 Sekunden mit einem Paukenschlag beginnen können. Ein genialer Lupfer von Christian Fassnacht in den Lauf von Gianluca Gaudino eröffnete dem Heimteam praktisch mit dem Anpfiff die Möglichkeit zum 1:0, Michel Aebischers Abschluss vom Elfmeterpunkt nach Gaudinos Flanke geriet aber zu hoch.

Die Szene sollte bei den Bernern den Ton für diesen Nachmittag setzen: Viele Möglichkeiten, wenig Ertrag. Erst eine späte Doublette durch die Joker Christopher Martins (90.) und und Felix Mambimbi (94.) sicherten dem Favoriten das Finalticket.

Die Gäste aus dem Wallis zeigten sich im Vergleich zu YB nur äusserst selten in der Offensive - erst gewollt, ab der 39. Minute und einer Gelb-Roten Karte gegen Christian Zock gezwungen - waren dabei aber einiges effizienter. Robert Uldrikis traf für Sion zehn Minuten vor dem Ende zum zwischenzeitlichen 1:1, nachdem Liga-Topskorer Jean-Pierre Nsame acht Minuten zuvor den vermeintlichen Dosenöffner erzielt hatte.

Bis sich die Gäste aus dem Wallis, die im diesjährigen Cup nie in den Genuss eines Heimspiels kamen, im Wankdorf ein erstes Mal in der Offensive zeigten, dauerte es geschlagene 20 Minuten. Zur ersten und zugleich grössten Chance der Sittener vor der Pause bedurfte es eines schwachen Abwehrverhaltens von Nicolas Bürgy. Der Innenverteidiger liess sich in der 22. Minute vom Letten Robert Uldrikis nach einem Einwurf an der Grundlinie gleich doppelt düpieren, in der Mitte verpasste Anto Grgic das Tor aus sechs Metern nur um wenige Zentimeter.

Grgics Grosschance war der Weckruf, der dem Team von Paolo Tramezzani zeigte, dass die durch die verletzungsbedingten Absenz von Captain Fabian Lustenberger umgekrempelte Berner Defensive nicht unbezwingbar ist. Zwar fühlten sich die Walliser im engmaschigen Abwehrverbund auch fortan am wohlsten, ihren Gegenangriffen verliehen sie nun aber mehr Nachdruck. Doch dieser Sonntag im Wankdorf meinte es mit den aufopfernd kämpfenden Wallisern nur selten richtig gut. Seine beste Phase bezahlte der Aussenseiter erst in der Verletzung von Abwehrchef Jan Bamert (38.), dann mit dem Platzverweis gegen Mittelfeldspieler Zock.

Die Berner besassen alle Trümpfe in ihrer Hand und hätten die Partie bereits weit vor der 90. Minute entscheiden müssen. Doch sie sündigten fast alle: Michel Aebischer, Christian Fassnacht oder Nsame. Die Liste an YB-Spieler, die Grosschancen ungenutzt liessen, wäre fast endlos zu erweitern. Erst durch die Hereinnahme von Martins und Mambimbi änderte Gerardo Seoane das Abschlussglück seines Teams. Martins drückte einen auf den ersten Pfosten gezogenen Corner mit dem Kopf über die Linie, Mambimbi traf nach einem Sololauf über den Platz.

Was eine optimale Finalvorbereitung betrifft, wird der Fokus vorderhand auf der guten Erholung liegen. Die Spuren der harten und langen Saison mit lauter englischen Wochen seit dem Saison-Neustart Mitte Juni hatten sich schon in den Viertelfinals der beiden Teams am Donnerstag gezeigt, die 90 Minuten in Bern bei um die 30 Grad werden zusätzliche Kräfte gekostet haben. Hinzu kommt, dass sich die Berner noch bis zum 25. August gedulden müssen, bis sie ihren Finalgegner mit Sicherheit kennen. Der zweite Halbfinal zwischen Basel und Winterthur findet erst fünf Tage vor dem Final statt.

Young Boys - Sion 3:1 (0:0)
1000 Zuschauer. - SR San
Tore: 72. Nsame (Janko) 1:0. 79. Uldrikis (Khasa) 1:1. 90. Martins (Spielmann) 2:1. 94. Mambimbi 3:1.
Young Boys: Wölfli; Janko, Zesiger, Bürgy, Garcia (81. Lefort); Sierro; Moumi Ngamaleu (66. Sulejmani), Aebischer (66. Mambimbi), Gaudino (76. Martins), Fassnacht (76. Spielmann); Nsame.
Sion: Fickentscher; Maçeiras, Bamert (38. Ndoye), Ruiz, Lenjani (79. Facchinetti); Zock; Toma, Grgic, Baltazar (79. Khasa), Itaitinga (Luan); Uldrikis.
Bemerkungen: Young Boys ohne Von Ballmoos, Lustenberger, Elia, Hoarau, Lauper und Petignat (alle verletzt). Sion ohne Raphael, Andersson, Kasami und Abdellaoui (alle verletzt). 38. Bamert verletzt ausgeschieden. 39. Gelb-Rote Karte Zock (Foul). Verwarnungen: 17. Zock (Foul). 43. Aebischer (Foul).


https://www.watson.ch/sport/fussball/52 ... m-cupfinal

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 Beitrag Verfasst: Montag 10. August 2020, 00:06 
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Etwas müde, aber trotzdem gut

Der Cup-Halbfinal gegen Sion ist für YB das 49. Spiel der Saison. Die Konzentration ist nicht ganz so hoch wie normalerweise. Doch auf Topskorer Jean-Pierre Nsame und die Einwechselspieler ist beim 3:1 Verlass.

Marco Wölfli – 4

Der herzenswarme Abschied des legendären Ersatzgoalies wird in die Länge gezogen, der Vertrag wird bis zum Cup-Final am 30. August verlängert. Gegen den FC Sion war Wölfli mehrheitlich arbeitslos. Das Penaltyschiessen wäre vielleicht zur letzten grossen Prüfung im YB-Tor geworden.

Saidy Janko – 4,5

So solid, aufsässig und draufgängerisch wie meistens. Schlug die perfekte getimte Flanke zum 1:0 von Jean-Pierre Nsame. Das Duell im Couloir mit dem bulligen Sittener Itaitinga war – wie schon vor zehn Tagen im Tourbillon – von bemerkenswerter Physis und Intensität. Und sehr schön anzusehen.

Nicolas Bürgy – 4

Der Verteidiger wirkte in seiner Schmächtigkeit wie die Verzierung seines muskulösen Kollegen Cédric Zesiger in der Innenverteidigung. Bürgy hatte am Anfang des Spiel Mühe mit dem Tempo und ermöglichte dem FC Sion eine gute Chance. Dann fand er zu mehr Stabilität – und wurde kaum mehr gefordert.

Cédric Zesiger – 4,5

Er ersetzte den Captain Fabian Lustenberger, gab den Abwehrchef und machte seine Sache ordentlich. Nur mit dem grossgewachsenen Sittener Stürmer Roberts Uldrikis hatte er manchmal seine Mühe. Zesiger steht auch symbolisch dafür, wie viele gute Optionen YB auf jeder Position hat. Nicht auf dem Platz standen: Lustenberger, Mohamed Ali Camara, Frederik Sörensen.

Ulisses Garcia – 4

Spielte eine unauffällige Partie. Mühte sich mit dem defensiv starken Sittener Aussenläufer Balthazar ab. Nach der gelbroten Karte gegen den Sittener Christian Zock suchte Garcia naturgemäss mehr die Offensive. In der zweiten Halbzeit vergab er eine gute Chance. Im Duell mit Jordan Lefort hat er derzeit eher das Nachsehen.

Vincent Sierro – 4

Er stand etwas defensiver als seine Kollegen im Mittelfeld, sollte das Spiel von YB ordnen, lenken und antreiben. Doch es schien, als wäre er überrascht gewesen von der Qualität des Sittener Zentrums mit Bastien Toma, Christian Zock und Anto Grgic. Sierro fand nur schwerlich Anbindung ans Spiel, stand in der Defensive aber solid.

Gianluca Gaudino – 4

Er hätte den gestalterischen, kreativen Part im Dreier-Mittelfeldzentrum übernehmen sollen, hätte etwas wagen sollen. Doch auch er sah sich mit harter Gegenwehr konfrontiert und wirkte phasenweise fahrig. Er verpasste früh im Spiel eine sehr gute Chance.

Michel Aebischer – 4,5

Aktiv, willig, lauffreudig, hart im Geben und nehmen. Er spielte fast wie immer, und doch konnte er das Spiel von YB nicht prägen wie sonst. Vielleicht nimmt ihm die Müdigkeit die letzten paar Prozente.

Christian Fassnacht – 4

Der Offensivspieler kam zu mehreren Abschlüssen, doch liess die gewohnte Präzision vermissen. Er war engagiert, aber ohne grosse Wirkung. Den Schluss der Partie sah er sehr entspannt auf der Auswechselbank.

Jean-Pierre Nsame – 4,5

Was gibt es da zu sagen? Wenn YB ein Tor braucht, schiesst der Stürmer und Topskorer verlässlich eines. Das 1:0 war zwar nicht entscheidend, doch nach dem langen Anrennen der Young Boys doch von Bedeutung. Und jetzt? Bleibt er und schiesst weiter Tore? Oder geht er und spielt Millionen ein?

Nicolas Moumi Ngamaleu – 4,5

Der Aussenstürmer war in der ersten Halbzeit einer der agilsten Berner, rannte viel, öffnete Räume im Dickicht der Sittener Abwehr. Doch in den wichtigen Szenen fehlten ihm Konzentration und Konsequenz. Er verdribbelte sich mehrfach und scheiterte im Abschluss.

Nicht benotet

Marvin Spielmann. Der Offensivspieler wurde in der 76. Minute eingewechselt – wie so oft. Er schlug den Eckball zum 2:1. Sonst blieb er unauffällig. Bei ihm wirkt es manchmal, als fehlte etwas zum grossen Durchbruch.

Miralem Sulejmani. Der Offensivspieler wurde in der 66. Minute eingewechselt und brachte Drive in das Spiel von YB. Doch entscheidenden Einfluss hatte er nicht. Ob sein Vertrag verlängert wird, ist eine der grossen Fragen bei YB in diesen Wochen. Tendenz: muss nicht sein, aber mit Blick auf das happige Programm wäre es eine gute Option.

Felix Mambimbi. Der Stürmer, der in der Startformation erwartet worden war, rannte in der Nachspielzeit gemeinsam mit drei Copains auf den Sittener Goalie Kevin Fickentscher. Er entschied er sich für die Ego-Variante, verzichtete auf ein Abspiel und schoss den Ball ins Tor. Es war der bestmöglichste Entscheid. Diese Prise Eigensinn zeichnet manch einen Grossen aus.

Jordan Lefort. Kam zur letzten Viertelstunde für Ulisses Garcia. Hatte kaum mehr Einfluss auf das Spiel.

Christopher Martins. Hätte der Mittelfeldspieler in der 90. Minute nicht zum 2:1 getroffen, hätte YB ins Penaltyschiessen gemusst. Wie schon vor zehn Tagen im Tourbillon schoss Martins den engagierten FC Sion ab. Oder besser: köpfelte.


https://www.bernerzeitung.ch/etwas-mued ... 8448027852

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Young Boys preschen in den Cup-Final vor

YB hat den FC Sion zum Cup-Halbfinal im Wankdorf empfangen. Der Schweizer Meister bezwingt die Walliser in einem heissen Cup-Fight mit 3:1. Die dezimierten Sittener leisten den Bernern lange harte Gegenwehr.


https://www.telebaern.tv/telebaern-news ... -138711715

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Holt YB jetzt das erste Double seit 1958, Gerardo Seoane?

Dank zwei späten Treffern verhindert YB im Halbfinal gegen Sion das Penaltyschiessen – und steht im Cupfinal. Den Bernern bietet sich die Chance auf das Double.

Das Wichtigste in Kürze

- YB steht nach dem 3:1-Sieg gegen Sion im Cupfinal, der Ende August stattfindet.
- Dort treffen die Berner auf den FC Basel oder den FC Winterthur.
- Für Gelb-Schwarz ist es die Chance aufs erste Double seit dem Jahr 1958.

YB übersteht die Geduldsprobe am Sonntagnachmittag erfolgreich. Beim 3:1-Sieg über den FC Sion sind die Berner zwar drückend überlegen, doch der Ausgang bleibt lange offen. «Es war ein richtiges Cup-Spiel», bilanziert Trainer Gerardo Seaone nach dem Schluspfiff.

«Du kannst zu elft gegen zehn Gegner spielen und viel Ballbesitz haben. Aber ein langer Ball oder ein Standard können reichen – und der Gegner trifft.» Genau so kam es, als man nach dem 1:0 von YB bereits mit der Entscheidung rechnete.

Doch es brauchte noch einen Doppelschlag von Martins und Mambimbi in der Nachspielzeit, um den Finaleinzug zu sichern. Holen sich die Berner jetzt auch diesen Kübel?

YB hat das erste Double seit 1958 im Visier

«Wir haben uns den Cup-Sieg schon zum Ziel gesetzt», gibt Seoane ehrlich zu. «Es wäre der erste seit 1987 – und das erste Double seit 1958!» Doch gleichzeitig tritt Seoane auch auf die Bremse: «Das sind Spielereien – es zählt dann am 30 August auf dem Platz!»

Vorerst haben die YB-Stars ein paar Tage Pause, bevor es mit der Vorbereitung auf die neue Saison losgeht. Freut sich auch der Trainer auf ein paar ruhige Stunden? «Ich würde lügen, wenn ich etwas anderes behaupten würde», schmunzelt der frischgebackene Vater.

Doch er betont auch: «Es gibt trotzdem noch etwas Arbeit für uns. Wir stehen mitten zwischen der alten und der neuen Saison.» Denn: Vor dem Cupfinal wird YB bereits die Qualifikation zur Champions League bestreiten.

Wer folgt YB in den Cup-Final?

Den zweiten Finalisten ermitteln der FC Basel und Winterthur. Das Spiel ist auf den 25. August angesetzt – der Final steigt am 30. August im Berner Wankdorf.

Winterthur hatte sich unter der Woche gegen Bavois mit 4:0 durchgesetzt. Der FCB bestritt sein Viertelfinal gegen Lausanne (3:2 n.V.) bereits Mitte Juni.


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