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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 13. September 2017, 23:36 
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von Ballmoos
Mbabu-Nuhu-von Bergen-Lotomba
Fassnacht-Sanogo-Sow-Sulejmani
Assalé, Nsamé


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 14. September 2017, 21:29 
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Der Neuling verwaltet das Erbe

YB empfängt am Donnerstag, 14.9. Partizan Belgrad. Christian Fassnacht will die gute Bilanz in der Europa League wahren.

Es hat nicht sein sollen. Drei Wochen ist es her, seit die Young Boys im strömenden Regen von Moskau ihren Traum von der Champions League davonschwimmen sahen. Nach beherzter Leistung, Pech und etwas Unvermögen im Hinspiel blieb YB beim ZSKA chancenlos (0:2). Also: Europa League, mal wieder.

Die kleine Schwester der «Königsklasse» fliegt zumeist etwas unter dem Radar, hat weniger Zuschauer, generiert kleinere Umsätze. Für den BSC YB mag sich beim fünften Start vieles nach Pflicht anhören. Das Los bescherte ihm keinen Topclub, und mit Dynamo Kiew gibt es ein wenig attraktives Wiedersehen aus der CL-Qualifikation.

Das Zwischentief überwunden

Doch der heutige Vergleich (Anpfiff 19 Uhr, Stade de Suisse) mit dem serbischen Seriensieger Partizan Belgrad ist einer auf Augenhöhe. Fünfte Teilnahme hin oder her: Im jungen YB-Team gibt es den einen oder anderen Europa-Novizen. Zum Beispiel Christian Fassnacht. Der Zürcher hat in dieser Saison seine ersten Partien auf europäischer Bühne bestritten – und bei seiner Premiere gleich getroffen. Im Auswärtsspiel gegen Kiew erzielte er das zwischenzeitliche 1:2. Es war für YB in der Endabrechnung Gold wert und bedeutete das Playoff.

«Das war ein super Einstand für mich», sagt der 23-Jährige, «und das Tor gab mir Selbstvertrauen.» Im darauffolgenden Spiel bei GC gelangen ihm gar zwei Treffer – Fassnacht war der Mann der Stunde beim zum Saisonauftakt überlegenen YB. Doch wie die ganze Mannschaft konnte auch der Flügelspieler seine Form nicht ganz auf dem hohen Niveau halten und wartete eine Weile auf persönliche Erfolgserlebnisse – bis ihm gegen St. Gallen und Lugano zwei Assists gelangen. In der Liga gehörte er zuletzt zum Stamm.

«Die Spiele gegen Partizan sind in dieser Gruppe der Höhepunkt für uns», sagt Fassnacht. Die Partie in Belgrad werde sehr speziell. «Wir wollen weiterkommen, also ist ein Sieg am Donnerstag zum Auftakt Pflicht.»

Die Young Boys haben in der Europa League ein gewisses Erbe zu verteidigen. In den bislang vier Gruppenphasen schlugen sie sich immer beachtlich. Gleich bei der Premiere 2010/11 holte YB gegen Stuttgart, Getafe und Odense neun Punkte und qualifizierte sich für die Sechzehntelfinals, wo die Hürde Zenit St. Petersburg dann allerdings zu hoch war (2:1 und 1:3).

Zwei Jahre später erlebten die Berner bei Liverpool an der Anfield Road so etwas wie den vorübergehenden Höhepunkt der Europa-League-Geschichte. Gegen den englischen Traditionsclub und Udinese sowie Machatschkala sammelten sie zehn Punkte und schieden nur aufgrund des Torverhältnisses gegen die punktgleichen Engländer und Russen aus. Wiederum dauerte es zwei Jahre, ehe YB die Gruppenphase zum dritten Mal erreichte, diesmal gewannen die Berner gegen Bratislava, Prag und Napoli vier von sechs Partien. In der K.-o.-Runde bedeutete dann Everton (1:4 und 1:3) Endstation. Die bislang letzte Gruppenphase führte YB vor einem Jahr nach Piräus, Nikosia und Astana – mit acht Punkten scheiterte es der schlechteren Tordifferenz wegen im Vergleich zu den Griechen knapp.

Punkte müssen her

Für Schweizer Vereine wird es nicht einfacher werden, sich für die Champions League zu qualifizieren. Die Super League ist im Fünfjahres-Ranking der Uefa weiter zurückgefallen, momentan rangiert sie auf Platz 15, knapp vor Kroatien und Dänemark. Ab nächster Saison sind nur noch die Meister der zehn Top-Ligen direkt an der «Königsklasse» zugelassen. Heisst für die Schweiz: Auch der Meister muss das Playoff bestreiten, der Zweite kann sich den Weg über die Qualifikation ebnen. Würde die Schweiz abrutschen, hätte nur noch der Meister die Chance auf die CL. Um so wichtiger also auch für den Schweizer Koeffizienten, dass YB in der Europa League punktet.


Gewappnet: Der Gegner bringt Ultra-Fans mit

Mit Partizan Belgrad ist heute Abend ein südosteuropäischer Traditionsverein zu Gast im Stade de Suisse. Die Mannschaft von Trainer Miroslaw Dukic ist in der serbischen Meisterschaft Seriensieger – und gewann auch im ehemaligen Jugoslawien 17 Meistertitel. Entsprechend beliebt ist der Verein in der serbischen Diaspora in ganz Mitteleuropa, und er wird, ähnlich wie bei den Auftritten von Borussia Mönchengladbach (2016) oder Fenerbahce Istanbul (2010), eine Menge Fans mitbringen.

Nebst 1800 Ultras aus Belgrad erwarten die Young Boys rund 2500 Partizan-Anhänger aus der Schweiz, aus Süddeutschland und Österreich. Entsprechend wurde dafür der Sektor B gegenüber der YB-Kurve für Gästefans zur Verfügung gestellt. Die Sicherheitsvorkehrungen sind in Erwartung der als nicht ganz unzimperlich bekannten Partizan-Ultras nicht alltäglich, wie YB-Kommunikationschef Albert Staudenmann bestätigt. 2013 spielte der FC Thun im Europa-League-Playoff gegen Partizan Belgrad. Am Rande der Partie im Oberland wurden damals 44 serbische Anhänger festgenommen. (mrm)

Mögliche Aufstellung YB
Von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, Von Bergen, Lotomba; Fassnacht, Sanogo, Sow, Sulejmani; Assalé, Nsame. – YB ohne Hoarau, Bertone, Benito, Seferi (alle verletzt). – Einsatz fraglich: Aebischer (krank).


https://www.derbund.ch/sport/fussball/D ... y/15630787

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 14. September 2017, 21:36 
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Von Belgrader Helden und Totengräbern

Für Partizan Belgrad ist YB nur ein Gegner von vielen. Der einzige, der wirklich zählt, ist Stadtrivale Roter Stern.

Wer an YB-Gegner Partizan denkt, denkt automatisch auch an Roter Stern. Die Feindschaft der beiden Belgrader Klubs macht sie unzertrennlich, ihr «ewiges Derby» ist so heissblütig wie legendär.

Dabei sind die Vereine gar nicht so alt: Roter Stern wurde im März 1945 von Mitgliedern der antifaschistischen Jugend Serbiens gegründet. Partizan kam 7 Monate später, von Offizieren der Volksarmee initiiert.

Totengräber und Helden

In den 70ern verschärfte sich ihre Rivalität. Bei Partizan formierten sich die Grobari (Totengräber), bei Roter Stern die Delije (Helden). Zwei bis heute gefürchtete Fangruppen.

Auch im Basketball, Wasserball, Handball und Volleyball wird leidenschaftlich um die Vorherrschaft gekämpft. Das wichtigste aber bleibt der Fussball, wo seit der Auflösung Jugoslawiens 1992 mit Olibic nur ein anderer Verein den Titel holen konnte: Partizan gewann 16-mal, Roter Stern 8-mal.

Das höchste aller Belgrader Gefühle in dieser Saison? Ein Treffen in der Europa League, kämpft doch Roter Stern in der Gruppe H um den Einzug in die K.o.-Phase.


https://www.srf.ch/sport/fussball/europ ... engraebern

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 14. September 2017, 21:38 
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Viel Widerstand für YB – auf dem Feld und den Rängen

Für YB beginnt am Donnerstag die Kampagne in der Europa League gegen Partizan Belgrad (19 Uhr). Trainer Adi Hütter fordert einen Heimsieg. Im Stade de Suisse werden mehr als 4000 Gästefans sein.

Freudensprünge hat bei YB niemand gemacht, als ihnen Ende August die Gegner Partizan Belgrad, Dynamo Kiew und Skënderbeu Korça (Albanien) für die Europa League zugelost worden sind.

«Ja, weil man sich einen ­attraktiveren Gegner gewünscht hat», sagt Adi Hütter. Schliesslich wären auch Arsenal oder Köln möglich gewesen. «Aber selbst Partizan Belgrad hat einen guten Namen in Europa, auch wenn die Qualität im Team früher noch ­höher gewesen ist.»

Hütter versprüht Optimismus: «Die Kampagne beginnt, wir freuen uns.» Der Coach erinnert im gleichen Atemzug daran, dass viele Mannschaften die Qualifikation nicht geschafft haben. «Wir sind dabei, das macht uns stolz, aber wir wollen es besser machen als im Vorjahr.» Vor einem Jahr herrschte bei YB nach der Entlassung von Fredy Bickel Unruhe, YB verlor das Startspiel gegen Olympiakos Piräus mit 0:1, was am Ende den Einzug in die K.-o.-Phase kostete.

Jetzt wollen die Berner weiterkommen. «Kiew ist Favorit, aber wir haben sie bekanntlich in der Qualifikation zur Champions League geschlagen, deshalb sage ich, ohne überheblich zu sein, dass wir Chancen auf Platz 1 haben», meint Hütter.

Der Trainer muss auf die verletzten Guillaume Hoarau, Loris Benito und Leonardo Bertone verzichten. Das Trio schied am Sonntag gegen Lugano aus. «Wir blieben in der Vorbereitung verschont. Jetzt hat der Verletzungsteufel bei uns zugeschlagen, dennoch verfügen wir immer noch über eine schlagkräftige Truppe», betont Hütter.

Fassnachts Vorfreude

Zu dieser wird auch Christian Fassnacht gehören. Der Offensivspieler steht vor seinem ersten Europa-League-Spiel. «Partizan ist nicht unbedingt ein Wunschgegner», sagt Fassnacht. «Aber es macht trotzdem Spass, ein internationales Spiel zu bestreiten.» Wie Hütter hält auch der Spieler fest, dass man unbedingt in die K.-o.-Phase kommen wolle.

Das indes ist auch das Ziel von Partizan. Trainer Miroslav Djukic machte gestern schon mal eine klare Ansage. «Wir wissen, dass YB in der Schweiz die Tabelle anführt und uns ein schwie­riges Spiel bevorsteht. Aber wir wollen heftigen Widerstand leisten und uns mit einem Sieg eine gute Ausgangslage in der Gruppe erarbeiten.»

Heissblütige Fans

Unterstützung werden die Serben aus dem Publikum erhalten. Bis gestern Abend waren 12 000 Tickets verkauft, 4000 davon an Partizan-Fans aus Serbien, der Schweiz, Deutschland und Österreich. Es dürfte zur drittgrössten Zahl Gästefans im Stade de Suisse kommen. Vor einem Jahr waren 7000 Gladbach-Anhänger im Stadion, 2010 wurden 5600 Fenerbahçe-Fans gezählt. Die Anhänger von Partizan gelten als heissblütig.

Weil sich einige im Juli in den Qualifikationsspielen zur Champions League gegen Buducnost Podgorica und Olympiakos Piräus Verfehlungen leisteten (Gegenstände geworfen, Innenraum gestürmt, rassistische Beleidigungen), wurde der Klub mit zwei Geisterspielen bestraft. Nach dem Playoff-Spiel gegen Videoton im August wird somit auch die EL-Partie Ende September gegen Kiew vor leeren Rängen ausgetragen.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/27730497

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 14. September 2017, 21:40 
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YB startet gegen Partizan in die Europa League

Die «Totengräber» aus Belgrad kommen!

Für Ex-Partizan-Star Goran Obradovic wird das Spiel gegen die Serben eine heisse Sache: «YB ist Favorit. Das heutige Partizan ist nicht mehr das Partizan von einst.»

Da kommt der Mann ins Schwärmen, der von 1996 bis 2000 86 Spiele für Partizan machte und 32 Tore schoss, wenn er von der guten alten Zeit des einstigen Armee-Sportklubs schwärmt. «Zur Zeit von Tito gabs vier Vereine in Jugoslawien: Roter Stern, Partizan, Hajduk Split und Dinamo Zagreb. Die waren alle europäische Spitze. Und Partizan war der beste», sagt Obradovic (41), der bei Servette und Sion auch bei uns zu einem Star wurde und heute noch in Sion lebt. Der Beweis? Partizan stand 1966 im Final des Meistercups, verlor gegen Real Madrid 1:2. Obradovic: «Man nannte Partizan auch das Real des Balkans.»

Diese Zeiten sind längst vergangen. Nach den Wirren des Kriegs wurden allen Klubs aus Ex-Jugoslawien der Uefa-Koeffizient auf Null gesetzt. Mühsam kletterte Partizan wieder hoch, erreichte 2003 und 2010 die Champions League, indem es Newcastle respektive Anderlecht ausschaltete. Mittlerweile ist Partizan in Serbien das Mass aller (bescheidenen) Dinge: Acht Mal wurde man in den letzten zehn Jahren Meister! Auch 2017. So sieht Obradovic keinen klaren Favoriten. «Keinen klaren. Aber YB sehe ich doch stärker. 60:40.»

Das Zünglein an der Waage könnten die Fans spielen. 12 000 Tickets sind bisher abgesetzt worden. 4000 gingen an serbische Fans – 1800 nach Belgrad, 2200 wurden im deutschsprachigen Raum verkauft. Die Partizan-Fans, die man die «Totengräber» nennt, sind äusserst heissblütig. Bei ihrem Gastspiel in Thun vor vier Jahren gingen sie zuerst aufeinander, später auf FCT-Fans los. Das Spiel musste minutenlang unterbrochen werden. In der Pause wurden die Verantwortlichen aus dem Stadion geholt und 44 von ihnen festgenommen.


https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 15206.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 14. September 2017, 21:43 
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YB mit Ungewissheit, Lugano mit Hoffnung

YB muss am ersten Europa-League-Spieltag gegen Partizan Belgrad ran, während Lugano in Israel gegen Hapoel Be'er Sheva antritt.

Die jüngsten Nachrichten aus Bern waren nicht ermutigend. YB besiegte Lugano 3:0, verlor jedoch durch Verletzungen Guillaume Hoarau, Leonardo Bertone und Loris Benito. Die drei werden mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen.

Was nach einer markanten Schwächung der Mannschaft von Adi Hütter tönen mag, dürfte die Berner angesichts des breiten Kaders nicht aus der Bahn werfen. Trainer Adi Hütter kann an Bertones Stelle jederzeit Djibril Sow einsetzen, und für den linken Verteidiger Benito steht ebenfalls eine valable Alternative bereit: Jordan Lotomba, Neuzugang von Lausanne.

Assalé und Nsamé springen ein

Die Absenz von Goalgetter Guillaume Hoarau ist indessen eine reale Schwächung, auch wenn der Franzose im ersten Teil der Saison nie so stark und überzeugend auftrat wie vor seiner im April zugezogenen Hüftverletzung. Roger Assalé und Jean-Pierre Nsamé werden das Stürmerduo bilden.

Vor einem Jahr starteten die Young Boys mit einem 0:1 daheim gegen Olympiakos Piräus in die Gruppenphase der Europa League. Zuletzt kamen sie nur aufgrund der Direktbegegnungen gegen Olympiakos nicht weiter. Ein früher Sieg könnte es den Bernern diesmal leichter machen.

Ein alter Bekannter

Partizan Belgrad ist schwächer einzuschätzen als Dynamo Kiew und ZSKA Moskau, YBs Gegner in der Champions-League-Qualifikation. Der bekannteste Partisan aus Schweizer Sicht ist Everton Luiz, Everton genannt. Aber nicht Leistungsausweise von europäischen Spitzenclubs machen den 29-jährigen brasilianischen Aufbauer hierzulande bekannt, sondern die Zeit, die er ab Sommer 2014 in der Schweiz für Lugano und St. Gallen spielte. Im Januar 2016 luchste ihn Partizan den St. Gallern ab. Heute ist Everton mit dem im internationalen Vergleich bescheidenen Marktwert von 2,5 Millionen Euro mit der wertvollste Spieler im Kader der Serben.

Ein weiterer Spieler mit ein bisschen Schweizer Bezug ist Alen Stevanovic. Der 26-jährige Stürmer wurde in Zürich geboren und ist Doppelbürger, war aber ab 2011 bei Torino unter Vertrag. Von Turin wurde er in der Regel an schwächere italienische Clubs ausgeliehen. 2015 konnte ihn Partizan ohne Ablöse übernehmen.

Roter Stern zieht davon

Die geringe wirtschaftliche Kraft des serbischen Fussballs erlaubt es Partizan grundsätzlich nicht, teure Spieler zu halten. 25 der 30 Kaderspieler sind Einheimische. Ausländer sind Everton sowie je ein Afrikaner aus Kamerun, Nigeria, Guinea und Libyen. Der Nigerianer und der Kameruner gehören nicht den Nationalteams ihrer Heimatländer an. Partizans aktuelle serbische Internationale sind Stürmer Zoran Tosic und Goalie Vladimir Stojkovic. Bei Serbiens jüngstem 1:0-Sieg in der WM-Qualifikation in Irland sassen beide auf der Bank.

Partizan war Zweiter der letzten serbischen Meisterschaft. Es musste den Erzrivalen Roter Stern Belgrad auf 26:28 Meistertitel – jene im ehemaligen Jugoslawien mitgezählt –davonziehen lassen.


http://www.20min.ch/sport/dossier/europ ... y/24646687

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 14. September 2017, 21:45 
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Hunderte Belgrader Fans marschierten durch Bern

BernVor dem Spiel gegen YB marschierten hunderte Belgrader Fans vom Bahnhof via Nordring zum Stade de Suisse, was zu Verkehrsbehinderungen führte. Die Polizei markierte Präsenz.

Rund 4000 Belgrader Fans waren für das Europa-League-Spiel vom Donnerstagabend gegen YB im Stade de Suisse (Anpfiff 19 Uhr) angereist. Zu sehen und zu spüren bekamen die Bernerinnen und Berner einen Teil davon ab 17 Uhr in der Berner Innenstadt. Zuerst versammelten sich eine grössere Fangruppe der Gäste auf dem Waisenhausplatz, wie ein Leserreporter berichtete.

Später, um ca. 17.30 Uhr, machten sich mehrere hunderte Fans auf und marschierten via Lorrainebrücke und Breitenrain Richtung Stade de Suisse. Dabei skandierten sie lauthals ihre Parolen.

Der Umzug führte zu massiven Verkehrsbehinderungen für den Privatverkehr wie auch für die Busse von Bernmobil. Auf der Linie 20 kam es gemäss eines Tweet von Bernmobil zu Ausfällen und Verspätungen.

Die Kantonspolizei bestätigte auf Anfrage den Einsatz wegen des Fanmarsches. Ob man Kenntnis hatte von einem solchen Umzug durch die Innenstadt, darauf gab es (noch) keine Antwort von der Polizei. Ob es vonseiten der Belgrader Fans, die nicht gerade den besten Ruf geniessen, am Nachmittag in der Innenstadt zu Randalen kam, auch darüber konnte die Polizei vorerst nichts sagen.


https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/28015883

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 14. September 2017, 21:47 
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1:1 gegen Partizan

YB lässt zum Europa-League-Auftakt Punkte liegen

Die Young Boys spielen zum Auftakt der Europa League gegen Partizan Belgrad 1:1. Die Berner konnten zu viele Chancen nicht in Tore ummünzen.

Das Spiel:
Zu Beginn zeigt sich YB stark, macht viel Druck aufs gegnerische Tor und reagiert auch postwendend auf den frühen Gegentreffer. Einziges Manko: Zu viele aussichtsreiche Chancen finden den Weg ins Tor nicht. So muss der Tabellenführer der Super League bis ganz zuletzt zittern. Denn Partizan kommt in der zweiten Halbzeit nicht nur besser ins Spiel, sondern verzeichnet auch die eine oder andere gefährliche Chance. Ein Tor will aber beiden Teams nicht mehr gelingen.

Die Tore:
11. Minute, 0:1: Marko Jankovic. Tosic sucht und findet Jankovic im YB-Strafraum, der lässt Mbabu mit einer Finte ins Leere steigen und trifft aus kurzer Distanz zum 0:1!

14. Minute, 1:1: Christian Fassnacht. Sow bedient Sulejmani mit einem Zuckerpässchen. Dieser versucht Kollege Assalé zu bedienen, die Kugel landet aber vor den Füssen Fassnachts, der aus rund sieben Metern abzieht und zum Ausgleich trifft.

Der Beste:
34 ist Vladimir Stojkovic nun. Aber immer noch unbestritten die Nummer eins im Tor der serbischen Nationalmannschaft. Warum musste YB schmerzlich erfahren. Gleich fünf Todsichere vereitelt der Mann mit dem Stirnband.

Der Schlechteste:
Nein, so darf man nicht verteidigen. Zuerst steht Kevin Mbabu bei Tosics Spielverlagerung komplett im Schilf. Dann greift er Jankovic ungestüm an anstatt zu tackeln. Der frühe YB-Rückstand ist die Folge.

Das gab zu reden:
Gleich zwei Mal zieht der rumänische Ref Istvan Kovacs innert sechs Minuten Schwalbengelb gegen die Gäste. Erst für Ozegovic, zu Recht. Dann auch gegen Tosic – zu Unrecht. Hier hätte es Penalty für Partizan geben müssen, denn Lotomba traf den Ex-ZSKA-Moskau-Star am Schienbein. Glück gehabt, YB!

So gehts weiter:
Von der europäischen Bühne zurück auf Schweizer Boden. YB trifft am Sonntag um 15.00 in der zweiten Runde des Schweizer Cups auf die Old Boys aus Basel. Drei Tage später gehts für die Hauptstädter in der Meisterschaft gegen den FC Luzern (20.00 Uhr) um die Wurst.


https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 15206.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 14. September 2017, 21:50 
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Nur Remis für YB zum Europa-League-Start

Die Young Boys haben den angestrebten idealen Start in die Europa League verpasst. Das Hütter-Team musste sich zuhause gegen Partizan Belgrad mit einem 1:1 bescheiden.

YB hatte in der 1. Hälfte deutlich mehr vom Spiel. Allein Roger Assalé vergab Chancen im Multipack. Dennoch stand es zur Pause nur 1:1:

- 11. Minute: Marko Jankovic bringt die Gäste in Front. YB-Rechtsverteidiger Kevin Mbabu sündigt gleich doppelt. Erst steht er zu weit von seinem Gegenspieler entfernt, dann lässt er sich durch einen simplen Haken ausspielen.
- 14. Minute: YB reagiert. Djibril Sow hat das Auge und spielt Miralem Sulejmani wunderschön an. Dessen Hereingabe landet via Assalé bei Christian Fassnacht, der erbarmungslos abzieht.

Fassnacht verpasst 2:1

Nach dem Seitenwechsel flachte das anfänglich intensive Spiel ab. Dennoch kamen beide Teams zu Chancen. Fassnacht und Sow (69.) sowie Nicolas Moumi Ngamaleu (80.) auf Berner, Theophilus Solomon (87.) auf Belgrader Seite. David von Ballmoos parierte ebenso glänzend, wie dies sein Gegenüber Vladimir Stojkovic gegen Fassnacht getan hatte.

Mit dem Remis starteten die Young Boys zwar nicht wunschgemäss, aber besser als vor Jahresfrist, als sie zuhause Olympiakos Piräus unterlagen.

Die Stimmen:

- Christian Fassnacht: «Das verpasste 2:1 werde ich noch ein paarmal vor dem inneren Auge sehen. In der 2. Hälfte verzeichneten wir viele Ballverluste.»
- Miralem Sulejmani: «Partizan kann mit dem Unentschieden zufriedener sein als wir.»
- Steve von Bergen: «Wir haben in der 2. Hälfte zu schnell nach vorne gespielt. Jetzt müssen wir in Albanien gewinnen.»

Kiew bezwingt Skenderbeu

Leader in der YB-Gruppe B ist Dynamo Kiew. Die Ukrainer lagen gegen den albanischen Vertreter Skenderbeu zur Pause mit 0:1 hinten, siegten zuletzt aber mit 3:1. Skenderbeu ist in zwei Wochen der nächste YB-Gegner.



https://www.srf.ch/sport/fussball/europ ... ague-start

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YB spielt mit Partizan auf Augenhöhe, mehr nicht

Die Berner Young Boys verpassen zum Auftakt der Gruppenphase in der Europa League den angestrebten Sieg gegen Partizan Belgrad. Christian Fassnacht sichert YB zumindest einen Punkt.

Es war schon früh sichtbar, dass der Auftakt zur Europa League für die Young Boys nicht mit einem Heimspiel im gewohnten Rahmen beginnen würde. Da war zum Beispiel die Lorrainebrücke vor dem Match von Anhängern des serbischen Traditionsklubs FK Partizan blockiert – eine Art Fanmarsch, den die nicht Eingeweihten aus dem Bus mit der Nummer 20 mit argwöhnischen Augen verfolgten.

Als das Spiel losging, war das Stade de Suisse etwa zur Hälfte mit serbischen Anhängern besetzt. Sie legten viel Heimatgefühl in ihre Gesänge, die YB-Anhänger im Block D mussten sich alle Mühe geben, dass sich ihre Mannschaft nicht an einem Auswärtsspiel wähnte. Und auch das Team von Partizan Belgrad ging mit hoher Emotionalität ans Werk. Es war schnell zu sehen, spätestens nach dem Führungstor von Jankovic nach nur 11 Minuten, dass Partizan gewillt war, sich richtig ins Zeug zu legen. Spieler und Ersatzspieler feierten das Führungstor wie in einem Finalspiel.

YB musste entgegenhalten. Die Berner hatten nicht gerade das grosse Los für die diesjährige Europa-League-Kampagne gezogen: Neben Partizan heissen die Gegner in der Gruppe B noch Dynamo Kiew und Skënderbeu aus Korça (Albanien). In den Qualifikationsspielen für die Champions-League-Gruppenphase waren YB noch Gegner zugelost worden, die Hoffnung geweckt hatten auf den Quantensprung in die europäische Elite. Stattdessen geht es jetzt darum, die Gruppenphase in der Europa League zu überstehen. Das darf auch erwartet werden.

Aber man sah: So einfach wird das nicht. YB wusste zwar den Rückstand schnell wettzumachen (Fassnacht traf aus kurzer Distanz), danach begegneten sich die zwei Teams aber auf Augenhöhe. Die serbische Liga ist wohl noch mehr eine Ausbildungs-Liga als die Super League, die Talente spielen schnell im Ausland unter lukrativeren Bedingungen. Aber der Ehrgeiz Partizans, den Stolz des Klubs hochzuhalten, ist in Belgrad fest verankert. Der Trainer Miroslav Djukic rühmte «das europäische dominante Gesicht» seines Teams, nur anfangs seien sie ängstlich gewesen. Die Berner wiederum – ohne die verletzten Hoarau, Benito und Bertone – hatten mit zunehmender Spieldauer nicht weniger Mühe, der Leidenschaft von Partizan etwas entgegenzusetzen.

Sie hatten zwar nach 70 Minuten zwei Chancen durch Fassnacht und Sow, aber die Serben waren weiterhin bemüht, in der Stadion-Hälfte ihrer lauten Anhänger für Betrieb zu sorgen – und es hätte durch Solomons Schuss aus kurzer Distanz fast noch zum Sieg gereicht (87.). Adi Hütter, der Trainer von YB, bedauerte, «in unserer guten Phase nach dem 1:1 nicht den Führungstreffer erzielt zu haben». Aber man habe gesehen, dass Partizan den Sieg ebenso angestrebt habe wie sein Team.

Young Boys - Partizan Belgrad 1:1 (1:1)

13 004 Zuschauer. - SR Kovacs (ROU). - Tor: 11. Jankovic (Tosic) 0:1. 14. Fassnacht (Assalé) 1:1.

Young Boys: von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, von Bergen, Lotomba; Fassnacht, Sanogo, Sow, Sulejmani (84. Schick); Nsame, Assalé (68. Ngamaleu).

Partizan Belgrad: Stojkovic; Vulicevic, Ostojic, Nemanja Miletic I, Nemanja Miletic II; Tosic (89. Pantic), Everton, Jevtovic, Jankovic; Ozegovic (64. Solomon), Tawamba.

Bemerkungen: Young Boys ohne Hoarau, Bertone, Benito und Seferi (alle verletzt). Partizan Belgrad ohne Kosovic und Soumah (beide verletzt). Verwarnungen: 36. Ostojic (Foul), 42. Sow (Foul), 51. Ozegovic (Foul), 56. Tosic (Reklamieren), 79. Fassnacht (Foul).

Dynamo Kiew - Skenderbeu Korça 3:1. Young Boys - Partizan Belgrad 1:1. – Rangliste (1 Spiel): 1. Dynamo Kiew 3 (3:1). 2. Partizan Belgrad 1 (1:1). 3. Young Boys 1 (1:1). 4. Skenderbeu Korça 0 (1:3).


https://www.nzz.ch/sport/yb-spielt-mit- ... ld.1316373

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