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 Beitrag Verfasst: Sonntag 30. Oktober 2016, 21:06 
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Wieder 5:0 – YB kantert auch Vaduz nieder

Der Höhenflug von YB hält an. Nach den deutlichen Siegen gegen GC musste auch Vaduz im Stade de Suisse unten durch.

Im heimischen Stade de Suisse mussten die Young Boys nicht an ihre Grenzen gehen, um überforderte Vaduzer klar mit 5:0 zu schlagen. Nach den beiden Siegen gegen GC bauten die Berner ihre Serie auf 3 Erfolge en suite mit einem Torverhältnis von 14:0 aus.

- Vorbereiter: 5 der letzten 10 YB-Tore entstanden durch einen Assist des Österreichers Thorsten Schick.
- Vollstrecker: Der zwischenzeitlich verletzte Topskorer Guillaume Hoarau erzielte in seinem 13. Pflichtspiel der Saison seine Tore 9 und 10.
- Gastgeschenke: In den letzten 3 Spielen im Stade de Suisse kassierte Vaduz 14 Gegentore.

Nach einer kurzen Druckphase der Vaduzer zu Beginn der Partie übernahm das Heimteam rasch den Lead – jedoch ohne sich klare Chancen zu erspielen. So fiel auch der Führungstreffer durch Hoarau nahezu aus dem Nichts: Er überlistete Vaduz-Keeper Benjamin Siegrist nach einer halben Stunde mit einem sehenswerten Schlenzer.

Dann wurde es für Vaduz doch noch bitter...

Die Gäste aus dem Liechtenstein hatten den Bernern nur wenig entgegenzusetzen, hofften aber wohl aufgrund des knappen Zwischenstandes bei Spielhälfte noch auf einen Punktgewinn. Diese Hoffnung zerstörte Yuya Kubo, welcher die starke Vorlage von Schick zum 2:0 verwertete (60.). Auch der zweite Treffer fiel, ohne sich zuvor abgezeichnet zu haben.

In der Folge brachen die Vaduzer ein. Nur 5 Minuten nach dem 2:0 komplettierte Hoarau seinen Doppelpack. Die eingewechselte Leonardo Bertone per Abpraller (79.) und Michael Frey nach einem Stockfehler der Vaduzer (94.) sorgten für den deutlichen und letztendlich auch in dieser Höhe verdienten 5:0-Sieg.

Schick und Hoarau Gesichter des «neuen» YB

Ausgerechnet die Young Boys, welche Ende September eine Serie von 4 torlosen Unentschieden innert 5 Partien hinnehmen mussten, avancieren zur Tormaschinerie der Super League. Zwei Akteure stehen sinnbildlich für den Aufschwung der Berner: Einerseits der anfangs scharf kritisierte Neuzugang Schick, welcher mit seinen Vorlagen brilliert. Andererseits der von einer Muskelverletzung zurückgekehrte Topskorer Hoarau, dessen stetige Torgefährlichkeit für YB unverzichtbar ist.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... duz-nieder

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 30. Oktober 2016, 21:09 
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YB zerzaust Vaduz – Luzern dreht die Partie

Die Berner schlagen zuhause Vaduz 5:0. Luzern liegt in Lausanne lange 0:2 zurück, am Ende siegen die Zentralschweizer 3:2.

Der vierte Sieg der Young Boys in Folge – das Europa-League-Spiel gegen APOEL Nikosia und den Cup-Match gegen die Grasshoppers eingerechnet – war hochverdient, wenn man es an den Spielanteilen und den Chancen misst. Auch das Offensivspektakel der letzten Heimspiele blieb in der zweiten Hälfte nicht aus.

Als Stürmer Yuya Kubo nach genau einer Stunde nach prächtiger Vorarbeit den Ball via Pfosten zum 2:0 ins Tor drückte, war dies die erste Szene, in der die Berner die Abwehr der Vaduzer überlaufen und aushebeln konnten. Damit waren der Bann für YB und der Widerstand von Vaduz gebrochen. Nur fünf Minuten danach erhöhte YBs Torschütze vom Dienst Guillaume Hoarau per Direktabnahme auf 3:0. Thorsten Schick leistete innert weniger Minuten zu beiden Toren die Vorarbeit. Der Österreicher hat sich auf der linken, bisweilen auch auf der rechten Seite hervorragend in die Mannschaft eingebracht. Wenn Miralem Sulejmani nach seiner Knieverletzung wieder fit sein wird, wird sich Trainer Adi Hütter mit einem Luxusproblem konfrontiert sehen.

Vaduz hielt gut mit

Die Young Boys mussten sich gegen Vaduz lange Zeit viel mehr abmühen, um zu dominieren und zu guten Chancen zu kommen als bei den beiden Kantersiegen gegen GC (4:0, 5:0). Das lag daran, dass die Defensive der Liechtensteiner zumindest zu Beginn wesentlich stärker war als die der Grasshoppers. Der Vaduzer Trainer Giorgio Contini setzte seinen besten Mann Philipp Muntwiler ins Abwehrzentrum. Die Rechnung ging recht lange auf.

Bis sie nach genau einer halben Stunde in Führung gingen, hatten es die Berner auf zwei knappe Fehlschüsse und auf eine weitere, zumindest halbe Chance gebracht. Das 1:0 trug die Handschrift von Guillaume Hoarau. Der Franzose verwertete dank seiner stupenden Schusstechnik ein flaches Zuspiel von Linksverteidiger Jan Lecjaks mit einer wunderbaren, halb geschlenzten Innenrist-Direktabnahme aus etwa 20 Metern. Trotz der haushohen Feldüberlegenheit der Berner kam das Tor eher überraschend. Die Führung zur Pause verdankten die Young Boys also Hoaraus individueller Klasse, die sie in den Wochen der vielen 0:0 nicht zur Verfügung hatten. Auf der anderen Seite kamen die Gäste nur sehr vereinzelt in den Strafraum der Berner.

Ihre Harmlosigkeit konnten die Liechtensteiner bis zuletzt nicht loswerden. Das Bemühen, sich in der Offensive mehr zu zeigen, war in der zweiten Halbzeit zu erkennen. Auswirkungen hatte es aber keine. Und indem sie die Defensive nur ein wenig lockerten, gewährten die Vaduzer den Young Boys die Räume für zügige Angriffe und Tore. Auch die eingewechselten Leonardo Bertone und Michael Frey reihten sich noch unter die Torschützen.

Young Boys - Vaduz 5:0 (1:0)
15'020 Zuschauer. – SR Schnyder.
Tore: 30. Hoarau (Lecjaks) 1:0. 60. Kubo (Schick) 2:0. 65. Hoarau (Schick) 3:0. 79. Bertone 4:0. 95. Frey 5:0.
Young Boys: Mvogo; Sutter, Nuhu, Von Bergen, Lecjaks; Zakaria; Ravet (81. Duah), Sanogo (68. Bertone), Schick (66. Frey); Hoarau, Kubo.
Vaduz: Siegrist; Grippo, Muntwiler, Bühler; Hasler, Stanko (70. Kukuruzovic), Ciccone, Zarate (70. Mathys); Brunner (84. Borgmann), Avdijaj, Costanzo.
Bemerkungen: Young Boys ohne Mbabu, Bürgy (beide gesperrt), Sulejmani, Gerndt, Benito, Wölfli, Wüthrich (alle verletzt), Vilotic, Gajic, Benito und Obexer (alle nicht im Aufgebot). Vaduz ohne Burgmeier, Strohmaier, Janjatovic, Felfel (alle verletzt), Baldinger (rekonvaleszent), Schürpf und Pfrunder (beide nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 5. Sutter (Foul), 41. Sanogo (Foul).


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/30055061

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 30. Oktober 2016, 21:11 
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Die dunkle Seite der YB-Siegesserie

Zu Hause ist YB nicht erst seit dem 5:0 gegen Vaduz eine Macht. Doch der Heimvorteil des Kunstrasens verkehrt sich auswärts zum Nachteil.

Auf den ersten Blick ist es einfach eine wunderbare Serie, die die Young Boys gerade hinlegen. Vier Wettbewerbsspiele in Serie haben die Berner nun gewonnen. Und das nicht irgendwie, sondern mit einer beeindruckenden Tordifferenz von 17:1.

Doch nicht nur die drückende Überlegenheit ist den Spielen gegen Apoel Limassol (3:1), GC (4:0, 5:0) und Vaduz (5:0) gemein. Sondern auch der Spielort: Alle Partien fanden im heimischen Stade de Suisse statt.

Das könnte nun als feine Heimstärke des BSC durchgehen. Und mit Blick auf die Spielunterlage könnte gar von einem entscheidenden Vorteil der Berner die Rede sein: Seit Juni 2014 spielen diese zu Hause nämlich (wieder) auf Kunstrasen.

YB hat ein Kunstrasenproblem

Doch der Blick auf die Statistik zeigt etwas anderes. Und der vermeintliche Vorteil der künstlichen Spielunterlage wird zum zweischneidigen Schwert: Seit im Wankdorf wieder eine Plastikunterlage liegt, sind die Berner nicht bloss heimstark. Sie leiden auch unter einer krassen Auswärtsschwäche. YB hat ein Kunstrasenproblem. Weil es sein Spiel ganz offensichtlich nicht schnell genug von der künstlichen auf eine natürliche Unterlage umstellen kann.

Die Zahlen sind eindeutig: In der Saison 2013/14, der letzten mit Naturrasen im Stade de Suisse, erzielte YB zu Hause 32 Tore, was zu 33 Punkten reichte. Auswärts waren es 27 Tore und 26 Punkte. Ein «normales» Verhältnis. Dann kam der Kunstrasen. Und mit ihm der Bruch, wie die Grafik zeigt: Seither schiesst YB zu Hause im Schnitt rund 20 Tore mehr als auswärts.

Noch eindeutiger werden die Zahlen, wenn die Berner mit dem FC Basel verglichen werden. In ihrer letzten Saison auf natürlichem Rasen verloren die Young Boys in Heim- und Auswärtspartien praktisch gleich viel Boden auf den Meister aus Basel. Seit der Kunstrasen verlegt ist, lassen sie auswärts jeweils so viele Zähler liegen, dass das Meisterrennen gar nie eng werden kann.

Auf den ersten Blick ist es einfach eine wunderbare Serie, die die Young Boys gerade hinlegen. Vier Wettbewerbsspiele in Serie haben die Berner nun gewonnen. Und das nicht irgendwie, sondern mit einer beeindruckenden Tordifferenz von 17:1.

Doch nicht nur die drückende Überlegenheit ist den Spielen gegen Apoel Limassol (3:1), GC (4:0, 5:0) und Vaduz (5:0) gemein. Sondern auch der Spielort: Alle Partien fanden im heimischen Stade de Suisse statt.

Das könnte nun als feine Heimstärke des BSC durchgehen. Und mit Blick auf die Spielunterlage könnte gar von einem entscheidenden Vorteil der Berner die Rede sein: Seit Juni 2014 spielen diese zu Hause nämlich (wieder) auf Kunstrasen.

YB hat ein Kunstrasenproblem

Doch der Blick auf die Statistik zeigt etwas anderes. Und der vermeintliche Vorteil der künstlichen Spielunterlage wird zum zweischneidigen Schwert: Seit im Wankdorf wieder eine Plastikunterlage liegt, sind die Berner nicht bloss heimstark. Sie leiden auch unter einer krassen Auswärtsschwäche. YB hat ein Kunstrasenproblem. Weil es sein Spiel ganz offensichtlich nicht schnell genug von der künstlichen auf eine natürliche Unterlage umstellen kann.

Die Zahlen sind eindeutig: In der Saison 2013/14, der letzten mit Naturrasen im Stade de Suisse, erzielte YB zu Hause 32 Tore, was zu 33 Punkten reichte. Auswärts waren es 27 Tore und 26 Punkte. Ein «normales» Verhältnis. Dann kam der Kunstrasen. Und mit ihm der Bruch, wie die Grafik zeigt: Seither schiesst YB zu Hause im Schnitt rund 20 Tore mehr als auswärts.

Noch eindeutiger werden die Zahlen, wenn die Berner mit dem FC Basel verglichen werden. In ihrer letzten Saison auf natürlichem Rasen verloren die Young Boys in Heim- und Auswärtspartien praktisch gleich viel Boden auf den Meister aus Basel. Seit der Kunstrasen verlegt ist, lassen sie auswärts jeweils so viele Zähler liegen, dass das Meisterrennen gar nie eng werden kann.

Die Diagnose ist daher recht einfach: YB wird erst dann ein wirkliches Spitzenteam sein, wenn es nicht nur auf der für die Gegner ungewohnten Kunstunterlage zaubert. Sondern wenn es seinen Fussball auch auf Naturrasen durchsetzen kann. Die laufende Saison spricht derzeit nicht dafür, dass dies demnächst der Fall sein wird. In der Auswärtstabelle liegt YB bloss auf Rang sieben.


http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussb ... y/28975850

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. Oktober 2016, 00:13 
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YB begeistert Jung und Alt

Vier Heimsiege in Serie mit 17:1 Toren – der gelb-schwarze Express rollt. Gegen Vaduz brillieren die Young Boys beim 5:0 erneut.

Yuya Kubo könnte fast schon Torschützenkönig der Super League sein. Der Japaner spielt stark, bewegt sich gut, versteht sich prächtig mit Sturmpartner Guillaume Hoarau, kommt zu vielen Chancen, allein gegen Vaduz müsste er am Sonntag vier Tore erzielen. Kubo trifft auch, doch vielleicht ist es kein Zufall, darf er den Ball nach einem herrlichen Angriff nur noch ins verlassene Tor schieben. Er erledigt diese Aufgabe hochpräzis via Innenpfosten.

In meisterlicher Form

Kubos Treffer zum 2:0 nach einer Stunde Spielzeit gegen Vaduz ist der Startschuss zur erneuten YB-Gala. Es macht dieser Tage sehr viel Spass, den Young Boys bei der Arbeit zuzuschauen, der gelb-schwarze Express rollt. Die Mission, alle vier Heimspiele innerhalb von zehn Tagen zu gewinnen, haben die Berner mit Bravour erfüllt: 3:1 gegen Nikosia in der Europa League, 4:0 gegen GC, 5:0 gegen GC im Cup, nun wieder 5:0 gegen Vaduz, 17:1 Tore!

Es sind im Prinzip meisterhafte Auftritte. Blöderweise liegt ­Serienmeister Basel in der Ta­belle weit voraus, weil YB im Spätsommer – auch wegen einer beispiellosen Verletzungsserie – enttäuschte und sich als Remis­experte profilierte.

«Mit Hoarau hätte YB gewonnen», schrieb diese Zeitung damals nach mehreren 0:0. Und nun, wo der Franzose wieder dabei ist, zelebrieren die Young Boys spektakulären Offensivfussball. «Es ist sehr erfreulich, wie wir auftreten», sagt Trainer Adi Hütter, «und es ist toll, gelangen uns gegen Vaduz nach der Pause vier Tore.»

In der ersten Halbzeit war es – natürlich – der Master persönlich, der mal wieder das 1:0 schoss. Mit links und leicht abgefälscht sorgte Hoarau nach 30 Minuten für die Berner Führung, die verdient war, obwohl bei YB längst noch nicht alles perfekt lief.

Im Griff hatte der Gastgeber jedoch alles, die Zentralkräfte Steve von Bergen und Kasim Nuhu in der Abwehr, Sékou Sanogo und Denis Zakaria im Mittelfeld sowie Hoarau im Angriff waren physisch wieder enorm präsent.

Chancen für ein «Stängeli»

Aber auch die Aussenläufer überzeugten. Vaduz hechelte chancenlos hinterher. Es war bloss eine Frage der Zeit, bis sich die krasse Überlegenheit im Resultat niederschlug. In der Schlussphase nach Kubos Tor zum 2:0 schrauben wieder Hoarau sowie die eingewechselten Leonardo Bertone und Michael Frey das Skore in die Höhe.

Kubo vergibt ein paar Topchancen, und kurz vor Spielende darf endlich auch YB-Goalie Yvon Mvogo mit einer Parade seine ­Daseinsberechtigung an diesem Sonntag demonstrieren.

Die starken, schwungvollen, stabilen Young Boys besitzen gegen Vaduz Chancen für ein «Stängeli», auch Vaduz-Trainer Giorgio Contini findet in seiner Analyse, der Sieg gehe in dieser Höhe absolut in Ordnung.

Die Einwechslungen von Frey und Bertone unterstreichen die hohe Qualität im YB-Team. «Es ist einfacher, wenn man so eine stark besetzte Bank hat», sagt Rechtsverteidiger Scott Sutter. «Vor einigen Wochen hatten wir ja teilweise nur junge Ersatzspieler, die zusammen keine 10 Super-League-Einsätze aufwiesen.»

Noch nicht wie die Cubs

Ein Blick auf die Abwesenheitsliste illustriert am Sonntag, wie breit die Young Boys besetzt sind. Gegen Vaduz stand gleich ein ganzes Team nicht im Kader: Wölfli (verletzt); Bürgy (gesperrt), Wüthrich (verletzt), Vilotic (verletzt/aussortiert); Mbabu (gesperrt), Gajic (nicht im Aufgebot), Benito (U-21), Obexer (nicht im Aufgebot); Seferi (U-21), Gerndt, Sulejmani (beide verletzt).

Die anwesenden Akteure werden am Sonntag im Stade Suisse von den Fans euphorisch gefeiert. Die Aussichten für YB sind reizvoll, am Donnerstag geht der strenge Parcours im Europacup bei Nikosia weiter.

Das Warten auf den Meistertitel dürfte derweil trotz gerade meisterlicher Form ein wenig andauern. Ganz so verzweifelt wie die berühmte Baseball-Franchise der Chicago Cubs aber sehnen die Young Boys ein Championat nicht herbei. Die Cubs liegen in der World Series (best of 7) gegen Cleveland 1:3 ­zurück. Letztmals wurden sie 1908 Meister.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16440152

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. Oktober 2016, 00:15 
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YB-Noten: Überall überzeugend

Die Young Boys zerlegen Vaduz (5:0) und überzeugen von hinten bis vorne.

Yvon Mvogo: Note 4,5
Bis zur 82. Minute war der Goalie ohne Arbeit. Dann lenkte er einen spektakulären Fersenschuss Albion Avdijajs stark über die Latte.

Scott Sutter: Note 5,5
So konstant stark wie selten, seit er 2009 zu YB wechselte. Auch gegen Vaduz ballsicher, forsch, überzeugend in der Defensive, spielfreudig in der Offensive. Bereitete das 4:0 vor. Sutters Vertrag läuft Ende Saison aus, der 30-Jährige würde seine Karriere gerne in Bern beenden. Spielt er so weiter, spricht nichts gegen eine Weiterbeschäftigung.

Kasim Nuhu: Note 5
Klar: Vaduz war offensiv harmlos. Aber der kräftige Ghanaer gefiel ­erneut mit Zweikampfgeschick, Kopfballstärke, Angriffsauslösung.

Steve von Bergen: Note 5
Auch der Captain überzeugte. Bissig, aufmerksam, souverän.

Jan Lecjaks: Note 5
Der Tscheche schaltete sich oft nach vorne ein, war eine treibende Kraft bei YB. Mit dem Pass auf Hoarau vor dem 1:0. In dieser Verfassung ein wertvoller Spieler.

Yoric Ravet: Note 5
Nicht ganz so brillant wie oft in dieser Saison. Aber ständig unterwegs, mit vielen guten Ideen, selbst wenn dem Franzosen nicht alles gelang.

Denis Zakaria: Note 5
Robust, zweikampfstark, eroberte enorm viele Bälle. Zusammen mit Sanogo bildet er ein dominantes, kräftiges Duo im Zentrum.

Sékou Sanogo: Note 5,5
Wieder mit toller Vorstellung. Aktiv, kaum vom Ball zu trennen, Antreiber im Aufbau, beeindruckendes Durchsetzungsvermögen.

Thorsten Schick: Note 5,5
Ist seit einigen Partien nicht mehr wiederzuerkennen. Aus dem zögerlichen, fehlerhaften Schick ist ein flinker, flankenstarker Schick geworden. Erneut mit zwei tollen Assists vor dem 2:0 und dem 3:0.

Yuya Kubo: Note 5
Tolle Leistung, teilweise mit brillanter Ballannahme, bestens in die Angriffe integriert, passt ideal zu Hoarau. Schoss das zweite Tor, hätte aber mindestens vier Treffer ­erzielen müssen. Scheiterte mal wieder teilweise kläglich. Deshalb gibts für ihn keine Bestnote.

Guillaume Hoarau: Note 6
Der Chef! Streng genommen war Vaduz zu schwach, um Sechser zu verteilen. Aber es ist nicht Hoaraus Fehler, wirken die Gegner gegen ihn oft wie Zwerge. Überragend, zwei Tore, viele gelungene Szenen.

Michael Frey: Note 5
66. Minute für Schick. Sofort äusserst aktiv und präsent. Wurde in der 95. Minute für seinen immensen Einsatz belohnt. Beim 5:0 für einmal eiskalt, nachdem Philipp Muntwiler als hinterster Feldspieler der Vaduzer ausgerutscht war.

Leonardo Bertone: Note 5
68. Minute für Sanogo. Ebenfalls mit gutem Kurzeinsatz. Traf zum 4:0, nachdem Kubo mal wieder im Abschluss gesündigt hatte.

Kwadwo Duah: Ohne Note
81. Minute für Ravet.

Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/30652850

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