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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 18. September 2019, 22:59 
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Alles zum Spiel FC Porto - YB

Verletzt:
Camara
Lauper
Martins
Marzino
Moumi Ngamaleu
Spielmann
Sulejmani

Fanguide der Fanarbeit Bern zum Auswärtsspiel in Porto:
Fanguide Porto (PDF): https://www.bscyb.ch/news?nID=11634

Public Viewing im Eleven

Das erste Spiel der Europa League Gruppenphase wird am Donnerstag ab 21:00 Uhr live im Stadionrestaurant Eleven auf der Leinwand und diversen Bildschirmen übertragen. Es gibt YB-Würste vom YB-Truck und leckere Pizzas in der Selbstbedienungszone. Als Tageshit offeriert das Eleven Penne 5P zum halben Preis! Schau vorbei und unterstütze Deine Mannschaft. Stimmung ist garantiert!


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 19. September 2019, 21:52 
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Vor dem EL-Spiel gegen Porto

«Saidy Janko, glauben Sie an Drachen?»

Für diese Saison ist Saidy Janko an YB ausgeliehen. Der Verteidiger gehört aber dem EL-Gegner der Berner, dem FC Porto. Für den 23-Jährigen ist es natürlich ein ganz besonderes Spiel.


https://www.blick.ch/sport/fussball/vor ... 21475.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 19. September 2019, 21:55 
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YB zum Auftakt in Porto

Abenteuer Europa League mit Champions-League-Charakter

Am Donnerstag startet YB in die Europa League. Zum Auftakt wartet der formstarke FC Porto.

Von wegen «Cup der Verlierer»! Die Enttäuschung über das Verpassen der Champions League währte bei den Young Boys nur kurz. Denn mit Porto, Feyenoord Rotterdam und den Glasgow Rangers sind die Berner in einer äusserst attraktiven Europa-League-Gruppe gelandet.

Auch die Fans tragen ihren Anteil dazu bei, dass die Young Boys zumindest im eigenen Stadion Partien mit Champions-League-Charakter austragen werden. Der Klub hat bereits über 23'000 Packages, welche Tickets für alle EL-Heimspiele beinhalten, verkauft.

Schwacher Start – doch nun hat Porto einen Lauf

Zum Auftakt muss YB allerdings auswärts in Portugal antreten. Und trifft dort mit Porto auf ein Team, das auch eine Enttäuschung wegzustecken hatte. Porto war in der 3. Runde der Qualifikation zur Champions League überraschend am russischen Vertreter Krasnodar gescheitert. Zudem starteten die Portugiesen mit einer Niederlage in die neue Meisterschaft.

Es braucht eine perfekte Leistung an einem perfekten Tag.
Autor: Gerardo SeoaneYB-Trainer


Doch das Team von Trainer Sergio Conceiçao hat sich gefangen. Porto gewann die letzten 4 Partien mit einem Torverhältnis von 12:2 und feierte unter anderem einen Heimsieg über Meister Benfica Lissabon.

«Es ist zwar ein Europa-League-Spiel, aber der Gegner hat Champions-League-Niveau. Porto ist eine absolute Top-Mannschaft, die uns alles abverlangen wird», sagte Trainer Gerardo Seoane. Und er weiss, was es braucht, um zu bestehen: «Eine perfekte Leistung an einem perfekten Tag. Und einen Gegner, der nicht den besten Tag erwischt.»

Ich habe auf Porto gehofft. Für mich ist diese Partie noch ein bisschen spezieller.
Autor: Saidy JankoPortos Leih-Spieler bei YB


Für Saidy Janko ist das Aufeinandertreffen eine spezielle Affiche. Der 23-Jährige gehört Porto, spielt diese Saison aber auf Leihbasis bei YB. Janko ist zwar noch nie für Porto aufgelaufen, sagt aber dennoch: «Ich habe insgeheim schon auf Porto als Gegner gehofft. Zwar freut sich das ganze Team auf das Spiel, aber für mich ist es noch ein bisschen spezieller.»

Ngamaleu fehlt verletzt

In Porto nicht dabei ist Nicolas Moumi Ngamaleu, der mit Adduktorenbeschwerden die Reise nicht angetreten hat. Ob er am Sonntag im Heimspiel gegen Basel eingesetzt werden kann, ist offen.


https://www.srf.ch/sport/fussball/europ ... -charakter

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 19. September 2019, 21:58 
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Janko gehört dem Gegner

Deshalb habe ich nie für Porto gespielt

Er gehört seit über einem Jahr dem FC Porto. Dennoch bestreitet Saidy Janko das erste Pflichtspiel im Estádio do Dragão im YB-Dress.

Das Estádio do Dragão. Seit der EM 2004 in Portugal moderne Heimstätte des zweifachen Champions-League- respektive Meistercup-Siegers. Saidy ­Janko, der Zürcher, steht seit Sommer 2018 im Sold des ­Hafenstadt-Klubs an der Atlantik-Mündung des Douro. Ge­sehen hat er das Stadion nur von aussen. «Sechs Wochen war ich in Porto, bevor ich ausge­liehen wurde», erzählt der Aussenverteidiger. «Von meinem Hotel aus sah ich direkt aufs Stadion. Also kenne ich es.»

Nach einer starken Saison bei Saint-Etienne hatte der Mann mit drei Staatsbürgerschaften (Gambia, Schweiz, Italien) im August 2018 aus mehreren Offerten auswählen können, entschied sich für die Portugiesen («ein Riesenklub!»). Doch bevor er erstmals im Dragão kicken konnte, wurde er an einen anderen zweifachen Meistercup-Sieger ausgeliehen, Nottingham Forest. Die Entscheidung, dass es anderswo weitergehen würde, oblag dem Klub, nicht ihm. Dieses «anderswo» hätte durchaus auch damals schon Bern sein können. «Ich hatte Kontakt mit YB für den Fall, dass Kevin Mbabu gehen sollte.» Doch der blieb. Und so ­fanden sich Janko und YB ein Jahr später.

Neun Klubs in fünf Jahren

Eine halbe Stunde gegen Académica de Coimbra in ­einem Testspiel. Das war ­Jankos einziger Einsatz im ­Drachendress. Von der Stadt aber sah er doch einiges. «Sehr schön und alt, und viele gute Restis», so sein Kurzfazit. «Nicht sehr modern, aber mit Charakter. Für Touristen eine Reise wert.» Und für Fussballer? Wenn man spielt: auch ja. «Die Mannschaft hat viele Spieler auf Weltklasse-Niveau: Zé Luis, Telles, Marega und andere.» Dazu Pepe, der Mann mit dem international grossen ­Namen und dem ebenso grossen Palmarès.

Und so ist es ein enorm spezielles Spiel für den Weltenbummler, der im zarten Alter von 23 Jahren schon neun (!) Klubs gesehen hat, seit er mit 18 vom FCZ auszog zu Manchester United, um die Fussballwelt zu erobern. «Im Nachhinein ist man immer ­gescheiter», sagt er zu seinem Tingeltangel-Lebenslauf. «So viele Wechsel wollte ich natürlich nicht machen. Daraus habe ich gelernt.»

Bei YB durchsetzen

Wird der Zürcher Nomade möglicherweise in Bern sesshaft statt in Manchester, Bolton, Glasgow, Barnsley, Saint-Etienne, Nottingham – oder Porto? «Wenn wir uns dafür entscheiden, ihn kaufen zu wollen, liegt der Ball bei ihm», sagt Sportchef Christoph Spycher. Doch der will jetzt, da er sich erst mal bei YB durchsetzen muss, gar nichts davon ­wissen, was in einem Jahr sein wird.


https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 23073.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 19. September 2019, 22:01 
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Kevin Mbabu 2.0

Saidy Janko strebt keinen Weltrekord für Transfers an. Heute Donnerstag trifft der 23-Jährige mit YB auf seinen Besitzer FC Porto.

Wenn Manchester United anklopft, ist das für jeden jungen Fussballer weltweit eine Ehre.

So sah das 2013 auch der 17-jährige Saidy Janko in Zürich. Der FCZ-Junior zögerte nicht, als sich ihm die Chance bot, bei einem der grössten Clubs seine Ausbildung fortzusetzen. «Ich wollte schon mit 14 nach England», sagt Janko.

Er galt früh als Talent, und weil er als Sohn eines Gambiers und einer Schweizerin mit italienischen Wurzeln ein multikultureller Mensch ist, reizte ihn das Abenteuer im Ausland besonders. Selbst wenn es genügend warnende Beispiele dafür gibt, dass sich helvetische Teenager nach einem Transfer in eine Topliga nicht durchgesetzt haben.

Saidy Janko ist eines davon. Die Konkurrenz bei Manchester United war zu gross, zu stark, zu prominent. Es gab leihweise Wechsel zu Bolton, Celtic Glasgow, Barnsley.

Und es gab irgendwann die Erkenntnis, dass es bei Manchester United nicht weitergehen konnte. «Dennoch würde ich sofort wieder die gleichen Entscheidungen treffen», sagt Janko. «Ich habe enorm von meinen Erfahrungen profitiert.»

Nur ein paar Wochen in Porto

Wenn der FC Porto anklopft, ist das für fast jeden 22-jährigen Fussballer weltweit eine Ehre.

Der portugiesische Topclub hat sich als einer der besten Ausbildungsvereine etabliert, Jahr für Jahr ziehen die stärksten Fussballer Portos zu reicheren Vereinen.

Im Sommer 2018 erhielt Janko die Gelegenheit zum Engagement in Porto, weil er nach seinem Transfer von Celtic zu Saint-Etienne in Frankreich eine überzeugende Spielzeit absolviert hatte. «Auch diese Chance musste ich nutzen», sagt Janko, der einige andere Angebote hatte.

Nur ein paar Wochen allerdings weilte Janko vor einem Jahr in Porto. Er logierte im Hotel direkt neben dem Drachenstadion, ein Spiel bestritt er in der auch architektonisch beeindruckenden Arena des FC Porto nie.

Noch während der Vorbereitung auf die Saison realisierte der Rechtsverteidiger, dass es sehr schwierig werden würde, regelmässig eingesetzt zu werden.

Nächstes Leihgeschäft also, zurück nach England, Nottingham, zweitoberste Spielklasse. «Ich wollte Spielpraxis sammeln», sagt Janko. «Das war wichtig. Ich wusste, dass sich danach neue Optionen bieten würden.»

Mit Verzögerung in Bern

Wenn YB anklopft, ist das für jeden jungen Schweizer Fussballer, der im Ausland nicht weitergekommen ist, eine Ehre.

Und so entschied sich Janko in diesem Sommer zum leihweisen Wechsel nach Bern. Es ist ein Transfer mit Verspätung, bereits 2018 war er mit YB-Sportchef Christoph Spycher in engem Kontakt gestanden. Weil Kevin Mbabu damals trotz mehrerer Offerten schliesslich blieb, hatte es für Janko noch keinen Platz.

Überhaupt: Saidy Janko ist eine Art Kevin Mbabu 2.0. Der sehr frühe Wechsel nach England und die leihweisen Engagements bei kleineren Clubs, die fehlende Perspektive im Ausland und der Wechsel zurück in die Schweiz, die Position und die afrikanische Herkunft verbinden die beiden Schweizer.

Und die Spielweise: kraftvoll, dynamisch, spektakulär. «Sie sind ähnlich», sagt YB-Trainer Gerardo Seoane, «aber sie sind auch unterschiedlich.» Janko sei leichtfüssiger und antrittsschneller.

Mbabu, der sich einst bei Newcastle nicht durchgesetzt hatte, sei mit einem überragenden Selbstverständnis aufgetreten. «Dahin wollen wir Saidy auch bringen», sagt Seoane. «Damit er seine Qualitäten ebenfalls konstant auf höchstem Niveau ausspielen kann.»

Auch Mbabu betont stets, wie sehr ihm die zuweilen komplizierten Bedingungen seiner Karriere im Reifeprozess geholfen haben. Janko sagt es so: «Ohne all diese Erlebnisse wäre ich nicht der Mensch und Fussballer, der ich heute bin.»

Noch Steigerungspotenzial

Und so ist dieser selbstbewusste, trotz Irrwegen zielstrebige Saidy Janko der nächste hoffnungsvolle, entwicklungsfähige Schweizer, der seine Laufbahn bei YB neu lancieren will.

Seoane spricht von einer «holprigen Vergangenheit» Jankos, aber vor allem davon, dass der 23-Jährige über hochinteressante Fähigkeiten verfüge. «Er hat sich bestens eingefügt, will jeden Tag lernen, hat eine tolle Mentalität.»

Janko ist neben Ulisses Garcia, einst übrigens bei Bremen gescheitert, und dem hochbegabten Jordan Lotomba, der fast ein Jahr verletzt ausfiel, sowie dem gleichfalls polyvalenten Cédric Zesiger einer von vier jungen Aussenverteidigern bei YB.

«Er kann wie Lotomba auch auf der linken Seite spielen», sagt Trainer Seoane. Bisher wusste Janko zu gefallen, doch er besitzt reichlich Steigerungspotenzial – zumal er erst relativ spät während der Vorbereitung zum Team gestossen war.

«Wir haben hohe Ziele in allen drei Wettbewerben», sagt Janko. «Deshalb ist es ideal, haben wir ein breites Kader. Das hilft uns auch, weil wir viele Verletzte haben.»

YB besitzt keine Option

Heute Donnerstag also dürfte Saidy Janko mit über einem Jahr Verzögerung seine Premiere im Drachenstadion feiern. «Wir treffen auf einen sehr starken Gegner», sagt er. «Ich trainierte nur kurze Zeit mit, aber ich sah, dass das alles hervorragende Fussballer sind.»

Er hebt Linksverteidiger Alex Telles und Stürmer Moussa Marega hervor und meint, der FC Porto habe oft bewiesen, ein europäisches Spitzenteam zu sein. «Ich bereue den Wechsel dahin nicht.»

Wohin seine Reise im nächsten Sommer führt, ist offen. Der Vertrag bei Porto ist bis 2022 datiert. Einen Weltrekord in Sachen Clubwechsel strebt das Kraftpaket nicht an, und wenn es ihm bei YB gefällt, wird er Möglichkeiten besitzen, die Zusammenarbeit zu verlängern.

Kompliziert seien die Wechselmodalitäten mit dem FC Porto gewesen, sagt Sportchef Spycher. YB hat keine Option auf eine definitive Übernahme.

Neun Clubs in sechs Jahren

Janko ist einen langen Weg gegangen, einen mühevollen Umweg, um seine Ambitionen zu erreichen. Noch ist er nicht dort, wo es sich der 17-jährige Janko in Zürich einst vorgestellt hatte.

Weder im Club noch im Nationalteam. Neun Vereine hat er seit 2013 erlebt. Nun freut er sich auf die Aufgaben mit YB, auf die Europa League und auf das Liga-Spitzenspiel gegen Basel am Sonntag.

Vielleicht ist er gekommen, um länger in Bern zu bleiben. Wobei gerade er weiss, dass man im Fussball nie zu weit planen kann. «Ich konzentriere mich auf diese Saison.»

Idealerweise wandelt er weiter auf den Spuren Kevin Mbabus. Dieser stiess als Leihspieler zu YB, wurde nach einer Saison trotz kompliziertem Vertragswerk fix engagiert – und verliess die Organisation nach drei Jahren als zweifacher Meister sowie als Champions-League-Teilnehmer. Und als Stammkraft im Nationalteam.


https://www.bernerzeitung.ch/kevin-mbab ... y/25190731

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 19. September 2019, 22:02 
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YB hat in Porto nichts zu verlieren

Drei Tage vor dem Spitzenspiel gegen Basel haben die Young Boys als klarer Aussenseiter heute Donnerstag (21 Uhr) wenig zu verlieren.

Ein bisschen schmerzt das Verpassen der Champions League die Young Boys ja immer noch. Ende August scheiterten sie an den Glücksrittern von Roter Stern Belgrad, die gestern bei Bayern in die Königsklasse starten durften.

Viel wird heute davon abhängen, ob die Young Boys mutig sein werden und frech, ob sie zielstrebig kombinieren und die Umschaltsituationen, die sich gegen den favorisierten Gegner zwangsläufig ergeben werden, konsequent nutzen.

Die erste Phase der Saison stand für YB im Schatten der zwei Belgrad-Spiele. Das kommunizierte Seoane immer so. Nun sagt der Trainer: «Wir stellen in jeder Partie die bestmögliche Formation auf.» Das dürfte leicht geflunkert sein, schliesslich stehen Begegnungen im Drei-Tage-Rhythmus an.

Und heute haben die Young Boys wenig zu verlieren, am Sonntag im Spitzenspiel zu Hause gegen den FC Basel dagegen einiges. Der verletzt gewesene Torjäger Guillaume Hoarau jedenfalls könnte in Porto geschont werden.

In neun Pflichtspielen hat YB nie verloren, diese Serie dürfte schwierig fortzusetzen sein. Andererseits: Porto hinterlässt noch keinen unwiderstehlichen Eindruck. Das Spiel im Drachenstadion ist der erste von sechs Europa-League-Auftritten von YB in stimmungsvollen Arenen.

In Porto sind 43'000 Tickets verkauft. Die Berner streben Rang 2 an und das Weiterkommen, wobei sich Seoane auch auf mehrfaches Nachfragen nicht zu dieser Aussage verleiten lässt: «Wir schauen nicht zu weit nach vorne.»

Verletzungspech geht weiter

Die Young Boys sind wieder im Spiel-für-Spiel-Modus. Was vielleicht gar keine so schlechte Idee ist, schliesslich werden sie in dieser Saison von einer beispiellosen Verletztenserie heimgesucht.

Neben den langzeitblessierten Sandro Lauper und Mohamed Camara fehlen Miralem Sulejmani, Christopher Martins und Marvin Spielmann noch wochenlang.

Mindestens für die Begegnung in Porto fällt zudem Nicolas Ngamaleu aus, er leidet an Adduktorenschmerzen und trat die Reise nach Portugal am Mittwoch gar nicht erst an. Die YB-Anreise übrigens verlief ziemlich beschwerlich, wegen dichten Nebels in Porto verzögerte sich der Abflug in Belp um drei Stunden.

Gerardo Seoane experimentiert bezüglich Personal und System oft lustvoll, ein 4-3-3 erscheint realistisch, ein 3-4-3 ist auch möglich. Der Trainer testete Captain Fabian Lustenberger zuletzt im Cup in Freienbach (11:2) eine Halbzeit lang im defensiven Mittelfeld. «Es ist wichtig, dass wir variabel bleiben», sagt er.

So könnte YB spielen: von Ballmoos; Janko, Lustenberger, Sörensen, Garcia; Lotomba, Aebischer, Sierro; Fassnacht, Nsame, Assalé. – Ohne Lauper, Camara, Spielmann, Sulejmani, Martins, Ngamaleu, Marzino (alle verletzt) und Wüthrich (Wechsel zu Perth).


https://www.bernerzeitung.ch/mutig-sein/story/14093358

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 19. September 2019, 22:04 
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Action, Drama oder Krimi?

Der BSC Young Boys will heute im Drachenstadion von Porto mutig agieren.

Rund 20 Journalisten sitzen im Medienraum des FC Porto, als YB-Trainer Gerardo Seoane und Torhüter David von Ballmoos am Mittwochabend zur Pressekonferenz erscheinen. Sie betreten die Bühne des Medienraumes, der einem Kinosaal gleicht, ausgestattet mit bequemen Sesseln, mit den beiden in der Rolle der Hauptfiguren.

Die Pressekonferenz wäre eigentlich anderthalb Stunden früher angesetzt gewesen. Die portugiesische Hafenstadt wurde allerdings vom Nebel heimgesucht, so hatten mehrere Flüge Verspätung, einige wurden gar annulliert. Die Chartermaschine der Young Boys hätte um 11 Uhr in Belp abheben müssen, aber die Mannschaft schaffte es vorerst gar nicht ins Flugzeug. Mit gut drei Stunden Verspätung hob die Maschine dann ab.

Die Spieler nutzten die Zeit am Flughafen zum Austausch und gingen gemeinsam essen. «Die Zeit verging wie im Flug», witzelt von Ballmoos, der, wie auch Seoane, bestens gelaunt ist. Trotz den ganzen Komplikationen. So glaubt man ihnen, wenn sie sagen, dass die Verspätung kein Nachteil sei für YB. «Der Match hat ja noch nicht begonnen, deshalb ist alles gut», meint von Ballmoos. Seoane sagt: «Wir sind flexibel, uns bringt sowas nicht aus der Ruhe.»

Die schwierigste Aufgabe

Es wird spannend zu sehen sein, wie Seoane seine Mannschaft heute zum Auftakt in der Europa League beim Favoriten FC Porto aufstellen wird. Zu den bereits verletzten Sandro Lauper, Mohamed Camara, Miralem Sulejmani, Christopher Martins und Marvin Spielmann gesellt sich nun auch Nicolas Ngamaleu.

Der Kameruner leidet an Adduktorenschmerzen und hat deshalb die Reise nach Portugal gar nicht angetreten. Auch Torjäger Guillaume Hoarau dürfte für diese Partie noch geschont werden. Als ein portugiesischer Journalist nach der Aufstellung fragt, lässt sich Seoane nicht in die Karten blicken. Was sich bereits jetzt sagen lässt: die Ersatzbank wird extrem jung und unerfahren sein.

Das bringt allerdings weder Seoane noch von Ballmoos aus der Fassung. Wie auch der Gegner nicht. Mit dem FC Porto trifft der Schweizer Meister auf den Champions-League-Sieger von 2004. Und 2011 gewannen die Portugiesen die Europa League. «Die Stärkeverhältnisse sind klar», sagt Seoane. Eine regionale Zeitschrift in Porto titelt gar: «Es ist unbestritten: Der FC Porto ist den Young Boys überlegen.» Auf dem Papier wird die Aufgabe heute die schwierigste für die Berner in dieser Gruppenphase. «Aber wir wollen an dieser Aufgabe wachsen», erzählt Seoane. Und von Ballmoos wird noch etwas deutlicher, wenn er sagt: «Wir rechnen uns hier sicher unsere Chancen aus.»

Der falsche Film

Um 19.30 Uhr Ortszeit nehmen die Spieler dann das Training im sehenswerten Drachenstadion auf. Das Flutlicht ist an, der Naturrasen in optimalem Zustand. «Das Stadion ist beeindruckend, trotzdem möchte ich es nicht mit unserem Stade de Suisse eintauschen», sagt von Ballmoos – und lacht. Die Spielstätte des FC Porto bietet Platz für 50'033 Zuschauerinnen und Zuschauer. Bislang wurden 43'000 Tickets für das heutige Spiel abgesetzt, das Stadion dürfte nicht bis auf den letzten Platz ausverkauft sein. Rund 700 YB-Fans werden erwartet.

Von der Ambiance dürfe man sich nicht irritieren lassen, so Seoane. «Wir müssen uns auf das Wesentliche konzentrieren. Das Stadion spielt nicht, die Zuschauer spielen nicht. Sondern wir. Elf gegen elf auf dem grünen Untergrund. Das zählt.» Damit am Ende auch was Zählbares dabei rumkommt, wolle man solidarisch verteidigen und mutig nach vorne spielen. So wie es der russische Verein Krasnodar beim 3:2-Sieg hier in der Qualifikation zur Champions League gemacht habe.

Seoane weiss, dass es nicht so einfach werden dürfte gegen diesen offensivstarken Gegner. Nicht zuletzt wegen dieser Kulisse und diesem Kader meint er, dass Porto eigentlich in der Champions League auftreten müsste. «Sie spielen im falschen Film», sagt der Trainer. Apropos Schauspiel: Was erwartet uns heute Abend im Drachenstadion? Gibt es Action? Ein Drama? Einen Krimi? Wer wird die Hauptrolle einnehmen? Um 21 Uhr beginnt die Vorstellung.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/16946854

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 19. September 2019, 22:07 
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YB-Coach kennt Region bestens

Jetzt will Seoane Portos Fussball-Code knacken

YB-Trainer Gerry Seoane hat grössten Respekt vor dem FC Porto. Kein Wunder, kennt er doch die Region rund um den historischen Klub. Seine Familie stammt aus dem nahen Galizien. Und er spielte einst für La Coruña.

Gespielt hat der YB-Coach nie im Estadio do Dragão. Aber Porto hat er schon kennengelernt. Als Besucher, der aus dem anderthalb Stunden entfernten La Coruña in Spanien in den nahen Nordteil Portugals reiste. «Stockfisch in Salzkruste. In einem kleinen Restaurant am Douro. Dazu ein Glas Albariño, den berühmten Weisswein aus der Region.» Das empfiehlt er den Besuchern der Hafenstadt im Norden Portugals, der ewigen Nummer zwei hinter Benfica Lissabon.

Hoch dotierte Mannschaft

Kulinarisch mag er den Porto-Code knacken. Fussballerisch ist das eine andere Sache. «Die haben eine komplette Mannschaft, die für die Champions League gebaut wurde.» Doch diese verpasste das Team von Sergio Conceição, weil der zweifache Champions-League- respektive Meistercup-Gewinner gegen Krasnodar nach einem 1:0-Sieg in Russland im Rückspiel fast schon sensationell den Kürzeren zog. 2:3-Niederlage zu Hause. Und so müssen sich die Drachen mit dem Wettbewerb bescheiden, der so gar nicht der ihre ist. «Die sind im falschen Film», sagt denn auch der YB-Coach.

Restlos überzeugt hat Porto bislang nicht in dieser Saison. Zum Start gabs gleich Mal eine Niederlage gegen Aufsteiger Gil Vicente. «Ich teile diese Meinung nicht», sagt Seoane. «Denn Porto hat alle Spiele dominiert. Und seither auch alle gewonnen. Zuhause zweimal hoch. 3:0 und 4:0. Die Champions-League-Quali kam ganz einfach zu früh für die Südländer.» Dennoch, so Seoane weiter, müsse man sich an Krasnodar orientieren: «Die Russen haben vorgemacht, dass man in Porto Tore machen kann, wenn man mutig und frech nach vorne spielt.»

Klarer Match-Plan

Aber natürlich lobt er vor allem den heutigen Gegner in den höchsten Tönen. Porto sei eine Mannschaft, die mit hoher Intensität spiele, die technisch sehr stark und typisch südländisch sehr flexibel sei. «Beeindruckend ist, wie die nach Ballverlusten gegenpressen und auflaufen. Ich bin angetan von diesem Team.»

Wie er seine eigene Mannschaft spielen lassen will, weiss er. «Wir haben einen Matchplan, logisch. Und der sieht nicht vor, dass die Aussenverteidiger Flügel spielen... Wir wissen schon, gegen wen wir spielen. Die Taktik ist klar. Und was die Aufstellung anbelangt, so gibt es noch ein, zwei offene Positionen.»

Nicht jene von Guillaume Hoarau. AirFrance wird als Joker auf der Bank sitzen. «Er könnte spielen, klar.», sagt Seoane. «Aber neunzig Minuten steht er noch nicht durch.» Allenfalls am Sonntag im Spitzenkampf gegen Basel? «Bis dann hat er wieder einige Trainings mehr in den Beinen.» Mehr als fraglich für Sonntag ist zudem Nicolas Moumi Ngamaleu, der wegen Adduktorenproblemen gar nicht erst nach Porto gereist ist.

Spiel für Spiel nehmen

Aber, und das betont Seoane mit Vehemenz, auch wenn es nun «nur» die Europa und nicht die Champions League ist, der Fokus liege voll auf dem europäischen Match. Und nicht etwa auf Basel. «Wir spielen mit der bestmöglichen Mannschaft, um dieses Spiel zu gewinnen. Basel haben wir im Moment nicht mal im Hinterkopf.»

Dass YB in dieser Hammergruppe mit Porto, Feyenoord Rotterdam und den Glasgow Rangers Platz zwei zum Ziel habe, sagt Seoane nicht explizit. Durch die Blume lässt er durchschimmern, dass man sich schon für die Nummer zwei hinter Porto halte. Aussprechen tut er es nicht. «Es geht jetzt darum, uns die Chance herauszuarbeiten, etwas Zählbares zu holen», sagt Seoane.


https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 23977.html

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YB misslingt der Auftakt in die Europa League

Die Steigerung bleibt ohne Lohn. Die Berner verlieren nach mutiger zweiter Hälfte in Porto 1:2.

“Die sind im falschen Film”, sagte YB-Trainer Seoane schon vor der Partie in Porto - und meinte den Gegner und den Wettbewerb. Erstmals seit neun Jahren spielen die Portugiesen nicht in der Champions League, ein grosser Brocken für die Young Boys.

Der Start geriet wild. Nach acht Minuten lag YB hinten, Bürgy unterlief ein Stellungsfehler, Sörensen hatte den knapp abseits stehenden Torschützen Soares nicht im Griff.

Leistungssteigerung im zweiten Durchgang

Es war eine ungewohnte Formation, in der Trainer Seoane drei Tage vor dem Spitzenkampf gegen Basel sein Team aufs Feld schickte: Captain Lustenberger spielte vor einer Dreierkette im defensiven Mittelfeld. Nach einer Viertelstunde der überraschende Ausgleich: Assalé wurde von Goalie Marchesin von den Beinen geholt, Nsame verwandelte den Penalty. Doch wenig später vermochte YB wiederum Soares nicht zu kontrollieren, schon stand es 2:1.

Nach dem Seitenwechsel waren die Berner besser. Garcia schoss Marchesin ans Knie, dann spielte Hoarau den abseits stehenden Assalé an, anstatt abzuschliessen. Es blieb beim 1:2 und einer Leistungssteigerung ohne Lohn.


https://www.bernerzeitung.ch/news/stand ... y/13796745

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 19. September 2019, 22:15 
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1:2 in der Europa League

YB für Leistungssteigerung in Porto nicht belohnt

- Tiquinho Soares schiesst Porto mit einem Doppelpack zum 2:1-Sieg gegen YB.
- Jean-Pierre Nsame lässt die Berner mit einem verwandeltem Elfmeter zum 1:1 kurzzeitig hoffen.
- YB steigert sich in der 2. Halbzeit markant, verpasst aber einen weiteren Treffer.
- Basel feiert gegen Krasnodar einen Kantersieg, Lugano unterliegt Kopenhagen.

Mit ein bisschen mehr Mut und ein bisschen mehr Drang nach vorne wäre für YB in Porto vielleicht mehr drin gelegen. Denn der portugiesische Gruppenfavorit spielte alles andere als unwiderstehlich – zumindest in der 2. Halbzeit.

Porto lässt stark nach

Denn von Porto kam nach dem Seitenwechsel nicht wirklich viel, aber die Young Boys wussten trotz markanter Leistungssteigerung daraus kein Kapital zu schlagen. Die beste Chance von Ulisses Garcia machte Torhüter Augustine Marchesin mit einem Glanzreflex zunichte. Weil in Halbzeit 2 aber keine Tore mehr fielen, reist der Schweizer Meister ohne Punkte nach Hause.

Porto hatte sich sich den Sieg dank einer starken ersten Halbzeit und Doppeltorschütze Tiquinho Soares gesichert. Der Stürmer brachte sein Team schon nach 8 Minuten und einem vorangegangenen Stellungsfehler von Nicolas Bürgy in Front.

Heimteam in Halbzeit 1 überlegen

YB zeigte sich wenig geschockt und hatte danach seine beste Phase im 1. Umgang. Fabian Lustenberger lancierte mit einem Traumpass Roger Assalé, der in den Strafraum vorpreschte und von Marchesin nur regelwidrig gestoppt werden konnte. Jean-Pierre Nsamé verwandelte den fälligen Elfmeter souverän.

Es dauerte allerdings nicht lange, bis Porto das Zepter wieder übernahm. Danilo verpasste die neuerliche Führung mit einem Kopfball an den Pfosten nur knapp, Soares machte kurz darauf seinen Doppelpack aber perfekt. Sein Treffer in der 29. Minute – gleichbedeutend mit dem Schlussresultat – hatte sich abgezeichnet.

Rangers besiegen Feyenoord

Weiter geht es für YB in der Europa League mit dem Heimspiel am 3. Oktober gegen die Glasgow Rangers. Die Schotten schlugen Feyenoord Rotterdam zuhause 1:0. Sheyi Oho erzielte den entscheidenden Treffer in der 24. Minute.

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