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 Beitrag Verfasst: Montag 26. Februar 2018, 15:09 
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25.02.2018

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Hoaraus Einsatz im Cup-Halbfinal gefährdet

Erst am Spieltag, am Dienstag, wird sich entscheiden, ob Goalgetter Guillaume Hoarau den Young Boys im Cup-Halbfinal gegen den FC Basel zur Verfügung stehen wird.

Hoarau ist für die Young Boys derzeit der beste Garant für Tore und Siege. In den vier Meisterschaftsspielen nach der Winterpause hat der 33-jährige Franzose in jedes Mal getroffen, insgesamt sechsmal. Just für den Cupschlager YB - Basel in Bern ist Hoaraus Einsatz gefährdet.

Im Heimspiel vom letzten Samstag gegen Sion erzielte Hoarau kurz nach der Pause mit einem Kopfball das einzige Tor der Partie. Danach signalisierte er Trainer Adi Hütter mehrmals, dass er ersetzt werden sollte. Der Österreicher erhörte ihn rund 20 Minuten vor Schluss.

Am Tag vor dem Cup-Halbfinal konnte Hoarau nicht mittrainieren. Bei YB hofft man, dass der wichtige Stürmer den Wettlauf mit der Zeit gewinnt. Welche Art von Verletzung sich Hoarau zugezogen hat, gab der Klub nicht bekannt. Nach Beobachtungen von aussen könnte es sich um Adduktorenprobleme handeln.

Die Young Boys hatten im Herbst die meiste Zeit ebenfalls Erfolg, als der zweimal verletzt gewesene Hoarau noch nicht wieder spielen oder noch nicht seine gewohnten Leistungen zeigen konnte. Der Sturmpartner des gesetzten Roger Assalé war damals der Neuzugang Jean-Pierre Nsame. Diese beiden brachte es in dieser Saison bis heute auf je neun Tore. Nsame erzielte beispielsweise das späte Tor beim eminent wichtigen 1:1 im Meisterschaftsspiel in Basel Anfang November.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -132254232

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 Beitrag Verfasst: Montag 26. Februar 2018, 16:24 
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BSC Young Boys - FC Basel

Verletzt:
Von Ballmoos

Fraglich:
Hoarau

Gesperrt:
Schick (nach 2. gelber Karte im Cup)

Vorverkaufsstand am Dienstagnachmittag:
23'000

Die Matchbesucher werden gebeten, den Vorverkauf zu benutzen und frühzeitig zu erscheinen. Für die Anreise werden die öffentlichen Verkehrsmittel empfohlen.

Anreise- und Parking-Infos (Grafik):
http://www.bscyb.ch/cgi-bin/dynamisch/A ... arking.png

Im Stadion ist der Radio-Kommentar für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.

Fan-Info Kantonspolizei (PDF):
http://www.bscyb.ch/cgi-bin/dynamisch/f ... bfinal.pdf

Tipps gegen die Kälte im Stadion

Denkt man an den Cup-Halbfinal vom Dienstag, Beginn 20:15 Uhr, wird einem warm ums Herz – daran ändert auch die eisige Kälte nichts. Wärmende Kleidung ist gefragt! Selbstverständlich dürfen Decken, Sitzkissen, Wärmepads etc. ins Stade de Suisse mitgenommen werden.

Hier ein paar Tipps gegen die sibirische Kälte:

Viele Kleiderschichten: Das bekannte Zwiebelsystem bewährt sich bei eisiger Kälte. Am Dienstag ist kleidermässig alles erlaubt, was für Wärme sorgt. Unterhemd, dann einen, zwei oder drei Pullover darüber, dann eine Jacke – und am Ende das YB-Trikot darüber :-)

Lange Unterhosen: Die gute, alte lange Unterhose wird morgen wieder einmal wertvolle Dienste leisten!

Von innen wärmen: Heisse Getränke wie Tee, Kaffee oder Glühwein sind zu empfehlen. Aber aufgepasst: Auch bei eisiger Kälte sind Verbrennungen möglich…

Sitzkissen: Im Gegensatz zum Rasen sind die Sitzplätze nicht geheizt. Es empfiehlt sich, Sitzkissen mitzunehmen. Zwei gute Mittel gegen das Frieren: Bei einem Tor die Körperwärme der Sitznachbarin oder des Sitznachbars zu Nutze machen :-) und gelegentlich aufstehen und unser Team anfeuern – hopp YB!


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 Beitrag Verfasst: Montag 26. Februar 2018, 18:13 
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26.02.2018

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Der ewige Zweite darf hoffen

Der Goalie der Young Boys hat in seiner langen Karriere noch keinen Titel gewonnen. In dieser Saison ist der 35-Jährige wieder zur Nummer 1 geworden und darf mit einem Pokal liebäugeln – als hinterster Mann einer Mannschaft, die auf fast jeder Position durch grosse Qualität besticht.

Wie Marco Wölfli mit seinem Sohn an der Hand durch die Interviewzone schlendert, hat etwas Beruhigendes. Nicht so wichtig, dieser Fussball. Läuft es auf dem Feld nicht, gibt es Entscheidenderes im Leben eines 35-Jährigen mit Nachwuchs. Nur: Wölfli braucht diese Ablenkung vom Fussball im Moment gar nicht. Denn den Young Boys läuft es vorzüglich.

Wenige Minuten vor dieser Szene hat YB das Spiel gegen den FC Sion 1:0 gewonnen. Die Berner führen die Super League nach 23 Runden mit elf Punkten Vorsprung an, wobei der FC Basel auf dem zweiten Rang ein Spiel weniger absolviert hat.

«Guillaume hat einfach s’Näsli.»
Loris Benito über Guillaume Hoarau

Seit diesem Jahr ist Wölfli wegen David von Ballmoos‘ Verletzung wieder die Nummer 1 im Berner Tor. Er gewann mit YB alle vier Spiele, musste zwei Gegentreffer hinnehmen und spielte zwei Mal zu Null; und das nach über vier Jahren auf der Bank. Wölfli hatte sich im Dezember 2013 gegen den FC Thun an der Achillessehne verletzt, verpasste die Weltmeisterschaft 2014 und war nach der Genesung hinter Yvon Mvogo nur noch die Nummer 2 bei YB.

Nicht einmal die Rolle als Cup-Goalie blieb ihm, dabei erlebte Wölfli in diesem Wettbewerb eines der emotionalsten Spiele seiner 16-jährigen Karriere: Im April 2009 spielten die Young Boys im Cup-Halbfinal gegen den FC Basel. Wölfli wehrte sich 120 Minuten lang erfolgreich gegen Marco Streller, Scott Chipperfield und Valentin Stocker und wurde im Elfmeterschiessen mit drei Paraden endgültig zum Held im ausverkauften Stade de Suisse.

YB überstand die Hürde FC Basel und den bisher letzten Cup-Halbfinal der Clubgeschichte, scheiterte im Final aber am FC Sion. In der Meisterschaft standen die Young Boys am Ende zwar vor dem FC Basel, aber sechs Punkte hinter dem Meister FC Zürich. Kurz: Sowohl in der Liga als auch im Cup arbeitete YB weiter am Stempel des ewigen Zweiten. Ein Prädikat, für das Marco Wölfli wie kein Zweiter steht.

Doch damit könnte Schluss sein und Wölfli im Spätherbst seiner Karriere endlich einen Titel gewinnen. Oder zwei. In der Liga sieht es gut aus und im Cup braucht YB noch zwei Siege zum Titel. Am Dienstag (20.15 Uhr) spielen die Berner im Stade de Suisse den Halbfinal gegen den FC Basel.

Steve von Bergen hat vergessen, wie man Fehler macht
Angesichts des Rückstands auf die Berner scheint es für die Basler einfacher, den Cup zu gewinnen als die Meisterschaft. Oder wie es YB-Mittelfeldspieler Djibril Sow ausdrückt: «Der Druck ist definitiv nicht bei uns, sondern bei Basel.» Sow bildet zusammen mit Sékou Sanogo das zentrale Mittelfeld in Berns 4-4-2-Grundordnung und damit das fast unüberwindbare Herzstück. Das Duo ist etwas vom Besten, was es in der Super League gibt.

Dazu kommt, dass mit Kevin Mbabu ein rechter Abwehrspieler am Werk ist, der durch Tempo und präzise Flanken besticht. Miralem Sulejmani ist mit zehn Treffern bester Torschütze der Super League, und es gibt nur wenige, die sich derart oft zur Grundlinie durchspielen wie der Serbe. In der zentralen Abwehr überzeugt Kasim Nuhu mit seiner Physis und seiner Spielauslösung an der Seite von Steve von Bergen, der irgendwie vergessen hat, wie man Fehler macht.

Und ganz vorne ist Guillaume Hoarau nach einer Oberschenkelverletzung zurück. Der Franzose hat in den letzten vier Spielen sechs Tore erzielt, sein Mannschaftskollege Loris Benito sagt: «Guillaume hat einfach s’Näsli.» Im Spiel gegen Sion hat sich der Stürmer allerdings verletzt, nach dem entscheidenden Tor, das YB «drei dreckige Punkte» einbrachte, wie Trainer Adi Hütter sagt.

Gemäss Hütter ist Hoarau leicht angeschlagen. Über einen Einsatz will der Österreicher am Spieltag entscheiden, die offensive Schaffenskraft hängt allerdings nicht nur vom Franzosen ab. Allein Sulejmani (11), Jean-Pierre Nsame (11) und Roger Assalé (18) haben in dieser Spielzeit wettbewerbsübergreifend 40 Tore erzielt. In der Liga sind die 53 Tore der besten Offensive auf zwölf Spieler verteilt.

Vier Punkte haben die Berner in zwei Super-League-Partien gegen Basel gewonnen. Steve von Bergen sagt: «Wir sind ungeschlagen gegen den FCB, haben viel Selbstvertrauen und werden einfach unser Spiel spielen.»

Marco Wölfli, der Mann, der schon so lange dabei ist, sagt derweil nichts. Er hat seinen Sohn an der Hand. Es gibt eben auch vor einem Cup-Halbfinal Wichtigeres.

Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt

Laut Meteoschweiz erwartet Bern am Dienstagabend zwischen -8 und -10 Grad. Die Young Boys, die für die Partie 23’000 Tickets abgesetzt haben (Stand: Montag), empfehlen den Zuschauern sich entsprechend einzudecken: «Selbstverständlich dürfen Decken, Sitzkissen, Wärmepads etc. ins Stade de Suisse mitgenommen werden», schreibt der Verein in einer Medienmitteilung.

Für die Spieler sind die Temperaturen kein Problem. Steve von Bergen sagt zwar, «die ersten Sprints schmerzen etwas in den Lungen», ansonsten merke man aber im Spiel wenig, «der Motor ist dann schliesslich warm», sagt Loris Benito. Und für die Akteure auf der Bank haben die Young Boys gesorgt: «Wir haben Decken, dicke Jacken und dicke Schuhe, Bettflaschen und heissen Tee», sagt Christian Fassnacht nach dem Spiel gegen Sion, das er bis zu seiner Einwechslung auf der Bank verfolgte.


https://tageswoche.ch/sport/der-ewige-z ... rf-hoffen/

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 Beitrag Verfasst: Montag 26. Februar 2018, 18:15 
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26.02.2018

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«Er hat am Montag nicht trainiert»

YB-Hütter zittert vor Cup-Halbfinal um Hoarau!

Temperaturen von Minus 16 Grad am Dienstagabend beim Halbfinal-Kracher YB–Basel. YB-Coach Adi Hütter will sich warm anziehen und hofft auf ein heisses Spiel – und das Goalgetter Hoarau rechtzeitig fit wird.

Die Polarkälte hat die Schweiz fest im Griff. Am Dienstagabend beim Cup-Halbfinal zwischen YB und Basel erwarten die Meteorologen Temperaturen von bis zu Minus 16 Grad. Kein Grund zur Sorge für YB-Coach Adi Hütter: «Ich erwarte ein spannendes Spiel, und dass beide Mannschaften die Zuschauer erwärmen werden. Es ist ein Klassiker. Beide wollen unbedingt in den Final.

Wie wird sich der Coach gegen die Kälte schützen? «Ich werde versuchen, mich so gut als möglich einzupacken. Ich weiss jedoch nicht, ob es überhaupt Kleidung gibt, die bei solchen Temperaturen die Kälte abhält. Aber ich konzentriere mich ohnehin auf das Spiel. Und so ein bisschen Kälte ist ja dann auch nicht so schlimm.»

Nati-Arzt und YB-Doc Cuno Wetzel sagt, solche Extremtemperaturen «beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit der Spieler natürlich schon.» Auch dies ist für Hütter kein Problem: «Wenn es so ist, dann betrifft es ja alle 22 Spiele auf dem Platz.»

Rätselraten um Hoarau

Zum Fitnesszustand von Goalgetter Guillaume Hoarau (6 Tore in den letzten 4 Spielen), der am Samstag gegen Sion frühzeitig vom Feld musste, will sich Hütter nicht äussern. «Das war eine Vorsichtsmassnahme. Guillaume hat am Montag nicht trainiert. Wir werden am Dienstag schauen, ob er spielen kann.»

«Wir glauben an den Sieg»

Die Erleichterung ist YB-Coach Adi Hütter nach dem 1:0-Heimsieg gegen Sion am letzten Samstag anzusehen. «Wir brauchen nicht um den heissen Brei herumzureden. Wir hatten auch ein wenig Glück, dass wir dieses Spiel gewinnen konnten.» Geärgert hat Hütter vor allem «die Vielzahl von Chancen, die wir nach dem 1:0 ausgelassen haben». Und dass es seine Mannschaft verpasst hat, «den Sack zuzumachen».

Optimistisch stimmt ihn dagegen die Tatsache, «dass wir in den letzten Monaten reifer, abgeklärter geworden sind».

Vor dem FCB hat Hütter Respekt, aber keine Angst: «Basel hat in den letzten Jahren die Liga dominiert. Ich habe sie vor zwei Wochen in Thun gesehen, wo sie in der ersten Halbzeit stark gespielt haben.

Es kam sicher ein bisschen unerwartet, dass sie in drei von vier Spielen kein Tor erzielt haben. Okay, gegen Manchester City kann das natürlich passieren. Basel hat nach wie vor erfahrene Spieler mit hoher Qualität. Wir sind jedoch auch bärenstark und glauben fest daran, dass wir als Sieger vom Platz gehen.»


https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 38799.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 27. Februar 2018, 00:17 
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«YB ist Favorit»

Wicky über Cup-Halbfinal seines FCB gegen YB

Das Wichtigste in Kürze

- Der FCB spielt am Dienstagabend im Cup-Halbfinal gegen YB.
- Raphael Wicky sieht YB als Favoriten für den Final-Einzug.

https://www.nau.ch/sport/wicky-uber-cup ... b-65302985


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 27. Februar 2018, 00:20 
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https://www.telebaern.tv/118-show-news/ ... inaleinzug


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 27. Februar 2018, 09:59 
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27.02.2018

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YB: Bereit für die Wachablösung

Erstmals seit neun Jahren treffen YB und Basel heute wieder im Cup aufein­ander. 2009 siegten die Young Boys im Halbfinal.

Der Cuphalbfinal zwischen YB und Basel im Stade de Suisse findet Mitte April bei milden Temperaturen statt, natürlich ist das Stade de Suisse ausverkauft. Die Young Boys setzen sich im Pokal erstmals nach über dreissig Jahren gegen den FCB durch und gewinnen nach torlosen 120 Spielminuten im Penaltyschiessen 3:2.

Goalie Marco Wölfli pariert drei Elfmeter und führt sein Team in den Final – wo es gegen Cupangstgegner Sion in Bern mal wieder eine bittere Niederlage absetzt: 2:3 nach 2:0-Führung.

Das ist lange her. Die Basler Fehlschützen 2009 hiessen Benjamin Huggel, David Abraham und Jürgen Gjasula, der heutige FCB-Sportchef Marco Streller schoss keinen Penalty. Bis zur aktuellen Saison überstand YB im Cup nie mehr den Viertelfinal – und blamierte sich mehrmals.

Hunger und Lust

Vor neun Jahren befanden sich die Young Boys unter Trainer Vladimir Petkovic auf Augenhöhe mit dem FCB. Basels Clubchef Bernhard Heusler gab zu, in gewissen Punkten neidvoll auf den Rivalen aus Bern zu blicken.

2010 verlor YB wie zwei Jahre zuvor eine Finalissima gegen den FCB, es war der erste von bis heute acht Basler Meistertiteln in Serie. Die Young Boys dagegen schlitterten in mehreren Phasen ins Chaos, haben sich aber immerhin längst wieder als Nummer 2 des Landes etabliert. Und planen in dieser Saison den Sturz des Primus.

Elf Punkte beträgt ihr Vorsprung in der Super League bei einem Spiel mehr. Und wer mit den YB-Protagonisten spricht, erkennt den Glauben und die Überzeugung im Verein, bereit zu sein für den Coup.

«Wir sind sehr selbstbewusst», sagt Verteidiger Loris Benito. «Und wir gewinnen nun auch Spiele gegen kleinere Teams wie am Samstag gegen Sion, die wir vor einem Jahr nicht gewonnen hätten.» Sein Captain Steve von Bergen fragt: «Warum sollten wir Angst vor dem FCB haben? Dann müssten wir ja gar nicht aus der Kabine kommen.»

Der riesige Hunger auf Erfolg ist spürbar bei YB wie die grenzenlose Lust, Geschichte zu schreiben. «Wir alle wissen, wie lange man hier auf einen Titel wartet», sagt Miralem Sulejmani. 1986 feierten die Young Boys die letzte Meisterschaft, 1987 den letzten Cupsieg. Und nun bietet sich ihnen die goldene Chance, das schier ewige Warten gleich in beiden Wettbewerben zu beenden.

Spychers grosse Leistung

Natürlich ist es kein Zufall, gelingt es YB genau in dieser Saison, den FCB ernsthaft herauszufordern. Die Basler sind möglicherweise ein bisschen satt geworden, der wiederholte umfassende Personalumbruch im letzten Sommer, diesmal sogar auf allerhöchster Ebene, hat den Verein ein wenig destabilisiert – und vielleicht blicken die Entscheidungsträger in Basel erstmals seit 2009 auch wieder leicht neidvoll Richtung Stade de Suisse.

Dort herrscht seit der Installierung von Christoph Spycher als Sportchef vor eineinhalb Jahren Ruhe, Trainer Adi Hütter führt das Team erfolgreich, das Kader ist gespickt mit mehreren Gross­talenten, die Spielweise attraktiv. Nur die Zuschauerzahlen in Bern korrespondieren überhaupt nicht mit den Leistungen von YB. Was zumindest zuletzt aber auch an der bissigen Kälte lag.

Und auch im Januar war die Transferpolitik der Young Boys geschickter als jene des FCB. Während Basels Sportchef Marco Streller in erster Linie ehemalige FCB-Grössen mit wenig Spielpraxis zurückholte und mit Manuel Akanji den besten Verteidiger nach Dortmund verkaufen musste, gelang es Spycher, sämtliche umworbenen Akteure zum Bleiben zu bewegen. Es war wohl seine grösste Leistung als Sportchef. Die Aussichten auf historische Taten sind in Bern für Fussballer wie Trainer verlockend.

Im Sommer werden die grössten Talente der Young Boys ins Ausland wechseln. Und auch Trainer Hütter wird seine Karriere nicht bei YB beenden. Am Tag des Cuphalbfinals heute gegen ­Titelverteidiger Basel ist der drohende Ausverkauf aber weit weg. Der FCB kriselt nach der Winterpause, YB bietet sich die Gelegenheit, den Titelhamsterer zu stoppen – zumindest in dieser Saison.

Wobei heute ein 0:0 nach 120 Minuten bei gefühlten Temperaturen von unter minus 20 Grad kaum das erstrebenswerte Szenario im bei weitem nicht ausverkauften Stade de Suisse sein dürfte. Andererseits: Elfmeterheld Marco Wölfli ist immer noch dabei – oder besser: wieder dabei. Und im Final in Bern würde ganz sicher nicht der FC Sion warten.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/10924121

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 27. Februar 2018, 10:01 
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27.02.2018

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Hoaraus Gesundheitszustand als Geheimsache

YB-Torjäger Guillaume Hoarau ist für den Cuphalbfinal vom Dienstag fraglich. Mehr wollen die Young Boys nicht verraten.

Im Gesicht von YB-Trainer Adi Hütter ist keine Regung zu er­kennen, als ihm die Frage gestellt wird, die vor dem heutigen Cup­halbfinal im Stade der Suisse gegen Basel (20.15 Uhr, SRF 2) ähnlich viel Gesprächsstoff bietet wie die ­vorherrschende sibirische Kälte. Nämlich, wie es um den Gesundheitszustand von Guillaume Hoarau steht. Der Stürmer musste am Samstagabend beim 1:0-Heimsieg gegen den FC Sion in der Schlussphase ausgewechselt werden. Was also plagt den Franzosen? «Wir geben keine genaueren Angaben», sagt Hütter, der Pokerspieler.

Taktik wie im Eishockey

Eine Blessur nicht zu benennen, ist im Eishockey gang und gäbe. Vor allem dann, wenn die Saison ins Playoff geht. Im Fussball hingegen wird das Verletztenbulletin in der Regel transparent gemacht.

Insofern ist keine Angabe auch eine vielsagende Antwort. Wäre der heutige Rahmen nicht der Cuphalbfinal und wäre der Gegner nicht der FC Basel, würden die Berner kaum eine solche ­Geheimnistuerei veranstalten. Es dürfte ihnen ganz recht sein, wenn der grosse Konkurrent noch ein wenig rätselt, ob der grosse Goalgetter einsatzfähig sein wird oder nicht. Wobei: Spielt das eine Rolle? «Auch bei einem Ausfall von Hoarau haben die Young Boys noch genug Qualitäten, das haben sie bewiesen, als er verletzt war», sagte Trainer Raphael Wicky am Montag.

Ohne Hoarau kein Erfolg, diese Gleichung hat in der Vorrunde ihre Gültigkeit verloren. Jean-Pierre Nsame, fünf Zentimeter kleiner als Hoarau, fünf Kilogramm kräftiger, füllte die Rolle des Stossstürmers vorzüglich aus. In 17 Partien erzielte er neun Treffer, in der Torschützenliste ist er auf dem zweiten Platz rangiert. Allerdings darf hinter den Formstand des 24-jährigen Kameruners ein Fragezeichen gesetzt werden. Während Hoarau seit der Winterpause in vier Partien sechsmal getroffen hat, ist Nsame lediglich 31 Minuten zum Einsatz gekommen, sein letztes Tor erzielte er Anfang November. Es sind nicht eben Werte, die Selbstvertrauen vermitteln.

Kein Grund zur Rotation

Hütter managte die Einsatz­zeiten seines Kaders zuletzt konservativ. Nsame etwa brachte er gegen St. Gallen und Lausanne trotz komfortabler Führung spät, gegen Thun setzte er ihn gar nicht ein, gegen Sion erst, als Hoarau signalisierte, Probleme zu haben. Auf die Frage, ob er sich überlegt habe, gegen die Walliser zu rotieren, sagt der Österreicher. «Man muss jedem einzelnen Spiel die Wertigkeit geben. Und wir haben im Herbst bewiesen, dass wir zwei Spiele pro Woche erfolgreich bestreiten können.»

Der 1:0-Sieg mit Hoarau als Torschützen gab Hütter recht. Ebenso, dass der Vorsprung auf den FC Basel, dessen Spiel am Samstag in Lausanne wegen des gefrorenen Platzes abgesagt werden musste, nun elf Punkte beträgt.

Nur: Da sind nun eben die Sorgen um Hoarau. Der Franzose konnte am Montag nicht mittrainieren, so viel verriet Adi Hütter am Montagmittag noch. «Uns bleiben noch ein paar Stunden, zu entscheiden, ob er spielen kann oder nicht.»


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/22390332

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 27. Februar 2018, 10:11 
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26.02.2018

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Interview vor dem Cup-Schlager

Raphael Wicky, fühlen Sie sich persönlich unter Druck?

Zuletzt lief es nicht rund beim FC Basel. Der Cup-Halbfinal gegen YB bietet die grosse Chance, den Bernern einen Dämpfer zu versetzen.

Wer soll für den FCB im Cup-Halbfinal in Bern die Tore schiessen? Wer soll zu einem allfälligen Elfmeter antreten? Zwei Fragen, mit denen sich Trainer Raphael Wicky an der Medienkonferenz vor dem Schlagerspiel beschäftigen muss.

In den 3 Rückrunden-Partien verlor der FCB zuhause 2 Mal zu null, 2 Mal wurde ein Elfmeter verschossen. Dazwischen resultierte ein Sieg beim FC Thun. Doch zu reden geben die Heimpartien – und die 11 Punkte Rückstand auf YB.

Wie stehts um den FC Basel? Das Wochenende konnte keinen Aufschluss darüber geben, die Partie in Lausanne wurde verschoben. Wie gross ist der Druck auf Wicky vor dem Cup-Schlager? Wir haben beim Trainer nachgefragt.


https://www.srf.ch/sport/fussball/schwe ... nter-druck

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 27. Februar 2018, 10:12 
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Heisses Halbfinal-Duell im Eisschrank

Wer hat heute den Cup-Frost?

YB läuft seit Wochen heiss. Basel muss sich heute warm anziehen im Eisschrank Stade de Suisse!

Es ist das Spiel, auf das sich jeder Schweizer Fussballfan freut: hier der souveräne Tabellenführer YB, dort der Serienmeister FCB. Das Duell der beiden besten Schweizer Teams. Und dann noch im Cup, wo nur der Sieg zählt. 23'000 Fans werden im Stade de Suisse sein.

Wenn da nur dieses Kältehoch nicht wäre, das ganz Europa in seinem eisigen Griff hält. Minus 10 Grad sagen die Meteorologen für heute Abend voraus. Wegen der giftigen Bise dürfte die gefühlte Temperatur noch deutlich tiefer sein.

«Natürlich beeinträchtigen solche Extremtemperaturen die Leistungsfähigkeit», sagt Cuno Wetzel, der Arzt der Schweizer Nati und der Young Boys. Wichtig sei, «dass man sich gut aufwärmt und in den Pausen und Unterbrüchen warme Getränke zu sich nimmt».

Eine besondere Herausfor­derung wird die Partie für die Goalies: «Weil sie viel weniger laufen, müssen sie sich mit Übungen warmhalten.»

Mitleid hat Doc Wetzel aber vor allem mit den Linienrichtern: «Das sind richtig arme Cheibe!»

YB-Materialwart Nico Zaugg wird – wie immer – in kurzen Hosen auf der Bank sitzen: «Ich habe gar keine langen Hosen», sagt Zaugg, «ich spüre die Kälte nicht.»
Hütter: «Wir sind bärenstark»

YB-Coach Adi Hütter wird sich «sicherlich dick einpacken», macht sich aber ansonsten nicht all zu viele Sorgen wegen der Kälte: «Wir können es sowieso nicht beeinflussen. Ich hoffe einfach, dass die Teams ein heisses Spiel zeigen.»

Sein Gegenüber Raphael ­Wicky stammt aus einem Walliser Bergdorf. Er dürfte mit der Kälte eigentlich keine Probleme haben, oder? «Ich bin seit über 20 Jahren nicht mehr im Wallis», sagt der FCB-Trainer. Und er gibt zu, dass er eher ein «Gfrörli» sei. «Morgen trage ich eventuell ­lange Unterhosen.»

Vor einem Jahr, als er mit der FCB-U19 in der Youth League in Norwegen antreten musste, habe er sich Wärmepads für die Hände und Schuhe besorgt, auch das könne heute in Bern ein Thema sein.

Und die Spieler? «Wenn sie genug rennen, dann bekommen sie automatisch warm. Jedem ist selber überlassen, ob er Handschuhe tragen will. Dass jemand eine Kappe anzieht, glaube ich aber nicht.»

Ob YB der Favorit sei, wird Hütter auch noch gefragt, nachdem die Fragen zum Wetter abgearbeitet sind: «Es ist ein Cup-Halbfinal. Da gibt es keinen Favoriten. Basel hat routinierte Spieler mit grosser Qualität. Aber auch wir sind bärenstark.»


https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 40657.html

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