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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. September 2016, 11:49 
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Wie YB das Abenteuer Astana bewältigt

Die Young Boys befinden sich auf sehr beschwerlicher Reise. Am Donnerstag treffen sie in der Europa League in ­Kasachstan auf Astana.

Es ist der mit Abstand längste Europacuptrip, den ein Schweizer Team bisher unternahm. Rund 4500 Kilometer liegen zwischen Bern und Astana, dort trifft YB morgen in der Europa League auf den lokalen Spitzenklub und kasachischen Meister. «Das ist auch ein Abenteuer», sagt Trainer Adi Hütter, «aber wir sind gut vorbereitet.»

Bereits am Dienstagmorgen ging die Reise im Stade de Suisse los. Am Mittag flog die Berner Delegation ab Basel in knapp sechseinhalb Stunden nach Astana und landete dort kurz vor Mitternacht Lokalzeit. Der Zeitunterschied zwischen der Schweiz und Kasachstan beträgt vier Stunden. «Es ist eine beschwerliche Reise», sagt Hütter. «Und es ist wichtig, dass wir weiter in unserer Zeitzone leben. Wir sind ja nicht so lange dort.»

Direkt nach dem Spiel zurück

In der Nacht auf heute gingen die YB-Spieler also etwa um 3 Uhr ins Bett, heute ist Ausschlafen angesagt, damit der Körper nicht aus dem Rhythmus gebracht wird. Auch den Mittwoch und den Donnerstag werden die Young Boys esstechnisch so bestreiten, als seien sie in der Schweiz. «Wir haben uns bei anderen Mannschaften erkundigt, die dort waren», erklärt Hütter, «zum Beispiel beim österreichischen und beim deutschen Nationalteam. Wir erhielten viele wertvolle Tipps.»

Dazu gehört auch, möglichst rasch nach Spielende wieder zurückzufliegen. Und so werden die Young Boys am Donnerstagabend nach dem Spiel (Beginn: 21 Uhr Ortszeit) so schnell wie möglich an den Flughafen fahren – und irgendwann nach Mitternacht die Chartermaschine besteigen. Zu hoffen bleibt für YB, dass jene Spieler, die zur Dopingkontrolle müssen, ihren Job speditiv erledigen werden.

Die Idee ist, dass die Akteure auf dem langen Rückflug ein wenig schlafen können, nach der Landung am frühen Freitagmorgen soll ein lockeres Auslaufen im Stade de Suisse stattfinden. Und etwas mehr als 48 Stunden später kreuzt an gleicher Stelle bereits der FC St. Gallen auf. «Es ist ziemlich anstrengend», sagt Hütter, «aber es ist auch ein schönes Zeichen, wenn es im Herbst stressig ist. Wir wollen ja so lange wie möglich in drei Wettbewerben vertreten sein.»

Schick muss sich steigern

Nach der 0:1-Heimniederlage gegen Gruppenfavorit Olympiakos Piräus zum Auftakt stehen die Young Boys morgen unter Druck. «Wir werden auswärts punkten müssen», sagt Hütter, «aber das war uns schon vor Beginn der Europa League klar gewesen.» Erschwerend für sein Team kommt hinzu, dass es wegen der langen Verletztenliste kaum Alternativen dazu gibt, eine personelle Rotation in Bewegung zu setzen.

In der Offensive ist im Prinzip einzig Thorsten Schick ein Kandidat dafür, dem aktuellen Stammpersonal die eine oder andere Verschnaufpause zu gönnen. Wie zuletzt am Sonntag in Sitten (0:0), als der Österreicher aber erneut nicht nachweisen konnte, eine Verstärkung zu sein. «Es ist viel zu früh, um über ihn abschliessend zu urteilen», sagt Hütter, und dann wird er laut und meint: «Es stört mich sehr, wenn ich in Zeitungen bereits lesen muss, kein Mensch wisse, warum YB Schick geholt habe.»

Der Flügelspieler und Landsmann von Hütter wird in den nächsten Wochen weitere Bewährungsproben erhalten. Und im Oktober kehrt Torjäger Guillaume Hoarau zurück, erst im Winter dessen Sturmpartner Alexander Gerndt.

Er dürfte in der Europa-League-Gruppenphase kaum mehr eingesetzt werden können. Der Schwede wird im November also auch bei den YB-Reisen nach Nikosia und Piräus fehlen. Kurztrips werden auch das nicht. Im Vergleich zum Ausflug nach Kasachstan aber beinahe schon Katzensprünge.


http://www.bernerzeitung.ch/bernerzeitu ... y/19007461

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. September 2016, 18:25 
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-----------------------mvogo------------------------

sutter-------bürgy------von bergen------lecjaks

ravet--------gajic-------zakaria-------sulejmani

--------------kubo---------------frey--------------


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. September 2016, 22:48 
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Young Boys vor heikler Aufgabe

Auf YB wartet in Astana in der Europa League ein sehr heimstarker Gegner (Donnerstag, 17 Uhr).

Die kasachischen Journalisten sind bestens vorbereitet. Sie stellen am Mittwochabend an der YB-Pressekonferenz in Astana präzise Fragen, zuerst an Miralem ­Sulejmani, später an Adi Hütter. Sie wissen beispielsweise genau Bescheid über die Torarmut der Young Boys zuletzt, manchmal aber beweisen sie auch Recherchefehler.

Etwa, als sie Sulejmani daran erinnern, dass er ja bereits letzte Saison mit Benfica Lissabon in der Champions League auf Astana getroffen sei. Der serbische Flügelspieler, 2015 von Benfica zu YB gewechselt, nimmt es humorvoll, er lobt den Gegner und erwartet ein schwieriges Spiel. «Astana ist ein sehr heimstarkes Team, das wissen wir.»

Gute Resultate in Astana

Auf die Young Boys wartet in der Europa League ein harter Brocken, der in der Schweiz von vielen unterschätzt wird. Astana hat seit neun Europacuppartien zu Hause nicht mehr verloren, darunter vor einem Jahr in der Königsklasse gegen Galatasaray (2:2), den späteren Champions-League-Finalisten Atlético Madrid (0:0) sowie Benfica (2:2).

In der Meisterschaft steht Astana kurz vor der Titelverteidigung, in der Europa League startete das Team trotz Führung mit vermeidbarer 1:2-Niederlage bei Apoel Nikosia. «Auswärts tritt Astana deutlich zögerlicher auf», sagte Adi Hütter am Montag in Bern. In Astana gibt auch er den freundlichen Gast, er spricht nur lobend über den kasachischen Branchenprimus. «Wir wollen immer gewinnen», sagt er, «aber wir müssen ein sehr gutes Spiel zeigen, um bestehen zu können.»

Bestreiten die Young Boys im Europacup ein Heimspiel, ist beim Gegner immer auch der Kunstrasen im Stade de Suisse ein Thema. In Astana wird ebenfalls auf künstlichem Untergrund gespielt, und der kasachische Journalist, der von Sulejmani wissen will, ob das ein Nachteil für YB sein könnte, hat sich nicht perfekt vorbereitet. «Wir können das», sagt Sulejmani schmunzelnd.

Junge Young Boys

Eine zweite Niederlage nach dem 0:1 zu Hause gegen Piräus würde die Situation für YB deutlich erschweren. Eine Vorentscheidung im Kampf um Rang 2 aber wäre es keineswegs, die nächsten zwei Partien bestreiten die Young Boys gegen Nikosia. Dann wird die personelle Lage deutlich ­angenehmer aussehen. In Astana fehlen immer noch sieben Akteure verletzt, dazu verzichtet Hütter auf die Routiniers Milan Vilotic (suspendiert), Milan Gajic (nicht im Aufgebot) sowie Alain Rochat, dem eine Pause gegönnt wird.

Es sind junge Young Boys, die am Donnerstag im Einsatz stehen. An der Seite von Steve von Bergen im Abwehrzentrum verteidigt Kasim Nuhu oder Nicolas Bürgy, hinten rechts könnte Kevin Mbabu beginnen, dann würde Scott Sutter wohl auf links rücken. «Egal, wer spielt», sagt Hütter, «wir müssen solidarisch auftreten. Und wir müssen das schnelle Umschaltspiel des Gegners unterbinden.»

Im Kader Astanas fehlen auf den ersten Blick die grossen, prominenten Namen. «Aber es hat starke, gefährliche Spieler im Team», sagt Hütter. Beispielsweise den kräftigen kongolesischen Stürmer Junior Kabananga oder den 21-jährigen Serben Nemanja Maksimovic, dem auch Landsmann Sulejmani eine exzellente Zukunft prophezeit. «Ich kenne ihn aus dem Nationalteam. Er hat ausgezeichnete Fähigkeiten.»

Maksimovic ordnet den Aufbau Astanas mit Übersicht und Dominanz. Adi Hütter trifft derweil im Gegensatz zu Sulejmani nicht auf einen alten Bekannten. Agim Ibraimi, als Talent in Salzburg Mitspieler Hütters und heute 28 Jahre alt, fehlt gegen YB verletzt.

Später am Mittwochabend schliessen die Young Boys Bekanntschaft mit der tollen, 2009 eröffneten Astana Arena mit einem Fassungsvermögen von 30'000 Plätzen. Immerhin rund 20'000 Zuschauer sollen erscheinen, darunter knapp 80 Fans aus Bern. YB-Chefscout Stéphane Chapuisat erwartet einen «unberechenbaren, spielstarken Gegner».

Neben Chapuisat sind aus der Vereinsspitze der neue Sportchef Christoph Spycher sowie Hanspeter Kienberger in Astana dabei. Der Verwaltungsratsdelegierte dürfte nach turbulenten Tagen froh sein, weit weg von der Heimat zu weilen. Wo man sich einzig für die fussballerischen Aspekte bei YB interessiert.

So könnte YB spielen: Mvogo; Mbabu, von Bergen, Nuhu, Sutter; Ravet, Bertone, Zakaria, Sulejmani; Kubo, Frey. – Ohne Benito, Fekete, Gerndt, Hoarau, Sanogo, Seferi, Wüthrich (verletzt), Rochat, Gajic, Vilotic (nicht im Kader).


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/30695305

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. September 2016, 23:27 
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Treffpunkt Astana

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Wir treffen uns morgen ab 17.00 Uhr beim O'HARA Irish Pub (Zheltoqsan Street, Astana, Kasachstan) zum Einstimmen auf den Sieg in Kasachstan.
Anschliessend gehen wir alle gemeinsam zum Stadion.
U MIR FOUGE DIR A JEDE ORT!!!
Ostkurve Bern


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 29. September 2016, 10:47 
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Das Spielzeug der Elite

Die Young Boys treffen in der Europa League mit dem FC Astana auf einen sieben Jahren jungen Club, der auf der europäischen Fussballbühne die Retorten-Hauptstadt promoten soll.

In Kasachstan hat in der Politik, der Wirtschaft und auch im Sport nur eine Figur das Sagen: Nursultan Nasarbajew. Der heute 76-jährige Staatspräsident war 1990 im Zuge des Zerfalls der Sowjetunion und der Unabhängigkeit seines Landes an die Macht gekommen. Und er war es auch, der das Projekt «Astana» lancierte, was übersetzt «Hauptstadt» heisst.

1997 löste das in einer Steppenlandschaft gelegene Aqmola die bisherige Kapitale Almaty als Hauptstadt ab und wurde in Astana umgetauft. In einem atemberaubenden Tempo stampfte die Staatsführung eine futuristische City mit Skyline aus dem Boden und investierte dabei Milliarden in topmoderne Prachtsbauten.

So entstand unter Stararchitekt Norman Foster beispielsweise der 77 Meter hohe Palast des Friedens und der Versöhnung oder Khan Shatyr, das grösste Zelt der Welt – sonnendurchlässig, mit Shoppingcenter, Sportanlagen, Pools und einem künstlichen Strand mit Sand von den Malediven.

Mächtig sind auch die beiden Golden Towers als Eingang zum Präsidentenpalast oder die Hazrat-Sultan-Moschee, in die regelmässig bis 10'000 Gläubige pilgern.

Zu den architektonischen Prunkstücken zählen aber auch imposante Sportgebäude. Wie der einen Helm abbildende Saryarka Velodome, in dem sich eine Rad-Rennbahn befindet, aber auch eine Schwimmhalle, Basketball-Courts und ein Eisrink.

Oder die 2009 eröffnete futuristische Astana Arena der Fussballer, mit gegen 200 Millionen Franken Baukosten, Kunstrasen und allen modernen Annehmlichkeiten. Der frühere Uefa-Präsident Michel Platini bezeichnete die 30'000 Zuschauer fassende Arena einmal als «das schönste Stadion Europas».

Die wichtige Rolle des Sports

Die immensen Investitionen in den Sport sind die Folge der Ambitionen des Staatschefs. «Kasachstan soll eine Macht im Weltsport werden. Und sich einen Namen machen als eine Nation von Siegern», hat Nasarbajew schon vor Jahren verkündet.

2012, bei den Olympischen Spielen in London, war Kasachstan im Medaillenspiegel bereits die Nummer 15, dank zwölf Podestplätzen, darunter sechs Olympiasiege. Diesen Sommer in Rio gab es gar 17 Medaillen.

Hohe Ziele verfolgt die staatliche Elite aber auch im Fussball. Erst 2009 entstanden, ist der FC Astana das neue kasachische Aushängeschild auf Clubebene. Das Fussballteam gehört seit 2013 zum präsidialen Sportclub, einer mit viel Kapital ausgestatteten Multisport-Gruppe, zu der auch das bekannte wie zwielichtige Radsportteam Astana und das in der KHL spielende Eishockeyteam Barys Astana zählen.

Alle diese Teams haben die Aufgabe, Kasachstan und insbesondere Astana als aufstrebende Kraft im Sport zu promoten. Die Fussballer sind im Besitz eines milliardenschweren Staatsfonds, der Post, Bahn, Fluglinien, Banken, Minen und Gas-Unternehmen besitzt.

Der FC Astana kam erst 2014 zur nationalen Titelpremiere und doppelte 2015 gleich nach. 2013/14 nahm der Club erstmals am Europacup teil, erreichte 2014/15 bereits das Playoff der Europa League und schaffte es 2015/16 überraschend schon in die Gruppenphase der Champions League – als erster Club aus Zentralasien.

Dort machte das Team des früheren bulgarischen Nationalspielers Stanimir Stoilov in einer starken Gruppe mit Atletico Madrid, Benfica und Galatasaray eine sehr gute Figur, holte vier Unentschieden und verlor daheim kein Spiel. In diesem Sommer nahm der FC Astana erneut Anlauf zur Königsklasse, in der 3. Qualifikationsrunde scheiterte das Team jedoch mit dem Gesamtskore von 2:3 an Celtic Glasgow.

Hütters Zeit mit Ibrahimi

Das auf unter 20 Millionen Franken Marktwert geschätzte Kader ist nicht gespickt mit klingenden Namen. «Astana gilt aber als sehr unbequemer Gegner, der sich daheim offensiv, auswärts dagegen defensiv verhält», wie der YB-Trainer aus den Beobachtungen des Gegners erfahren hat. Mit Agim Ibraimi, einem der Astana-Spieler, hat Adi Hütter sogar selber noch zusammengespielt, wie er in den letzten Tagen erstaunt feststellte.

Der 28-jährige Mazedonier spielte von 2006 bis 2008 bei den Red Bull Juniors, der Amateurmannschaft der Salzburger, bei der Hütter von 2005 bis 2007 seine Karriere als Fussballer ausklingen liess. Zu beachten ist auch der junge Serbe Nemanja Maksimovic, der Astana letzte Saison in die Champions League schoss und zum lokalen Volkshelden wurde.

Weitere Leaderfiguren sind Tarnat Nuserbayew, Captain und kasachischer Nationalspieler, und der Kolumbier Roger Cañas im Zentrum. Im Auge behalten muss YB ausserdem den kopfballstarken Innenverteidiger Marin Anicic.

Der FC Astana, der das nationale Championat in der Meisterrunde erneut klar anführt, ist nur bei Spielen auf europäischen Parkett ein Zuschauermagnet. Und so dürfte das Stadion auch heute gegen YB gut gefüllt sein. Bei Ligaspielen dagegen verirren sich meist nur einige Tausend Zuschauer in der prächtigen Arena.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Da ... y/29249689

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 29. September 2016, 10:49 
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YB und der Auftritt im fernen Astana

Etwas über 6,5 Stunden dauerte der Flug der Berner Delegation ins 4500 km entfernte Astana. Doch was erwartet die Young Boys beim Europa-League-Spiel in Kasachstan?

- Der Gegner: Der FK Astana (auch FC Astana) blickt auf eine kurze, aber erfolgreiche Geschichte zurück. 2009 wurde der Klub gegründet. 2014 und 2015 holte man den Meistertitel. Auch heuer liegt man wieder auf Kurs: 4 Runden vor Schluss liegt der Titelverteidiger 6 Verlustpunkte vor Kairat Almaty auf Platz 1.

- Die letzten Resultate: In der 3. Runde der CL-Quali scheiterte das Team von Coach Stanimir Stoilov knapp an Celtic Glasgow. Auf dem Weg zur erstmaligen EL-Teilnahme wurde BATE Borissow ausgeschaltet. Das erste Gruppenspiel ging bei APOEL Nikosia vor zwei Wochen mit 1:2 verloren.

Die Historie: «Die Fakten sprechen für sie, sie sind sehr heimstark. Sie haben die letzten neun internationalen Partien zuhause nicht verloren», sagt YB-Coach Adi Hütter. Beeindruckend war vor allem die letzte Saison, als man in der Königsklasse Benfica, Galatasaray und Atletico Madrid zuhause je ein Remis abtrotzte.

- Das Stadion: Die Astana-Arena wurde vor 7 Jahren feierlich eingeweiht. Stars wie Andrej Schewtschenko, Kaka oder Schiedsrichter-Legende Pierluigi Collina waren zugegen. Gespielt wird auf Kunstrasen, was für YB gemäss Hütter kein Nachteil sei.

- Das Kader: Neben 7 kasachischen Nationalspielern ist dieses gespickt mit Söldnern. So stehen u.a. Roger Canas (Kolumbien), Patrick Twumasi (Ghana), Junior Kabananga (Kongo) und die Serben Djordje Despotovic und Nemanja Maksimovic beim FK Astana unter Vertrag. Der Deutsch-Kasache Konstantin Engel kam diesen Sommer von Ingolstadt, bestritt aber noch keine Partie.

- Der starke Mann: Staatspräsident Nursultan Nasarbajew höchstpersönlich steckt hinter dem Projekt «Astana Presidential Sports Club», das u.a. auch den KHL-Klub Barys Astana und das Rad-Team beinhaltet.
- Die Lage: Astana (bedeutet Hauptstadt, was sie seit 1997 auch ist) mit seinen rund 800'000 Einwohnern liegt vier Zeitzonen weiter als Mitteleuropa. Anpfiff ist bereits um 17:00 Uhr MESZ (SRF zwei überträgt am Donnerstag ab 16:50 Uhr live).


http://www.srf.ch/sport/fussball/europa ... nen-astana

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 29. September 2016, 15:52 
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Wie ein Sim-City-Entwurf auf Koks

Die Young Boys sind zu Gast in Astana, mitten in der kasachischen Megasteppe. Hier wird fleissig an einer Idealstadt gebaut, die spektakulär, aber noch reichlich unfertig daherkommt.

CNN nennt Astana «die schrägste Hauptstadt der Welt». Ein Engländer, der hier Touristentouren anbietet, nimmt es mit der Differenzierung weniger genau. Er sagt am Mittwochnachmittag: «Das ist die verrückteste Stadt, die es gibt.» Und «Die Zeit» titelte über Astana: «Aus dem Nichts geboren».

Als Fussballer mit internationalen Pflichten kommt man ja ziemlich auf der Welt oder mindestens in Europa herum. Es verschlägt einen beispielsweise, wenn es die Auslosung will, in der Europa League in die weltgrösste Steppe. Wo Astana sich wie eine Fata Morgana aus der endlosen kasachischen Einöde erhebt.

Die Young Boys sind hier. Die Spieler allerdings sehen ausser Flughafen, Hotel und Stadion wenig von den zuweilen eigenartigen Destinationen. So war es vor einem Jahr in Baku, als die Gegensätze zwischen dem kleinen Zentrum mit Ferraris und Lamborghinis an jeder Ecke und dem sehr ärmlichen Rest der Stadt gigantisch waren.

Und so ist es auch diesmal in Astana, wo es zwar kaum Ferraris und Lamborghinis hat, dafür aber eine Architektur, auf die jeder Sim-City-Städteplaner auf Koks am PC sehr stolz wäre.

Astana ist, wie es heisst, eine Idealstadt zwischen Europa und Asien. Erst 1997 erhielt sie ihren aktuellen Namen und den Status als Hauptstadt des jungen Landes, gegründet 1991 nach dem Zerfall der Sowjetunion. Flächenmässig ist Kasachstan die neuntgrösste Nation der Welt, etwas mehr als nur etwa 17 Millionen Menschen leben im Riesenstaat. Knapp 800'000 davon in Astana, der zweitgrössten Stadt hinter der ehemaligen Hauptstadt Almaty. ^

Die Einwohnerzahl hat sich in den letzten 25 Jahren beinahe verdreifacht, Astana boomt dank den in Fülle vorhandenen Ressourcen Erdöl, Erdgas und Uran. Vor allem die Baubranche. Und obwohl es zwei heftige Wirtschaftszusammenbrüche gab.

Hier toben sich viele Architekten wie der weltberühmte Sir Norman Foster nach Lust und Laune aus. Entstanden ist Las Vegas in Kleinformat, weniger kompakt und ohne Casino-Firlefanz. Vielleicht ist es auch ein Dubai in der Steppe. Borat wäre begeistert. Es glitzert und blinkt in der Nacht, es hat Pyramiden, Wolkenkratzer, Shoppingcenter in Form des mit Abstand grössten Zeltes des Planeten, erbaut von Foster.

<<Borat wäre begeistert. Es glitzert und blinkt in der Nacht, es hat Pyramiden und Wolkenkratzer und Shoppingcenter in Megazeltform.>>

Oben hat es ein Indoor-Strandbad, 365 Tage im Jahr geöffnet, was gar nicht so schlecht ist in einer Metropole, die wegen ihrer Nähe zu Sibirien als zweitkälteste Hauptstadt der Welt nach Ulan Bator (Mongolei) gilt. Und wo die Temperaturen im Winter auch mal knackige minus 40 Grad betragen.

Hier also wird Europa-League-Fussball gespielt, obwohl Kasachstan nicht einmal zu 5 Prozent auf europäischem Boden liegt. Zuerst hatte Kasachstan noch dem asiatischen Fussballverband angehört, 2002 erfolgte der Wechsel zur Uefa, weil man sich fussballerisch Richtung Westen orientieren will – und natürlich auch, weil es immer noch eine gewisse Nähe zu Russland gibt.

Präsident Nursultan Nasarbajew regiert seit 26 Jahren und auf Lebzeiten «pseudodemokratisch», wie der «Stern» mal treffend schrieb. Die Prachtsbauten in Astana dienen auch der Egobefriedigung des mächtigen Herrschers, der aus Liebe zu seinem Heimatland am Lebenswerk baut. Sagt er.

«Die Leute sollen stolz auf ihre Hauptstadt sein.» Die Menschenrechtslage in Kasachstan aber ist suboptimal, 2014 rangierte das Land auf dem weltweiten Korruptionsindex auf Platz 140, die Rechte der Einwohner sind beschnitten.

«Die Leute sollen stolz auf ihre Hauptstadt sein.»
Präsident Nursultan Nasarbajew


Doch der Kasache ist sich nicht nur wegen der rauen Umgebung an Unannehmlichkeiten ge­wohnt. Seit Jahrtausenden sind die Menschen hier als Nomaden unterwegs, und vielleicht ist das interessante Städtebauprojekt in Astana eine Art Basis für viele Leute, sesshaft zu werden.

Und die Möglichkeiten sind ja endlos, noch gibt es beispielsweise kein taugliches Personenverkehrskonzept, die Türme sind teilweise sinnlos im Niemandsland aufgestellt, es existiert viel Raum zum Wachstum. Das unterscheidet Astana von anderen Hauptstadt-Reissbrett-Orten wie Brasília oder Canberra.

In 50 Jahren sollen und können hier problemlos fünf Millionen Menschen leben. «Das ist alles sehr spannend und ungemein dynamisch», sagt eine junge Serbin aus Belgrad, die gerade in Astana unterwegs ist, um sich Inspiration zu holen. Sie ist Architektin, derzeit findet hier ein internationaler Kongress statt, wo auch darüber debattiert wird, ob man eine Stadt wirklich so luftig planen kann.

Für einen Touristen ist es schier unmöglich, zu Fuss unterwegs zu sein, riesige, breite, lange Strassen mit bemerkenswertem Verkehrsaufkommen verbinden die einzelnen Teile, es ist unübersichtlich und alles andere als gastfreundlich. Und im nächsten Jahr findet in Astana die Expo 2017 statt, an der Weltausstellung lautet das Motto: «Energie der Zukunft: Massnahmen für weltweite Nachhaltigkeit».

Ausgerechnet! Vorerst wird in Astana munter weitergewerkelt, gewaltige Kräne prägen das Stadtbild. Und drinnen, in den Shoppingmalls, gewöhnen sich die Einheimischen westliches Konsumverhalten an. Zumindest jene, die es sich leisten können.

Das Einkaufscenter in Megazeltform könnte gemessen an Läden und Konzept auch in Düsseldorf, Pittsburgh, Melbourne stehen. Im Starbucks ist die Schlange ellenlang, hinter dem Tresen stehen sich 25 Mitarbeiter des Kaffeehausgiganten auf den Füssen herum. Einer spricht ganz gut Englisch, er redet über die strengen Arbeitstage mit bis zu 14 Stunden Präsenzzeit, den tiefen Lohn (250 Dollar monatlich), den mühsamen Weg aus einem versifften Vorort hierher – und den Traum, irgendwann, irgendwie, irgendwo am Baurausch partizipieren zu können.

Das grosse Bild ist gezeichnet, die Puzzlesteine aber passen noch nicht so richtig zusammen.

«Hier entstehen viele Jobs», sagt er, «das ist eine grosse Chance für alle.» Er fühlt sich gut vorbereitet auf die faszinierende Zukunft, weil er Englisch spricht und sich im Managementbereich fortbildet.

Und so gleicht sein Leben ein wenig der Entwicklung Astanas. Das grosse Bild ist gezeichnet, die Puzzlesteine aber passen noch nicht so richtig zusammen. Vieles ist unfertig. Und wenn es die Young Boys in ein paar Jahren im Europacup vielleicht mal wieder hierher verschlägt, wird sowieso alles ganz anders aussehen und sein. Der Name Astana aber bleibt, er ist perfekt gewählt und passt ja auch zum Kurzbesuch aus Bern. Er bedeutet auf Deutsch: Hauptstadt.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/26422388

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 29. September 2016, 19:26 
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YB und Astana trennen sich 0:0

In einem spannenden aber von wenig Torchancen geprägten Spiel erzielen die Young Boys zum dritten Mal in Folge kein Tor. DerBund.ch/Newsnet berichtete live.

ZUSAMMENFASSUNG
Keine Tore, aber immerhin einen Punkt: Die Young Boys müssen sich im zweiten Europa-League-Gruppenspiel auswärts beim FC Astana mit einem 0:0 begnügen.

In der 4500 Kilometer entfernten kasachischen Hauptstadt hatte YB seine beste Phase in der ersten halben Stunde, als Yoric Ravet mit einem Schuss (10.) und einem etwas zu hoch geratenen Lob (23.) die besten Möglichkeiten der Gäste hatte. Danach gelang den Bernern in der Offensive bis zur Schlussphase fast gar nichts mehr, es fehlte das Tempo und die Genauigkeit bei den immer seltener werdenden Angriffen.

Dabei hatte der Schweizer Vertreter zu Beginn der Partie bewiesen, dass der kasachische Meister verwundbar ist und ganz sicher nicht über mehr Qualität verfügt als die durch Verletzungssorgen geplagten Young Boys. Womöglich fehlte nach der langen Reise etwas die Kraft, um Astanas Verteidigung mehr zu fordern. Und dennoch hatte der eingewechselte Kwadwo Duah in der 89. Minute den Siegtreffer auf dem Fuss. Er schoss freistehend aus knapp 15 Metern übers Tor.

Astana, das nunmehr seit zehn Europacup-Partien daheim ungeschlagen ist, steht in der Tabelle der Gruppe B nun genauso wie YB mit einem Punkt da. Im Heimspiel hatten sich die Kasachen, die im letzten Jahr Champions League spielten, sicher mehr erhofft. Doch dafür taten sie zu wenig, vor allem nach der Pause. Die mit Abstand beste Chance hatte Astana in der 38. Minute: Djordje Despotovic traf mit einem Fallrückzieher nur den Pfosten.

Ansonsten geriet die YB-Defensive mit dem erstmals überhaupt eingesetzten ghanaischen Innenverteidiger Kasim Nuhu kaum in Verlegenheit. Das lag auch an eben diesem Nuhu, der eine überzeugende Vorstellung ablieferte. Den nächsten Europa-League-Einsatz haben die Berner am 20. Oktober daheim gegen APOEL Nikosia. Dann kann YB wieder auf einige derzeit verletzte Leistungsträger wie Guillaume Hoarau, Loris Benito und Sékou Sanogo zählen.


TELEGRAMM
Astana - Young Boys 0:0. - 21'328 Zuschauer. - SR Evans (WAL).

Astana: Eric; Schitow, Malij, Anicic; Beissebekow, Maksimovic, Cañas, Muschikow (84. Tagybergen), Schomko; Kabananga (84. Nurgalijew), Despotovic (74. Nuserbajew).

Young Boys: Mvogo; Sutter, von Bergen, Nuhu, Lecjaks; Ravet, Bertone, Zakaria, Sulejmani (81. Schick); Kubo (92. Aebischer), Frey (81. Duah).

Bemerkungen: Young Boys ohne Benito, Gerndt, Hoarau, Sanogo, Seferi, Wüthrich (alle verletzt), Rochat (geschont) und Vilotic (nicht im Aufgebot). 38. Pfostenschuss von Despotovic. Verwarnungen: 30. Nuhu. 73. Sutter (beide Foul).


http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/29224250

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 29. September 2016, 19:27 
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YB holt in Astana den ersten Punkt

In Astana konnte YB die Startphase dominieren, liess dann aber vermehrt nach. Die beiden Teams trennen sich schliesslich 0:0.

Zum dritten Mal in Folge gab es für YB ein torloses Remis. Schon in der Meisterschaft hatte die Mannschaft von Adi Hütter in Vaduz und Sitten jeweils keine Tore erzielt und - das der positive Aspekt - auch keines kassiert.

YB fehlt es an Genauigkeit

In der 4500 Kilometer entfernten kasachischen Hauptstadt hatte YB seine beste Phase in der ersten halben Stunde, als Yoric Ravet mit einem Schuss (10.) und einem etwas zu hoch geratenen Lob (23.) die besten Möglichkeiten der Gäste hatte. Danach gelang den Bernern in der Offensive bis zur Schlussphase fast gar nichts mehr, es fehlte das Tempo und die Genauigkeit bei den immer seltener werdenden Angriffen.

Duah scheitert kurz vor Schluss

Dabei hatte der Schweizer Vertreter zu Beginn der Partie bewiesen, dass der kasachische Meister verwundbar ist und ganz sicher nicht über mehr Qualität verfügt als die durch Verletzungssorgen geplagten Young Boys. Womöglich fehlte nach der langen Reise etwas die Kraft, um Astanas Verteidigung mehr zu fordern. Und dennoch hatte der eingewechselte Kwadwo Duah in der 89. Minute den Siegtreffer auf dem Fuss. Er schoss freistehend aus knapp 15 Metern übers Tor.

Pfosten rettet YB vor der Pause

Astana, das nunmehr seit zehn Europacup-Partien daheim ungeschlagen ist, steht in der Tabelle der Gruppe B nun genauso wie YB mit einem Punkt da. Im Heimspiel hatten sich die Kasachen, die im letzten Jahr Champions League spielten, sicher mehr erhofft. Doch dafür taten sie zu wenig, vor allem nach der Pause. Die mit Abstand beste Chance hatte Astana in der 38. Minute: Djordje Despotovic traf mit einem Fallrückzieher nur den Pfosten.

Ansonsten geriet die YB-Defensive mit dem erstmals überhaupt eingesetzten ghanaischen Innenverteidiger Kasim Nuhu kaum in Verlegenheit. Das lag auch an eben diesem Nuhu, der eine überzeugende Vorstellung ablieferte. Den nächsten Europa-League-Einsatz haben die Berner am 20. Oktober daheim gegen APOEL Nikosia. Dann kann YB wieder auf einige derzeit verletzte Leistungsträger wie Guillaume Hoarau, Loris Benito und Sékou Sanogo zählen.


Astana - Young Boys 0:0
21'328 Zuschauer. - SR Evans (WAL).
Astana: Eric; Schitow, Malij, Anicic; Beissebekow, Maksimovic, Cañas, Muschikow (84. Tagybergen), Schomko; Kabananga (84. Nurgalijew), Despotovic (74. Nuserbajew).
Young Boys: Mvogo; Sutter, von Bergen, Nuhu, Lecjaks; Ravet, Bertone, Zakaria, Sulejmani (81. Schick); Kubo (92. Aebischer), Frey (81. Duah).
Bemerkungen: Young Boys ohne Benito, Gerndt, Hoarau, Sanogo, Seferi, Wüthrich (alle verletzt), Rochat (geschont) und Vilotic (nicht im Aufgebot). 38. Pfostenschuss von Despotovic. Verwarnungen: 30. Nuhu. 73. Sutter (beide Foul).


http://www.20min.ch/sport/dossier/europ ... y/15791381

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 29. September 2016, 19:29 
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Eine glanzlose Nullnummer in Astana

Eine diskrete Leistung hat den Young Boys beim 2. Europa-League-Auftritt den ersten Punkt eingetragen. Glück war beim 0:0 in Astana mit im Spiel.

- Hauptsache nicht verloren: So lautet das Kurzfazit vom Ausflug nach Kasachstan
- In der 2. Halbzeit war die Offensive der Berner bis zur 89. Minute so gut wie inexistent
- Eine Bicicletta von Djordje Despotovic an den Pfosten war der grösste Aufreger (38.)

Um in die 4500 Kilometer entfernte kasachische Hauptstadt zu gelangen, hatten die Young Boys grosse Reisestrapazen auf sich nehmen müssen. Der Flug dauerte gegen 7 Stunden. Der Trost: Das Team von Trainer Adi Hütter ist beim 0:0-Remis mit einem Punkt belohnt worden – es ist dies der erste in der EL-Kampagne 2016/17.

Im Duell der beiden Startverlierer reichte dafür eine durchschnittliche Leistung. Würde YB personell nicht so auf dem Zahnfleisch laufen, wäre gegen das traditionell heimstarke Astana, das in der vergangenen Saison in der Champions League zu Hause ungeschlagen geblieben war, mehr dringelegen.

Duah nicht kaltblütig genug

Doch die Gäste konnten vor allem mit der Fortdauer der Partie zu wenig Druck erzeugen, um die Kasachen ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Nur einmal, ganz am Schluss einer trägen 2. Halbzeit, kam noch Hektik auf. Nach einem schnellen Konter hatte Kwadwo Duah in der 89. Minute den Lucky Punch auf dem Fuss. Doch der erst 19-Jährige vergab kläglich.

Stark begonnen, stark nachgelassen

In der torlosen 1. Hälfte hatte YB zwei Gesichter gezeigt. Die Gäste kamen gut aus den Startlöchern, waren präsent, bemüht und liessen nur wenig zu. Dem wirbligen Yoric Ravet gehörten die ersten beiden Chancen (10./22.).

Doch kaum hatte der Franzose auch seine 2. grosse Möglichkeit ausgelassen und den Ball über die Latte gesetzt, wendete sich das Blatt. In der Folge kam Astana gegen zunehmend überhastet wirkende Berner besser auf und selbst zu aussichtsreichen Gelegenheiten. Bei der besten stand nach einem weiten Einwurf und einer Bicicletta Djordje Despotovics – zum Glück für YB – der Pfosten im Weg (38.).


http://www.srf.ch/sport/fussball/europa ... -in-astana

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