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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 10. August 2016, 08:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.08.2016  Zitat: Die Emanzipation des FCB-Jägers
YB gastiert zum Spitzenkampf in Basel – wie gross ist die Brisanz dieses Spiels wirklich?
Waren diese Menschen Vorboten eines Berner Fussballfiebers? Diese Menschen, die am Dienstagmittag Schlange standen, um Einlass zu bekommen in den Fan-Shop der Young Boys und ein Ticket zu ergattern für das Spiel vom nächsten Dienstag – Champions-League-Play-off, YB - Mönchengladbach? Es gibt viele Leute in Bern, die sich begeistern lassen für YB – und es braucht nicht so viel, bis sie diese Begeisterung zu zeigen bereit sind. Erst eine Woche ist es her, dass sich nur gut 9000 Zuschauer im Stade de Suisse befanden beim Rückspiel gegen Schachtjor Donezk – doch wer da war, wird den Sieg nicht so rasch vergessen. Und so befanden sich in dieser Schlange vom Dienstagmittag vielleicht auch Menschen, die einfach sichergehen wollten, nicht wieder etwas zu verpassen.
Der eigene Weg
Denn gegen Schachtjor zeigte YB eine neue Seite: Es war die altbekannte Unberechenbarkeit, aber im Guten. Diesen Coup brauchten die Young Boys, er gab ihnen vorläufig etwas Kredit für ihr Projekt. Ihr Projekt ist nicht so offiziell ausgerufen wie das Vorhaben eines Abstiegskandidaten (sagen wir: Lugano) oder Titelanwärters (sagen wir: Basel), die nur ein Ziel kennen: Abstieg verhindern – Titel gewinnen. Mit offensiven Parolen machten die Young Boys in den letzten Jahren meist schlechte Erfahrungen. Sie hatten lange nur eine Absicht gehabt: der FC Basel aus Bern zu werden, das beste Team der Schweiz. Es ist nicht so, dass YB heute etwas gegen dieses Label einzuwenden hätte – aber der FCB macht auf so vielen Ebenen so vieles zu gut, als dass es realistisch wäre, diesen Klub glaubwürdig zu kopieren. Das Projekt der Berner ist immer mal wieder zwischen Zeilen und Sätzen zu erkennen, so auch am Dienstagmittag, als sich die ersten Menschen vor dem Fan-Shop im Stade de Suisse in die Schlange stellten und der YB-Coach Adi Hütter vier Stöcke weiter oben einen Pressetermin mit fünf Medienschaffenden abhielt. Am Mittwoch gastiert YB in Basel, ein Journalist sagte, diese Partie biete die Chance, diese drei Punkte wettzumachen, die YB beim 1:2 gegen Lugano liegenliess – und Hütter sagte: «Irgendeinmal müssen wir sie holen.» Und kurz darauf: «Ob wir es aufholen müssen? Wir gehen unseren eigenen Weg.»
Der eigene Weg: Wann immer die Young Boys auf den FCB angesprochen werden, kommen sie früher oder später auf diese Formulierung zurück; sie soll eine gewisse Emanzipation zeigen – dass YB mehr ist als der Jäger, der stets sein Ziel verfehlt. Die Berner werden gerne Erste, aber sie wollen nicht frustriert sein müssen, wenn sie Zweite werden.
Und so birgt die Partie der vierten Runde schon etwas Brisanz, von der man nicht weiss, ob man sie so nennen soll. Die Young Boys haben drei Punkte weniger als Basel – ein FCB-Sieg wäre vielleicht das erste Kapitel des nächsten Monologs. Oder die Young Boys könnten gleichziehen mit dem Serienmeister.
«Etwas tun»
Aber womöglich kommt dieses Spiel für YB zu früh. Vielleicht hätten die Berner noch etwas mehr Zeit gebraucht, um den Glauben an sich selber zu stärken. Zudem scheint dem Trainer Hütter das Kader zu zerschmelzen. Kurz vor Saisonstart hatte sich Denis Zakaria verletzt, vor zwei Wochen folgte der Ausfall Alexander Gerndts. Die jüngsten Absenzen: Sékou Sanogo fällt wegen einer Muskelverletzung mehrere Wochen aus, der rechte Aussenverteidiger Florent Hadergjonaj wechselt in die Bundesliga zu Ingolstadt, als Ersatz kommt Sven Joss aus Thun – doch Joss fällt mit einer Schulterverletzung ebenfalls lange aus, ausgerechnet nach einem Foul Hadergjonajs zum Abschied im Derby vom letzten Samstag.
Eigentlich ist Joss das Beispiel für eine Facette des YB-Wegs, der in diesem Sommer noch zu keinem teuren Zuzug führte. Joss stammt aus der Region, war im YB-Nachwuchs, spielte leihweise bei Thun, kehrt zurück – und könnte nach der Rekonvaleszenz nach Yvon Mvogo, Hadergjonaj, Gregory Wüthrich, Linus Obexer, Leonardo Bertone, Kwadwo Duah und dem zurückgeholten Michael Frey der achte Spieler aus dem YB-Nachwuchs sein, der heuer in der Super League zum Einsatz kommt. Das ist die eine Seite. Die andere: Vielleicht wird Joss nach seiner Genesung rechts hinten nicht nur Scott Sutter als Konkurrenten haben. Wie sagte Hütter wegen Joss' Rückkehr, die noch gar keine ist: «Wir müssen relativ schnell reagieren und etwas tun.» Auch der eigene Weg ist manchmal fremdbestimmt. http://www.nzz.ch/sport/fussball/young- ... -ld.110005
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 10. August 2016, 08:44 |
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10.08.2016  Zitat: Doumbia heute erstmals gegen YB
Knipst er auch gegen seine alte Liebe?
Rotblau statt Gelb! Aus «Doumbia, my Lord» ist ein FCB-Spieler geworden. Wie werden die YB-Fans reagieren?
In der ewigen Rangliste der legendärsten Fussballerfrisuren auf Schweizer Fussballplätzen nimmt die Haarpracht von Seydou Doumbia einen der vorderen Plätze ein. Gelb wie die Farbe der Young Boys.
BLICK tauft ihn 2009 auf den Namen Blondia. «Ich habe mit Freunden gewettet. Sie sagten, ich traue mich nicht, meine Haare zu färben», antwortet Doumbia, als er auf das Foto angesprochen wird. An jenem Tag erzielt der damals 22-Jährige drei Tore gegen Aarau. «Die gelben Haare haben mir Glück gebracht.» Insgesamt schiesst Doumbia in zwei Jahren sagenhafte 50 Tore in 64 Spielen.
Zahlen, die auch dem aktuellen YB-Coach Adi Hütter nicht entgangen sind. «Ich habe mitgekriegt, was Doumbia für YB geleistet, wie viele Tore er gemacht hat. Doch die hat er auch in Moskau geschossen. Er ist ein Superstürmer, der immer noch gefährlich ist. Das hat man zum Beispiel bei seinem ersten Tor gegen Sion gesehen, als er den Ball auf die Seite spielte, sofort in die Mitte – und mit dem Kopf buchte. Ohnehin ist er für seine Grösse extrem kopfballstark. Und er ist unberechenbar.»
In der laufenden Saison erzielte Doumbia in den ersten drei Spielen zwei Tore, heute trifft er zum ersten Mal auf seine alte Liebe. Ob ihn die YB-Anhänger auspfeifen werden? Doumbia selbst wird auf jeden Fall kein Öl ins Feuer giessen. Auf die Frage, ob er bei einem Treffer gegen YB jubeln würde, antwortet der Ivorer: «Es gibt Tore, die bejubelt man besser nicht. YB hat mir ermöglicht, im europäischen Fussball Fuss zu fassen. Ich werde dem Verein immer dankbar sein.»
Trotzdem ist sein Fokus nun auf Basel gerichtet. Auf die Frage, warum er zum FCB ging und auf viel Geld verzichtet hat, antwortet der Stürmer: «Die sportlichen Perspektiven haben mich überzeugt, obwohl ich in China, Mexiko oder Katar mehr hätte verdienen können. Ich wollte Champions League spielen, und ich will Meister werden.» Diese Chance hatte er mit YB. Vor sechs Jahren in der Finalissima gegen Basel. 0:2 stehts am Ende, der FCB wird Meister. Ob Doumbia in dieser Saison auf der Siegerseite steht? http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 60493.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 10. August 2016, 08:55 |
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10.08.2016  Zitat: YB-Hütter vor Spitzenkampf
«Wir werden dem FCB das Leben schwer machen»
Doppelte Schockdiagnose für YB. Und dies just vor dem Knaller gegen den FCB. Sanogo und Joss fallen wochenlang aus. Das sagt YB-Trainer Adi Hütter zu den Ausfällen und zum bevorstehenden Spitzenkampf. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 58803.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 10. August 2016, 12:26 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.08.2016  Zitat: Gegen den einstigen Liebling
Heute (20.30 Uhr) empfängt der FC Basel die Young Boys zum Spitzenkampf in der noch jungen Saison. Damit trifft Seydou Doumbia erstmals auf seinen früheren Arbeitgeber, bei welchem er viele Spuren hinterlassen hat.
Es ist noch nicht lange her, da zierte ein Graffito von Seydou Doumbia das Stade de Suisse. Es war eine künstlerische Liebeserklärung an den Torjäger, den die YB-Fans auch nach seinem Abgang 2010 als «Lord» verehrten. Kein Spieler hat seither eine vergleichbare Zuneigung des Berner Publikums erhalten.
Nun gehört er, der zwischen 2008 und 2010 für die Young Boys sagenhafte 58 Treffer erzielte, wieder zu den Attraktionen der sonst wenig spektakulären Super League. Allerdings sorgt er nicht im gelb-schwarzen Dress für Torgefahr, wie es viele Berner gerne gesehen hätten, sondern in jenem des FC Basel.
Das hatte Konsequenzen. Seydou Doumbia ist nicht mehr da. Ihm wurde die Liebe entzogen. Sein Konterfei am Stade de Suisse wurde mit jenem von Guillaume Hoarau übersprayt.
Eine schmerzhafte Erinnerung
Wenn Doumbia in diesen Tagen auf YB angesprochen wird, dann lächelt er und schüttelt den Kopf. «Das ist ein Spiel wie jedes andere. Wir wollen die drei Punkte holen», sagt er vor dem heutigen Rencontre im St.-Jakob-Park. Es ist eine Aussage, die von jedem anderen Basler Spieler stammen könnte. Das weiss Doumbia. Und ebenso dürfte ihm bewusst sein, dass er heute Abend im Fokus stehen wird.
Also fügt er an: «Klar ist es für mich persönlich ein bisschen speziell, gegen YB zu spielen.» Deshalb und weil womöglich die eine oder andere verletzte Fanseele vor dem Wiedersehen emotional reagieren könnte, meidet Doumbia in diesen Tagen soziale Netzwerke. «Ich versuche, ruhig zu bleiben.»
Sechs Jahre sind mittlerweile seit seinem Abschied aus der Hauptstadt vergangen. Bei YB blieb in dieser Zeit kaum ein Stein auf dem anderen, weshalb Doumbia kaum noch Kontakte nach Bern pflegt. Und doch verbindet ihn noch etwas mit den Young Boys, eine Erinnerung – allerdings eine schmerzhafte: die Finalissima 2010, das Ende der gelb-schwarzen Meisterträume. «Wir haben fast alles richtig gemacht», sagt er. «Aber dieses letzte Spiel...»
Als er im Sommer zum FC Basel wechselte, sprachen ihn die Teamkollegen rasch auf diese finale Partie an. «Es gibt Spiele, die bleiben in Erinnerung.»
Ein stolzer Vater
Doumbia ist reifer geworden. 28-jährig ist er mittlerweile. Kein Jungspund mehr, der ständig seine Frisuren wechselt oder kurz entschlossen mit dem Zug nach Paris fährt, so wie er das damals in Bern tat. «Wenn du eine Familie hast, ändert alles», sagt Doumbia, stolzer Vater einer dreijährigen Tochter. «Alles ist verplant.» Allerdings wolle er sich nicht beklagen. «Es ist wunderschön, wenn ich nach Hause komme und sie bereits auf mich wartet, damit wir spielen können.»
Im Moment allerdings geht das nicht. Doumbia wohnt noch im Hotel, seine Familie weilt derweil in Belgien, im Heimatland seiner Frau. «Ich warte auf mein Haus, bald kann ich umziehen», sagt er. Dann werden auch Frau und Tochter nach Basel ziehen. Es sei nie einfach, von der Familie getrennt zu sein, sagt Doumbia. «Zuletzt habe ich alle sechs Monate das Land gewechselt. Aber so ist halt meine Arbeit.»
Doumbias Reise begann im Winter 2015. Die AS Roma verpflichtete den Stürmer von ZSKA Moskau, stattete ihn mit einem Vertrag bis 2019 aus. Es waren turbulente Tage für Doumbia. Eben hatte er mit der Elfenbeinküste den Afrika-Cup gewonnen, feierte diesen Triumph mit den Teamkollegen ausgelassen. Zwei Tage nach seiner Ankunft in Rom stand er im Heimspiel gegen Parma bereits in der Stammformation. Doumbia war ausgelaugt, wurde unter den Pfiffen der Römer Fans ausgewechselt.
Damit war das Schicksal des Ivorers in der italienischen Hauptstadt besiegelt. «Das tat wirklich weh», sagt er über diese Zeit. Doch habe er in Italien auch viel gelernt. Und gezweifelt hat Doumbia sowieso nicht. «Auch wenn es schwierig war. Ich wusste, dass ich Qualitäten habe. Es fehlte einfach an der Geduld.» Dass er recht hatte, bewies Doumbia in Moskau, wohin ihn die Roma im Sommer 2015 auslieh. Sofort traf er das Tor wieder.
Ein Abenteurer
Nach leihweisen Engagements bei ZSKA und Newcastle versucht er sein Glück nun also in Basel. In der Liga, in welcher er seine Karriere vor acht Jahren lancierte. Für den FCB hat er in drei Spielen bereits zwei Tore erzielt. «Mir ist es wichtig, mich gut in einer Mannschaft zu integrieren. Und als Stürmer ist es natürlich wichtig fürs Selbstvertrauen, wenn du regelmässig triffst», sagt er.
Im nächsten Sommer könnte ihn der FCB von der AS Roma definitiv übernehmen. «Wenn es gut läuft, die Vereinsverantwortlichen interessiert sind, kann ich mir gut vorstellen, zu bleiben», sagt er. Und wenn nicht? «Ich bin ein Abenteurer, liebe die Herausforderung.»
Am einfachsten kann Doumbia die Basler Verantwortlichen natürlich mit Toren überzeugen. Vielleicht auch gegen YB. Wie wäre das? «Wissen Sie, es gibt Spiele, da muss man einen Torjubel nicht zelebrieren», sagt er. «Und das ist ein solches Spiel.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24114345
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1898
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Verfasst: Mittwoch 10. August 2016, 12:38 |
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Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 19:54 Beiträge: 292
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Hauptstadt
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Verfasst: Mittwoch 10. August 2016, 14:20 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Mvogo Sutter-Vilotic-von Bergen-Obexer Ravet-Gajić-Bertone-Sulejmani Frey-Hoarau
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 10. August 2016, 15:54 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.08.2016  Zitat: Der Lord trifft auf seinen Ex-Klub
Am Mittwochabend (20:15 Uhr live auf SRF info) kommt es zum Spitzenspiel zwischen dem FC Basel und den Young Boys. Im Fokus steht dabei der ehemalige YB-Publikumsliebling Seydou Doumbia. Er will auch gegen die ersatzgeschwächten Berner treffen.
58 Tore in 79 Spielen. Das ist die Bilanz von Seydou Doumbia im Dress der Berner Young Boys zwischen 2008 und 2010. Zwar konnte YB auch mit dem Ivorer in der Sturmspitze keinen Titel gewinnen, bot dafür aber umso spektakuläreren Fussball. Und bei den Berner Fans wurde Doumbia ohnehin zum Publikumsliebling: sie widmeten ihm den Song «Doumbia my Lord».
Sechs Jahre sind seither ins Land gezogen. Nun trifft der 28-Jährige nach seiner Rückkehr in die Super League zum FC Basel erstmals auf seinen Ex-Klub. Und gegenüber der Berner Zeitung gibt er auch zu, dass es sich für ihn hierbei nicht um einen gewöhnlichen Match handelt: «Klar ist es für mich persönlich ein bisschen speziell, gegen YB zu spielen.»
« Es gibt Spiele, da muss man einen Torjubel nicht zelebrieren.»
Dass Doumbia das Tore schiessen in seiner Zeit im Ausland nicht verlernt hat, bewies er zum Saisonstart eindrücklich. Für die Basler erzielte er in drei Spielen zwei Treffer. Diesen Lauf will er auch gegen seine alte Liebe fortsetzen. Doch einen exzessiven Jubel würde er sich wohl verkneifen, wie er in der Berner Zeitung zu Protokoll gibt: «Wissen Sie, es gibt Spiele, da muss man einen Torjubel nicht zelebrieren.»
Auf einen Selbstläufer können sich Doumbia und seine Basler ohnehin nicht einstellen. Nach dem sensationellen Weiterkommen gegen Schachtar Donezk in der Champions-League-Qualifikation schickten die Berner den FC Thun im Derby mit 4:1 nach Hause.
YB in Form, aber mit grossem Lazarett
Dennoch dürfte YB-Coach Adi Hütter einige Sorgenfalten bekommen, wenn er ins Lazarett seiner Mannschaft blickt. Neben dem Langzeitverletzten Loris Benito muss der Österreicher auch auf die Teamstützen Alexander Gerndt und Sekou Sanogo verzichten. Der Spielmacher verletzte sich gegen Thun und fällt 6 bis 8 Wochen aus.
Auch auf der Position des rechten Aussenverteidigers muss der YB-Trainer improvisieren. Der nach dem Abgang von Florent Hadergjonaj nach Ingolstadt aus Thun zurückgeholte Sven Joss fehlt ebenfalls verletzt – wegen eines Fouls von Hadergjonaj im Derby.
Seydou Doumbia dürften die Verletzungssorgen seines Ex-Klubs – trotz aller Verbundenheit – wohl wenig interessieren. http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... en-ex-klub
_________________ For Ever
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JFK
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Verfasst: Mittwoch 10. August 2016, 17:56 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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---------------------mvogo---------------------- sutter------vilotic-----von bergen-----lecjaks ravet-----gajic--------bertone------sulejmani ---------------frey--------hoarau----------------
fc basel - yb 2:2
hoarau, ravet
28'000
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 10. August 2016, 23:30 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.08.2016  Zitat: Berner bei 0:3 schlecht belohnt
FCB zeigt YB nach der Pause den Meister
Bis zur Pause siehts in Basel nicht nach einem Heimsieg aus. Doch dann dreht Rot-Blau auf. Die Berner belohnen sich für starke 45 Minuten nicht.
Das Spiel: Eine Partie mit zwei komplett verschiedenen Halbzeiten. In den ersten 45 Minuten stellen die Berner den Meister mit einer Dreierabwehr und aufsässigem Spiel vor grosse Probleme. Ein Lattenschuss und zwei strittige Strafraum-Szenen stehen einer einzigen Basler Chance gegenüber. Im zweiten Umgang holt sich der FCB mit einem schnellen Doppelschlag früh alle Vorteile auf seine Seite und bringt die drei Punkte in der Folge problemlos ins Trockene. Die Bebbi haben nach vier Runden bereits wieder sechs Punkte Vorsprung auf Gelb-Schwarz.
Die Tore: 1:0, 55. Minute: Zuffi mit dem scharfen Freistoss von rechts. In der Mitte verpassen Freund und Feind und schon schlägt der Ball beim zweiten Pfosten ein. Ein Treffer aus dem Freistoss-Lehrbuch. 2:0, 59. Minute: Basel kommt wieder über rechts, dringt mit Lang in den Strafraum ein. Der beweist Übersicht und bedient den im Rückraum anbrausenden Bjarnason, der nur noch einschieben muss. 3:0, 71. Minute: Delgado erkämpft sich den Ball mit einer Grätsche im Zentrum, lanciert Steffen über rechts. Die Hereingabe des Ex-Berners versenkt Vilotic mit seinem Rettungsversuch im eigenen Netz. Der Beste: Michael Lang. Irritiert Mvogo vor dem 1:0 und bereitet den zweiten Treffer vor. Der Schlechteste: Milan Vilotic. Der YB-Abwehrboss steht sinnbildlich für das Chaos, das wenige Minuten lang im YB-Strafraum herrschte.
Das gab zu reden: Zwei Szenen in der ersten Halbzeit im Basler Strafraum. Doch Schiri Bieri zeigt sowohl beim Handspiel von Bjarnason als auch beim Tackling von Suchy gegen Sulejmani nicht auf den Penaltypunkt. Basel im Glück.
So gehts weiter: Mit Cup-Spielen! Der FCB besucht Rapperswil-Jona (Promotion League) am Sonntag um 15.30 Uhr, YB spielt am Samstag in Winterthur gegen den 2. Ligisten Veltheim (18 Uhr). Für die Berner folgt am Dienstag das Heimspiel (20.45 Uhr) in den Playoffs der Champions League gegen Gladbach. In der Meisterschaft empfängt dann Basel am Samstag Lugano, YB seinerseits Lausanne.
Basel-YB 3:0 (0:0) St.-Jakob-Park – 29'523 Fans – Schiri Bieri Tore: 55. Zuffi 1:0. 59. Bjarnason (Lang) 2:0. 71. Vilotic (Eigentor). Bemerkungen: Basel ohne Sporar, Akanji (verletzt), Bua, Serey Die (Trainingsrückstand), Fransson (Olympische Spiele). YB ohne Von Bergen, Gerndt, Seferi, Schick, Zakaria, Sanogo, Joss, Benito (alle verletzt). 38. Lattenschuss Vilotic. Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Balanta, Traoré; Xhaka, Zuffi; Bjarnason, Delgado, Steffen; Janko. YB: Mvogo; Wüthrich, Vilotic, Rochat; Sutter, Bertone, Gajic, Lecjaks; Ravet, Hoarau, Sulejmani. Einwechslungen: Basel: Elyounoussi (75. für Delgado), Callà (80. für Steffen), Doumbia (86. für Janko). YB: Obexer (67. für Wüthrich), Kubo (67. für Lecjaks), Frey (80. für Ravet. Gelbe Karten: 35. Traoré (Foul), 58. Wüthrich (Foul), 88. Bertone (Foul). http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 65434.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 10. August 2016, 23:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.08.2016  Zitat: Basel distanziert YB nach Steigerungslauf
Die Young Boys haben es im Spitzenkampf in Basel verpasst, ihren grossen Rivalen unter Druck zu setzen. Sie dominierten zwar vor der Pause, kassierten aber gleichwohl eine 0:3-Klatsche.
- YB kann nicht an der Hierarchie rütteln – und muss sich dem Ligakrösus zum 4. Mal in Folge beugen - Nach einer dürftigen 1. Hälfte zeigt sich Basel abgeklärt und effizient - FCB ist noch ohne Verlustpunkte – die beiden Spitzenteams trennen nun bereits 6 Zähler
Der FC Basel kam im Top-Spiel der 4. Runde nur schwer in die Gänge. Vor der Pause konnte Herausforderer YB dem Meister das Leben richtig schwer machen. Das Problem der wirkungsvollen Berner: Sie brachten aus ihrer Überlegenheit nichts Zählbares zustande. Ihre aussichtsreichste Chance prallte in der 39. Minute an der Latte ab.
Doublette knickt die YB-Hoffnungen
Im Stile eines Champions riss das Team von Trainer Urs Fischer in der 2. Hälfte dann aber das Spieldiktat an sich – und zwar innert 4 Zeigerumdrehungen. In der 55. Minute zirkelte Luca Zuffi eine Freistossflanke direkt in die Maschen. Mit dem erst 2. Abschluss in dieser Partie erhöhte Birkir Bjarnason auf 2:0 (59.). Es war die logische Folge davon, dass der FCB plötzlich mehr Freiheiten genoss.
Der Frust der Hauptstädter wurde in der 71. Minute akzentuiert. Ein Eigentor Milan Vilotics sorgte endgültig für klare Verhältnisse – und letztlich für eine schmerzhafte Ohrfeige. Seydou Doumbia, YB's einstiger Topskorer, der auf diese Saison hin von Basel verpflichtet worden war, lief erst in der Schlussphase auf. Einen Einfluss auf das Schlussskore von 3:0 hatte er nicht mehr.
Der nächste vergebliche Anlauf
Die Young Boys handelten sich durch die bereits 2. Meisterschaftsniederlage eine Hypothek von 6 Punkten auf den Leader ein. Der letzte Sieg im St. Jakob-Park datiert vom 23. Mai 2012. http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... erungslauf
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