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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 5. November 2017, 21:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.11.2017  Zitat: «Am Wochenende brennts in mir»
Bei YB war er Kultfigur, beim FC Basel ist er heute Talentmanager. Der 43-Jährige erzählt, warum es ihm in Basel so gut gefällt.
Beim FC Basel scheint man mehr als auch schon die Jugend zu forcieren. Auch Ihr Verdienst? Seit einigen Jahren gibt es hier auch in der ersten Mannschaft Platz für Junge. Das hat insbesondere auch die neue Führung in ihrer Philosophie so verankert. Und daran arbeiten wir jeden Tag, ich bin ein Teil davon.
Mit Raphael Wicky ist im Sommer ein Weggefährte, ein echter Freund von Ihnen zum Cheftrainer ernannt worden. Sind Sie jetzt noch näher an der ersten Mannschaft dran? Ich denke, das war ich schon vorher. Beim FCB ist die Talentarbeit ein Teil der ersten Mannschaft, ich gehöre zum Staff, bin dabei in den Trainingslagern. Natürlich kenne ich Raphi sehr gut, und das ist bestimmt förderlich für eine gute Zusammenarbeit.
Hat er sich vor seiner Zusage als Cheftrainer mit Ihnen besprochen? Nein, auf keinen Fall. Ich habe das natürlich mitbekommen, aber um Rat angefragt hat er mich nicht. Er ist da bestimmt gut genug beraten und trifft per se nur gut gereifte Entscheide.
Welches neue Element hat er beim FCB zu den Profis gebracht? Das ist schwierig zu sagen. Grundsätzlich hat man als Trainer des FC Basel immer ein wenig denselben Zielkonflikt: den Erfolgsdruck und die Vorgabe, auch junge, einheimische Spieler einzubauen. Die Anforderungen sind hoch.
Und Wicky hat diese Nachwuchs-Perspektive als ehemaliger U-18-Trainer verinnerlicht. Auf jeden Fall, das zählt sicher zu seinen Stärken. Bereits unter Urs Fischer haben wir viel in diese Richtung gearbeitet.
Sie sind seit bald fünf Jahren weg von YB. Was hat sich verändert? Bestimmt viel, aber ich bin da zu weit weg und kann das nicht mehr recht beurteilen. Was mir auffällt: Es stehen jetzt Leute in der Verantwortung, die mit viel Ruhe vorneweg gehen. Das wirkt sich bestimmt positiv aus.
Ihre Arbeit als Talentmanager findet auf vielen Ebenen statt, direkt eine Mannschaft unter sich haben Sie nicht mehr. Fehlt Ihnen das? Im Moment fehlt mir grad gar nichts, ich mag meinen Alltag. Aber irgendeinmal möchte ich wieder eine Aktivmannschaft übernehmen. Ich kann meine Idee von Fussball jeden Tag genauer definieren, und irgendwann möchte ich das einem Team weitergeben.
Fehlt Ihnen die Anspannung vom Spiel am Wochenende? Überhaupt nicht, weil wir die Partien der ersten Mannschaft alle zusammen vorbereiten und uns auch entsprechend darauf einschwören. Am Wochenende brennt in mir noch immer Feuer! https://www.derbund.ch/sport/fussball/A ... y/22322748
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shalako
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Verfasst: Sonntag 5. November 2017, 21:38 |
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04.11.2017  Zitat: Geschichten um die Kantersiege
YB gegen Basel – Kapitel eines Klassikers.
Vier, fünf, sechs Tore gegen den grössten Rivalen – das tut weh. Zwischen Basel und YB gab es in den letzten Jahren den einen oder anderen Kantersieg, angefangen mit dieser einen, schmerzhaften Kanterniederlage, aus Berner Sicht.
2005 durften die Young Boys endlich ins neue Wankdorfstadion einziehen. Gewöhnungsbedürftig war es nicht nur wegen des neuen Namens, im Stade de Suisse brauchte YB vier Anläufe bis zum ersten Sieg gegen den FC Zürich. Im Dezember dann war zum ersten Mal der FC Basel zu Gast. David Degen traf früh für Basel, Raimondi ein wenig später für YB und ab da passte bei den Bernern nichts mehr zusammen. Matias Delgado war beim 6:1 die überragende Figur, bereitete drei Treffer vor und erzielte einen selbst. Für den Titel sollte das nicht reichen – der FCZ überholte den FCB in der denkwürdigen Finalissima 2006.
Dass der Coup des FCZ in der letzten Runde damals überhaupt möglich war, dafür sorgte dann im Frühling wiederum YB. In einem Nachtragsspiel drei Tage vor dem Gipfel in Basel siegten die Young Boys zu Hause mit 4:2 gegen den FCB und verhinderten damit fürs Erste den Basler Titelgewinn. Yapi traf aus 25 Meter, Yakin per Freistoss, der Berner Regisseur bereitete noch einen Treffer vor und sprang auch dadurch in letzter Minute auf Köbi Kuhns WM-Zug nach Deutschland auf.
Bis zum nächsten Spektakel zwischen YB und Basel sollte es zwei Jahre dauern. 5:1 siegten die Young Boys im August 2007, der Brasilianer Joao Paulo traf schon nach 68 Sekunden, buchte später einen Doppelpack und hievte die Berner so auf den Leaderthron. Mit dem Titel wurde es freilich nichts – die Finalissima 2008 lässt grüssen. https://www.derbund.ch/sport/fussball/G ... y/16247620
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shalako
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Verfasst: Sonntag 5. November 2017, 21:39 |
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04.11.2017  Zitat: Das meint BLICK zur Lage der Liga
Die Auftritte von YB sind schon meisterlich
YB hat am Sonntag die einmalige Chance, den Vorsprung auf Verfolger Basel im Direktduell auf 10 Punkte auszubauen. BLICK-Reporter Alain Kunz analysiert die Berner Ausgangslage vor dem Spitzenkampf.
Basel gegen YB. Spiel der Spiele. Wir sind damit in die Saison gestartet. YB gewann. Es war wegweisend. Und nun das zweite Duell unmittelbar vor der Nati-Pause. Gross. Episch. Ausverkauft vielleicht. Sicher weit über 30 000 Fans. Der Kessel nahe an der Explosion.
In Bern sind sie besorgt, wer der Schiri ist.* Wirklich? Immer hat man bei YB von einem Meisterbonus gesprochen die letzten Jahre. Nur diese Saison nicht. Da erwartet man, dass man gleich behandelt wird wie der FCB. Dass man wie der FCB leicht bevorteilt wird. Wie ein Meister. Sagen wird man das aber niemals.
YB hat ein neues Selbstverständnis im Auftritt. In Spielen gegen Gegner, gegen die man nur verlieren kann. Auch im Auftritt des Trainers an den Medienkonferenzen. Ruhig. Unprätentiös. Unaufgeregt. Und doch bestimmt. Nicht arrogant, aber weit weg von unterwürfig. Meisterlich.
Oder der Sportchef, Christoph Spycher. Als Spieler nie ein Spektakelspieler. Als Sportchef kein Spektakel-Sportchef. Ein Anti-Bickel. Das Scheinwerferlicht nie suchend. Im Gegenteil. Medienauftritte? Reduce to the max. Nur das Nötigste. Dafür bei den Transfers glänzen. Einen Roger Assalé «ausgraben». Ein Ivorer im Kongo? Man stelle sich das vor. Jetzt ist Assalé sechsfacher Torschütze. Tore, geschossen in den letzten sieben Spielen, nachdem er zu Saisonbeginn kein offenes Doppel-Scheunentor getroffen hatte. Irgendwann geht er wieder weg von YB. Und hinterlässt den Bernern ein Zehn-Millionen-Vermächtnis. Mindestens.
Nun also der Elchtest. Bestehen ihn die Berner und gewinnen in Basel, haben sie zehn Punkte Vorsprung. Ich werde dann sofort auf YB wetten. Sofern die Quote nicht zusammengesackt ist. Müsste sie nämlich. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 55201.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 5. November 2017, 21:44 |
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05.11.2017  Zitat: Als «veryoungboysen» noch kein Begriff war
YB gegen den FCB am Sonntag ist ein Spitzenspiel verbunden mit der Frage: Wann hat YB eigentlich zuletzt mehr als zweimal hintereinander gegen den FC Basel gewonnen?
Selbst Experten oder eifrige Statistikgurus müssen tief in den Geschichtsbüchern kramen, bis sie die Antwort haben: Zwischen dem 27. September 2008 (2:1 im Joggeli) und dem 29. November 2009 (2:0 im Stade de Suisse) schafften die Berner das Kunststück, den grossen FC Basel fünfmal hintereinander zu schlagen. Was für eine Serie!
In diese Zeit fiel auch der denkwürdige 2:1-Erfolg der Gelbschwarzen am 30. August 2009 in Basel. Christian Schneuwly und Seydou Doumbia schossen die Tore zu jenem Sieg, der den Bernern zwischenzeitlich einen Tabellenvorsprung von 13 Punkten bescherte. Die Basler, damals unter dem neuen Trainer Thorsten Fink, mussten sich zuerst noch finden, der Meistertitel schien nach dieser Heimpleite meilenweit weg. Der Rest ist bekannt: YB «veryoungboyste» den grandiosen Vorsprung, der FCB stemmte im Sommer 2010 den Meisterkübel in die Höhe – es war der erste von insgesamt acht Titeln in Serie.
YB strahlt Sicherheit aus
Gewinnen die Young Boys am Sonntag, ziehen sie mit zehn Zählern Vorsprung in die Länderspielpause. Ein komfortables Polster. Beim FCB dagegen käme Unruhe auf. «Der Vorsprung wäre dann schon recht gross», sagt auch Renato Steffen auf den Spitzenkampf angesprochen. Denn anders als noch vor acht Jahren strahlt YB nun Sicherheit und Ruhe aus, Trainer Adi Hütter hat einen klaren Plan. Der FCB dagegen hat seit seinem Umbruch im Sommer viel Routine verloren.
Interessant ist ein Blick auf die Angriffsreihen. Beide Teams müssen dort auf ihren nominell stärksten Mann verzichten: YB reist ohne Guillaume Hoarau an, beim FCB kuriert Ricky van Wolfswinkel seinen Fussbruch aus. Die Berner haben die Lücke bislang eindeutig besser geschlossen.
Nsame zu wenig gut für den FCB
Roger Assalé und Jean-Pierre Nsame haben zusammen bereits 14 Ligatore erzielt, Neuzugang Nsame führt die Torschützenliste mit acht Toren an – hinter ihm folgt der verletzte Van Wolfswinkel mit sieben Treffern. Albian Ajeti, Dimitri Oberlin und Kevin Bua haben erst je zwei Goals auf dem Konto, ex YB-Flügel Renato Steffen wartet sogar immer noch auf sein erstes Saisontor.
Nsame war im Sommer beim FCB ein Thema, doch Neo-Sportchef Marco Streller sah von einer Verpflichtung ab. Eine der Konsequenzen davon: YB hat insgesamt zwölf Tore mehr erzielt als der Titelverteidiger (32:20). Allein dieser Aspekt verspricht Zündstoff. http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/11248395
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shalako
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Verfasst: Sonntag 5. November 2017, 21:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.11.2017  Zitat: YB ist eine gewachsene Einheit mit grosser offensiver Schaffenskraft
Die Young Boys reisen als unangefochtener Leader zum Spitzenspiel nach Basel (Sonntag, 16 Uhr). Trainer Adi Hütter gefällt die Entwicklung des Teams, das seine Torproduktion auf mehrere Schultern verteilt und in Roger Assalé eine der grossen Attraktionen der Liga in seinen Reihen hat.
Zwei Tage waren seit der Niederlage gegen Moskau vergangen und sowohl Spieler als auch die Clubverantwortlichen beim FC Basel hatten Zeit, sich die Geschehnisse in aller Ruhe durch den Kopf gehen zu lassen. In dieser Ruhe, fern jeglicher Aufregung, sagte Marco Streller: «Das Team ist noch nicht ganz stabil, aber viel stabiler als noch vor zwei Monaten.» Die Aussage darf der Konkurrenz in der Liga gefallen: Der FC Basel ist selbstkritischer geworden, ein Alleingang an der Tabellenspitze, wie er ihn zuletzt fast schon emotionslos abgespult hatte, liegt für den 20-fachen Meister in weiter Ferne.
Am Sonntag (16 Uhr) trifft Basel auf die Young Boys. Und beim Leader in Bern nimmt man die Aussagen Strellers mit der Ruhe des Tabellenführers zur Kenntnis. «Der FCB hat sich verändert, er gewinnt nicht mehr so einfach wie noch in der Vorsaison», sagt YB-Trainer Adi Hütter. Über die Stabilität des FC Basel, der bisher eine Saison mit ekstatischen Höhen wie dem Sieg gegen Lissabon und ernüchternden Pleiten wie gegen Lausanne spielt, will sich Hütter aber nicht auslassen. Über sein eigenes Team sagt er aber: «Wir sind sehr stabil. Die Entwicklung, die ich sehe, gefällt mir.»
YB führt die Tabelle mit sieben Punkten Vorsprung an, hat mit 32 Toren die mit grossem Abstand beste Offensive und kassiert pro Partie weniger als einen Gegentreffer. Diese statistischen Werte zeugen von einem Team, das zum Saisonauftakt einen ersten Anker gesetzt hat, mit einem 2:0-Sieg gegen den Meister und Cupsieger.
Hört man sich in Bern bei jenen Branchenkundigen um, die YB Woche für Woche begleiten, dann zeichnen die das Bild einer Mannschaft, die dank der kontinuierlichen Arbeit in der dritten Saison unter Hütter zu einer funktionierenden Einheit zusammengewachsen ist. Für Basels Trainer Wicky hat «YB die Konstanz, die Basel in den letzten Jahren hatte». In der Schweiz haben einzig Lausanne und Thun gegen die Berner gewonnen, international gelang das dem ZSKA Moskau und zuletzt am Donnerstag Dynamo Kiew.
YB löst sich aus der Abhängigkeit von Hoarau
Zwischen der Partie gegen die Ukrainer und dem Duell mit Basel liegen zwei Tage, der FCB hat nach dem Moskau-Spiel doppelt so lange Zeit für die Regeneration. «Basel ist sicherlich in einem besseren Zustand», nennt Hütter einen der Vorteile aus Seiten Meister.
Das muss nicht viel bedeuten in Anbetracht des Berner Kaders, das breiter aufgestellt ist als zuletzt, das mit kräftigen und schnellen Spielern vor allem in der Offensive von sich reden macht. Ebenda war der Erfolg in den letzten Jahren auf Gedeih und Verderben der Formkurve Guillaume Hoaraus ausgeliefert. Seit August ist der Franzose verletzt, und es ist ein Qualitätsmerkmal, dass andere in die Bresche springen: In der Liga haben vier Spieler vier oder mehr Tore erzielt. Beim FC Basel kommt abgesehen vom langzeitverletzten Ricky van Wolfswinkel keiner auf diese Zahl.
«Wir kompensieren Ausfälle einiges besser als noch in der letzten Saison», sagt Hütter. Der Österreicher setzt in der Offensive auf Jean-Pierre Nsame, der vom Challenge-Ligisten Servette gekommen ist und mit acht Treffern zum Ligatopscorer avancierte. Er setzt auf Christian Fassnacht, der vom FC Thun gekommen ist und in der Liga auf fünf Tore kommt. Und er setzt vor allem auf Roger Assalé. Der 23-jährige Ivorer spielte zuletzt in der wenig bekannten Liga der Demokratischen Republik Kongo und ist in der Schweiz eine der Attraktionen der Liga.
Der Bestand an Berner Offensivkräften ist bemerkenswert, während Basels Trainer Raphael Wicky in der Angriffsspitze vor allem 20-Jährige zur Verfügung hat. Zudem agieren Kasim Nuhu und der ewige Steve von Bergen im Zentrum einer Abwehr, die in der Liga in mehr als der Hälfte aller Spiele ungeschlagen blieb.
Am Sonntag spielt also das formstärkste Team gegen den Meister, Hütter erwartet eine Partie «zwischen zwei Topmannschaften, vor einer tollen Kulisse». 30’200 Tickets haben die Basler bis am Freitag abgesetzt. Und vielleicht erleben die rund 1500 erwarteten Berner die Korrektur des einzigen kleinen Schönheitsfehlers, den Adi Hütter zu beklagen hat: «Seit ich hier Trainer bin, haben wir auswärts gegen Basel nie gewonnen. Das stört mich.» https://tageswoche.ch/sport/yb-ist-eine ... fenskraft/
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shalako
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Verfasst: Sonntag 5. November 2017, 21:50 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.11.2017  Zitat: Offene Räume im Vorspiel
Für einmal gehen die Young Boys als Tabellenführer ins Spitzenspiel gegen den FC Basel. Die beiden Trainer begegnen der veränderten Ausgangslage mit Vorsicht.
Als die letzte Frage gestellt ist, sagt YB-Trainer Adi Hütter, er habe noch viele offene Fragen.
Es ist der Freitagmittag, der Österreicher sitzt beim wöchentlichen Medientermin nicht unten in den Katakomben wie üblich, sondern oben im Medienzentrum des Stade des Suisse. Gegen den FC Basel ist alles eine Nummer grösser, die Bedeutung, die Anspannung, das Interesse.
Veränderte Ausgangslage
Seit dem Sieg im Direktduell am ersten Spieltag in Bern liegen die Young Boys vor dem FCB. Sie sind für einmal die Gejagten, nicht die Verfolger. Es ist eine Ausgangslage, die im medialen Vorspiel Räume öffnet. Bei sieben Punkten Vorsprung könnte Hütter beispielsweise auf die Tabelle verweisen.
Den Druck auf den Gegner schieben. Sagen, sein Team habe nichts zu verlieren. Er könnte auch die Offensive suchen, darauf hinweisen, dass es am Sonntag im St.-Jakob-Park darum gehe, zu zeigen, dass man zu Recht die Tabelle anführe. Er könnte von der grossen Chance sprechen, die sich biete. Bei einem Auswärtssieg wäre der Basler Aufschwung bereits gestoppt, es würde beim FCB eine ungemütliche Länderspielpause werden.
Die These von Telebasel
Adi Hütter wählt eine Sowohl-als-auch-Taktik. Einerseits spricht er von einer sehr wichtigen Partie, in der die beiden besten Teams der Schweiz aufeinanderträfen. Anderseits sagt er, es sei noch kein Team im November Meister geworden. Damit hat der 47-jährige Österreicher natürlich recht.
Auch wenn das Lokalfernsehen Telebasel auf seiner Website davon schreibt, dass der FCB bei einer Niederlage auf die Hilfe von YB angewiesen wäre, wenn er den Titel verteidigen wolle. Da nach der morgigen Partie noch zwei Direktduelle ausstehen, stimmt die These rein rechnerisch. Gefühlt ist sie bei 22 verbleibenden Runden jedoch Blödsinn.
Raphael Wicky ist bei der Pressekonferenz im St.-Jakob-Park am Freitagnachmittag ebenfalls um Ausgewogenheit bemüht, seine Wortwahl ist weder angriffig noch defensiv. Als hätte er die Medienkonferenz Hütters verfolgt, sagt auch er einmal, im November sei noch niemand Meister geworden. Er stellt aber fest: «Wenn die Partie für uns negativ verläuft, wird der Abstand schon sehr gross sein.» Doch er schiebt sogleich nach: «Ich bin überzeugt, dass wir es zusammen mit unseren Fans schaffen, die drei Punkte in Basel zu belassen.»
Wickys nette Worte
Der Jungtrainer lobt die Young Boys, spricht von einer kompletten Mannschaft, die sich verteidigen könne, nach vorne aber auch über viel Power verfüge. Wicky sagt: «Wir wissen, was auf uns zukommen wird.»
So weit ist Adi Hütter gut zwölf Stunden nach der 0:1-Niederlage in der Europa League gegen Kiew nicht. Auf die letzte Frage, was er glaube, was sein Team am Sonntag erwarte, spricht er nun von den offenen Fragen. Der YB-Trainer zählt etwa die Basler Optionen im Angriff auf, warnt vor den FCB-Flügeln. Er hat noch Zeit, Antworten zu finden. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/14449430
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shalako
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Verfasst: Sonntag 5. November 2017, 21:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.11.2017  Zitat: Marco Streller: «Wir wollten wieder mehr Emotionen»
Am Sonntag treffen die Young Boys im Spitzenkampf auswärts auf Serienmeister und Verfolger Basel. Der neue FCB-Sportchef Marco Streller spricht über den holprigen Basler Saisonstart und den krassen Umbruch im Verein.
Wären Sie vor der Saison zufrieden gewesen, wenn Sie gewusst hätten, wo der FC Basel Anfang November steht? Marco Streller: Ja, wenn wir am Sonntag gewinnen.
Das ist erstaunlich. Basel liegt aktuell sieben Punkte hinter YB. Aber man konnte nicht davon ausgehen, dass wir bereits im vierten Gruppenspiel der Champions League einen Achtelfinal-Matchball haben würden. Das ist eine grossartige Leistung. Und wir überwintern höchstwahrscheinlich europäisch, das war ein Ziel.
Beunruhigt Sie der Rückstand in der Super League nicht? Wir haben am Sonntag die Möglichkeit, bis auf vier Punkte an YB heranzukommen. Und unser Team hat sich stark verbessert.
Wie beurteilen Sie generell das erste Saisondrittel des FC Basel? Ich bin wirklich nicht unzufrieden. Wir wussten, dass wir nach diesem gewaltigen Umbruch Rückschläge erleiden würden. Es gab in der Führung viele Wechsel, wir veränderten die Spielphilosophie, das braucht alles Zeit.
Der Rest der Liga hat die Angst vor Basel verloren, weil diese Saison nicht nur die Young Boys gegen den FCB gewinnen. Man kann auswärts gegen YB verlieren, das passierte Basel auch letzte Saison zweimal, bloss führten wir da in der Tabelle deutlich. Aber es ist richtig: Zu Hause gegen Lausanne müssen wir gewinnen. Und die miserable erste Halbzeit in St. Gallen war wohl der Tiefpunkt. Aber ein paar Tage später schlugen wir Benfica 5:0. Das zeigt unser Potenzial. Entscheidend ist, dass wir viel stabiler sind als vor ein paar Wochen, wir erhielten in den letzten acht Ligaspielen nur zwei Gegentore.
Der FCB hat das mit Abstand teuerste und am besten besetzte Team der Super League, deshalb ist der Stolperstart schon überraschend. Man darf nicht vergessen, dass wir nach den Abgängen von Marc Janko und Seydou Doumbia sowie dem unerwarteten Rücktritt von Matías Delgado wenige Tage nach Saisonstart rund siebzig Skorerpunkte verloren. Wir wollen einen schnellen, direkten Fussball spielen, mit flinken Stürmern, dazu passte Janko nicht mehr, Doumbia war nicht finanzierbar. Wir holten mehrere junge, talentierte Angreifer wie Dimitri Oberlin und Albian Ajeti, das ist unser Weg. Und es war Pech, verletzte sich unser routiniertester Stürmer Ricky van Wolfswinkel schwer.
Der FCB blieb in der Minikrise sehr ruhig. Wie schwer fiel Ihnen das als emotionalem Menschen? Was hätte es gebracht, wenn ich auf die Kritik scharf reagiert hätte? Dann hätten alle gesagt, der Streller sei nervös. Wir waren stets von unserer Philosophie überzeugt, wir wussten, dass Raphael Wicky ein herausragender Trainer ist, wir sahen, wie er mit der Mannschaft arbeitet. Und es gab schöne Momente, die uns bestärkten in unserem Vorgehen.
Wie meinen Sie das? Wir wollten wieder mehr Emotionen im St.-Jakob-Park, das ist unser Anspruch. Der FCB soll Freude bereiten. Ich sah in dieser Saison bereits dreimal die La-Ola-Welle in unserem Stadion, das gab es vier, fünf Jahre nicht mehr. Wenn man eine neue Euphorie entfachen will, muss man manchmal durch ein bisschen schwierigere Phasen gehen, dann sind die Emotionen umso grösser, wenn es wieder läuft. Ich finde unseren Weg spannend. Wir sind unberechenbarer geworden. Und man darf nicht vergessen, dass auch die alte Führung am Anfang für viele Entscheidungen hart kritisiert worden war.
Wahrscheinlich war der Verein zuletzt satt nach diesen vielen Titeln. Wäre es denn eine miese Saison für den FCB, sollte er nicht Meister werden? Das hinge vom Abschneiden in der Champions League ab, da war Basel in den letzten zwei Jahren nicht erfolgreich. Sicher ist aber: Wenn man achtmal in Folge Meister wird, will man diese Serie fortsetzen. Deshalb ist das Spiel gegen YB sehr wichtig für uns.
Wer ist am Sonntag Favorit? Das ist ein 50-zu-50-Spiel.
Hört sich für einmal nach Understatement an. Absolut nicht. Wir sind Basel, wir wollen Meister werden und stehen als einziger Klub zu dieser Zielsetzung. YB hat auch Wackler gezeigt, spielt aber richtig stark. Wenn die Young Boys ins Rollen kommen, ist das eindrücklich. Es begegnen sich zwei Topteams auf Augenhöhe, die ein schlaues Konzept anwenden, aber teilweise auch noch fragil sein können.
Der FC Basel hat am Sonntag deutlich mehr zu verlieren. Mir ist bewusst, dass es schwierig, aber nicht unmöglich sein wird, zehn Punkte auf diese Young Boys aufzuholen.
Dabei müssen Sie ja froh sein um YB. Sonst würde dem FCB die Herausforderung fehlen. Das kann man so sehen, selbst wenn es für mich als Sportchefneuling schöner wäre, zehn Punkte Vorsprung zu haben. Aber so ist es spannend, wir pushen uns gegenseitig. Beide Teams agieren mit Tempo, spielen modern und mit jungen, interessanten Fussballern. Da müssen wir uns nicht verstecken vor dem Ausland.
Wie gross wäre die Schmach, zu den Entscheidungsträgern des FCB zu gehören, die erstmals seit 2010 nicht Meister werden? Das ist für mich momentan kein Thema. Aber es würde weitergehen. Der FCB ist prächtig aufgestellt. Sportlich, wirtschaftlich, infrastrukturell.
Die neue Philosophie sieht vor, baslerischer zu werden. Ist das nicht eine naive Haltung, weil der FCB stets Meister werden muss und es kaum immer genügend Akteure aus dem Nachwuchs geben wird, die über diese hohe Qualität verfügen? Ich weiss, dass wir sehr grosse Talente haben, einige stehen bereits in der ersten Mannschaft. Aber man kann nicht davon ausgehen, dass demnächst acht Basler in der Startformation stehen werden. So blauäugig sind wir nicht. YB verfolgt eine ähnliche Philosophie, holt die Jungen aber teilweise auch aus anderen Klubs . . .
. . . aus der Romandie oder Afrika . . . . . . das haben Sie gesagt. Aber auf jeden Fall wollen auch wir die erste Adresse des Landes für junge Spieler sein. Es geht auch um Figuren wie Albian Ajeti, der mit acht Jahren zum FCB kam und nach einem Umweg wieder hier ist.
Und demnächst lanciert Marco Streller die grosse Rückholaktion mit ihm befreundeten, ehemaligen Basel-Spielern im Ausland wie Valentin Stocker,Fabian Frei, Timm Klose? (schmunzelt) Es wäre ja blödsinnig, wenn wir uns nicht mit diesen Spielern befassen würden. Und wenn einer Schwierigkeiten hat im Ausland oder bereit ist für die Rückkehr, dann müssen wir parat sein. Da kommen einige langsam in ein Alter, um den Transfer zurück zu Basel zu vollziehen. Wie damals Alex Frei, Benjamin Huggel und ich.
Was plant der FCB im Winter, zumal ein Passgeber und Standardspezialist wie Delgado fehlt? Das ist offen. Einen Spielertyp wie Delgado gibt es aber nicht mehr. Wir sind ein bisschen schneller und beweglicher als in den letzten Jahren, als Delgado die Zuschauer vielleicht manchmal mit einer einzigen Aktion von den Sitzen reissen konnte.
Zuletzt spielte der FCB international oft im 3-4-3-System . . . . . . richtig, und wenn wir einen Spieler im Winter holen, wird es einer sein, der in der Offensive alle Positionen spielen kann.
Einer wie Breel Embolo, der bei Schalke unglücklich ist und sich mit einem leihweisen Engagement bei Basel für die WM in Form bringen könnte? Das ist keine so schlechte Idee (schmunzelt). Nein, das ist wohl unrealistisch, zudem haben wir mit Oberlin bereits einen ähnlichen Fussballer. Aber es schmerzt mich, wenn ich lese, wie Embolo bei Schalke öffentlich kritisiert wird. Das ist hart für einen jungen Fussballer.
Wann war für Sie eigentlich klar gewesen, dass Sie nach Ihrer Fussballerkarriere wieder eine prägende FCB-Figur sein wollen? Mein Plan war nie, Nachfolger von Georg Heitz zu werden. Dieser Entschluss reifte später, als ich merkte, wie mir das Adrenalin fehlte, welches einem der Fussball und der FCB geben. Ich hatte eine Banklehre gemacht, in diesen Beruf wollte ich nicht zurück. Ich verstehe am meisten von Fussball, und als es erste Anzeichen gab, dass Präsident Bernhard Heusler und Sportchef Georg Heitz aufhören würden, spürte ich die Leidenschaft und den Wunsch, eine Führungsrolle im Klub und in komplett neuer Konstellation zu übernehmen.
Sie traten ein sehr schweres Erbe an. Wie sehr hilft es Ihnen, in Basel eine Legende zu sein? Da hat man auch viel zu verlieren. Ich bin ein Mensch, der Verantwortung übernimmt, der auch mal ein paar Pfeile von Kritikern abnimmt, das stört mich nicht. Die Fussstapfen sind riesig, davor habe ich Respekt. Darum finde ich es ja so schön, war ich die Wunschlösung der früheren Führung, das gibt mir Vertrauen. Der FCB bedeutet mir enorm viel, aber es geht nie um meine Person. Es war eine Bedingung von mir, dass wir als Team arbeiten, dass auch Alex Frei und Massimo Ceccaroni wichtige Rollen übernehmen, dass wir die Arbeit unserer Vorgänger fortsetzen, aber auch neue Akzente setzen. Zudem sind Leute dabei, die meine Schwächen, etwa in administrativen Dingen, kompensieren können.
Haben Sie ein Sportchefvorbild? Ich kenne Georg Heitz seit Jahren, wir sind freundschaftlich verbunden, bei ihm finde ich jederzeit ein offenes Ohr. Aber ich will niemanden kopieren, muss meinen eigenen Weg gehen, Fehler machen, die Lehren daraus ziehen. Ich stehe auch in kollegialem Kontakt mit den Bundesliga-Sportchefs Horst Heldt und Fredi Bobic, kürzlich besuchte ich den erfahrenen Michael Reschke in Stuttgart. Ich will und muss lernen in diesem Job, sauge viel auf. Und ich bewundere Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick.
Das ist interessant, weil Leipzig mit Sponsor Red Bull ja eher ein Kunstprodukt ist und weniger für grosse Emotionen steht. Rangnick hat den Fussball in verschiedenen Formen und Funktionen revolutioniert. Ich erinnere mich aus FCB-Trainingslagern an Einheiten von ihm, als er bei Hoffenheim noch in der 2. Bundesliga coachte, da war er seiner Zeit voraus. Er arbeitete zum Beispiel schon mit verschiedenen Spezialisten im Stab.
Sie waren als Fussballer äusserst lebenslustig und volksnah. Wie schwierig ist der Spagat in einer neuen Rolle, in der Sie seriös rüberkommen müssen? Man muss authentisch sein. Und es ist immer noch so: Wenn mir mein Bauch sagt, mach es so, dann mache ich es so. Ich rede nicht gern über andere Menschen, aber vielleicht passt der Vergleich mit YB-Sportchef Christoph Spycher, ich kenne ihn ja schon lange. Er ist introvertierter als ich, darum verstanden wir uns als Fussballer wohl auch so gut, wir sind unterschiedliche Typen.
Sie gehen mit Ihrer forschen Art Risiken ein. In der Schweiz eckt einer, der übers Mittelmass hinausragt, schnell an. Natürlich, das kenne ich doch schon lange. Nach unserem nicht optimalen Saisonstart sagte ich Anfang September vor Beginn der Champions League, dass wir uns für die Achtelfinals qualifizieren wollen. Das tat ich nicht, weil ich mich in den Vordergrund drängen wollte, sondern weil ich fest davon überzeugt bin, dass wir das schaffen können. Trotz dem superreichen Manchester United, trotz Benfica und ZSKA Moskau, die auch deutlich mehr Geld als wir zur Verfügung haben. Für diese Aussage steckte ich viel Kritik ein, aber ich tat das aus Überzeugung. Und immerhin waren wir am Dienstag eine halbe Stunde für den Achtelfinal qualifiziert.
Insgesamt aber halten Sie sich in den Medien zurück. Die Kommunikation ist Teil meiner Arbeit. Aber ich bin der Meinung, dass ich nicht immer etwas sagen muss. Nach Niederlagen stehe ich hin, wenn es verlangt wird, das war in Bern so zum Saisonstart. Nach einem 5:0 gegen Benfica braucht es den Sportchef aber nicht vor der Kamera. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/10885200
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shalako
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Verfasst: Sonntag 5. November 2017, 21:54 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.11.2017  Zitat: Das meint BLICK zum Spitzenspiel
Basel hat viel mehr zu verlieren als YB
Für den FC Basel geht es heute gegen YB um mehr als drei Punkte! Ein Kommentar zum Spitzenkampf von Blick-Sportchef Felix Bingesser.
st es ein wichtiges Spiel, wenn der FC Basel heute die Berner Young Boys zum Spitzenkampf empfängt?
Nein. Es ist mehr als ein wichtiges Spiel. Es ist eine kapitale Begegnung. Vielleicht sogar eines der Schlüsselspiele der letzten Jahre für den erfolgsverwöhnten Branchenprimus vom Rheinknie.
Natürlich, die Meisterschaft wird nicht heute Nachmittag entschieden. Trotzdem könnte eine Niederlage für den FCB fatale Folgen haben. Zehn Punkte Rückstand nach etwas mehr als einem Drittel der Meisterschaft auf ein zunehmend stilsicheres YB wäre eine enorme Hypothek.
Weit wichtiger aber ist die Symbolik. Das Projekt mit Jungtrainer Raphael Wicky ist mehr als harzig gestartet. Dann kam der vermeintliche Befreiungsschlag mit dem beschwingten 5:0 gegen Benfica.
Aber der Motor stottert wieder. Das farblose 0:0 gegen den FCZ und die Niederlage gegen Moskau sind Ausdruck dafür, dass der FCB noch weit vom Selbstverständnis erfolgreicher Tage weg ist. Sie sind Ausdruck dafür, wie zart dieses Pflänzchen noch immer ist.
Selten hat ein Spitzenkampf im Herbst in den letzten Jahren derart elektrisiert wie die heutige Partie. Es ist ein Fest des Fussballs zweier Teams auf Augenhöhe.
Der FCB hat viel mehr zu verlieren als die Berner Gäste. Das neue Konzept der neuen FCB-Führung hängt nicht an einem Spiel. Aber wenn Wicky und seine Männer den Weg weiter in Ruhe und ohne Nebengeräusche weitergehen wollen, dann ist das Motto heute klar. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 56595.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 5. November 2017, 21:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.11.2017  Zitat: Das sagen die Sportchefs Spycher und Streller vor dem Showdown
«Der FCB wird Meister»
BLICK stellt vor dem Knüller FCB-Sportchef Marco Streller und YB-Sportchef Christoph Spycher dieselben Fragen. Zumindest vor dem Duell auf dem Rasen wirkt der FCB angriffiger!
Marco Streller, wer wird Meister? Marco Streller: Der FCB, weil wir mehr Erfahrung im Titelkampf haben.
Fällt am Sonntag eine Vorentscheidung im Titelkampf? Nein.
Was macht YB im Moment besser als Basel? Sie gewinnen ihre Heimspiele sehr souverän.
Um welchen Transfer beneiden Sie Ihren Sportchef-Kollegen? Ich beneide Christoph Spycher um keinen Transfer, finde aber, er macht einen sehr guten Job.
Welche Eigenschaft schätzen Sie an Spycher? Christoph ist ruhig und sehr bescheiden. Er ist höflich und sehr kollegial.
Wie war er als Spieler? Auf Christoph konntest Du dich immer verlassen. Er war taktisch hervorragend und sehr mannschaftsdienlich. Er war ein Leader, der immer Verantwortung übernommen hat.
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Christoph Spycher, wer wird Meister? Christoph Spycher: Meister wird, wer am Ende der Saison im Mai am meisten Punkte hat. Aber jetzt ist November.
Fällt am Sonntag eine Vorentscheidung im Titelkampf? Ganz sicher nicht. Am Sonntag werden erst 14 von 36 Runden gespielt sein. Das sagt alles.
Was macht YB im Moment besser als Basel? Das kann ich nicht beurteilen. Der Vergleich YB / Basel ist für die Medien sehr interessant. Uns bringt es nichts, ständig nach Basel zu schauen. Wir gehen unseren eigenen Weg, der sehr spannend ist.
Um welchen Transfer beneiden Sie Ihren Sportchef-Kollegen? In Basel wird sehr gute Arbeit geleistet. Aber ich will keinen einzelnen Spieler hervorheben. Wir sind mit unserem Team sehr zufrieden. Es bereitet den YB-Fans viel Freude.
Welche Eigenschaft schätzen Sie an Marco Streller. Er hat eine beeindruckende Lockerheit und Natürlichkeit.
Christoph Spycher, wie war Marco Streller als Spieler? Er war ein toller Stürmer, der trotz seiner Grösse auch technisch enorm stark und beweglich war. Marco kann stolz auf seine Karriere sein. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 57561.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 5. November 2017, 22:08 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.11.2017  Zitat: Nsame-Traumtor rettet YB einen Punkt
Kein Sieger in einem hart umkämpften Spitzenkampf. Luzern lässt St. Gallen zuhause keine Chance.
Basel und die Young Boys remisieren nach einem Spitzenkampf mit wenig grossen Torchancen 1:1. Geoffroy Serey Die bringt Basel voran, der eingewechselte Jean-Pierre Nsame gleicht nach 80 Minuten aus.
Der Schlagermatch war hart umkämpft und wurde über weite Strecken von den defensiven Dispositionen beider Mannschaften und beider Trainer geprägt. Umso schöner waren die Tore, die zum gerechten Unentschieden führten und dazu, dass der Leader aus Bern nach wie vor sieben Punkte vor dem Meister liegt.
Traumtor sorgte für Ausgleich
Das 1:0 zwölf Minuten nach der Pause war eine Kopie des Führungstreffers, dank dem die Berner den FCB im ersten Saisonspiel im Stade de Suisse am Ende 2:0 schlagen konnten. Damals traf der später in die Bundesliga gezogene Yoric Ravet nach einem längeren Lauf mit einem satten Schuss von ausserhalb des Strafraums in die untere rechte Ecke. Haargenau wie Geoffroy Serey Die diesen Sonntag. Der einzige Unterschied: Ravet traf nach 58, Serey Die nach 57 Minuten.
Der Unterschied zum Match war das Geschehen nach dem jeweiligen 1:0. Die Young Boys blieben seinerzeit bis zum Schluss dominant, während es diesmal dem FC Basel nicht gelang, das möglicherweise erlösende zweite Tor nachzulegen. Das Tor der Berner war nicht nur verdient, sondern auch eine Augenweide. Der immer stärker werdende Kevin Mbabu trickste auf der Seite einen Gegenspieler aus und spielte von der Grundlinie flach in die Mitte. Mit einem Absatztrick liess Nsame dem Basler Goalie Tomas Vaclik keine Abwehrchance.
Basel dominant, YB hatte die Chancen
Die Basler waren in der ersten Halbzeit mehrheitlich überlegen, aber zwei von drei guten Chancen erarbeiteten sich in dieser Zeit die Berner. Christian Fassnacht, anstelle des anfänglich auf der Bank sitzenden Jean-Pierre Nsame als zweiter Stürmer neben Roger Assalé eingesetzt, kam nach 23 Minuten nach einer Flanke von Miralem Sulejmani mit dem Kopf um Zentimeter nicht richtig an den Ball.
Zwei Minuten danach hatte auch Basel seine gute Möglichkeit. Kevin Bua konnte den Ball bei seinem Schuss aus spitzem Winkel nicht kontrollieren. Am gefährlichsten wurde es, als Sulejmani nach 38 Minuten in halbrechter Position allein vor dem Tor auftauchte. Vaclik wehrte den zu wenig platzierten Schuss mit dem Fuss ab. Es war im ganzen Spiel die beste Chance, die nicht zu einem Tor führte. Mehr gewährten die Mannschaften mit ihrem guten Defensivspiel dem Gegner in der ersten Halbzeit nicht.
Basel - Young Boys 1:1 (0:0) 32'456 Zuschauer. - SR Schärer. Tore: 57. Serey Die 1:0. 80. Nsame (Mbabu) 1:1. Basel: Vaclik; Lang, Akanji, Balanta, Petretta; Serey Die, Zuffi; Steffen (78. Callà), Elyounoussi, Bua (46. Oberlin); Ajeti (85. Itten). Young Boys: von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, von Bergen, Benito (64. Lotomba); Moumi Ngamaleu, Sanogo, Aebischer (79. Sow), Sulejmani; Fassnacht (64. Nsame), Assalé. Bemerkungen: Basel ohne Suchy (gesperrt), van Wolfswinkel, Vailati (beide verletzt), Xhaka und Gaber (beide krank). Young Boys ohne Hoarau, Bertone und Seferi (alle verletzt). Verwarnungen: 40. Benito (Foul), 54. Serey Die (Foul), 65. Aebischer (Foul), 79. Callà (Foul). http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... t-20745757
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