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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 22. Oktober 2017, 21:28 |
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22.10.2017  Zitat: Kein Kiew-Kater beim Leader
Sulejmani ballert YB ins Glück
Die Young Boys geben sich in der Innerschweiz keine Blösse. Nach schwachem Start siegen die Berner in Luzern dank einem Sulejmani-Tor zu knapp und setzen sich wieder fünf Punkte vor Verfolger Basel.
Das Spiel: Leader YB ist die Reise-Müdigkeit nach dem Auswärtstrip nach Kiew am Donnerstag zunächst anzumerken. Luzern startet besser und hat einige klare Aktionen zu bieten. Die beste Chance hat FCB-Leihgabe Dereck Kutesa, der Von Ballmoos im Berner Tor zu einer starken Parade zwingt. Nach einer halben Stunde finden die Young Boys endlich besser ins Spiel, von Kiew-Kater keine Spur mehr. Nachdem Nsame noch von Grether abgegrätscht wird (37.), ists kurz vor der Pause dank Sulejmani um Omlins weisse Weste geschehen. Nach der Pause kontrolliert YB das Spiel, Fassnacht vergibt nach einer Stunde und guter Übersicht des starken Assalé eine Mega-Chance. Der Leader bringt den Sieg ins Trockene, ohne weiter in Bedrängnis zu geraten.
Das Tor: 0:1, 42. Minute | YB-Youngster Aebischer (20) lanciert Miralem Sulejmani mit einem herrlichen Pass. Der Serbe behält vor Luzern-Torhüter Omlin die Nerven und versorgt das Leder eiskalt in der rechten Ecke.
Der Beste: Michel Aebischer. Genial sein Pass vor dem 1:0. Auch sonst sehr engagiert und kämpferisch im YB-Mittelfeld.
Der Schlechteste: Tomi Juric. Der FCL-Stürmer ist gegen YB wirkungslos. Ein Schatten seiner selbst.
Das gab zu reden: Kurz vor Schluss grätscht Schwegler im Strafraum, trifft statt dem Ball aber nur Assalé. Doch die Pfeife von Schiri Erlachner bleibt stumm. Kein Penalty – ein Fehlentscheid.
So gehts weiter: Erst einmal ist Cup angesagt: YB muss am Mittwoch bei Erstligist Münsingen ran, Luzern am Donnerstag bei Echallens. In der Super League gehts am Sonntag in einer Woche weiter: YB empfängt Sion, Luzern muss nach Lugano.
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Luzern – YB 0:1 (0:1) Swissporarena, 11'637 Fans, SR: Erlachner Tor: 42. Sulejmani (Aebischer) 0:1.
Luzern: Omlin; Schwegler, Lucas, Schulz, Grether; Schneuwly, Kryeziu, Rodriguez; Demhasaj, Juric, Kutesa. YB: Von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, Von Bergen, Lotomba; Fassnacht, Aebischer, Sanogo, Sulejmani; Assalé, Nsame.
Einwechslungen: Luzern: Jong (63. für Kutesa). Ugrinic (76. für Demhasaj). Custodio (86. für Grether). YB: Ngamaleu (78. für Fassnacht). Schick (84. für Sulejmani). Sow (87. Nsame).
Gelb: 20. Sanogo (Foul), 31. Schneuwly, 31. Nuhu (Unsportlichkeit). 42. Demhasaj, 82. Von Bergen (alle Foul). 88. Von Ballmoos (Zeitspiel).
Bemerkungen: Luzern ohne Ziegler, Arnold, Lustenberger, Follonier, Schürpf, Schindelholz (alle verletzt). YB ohne Bertone, Benito, Seferi, Hoarau (alle verletzt). https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 94659.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 22. Oktober 2017, 21:30 |
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22.10.2017  Zitat: YB holt in Luzern drei Punkte
Die Berner Young Boys gewinnen am Sonntag in Luzern mit 1:0. Dank dem Tor von Miralem Sulejmani und dem Sieg hält YB seinen Vorsprung auf Basel.
YB holt in Luzern den verdienten Sieg
In Luzern droht nach acht sieglosen Runden der Kampf gegen den Abstieg. Die Young Boys hingegen führen nach dem Erfolg beim FCL die Tabelle der Super League mit fünf Punkten vor Meister Basel an.
Die Abwärtstendenz der Innerschweizer hält an. Im Duell gegen das Topteam YB hinterliessen sie vor allem in der ersten Hälfte zwar einen ordentlichen Eindruck. Trotz guter Organisation war die Fortsetzung der inzwischen 74-tägigen Serie ohne Sieg nicht abzuwenden. Nach der zweiten Heimniederlage hintereinander steht am kommenden Sonntag im Cornaredo gegen den Tabellenletzten Lugano eine Begegnung mit richtungsweisendem Charakter an. Verliert der FCL erneut, sackt er definitiv ans Ende der Super League ab.
YB dosierte seinen Aufwand aufgrund seiner anspruchsvollen Agenda auf europäischer und nationaler Ebene spürbar. Richtig unter Druck geriet die Nummer 1 der Liga trotzdem kaum. Und eine gute Szene genügte, sich nach 42 durchschnittlichen Minuten einen wegweisenden Vorteil zu verschaffen: Miralem Sulejmani verwertete einen gut getimten Pass des überzeugenden YB-Talents Michael Aebischer gekonnt.
Vom markanten Aufschwung Basels lassen sich die Berner offenkundig nicht allzu sehr irritieren. Am Tag nach dem 2:1 des Titelträgers gegen Thun legte Adi Hütters gefestigtes Ensemble nach. Ohne Kürelemente zwar, aber mit der nötigen Härte und jederzeit abgebrüht genug, dem aggressiven Herausforderer keine Angriffsflächen anzubieten.
Heikle Konstellation
Luzern steht ein schwieriger Spätherbst bevor. Nach drei sehr guten Jahren unter Markus Babbel stagniert der FCL. Die Sparrunde im Sommer hat Spuren hinterlassen, die Qualität im Kader ist kleiner, der Erfahrungsschatz ist deutlich geringer als beispielsweise in der letzten Kampagne. Zudem fehlt der verjüngten Equipe eine gewisse körperliche und mutmasslich auch mentale Widerstandsfähigkeit.
Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht. Der als Leader engagierte Ex-Nationalspieler Reto Ziegler leidet unter körperlichen Problemen. Auch andere Leistungsträger sind angeschlagen, und Tomi Juric, der in der Offensive als Orientierungshilfe vorgesehen wäre, kam gegen die Young Boys abermals nicht wie gewünscht auf Touren.
Luzern - Young Boys 0:1 (0:1)
11'637 Zuschauer. - SR Erlachner.
Tor: 42. Sulejmani (Aebischer) 0:1.
Luzern:Omlin; Grether (86. Custodio), Alves, Schulz, Schwegler; Schneuwly, Kryeziu; Rodriguez, Demhasaj (76. Ugrinic), Kutesa (63. Jong); Juric.
Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, Von Bergen, Lotomba; Fassnacht (78. Ngamaleu), Aebischer, Sanogo, Sulejmani (84. Schick); Nsame (87. Sow), Assalé.
Bemerkungen: Luzern ohne Ziegler, Arnold, Lustenberger, Follonier, Schürpf, Schindelholz (alle verletzt), Young Boys ohne Bertone, Benito, Seferi, Hoarau (alle verletzt). Verwarnungen: 20. Sanogo (Foul), 32. Nuhu und Schneuwly (beide Unsportlichkeit), 42. Demhasaj, 82. Von Bergen (beide Foul), 89. Von Ballmoos (Unsportlichkeit). https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/22231950
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shalako
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Verfasst: Sonntag 22. Oktober 2017, 21:32 |
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22.10.2017  Zitat: Tanz der Ellenbogen
Die Young Boys gewinnen in Luzern mit der Selbstverständlichkeit des Leaders. Aber es ist ein Spiel auf einem schmalen Grat.
Kurz nach Schlusspfiff, irgendwo zwischen Seitenlinie und Kabineneingang, verwandelten sich die Berner Spieler. Sie lachten, waren freundlich zu den wartenden Journalisten und wirkten überhaupt wie eine Gruppe wohlerzogener junger Mannen. So ganz anders als noch Minuten zuvor, auf dem Platz, während des Matchs gegen den FC Luzern. «Wenn du keine Zweikämpfe willst, dann musst du Folklore tanzen», sagte Miralem Sulejmani im Bauch des Stadions, dann hob er die Arme, machte zwei, drei Schritte und zeigte, wie so ein Tanz in seiner Heimat Serbien aussieht. Es war eine lustige Einlage, und fast waren sie vergessen, die vielen Fouls dieser Partie und die Gehässigkeiten. 1:0 hatten die Young Boys gewonnen in Luzern, Sulejmani war der Torschütze.
Die Berner waren den Luzernern körperlich überlegen, grösser und kräftiger, sie rannten schneller und sprangen höher. Aber weil die Luzerner versuchten, um jeden Preis dagegenzuhalten, entwickelte sich ein Spiel von besonderer Härte. Beide Teams nutzten Körperteile, die im Fussball sonst nur wenig Verwendung finden: Schultern, Knie, Ellenbogen. Es war eine Partie auf einem schmalen Grat, der Schiedsrichter Pascal Erlachner liess viel durchgehen, und doch entglitt sie ihm nie. «Es war ein bissiges Spiel», sagte der YB-Trainer Adi Hütter.
Aber es bewies auch, dass die Berner die Liga zu Recht mit fünf Punkten Vorsprung vor Basel anführen. Sie begannen defensiv, gerade so, wie sie am Donnerstag in der Europa League gegen Dynamo Kiew aufgehört hatten. Sie liessen den Luzernern den Ball, aber kaum Torchancen. Nur einmal musste der Goalie David von Ballmoos gegen Dereck Kutesa retten. Auch später sollten die Berner das Spiel nicht vollständig kontrollieren, und doch gewannen sie es mit einer Selbstverständlichkeit, die an den FC Basel der vergangenen Jahre erinnert. Nur zwei grosse Torchancen hatten sie während der ganzen Partie. Kurz vor der Pause hob Michel Aebischer den Ball wunderbar zu Sulejmani, und der lupfte ihn am Goalie Jonas Omlin vorbei.
In der zweiten Halbzeit vergab Christian Fassnacht nach einem Querpass freistehend vor dem Tor, irgendwie bugsierte er den Ball daneben.
Während Sulejmani im Bauch des Stadions tanzte, stand nur ein paar Meter entfernt der Luzerner Christian Schwegler starr und ernst. Er sprach von einer «Woche der Wahrheit», die jetzt komme. Dafür sei es noch ein bisschen früh, wiegelte später sein Trainer Markus Babbel ab. Aber der FCL hat seit acht Liga-Spielen nicht mehr gewonnen. Die Stimmung ist angespannt, das merkte man kurz vor Schluss, als ein Stöhnen durchs Stadion ging, weil auf dem Bildschirm der Spielstand in Sitten eingeblendet wurde: Ausgleich Lugano, der Letztplacierte kommt den Luzernern gefährlich nahe.
Luzern - Young Boys 0:1 (0:1). - 11'637 Zuschauer. - Schiedsrichter: Erlachner. - Tor: 42. Sulejmani (Aebischer) 0:1.
Luzern: Omlin; Grether (86. Custodio), Alves, Schulz, Schwegler; Schneuwly, Kryeziu; Rodriguez, Demhasaj (76. Ugrinic), Kutesa (63. Jong); Juric.
Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, Von Bergen, Lotomba; Fassnacht (78. Ngamaleu), Aebischer, Sanogo, Sulejmani (84. Schick); Nsame (87. Sow), Assalé.
Bemerkungen: Luzern ohne Ziegler, Arnold, Lustenberger, Follonier, Schürpf, Schindelholz (alle verletzt), Young Boys ohne Bertone, Benito, Seferi, Hoarau (alle verletzt). Verwarnungen: 20. Sanogo (Foul), 32. Nuhu und Schneuwly (beide Unsportlichkeit), 42. Demhasaj, 82. Von Bergen (beide Foul), 89. Von Ballmoos (Unsportlichkeit). https://www.nzz.ch/sport/fussball/yb-fi ... ld.1323426
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shalako
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Verfasst: Sonntag 22. Oktober 2017, 21:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.10.2017  Zitat: Eine einzige Szene reicht zur Niederlage gegen den Leader
FUSSBALL ⋅ Der FC Luzern verliert gegen die Young Boys mit 0:1. Dabei hinterlassen die FCL-Spieler lange Zeit einen guten Eindruck, in den entscheidenden Situationen stellen sie sich aber zu ungeschickt an.
Der Reiz des Fussballs besteht darin, dass immer alles passieren kann. Es ist ein Teamsport, bei dem der Wille, die Tagesform und der Teamgeist häufig entscheidender sind als die reine fussballerische Qualität. So kommt es, dass im Cup durchaus ein Unterklassiger einen Favoriten schlagen und ein 2:0-Vorsprung eines Favoriten schon des Öftern noch gekehrt wurde. Es hat auch schon Mannschaften gegeben, die vor dem Spiel noch in der Krise steckten und danach über einen hohen Sieg gegen ein Topteam jubelten.
Auf ein solches Szenario hofften die Fans des FC Luzern am Sonntag. Doch es kam so, wie es vor dem Spiel alle, ausser die grössten FCL-Optimisten, prophezeit hatten: Der FC Luzern verlor zu Hause gegen den Leader aus Bern. 0:1 stand am Ende auf der Anzeigetafel. Im achten Spiel hintereinander blieb der FCL ohne Sieg. Der letzte Sieg in der Meisterschaft datiert inzwischen vom 9. August, als der FCL in St. Gallen mit 2:0 gewinnen konnte.
Eine Unachtsamkeit reicht zum YB-Arbeitssieg
Dabei war am Sonntagnachmittag nicht alles schlecht. Mit der Art und Weise, wie der FC Luzern auftrat, konnte man aus Luzerner Sicht sogar zufrieden sein. «Ich muss der Mannschaft gratulieren. Sie hat einen sehr guten, kämpferischen Auftritt gezeigt», meinte Trainer Babbel. Auch YB-Trainer Adi Hütter sagte: «In den ersten 30 Minuten waren die Luzerner klar überlegen.» Das half aber nichts – nicht einmal zu einem Punkt.
Damit der FCL gegen die Young Boys als Verlierer vom Platz ging, reichte eine einzige Szene. «Ein Tor aus dem Nichts», erklärt es FCL-Torhüter Jonas Omlin, der einem leidtun konnte. Zuvor hatte er nämlich mehrmals Kopf und Kragen riskiert, womit er den Gegner am Torschuss hindern konnte. Doch bei diesem Siegtreffer für die Young Boys konnte auch der Obwaldner Torhüter nicht mehr eingreifen. Sulejmani hatte den Ball nach einem weiten Pass von Aebischer über Omlin gelobt. Vorangegangen war eine einzige Unachtsamkeit in der ansonsten tadellosen FCL-Defensive. «Da sieht man die Qualität des Gegners», meinte Omlin. «Die Young Boys brauchen nicht viele Chancen.»
Nach diesem 0:1-Rückstand war das Spiel gelaufen. Und das, obwohl das Tor bereits in der 42. Spielminute passiert ist. In der zweiten Halbzeit mussten die Berner aber nie wirklich um den Mini-Sieg zittern. Dazu fehlte bei den FCL-Offensivspielern die Durchschlagskraft gegen die robuste YB-Verteidigung, zudem wirkte das Angriffsspiel der Luzerner phasenweise ideenlos. Der FCL kämpfte zwar und zeigte Leidenschaft. Je näher man sich dem gegnerischen Tor näherte, desto ungenauer wurde es aber.
Warum konnte der FCL nach seiner starken Startphase auf den Rückstand nicht mehr reagieren? «Vielleicht hat uns ein bisschen der Glaube gefehlt, dass wir das Spiel in unserer derzeitigen Situation gegen den Leader noch drehen können», meinte Flügelspieler Francisco Rodriguez. Jonas Omlin glaubte derweil, dass es eher am Gegner lag: «Der Gegner hat sich nach dem Führungstor zurückgezogen, wodurch wir im Angriff weniger Platz hatten. Das machte es uns gegen die gute YB-Verteidigung schwer.»
Es ist nicht das erste Mal in der Saison, dass der FC Luzern eigentlich gut spielt, aber schliesslich doch als Verlierer vom Platz geht. «Das Spielglück fehlt im Moment», sagt Francisco Rodriguez. «Die kleinen Details fallen im Moment immer zu Gunsten des Gegners aus.»
Trainer Babbel warnt, dass man deshalb aber nicht in Selbstmitleid verfallen dürfe. Im Gegenteil: «Wir müssen aus dieser Spirale herauskommen. Dazu braucht es einen grossen Aufwand. Dazu zählen eine hohe Fokussierung im Training und die taktische Disziplin. Wir müssen mehr machen als der Gegner, um wieder zum Siegen zurückzukehren», so Markus Babbel.
Omlin: «Wie wir gewinnen, ist mir total egal»
Und der FC Luzern muss dringend wieder gewinnen. In dieser Woche stehen sehr wichtige Spiele an: Am Donnerstag spielt der FCL im Cup beim FC Echallens (1. Liga), am nächsten Sonntag steht der Abstiegsknüller gegen den FC Lugano auf dem Programm. Verliert der FCL im Tessin, ist er erstmals in dieser Saison sogar Tabellenletzter. Torhüter Jonas Omlin rückt deshalb direkt nach dem Spiel gegen die Young Boys den Fokus auf die nächsten Spiele: «Wie wir in diesen Partien spielen, ist mir total egal. Entscheidend ist nur, dass wir die Spiele irgendwie gewinnen können.» http://www.luzernerzeitung.ch/sport/fus ... 53,1124576
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shalako
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Verfasst: Sonntag 22. Oktober 2017, 21:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.10.2017  Zitat: YB kann auch anders
In einer umkämpften Partie gewinnen die Young Boys in Luzern 1:0 und bauen die Tabellenführung aus. Ein Spieler findet überraschend gefallen am Arbeitssieg.
Als die Partie in Luzern zu Ende ist, zeigt Miralem Sulejmani eine neue Seite von sich: Dass der Flügel mit seinem linken Fuss dem Ball einen Drall verleihen kann, der sich mit den Gesetzen der Physik nicht erklären lässt, ist bekannt. Dass der 28-Jährige aber Gefallen daran findet, Fussball zu arbeiten, statt zu spielen, ist doch eher überraschend.
«Wer ohne Körperkontakt Sport betreiben will, der soll ins Tanzen gehen», sagt Sulejmani nach dem 1:0-Sieg in der Mixed Zone der Swissporarena. Der Kälteschutz reicht dem feingliedrigen Serben dabei bis zu den Knien. «Wir wussten, dass es hart werden würde. Und wir nahmen den Kampf an.» Letztes Wochenende in Lausanne hatten es die Young Boys bis zum Schluss mit spielerischen Mitteln probiert – und 1:2 verloren. Es war eine Niederlage, die Zweifel säte. Einige sahen gar das Ende des Höhenflugs gekommen.
Doch den Berner ist innert drei Tagen eine überzeugende Antwort gelungen. Erst am Donnerstagabend beim 2:2 in der Europa League bei Tabellenführer Dynamo Kiew, in einer intensiven und kampfbetonten Partie. Und nun in Luzern, in einer erneut intensiven und kampfbetonten Partie, auf tiefem Rasen, 48 Stunden nach der Rückkehr aus der Ukraine. «Unsere Mentalität war heute top», sagt Trainer Adi Hütter. Sein Team führt die die Tabelle nun mit fünf Punkten vor dem FC Basel an, der nach der Derbyniederlage des FC Zürich auf dem zweiten Platz lieg.
Sulejmanis Jubelpose
Das entscheidende Tor fiel in der 42. Minute und in einem der wenigen lichten Momente an diesem kalten und nassen Herbsttag. Michel Aebischer, der im zentralen Mittelfeld den Vorzug vor Djibril Sow bekommen hatte, spielte mustergültig in die Tiefe, Miralem Sulemanis lupfte den Ball über den heranstürmenden Luzern-Torhüter Jonas Omlin. Es war Aebischers erste Vorlage in der Super League und Sulejmanis erstes Tor seit dem Saisonauftakt gegen den FC Basel. Den Treffer bejubelte der Serbe, in dem er sich symbolisch das Pech vom Körper wischte. «Es war nicht einfach, so lange ohne Tor zu bleiben», sagt Sulejmani.
Das 1:0 war der Lohn für eine signifikante Steigerung. Das Heimteam hatte vor 11637 Zuschauern stärker begonnen. Tomi Juric kam einmal knapp zu spät, Dereck Kutesa scheiterte an YB-Goalie David von Ballmoos. «Die ersten 30 Minuten gefielen mir überhaupt nicht. Hätten wir in dieser Phase einen Treffer bekommen, wäre es sehr schwierig geworden», sagt Hütter. «Nach der Führung haben wir nur noch sehr wenig zugelassen, der Sieg ist verdient.» Von Ballmoos wurde in der zweiten Halbzeit nie ernsthaft geprüft.
Viele strittige Szenen
Kurz vor und nach der Pause hätte die Partie jedoch eine andere Wendung nehmen können: Kasim Nuhu geriet mit Christian Schneuwly aneinander, er traf den früheren YB-Akteur dabei im Gesicht. Christian Fassnacht stand kurz darauf Christian Schwegler absichtlich auf den Fuss. Und Sékou Sanogo langte, bereits verwarnt, Schwegler ins Gesicht. Für solche Vergehen sind schon Spieler vom Platz gestellt worden. Zumindest im Falle von Nuhu und Fassnacht hätte eine Rote Kate aber nicht zur Linie von Schiedsrichter Pascal Erlachner gepasst, der am Sonntag viel laufenliess. Dass er YB in der Schlussphase nach Foul an Roger Assalé einen Elfmeter verweigerte, lässt sich damit aber nicht erklären.
Zuvor waren die Young Boys in nummerischer Gleichzahl nie Gefahr gelaufen, die Führung herzugeben. Der einzige Makel: Sie führten gegen die harmlosen Luzerner nicht vorzeitig die Entscheidung herbei. Nach Vorarbeit des einmal mehr starken Roger Assalés traf Fassnacht in der 63. Minute das leere Tor nicht, später schoss Nsame aus kurzer Distanz zu zentral. «Wir spielten in der zweiten Halbzeit dominant», sagt Hütter. Der YB-Trainer zeigt sich mit dem Auftritt seines Teams zufrieden. «Nach der Niederlage in Lausanne haben wir gezeigt, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden.»
Abwehrzentrum gesperrt
Die Arbeit wird Adi Hütter allerdings nicht ausgehen: Nach Gelben Karten werden die Innenverteidiger Kasim Nuhu und Captain Steve von Bergen nächsten Sonntag beim Heimspiel gegen Sion gesperrt fehlen.
Vorerst können sich die Young Boys aber über den Erfolg in Luzern freuen. Dieser Sieg sei nicht typisch für YB, meint Miralem Sulejmani, bevor er sich verabschiedet. «Eigentlich versuchen wir immer, mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen.» https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/18447102
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shalako
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Verfasst: Montag 23. Oktober 2017, 08:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.10.2017  Zitat: Kaum je die Ruhe, nie die Kontrolle verloren
YB gewinnt beim FC Luzern 1:0, Miralem Sulejmani gelingt nach über 1000 torlosen Minuten der Treffer des Tages.
Manchmal, da täuscht der Anlauf über den Sprung hinweg. Ende Juli war es, als Miralem Sulejmani einen Freistoss mit fast unverschämter Präzision unter die Latte zirkelte und so den 2:0-Auftaktsieg von YB gegen Basel beschloss. Man konnte sich damals gut vorstellen, dass dem Serben in den nächsten Wochen noch mehr zauberhafte Tore gelingen könnten, doch es waren bei den Young Boys erst mal andere, die das übernahmen. Sulejmani ist seither ohne Treffer geblieben, über 1000 Fussballminuten und auf den Tag genau drei Monate lang. Bis gestern Nachmittag in Luzern. Sein überlegter Abschluss zum 1:0 nach feinem Zuspiel Aebischers war in der 42. Minute bereits das entscheidende Tor.
Zwischen den beiden Treffern liegt eine lange Reise, eine, auf der sich die Young Boys vom frechen Bezwinger des gewohnheitsmässigen Spitzenteams FC Basel selber in ein solches verwandelt haben. Mit dem Auftritt gestern in Luzern haben sie das eindrücklich unter Beweis gestellt. Wie YB – nach dem 1:2 in Lausanne und dem Sieg von Basel am Samstag gegen Thun leicht unter Druck – gegen den Tabellenvorletzten agierte, war sehr abgeklärt. Die Berner verloren kaum je die Ruhe und nie die Kontrolle, nicht nach dem zerfahrenen Beginn auf dem eher tiefen Rasen der Swisspor-Arena, nicht ob der (beidseits) groben Gangart, welche die Partie prägte.
Sanogo, der Ungestüme
Der FCL verbuchte in dieser Startphase einige Halbchancen und eine ganz grosse durch Juric (8.), zeigte aber zu wenig Entschlossenheit. «Das Spiel entwickelt sich nur anders, wenn wir da ein Tor erhalten», sagte YB-Trainer Adi Hütter. Denn spätestens in der zweiten Halbzeit und nach Sulejmanis Führungstor liess YB kaum mehr etwas zu. «Das hat mir am besten gefallen, diese konzentrierte defensive Leistung», führte Hütter weiter aus. Tatsächlich zogen die Young Boys nicht zurück. Doch zu den harten Tacklings gesellten sich mehr und mehr auch Nickligkeiten, und dass beim Schlusspfiff noch 22 Fussballer auf dem Platz standen, war nicht ganz selbstverständlich.
Schiedsrichter Erlachner drohte zwar nie, die Kontrolle übers Spiel zu verlieren, seinen Entscheidungen ging aber eine klare Linie ab. Dass Fassnacht seinem Gegenspieler Schwegler absichtlich auf den Fuss trat, konnte er kaum sehen. Doch als später Sanogo bereits verwarnt wiederum Schwegler mit beiden Händen ins Gesicht langte, hätte sich der Ivorer über seine zweite Gelb-Rote Karte binnen vier Tagen nicht beschweren können. Bereits am Donnerstag beim 2:2 in der Europa League gegen Kiew war Sanogo vom Platz gestellt worden – dort eher zu Unrecht.
Dass Erlachner dann YB kurz vor Schluss einen glasklaren Penalty verweigerte, als Schwegler den vorbeigestürmten Assalé foulte, relativierte das Ganze ein bisschen. Gleich sechs Verwarnungen sprach Erlachner gestern aus – zwei davon mit Folgen: Sowohl für Nuhu als auch für von Bergen war es die vierte Gelbe Karte. YB muss somit nächsten Sonntag gegen Sion ohne sein bewährtes Duo in der Innenverteidigung auskommen. Auch Sanogo trennt nur noch eine Verwarnung vor seiner nächsten Sperre. Übernächste Woche geht es nach Basel zum Spitzenkampf.
Hütter, der Beobachter
Auf den verdienten, nach der Führung kaum je gefährdeten Sieg waren die Sperren nur ein kleiner Wermutstropfen. «Es war resultatmässig vielleicht kein souveräner, aber es war einfach ein intelligenter Sieg», sagte Hütter. Seine Mannschaft liegt weiter fünf Punkte vor dem FC Basel, sie hat erst viermal nicht gewonnen in dieser Meisterschaft.
Es läuft bei YB, und es ist schwer zu sagen, was die Berner gerade aus dem Tritt bringen könnte. Der Trainer versteht sich in solchen Situationen auch als Beobachter. Und was er so sieht, gefällt ihm, nicht nur gestern. «Bremsen muss ich nicht», sagt Hütter, «und sollte ich das Gefühl haben, wir liessen auch nur ein Prozent nach, dann würde ich sofort eingreifen.» Hütter hat indes nicht nur die eigenen Spieler, sondern auch den nächsten Gegner beobachtet: Vor dem Cupduell am Mittwoch war er vorgestern bei Münsingen gegen Solothurn (1:1). Der Fokus bleibt scharf.
«Ich blieb liegen und schloss die Augen»
Dem 20-jährigen Michel Aebischer gelingt gegen Luzern sein erster Assist in der Super League.
Wie er so dasteht, würde man von ihm kaum vermuten, dass er eben ein Meisterschaftsspiel für den Leader der Super League mitentschieden hat. Michel Aebischer – Typ: Schlaks – beantwortet die Fragen so, wie er seine Pässe zu spielen pflegt: präzise und mit Vorliebe kurz. «Das ist gut, um ins Spiel zu kommen», erklärt der freundliche junge Mann und bezieht sich dabei natürlich wieder auf die Partie gegen den FC Luzern.
Er habe sich mit kleinen, einfachen Dingen langsam vorangetastet, beschreibt Aebischer seinen aufregenden Nachmittag in Luzern. Bei seinem erst sechsten Einsatz von Beginn weg gelang dem 20-Jährigen die wohl beste Saisonleistung. Zu den kurzen, genauen Zuspielen zum Auftakt gesellten sich im Verlauf der Partie gekonnte Spielverlagerungen, kompromisslose Grätschen – und eine Vorlage der Marke «feiner Fuss». Wie Aebischer vor dem einzigen Treffer des Nachmittags den startenden Sulejmani mit einem hohen Ball bediente, war grosse Klasse.
Sekundenbruchteile nachdem der Pass seinen Fuss verlassen hatte, rauschte der Luzerner Demhasaj in ihn hinein. «Das tat kurz mal weh, ich blieb liegen und schloss die Augen, merkte aber dann, dass es laut geworden war», beschreibt Aebischer die Szene.
Dass der Freiburger solche Leistungen nicht jedes Wochenende zeigen kann, ist dem Berner Konkurrenzkampf im zentralen Mittelfeld geschuldet. Im Gegensatz zu anderen Positionen in der Offensive stehen Trainer Adi Hütter im Zentrum gleich vier Akteure zur Verfügung. Bertones Pech – er wird nach seiner Fussverletzung gegen Lugano noch wochenlang fehlen – ist in diesem Fall Aebischers Glück.
Dennoch musste sich der Youngster zuletzt oft hinter Sékou Sanogo und Djibril Sow einreihen. Dass er auf einer so zentralen Position dann so mir nichts, dir nichts ins Spiel findet, ist nicht selbstverständlich. «Mich stören die Rotationen nicht, dann gebe ich eben noch mehr Gas im Training», sagt Aebischer pragmatisch.
Allzu oft wird er in den nächsten Tagen kaum zuschauen müssen. Es warten viele Spiele, der Kräfteverschleiss ist gross – und Teamkollege Sanogo droht mit sieben Gelben Karten möglicherweise bald wieder eine Sperre. Dass Adi Hütter mit dem Freiburger eine valable Alternative hat, die auch kämpferisch einiges draufhat, weiss sein Trainer spätestens jetzt. https://www.derbund.ch/sport/fussball/K ... y/10929272
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shalako
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Verfasst: Montag 23. Oktober 2017, 08:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.10.2017  Zitat: YB kann auch anders
In einer umkämpften Partie gewinnen die Young Boys in Luzern 1:0 und bauen die Tabellenführung aus. Matchwinner Miralem Sulejmani findet aus der Krise.
Als die Partie in Luzern zu Ende ist, zeigt Miralem Sulejmani eine neue Seite von sich: Dass der Flügel mit seinem linken Fuss dem Ball einen Drall verleihen kann, der sich mit den Gesetzen der Physik nicht erklären lässt, ist bekannt. Dass der 28-Jährige aber Gefallen daran findet, Fussball zu arbeiten statt zu spielen, ist doch eher überraschend.
«Wer ohne Körperkontakt Sport betreiben will, der soll ins Tanzen gehen», sagt Sulejmani nach dem 1:0-Sieg in der Mixed Zone der Swisspor-Arena. Der Kälteschutz reicht dem feingliedrigen Serben dabei bis zu den Knien. «Wir wussten, dass es hart werden würde. Und wir nahmen den Kampf an.»
Letztes Wochenende in Lausanne hatten es die Young Boys bis zum Schluss mit spielerischen Mitteln probiert – und 1:2 verloren. Es war eine Niederlage, die Zweifel säte. Einige sahen gar das Ende des Höhenflugs gekommen. Doch den Bernern ist innert drei Tagen eine überzeugende Antwort gelungen.
Erst am Donnerstagabend beim 2:2 in der Europa League bei Tabellenführer Dynamo Kiew, in einer intensiven und kampfbetonten Partie. Und nun in Luzern, in einer erneut intensiven und kampfbetonten Partie, auf tiefem Rasen, 48 Stunden nach der Rückkehr aus der Ukraine. «Unsere Mentalität war heute top», sagt Trainer Adi Hütter. Sein Team führt die die Tabelle nun mit fünf Punkten vor dem FC Basel an, der nach der Derbyniederlage des FC Zürich auf dem zweiten Platz lieg.
Sulejmanis Jubelpose
Das entscheidende Tor fiel in der 42. Minute und in einem der wenigen lichten Momente an diesem kalten und nassen Herbsttag. Michel Aebischer, der im zentralen Mittelfeld den Vorzug vor Djibril Sow bekommen hatte, spielte mustergültig in die Tiefe, Miralem Sulejmanis lupfte den Ball über den heranstürmenden Luzern-Torhüter Jonas Omlin.
«Wer ohne Körperkontakt Sport betreiben will, der soll ins Tanzen gehen.» YB-Flügel Miralem Sulejmani
Es war Aebischers erste Vorlage in der Super League und Sulejmanis erstes Tor seit dem Saisonauftakt gegen den FC Basel. Den Treffer bejubelte der Serbe, indem er sich symbolisch das Pech vom Körper wischte. «Es war nicht einfach, so lange ohne Tor zu bleiben», sagt Sulejmani.
Das 1:0 war der Lohn für eine signifikante Steigerung. Das Heimteam hatte vor 11 637 Zuschauern stärker begonnen. Tomi Juric kam einmal knapp zu spät, Dereck Kutesa scheiterte an YB-Goalie David von Ballmoos. «Die ersten 30 Minuten gefielen mir überhaupt nicht. Hätten wir in dieser Phase einen Treffer bekommen, wäre es sehr schwierig geworden», sagt Hütter. «Nach der Führung haben wir nur noch sehr wenig zugelassen, der Sieg ist verdient.» Von Ballmoos wurde in der zweiten Halbzeit nie ernsthaft geprüft.
Viele strittige Szenen
Kurz vor und nach der Pause hätte die Partie jedoch eine andere Wendung nehmen können: Kasim Nuhu geriet mit Christian Schneuwly aneinander, er traf den früheren YB-Akteur dabei im Gesicht. Christian Fassnacht stand kurz darauf Christian Schwegler absichtlich auf den Fuss. Und Sékou Sanogo langte, bereits verwarnt, Schwegler ins Gesicht. Für solche Vergehen sind schon Spieler vom Platz gestellt worden.
Zumindest im Falle von Nuhu und Fassnacht hätte eine Rote Karte aber nicht zur Linie von Schiedsrichter Pascal Erlachner gepasst, der gestern viel laufen liess. Dass er YB in der Schlussphase nach Foul an Roger Assalé einen Elfmeter verweigerte, lässt sich damit aber nicht erklären.
Zuvor waren die Young Boys in nummerischer Gleichzahl nie Gefahr gelaufen, die Führung herzugeben. Der einzige Makel: Sie führten gegen die harmlosen Luzerner nicht vorzeitig die Entscheidung herbei. Nach Vorarbeit des einmal mehr starken Roger Assalé traf Fassnacht in der 63. Minute das leere Tor nicht, später schoss Nsame aus kurzer Distanz zu zentral. «Wir spielten in der zweiten Halbzeit dominant», sagt Hütter. Der YB-Trainer zeigt sich mit dem Auftritt seines Teams zufrieden. «Nach der Niederlage in Lausanne haben wir gezeigt, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden.»
Abwehrzentrum gesperrt
Die Arbeit wird Adi Hütter allerdings nicht ausgehen: Nach Gelben Karten werden die Innenverteidiger Kasim Nuhu und Captain Steve von Bergen nächsten Sonntag beim Heimspiel gegen Sion gesperrt fehlen.
Vorerst können sich die Young Boys aber über den Erfolg in Luzern freuen. Dieser Sieg sei nicht typisch für YB, meint Miralem Sulejmani, bevor er sich verabschiedet. «Eigentlich versuchen wir immer, mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen.» https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/18447102
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shalako
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Verfasst: Montag 23. Oktober 2017, 08:39 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.10.2017  Zitat: YB-Noten: Routinierte Jugend
Beim 1:0 in Luzern zählen die jüngsten YB-Spieler zu den stärksten.
David von Ballmoos: Note 4,5
Verhinderte gegen Kutesa den frühen Rückstand. In der zweiten Halbzeit kaum geprüft.
Kevin Mbabu: Note 5
Der rechte Verteidiger überzeugte in Luzern bis auf eine Unachtsamkeit in der 8. Minute vorab in der Defensive.
Kasim Nuhu: Note 4,5
Begann fehlerhaft. Leistete sich zudem einen Griff ins Gesicht von Schneuwly, bekam dafür Gelb. Der Innenverteidiger fing sich, liess nach der Pause nichts mehr anbrennen. Fehlt gegen Sion nun aber gesperrt.
Steve von Bergen: Note 5
Auch der Captain war zu Beginn nicht gegen Fehler gefeit. Dann in der Innenverteidigung aber mit aufmerksamer und kompromissloser Darbietung. Auch von Bergen ist gegen Sion gesperrt.
Jordan Lotomba: Note 5
Der 19-jährige linke Verteidiger agierte mit erstaunlicher Abgeklärtheit. Beging keine Fehler, gewann aber viele Duelle.
Christian Fassnacht: Note 3,5
Eigentlich ein besonnener Typ, verlor der Flügel kurz vor der Pause die Fassung und trat Gegenspieler Christian Schwegler absichtlich auf den Fuss. Hatte Glück, dass die Aktion ungeahndet blieb. Es war nicht Fassnachts Tag, er liess in der zweiten Halbzeit nach Vorarbeit Assalés eine Grosschance aus.
Michel Aebischer: Note 5
Stand erstmals seit Ende September in der Startaufstellung. Fand rasch den Tritt, agierte souverän. Der 20-Jährige bereitete das 1:0 Sulejmanis wunderbar vor. Überzeugte auch mit Kampfkraft.
Sékou Sanogo: Note 4
Nicht so stark wie zuletzt. Leistete sich einige Ballverluste. Und Sanogo hätte sich über einen Platzverweis nicht beklagen dürfen: Bereits verwarnt, langte er Schwegler an den Hals.
Miralem Sulejmani: Note 4,5
Nach unauffälliger Darbietung erzielte der Serbe kurz vor der Pause das 1:0, es war Sulejmanis erster Treffer seit dem Saisonauftakt gegen den FC Basel. Zog oft von der Seite in die Mitte. Sein Einfluss blieb aber gering.
Roger Assalé: Note 5
Blieb für einmal ohne Skorerpunkt. Aber der Ivorer war wieder der auffälligste Berner Offensivakteur, kaum ein Angriff lief nicht über ihn. Enorm lauffreudig, Assalé konnte nur unfair vom Ball getrennt werden.
Jean-Pierre Nsame: Note 4
Rückte für Ngamaleu in die Startaufstellung. Gewann in der Luft viele Duelle, vermochte sich aber kaum in Abschlusspositionen zu bringen. Einmal geblockt, vergab er in den 81. Minute die vorzeitige Entscheidung.
Nicolas Ngamaleu: ohne Note
77. Minute für Fassnacht.
Thorsten Schick: ohne Note
83. Minute für Sulejmani.
Djibril Sow: ohne Note
87. Minute für Nsame.
Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/28864786
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shalako
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Verfasst: Montag 23. Oktober 2017, 08:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.10.2017  Zitat: «Das war die ideale Vorbereitung auf Münsingen»
Michel Aebischer: Der 20-jährige zentrale YB-Mittelfeldakteur darf beim 1:0 in Luzern mal wieder von Beginn an spielen. Auf dem Platz agiert er unbekümmert. Und er spricht auch so.
Sie bereiteten das entscheidende Tor mit Ihrem ersten Assist in der Super League vor. Wie haben Sie die Szene erlebt?
Michel Aebischer: Ich sah Miralem (Torschütze Sulejmani, die Red.) losziehen, spielte den Ball und wurde in dem Moment gefoult. Ich lag am Boden, schrie, wie man das eben so macht. Doch dann hörte ich, dass es im Stadion lauter wird. Ich öffnete die Augen und sah, wie der Ball ins Tor rollt.
Wie beurteilen Sie den Erfolg gegen Luzern?
Wir wussten, dass es schwer werden würde. Den Luzernern läuft es derzeit nicht wunschgemäss, sie mussten unbedingt gewinnen. Bei uns haben aber alle gekämpft, jeder ging für den anderen. Der Sieg ist verdient.
Sie spielten letztmals Ende September in der Europa League gegen Skënderbeu von Beginn an. Dennoch bekundeten Sie in Luzern keine Schwierigkeiten.
Es ist wichtig, dass man im Training immer alles gibt, so kann man die geringere Einsatzzeit wettmachen. Zudem habe ich mir vorgenommen, einfach zu spielen. Gelingt das einem, kann man sich später mehr zutrauen.
Wie bei Ihrer Torvorlage?
Genau. Nach der Startphase stieg mein Selbstvertrauen. Von da an ging es fast von alleine. Es freut mich enorm, konnte ich Entscheidendes zum Sieg beitragen.
Nach dem 1:2 in Lausanne fand YB mit den Partien in Kiew und Luzern wieder in die Spur. Einverstanden?
Wir zeigten auch in Lausanne eine gute Leistung, belohnten uns aber nicht. Das ist uns nun wieder gelungen.
Bereits am Mittwoch steht der Cup-Achtelfinal beim FC Münsingen (1. Liga) an. Was erwarten Sie für eine Partie?
Ich habe mit der U-21 von YB jeweils gegen Münsingen gespielt. Münsingen hat viele grosse Spieler, ist sehr zweikampfstark. Daher war die Partie gegen Luzern die ideale Vorbereitung auf das Spiel in Münsingen. Es ist eine Frage der Einstellung. Wird es bei uns im Kopf stimmen, dann wird es auch das Resultat.
https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/30215575
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