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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 20. September 2017, 22:35 
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Chaoten vor dem Spiel gestoppt

Die baselstädtische Polizei musste am Sonntag vor dem Fussball-Cup-Spiel zwischen dem BSC OB und dem BSC YB einen sich anbahnenden Streit mit Gummischrot stoppen.

Rund 20 Minuten vor dem Spielbeginn des gestrigen Fussball-Cup-Spiels zwischen dem BSC Old Boys und dem BSC Young Boys verliess eine Gruppe von Fans den Gästesektor und stürmte mit «offensichtlich feindseliger» Absicht zu einer anderen Fangruppe, teilte die Kantonspolizei Basel-Stadt in einer Mitteilung mit.

Durch schnelles Eingreiffen konnte die sich anbahnende Auseinandersetzung zwischen Gästefans und einer einheimischen Fangruppe gestoppt werden. Zur Unterstützung der Stadionsicherheit intervenierte die Polizei mit Gummischrot. Laut Polizei hatte dieser Vorfall keine Verletzte zur Folge.

Schlägerei nach Spielende

Das Spiel verlief ansonsten ohne weitere Zwischenfälle. Nach dem Spielende kam es jedoch auf dem Rückweg vom Stadion zum Bahnhof SBB zu einer Schlägerei. Dabei wurde eine Person verletzt und musste zur Abklärung ins Spital gebracht werden.


https://bazonline.ch/basel/stadt/Fussba ... y/25517453

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 20. September 2017, 22:37 
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Keine Geschenke aus alter Freundschaft: YB bodigt die Old Boys

Das Cup-Spiel der BSC Old Boys gegen die Young Boys bot wenig Spannung. Dafür kam es zwischen Polizei und Leuten aus dem Gästesektor zu Spannungen.

Erst donnerte es vom Himmel, dann knallte es im Stadion: Einige Männer aus dem Gästesektor lieferten sich ein Scharmützel mit der Polizei. Die Gegentribüne in der Schützenmatte wurde zum Ziel von Gummischrot-Salven. Schade um die schöne Affiche, denn Old Boys und die Young Boys verbindet die Geschichte – was der Berner Anhang auch auf Transparenten thematisierte.

Im Jahr 1898 gründeten vier Berner Gymnasiasten den BSC Young Boys in Anlehnung an die BSC Old Boys aus Basel. Sie sahen ein Spiel der Herren in Gelb-Schwarz gegen den FC Bern und waren von den Baslern so beeindruckt, dass sie ihren frisch gegründeten Fussballverein Young Boys nannten und gleich noch die Clubfarben übernahmen.

119 Jahre später lassen sich die Berner nicht von den Old Boys beeindrucken: Schon nach 13 Minuten steht es 1:0 für die Berner und die Führung ist die logische Folge des auf dem Rasen Gezeigten. YB spielt mit viel Druck nach vorne und Nsamé erzwingt, mit etwas Glück, nach einem Pfostenabpraller das 1:0. «Die Erleichterung nach der 1:0 Führung war gross, da es gegen tief stehende Mannschaften immer schwer ist, das erste Tor zu erzielen», sagte Thorsten Schick, dessen Flanke vor dem ersten Treffer an den Pfosten klatschte.
Im Schongang

Bereits in der 28. Minute schoss Christian Fasnacht das 2:0 und Roger Assalé machte mit seinen beiden Treffern in der zweiten Halbzeit alles klar. Die Old Boys kommen nach dem 2:0 zwar besser ins Spiel, dies auch, weil die Berner mindestens einen Gang zurückschalteten. Das ist nachvollziehbar, denn YB kommt aus der ersten von insgesamt drei englischen Wochen.

Einen Wermutstropfen gab es am Sonntagnachmittag aus Berner Sicht: der Torschütze zum 1:0, Jean-Pierre Nsamé, musste sich mit einer Gehirnerschütterung auswechseln lassen. Er ergänzt das Berner Lazarett, das mit Bertone, Benito und Hoarau bereits drei Stammspieler beherbergt.

Wie sich die Verletzungssorgen auf das Berner Team in den nächsten Wochen auswirken, wird sich zeigen. In den letzten Jahren ging in der Offensive nach einem Ausfall des verletzungsanfälligen Hoarau jeweils wenig bis gar nichts. Die Stellvertreter Frey und Kubo mühten sich zwar ab, erzielten aber zu wenige Tore.

Dieses Jahr war Nsamé als Ersatz für den Franzosen Hoarau schon mehrfach erfolgreich und ist bis jetzt der beste Skorer im Team. Ein längerer Ausfall des von Servette zu den Young Boys transferierten Stürmers wird für YB nicht einfach zu verkraften sein. Der dritte Torjäger Roger Assalé beeindruckt zwar mit seiner Schnelligkeit, ist aber vor dem Tor selten so abgebrüht wie am Sonntag auf der Schützenmatte.

Seit dem Cupsieg von 1987 wartet man in Bern auf einen Titel von YB. In den letzten Jahren sind die Berner erster Verfolger von Basel, doch weder in der Meisterschaft noch im Cup konnten die Berner einen Titel gewinnen. Doch dieses Jahr strahlt die Berner Führungscrew Ruhe aus. Mit Trainer Adi Hütter geht man in die dritte Saison und Sportchef Christoph Spycher setzt auf seriöse langfristige Planung.

Die historische Last von 30 Jahren ohne Titel spüren die Spieler nicht: «Als Spieler will man immer Titel hohlen», sagt der Österreicher Schick. Die Geschichte spiele da keine Rolle. Insbesondere im Cup harzt es aber in den letzten Jahren: Seit der Finalniederlage von 2006 kamen die Young Boys nie weiter als in den Viertelfinal,und gegen unterklassige Teams auszuscheiden ist in Bern schon fast Tradition.

Der nächste YB-Gegner im Cup heisst Münsingen und spielt in der 1. Liga. Ein Berner Derby steht also an. Das Losglück haben die Berner dieses Jahr auf ihrer Seite, denn es wären auch schwierigere Aufgaben möglich gewesen.


https://tageswoche.ch/sport/keine-gesch ... -old-boys/

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 20. September 2017, 22:39 
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YB mit einer reifen Leistung ins Achtelfinale

Die Young Boys haben gegen die Old Boys einen ­seriösen Auftritt hingelegt und problemlos 4:0 gewonnen. Die Berner überzeugten mit Spielfreude und Biss.

Egal, wie eloquent oder pene­trant ein Trainer seiner Mannschaft zuredet und wie warnend er den Mahnfinger hebt: Treten Fussballer als klare Favoriten zu einer Partie an, schwingt latent immer die Gefahr mit, dass sie auf dem Rasen halt doch eine Spur zu wenig gewissenhaft agieren und den Aussenseiter unbewusst zu wenig ernst nehmen.

Die YB-Ausgabe 2017/2018 bekundet diesbezüglich bis anhin keine Probleme. Nach dem seriösen Auftritt in der ersten Cuprunde im Stadtderby gegen Breitenrain (3:0) legten die Berner auch im Sechzehntelfinal in Basel gegen die Old Boys Zeugnis ihrer Reife ab. Die Leistung böte gar Stoff für ein Lehrvideo, wie man widerspenstigen Aussenseitern so richtig den Schneid abkauft.

Ein einseitiges Spiel

Schon nach zehn Minuten hatten die Berner vier Schüsse auf das Tor des Promotionsligisten abgegeben, ohne dass die Basler dabei überhaupt einen Ball in der YB-Platzhälfte berührt hätten. Präsent und giftig agierten die Berner, der 1:0-Führungstreffer von Jean-Pierre Nsamé per Abstauber, nachdem Thorsten Schick den Pfosten getroffen hatte, lenkte das Spiel schnell in klare Bahnen.

Weil die Young Boys auch in der Folge keinen Deut nachliessen, verkam die Begegnung zu einer extrem einseitigen Angelegenheit, die durch Christian Fassnacht, der ein starkes Solo mit einem satten Weitschuss zum 2:0 veredelte (28.), auch schnell entschieden wurde.

«YB hat sich in den letzten Jahren einige bittere Patzer im Cup geleistet. Das wollten wir heute auf jeden Fall vermeiden», sagte Fassnacht, der vom linken Flügel aus permanent mit grossem Tatendrang auffiel, zu etlichen erfolgreichen Dribblings ansetzte und so immer wieder für viel Gefahr vor dem Basler Tor sorgen konnte.

Teixeiras Debüt

Sein Debüt im YB-Dress gab derweil Pedro Teixeira, der unlängst vom Challengeligisten Xamax zu den Bernern gestossen ist. Der 19-Jährige wirbelte in einem Zweimannsturm, zunächst an der Seite von Nsamé, der jedoch zehn Minuten vor der Pause nach einem Schlag an den Kopf durch Roger Assalé ersetzt werden musste.

Teixeira fügte sich gut ins Berner Ensemble ein, traute sich einiges zu, wirkte agil, suchte mit seiner tollen Technik oft Eins-gegen-eins-Situationen, in denen er sich aber auch hie und da verhedderte. Zudem hatte der Doppelbürger (Schweiz/Portugal) bei zwei Abschlüssen ans Aluminium auch einiges Pech zu beklagen. Nichtsdestotrotz drängte sich Teixeira als weitere Alternative im üppig besetzten YB-Angriff auf.

Apropos Angriff: Auch im zweiten Spielabschnitt zeigten sich die YB-Akteure bestrebt, mit Lust und Verve nach vorne zu spielen. Zwar eine Spur weniger resolut als noch zu Beginn des Spiels, aber immer noch mit so viel Klasse, dass zwei weitere ­Tore für die Berner zum 4:0-Endstand resultierten. Roger Assalé buchte doppelt und rundete den gelungenen und vor allem ­se­riösen YB-Vortrag ab.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/15817622

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 20. September 2017, 22:42 
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Fan-Gewalt

Machtkampf in der Basler Fanszene – Wer randalierte am Cupspiel der Old Boys?

Nach den Ausschreitungen vom Sonntag vor dem Cupspiel zwischen dem BSC Old Boys und den Berner Young Boys: Eine neue Gruppierung aus dem Umfeld des Basler Gangsterrappers S-Hot kämpft um ihren Platz.

Die Spiele des BSC Old Boys (OB) sind normalerweise eine beschauliche Angelegenheit. Anders am vergangenen Wochenende: Im Cup empfing der Drittligist den aktuell bestplatzierten Fussballclub der Schweiz, die Berner Young Boys. Rund 2500 Zuschauer wohnten der 0:4-Niederlage des Basler Clubs daheim auf der Schützenmatte gegen die Berner bei.

Zu reden gaben aber vor allem die unschönen Szenen vor und nach dem Spiel: Beim Fanmarsch der Berner wurden gemäss Polizei immer wieder Böller gezündet. Im Stadion drohte die Situation zu eskalieren: Zwanzig Minuten vor dem Anpfiff stürmten mehrere Dutzend vermummte Berner Anhänger auf die andere Seite. Hinter dem gegnerischen Tor stand eine kleinere Zahl Basler Fans. Das Ziel der Berner: die Fahne mit der Aufschrift «BBN».

Als die Gruppierungen aufeinandertrafen, kam es zu kleineren Auseinandersetzungen. Innert weniger Sekunden waren über ein Dutzend Polizisten in Vollmontur vor Ort und drängten die Berner Randalierer unter dem Einsatz von Gummischrot zurück.

Fan-interne Abrechnung

Der Zwischenfall hat eine Vorgeschichte. Die Gruppierung BBN gehört nicht zum harten Kern der Muttenzerkurve. Vielmehr sorgte der Auftritt der Gruppe mit einheitlichen T-Shirts und eigener Zaunfahne schon für gehörig Aufsehen in der Basler Fanszene. Gemäss Recherchen der bz kam es beim Saisonauftakt YB – FCB offenbar zu einer faninternen Auseinandersetzung. Online im FCB-Forum ist von einer «Keilerei» zu lesen.

Die Abkürzung BBN steht für «Basel bi Nacht» und ist auch der Name einer Hip-Hop-Crew rund um den Basler Gangsterrapper S-Hot. Dieser verbreitete kurz nach den Auseinandersetzungen dann auf Facebook auch gleich ein Video des Vorfalls und setzte eine Faust dahinter. Reihenweise brüsteten sich die mutmasslichen Mitstreiter in der Folge in der Kommentarspalte. Es ist kaum als Zufall zu werten, dass die Gruppe genau an diesem Sonntag auf sich aufmerksam gemacht hat: Die Muttenzerkurve begleitete den FC Basel ans andere Ende der Schweiz nach Chiasso, mit YB bot sich hier zudem eine prominente Plattform.

Nie zuvor waren die Anhänger von BBN an einem Match der Old Boys aufgefallen. Mit ihrer Aktion will die Gruppierung offenbar zeigen, dass mit ihr zu rechnen ist. In der Vergangenheit inszenierten sich ihre Mitglieder auch in Musikvideos immer wieder als Krawallanten.

«Diese Lachnummern haben uns angegriffen», sagt S-Hot und meint dabei die Berner. Das sei eine geplante Aktion gewesen. «Wir wollten nur OB unterstützen, weil wir wussten, dass die meisten Basler Fans im Tessin sind.» Mit der Muttenzerkurve habe seine Gruppierung keine Probleme: «Das haben wir alles geregelt.»

Nach dem Match hielt die Basler Polizei die Gruppe im Stadion zurück. Trotzdem kam es auf dem Rückweg der Gästefans noch zu einer Schlägerei. Eine Person musste anschliessend verletzt ins Spital gebracht werden. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet.


https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stad ... -131724829

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 20. September 2017, 22:45 
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Chaoten in der Schützenmatte

Neue Fangruppierung mischt Basler Szene auf

Am Fussballmatch Young Boys gegen Old Boys Basel flogen am Wochenende die Fetzen. Dafür sorgte auch eine Gruppe, die sich um einen «Gangster-Rapper» gebildet hat.

Am vergangenen Wochenende spielten sich wüste Szenen vor und nach dem Fussballmatch Young Boys Bern gegen Old Boys Basel in der Schützenmatte ab. Rund 40 Berner Fans attackierten einen kleinen Fanblock der Old Boys: Sie rissen die Fahne mit der Aufschrift «BBN» von der Tribüne.

Bei den schwarz gekleideten «Fans» soll es sich laut der «Basellandschaftlichen Zeitung» (BZ) um eine Gruppierung um den Basler «Gangster-Rapper» Esat Akpinar alias S-Hot handeln. BBN steht für «Basel bi Nacht», was auch der Name der ehemaligen Hip-Hop-Crew des 24-jährigen Rappers ist.

«Diese Lachnummern haben uns angegriffen»

S-Hot sagt gegenüber der BZ: «Diese Lachnummern haben uns angegriffen. Wir wollten nur OB unterstützen, weil wir wussten, dass die meisten Basler Fans im Tessin sind.» Doch eben jene FC-Basel-Fans – der harte Kern der Muttenzerkurve – soll nicht gerade erfreut sein über das Auftauchen der Gruppierung.

Gemäss der Zeitung kam es beim Saisonauftakt YB–FCB offenbar zu einer faninternen Auseinandersetzung. Laut BBN-Gründer S-Hot ist das Schnee von gestern: «Das haben wir alles geregelt.


https://www.blick.ch/news/schweiz/basel ... 40718.html

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