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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 28. November 2019, 13:04 |
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28.11.2019  Zitat: «Ein Weiterkommen ist nie selbstverständlich»
YB kann mit einem Sieg im Heimspiel gegen Porto zum dritten Mal den Sechzehntelfinal der Europa League erreichen. «Das wäre eine grosse Belohnung», sagt Sportchef Christoph Spycher.
Die eine Szene spielt im Dezember 2010. Es ist weisser Winter, dampfende Young Boys freuen sich über ihr erstes Bestehen in der Europa League und geben nach einem 4:2-Sieg in dichtem Schneetreiben gegen den VfB Stuttgart euphorisiert Auskunft.
Goalie Marco Wölfli klopft sich den Schnee von den Handschuhen und sagt: «Das ist richtig schön. Allzu oft hat YB ja noch nicht im Europacup überwintert.» Neun Punkte nach sechs Spielen, YB steht in den Sechzehntelfinals.
Die andere Szene spielt im Dezember 2012. Es ist kalter Winter, bibbernde Young Boys müssen nach einem 3:1-Erfolg über Anschi Machatschkala über ein bitteres Aus in der Europa League reden. «Ich habe noch nie eine so harte Niederlage erlebt», sagt Moreno Costanzo nach dem Sieg, der kein wirklicher ist, stellvertretend für alle.
Zehn Punkte nach sechs Spielen, so viele wie die beiden Gruppenersten Anschi und Liverpool, «geschlagen» nur von der schlechten Bilanz in den Direktbegegnungen. YB scheidet aus.
Chancenlos in K.-o.-Runde
Es sind Befindlichkeiten, die die Erlebnisse der Young Boys in der Europa League ziemlich gut wiedergeben. Mal ist man knapp gescheitert, dann überzeugend weitergekommen.
Gegenwärtig bestreiten die Berner bereits die siebte Gruppenphase im kleineren der beiden europäischen Bewerbe, vieles mag sich hier – gerade nach dem märchenhaften Königsklassenherbst von 2018 – manchmal nach Pflicht anhören: Die kleine Schwester der Königsklasse fliegt etwas unter dem Radar, hat weniger Zuschauer, generiert kleinere Umsätze.
Doch dann kam das grosse Los, kamen Porto, die Rangers und Feyenoord, und vor allem siegte YB – erst gegen die Schotten, dann gegen die Holländer – und kann mit einem weiteren Erfolg gegen Porto zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte die Sechzehntelfinals erreichen.
«Das wäre eine grosse Belohnung», sagt Christoph Spycher, «weil ein Überwintern im Europacup nach wie vor speziell ist für einen Schweizer Verein.» Der heutige Sportchef war als Spieler dabei, als YB zwei Monate nach dem Stuttgarter Schneespektakel in der K.-o.-Runde gegen Zenit St. Petersburg antrat und nach einem 2:1-Heimsieg auswärts 1:3 verlor.
Er war dabei, als 2012 zehn Punkte nicht für die nächste Runde reichten. Und war als Spieler gerade erst zurückgetreten, als die Young Boys zum zweiten Mal die Gruppenphase überstanden, dann aber gegen Everton in zwei Spielen ohne jegliche Chancen blieben (1:4 und 1:3).
Und wenn es für die Young Boys auf ihren Europa-Fahrten mal nicht für einen europäischen «Winterstellplatz» reichte, dann meist knapp. Nicht nur 2012 schieden sie mit ziemlich vielen Punkten aus, auch 2016 war das so, acht Zähler waren es damals, die schlechtere Bilanz in der Direktbegegnung mit Olympiakos Piräus entschied.
«Ein Weiterkommen ist nie selbstverständlich für uns», sagt Spycher, der damals nach unruhigen Wochen im Verein unwillig früh auf die grosse Bühne zurückgekehrt war und seine ersten Schritte als YB-Sportchef machte.
Bereits in Zeiten von Schwarzweiss gelang Gelb-Schwarz der eine oder andere Vorstoss in Europas Elite. Es gab das 1:0 im damaligen Meistercup gegen Reims 1959, es gab einen Heimsieg gegen Real Madrid nach dem für lange Zeit letzten Meistertitel 1986. Zu Hause spielte YB immer gut, ging dann oft auswärts unter.
Heute ist eine andere Zeit, die Young Boys sind gewachsen, wirtschaftlich und sportlich, sie haben an Erfahrung und Umsatz zugelegt. Doch in Europa zählen sie in vielen Vergleichen noch immer zu den Kleinen: Allein Porto hat eine fast dreimal so teure Mannschaft wie YB.
Beeindruckende Heimbilanz
Geblieben ist den Young Boys die ausgeprägte Heimstärke. In Bern mussten sich schon Schwergewichte wie Juventus oder Tottenham geschlagen geben, in den bislang sechs Europa-League-Kampagnen (ohne Qualifikation) hat YB neunzehn Heimspiele bestritten, dreizehn davon gewonnen und dabei 44 Tore erzielt.
Den Grossteil der Punkte haben die Berner auswärts verspielt: Nur zwei Spiele hat YB gewonnen, dabei mehr als 30 Tore kassiert. «Europäisch ist es auswärts schwieriger als sonst schon», erklärt Spycher, «es gibt viel Ungewohntes, das Reisen, neue Stadien, fremde Sprachen.»
Seit die Berner auf der Erfolgswelle surfen, ist ihnen der Anhang auch international wieder mehr zugetan. Gegen Porto ist das Stade de Suisse ausverkauft, gegen die Rangers (26'000) und Feyenoord (27'000) war es annähernd voll – mit 28'370 macht das den bislang besten Zuschauerschnitt in einer Europa-League-Saison. Noch höher dürfte er ausfallen, wenn die Young Boys im Februar einen Sechzehntelfinal bestreitet. Den ersten Matchball dazu haben sie heute. Warum YB ein Sieg heute reicht, um sicher weiterzukommen
Bezwingt YB am Donnerstagabend den FC Porto, steht der Schweizer Meister in den Sechzehntelfinals der Europa League.
Aber warum eigentlich – schliesslich könnten die Rangers und Feyenoord doch auch noch auf zehn Punkte kommen?
Gemäss Artikel 16 des Uefa-Reglements zur Europa League entscheidet bei Punktgleichheit zwischen zwei oder mehr Mannschaften zuerst die Bilanz aus den Direktbegegnungen. Und diesbezüglich steht sogar bereits fest, dass YB im Fall, dass die drei Teams am Ende zehn Punkte hätten, Gruppensieger wäre. Die Young Boys würden zwar das letzte Spiel in Glasgow verlieren, hätten aber aus den vier Direktduellen sieben Punkte geholt (2:1 gegen die Rangers, 2:0 gegen Feyenoord, 1:1 in Rotterdam). Die Rangers wären auf Rang 2 dank der beiden Heimsiege. Und Feyenoord wäre mit vier Punkten aus den zwei Heimbegegnungen Dritter – und damit ausgeschieden.
Der FC Porto wiederum wäre bei einer Niederlage heute in Bern aus dem Rennen, weil seine Bilanz am schlechtesten wäre, hätte er am Ende wie die Rangers und Feyenoord Rotterdam sieben Zähler.
Selbstverständlich bietet die spannende Ausgangslage jede Menge weitere Konstellationen an. Zum Beispiel jene, dass alle Teams am Ende acht Zähler haben. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/17645246
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 28. November 2019, 13:06 |
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28.11.2019  Zitat: Seoane: «Wir müssen nichts, wir wollen alles»
YB-Trainer Gerardo Seoane hat wieder mehr personelle Alternativen. Ob er diese schon gegen Porto ausschöpft, will er noch nicht verraten.
Die Abwechslung ist willkommen. In den letzten Wochen waren es fast ausschliesslich Fragen im Verletztenbereich, welche YB-Trainer Gerardo Seoane vor anstehenden Partien erreichten. Wer springt in diese Lücke? Wie verkraftet er jenen Ausfall? Wem geht es besser? Wer ist zurück?
Doch die Reihen im Lazarett haben sich bei den Young Boys etwas gelichtet, und so kommen vor dem Heimspiel in der Europa League gegen Porto auch mal wieder andere Fragen auf. Etwa die eigentlich erfreuliche, ob der wieder genesene Christopher Martins bald die Position im Mittelfeldzentrum übernehmen und Captain Fabian Lustenberger eine Reihe zurück in die Abwehr rücken könnte, um dort den Unsicherheiten entgegenzuwirken, welche die Young Boys im Abwehrbereich in den letzten Wochen offenbart haben. Von der «Positionslogik» her sei das ein denkbarer Schritt, formuliert es Seoane treffend, ob er allerdings schon gegen Porto vollzogen wird, liess er offen.
YB reicht ein Sieg gegen Porto dafür, den Sechzehntelfinal schon vorzeitig zu erreichen (siehe Box), und angesichts der starken Heim- und schwachen Auswärtsbilanz der Berner im Europacup böte es sich so ganz gut an, den ersten Matchball vor eigenem Publikum zu verwerten. «Wir müssen nichts, aber wir wollen alles», drückt es Seoane in seinem zweiten Bonmot des Tages aus. «Für so ein Spiel musst du niemanden motivieren», sagte Christoph Spycher schon am Mittwochvormittag (wie der Sportchef die Situation einschätzt, lesen Sie hier).
Das Spiel gegen den portugiesischen Grossclub hat tatsächlich Champions-League-Charakter, was man vom ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams 1990 am Philips-Cup nicht behaupten kann. Immerhin: YB siegte damals 1:0, Torschütze war der Norweger Lars Bohinen.
Das Medieninteresse am ungleich ernsthafteren Vergleich in der Europa League ist auch von portugiesischer Seite gross. Die mitgereisten Journalisten wollen von Trainer Sérgio Conceiçao vor allem wissen, wie er das drohende Aus in der Gruppe mit aktuell nur vier Punkten noch abzuwenden gedenke. «Wir wollen am letzten Spieltag auf niemanden mehr angewiesen sein», sagt der frühere Nationalspieler. Das heisst: Porto muss YB schlagen.
Dabei könnte helfen, dass man wieder auf Pepe zählen kann. Den 36-jährigen Altstar plagen immer mal wieder Verletzungen, im Spiel vor drei Wochen gegen Glasgow musste er vorzeitig vom Feld, gestern Mittwoch flog er nach einer Untersuchung in Portugal dem Team hinterher.
So könnte YB spielen: von Ballmoos; Janko, Sörensen, Zesiger, Garcia; Fassnacht, Aebischer, Lustenberger, Ngamaleu; Assalé, Nsame. Ohne: Camara, Gaudino, Lauper, Sierro, Sulejmani (alle verletzt).
Warum YB ein Sieg heute reicht, um sicher weiterzukommen
Bezwingt YB am Donnerstagabend den FC Porto, steht der Schweizer Meister in den Sechzehntelfinals der Europa League.
Aber warum eigentlich – schliesslich könnten die Rangers und Feyenoord doch auch noch auf zehn Punkte kommen?
Gemäss Artikel 16 des Uefa-Reglements zur Europa League entscheidet bei Punktgleichheit zwischen zwei oder mehr Mannschaften zuerst die Bilanz aus den Direktbegegnungen. Und diesbezüglich steht sogar bereits fest, dass YB im Fall, dass die drei Teams am Ende zehn Punkte hätten, Gruppensieger wäre. Die Young Boys würden zwar das letzte Spiel in Glasgow verlieren, hätten aber aus den vier Direktduellen sieben Punkte geholt (2:1 gegen die Rangers, 2:0 gegen Feyenoord, 1:1 in Rotterdam). Die Rangers wären auf Rang 2 dank der beiden Heimsiege. Und Feyenoord wäre mit vier Punkten aus den zwei Heimbegegnungen Dritter – und damit ausgeschieden.
Der FC Porto wiederum wäre bei einer Niederlage heute in Bern aus dem Rennen, weil seine Bilanz am schlechtesten wäre, hätte er am Ende wie die Rangers und Feyenoord Rotterdam sieben Zähler.
Selbstverständlich bietet die spannende Ausgangslage jede Menge weitere Konstellationen an. Zum Beispiel jene, dass alle Teams am Ende acht Zähler haben. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/17228976
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Bierflasche
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Verfasst: Donnerstag 28. November 2019, 16:08 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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«Die Integration bei YB wurde mir einfach gemacht»
Saidy Janko (24) ist vom FC Porto an die Berner ausgeliehen und fühlt sich im Club sehr wohl. Sein erklärtes Ziel mit der Mannschaft: in der Europa League überwintern.
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Du hast im Sommer 2018 beim FC Porto einen Vertrag unterschrieben und bis jetzt trotzdem nicht für den Verein gespielt. Wieso nicht? Ich kam von Saint-Etienne zu Porto, war in der Vorbereitung dabei und trainierte meines Erachtens auch gut. Aber ich merkte, dass ich in den Überlegungen des Trainers keine grosse Rolle spielen würde. Darum suchten wir nach einer Lösung. Ich wurde an Nottingham ausgeliehen, jetzt bin ich leihweise bei YB. So ist das Geschäft, ich muss das akzeptieren und bin nicht nachtragend.
Wie beschreibst du den FC Porto? Der Verein gehört für mich in die Top 15 Europas. Er hat viele nationale Titel geholt, die Champions League gewonnen, die Europa League, und bei Porto wurde mancher Spieler gross, der danach eine Weltkarriere hinlegte.
Du bist vertraglich noch bis 2021 an Porto gebunden. Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass du dort noch einmal einen Anlauf nimmst? Das ist völlig offen. Wenn sich die Chance bietet, überlegt man sich das schon. Aber derzeit konzentriere ich mich voll und ganz auf YB. Und ich muss auch sagen: In Bern fühle ich mich total wohl. Die Mannschaft und die Leute rundherum machten mir die Integration einfach, ich schätze die familiäre Atmosphäre und habe einen Trainer, bei dem ich weiss, woran ich bin. Ich habe wieder richtig Freude am Fussball. Aber ich weiss auch, dass ich mich immer weiter steigern kann.
Gehst du besonders motiviert in den Match gegen Porto? An Motivation fehlt es bei mir nie. Sicher ist, dass der Match speziell ist. Ich begegne Spielern, mit denen ich mich im Sommer 2018 sehr gut verstanden habe und die mir nach meinem Abschied alles Gute wünschten. Aber die Freundschaften ruhen während des Spiels. Es geht um drei Punkte für YB - wir wollen unbedingt europäisch überwintern, das ist unser erklärtes Ziel.
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 28. November 2019, 16:39 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.11.2019  Zitat: YB vor Heimspiel gegen Porto
Seoane: «Nichts zulassen und die Chancen effizient nutzen»
Am Donnerstag kann YB das Ticket für die K.o.-Phase der Europa League lösen. Mit Porto ist ein Topteam in Bern zu Gast.
Nach 4 Spielen führen die Young Boys die Tabelle in der Europa-League-Gruppe G an. Schlägt der Schweizer Meister am Donnerstag zuhause Porto, ist der Einzug in die Sechzehntelfinals Tatsache.
Das weiss auch Trainer Gerardo Seoane: «Die Ausgangslage ist klar: Wir haben noch ein Heim- und ein Auswärtsspiel. Wir setzen natürlich alles daran, dass wir die Partie gegen Porto zuhause erfolgreich gestalten können.» Mit den Portugiesen ist allerdings ein harter Brocken zu Gast, eine «grosse Mannschaft im internationalen Fussball».
Die Lehren aus dem Hinspiel
Das Hinspiel verlor YB auswärts zum Auftakt der Kampagne mit 1:2. «Wir waren vielleicht ein bisschen eingeschüchtert am Anfang», analysiert Saidy Janko. Für den Verteidiger ist das Aufeinandertreffen mit Porto speziell. Der 24-jährige Zürcher steht bei den Portugiesen unter Vertrag und ist an YB ausgeliehen. Entsprechend motiviert ist er vor dem Rückspiel: «Wir müssen uns nicht verstecken, auch wenn Porto ein starkes Team hat. Ich glaube, dass wir etwas holen können.»
Die Form bei den Young Boys stimmt, in der Super League feierten sie zuletzt 2 Siege in Folge. Dabei erzielten sie jeweils 4 Tore. «Im Moment sind wir offensiv sehr effizient, das wollen wir unbedingt so beibehalten», sagt Seoane. Allerdings kassierte YB auch zweimal in Serie 3 Gegentreffer. «Wir haben in den letzten Spielen das eine oder andere Tor zuviel bekommen, das müssen wir abstellen.»
In der Vorbereitung auf das Porto-Spiel liegt der Fokus denn auch stark auf der Defensiv-Arbeit. Die Vorgabe von Seoane für den Donnerstag ist klar: «Auf der europäischen Bühne gilt, defensiv sicher zu stehen, nichts zuzulassen und die Chancen, die wir haben, effizient zu nutzen.»
Seoane freut sich über mehr Optionen
Im Vergleich zum letzten EL-Spiel in Rotterdam stehen bei YB mit Guillaume Hoarau und Christopher Pereira Martins 2 wichtige Spieler wieder zur Verfügung. Darüber freut sich Seoane sehr. «Das gibt uns mehr Varianten. Ich bin sicher sehr dankbar, dass ich mehr Optionen habe.» https://www.srf.ch/sport/fussball/europ ... ent-nutzen
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Hauptstadt
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Verfasst: Donnerstag 28. November 2019, 17:15 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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von Ballmoos Janko-Sörensen-Zesiger-Garcia Fassnacht-Lustenberger-Aebischer-Spielmann Nsamé-Assalé
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 28. November 2019, 22:49 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.11.2019  Zitat: Porto-Fans marschieren ins Stade de Suisse
Im Vorfeld des Europa League-Spiels gegen YB zogen die Fans des FC Portos vom Bahnhof Richtung Stade de Suisse. Es kommt zu Verkehrsbehinderungen.
Fahnen schwenkend und lautstark «Porto» skandierend zogen mehrere Hundert Fans kurz vor 17 Uhr durch die Lorraine. Vor dem Fanzug fuhren drei Kastenwagen der Kantonspolizei Bern. Wie Bernmobil twitterte kam es auf der Linie deswegen zu Verspätungen und Ausfällen.
Auch der RBS meldet Verspätungen und Kursausfälle im Grossraum Wankdorf. Wegen des Fussballspiels YB gegen Porto komme es im Grossraum Wankdorf zu grossen Verkehrseinschränkungen, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Auf den Buslinien rund ums Wankdorf (insbesondere 36, 40 und 41) muss bis zum Matchbeginn mit Verspätungen und Kursausfällen gerechnet werden. https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/31906581
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 28. November 2019, 22:51 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.11.2019  Zitat: Einladung in die VIP-Lounge ans heutige Europa-League-Spiel
Fussballverband verführt Politiker zu heiklem Spiel
Die Swiss Football League und YB laden Politiker zum heutigen Europa-League-Knüller ein. Alles inklusive. Das ist heikel.
Das Thema ist den Politikern sichtlich unangenehm. Viele reagieren auf die Anfrage von BLICK gar nicht erst. Andere wie der Berner FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen (38) wollen lieber nichts dazu sagen. Die Swiss Football League und die Young Boys bringen Bundesparlamentarier in die Bredouille. Gemeinsam haben sie Politiker zum heutigen Europa-League-Knaller gegen Porto eingeladen. Eine heikle Angelegenheit.
Das Spiel gegen die Portugiesen ist seit Wochen ausverkauft. Exklusiv aber laden der Fussballverband und YB «ausgewählte Stakeholder aus Behörden und Politik» in den VIP-Bereich ein. Zum Wohlfühl-Paket zählen Vor- und Hauptspeise vor dem Anpfiff. In der Pause gibt es ein Dessert am Buffet. Und nach dem Spiel trifft man sich an der Bar – alles inklusive. Gesamtwert: 450 Franken.
Für eigene Positionen werben
Der Fussballverband macht das natürlich nicht ganz ohne Hintergedanken: «Neben dem Spiel möchten wir in einem ungezwungenen Rahmen und deshalb ohne fixe Agenda über sicherheitsrelevante Themen diskutieren.» Konkret: Nach diversen Vorfällen mit randalierenden Fans möchte die Liga bei politischen Entscheidungsträgern für die eigenen Positionen werben.
Für Alex Biscaro ist das sehr problematisch. Bereits der erhebliche Geldwert der Einladung sei korruptionsrechtlich heikel, sagt der stellvertretende Geschäftsführer der Antikorruptions-Organisation Transparency International Schweiz gegenüber der Zeitschrift «Beobachter».
«Mass ist klar überschritten»
«Hinzu kommt der exklusive, privilegierte Zugang zu einem ausverkauften Event. Damit ist das im Gesetz definierte ‹geringfügige, sozial übliche Mass› unseres Erachtens klar überschritten», so Biscaro weiter. Die Einladung sei daher aus Sicht der Korruptionsbekämpfung «zumindest im tief orangen Bereich» anzusiedeln. Bundesangestellte dürften eine solche Einladung denn auch nicht annehmen. Für sie gilt für solche Präsente eine fixe Obergrenze von 200 Franken.
Allzu viele Bundespolitiker dürften allerdings nicht in der VIP-Lounge des Stade de Suisse anzutreffen zu sein. Sicherheitspolitiker wie GLP-Nationalrat Beat Flach (54, AG) oder der neugewählte Berner SVP-Ständerat Werner Salzmann (57) haben die Einladung abgelehnt.
Auch Grünen-Fraktionschef Balthasar Glättli (47, ZH) reist nicht ans Spiel. «Ich werde mit Einladungen überschwemmt», sagt er zu BLICK. Vor der kommende Woche startenden Wintersession mitsamt Bundesratswahlen habe er aber ohnehin keine Zeit, «darum werfe ich solche Post momentan einfach weg.» «Unsicherheit ist für Politiker gross»
Die Berner SP-Nationalrätin Flavia Wasserfallen (40) hätte das YB-Spiel sehr gerne besucht, hatte extra Tickets gekauft. Wegen eines Polit-Anlasses habe sie diese aber «schweren Herzens» einer Freundin verschenkt. Die Einladung der Fussball-Liga habe sie dagegen abgelehnt.
«Die Unsicherheit, was Ratsmitglieder eigentlich annehmen dürfen und was nicht, nimmt zu. Hilfreiche Antworten fehlen», findet Wasserfallen. Erschwerend komme hinzu, wenn medial auf einzelne Politiker gezeigt wird. Auch ein kürzlich veröffentlichter Leitfaden hilft nicht wirklich weiter. Ein Hinweis könne die Höhe des Taggeldes von 440 Franken oder der Mahlzeiten-Entschädigung von 115 Franken sein. Ansonsten verweist der Leitfaden vor allem auf die Selbstverantwortung der Politikerinnen und Politiker. «Eine Anlaufstelle bei den Parlamentsdiensten, an die man sich im Zweifel wenden könnte, wäre ein Ansatz», sagt Wasserfallen.
Fussballliga erkennt kein Problem
Bei der Swiss Football League will man an der Einladung jedenfalls nichts Anrüchiges erkennen. «Aus unserer Sicht ist das unproblematisch», wird sie vom «Beobachter» zitiert. Da man die Einladung zusammen mit YB ausrichte, komme sie auch billiger zu stehen als 450 Franken.
Die Football League regelt solche Einladungen in ihrem «Code of Conduct»: «Wir nehmen und bieten Geschenke nur an, wenn (…) sie einen üblichen und geringfügigen Wert nicht überschreiten.» Darüber liesse sich hier allerdings streiten, findet nicht nur der «Beobachter». https://www.blick.ch/news/politik/einla ... 38421.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 28. November 2019, 22:54 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.11.2019  Zitat: Sieg innert 4 Minuten verspielt
Jetzt muss YB um die Quali für die K.o-Phase zittern
Nach dem 1:2 gegen Porto wird das Weiterkommen für YB nun zur Herkulesaufgabe. Es braucht wohl einen Sieg im Ibrox gegen die Rangers.
YB legt los wie die Feuerwehr. Nach 38 Sekunden gibt Ngamaleu mal den Tarif durch gegen den Grossklub aus Portugal, holt Marega von den Socken. Gelb. Und nach sechs Minuten führen die Berner bereits. Garcia flankt, Ex-Weltstar Pepe segelt unter dem Ball durch, Fassnacht köpfelt ein (siehe Video unten).
YB ist weiterhin gut. Fassnacht prüft Marchesin. Von Ballmoos glänzt gegen Marega. Ein Spiel auf Augenhöhe mit dem 32-fachen Champions-League-Teilnehmer.
Fassnacht trifft Pfosten in Nachspielzeit
Doch in Halbzeit zwei ist alles anders. Es spielt nur noch Porto. YB zieht sich zurück. Genauer: YB wird zurückgedrängt. Immer weiter, immer tiefer. Von Ballmoos rettet gegen Corona. Janko auch. Man spürt es: Das geht nicht ewig gut. Und als Captain Lustenberger verletzungsbedingt raus muss, fällt die gelbschwarze Mauer. Aboubakar erlegt den Berner Bären mit zwei Toren innert drei Minuten. Irgendwie absehbar.
Die Reaktion? Folgt in der Nachspielzeit. Und wie! Doch Fassnacht hat Pech, trifft nur den Pfosten Riesenmasel für Porto. Und so verliert YB nach 26 Pflichtspielen zuhause mal wieder. Es war eine Niederlage zur Unzeit, denn nun ist wieder alles in Frage gestellt.
In zwei Wochen gehts zu den Glasgow Rangers in den Ibrox Park. Und dort hängen die Trauben hoch, sehr hoch! Klar ist: Bei einem Sieg ist YB weiter. Bei einem Remis nur dann, wenn Feyenoord Rotterdam in Porto gewinnt. Was höchst unwahrscheinlich erscheint. https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 38445.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 28. November 2019, 22:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.11.2019  Zitat: Die Young Boys gehen in der YB-Viertelstunde unter
75 Minuten lang sieht für die Young Boys alles prächtig aus. Sie führen gegen Porto 1:0, was in der Europa League zum Weiterkommen reicht. Dann kassiert YB in der YB-Viertelstunde zwei Gegentore.
Genau genommen kassierte YB in der Schlussviertelstunde bloss einen Gegentreffer. Der 1:1-Ausgleich fiel nach 74:58 Minuten, als die Berner Fans ihre Lieblings-Viertelstunde gerade am einläuten waren. Vier Minuten später kassierten die Young Boys nach einem Corner das zweite Gegentor. Vincent Aboubakar, die einzige Sturmspitze Portos, schoss beide Tore. Schon im Hinspiel in Portugal hatte ein Spieler - Francisco Soares, der diesmal auf der Ersatzbank blieb - beide Goals erzielt.
Als "unnötig" (Michel Aebischer) oder "vermeidbar" (Christian Fassnacht) bezeichneten die Berner hinterher die Wende. "Wir verpassten es, die Führung auszubauen. Wir spielten etwas zu verhalten. Es fehlte an Bewegung, um die freien Räume zu finden, die vorhanden gewesen wären", so Aebischer.
Das Ende war bitter für die Young Boys. Bei den Gegentoren stand YB vor dem eigenen Tor unsortiert. Beim 1:1 hebelten zwei Pässe die gesamte Berner Abwehr aus, beim 1:2 kümmerte sich am zweiten Pfosten niemand um Aboubakar, obwohl dieser schon vier Minuten vorher getroffen hatte.
Die Ausgangslage ist für die Berner nun kompliziert. Der erste Matchball wurde vergeben. In zwei Wochen in Glasgow bietet sich die zweite und letzte Chance, die Sechzehntelfinals doch noch zu erreichen. Die Young Boys müssen bei den Glasgow Rangers gewinnen - oder hoffen, dass Porto daheim gegen Schlusslicht Feyenoord Rotterdam verliert, dann würde den Bernern in Glasgow auch ein Unentschieden zum Weiterkommen reichen.
Dieses Weiterkommen, diese allfällige dritte Sechzehntelfinal-Qualifikation in der Europa League in acht Jahren, befand sich im Heimspiel gegen Porto lange in Griffnähe - obwohl YB diesmal keine Gala gelang. Die Young Boys führten 69 Minuten lang. Sie liessen es aber auch zu, dass das portugiesische Spitzenteam ab der 25. Minute immer besser ins Spiel fand und immer druckvoller agieren konnte.
Die Berner machten definitiv zu wenig aus der frühen Führung. Die Young Boys kamen schon nach 351 Sekunden zum 1:0. Dieses frühe Tor verschuldeten die Portugiesen mit. Denn die Gäste wollten die Young Boys mit einer rüden Gangart aus dem Tritt werfen. Aus dem ersten überharten Foul resultierte jener Freistoss von der linken Seite, den Ulisses Garcia vors Goal schlenzte, den gleich zwei portugiesische Verteidiger unterliefen, und den Christian Fassnacht mit dem Kopf zum 1:0 verwandelte.
Wieder Fassnacht! In den letzten vier Spielen, in denen er in der Startaufstellung stand, gelang ihm stets etwas Zählbares. Gegen Sion bereitete er ein Tor vor, gegen St. Gallen gelang ihm ein Tor, und dazwischen glückte ihm auch mit der Nationalmannschaft gegen Gibraltar ein Tor und ein Assist. Zum Helden wurde Fassnacht diesmal aber nicht. Denn in der Nachspielzeit traf Fassnacht aus kurzer Distanz halbvolley nur den Pfosten. Im ersten Europa-League-Heimspiel hatte Fassnacht in der 93. Minute die Young Boys gegen die Glasgow Rangers mit dem 2:1 ins späte Glück geschossen. Diesmal fehlten ein paar wenige Zentimeter.
Fassnacht: "Abhaken und nach vorne schauen. Jetzt müssen wir das Weiterkommen halt in Glasgow klar machen."
Telegramm und Rangliste
Young Boys - Porto 1:2 (1:0)
31'120 Zuschauer (ausverkauft). - SR Tamas (HUN). - Tore: 6. Fassnacht (Garcia) 1:0. 75. Aboubakar (Marenga) 1:1. 79. Aboubakar
Young Boys: von Ballmoos; Janko (81. Hoarau), Sörensen, Zesiger, Garcia; Fassnacht, Lustenberger (69. Lotomba), Aebischer, Ngamaleu; Assalé (57. Martins), Nsame.
Porto: Marchesin; Corona (84. Diogo Leite), Marcano, Pepe, Alex Telles; Danilo, Mbemba (46. Manafa); Otavio, Marega, Ndiyae (74. Luis Diaz); Aboubakar.
Bemerkungen: Young Boys ohne Camara, Gaudino, Lauper, Sierro und Sulejmani (alle verletzt). - 91. Pfostenschuss Fassnacht. - Verwarnungen: 1. Ngamaleu (taktisches Foul); 8. Mbemba (Foul). 45. Conceiçao (Trainer/unsportliches Verhalten), 57. Manafa (Foul), 88. Alex Telles (Foul).
Weiteres Spiel vom Donnerstag: Feyenoord Rotterdam - Glasgow Rangers 2:2 (1:0)
Rangliste: 1. Glasgow Rangers 5/8. 2. FC Porto 5/7. 3. Young Boys 5/7. 4. Feyenoord Rotterdam 5/5. https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -136038935
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 28. November 2019, 23:02 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.11.2019  Zitat: 1:0, dann 1:2 – spektakuläre Wende in Bern
YB verspielt gegen Porto die Führung, verliert 1:2 und steht in der letzten Runde in Glasgow unter Erfolgszwang.
Die Strafe folgte auf dem Fuss. Eine gewisse Lethargie hatte sich in dieser zweiten Halbzeit zwischen YB und Porto in die Reihen der Berner geschlichen, plötzlich ging nach vorne nicht mehr viel, hinten zeigten sich die Young Boys nachlässig. Portos Aboubakar bestrafte die Nachlässigkeiten, verwertete in der 76. Minute eine Hereingabe des agilen Marega zum 1:1, und nur drei Minuten später stand er nach einem Eckball erneut goldrichtig. 1:2, die so gute Berner Ausgangslage war verspielt. Mit einem Sieg hätte sich YB vorzeitig für den Sechzehntelfinal qualifiziert, mit der Niederlage steht der Schweizer Meister nun in der letzten Runde bei den Glasgow Rangers unter Erfolgszwang und muss punkten.
Mit viel Tempo waren die Young Boys zuvor gestartet, die Bälle kamen sofort steil in die Spitze, Marchesin im Tor von Porto bekam schnell zu tun. Und er musste schon nach sechs Minuten hinter sich greifen: Garcia trat einen Freistoss von links, in der Mitte segelte unter anderen Europameister Pepe unter dem Ball hindurch, worauf Fassnacht per Kopf zur Führung traf. YB-Trainer Gerardo Seoane strebte die vorzeitige Sechzehntelfinal-Qualifikation mit einer offensiven 4-4-2-Aufstellung an, die Wirkung blieb nicht aus. Doch nach etwas mehr als 20 Minuten schien Porto besser ins Spiel zu finden. Von Ballmoos rettete im letzten Moment gegen Marega, der wenig später gegen Zesiger im Strafraum fiel – nicht penaltywürdig. Immer besser fand der portugiesische Spitzenclub in der Folge ins Spiel, was in der lethargischen YB-Schlussphase und der spektakuläre Wende Portos zum Sieg endete. (mrm)
Telegramm
Young Boys - Porto 1:2 (1:0)
31'120 Zuschauer (ausverkauft). SR Tamas (HUN).
Tore: 6. Fassnacht (Garcia) 1:0. 75. Aboubakar (Marenga) 1:1. 79. Aboubakar
Young Boys: von Ballmoos; Janko (81. Hoarau), Sörensen, Zesiger, Garcia; Fassnacht, Lustenberger (69. Lotomba), Aebischer, Ngamaleu; Assalé (57. Martins), Nsame.
Porto: Marchesin; Corona (84. Diogo Leite), Marcano, Pepe, Alex Telles; Danilo, Mbemba (46. Manafa); Otavio, Marega, Ndiyae (74. Luis Diaz); Aboubakar.
Bemerkungen: Young Boys ohne Camara, Gaudino, Lauper, Sierro und Sulejmani (alle verletzt). - 91. Pfostenschuss Fassnacht. - Verwarnungen: 1. Ngamaleu (taktisches Foul); 8. Mbemba (Foul). 45. Conceiçao (Trainer/unsportliches Verhalten), 57. Manafa (Foul), 88. Alex Telles (Foul). https://www.bernerzeitung.ch/dienste/rs ... y/17501369
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