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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. Dezember 2016, 00:35 
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YB-Hoarau gegen FCB-Doumbia

Das Baller-Duell der Liga!

Der Spitzenkampf ist auch das Duell der Super-Knipser. Dabei hätten Hoarau und Doumbia fast Seite an Seite gestürmt. In Basel oder in Bern.

Weil der FCB 15 Punkte Vorsprung hat, ist der heutige Spitzenkampf für YB das Spiel der letzten Chance.

Und die grösste Hoffnung der Berner heisst Guillaume Hoarau (32). Seit der Franzose von seiner Muskelverletzung zurück ist, holte YB 14 Punkte aus 6 Spielen. Hoarau traf dabei 6-mal, ist nun bei 10 Liga­treffern und Topskorer.

Es kommt dabei zum Direkt­duell der beiden Super-Knipser. Denn beim FCB kommt wohl der 9-fache Saisontorschütze Seydou Doumbia (28) zum Zug. Marc Janko, mit dem sich Doumbia fast Spiel für Spiel abwechselt, ist gesperrt. Und Doumbia ist noch effizienter als sein Gegen­spieler: Hoarau trifft alle 78 Minuten, Doumbia alle 70.

Basels Teilzeit-Stürmer oder YBs unbestrittener Leader – wer ist der beste Stürmer? BLICK-Experte und ehe­maliger Nati-Stürmer Kubilay Türkyilmaz: «Perfekt wäre eine Mischung. Genauer: zwischen dem Doumbia der YB-Zeit und Hoarau von heute.»

Ein Direktvergleich sei schwierig, sagt Kubi. «Hoarau kann mit seiner Technik, seiner Intelligenz und seinem Riecher den Unterschied alleine ausmachen. Weshalb es sich YB leisten kann, sein Spiel zu einem schönen Teil auf Hoarau auszurichten. Doumbia hingegen hat nicht mehr die Klasse von früher. Er kann keine Spieler mehr auf einem Bierdeckel vernaschen, er braucht Raum. Optimal für ihn wäre es, hinter Janko zu spielen. Noch besser zur Geltung käme er hinter Hoarau.»

Fast hätten die zwei tatsächlich zusammen gespielt. In welchem Leibchen auch immer! Im FCB-Dress, weil die Basler nach Marco Strellers Rücktritt an Hoa­rau interessiert waren. Dieser verlängerte jedoch in Bern, und der FCB holte Janko und ein Jahr später Doumbia. Hoarau trauert seinem Entscheid nicht nach. «Ich würde YB nicht für Basel verlassen», sagt er vor dem Knüller zu SRF.

Und auf gemeinsame Auftritte im YB-Dress hofften sie diesen Sommer in der Hauptstadt. Der mittlerweile freigestellte YB-Sportchef Fredy Bickel: «Als im Sommer klar war, dass Seydou in die Schweiz kommt, habe ich unzählige Mails erhalten. Ganz Bern träumte vom Sturmduo Doumbia/Hoarau.»


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... #ui-tabs-1

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. Dezember 2016, 00:39 
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YB - Basel

Es ist eine Ausnahme: Dieses Wochenende überträgt das Schweizer Fernsehen nicht die Partie am Sonntagnachmittag um 16 Uhr, sondern das ­Spitzenspiel am Samstagabend im Stade de Suisse zwischen YB und Basel (20 Uhr). Weil die Temperaturen um diese Zeit unter den Gefrierpunkt sinken werden, dürften etliche Berner es vorziehen, die Partie auf der Couch im warmen Wohnzimmer zu verfolgen. Bis Freitagmittag jedenfalls wurden erst 17'200 Tickets abgesetzt.

Natürlich war die Ausgangslage auch schon spannender. 15 Punkte Vorsprung hat Leader Basel auf die zweitplatzierten Young Boys. So weit vom Konkurrenten entfernt waren die Berner in der Super League nach 16 Runden noch nie. Das liegt ­allerdings auch an der hervorragenden Bilanz des FCB, der erst vier Verlustpunkte aufweist. «Wir wollen ein Zeichen setzten, indem wir Basel erstmals schlagen», sagt YB-Trainer Adi Hütter.

Der Österreicher muss gegen den Leader das zentrale Mittelfeld neu besetzen. Sékou Sanogo ist gesperrt, der Einsatz von Denis Zakaria fraglich. Hütter meinte am Freitag, es sei eine Option, den erst 19-jährigen Michel Aebischer in der höchsten Liga erstmals von Beginn an zu bringen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23404175

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. Dezember 2016, 00:42 
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Die Young Boys siegen in Unterzahl

Die Young Boys sorgen für die erste FCB-Niederlage der laufenden Saison. In Unterzahl siegt YB mit 3:1.

Dass nun Spannung zurückkehrt an der Spitze der Super League, wäre eine falsche Schlussfolgerung nach diesem Spiel. Noch immer beträgt der Vorsprung des FC Basel auf den ersten Verfolger 12 Punkte. Doch immerhin konnten die Young Boys den Beweis erbringen, dass sie in einzelnen Spielen dem übermächtigen FCB auf Augenhöhe begegnen können.

Schon im letzten Jahr hatte YB dem Meister die erste Niederlage der Saison beigefügt. In diesem Sommer waren die Berner in Basel lange Zeit das bessere Team gewesen, ehe sie doch noch 0:3 verloren. Diesmal ging es für die Young Boys auf, obwohl sie nach dem Platzverweis gegen Kasim Nuhu wegen einer Tätlichkeit an Renato Steffen während der gesamten zweiten Halbzeit in Unterzahl spielen mussten.

Doch mit einem Spieler weniger schoss YB sogar noch zwei Tore: das 2:0 durch Guillaume Hoarau (53.) sowie das 3:1 durch den eingewechselten Kevin Mbabu (79.). Stürmer Hoarau, der schon das frühe Führungstor erzielt hatte, steht nun bereits bei 12 Saisontoren - und dies obwohl er in diesem Herbst mehrere Wochen wegen einer Verletzung gefehlt hatte. Der Franzose hat in den letzten fünf Runden vier Mal zwei Tore erzielt.

Basel kam zwischenzeitlich auf 1:2 heran, als Matias Delgado einen Handspenalty verwertete (Handspiel von Scott Sutter). Und in der Folge stand der Favorit dem Ausgleich durchaus auch nahe. Die beste Chance zum 2:2 vergab Seydou Doumbia mit dem Kopf in der 74. Minute. Der frühere YB-Stürmer scheiterte am tollen Reflex des tadellosen YB-Torhüters Yvon Mvogo.

Young Boys - Basel 3:1 (1:0)

20'216 Zuschauer. - SR Lechner. - Tore: 6. Hoarau (Lecjaks) 1:0. 51. Hoarau 2:0. 66. Delgado (Foulpenalty/Elyounoussi) 2:1. 79. Mbabu (Lecjaks) 3:1.

Young Boys: Mvogo; Sutter, Von Bergen, Benito, Lecjaks; Aebischer, Nuhu; Schick (77. Mbabu), Bertone, Sulejmani (46. Gerndt); Hoarau (91. Frey).

Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Balanta, Riveros; Xhaka, Zuffi (59. Sporar); Bjarnason (63. Elyounoussi), Delgado, Steffen (77. Callà) ; Doumbia.

Bemerkungen: Young Boys ohne Sanogo (gesperrt), Ravet, Zakaria, Kubo, Joss, Wüthrich, Rochat (alle verletzt), Basel ohne Janko (gesperrt), Bua (verletzt), Kutesa, Traoré, Fransson, Boëtius, Akanji (alle nicht im Aufgebot). 45. Rot gegen Nuhu (Tätlichkeit).


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Di ... y/19568034

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. Dezember 2016, 00:43 
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YB fügt Basel in Unterzahl die erste Niederlage zu

Der FC Basel kann doch noch verlieren. Trotz 45-minütiger Überzahl verliert der Meister bei den Berner Young Boys 1:3.

Der FC Basel spielt in Bern eine Halbzeit lang in Überzahl, verliert gegen die Young Boys trotzdem 1:3. Es ist im 17. Spiel die erste Niederlage in der Super League für den Meister.

Dass nun Spannung zurückkehrt an der Spitze der Super League, wäre eine falsche Schlussfolgerung nach diesem Spiel. Noch immer beträgt der Vorsprung des FC Basel auf den ersten Verfolger 12 Punkte. Doch immerhin konnten die Young Boys den Beweis erbringen, dass sie in einzelnen Spielen dem übermächtigen FCB auf Augenhöhe begegnen können.

Wie letzte Saison

Schon im letzten Jahr hatte YB dem Meister die erste Niederlage der Saison beigefügt. In diesem Sommer waren die Berner in Basel lange Zeit das bessere Team gewesen, ehe sie doch noch 0:3 verloren. Diesmal ging es für die Young Boys auf, obwohl sie nach dem Platzverweis gegen Kasim Nuhu wegen einer Tätlichkeit an Renato Steffen während der gesamten zweiten Halbzeit in Unterzahl spielen mussten.

Doch mit einem Spieler weniger schoss YB sogar noch zwei Tore: das 2:0 durch Guillaume Hoarau (53.) sowie das 3:1 durch den eingewechselten Kevin Mbabu (79.). Stürmer Hoarau, der schon das frühe Führungstor erzielt hatte, steht nun bereits bei 12 Saisontoren – und dies obwohl er in diesem Herbst mehrere Wochen wegen einer Verletzung gefehlt hatte. Der Franzose hat in den letzten fünf Runden vier Mal zwei Tore erzielt.

Basel kam zwischenzeitlich auf 1:2 heran, als Matias Delgado einen Handspenalty verwertete (Handspiel von Scott Sutter). Und in der Folge stand der Favorit dem Ausgleich durchaus auch nahe. Die beste Chance zum 2:2 vergab Seydou Doumbia mit dem Kopf in der 74. Minute. Der frühere YB-Stürmer scheiterte am tollen Reflex des tadellosen YB-Torhüters Yvon Mvogo.

Young Boys - Basel 3:1 (1:0)
20'216 Zuschauer. - SR Lechner.
Tore: 6. Hoarau (Lecjaks) 1:0. 51. Hoarau 2:0. 66. Delgado (Foulpenalty/Elyounoussi) 2:1. 79. Mbabu (Lecjaks) 3:1.
Young Boys: Mvogo; Sutter, Von Bergen, Benito, Lecjaks; Aebischer, Nuhu; Schick (77. Mbabu), Bertone, Sulejmani (46. Gerndt); Hoarau (91. Frey).
Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Balanta, Riveros; Xhaka, Zuffi (59. Sporar); Bjarnason (63. Elyounoussi), Delgado, Steffen (77. Callà) ; Doumbia.
Bemerkungen: Young Boys ohne Sanogo (gesperrt), Ravet, Zakaria, Kubo, Joss, Wüthrich, Rochat (alle verletzt), Basel ohne Janko (gesperrt), Bua (verletzt), Kutesa, Traoré, Fransson, Boëtius, Akanji (alle nicht im Aufgebot). 45. Rot gegen Nuhu (Tätlichkeit).


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/21320739

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. Dezember 2016, 00:45 
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YB - Basel 3:1

Ein Sieg als wunderliches YB-Signal

Der FC Basel spielt in Bern eine Halbzeit lang in Überzahl, verliert gegen die Young Boys aber trotzdem 1:3. Es ist im 17. Spiel die erste Niederlage in der Super League für den Meister.

Man wäre in jenem Moment nicht auf die Idee gekommen, sehr viel auf die Berner zu setzen, obschon sie 1:0 in Führung lagen. Doch es kam die vermeintlich verhängnisvolle Szene vor der Pause, als der YB-Spieler Kasim Adams Nuhu die Selbstkontrolle verlor und mit dem Bein schwungvoll gegen den FCB-Spieler Renato Steffen trat. Dieser wurde zwar nicht getroffen, doch die Absicht des Gegners war ebenso deutlich wie die Konsequenz: Rote Karte gegen den jungen, ungestümen Nuhu und düstere Aussicht auf 45 Minuten gegen den Serienmeister in Unterzahl. Doch das Unheil kam nicht, denn die Berner feierten danach so etwas wie Auferstehung.

Das Erstaunlichste am intensiven, spielerisch aber nicht immer überzeugenden Match war weniger das Faktum, dass der FC Basel auch in der Meisterschaft das Gefühl der Niederlage kennenlernte. Nein, fast historisch ist die Statistik, die besagt, dass er im Stade de Suisse neben der ersten auch die zweiten Halbzeit verlor – mit einem Spieler mehr. Es gibt für den FCB bessere Hauptproben vor einem Champions-League-Spiel wie demjenigen am Dienstag gegen Arsenal, wo Punkte eingefahren werden müssen, will er im Europacup überwintern.

Viel, sehr viel lief von Beginn weg für die Young Boys, die in der Kälte und vor Fernsehpublikum eine Zeichen setzen wollten – für sich und für die Liga. Sie waren früh im Aufwind, als Guillaume Hoarau im 12. Meisterschaftsspiel sein 11. Tor erzielte. Jan Lecjaks hatte zuvor den Ball in die Mitte gepasst und der FCB-Goalie Tomas Vaclik ungenügend abgewehrt. Tore nicht unbedingt als Augenweide, aber als Werk des Instinktes von Hoarau. Da war er, der Vorteil für die Berner, die später beinahe nachgedoppelt hätten, aber Vaclik wehrte sich gegen den allein auf ihn zurennenden Thorsten Schick bravourös.

Viel lief für sie, zumal der heterogen wirkende FC Basel auf dem Plastic-Rasen oft ins Rutschen kam und trotz viel Ballbesitz nicht den Eindruck erweckte, demnächst Torerfolge vorweisen zu können. Und es ging so weiter. Wenige Minuten waren in der zweiten Halbzeit vorüber, als der nachsetzende Hoarau im Strafraum die Gegner Marek Suchy und Vaclik dergestalt verwirrte und zum nächsten Fehler provozierte, dass ihm Sekunden später möglich war, das 2:0 zu erzielen – 12. Spiel, 12. Tor. Das Signal kam an: Hey Basel, hier sind wir.

Natürlich kam jetzt der Leader auf, aber die Fragezeichen waren in seinen Reihen zu zahlreich. Was war mit dem blassen Doumbia nebst dem einen gefährlichen Kopfball in der zweiten Halbzeit? Warum querbeet so viele Fehlpässe? Warum keine Standfestigkeit auf dem Kunstrasen? Wo war das Konzept, zumal gegen den dezimierten Widersacher? Der FCB kam dank dem Penalty Matias Delgados auf 1:2 heran, er hatte zwar Ausgleichschancen, aber richtig ins Wanken kam YB wundersamerweise nicht. Es kam sogar noch so weit, dass Kevin Mbabu unmittelbar nach seiner Einwechslung nach einer Willensleistung in der 79. Minute mit dem 3:1 die meisten Zuschauer beglückte, aber der Schlussphase die Spannung entzog. Wer hätte so etwas gedacht. Zu zehnt ein Sieg gegen den grossen FCB, der für einmal nicht ganz so gross war.

Young Boys - Basel 3:1 (1:0). 20 216 Zuschauer. – Schiedsrichter: Lechner. – Tore: 6. Hoarau (Lecjaks) 1:0. 51. Hoarau 2:0. 66. Delgado (Foulpenalty/Elyounoussi) 2:1. 79. Mbabu (Lecjaks) 3:1. – Young Boys: Mvogo; Sutter, Von Bergen, Benito, Lecjaks; Aebischer, Nuhu; Schick (77. Mbabu), Bertone, Sulejmani (46. Gerndt); Hoarau (91. Frey). – Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Balanta, Riveros; Xhaka, Zuffi (59. Sporar); Bjarnason (63. Elyounoussi), Delgado, Steffen (77. Callà) ; Doumbia. – Bemerkungen: Young Boys ohne Sanogo (gesperrt), Ravet, Zakaria, Kubo, Joss, Wüthrich, Rochat (alle verletzt), Basel ohne Janko (gesperrt), Bua (verletzt), Kutesa, Traoré, Fransson, Boëtius, Akanji (alle nicht im Aufgebot). 45. Rot gegen Nuhu (Tätlichkeit).


http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/ ... -ld.132398

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. Dezember 2016, 00:49 
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YB-Benito nach Sieg gegen Basel

«Bin stolz auf diese Mannschaft»

YB gewinnt zu Hause 3:1 gegen den Meister aus Basel. Der Berner Trainer Adi Hütter spricht seiner Mannschaft ein grosses Kompliment aus. Auf Seiten des FCB herrscht dagegen eine grosse Enttäuschung.


http://www.blick.ch/sport/yb-benito-nac ... 48770.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. Dezember 2016, 00:52 
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Der FC Basel kassiert gegen YB die erste Niederlage in der Meisterschaft

Dem FC Basel misslingt die Hauptprobe für das Spiel gegen Arsenal: Gegen die Young Boyws setzt es die erste Niederlage in der Meisterschaft ab, die Basler kassieren ein 1:3. Damit schmilzt der Vorsprung auf 12 Punkte.

Ganz bittere Pille für den FC Basel drei Tage vor dem so wichtigen Spiel gegen Arsenal. 1:3 verlieren die Basler gegen Verfolger YB. Damit endet die Serie der Ungeschlagenheit des Meisters nach 16 Spielen – und der Vorsprung auf die Berner verkleinert sich auf zwölf Punkte.

Das ist kein Beinbruch, aber in Anbetracht des Arsenal-Spiels ein herber Dämpfer. Vor allem auch, weil die Basler 45 Minuten in Überzahl spielen und damit mehr als genug Zeit gehabt hätten, den 0:1-Rückstand zur Pause aufzuholen. FCB-Trainer Urs Fischer: «Die rote Karte hat uns nicht in die Karten gespielt, im Gegenteil.»

Doch der Reihe nach: YB beginnt druckvoll, setzt die Gäste aus Basel von Beginn weg unter Druck – und geht durch Publikumsliebling Guillaume Hoarau schon in der 6. Minute in Führung. Lecjaks lässt zuvor Lang und Bjarnason stehen, passt scharf zur Mitte, Vaclik klärt nur ungenügend und Hoarau steht bereit zum Einschieben. Die YB-Fans ein erstes Mal in Ekstase, Basel geschockt. Es dauert bis Mitte der ersten Halbzeit, ehe die Basler sich erholen und das Spiel besser in den Griff kriegen. Richtig gefährlich wird der FCB allerdings kaum.

Pfeifkonzert für Steffen

Mit dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Harald Lechner aus Österreich aber scheint das Spiel zu kippen. Renato Steffen rempelt YBs Mittelfeldabräumer Kasim Nuhu an. Der Ghanaer tickt aus, tritt im Stolpern nach Steffen. Lechner steht unmittelbar daneben, zögert nicht lange und schickt den Hitzkopf unter die Dusche. Die Fans der Gastgeber rasten förmlich aus. Renato Steffen wird mit einem ohrenbetäubenden Pfeifkonzert in die Kabine verabschiedet. Alles scheint für den FCB zu laufen.

Der Meister kommt druckvoll aus der Pause, erspielt sich erste gute Möglichkeiten. Dann die 51. Minute: Suchy und Vaclik mit einem Missverständnis, der Ball prallt von Suchys Fuss zu Gerndt, Suchy kann gerade noch klären, aber nur bis zu Hoarau. Der Franzose schiebt eiskalt zum 2:0 für YB ein. Basel fasst sich schnell. Aber der starke YB-Keeper klärt einen Freistoss von Delgado in der 57. Minute zum Eckball.

Dann reagiert FCB-Trainer Urs Fischer: Luca Zuffi geht raus, Andraz Sporar kommt. Eine halbe Stunde vor Schluss stürmen mit dem Slowenen und Seydou Doumbia also zwei Angreifer. Wenig später bringt Fischer auch noch Mohamed Elyounoussi für den blassen Birkir Bjarnason. Jetzt gibts nur noch eines für den FCB: Angriff, Angriff, Angriff!

Das wird belohnt: Renato Steffen flankt in der 65. Minute, Doumbia unterläuft den Ball, Elyounoussi ist da, will ihn an Scott Sutter vorbeilupfen. Doch der YB-Verteidiger nimmt die Hand zu Hilfe – Penalty für den FCB. Delgado läuft an und verwandelt sicher. 1:2 und noch immer hätte der FCB 25 Minuten Zeit gehabt.

Vor knapp über 20 000 Zuschauern gibt der Meister jetzt den Ton an. Doumbia, bei seiner erstmaligen Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte bis dahin kaum zu sehen, kommt in der 74. Minute mit dem Kopf zum Abschluss. Doch wieder ist Mvogo zur Stelle, klärt mit einem glänzenden Reflex.

Der Genickstoss für Basel folgt in der 79. Minute: Wieder ist es Lecjaks der flankt, der zwei Minuten zuvor eingewechselte Kevin Mbabu tankt sich durch, nickt zum 3:1 für die Gastgeber ein. Der YB-Fanblock liegt sich in den Armen, die Basler Anhänger erstarren in Stille. Spätestens jetzt ist klar: Basel verliert nach zuletzt vier Siegen in Serie gegen YB zum ersten Mal – und das in Überzahl. Viel schlechter hätte es für den FCB nicht laufen können. Die Moral vor dem Champions-League-Spiel am Dienstag am Boden.

Ganz anders die Ausgangslage für die Gunners und Granit Xhaka. Arsenal gewann gestern auswärts gegen West Ham United souverän mit 5:1. Auch dank Hattrick-Torschütze Alexis Sanchez – und Granit Xhaka, der im defensiven Mittelfeld durchspielt. Am Dienstag also müsste der FCB mindestens ein Unentschieden gegen diesen Giganten schaffen, um europäisch zu überwintern. Die Prognosen sind düster.


http://www.aargauerzeitung.ch/sport/bas ... -130765499

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Steffen: «Hätten 3 Punkte nicht verdient»

Jubel auf der einen, Frust auf der anderen Seite. Wir haben uns nach dem 3:1-Sieg von YB gegen Basel in beiden Lagern umgehört.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... t-verdient

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. Dezember 2016, 00:55 
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YB bricht den Bann und schlägt den FCB

Topskorer Guillaume Hoarau hat YB zum 3:1-Sieg gegen den FC Basel geführt. Die Berner spielten dabei eine Halbzeit lang in Unterzahl.

- Basel muss in dieser Super-League-Saison erstmals als Verlierer vom Feld
- YB verkürzt den Rückstand auf Leader Basel auf 12 Punkte
- Guillaume Hoarau erzielt seine Saisontreffer 11 und 12

Kurz vor Schluss erhielt Guillaume Hoarau den grossen Abgang und wurde unter Standing Ovations ausgewechselt. Der Stürmer, der vor der Partie «grosse Lust» verspürt hatte, den FCB zu schlagen, avancierte mit seinen zwei Toren zum Mann des Spiels.

Nuhu fliegt nach Aussetzer vom Platz

Das Spitzenspiel, das seinen Namen durchaus verdiente, hätte wegen eines Blackouts von YB-Abwehrspieler Kasim Nuhu in der Nachspielzeit der 1. Hälfte kippen können. Der Ghanaer verlor nach einem Zweikampf mit Renato Steffen die Beherrschung und sah für sein Nachtreten zurecht die rote Karte.

YB, das zu diesem Zeitpunkt dank Hoaraus Tor in der Anfangsphase mit 1:0 führte, liess sich davon aber nicht beirren. Zwar kam der FCB nach dem Seitenwechsel besser ins Spiel, das Tor trafen aber erneut die Berner: Hoarau setzte Marek Suchy und Tomas Vaclik erfolgreich unter Druck und erzielte das 2:0.

Mbabu sorgt für die Entscheidung

Matias Delgados Penaltytreffer nach 65 Minuten – Scott Sutter hatte im Strafraum ein Handspiel begangen – brachte noch einmal die Spannung zurück. Der eingewechselte Kevin Mbabu machte mit dem 3:1 in der 79. Minute aber alles klar.

Weitere Fakten zum Spiel:

- YB ist inzwischen seit 11 Spielen ungeschlagen
- Hoarau erzielte in den letzten 5 Spielen 4 Doppelpacks
- Die Berner haben von den letzten 15 Heimspielen gegen Basel nur 4 verloren
- Der FCB verlor in der Meisterschaft letztmals am 25. Mai


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... gt-den-fcb

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. Dezember 2016, 17:32 
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Ein Sieg für die Berner Fussballseele

Die Young Boys fügen Leader Basel mit 3:1 die erste Saisonniederlage bei.

Es waren Szenen, als wären die Young Boys eben Meister geworden. Zuerst gab es eine Standing Ovation für Guillaume Hoarau, dann erschallte beim Schlusspfiff ohrenbetäubender Jubel und danach feierte die Berner Fankurve ihre Lieblinge gleich minutenlang.

Nein, Meister geworden waren die Gastgeber gestern nicht. Sie hatten dem Leader in der 17. Runde die erste Niederlage beigefügt und den Rückstand in der Tabelle der Super League von 15 auf 12 Punkte reduziert – mehr nicht. Die ausgelassene Freude liess aber e rahnen, wie gut dieser Sieg der oft gebeutelten Berner Fussballseele tat. Ein Erfolg, der erst noch überzeugend und verdient ausgefallen war. Die Young Boys traten von Beginn weg aggressiver, entschlossener, bissiger auf. Und sie konnten sich einmal mehr auf ihren Topskorer verlassen. Nach nur sechs Minuten schloss Hoarau den schönsten Angriff des Abends über Nuhu und Lecjaks mit der frühen Führung ab. Nach 51 Minuten doppelte er in typischer Manier zum 2:0 nach, als sein Team bereits in Unterzahl spielte. 12 Tore hat der YB-Stürmer nach 12 Liga-Spielen jetzt auf seinem Konto – eine magistrale Quote.

YB mit viel Leidenschaft – und das Lob von Trainer Hütter

Doch nicht nur der Franzose brillierte. Die gesamte Mannschaft gefiel mit ihrem Engagement, mit ihrer Leidenschaft. Und so fielen auch die Absenzen von Sanogo (gesperrt) und Zakaria (verletzt), die sonst das Zentrum bilden, nicht ins Gewicht. «Wer gegen den FC Basel zwei Tore in Unterzahl erzielt, ist über seine Grenzen hinausgegangen», lobte YB-Trainer Adi Hütter seine Spieler. Ein letztes Beispiel für die beeindruckende Berner Energie an diesem Abend lieferte der kurz zuvor eingewechselte Mbabu, als er den Ball in der 79. Minute mit Wucht zum entscheidenden 3:1 über die Linie drückte.

Dass der FC Basel trotz eines äusserst bescheidenen Auftritts lange im Spiel blieb, hatte er vor allem Berner Unzulänglichkeiten zu verdanken. Sekunden vor der Pause war der überraschend im Zentrum nominierte Nuhu ausgerastet. Nach einer harten Attacke von Steffen trat der Ghanaer kurz nach. Der österreichische Schiedsrichter Lechner hatte keine andere Wahl, als dem YB-Spieler die Rote Karte zu zeigen. Später leistete sich Scott Sutter ein Handspiel im Strafraum, was Matias Delgado mittels Penalty das 1:2 ermöglichte.

Schwache Basler Offensive – und Trainer Fischers Frust

Für eine Wende investierte der FC Basel aber eindeutig zuwenig. Vor allem die Offensive blieb äusserst blass. Ganz vorne hatte Seydou Doumbia bloss eine starke Szene, die Reihe dahinter mit Steffen, Delgado und Bjarnasson setzte kaum einen Akzent. Und was Basel aus der 45-minütigen Überzahl herausholte, war schlicht enttäuschend. «Eine rote Karte des Gegner ist nur ein Vorteil, wenn man sie auch ausnützt, das ist uns heute aber nicht gelungen», kommentierte der Basler Trainer Urs Fischer die magere Ausbeute.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ei ... y/31597439

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