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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 1. Oktober 2017, 09:49 |
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01.10.2017  Zitat: Von Shaqiris Sturmpartner zu St. Gallens Überflieger
Marco Aratore ist beim FC St. Gallen zum Torjäger gereift. Beweist der 26-Jährige seine Qualitäten auch am Sonntag im Spitzenspiel gegen die Young Boys?
Bei ihm sind die Tore bereits im Namen inklusive: Marco Aratore heisst der Mann der Stunde beim Überraschungsteam aus St. Gallen. Fünf Treffer hat der 26-Jährige heuer bereits erzielt. Eines mehr als jeweils am Ende der letzten beiden Spielzeiten.
Dass Aratore torgefährlich ist, war schon früh ersichtlich: Bei den Junioren daheim beim FC Basel galt er auf der Aussenbahn neben Xherdan Shaqiri als vielversprechendstes Talent im Klub. Doch als der Schritt zu den Profis anstand, teilten sich die Wege der beiden.
« Der Trainer wollte, dass ich mehr in den Strafraum ziehe. Bis jetzt zahlt es sich aus: Ich bin näher am Tor und komme öfter in den Abschluss. »
Marco Aratore FC St. Gallen
Shaqiri schaffte den Durchbruch, Aratore wurde ausgemustert. Eine Entzündung an den Achillessehnen bremste ihn. Aber auch der eigene Reifeprozess. Vielleicht sei das alles noch etwas zu früh gewesen, sagt er heute mit Blick auf den Leistungsdruck beim FCB. «Und dann muss man halt auch das nötige Glück haben. Dass einmal ein Ball reingeht, wenn man als Junger die Chance erhält.» Über die Challenge League empfohlen
Thun, Aarau und Winterthur hiessen die Stationen stattdessen. Bis Aratore vor drei Jahren nach St. Gallen wechselte und dort seinen Platz fand. «Ich kam schon vergangene Saison auf meine Skorerpunkte. Jetzt bin ich daran, jene Leistung zu bestätigen», sagt er nicht ohne Stolz.
« Er ist ein absoluter Teamplayer. Ein sehr guter Charakter. Offen. Und lernfähig. » Giorgio Contini Trainer FC St. Gallen
Der Trainerwechsel hat ihm geholfen. Während St. Gallen unter Joe Zinnbauer noch mit drei Verteidigern agierte, lässt Giorgio Contini mit vier spielen. Das bedeutet für Aratore: weniger defensive Verpflichtungen am Flügel, mehr Freiheiten im Angriffsspiel.
Contini forderte nach einer eingehenden Analyse im Sommer ohnehin einen anderen Spielstil von Aratore: «Er wich oft auf die Seite aus. Wir Trainer wünschten uns aber, dass er viel mehr im Zentrum ist und so mehr in den Abschluss kommt. Das setzt er nun sehr gut um.»
« Dass YB - St. Gallen ein Spitzenspiel sein würde, konnte niemand erwarten » Marco Aratore FC St. Gallen
Nächste Herausforderung für Aratore und St. Gallen: Leader YB am Sonntagnachmittag. Erster gegen Zweiter also. Aratore verspricht: «Das wird ein heisser Match.» https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... berflieger
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shalako
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Verfasst: Sonntag 1. Oktober 2017, 20:46 |
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01.10.2017  Zitat: Espen werden demontiert
[b]YB zementiert mit Gala-Triumph den Leaderthron!/b]
Die Berner Young Boys zelebrieren im Spitzenduell Fussball von einem anderen Stern und schicken St. Gallen mit einer 6:1-Packung nach Hause. Basel liegt in der Tabelle nun schon 8 Punkte hinter den Hauptstädtern.
Das Spiel: Zwei Paukenschläge stehen am Ursprung des Gala-Triumphs der Young Boys über St. Gallen. Zweieinhalb Minuten in der ersten, mikrige 65 Sekunden in der zweiten Halbzeit – und schon hat YB das Kind geschaukelt. Wer meint, der Anschlusstreffer der Espen würde den Leader in Verlegenheit bringen, irrt sich gewaltig. Es wirft die Berner Offensivmaschinerie nur in einen höheren Gang. Dieser so hoch ist, dass der Tabellenzweite in einer Machtdemonstration aus dem Stadion geballert wird.
Die Tore: 1:0, 3. Minute | Was für ein Pfund von Roger Assalé! Der Stürmer zieht von der linken Seite ins Zentrum, büschelt sich das Leder zurecht und nagelt es ins Lattenkreuz. Eine Rakete von einem Schuss, die Espen-Abwehr steht aber auch artig Spalier.
2:0, 47. Minute | Nach einem Eckball prallt der Ball an die Hand von Assalé. Der Schiedsrichter unterbricht die Partie jedoch nicht und Kevin Mbabu reagiert am schnellsten. Mit voller Wucht haut er das Leder aus dem Hinterhalt in die Maschen.
2:1, 53. Minute | Mbabu, Torschütze zum 2:0, holt Buess im eigenen Strafraum von den Beinen, obwohl er zuerst den Ball spielt. Schiedsrichter San entscheiden auf Penalty, den Danijel Aleksic verwertet.
3:1, 55. Minute | Ob Weitschuss oder Dribbling, Roger Assalé hat heute alles drauf. Der Mann aus der Elfenbeinküste lässt Lüchinger mit einer Körpertäuschung aussteigen und bezwingt dann Daniel Lopar mit einem satten Flachschuss.
4:1, 61. Minute | Kevin Mbabu flankt vom rechten Flügel in den Strafraum, wo Jean-Pierre Nsame mutterseelenallein einnickt.
5:1, 71. Minute | Eckball Sow, Kopfball Kasim Nuhu! Die St. Galler Abwehr hat bereits aufgesteckt.
6:1, 76. Minute | Wirbelwind Assalé schreitet in den Sechzehner, legt dann klug zurück auf den heranbrausenden Christian Fassnacht, der den Ball aus gut 18 Metern ins obere Eck pflanzt.
Der Beste: Roger Assalé Superstar! Sieben Tore in den letzten fünf Spielen. Und der war zu Saisonbeginn noch ein Chancentod? Kaum zu glauben, aber es war so! Wermutstropfen: Der Ellenbogen gegen Alain Wiss. Ein strenger Schiri hätte da Rot gezückt. Aber auch Gelb ist okay.
Der Schlechteste: Karim Haggui ist eigentlich der Mann, der die Abwehr der Espen zusammenhalten soll. Schwierig, wenn keine Abwehr da ist. Da gibt es dann nichts zusammenzuhalten. Noch schwieriger, wenn man selber nicht auf dem Platz steht, wie der Tunesier.
Das gab zu reden: Uiuiui. Vieles! Wars eine Schwalbe von Sow in der 13. Minute? Er sah Gelb. Doch es gab einen Kontakt mit Haggui. Hätte man auch auf Penalty entscheiden können. Die Assalé-Ellenbogen-Szene ist oben beschrieben. Und hatte der Ivorer bei Mbabus 2:0 nicht den Ball an der Hand? War keine Absicht, also Okay. Last but not least: war der Elfer für St. Gallen berechtigt? Eher nicht, denn Mbabu war mit der Fussspitze vor dem Kontakt mit Buess am Ball. Anyway: Es war ein höchst kniffliger Nachmittag für Ref Fedayi San und seine Assistenten. In der Tendenz zweimal richtig und zweimal falsch. Sagen wir: okay.
Die Statistik: Basel patzt, YB profitiert. Der Serienmeister liegt nun schon acht Zähler hinter den unwiderstehlich aufspielenden Bernern.
Die Statistik II: Der Espen-Fluch findet kein Ende! Noch nie haben die Ostschweizer im Stade de Suisse gewinnen können! Der letzte Erfolg in der Hauptstadt liegt über zwölf Jahre zurück – 20. März 2005, damals noch im Stadion Neufeld.
So gehts weiter: Nach der Länderspielpause werden die Young Boys in Lausanne (14. Oktober, 19 Uhr) gefordert. St. Gallen gastiert tags darauf beim FC Sion (16 Uhr).
************ YB – St. Gallen 6:1 (1:0)
Stade de Suisse, 20'098 Fans SR: San
YB: Von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, Von Bergen, Lotomba; Fassnacht, Sow, Sanogo, Sulejmani; Nsame, Assalé.
St. Gallen: Lopar; Koch, Haggui, Hefti, Lüchinger; Aleksic, Kukuruzovic, Wiss, Aratore; Buess, Al. Ajeti.
Tore: 3. Assalé (Sanogo) 1:0, 47. Mbabu (Assalé, Sulejmani) 2:0, 53. Aleksic (Foulpenalty) 2:1, 55. Assalé (Nsame) 3:1, 61. Nsame (Mbabu) 4:1, 71. Nuhu (Sow) 5:1, 76. Fassnacht (Assalé) 6:1
Einwechslungen:
YB: Ngamaleu (72. für Nsame), Aebischer (79. für Sow), Schick (84. für Sulejmani) St. Gallen: Tafer (59. für Aleksic), Wittwer (64. für Lüchinger, Taipi (79. für Ajeti)
Gelb:
13. Sow (Schwalbe). 42. Assalé. 50. Koch. 52. Mbabu. 63. Lüchinger. 78. Sanogo (alle Foul).
Bemerkungen:
YB ohne Hoarau, Benito, Bertone, Seferi (verletzt). St. Gallen ohne Barnetta, Toko, Ad. Ajeti, Tschernegg (verletzt). https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 01640.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 1. Oktober 2017, 20:49 |
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01.10.2017  Zitat: Wie im Rausch: YB kantert St. Gallen nieder
YB hat das Spitzenspiel der 10. Runde klar für sich entschieden. Die Berner spielten St. Gallen an die Wand und siegten mit 6:1. Mann des Spiels war Roger Assalé.
- St. Gallen bricht nach dem 1:2-Anschlusstreffer (53.) auseinander und kassiert in 23 Minuten 4 Tore. - YB baut dank dem furiosen Sieg die Leaderposition in der Super League auf 6 Punkte aus. - Erster Verfolger ist neu der FC Zürich, welcher Lugano bezwang.
Das Spitzenspiel der Runde bot Spektakel und beinhaltete auch eine umstrittene Szene. YB-Stürmer Roger Assalé bekleidete dabei die Hauptrolle.
Nach 158 Sekunden eröffnete der Ivorer das Skore mit einem Prachtstreffer. Von links zog er an der Strafraumgrenze ins Zentrum und zirkelte den Ball in die rechte, obere Torecke. Damit traf Assalé zum 4. Mal in Serie.
Assalé und seine Hände
Es folgte die Szene, die der Partie eine andere Richtung hätte geben können. Assalé fuhr gegen Alain Wiss den Arm aus und traf den St. Galler im Gesicht – eine Tätlichkeit, welche nur mit Gelb bestraft wurde.
Die Hand im Spiel hatte Assalé auch 66 Sekunden nach dem Seitenwechsel: Nach einem Eckball sprang dem YB-Spieler der Ball an die Hand, im Anschluss traf Kevin Mbabu zum 2:0.
Kurz nach dem St. Galler Anschlusstreffer von Danijel Aleksic per Penalty (53.) entschied Assalé die Partie mit seinem 5. Saisontreffer. Mit einer Täuschung hatte er Gegenspieler Nicolas Lüchinger ins Leere laufen lassen und eiskalt abgeschlossen. Der St. Galler Zerfall
Von den St. Gallern kam nach dem 3. YB-Treffer überhaupt keine Gegenwehr mehr. Die Tore vom 4:1 zum 6:1 in der 76. Minute schoss YB innert einer Viertelstunde. Jean-Pierre Nsame, Kasim Nuhu und Christian Fassnacht hatten getroffen.
YB hätte das Kräftemessen gemessen an den Torchancen noch deutlicher gewinnen können, ja müssen. Die St. Galler konnten froh sein, war nach 92 Minuten Schluss. Es war für die Ostschweizer die höchste Niederlage seit dem denkwürdigen 0:7 gegen Basel im April 2016 unter Joe Zinnbauer. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... len-nieder
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shalako
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Verfasst: Sonntag 1. Oktober 2017, 20:51 |
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01.10.2017  Zitat: An Roger Assalé schieden sich die Geister
6:1 gewonnen, zwei umstrittene Entscheide zu ihren Gunsten, den Vorsprung als Leader ausgebaut: die Young Boys erleben beim Kantersieg gegen St. Gallen einen rundum gelungenen Nachmittag.
Nach einem Resultat dieser Deutlichkeit spielt die Leistung eines Schiedsrichters normalerweise keine Rolle. Dennoch gaben zwei Szenen zu reden, beide Male war Roger Assalé beteiligt.
Was war passiert? In der 42. Minute landete die Hand des Ivorers, der einen Einwurf mit dem Rücken zum Gegenspieler erwartete, im Gesicht des St. Gallers Alain Wiss. Referee Fedayi San ahndete die Aktion mit einer Verwarnung.
Die Meinungen dazu waren schnell gemacht. Sprach Assalé davon, nicht absichtlich gehandelt zu haben ("ich bin kein aggressiver Spieler"), herrschte unter den Trainern Einigkeit. "Wir hatten Glück", sagte YB-Coach Adi Hütter. "Der Schiedsrichter hätte auch anders entscheiden können. Wenn es den Ausschluss gegeben hätte, wäre dieses Resultat nicht zustande gekommen." Für St. Gallens Giorgio Contini war klar: "Es gibt keine zwei Meinungen. Die Farbe der Karte hätte dunkler als gelb sein müssen."
Bei der zweiten strittigen Aktion kurz nach Wiederanpfiff sprang Assalé der Ball im gegnerischen Strafraum eher unabsichtlich an die Hand, Kevin Mbabu traf in der Folgeaktion zum 2:0. "Das war ein klares Hands", ereiferte sich Contini. Die TV-Bilder liessen keinen Aufschluss zu, ob Absicht im Spiel war oder nicht. Jedenfalls musste es sich aus St. Galler Sicht umso bitterer angefühlt haben, als Assalé auch noch das 3:1 erzielte - was wiederum Hütter als "Schlüsselszene" betitelte. Eine halbe Stunde zum Vergessen
Natürlich beeinflussten die genannten Szenen mit Assalé das Duell im Stade de Suisse. Zu denken gab Contini aber auch, wie sich St. Gallen in der letzten halben Stunde gehen liess. "Wir waren in der ersten Halbzeit auf Augenhöhe, in der zweiten machten wir unseren Job nicht mehr. Die letzten 30 Minuten waren zum Vergessen. Gewisse Mannschaftsteile zerfielen regelrecht."
Hütter genoss die letzten Minuten
YB verabschiedete sich mit dem höchsten Saisonsieg und mindestens sechs Punkten Reserve auf die Konkurrenten in die zweite Länderspiel-Pause der Saison. Die Zuschauer honorierten die Leistung der Berner mit Ovationen, Trainer Hütter zeigte sich sehr zufrieden. "Die Art und Weise, wie wir auftraten und wie wir die Tore erzielten, habe ich genossen wie schon lange nicht mehr. Die Mentalität, wie wir nach dem 4:1 hungrig blieben und weitere Tore schiessen wollten, hat mir gefallen." https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -131768211
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shalako
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Verfasst: Sonntag 1. Oktober 2017, 20:52 |
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01.10.2017  Zitat: Schützenfest in Stade de Suisse
Dank einem starken Auftritt ringen die Young Boys den FC St. Gallen mit 6:1 nieder.
Die Young Boys gewinnen das Spitzenspiel der 10. Runde gegen St. Gallen klar 6:1 und führen in der Tabelle nun mit sechs Punkten Vorsprung. Erster Verfolger ist Aufsteiger FC Zürich
Roger Assalé war die grosse und auch etwas umstrittene Figur beim Kantersieg der Young Boys. Der Afrikaner traf zweimal, hätte aber auch früh ausscheiden können. Für eine Tätlichkeit gegen Alain Wiss hätte er durchaus die Rote Karte sehen können. Es gab aber nur eine Verwarnung für den Stürmer der Berner. Abgesehen davon geht der klare Sieg von YB aber in Ordnung. Das Team von Trainer Adi Hütter ging schon nach drei Minuten in Führung und hatte nur einen kurzen heiklen Moment zu überstehen, als St. Gallen nach einem zweifelhaften Penalty auf 1:2 herankam (53.). Doch die Antwort der Berner kam prompt: Zwei Minuten später traf Assalé mit seinem zweiten Tor zum 3:1, nochmals sechs Minuten später erzielte Jean-Pierre Nsame das vierte Tor.
Später waren auch noch Kasim Nuhu und Christian Fassnacht erfolgreich und so war es am Ende und nach vier YB-Toren nach der Pause innerhalb von 21 Minuten der vierte YB-Sieg in der Meisterschaft in Folge. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/24614348
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shalako
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Verfasst: Sonntag 1. Oktober 2017, 20:54 |
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01.10.2017  Zitat: YB-Noten: Der Zauberfuss geht im magischen Spiel unter
Beim 6:1 gegen St. Gallen verdienen sich zwei Spieler die Höchstnote. Ein YB-Akteur fällt ab.
David von Ballmoos: Note 4,5
Kaum geprüft, aber konzentriert: Der Goalie parierte einmal stark.
Kevin Mbabu: Note 6
Als Aussenverteidiger eine zusätzliche Offensivkraft. Stürmte die rechte Seite rauf und runter. Erzielte mit seinem ersten Saisontor das 2:0, bereite das 4:1 vor. In dieser Form müsste er eigentlich die nächsten Tage beim Nationalteam verbringen. So kann er sich aber ein wenig ausruhen.
Kasim Nuhu: Note 5
Erneut schlichen sich beim Innenverteidiger kleinere Unkonzentriertheiten ein. In der Defensive insgesamt aber dennoch solid. In der Schlussphase erzielte der Innenverteidiger sein bereits drittes Saisontor.
Steve von Bergen: Note 5,5
Keiner spielt so oft wie der Routinier, als Abwehrchef derzeit unersetzbar. Abgeklärt und bissig, gewann von Bergen gegen Buess und Ajeti fast alle Duelle.
Jordan Lotomba: Note 5
Feierte am Freitag seinen 19. Geburtstag. Machte Trainer Adi Hütter ein Geschenk, indem er rechtzeitig für die Partie fit geworden war. Unbekümmert, aber souverän, sowohl hinten wie vorne ein Gewinn.
Christian Fassnacht: Note 5,5
Ballsicher, laufstark, mit vielen Aktionen und vor allem: mit vielen Gelegenheiten. Die Chancenauswertung war Fassnachts einziges Manko: Der Flügel hätte gut und gerne fünf Treffer erzielen können. Belohnte sich eine Viertelstunde vor Schluss mit dem 6:1 für die starke Leistung.
Sékou Sanogo: Note 5
Verteilte die Bälle, mit einigen guten Spielverlagerungen wie vor dem 1:0. Sanogo überzeugte auch mit seiner Kernkompetenz: dem Führen von Zweikämpfen.
Djibril Sow: Note 5
Dynamisch, mit vielen guten Ansätzen. Und massgenauer Flanke beim 5:1 von Nuhu.
Miralem Sulejmani: Note 3,5
Der serbische Zauberfuss blieb in einer glänzend aufgelegten Offensive als Einziger blass.
Roger Assalé: Note 6
Der Albtraum der St. Galler Abwehrspieler. Wich geschickt auf die Flügel aus, suchte konsequent das Eins-gegen-Eins. Und Assalé setzte sich fast immer durch. Erzielte nach drei Minuten wunderbar das 1:0. Traf ebenfalls herrlich zum wichtigen 3:1. Kam YB zu einer Chance, hatte der ivorische Stürmer fast immer seine Füsse im Spiel – schlicht überragend.
Jean-Pierre Nsame: Note 5,5
Eine Wucht, hielt die Bälle gut. Und Nsame steigerte sich nach der Pause, erzielte ein Tor, bereitete eines vor.
Nicolas Ngamaleu: Note 4
72. Minute für Nsame. Fügte sich gut ein, in einer Aktion zu eigensinnig, als er Sulejmani übersah.
Michel Aebischer: ohne Note
79. Minute für Sow.
Thorsten Schick:ohne Note
85. Minute für Sulejmani.
Noten:6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/23332325
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shalako
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Verfasst: Sonntag 1. Oktober 2017, 23:54 |
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01.10.2017  Zitat: YB hat Klasse und einen Lauf
YB besiegt im Spitzenkampf den bisherigen Tabellenzweiten St. Gallen 6:1. Mann des Spiels ist Assalé: Er erzielt zwei Treffer und bereitet zwei Tore vor. Doch er hätte Rot sehen können.
Ein 6:1-Sieg ihrer Young Boys gegen den bisherigen Tabellenzweiten – das bringt selbst Berner zum ausgelassenen Jubel. Natürlich, St. Gallen ist etwas gar schnell und auch ein bisschen mithilfe von Glück und Zufall auf Platz 2 gespült worden. Aber die Leistung von YB machte doch deutlich, wer in dieser Liga zurzeit nicht nur der Leader ist, sondern auch den besten Fussball spielt.
«Am Schluss habe ich genossen, wie meine Mannschaft spielte.»
Nicht einmal die Differenz von fünf Toren war zu hoch. Der Berner Trainer Adi Hütter formulierte es so: «Am Schluss habe ich genossen, wie meine Mannschaft spielte.» Es sei «beeindruckend gewesen, was wir nach dem 3:1 zeigten». Aber Hütter hatte auch die Klasse einzugestehen, dass «es zwei, drei Schlüsselszenen gab, in denen wir Glück hatten». Diese kamen selbstverständlich auch in den Ausführungen des St. Galler Coachs Giorgio Contini vor, die Leistung der Berner wollte er damit allerdings nicht schmälern.
«Wenn er die rote Karte gesehen hätte, hätte das Spiel anders ausgehen können.»
Die Szenen waren diese: Kurz vor Halbzeit schlug der YB-Stürmer Roger Assalé dem Gegenspieler Alain Wiss ins Gesicht. Er sah dafür nur die gelbe und nicht – was angebrachter gewesen wäre – die rote Karte. Also stand Assalé noch auf dem Platz, als sich die nächsten Schlüsselszenen ereigneten. Eben hatten die St. Galler mit dem zum 1:2 verwandelten Elfmeter neue Hoffnung geschöpft, als Assalé wieder in Erscheinung trat: Zuerst tanzte er St. Gallens Verteidigertalent Silvan Hefti aus, ehe er den Ball zum 3:1 über die Linie schob. Zwei Minuten später bereitete er nach einem Eckball Kevin Mbabus 4:1 vor – mit einem Rückpass, den er mit der Hand spielte. Auch in diesem Fall hätte man als Schiedsrichter eher gegen als für Assalé entscheiden können. So aber ging der kleine Ivoirer als der Mann ins Spiel ein, der zwei Tore schoss und zwei vorbereitete. Und Hütter gab zu: «Wenn er die rote Karte gesehen hätte, hätte das Spiel anders ausgehen können.»
Assalés letzte Tat bestand eine Viertelstunde vor Schluss darin, Christian Fassnacht mit einem Rückpass an die Strafraumgrenze so zu lancieren, dass dieser den Ball locker in die hohe Ecke lupfen konnte. Fassnacht hatte zuvor Chancen für «drei, vier Tore» vergeben, wie sein Trainer gezählt hatte. Es war also ein kleines Kunststück, ihn doch noch unter die Skorer einzureihen.
Das passte am Ende zum Auftritt der Berner, die eben nicht nur die Klasse, sondern auch den Lauf und damit das Glück eines Leaders haben. Hütter lobte zwar seine Defensive, sie habe sehr wenig zugelassen. Doch zur Nummer eins im Land macht YB natürlich vor allem seine Offensive. Deren Breite ist hierzulande zurzeit unerreicht – obschon der Führungsspieler Guillaume Hoarau verletzungshalber fehlt.
«Wir haben unseren Job nicht zu 100 Prozent erfüllt.»
Die St. Galler waren als Tabellenzweiter nach Bern gereist. Dass sie dies bezüglich Qualität nicht sind, «habe ich ja immer gesagt», liess Contini später wissen. Er fand, seine Mannschaft habe eine Stunde lang vor allem als defensives Kollektiv «gut gearbeitet». Zur Pause hätten sie gesagt, sie wollten «mutig weiterspielen». Doch dem 3:1 seien «30 Minuten zum Vergessen gefolgt». So müsse er nun registrieren: «Wir haben unseren Job nicht zu 100 Prozent erfüllt.» Dies reicht für eine Mannschaft wie St. Gallen nicht, um gegen diese Young Boys zu bestehen. https://www.nzz.ch/sport/fussball/yb-ha ... ld.1319569
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shalako
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Verfasst: Sonntag 1. Oktober 2017, 23:56 |
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01.10.2017  Zitat: Wenn Hütter nur noch geniesst
Sieben Tore, strittige Szenen und toller Fussball: YB überzeugt beim 6:1-Sieg gegen den FC St. Gallen.
Die dritte Minute läuft im Stade de Suisse, als bei einem Gegenangriff Sékou Sanogos langes Zuspiel auf der linken Seite Roger Assalé findet. Dieser zieht zur Mitte umläuft die halbe Abwehr des FC St. Gallen, sieht die Lücke und schiesst. Im mit Spannung erwarteteten Spitzenspiel ist das die frühe Führung des Tabellenersten. Wunderschön und äusserst wichtig ist der Treffer des wirbligen Stürmers. Was folgt, sind sechs weitere Tore, vier strittige Szenen, ein berauschtes YB – und überall Roger Assalé.
Davon konnte zu diesem Zeitpunkt aber noch niemand etwas ahnen.Nach vielen Toren sah es in der ersten Halbzeit nicht aus. Der FC St. Gallen stand hoch, hatte mehr Ballbesitz, doch konnte kaum in die gefährliche Zone vordringen. YB derweil setzte auf schnelle Gegenstösse und kam mit Voranschreiten der Zeit zu immer besseren Chancen. Trotzdem liess ein weiterer Treffer auf sich warten.
Reichlich zu diskutieren gab es dennoch. Zum Beispiel über die vermeintliche Schwalbe von Djibril Sow in der 12. Minute, dessen Fall im Strafraum aber eine Berührung von Haggui vorangegangen war. Oder 30 Minuten später als Roger Assalé den hinter ihm stehenden Wiss mit der Hand im Gesicht traf. Absicht war dem 23-Jährigen nicht nachzuweisen, weshalb Schiedsrichter San die gelbe Karte zückte. Dass solche Szenen auch schon zu Platzverweisen geführt haben, war Adi Hütter bewusst. «Wenn es einen Ausschluss gegeben hätte, wäre das Spiel wohl nicht so herausgekommen», sagte der YB-Trainer.
So wie dieses kommen Fussballspiele nicht allzu häufig heraus. Nicht einmal zwei Minuten brauchten die Young Boys nach der Pause, um die Führung auszubauen. Und wieder sorgte Assalés Hand für Diskussionsstoff. Der Ivorer wollte den Eckball von Sulejmani ins Tor dreschen, doch er verpasste mit dem Fuss.
Stattdessen flog der Ball an seine ausgestreckte Hand und von dort zu Kevin Mbabu, der mit einem saftigen Schuss das 2:1 erzielte. Absicht war auch hier keine auszumachen, der Ärger der St. Galler dennoch verständlich. «YB ist leider einmal mehr mit einem Hands zu einem Tor gekommen. Das tut weh», erinnerte FCSG-Trainer Giorgio Contini an das späte 2:2 durch Nuhu bei der letzen Begegnung der beiden Mannschaften, dem ein Handspiel vorangegangen war.
Torschütze Mbabu stand kurz darauf im eigenen Strafraum im Fokus. Er wurde für ein Foul an Buess mit Gelb belangt und David von Ballmoos, dessen starke Parade dem Tackling von Mbabu vorausging, musste sich vom Penaltypunkt bezwingen lassen. Tatsächlich aber hatte Mbabu mit den Schuhspitzen den Ball gespielt, bevor es zum Kontakt gekommen war, also auch dieses 2:1 streitbar.
Fulminant in der zweiten Halbzeit
Am Ende waren das Nebengeräusche. Das lag auch an Roger Assalé. Er brachte sich wieder mit seinen Füssen in den Fokus. Auf einen Querpass von Jean-Pierre Nsame spielte Assalé Gegenspieler Lüchinger mit einer Körpertäuschung aus und schoss das 3:1. In der Folge spielte sich YB wahrlich in einen Rausch. Nsame traf nach einer Flanke von Mbabu mit dem Kopf zum 4:1, Nuhu erzielte nach einer Eckballvariante über Sow und Lotomba das 5:1.
Am Schlusspunkt war – wie könnte es anders sein – Roger Assalé beteiligt. Sulejmani spielte einen schönen Ball in die Tiefe, Assalé nimmt diesen im Lauf an, legt ihn zurück auf den heranbrausenden Fassnacht – 6:1. «Mir hat die Mentalität gefallen, wie sie nach dem 3:1 hungrig wurden», lobte Hütter, der am Ende einfach nur genossen hat, wie sein Team spielte. Derweil waren die letzten 30 Minuten für sein Gegenüber Contini «zum Vergessen.»
«Tempofussball, Kombinationen und in der Defensive wenig zugelassen», zählte Hütter die Vorzüge des Fussballnachmittags auf. Vorzüglich nicht nur der sensationelle Sieg, sondern auch die Platzierung in der Tabelle: Die Berner nutzten die Chance den FC Basel auf acht Punkte zu distanzieren und liegen nun sechs Punkte vor dem zweitplatzierten FC Zürich. «Nach zehn Runden ist noch niemand Meister geworden», mahnt Hütter.
Telegramm
Young Boys - St. Gallen 6:1 (1:0)
20’098 Zuschauer. – SR San. –
Tore: 3. Assalé (Sanogo) 1:0. 47. Mbabu 2:0. 53. Aleksic (Foulpenalty) 2:1. 55. Assalé 3:1. 61. Nsame (Mbabu) 4:1. 71. Nuhu (Sow) 5:1. 76. Fassnacht (Assalé) 6:1.
Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, von Bergen, Lotomba; Fassnacht, Sow (78. Aebischer), Sanogo, Sulejmani (84. Schick); Nsame (72. Moumi Ngamaleu), Assalé.
St. Gallen: Lopar; Koch, Haggui, Hefti, Lüchinger (64. Wittwer); Aleksic (59. Tafer), Wiss, Kukuruzovic, Aratore; Buess, Albian Ajeti (78. Taipi).
Bemerkungen: Young Boys ohne Benito, Bertone, Hoarau und Seferi, St. Gallen ohne Adonis Ajeti, Barnetta, Toko und Tschernegg (alle verletzt). Verwarnungen: 12. Sow (Unsportlichkeit). 42. Assalé. 50. Koch. 53. Mbabu. 63. Lüchinger. 78. Sanogo (alle wegen Fouls). https://www.derbund.ch/sport/fussball/W ... y/21104318
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shalako
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Verfasst: Sonntag 1. Oktober 2017, 23:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.10.2017  Zitat: «Nächstes Mal schicken wir St. Otmar St. Gallen»
von E. Tedesco, Bern - Ein Nachmittag zum Vergessen für Giorgio Contini: Der FCSG-Trainer war nach dem 1:6 bei YB sauer auf den Referee und auf seine Mannschaft.
«Die letzten dreissig Minuten waren zum Vergessen», ereifert sich Giorgio Contini nach der 1:6-Ohrfeige, die sein Team gegen YB im Stade de Suisse kassierte. Die Berner legten gegen St. Gallen eine Machtdemonstration hin, degradierten die Ostschweizer Abwehrspieler zu Statisten. «Wir haben unseren Job nicht zu hundert Prozent erfüllt, dann kommt so etwas dabei heraus», so der St. Galler Trainer weiter.
Was bei der Deutlichkeit des Ergebnisses erstaunt: Contini war auch mit dem Unparteiischen unzufrieden. Die eine oder andere Entscheidung von Fedayi San liess Continis Adrenalinspiegel in die Höhe schnellen und sorgte für Diskussionen im Stade de Suisse. Vor allem zwei Szenen gaben zu reden, und beide Male war YB-Angreifer Roger Assalé beteiligt.
Handball im Fussball
In der 42. Minuten klatschte der Ivorer mit der Hand ins Gesicht von Alain Wiss, der in seinem Rücken stand. Obwohl Assalé eine Absicht bestreitet («ich bin kein aggressiver Spieler») und Fedayi San es bei einer Gelben Karte beliess, hatte der Stürmer viel Dusel bei dieser Entscheidung. Rot wäre korrekt gewesen. Auch wenn Ohrfeigen auf Schweizer Fussballplätzen in den letzten Wochen an der Tagesordnung zu sein scheinen.
Für Contini war klar, dass es keine zwei Meinungen geben konnte. Für ihn hätte die Farbe der Karte dunkler ausfallen müssen. Und auch Amtskollege Adi Hütter räumt ein: «Der Schiedsrichter hätte auch anders entscheiden können. Da haben wir Glück gehabt. Wenn es Rot gegeben hätte, wäre dieses Resultat nicht zustande gekommen.»
Auch, weil bei der zweiten strittigen Szene erneut Assalé im Mittelpunkt des Geschehens stand. Dem 2:0 durch Kevin Mbabu (47.) war ein Handspiel von Assalé im Strafraum vorausgegangen. Contini giftig: «Das war ein klares Hands. Alle haben es gesehen, nur der Schiri nicht. YB darf gegen uns offenbar mit der Hand zu Toren kommen.» Contini spielt damit das 2:2 aus dem Hinspiel an, als Jean-Pierre Nsamé in letzter Minute mit der Hand ausglich. «Nächstes Mal schicken wir St. Otmar St. Gallen», ereiferte sich Contini.
Unter die Räder gekommen
Wie ein Hohn muss sich dann angefühlt haben, dass Assalé die Kanterniederlage mit seinem zweiten Treffer zum 3:1 einleitete, nachdem die Ostschweizer zuvor durch ein Penaltytor von Danijel Aleksic verkürzt hatten (53.). Ein im Übrigen sehr hart gepfiffener Elfmeter.
Nach dem 1:3 fiel St. Gallen auseinander und die Abreibung hätte noch höher ausfallen können. «Wir sind unter die Räder gekommen – verdient», sagt Goalie Daniel Lopar. Sein Team, das vor eineinhalb Wochen noch Meister Basel eine Niederlage zufügte, ist in Bern wieder jäh in der Realität angekommen. «Man hat unsere Grenzen gesehen«, so Contini, «und auch, dass wir noch viel zu tun haben.» http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/19193742
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shalako
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Verfasst: Montag 2. Oktober 2017, 00:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.10.2017  Zitat: Kanterniederlage: YB führt St.Gallen vor
Im Spitzenspiel ist der FC St.Gallen gegen Leader YB chancenlos. Die St.Galler werden von den Bernern regelrecht vorgeführt und kassieren in der zweiten Halbzeit ein Tor nach dem anderen – beim erlösenden Schlusspfiff steht es 6:1 für die Berner.
Die Young Boys bleiben in der Super League das aktuelle Mass der Dinge. Im Spitzenspiel fertigte der Leader den bislang ersten Verfolger St.Gallen gleich mit 6:1 ab.
St.Gallen ohne Gegenwehr
Mit dem höchsten Erfolg seit einem 7:2 gegen Lausanne im August 2016 bauten die Young Boys ihren Vorsprung auf sechs und mehr Punkte aus. Die Berner profitierten davon, dass der Gegner nach dem dritten Gegentor in seine Einzelteile zerfiel. St.Gallen leistete im Sprachsinn keine Gegenwehr mehr, die Tore vom 4:1 zum 6:1 in der 76. Minute schoss YB innert einer Viertelstunde.
Der St.Galler Matchplan geriet bereits nach 158 Sekunden völlig durcheinander. Erstmals in die Defensive gedrängt und mit dem ersten Torschuss geriet der Herausforderer der Young Boys bereits in Rückstand. Zwei Akteure boten Roger Assalé Begleitschutz, der Ivorer dribbelte, legte sich den Ball zurecht und zirkelte ihn ins Tor. Für den Ivorer, zu Saisonbeginn als «Chancentod» verschrien, war es der vierte Meisterschaftstreffer in Serie.
Continis Plan ging nicht auf
Auch die Vorgabe von Trainer Giorgio Contini, die Young Boys wie beim 2:2 im Hinspiel zu langen Bällen zu zwingen, ging nie auf. Die Pace gab trotz anfänglich mehr Ballbesitz des FCSG das Heimteam vor. YB erspielte sich in regelmässigen Abständen Torchancen, vergab diese aber vor der Pause, wie im Fall von Christian Fassnacht, teils grobfahrlässig. Das rächte sich aber darum nicht, weil YB nach 66 Sekunden der zweiten Halbzeit das längst fällige 2:0 erzielte.
Contini ereiferte sich furchtbar, weil Assalé der Ball nach einem Corner an die Hand gesprungen sein soll und Kevin Mbabu die Berner Führung ausbaute. Es war nicht die erste Szene mit Beteiligung des zweifachen Torschützen, die für Diskussionen sorgte. Kurz vor der Pause hatte Assalé, der kurz nach dem St.Galler Anschlusstreffer wiederum ohne Gegenwehr das 3:1 erzielte (55.), in Erwartung eines Einwurfs Alain Wiss mit dem Handrücken im Gesicht getroffen. Die Meinungen, ob es eine Tätlichkeit war oder nicht, gingen auseinander.
Berner demonstrieren ihre Stärke
Spätestens das fünfte Saisontor des Stürmers entschied den Spitzenkampf, der aufgrund des ziemlich einseitigen Spielverlaufs eigentlich ohnehin keiner war. YB hätte das Kräftemessen zwischen dem Leader und dem vor der 10. Runde zweitklassierten Team noch wesentlich deutlicher für sich entscheiden können. Das war für das davor vier Spiele ungeschlagene St.Gallen, das die höchste Niederlage seit dem denkwürdigen 0:7 gegen Basel im April 2016 unter Joe Zinnbauer kassierte, die bitterste Erkenntnis des Nachmittags.
«Wir haben unseren Job nicht gemacht»
«Bis zur 50. Minute waren wir im Spiel, doch nach dem 2:1 für YB waren wir bei den Zweikämpfen immer einen Schritt zu spät. Deshalb sind wir unter die Räder gekommen», sagt Torhüter Daniel Lopar kurz nach dem Spiel.
Für Trainer Giorgio Contini gab es mehrere Schlüsselmomente, die für den Verlauf des Spiels entscheidend waren: «Das irreguläre 2:0 für YB und die vermeintliche rote Karte gegen Assalé – wenn der Schiedsrichter hier anders entschieden hätte, wäre das Spiel auch anders verlaufen.» Contini betont jedoch, dass man nicht vergessen dürfte, dass St.Gallen gegen den Tabellenführer gespielt habe. «Wenn man YB in seiner jetzigen Form schlagen will, muss alles passen – das tat es heute nicht. Wir haben zu wenig diszipliniert verteidigt und in der zweiten Halbzeit unseren Job nicht gemacht.» http://www.fm1today.ch/wie-schlaegt-sic ... iel/598956
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